Die schleichende Abkehr vom Hurra-Fußball

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Die schleichende Abkehr vom Hurra-Fußball

Nach fünf Spielen unter dem neuen Trainer Timo Schultz zeichnet sich eine Entwicklung ab: Die Kölner Offensive lahmt, aber das Prinzip „zu Null“ scheint immer mehr zu greifen.

Die Defensive des FC stabilisierte sich in den vergangenen Spielen deutlich. Die Idee, zu Null zu spielen und somit mindestens einen Punkt zu holen, festigt sich immer mehr in der Spielweise des 1. FC Köln: Die schleichende Abkehr vom Hurra-Fußball.

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Die Partie des 1. FC Köln gegen Werder Bremen war eine Stunde alt, als Erik Martel mit einem Ausfallschritt eine gute Schussmöglichkeit des Bremers Jens Stage verhinderte. Martel war wieder einmal zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Das Zentrum um den U21-Nationalspieler und Denis Huseinbasic stand kompakt, mehr als ein paar Schüsse von Marvin Ducksch waren nicht drin. Und dies lag nicht nur an der Schwäche der Bremer, sondern auch daran, dass die komplette Kölner Defensive wenig zuließ. Das Spielsystem der Geißböcke ist deutlich verändert. Im Gegensatz zum gespielten „Hurra-Fußball“ unter Steffen Baumgart steht der FC nun deutlich tiefer. Und das, obwohl dies bei der Trainersuche und dem Amtsantritt von Timo Schultz noch ganz anders klang. „Wir haben eine klare Spielidee, die von Steffen Baumgart implementiert wurde“, sagte Christian Keller damals. „Wir müssen einen Trainer finden, der zur Spielidee passt und der in dieser Mannschaft die Qualität sieht, die wir alle in der Mannschaft sehen“, so Keller weiter. Auch erste Worte des neuen Chef-Coaches deuteten darauf hin, dass unter diesem die einstudierte Spielweise weiter Bestand haben würde.

Das Prinzip „die Null muss stehen“ scheint zu greifen

Fünf Spiele nach Amtsantritt lassen sich nun aber doch deutliche Unterschiede erkennen. Im Gegensatz zu Duellen wie zum Beispiel gegen Borussia Dortmund, in dem das Leder noch vier Mal hinter Torhüter Marvin Schwäbe landete, musste der Kölner Keeper in der vergangenen vier Spieltagen lediglich drei Mal hinter sich greifen. Und das liegt auch an der deutlich verbesserten Defensivleistung der Kölner Mannschaft. Durch das kompakte Zentrum mit Denis Huseinbasic und Erik Martel hat der FC eine enorme Stabilität und Spiel bekommen. Die Geißböcke stehen deutlich tiefer, laufen nicht mehr so intensiv hoch an und lassen viel weniger Chancen zu. So kamen die Kölner auf zehn, die Bremer auf 13 Torschüsse. Der Ballbesitz von 60% und 100 gespielten Pässen mehr zeigt, wie wichtig es dem FC war, das Spiel von hinten aufzuziehen und stabil zu stehen.

Die Vorgaben des Kölner Trainers unterscheiden sich nun also doch deutlich von der zu Beginn kommunizierten Idee. Mit der Devise „die Null muss stehen“ scheint Schultz jedoch in die richtige Richtung zu gehen. Zu Null zu spielen bedeutet eben immer auch, mindestens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Einzig die Offensive des FC lahmt noch. Mit der Rückkehr des Torjägers Davie Selke sowie den Langzeitverletzten Luca Waldschmidt und Mark Uth könnte diese jedoch noch einmal an Fahrt aufnehmen. Mit einer Rückkehr ist jedoch wohl nicht vor der Länderspielpause zu rechnen. Ein bei der Trainersuche von Keller gefordertes Attribut setzt Schultz jedoch konsequent um. „Wir brauchen einen Trainer, der gezielt junge Spieler einsetzen will und diese auch entwickelt“, sagte Keller damals. Einsatzzeit für die Youngster kann man dem Chef-Coach nun wirklich nicht absprechen.

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Mehr Einsatzzeit für Justin Diehl?

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Mehr Einsatzzeit für Justin Diehl?

Über weite Stecken fehlten dem Spiel des 1. FC Köln gegen Bremen der Mut und die Überzeugung. Der Mannschaft fiel nicht viel gegen Werder ein. Nur die Youngster machten Lust auf mehr.

Nach der Einwechslung des 19-jährigen Justin Diehl nahm das Kölner Spiel an Tempo zu. Alleine drei Abschlüsse kreierte das Eigengewächs des FC. Der Kölner Nachwuchs macht Lust auf mehr.

