Kaderplanung: Das Gerüst steht, doch es bleiben große Baustellen

Florian Kainz mit der Mannschaft
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Kaderplanung: Das Gerüst steht, doch es bleiben große Baustellen

Vier Wochen nach dem Abstieg aus der Bundesliga zeichnet sich das von vielen Fans befürchtete Horrorszenario nicht ab. Im Gegenteil: Von den sieben Ausstiegsklauseln wurde nur eine gezogen. So langsam zeichnet sich das Gesicht des Kaders ab, es bleiben aber dicke Fragezeichen.

Nur wenige Stammspieler und Leistungsträger der vergangenen Saison gehen den Weg in die 2. Liga nicht mit beim 1. FC Köln: So sieht der Kader 2024/25 aus.

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In den vergangenen Wochen sind kaum zwei Tage in Folge vergangen, an denen die FC-Bosse nicht eine positive Nachricht aus dem Hut zaubern. Dass die Meldungen erst peu á peu über die Nachrichten-Ticker laufen, kommt sicher nicht von ungefähr. Unterm Strich zeichnet sich aber dennoch ein sehr positives Bild ab. Vom Horrorszenario des großen Ausverkaufs ist der FC jedenfalls weit entfernt und arbeitet zudem mit Vertragsverlängerungen von Nachwuchsspielern sowie Neuverpflichtungen, die erst im Sommer 2025 für den FC zur Kaderplanung werden, an der mittelfristigen Zukunft. Wie auch immer man Christian Keller und Co. gerade gegenüber steht, die FC-Bosse arbeiten gerade in Hochgeschwindigkeit.

Aktuell 22 Spieler des vergangenen Kaders

Das ist auch nötig, denn in einer Woche steht schon die Leistungsdiagnostik auf dem Plan, in weniger als zehn Tagen das Auftakttraining. Und entgegen vieler Befürchtungen werden die Kölner dort einen doch recht großen Kader präsentieren können. Stand jetzt bleiben 22 Spieler aus dem vergangenen Kader, die vertraglich an den FC gebunden sind. Mit Dejan Ljubicic und Marvin Schwäbe gibt es allerdings zwei Akteure, bei denen ein Abgang wahrscheinlich oder nicht ausgeschlossen ist. Zu den 22 Profis kommen sechs Leihspieler, die zunächst zum FC zurückkehren. Zudem wird mit Julian Pauli ein weiterer Youngster an der Vorbereitung teilnehmen. Mit großer Wahrscheinlichkeit auch weitere junge Akteure wie Meiko Wäschenbach.

Fragezeichen stehen zudem hinter Linton Maina, der über eine Ausstiegsklausel verfügt sowie Davie Selke und Luca Waldschmidt, die der FC gerne halten würde. Dem Vernehmen nach stehen die Chancen bei Maina mit einem Verbleib nicht schlecht, bei Selke scheint die Entscheidung offen zu sein, während eine Weiterverpflichtung von Luca Waldschmidt tendenziell eher unwahrscheinlich ist – auch, wenn sich Waldschmidt wohl ebenfalls eine weitere Saison beim FC vorstellen kann. Sollten alle drei Spieler bleiben und es keinen weiteren Abgang geben, würde der FC mit einem XXL-Kader in die neue Saison starten. Allerdings werden mit großer Sicherheit nicht alle Leihspieler in den Kader integriert.

Gut gerüstet im Tor

Zwar ist das Horrorszenario von den FC-Bossen verhindert worden, Baustellen und Fragezeichen gibt es aber dennoch und das nicht ganz unwesentliche. Dabei spielt die Torhüterposition wohl die geringste Rolle. Die Zukunft von Marvin Schwäbe ist noch ungeklärt. Doch unabhängig von einem Verbleib wird Jonas Urbig die Nummer eins. Sollte Schwäbe erwartungsgemäß noch einen Club finden, ist Philipp Pentke die Nummer zwei. Der FC geht auf dieser Position gerüstet in die kommende Spielzeit.