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Das Spiel war 76 Minuten alt, die Kölner Offensive hatte keine passende Antwort auf das zuvor gefallene 0:1 durch Justin Njinmah. Der acht Minuten zuvor eingewechselte Justin Diehl schnappte sich den Ball, zog ab, dieser wurde abgefälscht und landete auf dem Tor. Nur zwei Minuten zuvor ging Diehl gegen Malatini ins Dribbling, der Bremer klärte aber per Grätsche zur Ecke. Diese brachte der 19-Jährige hoch auf den zweiten Pfosten und Friedl in Nöte, nachdem Ljubcic gegen Weiser ins Kopfballduell gegangen war. Der Ball sprang an Weisers Kopf und von dort in Richtung Tor. Weitere gefühlte 27 Mal suchte Diehl das Eins-zu-eins über die linke Seite, blieb jedoch erfolglos, vielleicht auch, weil er dann doch mal hätte früher abspielen müssen. Den Willen und den nötigen Mut, einen Abschluss zu erzielen, kann dem 19-Jährigen allerdings nicht abgesprochen werden. „Justin ist ein gutes Beispiel dafür, dann auch mal das Herz in beide Hände zu nehmen, ins offensive Eins-zu-eins zu gehen und draufzuhalten. Er hätte sich fast dafür belohnt, dass er genau diese Attribute auf den Platz bringt. Das ist seine große Stärke und daher bin ich froh, dass ich ihn habe“, sagte Timo Schultz. Allerdings stellte der Trainer auch fest, dass Überzeugung und Mut fehlten, „um mit dem Ball mehr zu kreieren. In der Halbzeit haben wir das angesprochen, danach war es aus der Struktur heraus besser, wir konnten aber trotzdem keinen Druck erzeugen.“

Mehr Mut durch Youngster

Und genau da liegt das Problem. Die „erfahrenen“ Spieler auf dem Feld schafften es nicht, Druck zu erzeugen. Die Flanken von Benno Schmitz blieben völlig harmlos, es hat sie zwar gegeben, aber sie wurden kein Mittel bei einem 1,78 Meter großen Stürmer wie Jan Thielmann. Auch der Kölner Kapitän blieb bei den Versuchen, hinter die Ketten zu kommen, erfolglos und hatte keinen Effekt auf das Spiel. Linton Maina machte ordentlich Tempo. Die Hälfte der Kölner Angriffe lief über die linke Seite, trotz dessen kam gefühlt kaum ein Ball bei den Mitspielern an. Die „alten Hasen“ sorgten für keinerlei Gefahr.

Mit der erneuten Auswechslung von Florian Kainz nach gut einer Stunde kam durch den Youngster Diehl mehr Tempo auf den Platz. Nach seiner Einwechslung konnte der Nachwuchsspieler alleine drei Abschlüsse auf das gegnerische Tor bringen. Knapp ein Drittel der Gesamttorschüsse der Kölner Mannschaft im Duell. Auch die anderen Youngster machten ihre Sache gut. Max Finkgräfe überzeugte erneut durch seinen Einsatz, Mut in den Dribblings und starke Zweikämpfe. Er zeigte, dass Tempo ein durchaus wirksames Mittel gegen Werder sein kann, war aber einer der wenigen, die Tempo gingen. Auch Jan Thielmann zeigte Einsatzbereitschaft und bewies seinen Willen durch leidenschaftliche Grätschen. Die offensiven Aktionen des 21-Jährigen blieben aber überschaubar.

Die Kölner Youngster machen Lust auf mehr. Finkgräfe hat sich bereits gegen Leart Pacarada durchgesetzt und steht in der Startelf. Jan Thielmann ist ebenfalls gesetzt. Für Justin Diehl scheinen sich die Einsatzchancen in der Startelf zu erhöhen. „Er ist für uns eine ernsthafte Alternative, dass er auch mal von Anfang an auflaufen kann“, so der FC-Coach.

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Der 1. FC Köln fordert neue Investoren-Abstimmung

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Der 1. FC Köln fordert neue Investoren-Abstimmung


In einem offenen Rundschreiben an die DFL und alle 36 dazugehörigen Klubs hat der 1. FC Köln eine erneute Abstimmung zum geplanten Investoren-Deal gefordert. Das berichtet die „Sportschau“, der das Rundschreiben vorliegt.

Laut der „Sportschau“ hat die Geschäftsführung des 1. FC Köln in einem offenen Brief an die DFL sowie an alle Klubs mitgeteilt, dass der „gefasste Beschluss für ein Verhandlungs- und Abschlussmandat des DFL-Präsidiums auf einem sehr fragilen Fundament steht.“ Die Sportschau zitiert weiter: „Mit Hinblick auf die strittige Abstimmung von Hannover-Geschäftsführer Martin Kind bestehe der Verdacht, dass „ein Verstoß gegen die 50+1-Regel vorliegt.“

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Die FC-Verantwortlichen fordern die „Herstellung von Rechtssicherheit und Akzeptanz“ als Grundlage für den Einstieg eines Investors. Der FC kündigt in dem Brief an, den DFL-Bossen „zeitnah einen förmlichen Antrag zukommen zu lassen, um das DFL-Präsidium vom durch die Mitgliederversammlung erteilten Abschlussmandat zu befreien.“ Die Entscheidung darüber solle an die 36 Klubs der DFL zurückfallen. Sollte für die Abstimmung die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung notwendig sein, werde der FC diese ebenfalls beantragen, heißt es weiter. Köln ist mit der Forderung nicht alleine. Zuvor hatten schon mehrere andere Klubvertreter eine neue Abstimmung gefordert.

Unter anderem Claus Vogt, Präsident des VfB Stuttgart. „Unser Verständnis von Demokratie – auch im Fußball – sollte sein: Die Mehrheit entscheidet“, schrieb Vogt vor knapp zehn Tagen im Netzwerk X: „Kann aber nicht sichergestellt werden, dass ein demokratisch zustande gekommenes Abstimmungsergebnis korrekt ist, sollte man im Sinne der Demokratie und im Sinne unseres Fußballs miteinander diskutieren, ob eine erneute, transparente Abstimmung aller 36 Vereine in der DFL notwendig ist. Ich meine: ja, es ist notwendig!“ Auch die beiden Berliner Bundesligisten wünschen sich mehr Transparenz.

FC hat nach eigenen Angaben mit „Nein“ gestimmt

Bei der Abstimmung im Dezember hatten 24 der 36 Klubs aus Bundesliga und 2. Bundesliga für den Einstieg eines Investors gestimmt, damit war die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit genau erreicht worden. Hannovers Vereinsführung soll Martin Kind angewiesen haben, gegen den Investoren-Einstieg zu stimmen. Kind betonte, dass nur er selbst wisse, wie er gestimmt habe. Der FC hatte nach eigenen Angaben mit „Nein“ gestimmt. Den Einstieg eines Investors und damit einen Milliarden-Deal unterstützen viele Fans nicht. Seit einigen Wochen wird teils heftig demonstriert. In einigen Fällen drohte sogar der Spielabbruch.

Die DFL hatte zuletzt noch erklärt, dass der Beschluss „wirksam und rechtmäßig gefasst“ sei. Dem widersprechen die FC-Bosse in ihrem Schreiben. Der FC vertrete „die Position, dass eine der für den deutschen Profifußball historisch weitreichendsten Entscheidungen überhaupt, mit einer Bindungsdauer von bis zu 20 Jahren nicht mithilfe rechtlicher Experteneinschätzungen und Gutachten, sondern auf Grundlage eines unstrittigen Beschlusses legitimiert werden muss“, heißt es weiter. Am Dienstag war etwas überraschend mit der US-Investmentgesellschaft Blackstone einer der beiden potenziellen Investoren aus den Verhandlungen ausgestiegen. Die luxemburgische Gesellschaft CVC ist damit vorerst einziger Bieter.

Selke wieder zurück im Training

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Selke wieder zurück im Training

Nach dem Ausfall des Mittelstürmers aufgrund einer Fußverletzung kehrte Davie Selke am Donnerstag nach gut einem Monat zurück auf den Trainingsplatz.

Im Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim hatte sich der Torjäger des FC eine Fußverletzung zugezogen und musste pausieren. Nun kehrte Selke zurück ins individuelle Training.

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Beim 1. FC Köln gibt es nach Timo Hübers den nächsten Rückkehrer, zumindest ins Training. Davie Selke kehrte am Donnerstag nach gut einem Monat Auszeit auf den Trainingsplatz zurück. Das Mannschaftstraining konnte er zwar noch nicht absolvieren, der 29-Jährige trainierte aber das erste Mal seit dem Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim wieder mit dem Ball. Eine Stunde dauerte die Individualeinheit mit Athletiktrainer Leif Frach für den Mittelstürmer. „Es fühlt sich sich super an, wieder auf dem Platz zu stehen und den Ball am Fuß zu haben. Bisher sind wir voll im Plan, es gab zum Glück keine Rückschläge. Ich kann es kaum erwarten, wieder mit den Jungs zu trainieren und mitzuhelfen, unser großes Ziel Klassenerhalt zu erreichen“, sagte Selke. „Wir nähern uns jetzt Schritt für Schritt, damit ich wieder voll angreifen kann. Ich habe unfassbaren Bock, endlich wieder das Trikot überzustreifen und loszulegen“, so Selke weiter.

Baldige Rückkehr des Trios?

Der FC-Torjäger hatte sich im Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim den Fuß verletzt. Wäre er nicht früh genug aus der Belastung genommen worden, hätte diese Verletzung einen Ermüdungsbruch nach sich ziehen können. So beginnt der 29-Jährige das Training zunächst individuell. Laut Vereinsaussagen wird es aber wohl noch eine Weile dauern, bis Selke wieder in der Bundesliga zur Verfügung steht. Auch Trainer Timo Schultz sagte, er rechne mit der Rückkehr der drei Langzeitverletzten erst in der Länderspielpause. Neben Davie Selke fehlen dem FC noch die beiden weiteren Verletzten Luca Waldschmidt (Wadenbeinbruch) und Mark Uth (Bänderzerrung im Knie). Die Rückkehr der beiden und somit die Komplettierung des Offensiv-Trios ist hingegen noch offen.


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Das sagt Timo Schultz zu Maina, Kilian und Bremen als Vorbild

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Das sagt Timo Schultz zu Maina, Kilian und Bremen als Vorbild

Nach dem 1:1-Remis gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Sonntag geht es am Freitag gegen Bremen wieder um drei Zähler. Am Mittwoch fand die obligatorische Pressekonferenz vor dem Spieltag statt.