Torhüter

  • Jonas Urbig
  • Marvin Schwäbe (Verbleib offen)
  • Philipp Pentke
  • Jonas Nickisch
  • Mathias Köbbing

Dünn besetzt in der Defensive

Das sieht in der Abwehr anders aus. Auch dort konnten die Kölner Verantwortlichen wie berichtet Schlimmeres abwenden. Nach dem Abgang von Jeff Chabot sollen auch Timo Hübers Angebote vorgelegen haben, der Innenverteidiger hat sich aber für den FC entschieden. Dennoch geht der FC mit einer ausgedünnten Defensive in die neue Spielzeit. Hübers und Dominique Heintz könnte das neue Abwehr-Duo der Kölner heißen. Da aber Luca Kilian noch bis mindestens Herbst ausfällt, Nikola Soldo in Lautern nicht überzeugte und ein Verbleib eher unwahrscheinlich ist, wird Elias Bakatukanda zum Backup. Ob Julian Pauli schon zu den Profis aufrückt, wird sich wohl in der Vorbereitung zeigen.

Auch bei den Außenverteidigern gibt es einen doch nicht ganz unwichtigen Abschied. Mit Benno Schmitz hat der dienstälteste Kölner den Club verlassen. Damit ist der Weg frei für den 23-jährigen Rasmus Carstensen. Einen Backup gibt es nicht. So müsste Jan Thielmann zur Not als Rechtsverteidiger aushelfen. Auf der linken Seite hat sich Max Finkgräfe in der vergangenen Saison festgespielt, dahinter lauert Leart Pacarada. Auch Dominique Heintz könnte auf dieser Position spielen. Die linke Verteidigerposition ist gut besetzt.

Abwehr

  • Leart Pacarada
  • Max Finkgräfe
  • Dominique Heintz
  • Timo Hübers
  • Elias Bakatukanda
  • Luca Kilian (verletzt)
  • Nikola Soldo (Verbleib offen)
  • Rasmus Carstensen

Wie geht es weiter mit Ljubicic und Maina?

Mit Florian Kainz, Jan Thielmann und Eric Martel haben gleich drei Mittelfeldspieler trotz Ausstiegsklausel ihren Verbleib angekündigt. Somit fällt der Aderlass im Zentrum Stand jetzt gering aus. Fragezeichen stehen noch hinter Linton Maina und Dejan Ljubicic. Gerade der Österreicher liebäugelt noch immer mit einem Wechsel. Dieser hängt aber maßgeblich mit den Entwicklungen der kommenden Tage ab. Auf der Doppelsechs scheint der FC mit Martel und Huseinbasic gut besetzt zu sein. Allerdings spielte der neue Coach Gerhard Struber in der Vergangenheit auch nur selten mit zwei zentralen Sechsern. Mit Mathias Olesen kehrt ein weiterer Mittelfeldspieler zurück, der die Chance auf den Kader hat. Auch Jacob Christensen könnte in der 2. Bundesliga eine größere Rolle spielen.

Auf den Außen spielen weiterhin Florian Kainz und Jan Thielmann eine wichtige Rolle. Auch dahinter würde es bei einem Weggang von Linton Maina eng werden. Denn mit Faride Alidou gibt es bereits einen sicheren Abgang. Allerdings stoßen mit Tim Lemperle und Marvin Obuz zwei Offensivkräfte zum Kader dazu, die auch über die Außen ordentlich Tempo machen können.

Mittelfeld

  • Eric Martel
  • Denis Huseinbasic
  • Jacob Christensen
  • Mathias Olesen
  • Dejan Ljubicic (Verbleib offen)
  • Florian Kainz
  • Jan Thielmann
  • Linton Maina (Verbleib offen)
  • Marvin Obuz

Die Hoffnungen ruhen aktuell auf Downs

Auch im Angriff gibt es noch Fragezeichen. Und zwar hinter Davie Selke und Luca Waldschmidt. Selke soll aktuell ein Angebot vorliegen, auch Waldschmidt soll eigentlich bleiben, die Kaufoption ist mittlerweile verstrichen. Dennoch wäre der FC bereit, den Angreifer zu kaufen. Bei beiden sollen die finanziellen Aspekte in den Gesprächen eine entscheidende Rolle spielen. Im aktuellen Kader befinden sich fünf nominelle Angreifer, die in der vergangenen Spielzeit nicht über die Joker-Rolle hinauskamen und insgesamt vier Tore erzielten. Selke und Waldschmidt kamen trotz Verletzungen immerhin auf neun. Dazu kommt Tim Lemperle aus Fürth zurück. Mit Maxi Schmid wird eine weitere Leihe beendet werden. Ob der Angreifer aber beim FC eine Chance erhält, ist offen. Große Hoffnungen werden die Kölner wohl auf Damion Downs setzen, der eine wichtige Rolle einnehmen kann.

Angriff

  • Mark Uth
  • Steffen Tigges
  • Sargis Adamyan
  • Florian Dietz
  • Damion Downs
  • Tim Lemperle
  • Maxi Schmid

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Transfergerüchte

Wer gehte, wer bleibt?

Wildes Transfergerücht: AS Rom an Max Finkgräfe interessiert? Das ist dran

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Wildes Transfergerücht: AS Rom an Max Finkgräfe interessiert? Das ist dran

Der Kader des 1. FC Köln nimmt Konturen an. Die meisten Positionen scheinen vergeben. Nun macht ein Transfergerücht aus Italien die Runde. Demnach sei die AS Rom an Max Finkgräfe interessiert. Was ist dran?

Der 1. FC Köln befindet sich weiterhin im Umbruch. Gut möglich, dass einige Spieler den Verein nach dem Abstieg verlassen wollen. In Italien gibt es nun aber ein Transfergerücht: Steht Max Finkgräfe im Interesse von AS Rom?

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Wie das italienische Portal direttacalciomercato.com berichtet, soll die AS Rom an Max Finkgräfe interessiert sein. Der Linksverteidiger stünde demnach auf der Liste der Roma. Der technische Direktor der Gelb-Roten, Florent Ghisolfi, solle auf Finkgräfe aufmerksam geworden sein. Es soll zwar noch keine konkreten Verhandlungen geben, aber das könne sich in den kommenden Tagen ändern. Tatsächlich ist die Roma auf der Suche nach einem Ersatz für Nationalspieler Leonardo Spinazzola. Der 31-Jährige hat seinen Kontrakt nach fünf Jahren in der italienischen Hauptstadt nicht verlängert. Bei den Römern besteht Bedarf. Juventus soll an dem Linksverteidiger interessiert sein, Neapel aber bessere Karten haben.

Jetziger Wechsel mehr als unwahrscheinlich

Dass Max Finkgräfe nach der beeindruckenden Premieren-Saison Interesse weckt, kommt nicht überraschend. Schon in den vergangenen Wochen gab es leise Gerüchte über Clubs aus der Bundesliga, die ihre Fühler nach dem Kölner Youngster ausgestreckt hätten. Ein sofortiger Wechsel nach Rom ist aber dennoch eher unwahrscheinlich – aus unterschiedlichen Gründen. So wird der ehemalige Leipzig-Profi Angelino wohl in Rom bleiben. Zudem soll Rom ein gesteigertes Interesse an Bradley Locko von Stade Brest haben, auch mit dem Schotten Josh Doig sollen weiterhin Gespräche geführt werden.