Nach dem 1:1 gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Spieltag steht für den 1. FC Köln nun die Begegnung gegen Werder Bremen auf dem Programm. Am Mittwoch gab es die obligatorische Pressenkonferenz. Das sagt Timo Schultz vor dem Bremen-Spiel.

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Nach der Gelb-Sperre ist Jeff Chabot bekanntermaßen für das kommende Duell gegen Werder Bremen gesperrt. Dafür ist Timo Hübers aber wieder verfügbar. Timo Schultz lobte in Bezug auf einen möglichen Ersatz für Chabot erneut Elias Bakatukanda: „Ele Bakatukanda zeigt eine sehr gute Trainingsleistung und ist ein hochtalentierter Junge. Timo Hübers kehrt wieder zurück in die Startelf. Da verrate ich nicht zu viel.“ Ebenso habe Luca Kilian gerade in der Defensive ein gutes Spiel gegen Hoffenheim gemacht und der Mannschaft die Stabilität verliehen, die sich der Trainer von ihm erhofft hatte. „Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die beiden zusammen auflaufen“, kündigte Schultz an.

Timo Schultz hat zu Bremen eine besonders persönliche Verbindung. Werder war sein erster Verein, er freue sich, wenn er dort ins Stadion gehen kann und alte Bekannte trifft. Fußballerisch sei Bremen sehr gut ins Jahr reingekommen und habe einen Coup in München gelandet und das nicht mal unverdient. „Sie haben deutlich mehr Punkte gesammelt in den ersten vier Spielen als in der Hinserie und doppelt so viele Tore geschossen wie wir und auch zehn Punkte mehr. Das ist momentan der große Unterschied.“ sagte Schultz. „Es ist ein Gefüge, das zusammen gewachsen ist und sich in der ersten Halbserie entwickelt hat und jetzt sogar die Punkte einfährt. Das kann für uns vielleicht sogar ein kleines Vorbild sein. Dass wenn man an sich glaubt, stabil bleibt, wenn man an den Themen arbeitet, wenn man Kontinuität auf den Platz bekommt, dass man dann auch eine kleine Serie starten kann. Zu Hause gegen Heidenheim, das ist kein Selbstläufer.“ Bremen verlor zuletzt gegen Heidenheim 2:1. Der FC spielte zu Beginn des Jahres gegen den Aufsteiger noch unentschieden.

Gegen Heidenheim war eine der positiven Überraschungen „Freigeist“ Florian Kainz, gegen Hoffenheim konnte der Kölner Kapitän nicht überzeugen und wurde schon nach einer knappen Stunde ausgewechselt. „Kainzi hat einen sehr guten Start in die Rückrunde gehabt. Er lebt auch davon, dass wir es als Mannschaft schaffen, organisierter ins letzte Drittel zu kommen und ihn in Szene setzen können. Das ist uns gegen Hoffenheim nicht oft genug gelungen. Wir haben gesehen, dass wir nicht zwischen die Linien kommen und wollten auf Tempo setzen. Wir können froh sein, dass wir ihn bei uns haben“, lobte Schultz. Für Kainz wurde Linton Maina eingewechselt.

Zum Spiel gegen Hoffenheim und vor allem der Offensive findet Schultz deutliche Worte: „Ich glaube, wenn wir ein bisschen mutiger gewesen wären, den Ball länger in den eigenen Reihen gehalten hätten, länger anzudribbeln, dann hätten wir uns deutlich mehr Chancen erspielen können. Am Ende fehlte immer eine Fußspitze oder die Genauigkeit im Pass, um sich die zweite oder dritte Chance zu erarbeiten“, sagt Schultz. Die defensive Stabilität wird wieder über allem stehen müssen. Der FC müsse sich dennoch mehr Chancen erspielen als in Hoffenheim. Das sei zu wenig gewesen. Auch die Einwechslung von Linton Maina bewertet der Trainer positiv. Maina habe für Belebung gesorgt. Nachdem Maina unter Steffen Baumgart gesetzt war, saß er unter dem neuen Trainer zuletzt auf der Bank. „Für Linton war es eine ungewohnte Situation, aber er hat die richtige Reaktion gezeigt. Das wird ein Abwägungsprozess gegen Bremen, wer uns weiterbringen kann. Wenn Linton Maina gut drauf ist, kann er jedem weh tun“, so Schultz.  


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Stimmen zum Spiel

Entwarnung für Hennes

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Entwarnung für Hennes

Wenige Tage vor dem Heimspiel des 1. FC Köln gegen Werder Bremen gab es Fragezeichen, ob das Maskottchen das Spiel seiner Mannschaft im Stadion verfolgen kann. Im Kölner Zoo ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Nun gibt es Entwarnung für Hennes.