Zudem wird der FC den Linksverteidiger wohl kaum ziehen lassen. Finkgräfe hat Vertrag bis 2026, besitzt keine Ausstiegsklausel. Der 19-Jährige hat sich zuletzt immer wieder zu Köln bekannt, ein Wechsel in der aktuellen Situation schon daher unwahrscheinlich. Vielmehr können sich die Kölner den Abgang des Linksverteidigers aber auch personell gar nicht leisten. Finkgräfe ist aktuell gesetzt, mit Leart Pacarada verfügen die Kölner aktuell über einen weiteren Linksverteidiger. Zwar kann auch Dominique Heintz auf dieser Position spielen, der Routinier wird aber nach dem Abgang von Jeff Chabot wohl auch eine nicht ganz unwichtige Rolle in der Innenverteidigung spielen.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Deswegen ist Mansour Ouro-Tagba für den FC ein guter Deal

Mansour Ouro-Tagba
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Deswegen ist Mansour Ouro-Tagba für den FC ein guter Deal

Mit Mansour Ouro-Tagba hat der 1. FC Köln eins der größten Talente der 3. Liga verpflichtet. Der 19-jährige Angreifer bringt viel Potenzial mit, seine Entwicklung ist aber sicher noch lange nicht abgeschlossen.

Die Leihe an Jahn Regensburg bietet für Ouro-Tagba die Chance, sich weiter zu entwickeln. Ein Debüt des 19-Jährigen steht dann im Sommer 2025 an beim 1. FC Köln: Das ist Monsour Ouro-Tagba.

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Am Ende der Saison waren es 19 Einsätze in der 3. Liga und damit ganz offensichtlich zu wenig. Mansour Ouro-Tagba kam nicht auf die Anzahl an Spielen in der 3. Liga, die es anscheinend gebraucht hätte, um ihn in München fix zu halten. Dem Vernehmen nach verfügte der 19-Jährige bei den 60ern über eine Klausel, die den Vertrag bei einer bestimmten Anzahl an Einsätzen verlängert hätte. Gerade in der Hinrunde wurde der Angreifer nicht gebracht. „Er ist Stürmer, er kann nicht köpfen. Das ist eine Grundvoraussetzung für einen Stürmer“, sagte der damalige Coach Maurizio Jacobacci damals und ließ den Angreifer die gesamte Hinrunde links liegen. Und das zur Enttäuschung der 18060-Verantwortlichen. Denn im Winter folgte die Trennung vom Trainer, Ouro-Tagba bekam nun seine Chance und erzielte gegen Lübeck auch sein erstes Tor – mit dem Kopf.

Schnell, zweikampfstark, robust

Die Anzahl an nötigen Einsätzen war damals aber kaum noch zu erreichen. Nun war der Angreifer ablösefrei, ein Angebot der 60er soll er dem Vernehmen nach ausgeschlagen haben, die FC-Bosse haben dafür zugeschlagen. Pech für München, Glück für Köln? Das wird sich erst zeigen müssen. Denn der Stürmer ist bislang ein eher unbeschriebenes Blatt. 19 Spiele, davon sechs in der Startelf, drei Tore – lautet die Bilanz im Lizenz-Spielbereich. Und doch gilt der Offensivspieler als ein großes Talent. Gleich mehrere Clubs zeigten an Ouro-Tagba ihr Interesse. Unter anderem soll Sturm Graz, Rapid Wien, aber auch RB New York sowie der SV Darmstadt 98 an der Nachwuchshoffnung interessiert gewesen sein.

Und das kommt nicht von ungefähr. Der 19-Jährige gilt als technisch versiert, bringt eine athletische Statur mit, ist schnell und scheut auch keine Zweikämpfe. Allerdings sucht er auch schon mal den Weg durch die Wand, hat noch Defizite im Abschluss. „Er ist ein Typ Straßenkicker, den musst du einfach machen lassen. Er hat einen guten Körper, den er gut einsetzt. Er hat auch die technischen Möglichkeiten, das Ganze zu lösen“, sagte Argirios Giannikis, der neue Coach der Münchner. Ouro-Tagbe ist sowohl im Zentrum als auch über die Außen einsetzbar, spielte bei 1860 meist auf dem linken Flügel, fiel in der U21 aber auch schon mal durch ein hitziges Gemüt auf. Zwei Mal flog der Angreifer in der vergangenen Spielzeit in der Bayernliga mit Gelb-Rot vom Platz.

Christian Keller: „Genau der richtige Schritt“

Der Weg über Jahn Regensburg sei für den Angreifer „genau der richtige Schritt“, sagte Christian Keller, für den der ablösefreie Transfer als ein weiterer Erfolg dieses eingeschränkten Sommers verbucht werden dürfte. Drei weitere Neuverpflichtungen sollen in den kommenden Tagen noch folgen. Laut dem 1860-Blog „Dieblaue24“ hat der Stürmer einen Drei-Jahres-Vertrag in Köln unterschrieben. Ouro-Tagba wechselte bereits 2013 zu den Münchnern, durchlief anschließend sämtliche Juniorenmannschaften. Im März gab der Angreifer sein Debüt in der togolesischen Nationalmannschaft. Ein Debüt für den FC steht dann ab Sommer 25 auf der Agenda des Stürmers. „Das Jahr beim Jahn ist für mich eine hervorragende Chance, um mich persönlich und fußballerisch weiterzuentwickeln, bevor ich mich ab kommendem Sommer voll auf meinen weiteren Karriereweg beim FC konzentriere“, sagt der Angreifer.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Weder Schlupfloch noch Trick – warum der FC im Sommer Spieler verpflichten darf

Christian Keller telefoniert
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Weder Schlupfloch noch Trick – warum der FC im Sommer Spieler verpflichten darf

Mit Mansour Ouro-Tagba haben die Kölner diesen Sommer doch einen Spieler verpflichtet. Weitere sollen schon in den kommenden Tagen folgen. Dabei handelt es sich aber nicht um ein Schlupfloch. Denn bei der Transfersperre handelt es sich de facto um ein Registrierungsverbot.

Am Freitag hat der 1. FC Köln seinen ersten Sommertransfer bekannt gegeben. Transfer? Da war doch was. Richtig, die Sanktion der FIFA: Warum der FC im Sommer Spieler verpflichten darf.

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Nun ist es also doch passiert: Der 1. FC Köln hat den ersten Spieler in diesem Sommer verpflichtet. Mit Mansour Ouro-Tagba haben die Geißböcke einen talentierten Nachwuchskicker unter Vertrag genommen. Dem Vernehmen nach für drei Jahre. Ein zukunftsorientierter Transfer. Transfer? Ist der FC nicht mit einer Transfersperre belegt? Tatsächlich dürfen die Geißböcke bis zum kommenden Winter keine neuen Spieler auflaufen lassen, Akteure verpflichten aber sehr wohl. Dabei handelt es sich weder um ein Schlupfloch noch um einen gewieften Trick, sondern um die grundsätzliche Regelauslegung der FIFA.

Der FC ist mit einem Registrierungsverbot belegt worden

Schon im vergangenen November stellte Sportrechtler Gregor Reiter gegenüber come-on-fc.com klar, dass der Ausdruck Transfersperre irreführend wahrgenommen werden kann. Vielmehr handele es sich um ein Registrierungsverbot. „Der FC darf keine neuen Spieler in den betroffenen Transferphasen registrieren. Wenn sich ein Spieler entschließt, zu einem anderen Verein zu wechseln, dann muss der Club diesen Akteur über das sogenannte TMS-Tool registrieren“, erklärte Reiter. „Der abgebende Verein muss diese Registrierung bestätigen. Diese Möglichkeit wird man dem FC verwehren. Es gibt dann technisch keinen Zugang mehr.“ In den Fifa-Statuten heißt es: „Einem Verein, gegen den eine Registrierungssperre verhängt wurde, ist es untersagt, neue Spieler zu registrieren – national sowie international, ob als Amateur oder als Profi. Und das für die gesamte Dauer diese Maßnahme.“