Bis Mittwochvormittag war nicht klar, ob der FC auf die Unterstützung seines Maskottchens Hennes IX. im Heimspiel gegen Werder Bremen zählen kann. Der Geißbock begleitet die Mannschaft bekanntlich bei den Heimspielen im RheinEnergieStadion. Doch momentan ist im Kölner Zoo, Hennes` Heimat, die Vogelgrippe ausgebrochen. Aber, wie der Zoo und der Verein gegenüber come-on-fc.com bestätigten: Der Kölner Geißbock darf ins Stadion.

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Der Geißbock Hennes IX. begleitet den FC seit seinem Amtsantritt bei der offiziellen Saisoneröffnung am 4. August 2019 zu jedem Heimspiel. Am 23. August 2019 feierte er gegen Borussia Dortmund sein Debüt. Das Maskottchen begleitet den FC nun schon seit 1950 in der achten Generation zu Pokalsiegen, Meisterschaften sowie Auf- und natürlich auch Abstiegen. Seit August 2018 lebt die „Bunte Deutsche Edelziege“ in seinem FC-Häuschen im Kölner Zoo. Doch dieser bleibt vorerst erst einmal geschlossen. Ein positiver Vogelgrippe-Befund veranlasste das Veterinäramt dazu, den Zoo für Besucher zu schließen. Tierpfleger brachten am Montag alle Tiere, die sich anstecken könnten, in Sicherheit.

Städtische Behörden prüften

Das neben dem Frankfurter Steinadler Attila einzige lebende Maskottchen der Bundesliga sorgte bei so manchem Spiel für Furore. Der teilweise sture Geißbock machte seinem Namen alle Ehre und zeigte im Stadion auch schonmal gerne, wer das Sagen in Müngersdorf hat. Bis Mittwochvormittag war nicht klar, ob das Maskottchen unter Umständen nicht am Spiel der Kölner gegen den SV Werder Bremen am Freitagabend teilnehmen können würde. „Die Teilnahme ist derzeit in der Prüfung der städtischen Behörden“, bestätigte Christoph Schütt von der Presseabteilung des Kölner Zoos am Mittwochmorgen gegenüber come-on-fc.com. Dass Hennes IX. am Freitag im Stadion dabei sein kann, entschied sich wenig später. „Er darf ins Stadion“, entwarnte Schütt und gab grünes Licht. Auch der FC bestätigte, dass „Hennes nicht von der Quarantäne betroffen ist und am Duell am Freitagabend dabei sein kann“. Dies habe das Veterinäramt so bestätigt.

Bereits 2001 hatte Hennes VII. gegen den VfL Wolfsburg Stadionverbot wegen Maul- und Klauenseuche. Es herrschte ein Transportverbot wegen Ansteckungsgefahr. Damals sagte FC-Trainer Ewald Lienen: „Das ist natürlich der schlimmste Ausfall, da müssen wir schauen, wie wir das kompensieren können.“ Ganz ohne Bock trat der FC allerdings nicht an. Ein Pappaufsteller wurde als Ersatz präsentiert und durch das Stadion gerollt. Laut Aussage des Vereins hätte es am Freitag im Falle eines Ausfalls von Hennes IX. keinen Papp-Hennes geben. Den braucht es jetzt ohnehin nicht.

Wie kam Hennes zum FC?

Nicht ganz überraschend hat das Kölner Maskottchen etwas mit Karneval zu tun. Denn Carola Williams, Zirkusdirektorin, überreichte dem Klub zum zweijährigen Geburtstag eben auf einer Karnevalssitzung am 13. Februar 1950 einen jungen Geißbock. Diesen hatten Mitarbeiter des Zirkus in Thüringen aufgegriffen. Die Kölner Verantwortlichen brauchten nicht lange, um einen passenden Namen zu finden. Hennes wurde nach dem damaligen Spielertrainer Hennes Weisweiler benannt. Dass Hennes seinen Namensgeber auf der Bühne noch angepinkelt habe, ist wohl nicht mehr als nur ein Gerücht.

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Timo Hübers wieder zurück im Training

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Timo Hübers wieder zurück im Training

Nachdem Timo Hübers krankheitsbedingt beim Duell gegen die TSG Hoffenheim gefehlt hat, steht der Verteidiger dem FC nun wieder zur Verfügung.

Den Ausfall in der Abwehrreihe kompensierte Timo Schultz durch den Einsatz von Luca Kilian, der seine Sache am Sonntagabend durchaus gut machte. Für die Begegnung gegen Bremen steht der gesetzte Innenvertreidiger wohl wieder bereit, denn Timo Hübers ist zurück im Training.

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Nach der Teilnahme einiger FC- Profis am Kölner Rosenmontagszug erschienen am Dienstag die einsatzfähigen Spieler wieder fit auf dem Trainingsplatz. Timo Schultz kann also am kommenden Freitag im Spiel gegen den SV Werder Bremen nahezu aus dem Vollen schöpfen. Der Gelb-gesperrte Jeff Chabot wird allerdings der Mannschaft nicht zur Verfügung stehen und muss ersetzt werden. Ebenso fallen die Langzeitverletzten Luca Waldschmidt, Davie Selke und Mark Uth noch bis auf Weiteres aus. Eine Rückkehr wird noch etwas auf sich warten lassen.