Die Kölner können also keine neuen Spieler in dem Tool angeben. Unter Vertrag dürfen sie diese Profis sehr wohl nehmen. Abgänge, Leihen oder Vertragsverlängerungen sind laut der FIFA explizit nicht betroffen. Genauso wenig wie die zurückkehrenden Leihspieler. „Es geht ausschließlich um Neu-Registrierungen. Ein Vertrag kann ja auch außerhalb der Transferperiode verlängert werden. Eine Abgabe ist im Grunde eine De-Registrierung und keine Neu-Registrierung“, so Reiter weiter. Das Registrierungsverbot erklärte auch Christian Keller auf dem Mitgliederstammtisch: „Wir dürfen Spieler in ein Arbeitsverhältnis nehmen, wir dürfen sie nur nicht spielen lassen.“ Es gäbe aber die Möglichkeit, sie in ein Arbeitsverhältnis zu nehmen, um sie direkt zu verleihen.

Genau das tun die Kölner jetzt. Mansour Ouro-Tagba soll der erste von vier Neuzugängen sein. In den kommenden Tagen wird der nächste Zugang erwartet. Beide werden wohl bis zum kommenden Sommer verliehen und sollen dann beim FC durchstarten.

Einzelkritik

Wieder auf Vereinssuche – Timo Horn verlässt Salzburg schon wieder

Timo Horn gibt sein Comeback und Debüt für RB Salzburg.
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Wieder auf Vereinssuche – Timo Horn verlässt Salzburg schon wieder

Das Intermezzo bei RB Salzburg war ein kurzes: Timo Horn begibt sich wieder auf Vereinssuche. Der Vertrag mit dem Keeper wurde nicht verlängert.

Am Ende der Saison gab es dann noch ein paar Einsätze. Nun geht die Suche nach einem neuen Verein weiter: Timo Horn verlässt Salzburg schon wieder.

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645 Tage nach seinem letzten Pflichtspiel-Einsatz hatte Timo Horn im Frühling sein Pflichtspiel-Comeback und gleichzeitig sein Debüt für RB Salzburg gegeben. Der Keeper sprang für den verletzten Alexander Schlager ein. Die Nummer eins von RB fiel aufgrund einer Knieverletzung aus, verpasst nun auch die EM. Horn kam zu drei Pflichtspielen, machte seine Sache gut. Für eine Vertragsverlängerung nicht gut genug. „Wir danken Timo Horn für seinen Einsatz und wünschen ihm alles Gute sowie viel Erfolg auf seinem weiteren Karriereweg!“, heißt es kurz und knapp auf der Homepage des Bundesligisten aus Österreich. RB verpasste knapp die Meisterschaft. Die durchwachsene Saison kostete Gerhard Struber den Job.

Horn wieder auf Vereinssuche

Der Keeper hatte vor einem Jahr seinen Abschied aus Köln angekündigt. Beim FC war Horn nicht mehr über die Rolle der Nummer zwei hinausgekommen. Der 30-Jährige wollte wieder als Nummer eins bei einem Club anheuern, es wurde aber eine Hängepartie. Erst im Januar folgte die Vertragsunterschrift in Salzburg. Sein letztes Spiel für den FC bestritt Horn im Juli 2022 im DFB-Pokal beim aus gegen Jahn Regensburg. Dem Vernehmen nach soll Sturm Graz-Leihe Vitezslav Jaros bei den Salzburgern ganz weit oben auf dem Zettel stehen. Der 22-Jährige kam beim Meister aus Graz zu 14 Einsätzen.

Einzelkritik

Transfergerüchte beim 1. FC Köln

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Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Die Transfersperre ist Gewissheit, der FC darf keine neuen Spieler verpflichten. Doch es gibt bereits Spekulationen über Abgänge. Ein Überblick über die Transfergerüchte beim 1. FC Köln.