Kaderumstellungen gegen Bremen

Durch die Sperre von Jeff Chabot muss Timo Schultz die Abwehr am Freitagabend erneut umstellen. Die Rückkehr von Timo Hübers, der bisher kein Spiel verpasst hat, erleichtert diese Aufgabe. Dass Luca Kilian die Lücke füllen wird, ist nach seiner soliden Leistung gegen Hoffenheim sehr wahrscheinlich. Aber auch der Einsatz von Dominique Heintz oder Elias Bakatukanda sind mögliche Optionen für den Chef-Coach des 1. FC Köln. Gerade den 19-Jährigen lobte der Trainer vor dem Duell gegen Hoffenheim noch und äußerte sich im Bezug auf den möglichen Hübers-Ersatz: „Auch der Elias Bakatukanda macht es sehr gut, seitdem ich da bin. Er ist ein sehr hochtalentierter Spieler, dem ich das auch zutraue.“


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Ein Auftritt, der Hoffnung macht

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Ein Auftritt, der Hoffnung macht

Die Leistung des 1. FC Köln im Duell gegen den VfL Wolfsburg darf Hoffnung machen. Der FC spielte gegen den bisherigen Tabellenelften auf Augenhöhe und schnupperte sogar am Dreier.

Am Ende war es nur ein Punkt und die schlechteste Saisonbilanz der Kölner Bundesliga-Historie. Sowohl die Spielwerte als auch die Einzelleistungen einzelner Spieler zeigen Möglichkeiten auf mehr beim 1. FC Köln. Unter anderem konnten Max Finkgräfe, Jan Thielmann und auch Faride Alidou überzeugen. Deswegen darf das FC-Spiel gegen Wolfsburg Hoffnung machen.

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„Für solche Momente spielt man Fußball“, sagte Faride Alidou am Samstagnachmittag, nachdem er im Spiel seinen ersten Saisontreffer erzielt hatte. Die Erleichterung war dem 22-Jährigen bereits bei seinem Torjubel anzusehen. Der 1. FC Köln bestritt in der Volkswagen Arena ein ordentlich bis gutes Duell und holte sich beim 1:1 einen wichtigen Punkt für den Abstiegskampf. In gleich mehreren Punkten zeigten sich positive Entwicklungen. Schon die Aufstellung des Kölner Trainers Timo Schultz überraschte. Nicht der Einsatz von Benno Schmitz für Rasmus Carstensen, vielmehr der von Faride Alidou, der für Linton Maina in die Startelf rückte. Der Offensivspieler kam zu seinem ersten Einsatz seit dem siebten Spieltag von Beginn an. Und die Idee vom Chef-Coach der Kölner erwies sich als eine gute. Der Auftritt des 22-Jährigen wirkte über weite Strecken gut und er empfahl sich für mehr.

FC und VfL auf Augenhöhe

Aber nicht nur der Offensivspieler überzeugte. Auch Jan Thielmann sowie Max Finkgräfe lieferten ein starkes Spiel ab. Finkgräfe fügte sich von Beginn an mit gutem Zweikampfverhalten und mutigem Offensivdrang in die Partie ein. Er verhinderte mit einer Grätsche ein mögliches zweites Gegentor. Mit einer Zweikampfquote von überragenden 80 Prozent war Max Finkgräfe ein Lichtblick der Kölner und bester Feldspieler. Jan Thielmann durfte bereits zum zweiten Mal unter dem neuen Coach in der Startelf ran und zeigte sich erneut enorm willensstark. Der Einsatz des Kölners ist ungebremst. Auch Denis Huseinbasic scheint vom neuen Trainer zu profitieren. Er lieferte erneut ordentlich ab.

Die Kölner schafften es zudem, über die gesamte Dauer der Partie auf Augenhöhe mit einer Mannschaft zu agieren, deren Marktwert mit 245 Millionen Euro um ein Dreifaches höher liegt als der des FC. Zudem wurde der VfL vor Saisonbeginn als Anwärter für den europäischen Wettbewerb gehandelt. Ein Blick auf die Daten zeigt, dass beide Teams sich im Bereich der Passquote mit 77 Prozent (FC) und 79 Prozent (WOB) nur wenig unterschieden. Bei den Zweikämpfe kamen beide Mannschaften auf 109 und eine Quote von 50 Prozent – ausgeglichen. Einzig die Flankenstatistik (19 geschlagen, 16 Prozent angekommen) fiel bei den Kölner erneut negativer aus als bei den Gegnern (12 geschlagen, 42 Prozent angekommen). Den Ballbesitz teilten sich beide Mannschaften nahezu gleichmäßig auf (FC: 48 Prozent / WOB: 52 Prozent). Der FC befreite sich auch spielerisch aus Drucksituationen, behielt ein Übergewicht in Zweikämpfen im Mittelfeld und zwang den Gegner durch hohes Anlaufen zu Fehlern.

Hoffen ja, aber nicht überbewerten

Die dickeren Chancen zu einem Tor hatte zwar der VfL, aber mit ein bisschen mehr Glück und Präzision hätten Jan Thielmann, Linton Maina und vielleicht auch Dejan Ljubicic ebenfalls den Siegtreffer erzielen können. So sah es ebenfalls Nico Kovac, Trainer des VfL: „Ich denke, dass es ein intensives Spiel war und beide Mannschaften sehr viel Laufarbeit geleistet haben. Jede Mannschaft hat alles dafür gegeben, das Spiel für sich zu entscheiden. Wir hatten vielleicht einen Tick die besseren Chancen. Aber unter dem Strich ist das Unentschieden okay“, sagte Kovac nach dem Duell.

Florian Kainz war nach der Partie in Wolfsburg durchaus optimistisch: „Es ist ein Punkt mehr, der uns in der Situation guttut. Wir nehmen ein gutes Gefühl von diesem Spiel mit.“ Und dieses gute Gefühl blieb den Kölnern lange verwehrt. Hoffnung macht der emotionale Auftrieb der Mannschaft allemal. Möglicherweise platzt der Knoten für die künftigen Spiele ja doch noch. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Marvin Schwäbe und Max Finkgräfe Schlimmeres verhinderten. Am Ende darf das eine Spiel gegen Wolfsburg aber nicht überbewertet werden. Es zeigt Möglichkeiten auf, auf eine mögliche Entwicklung der Youngster, auf eine stabilere Defensive und ein „gutes Gefühl“, mit dem man laut Florian Kainz nach Hause fährt. Zugegeben, der VfL Wolfsburg war aber auch erschreckend schwach.


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Winterkritik

Ausgerechnet Alidou

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Ausgerechnet Alidou

Faride Alidou stand erstmals seit dem 7. Spieltag wieder in der Startelf der Kölner – durchaus überraschend. Doch der Außenbahnspieler rechtfertigte seine Nominierung. Zum Matchwinner avancierte er nicht, doch seine Leistung macht Hoffnung.

Dass Timo Schultz ein Freund der Startelf-Überraschung ist, zeigte sich auch in seinem dritten Spiel beim 1. FC Köln. Faride Alidou ist wohl neben Steffen Tigges und Sargis Adamyan der wohl von den Fans am meisten kritisierte Spieler der Kölner. Findet Alidou unter Schultz endlich zur Form?

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Der Sprung war schon beachtlich, zudem Faride Alidou dort ansetzte. Nicht etwa unmittelbar bevor der 22-Jährige die Kugel zur Kölner Führung ins Netz einnickte, vielmehr unmittelbar nach dem Treffer. Alidou nahm Anlauf, sprang in die Höhe und schrie (vermutlich) den Frust der vergangenen Wochen heraus. 38 Minuten waren mehr oder minder gespielt, da zeigte es der Außenbahnspieler seinen Kritikern. Das erste Saisontor, Köln in Führung – und das bei seinem Überraschungs-Startelf-Einsatz. Denn nach den bisherigen Saisonleistungen war mit viel zu rechnen gewesen, aber sicher nicht mit einem Einsatz von Beginn an. Seit dem siebten Spieltag, dem Heimspiel gegen Leverkusen, kam Alidou wenn überhaupt als Joker zum Einsatz. Nun das erlösende Tor. „Für solche Momente spielt man Fußball“, sagte Alidou. „Ich habe mich riesig gefreut und auch die Mannschaft hat sich riesig für mich gefreut.“

Schultz: „Er hat sich heute für seinen Aufwand belohnt“

Dem gebürtigen Hamburger ist sicherlich nicht alles gelungen. Gerade der erste Kontakt wirkt manchmal ein wenig zu überhastet, auf jeden Fall ausbaufähig. Dennoch zeigte Alidou von Beginn an, dass er seine Aufstellung rechtfertigen wollte. Eine Aufstellung, die für die Beobachter unerwartet kam, sich aber offensichtlich nicht erst unter der Woche in den Planungen des Trainers festgesetzt hatte. „Seitdem ich hier bin, trainiert Faride auffällig. Für mich ist das Training wichtig. Training ist die Grundlage für das Spiel und dementsprechend hat er sich diesen Einsatz verdient“, sagte Schultz. „Er hat auch im Training viele gute Aktionen, in denen er zielstrebig zum Tor geht. Leider sind auch noch sehr viele Aktionen dabei, wo er sich verdribbelt und zu viele Haken macht. Aber daran arbeiten wir. Der Junge bringt ein richtig gutes Paket mit und hat sich heute auch für seinen Aufwand belohnt.“

Der große Matchwinner war Alidou trotz seines Tores sicherlich nicht. Auch, weil die Kölner gute 120 Sekunden nach dem Treffer den Ausgleich kassierten und sich auch spät noch das 1:2 hätten fangen können. So gerieten andere FC-Profis stärker in den Fokus. Max Finkgräfe, der sicherlich beste Feldspieler auf dem Platz zum Beispiel, aber auch Marvin Schwäbe, der mit einem starken Reflex unmittelbar vor Spielende den Kölner Punkt festhielt. „Aber den Punkt nehmen wir mit, denn in unserer Situation können wir jeden Punkt brauchen. Es war eine super Teamleistung von uns und wir haben alles gegeben“, sagte der Torschütze. Der FC kann diesen Punkt gebrauchen und Alidou diesen Treffer. Denn die Leihe nach Köln sollte für den 22-Jährigen auch eine Art Bewährungsprobe sein – nachdem ihm in Frankfurt der Durchbruch bislang nicht gelungen ist.