Bis zum Januar 2025 wird der FC keine neuen Spieler verpflichten dürfen. Der internationale Sportgerichtshof hat die Sperre der FIFA bestätigt. Dennoch dürfen Spieler abgegeben werden. So gibt es auch weiterhin Transfergerüchte beim 1. FC Köln. Ein Überblick.

AS Rom an Max Finkgräfe interessiert? Das ist dran (15.6.)

Wie das italienische Portal direttacalciomercato.com berichtet, soll die AS Rom an Max Finkgräfe interessiert sein. Der Linksverteidiger stünde demnach auf der Liste der Roma. Der technische Direktor der Gelb-Roten, Florent Ghisolfi, solle auf Finkgräfe aufmerksam geworden sein. Es soll zwar noch keine konkreten Verhandlungen geben, aber das könne sich in den kommenden Tagen ändern. Tatsächlich ist die Roma auf der Suche nach einem Ersatz für Nationalspieler Leonardo Spinazzola. Der 31-Jährige hat seinen Kontrakt nach fünf Jahren in der italienischen Hauptstadt nicht verlängert. Bei den Römern besteht Bedarf. Juventus soll an dem Linksverteidiger interessiert sein, Neapel aber bessere Karten haben.

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Jetziger Wechsel mehr als unwahrscheinlich

Dass Max Finkgräfe nach der beeindruckenden Premieren-Saison Interesse weckt, kommt nicht überraschend. Schon in den vergangenen Wochen gab es leise Gerüchte über Clubs aus der Bundesliga, die ihre Fühler nach dem Kölner Youngster ausgestreckt hätten. Ein sofortiger Wechsel nach Rom ist aber dennoch eher unwahrscheinlich – aus unterschiedlichen Gründen. So wird der ehemalige Leipzig-Profi Angelino wohl in Rom bleiben. Zudem soll Rom ein gesteigertes Interesse an Bradley Locko von Stade Brest haben, auch mit dem Schotten Josh Doig sollen weiterhin Gespräche geführt werden.

Zudem wird der FC den Linksverteidiger wohl kaum ziehen lassen. Finkgräfe hat Vertrag bis 2026, besitzt keine Ausstiegsklausel. Der 19-Jährige hat sich zuletzt immer wieder zu Köln bekannt, ein Wechsel in der aktuellen Situation schon daher unwahrscheinlich. Vielmehr können sich die Kölner den Abgang des Linksverteidigers aber auch personell gar nicht leisten. Finkgräfe ist aktuell gesetzt, mit Leart Pacarada verfügen die Kölner aktuell über einen weiteren Linksverteidiger. Zwar kann auch Dominique Heintz auf dieser Position spielen, der Routinier wird aber nach dem Abgang von Jeff Chabot wohl auch eine nicht ganz unwichtige Rolle in der Innenverteidigung spielen.

Timo Hübers bleibt beim FC

Während die ersten Abschiede bereits fix, wenn auch noch nicht alle offiziell vermeldet sind, herrschte in der Causa Timo Hübers lange Unklarheit – zumindest nach außen. Mittlerweile hat sich auch der Innenverteidiger zum FC bekannt.

Interessenten soll es einige gegeben haben. So wurden der VfL Wolfsburg oder die TSG Hoffenheim genannt. Genauso wie einige Premier-League-Clubs. Zuletzt fiel wie schon im Winter der Name FC Fulham. Der italienische Transfer-Experte Gianluca di Marzio brachte zudem einen weiteren Club ins Spiel. Demnach war auch Udinese Calcio ein möglicher Interessent. Hübers selbst hatte in der Vergangenheit immer wieder davon gesprochen, irgendwann auch mal ins Ausland wechseln zu wollen.