Alidous Leistung stagnierte

Auch wenn das Tor bislang alles andere als aussagekräftig ist, könnte sich das Vertrauen des Trainers noch bezahlt machen. Die Chance ist gegeben, dass Timo Schultz das umsetzt, was sich die Fans im Fall Alidou von Steffen Baumgart erhofft hatten. Der ehemalige Kölner Trainer, dem man nachsagte, er würde formschwache Spieler wieder auf Vordermann bringen, sollte auch aus Alidou Stärken herauskitzeln, die man im Nachwuchsbereich durchaus gesehen, bei den Profis zunehmend vermisst hatte. Denn die Karriere des 22-Jährigen war bei der Eintracht ein wenig ins Stocken geraten. Alidou durchlief im Grunde jede Jugendmannschaft des Hamburger SV, bevor er im Oktober 2021 sein Debüt bei den Profis gab. Fortan spielte er für die Profis des HSV, kam in der Spielzeit in 23 Zweitliga-Partien zum Einsatz, bereitete sieben Treffer vor und erzielte zwei selbst. Die halbe Bundesliga war an dem Außenbahnspieler interessiert.

Es folgte der Wechsel zur Eintracht und die Leistung stagnierte. Der FC griff zu, soll eine Kaufoption in Höhe von drei bis vier Millionen haben, Frankfurt hat ein Rückkaufrecht. Dass die Kölner diese ziehen, galt trotz der Transfersperre, aufgrund der überschaubaren Leistungen, allerdings als unwahrscheinlich. Und ist es nach einem guten Auftritt vermutlich noch immer. Nun muss Alidou beweisen, dass das Tor und der ordentliche Auftritt gegen Frankfurt mehr als ein Ausreißer nach oben waren.


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„Wir können heute mit einem guten Gefühl nach Hause fahren“

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„Wir können heute mit einem guten Gefühl nach Hause fahren“

Vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg hatte Timo Schultz einen klaren Plan. Die Defensive sollte stärker in den Fokus genommen werden und die Null stehen. Aufgegangen ist dieser nicht. Der 1. FC Köln musste sich mit einem 1:1 Remis zufrieden geben. Nach dem Spiel äußerte sich unter anderem der Trainer. Die Stimmen zum Wolfsburg-Spiel.

Am 19. Spieltag spielte der FC 1:1 gegen den VfL Wolfsburg und steht aktuell auf dem 16. Tabellenplatz. Das Ergebnis geht in Ordnung, findet auch Trainer Timo Schultz. Die Stimmen zum Wolfsburg-Spiel.

Es war hintenraus ein verdientes Unentschieden. Wir sind mit einem schönen Tor durch Faride in Führung gegangen. Leider konnten wir es nicht lange halten. Wir hatten dann Glück und am Ende Marvin Schwäbe, der uns im Spiel hält. Wir hatten drei, vier gute Kontersituationen, die wir gut ausgespielt haben und wo uns das Quäntchen Glück fehlte. Als Wolfsburg noch mal Druck aufbauen konnte, haben wir uns das 1:1 erarbeitet. Es ist ein guter Punkt für uns, wir sind in der Tabelle einen Platz geklettert. Wir machen ein Haken hinter das Spiel und bereiten uns ab Dienstag auf Frankfurt vor.

Timo Schultz

Credits: Lars Baron / Getty Images

Für diese Leistung war der Punkt zu wenig, würde ich sagen, weil wir uns heute sehr viel erarbeitet haben. Wir haben sehr gut gespielt, gerade mit dem Ball, aber auch gegen den Ball. Wir haben alles auf den Platz gebracht, an Leidenschaft, an Kampfgeist. Ich glaube, wir hätten den Dreier einfach verdient gehabt. Der schnelle Ausgleich war natürlich extrem bitter, wir müssen gucken, dass wir das analysieren und nach einem eigenen Tor einfach noch ein Stück weit schärfer sind.
Mit jeder Woche, mit jedem Training kriegen wir die Idee des Trainers ein bisschen mehr und besser auf die Platte. Jeder Punkt, jeder Sieg gibt uns mehr Selbstvertrauen und es ist einfach besser, damit zu arbeiten.

Marvin Schwäbe

Den Punkt nehmen wir sehr gerne mit, denn gerade in unserer Situation tut jeder Punkt gut. Wir haben es über weite Strecken echt gut gemacht. Wir haben mit dem Ball gut nach vorne gespielt, immer wieder in die Tiefe gespielt und gut verteidigt. Wir sind nur in den fünf Minuten nach der Führung und in den letzten fünf Minuten unter Druck geraten, sonst haben wir alles gut wegverteidigt. Wir können heute mit einem guten Gefühl nach Hause fahren.

Florian Kainz

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