Ist Besiktas Istanbul an Ljubicic interessiert? (03.06.24)

Laut einem Medienbericht aus der Türkei gibt es Interesse an einem Kölner Spieler. Besiktas Istanbul zeigt wohl Interesse an Dejan Ljubicic. So berichtet die türkische Tageszeitung „Takvim“ vom Interesse von Besiktas Istanbul. Demnach haben die schwarzen Adler die Situation des Kölner Mittelfeldspielers „aufmerksam verfolgt“. Ein konkretes Angebot soll noch nicht vorliegen. Das solle sich laut „Takvim“ aber schon bald ändern.

Ljubicic wollte den FC eigentlich schon im vergangenen Sommer Richtung Wolfsburg verlassen. Aufgrund der personellen Lage, gerade auf der Sechs, blieb der Österreicher. Auch im Winter gab es Wechselgerüchte. Beim FC konnte der 26-Jährige in dieser Spielzeit nur selten überzeugen. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Marktwert des Mittelfeldspielers nur noch auf fünf Millionen Euro ein, zu Beginn der Spielzeit lag der Wert doppelt so hoch.

Überschaubare Leistungen von Ljubicic

Auch, weil der 26-Jährige nur selten an die erfolgreiche Vorsaison anknüpfen konnte. Ljubicic erzielte keinen Treffer, bereitete gegen Eintracht Frankfurt aber beide Tore vor. Wie ernst das Interesse aus der Türkei ist, ist allerdings offen. Zwar will Besiktas in diesem Sommer stark investieren, um wieder an erfolgreichere Zeiten anzuknüpfen, allerdings gibt es konkretere Spuren in Richtung eines anderen Mittelfeldspielers. Edouard Michut soll laut übereinstimmenden Medienberichten aus Frankreich und der Türkei ein Kandidat für das zentrale Mittelfeld der Schwarzweißen sein. Der 21-Jährige soll aber auch auf den Zetteln einiger italienischer Clubs stehen. Von der Spielanlage ähnelt das französische Talent der Spielweise von Ljubicic.

Nach dem Gewinn der Meisterschaft 21 belegten die schwarzen Adler in dieser Saison Rang sechs, gewannen aber den nationalen Pokal und werden somit in der Europa League antreten. Ein möglicher Anreiz für Ljubicic – wenn das Angebot konkret werden sollte und er den FC verlassen will. In den kommenden Wochen dürfte es trotz der schwachen Spielzeit noch weitere Angebote geben.

Schwäbe vor dem Absprung?

Befindet sich Marvin Schwäbe beim FC auf dem Abflug? Darüber wurde aufgrund der Vertragsverlängerung von Philipp Pentke bereits vor Monaten fleißig spekuliert. Zumal Schwäbe bekanntlich über einen Ausstiegsklausel von rund vier Millionen Euro verfügt. Wie die „Sport Bild“ berichtet, hat der Torwart Christian Keller signalisiert, dass er den Verein gerne verlassen würde. Mit Jonas Urbig hat der FC eine weitere Nummer eins in der Hinterhand. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass Köln mit zwei Keepern dieses Formats in die neue Saison startet.

Laut der „Sport Bild“ wird der Keeper mit dem Hamburger SV in Verbindung gebracht. Wirklich konkret hörte sich Schwäbe allerdings nicht an, als er in der vergangenen Woche auf seine Zukunft angesprochen wurde. Zumal er sicher nicht einen Wechsel in Liga zwei sucht. Wahrscheinlicher ist ein Abschied Richtung Ausland.

Premier-League-Clubs an Hübers interessiert?

Zerfällt die Kölner Defensive? Nachdem Jeff Chabot bereits seinen Abschied aus Köln verkündet hat und offenbar zum VfB Stuttgart wechselt, könnte der FC auch seinen zweiten Stamm-Innenverteidiger verlieren. Denn Timo Hübers verfügt ebenfalls über eine Ausstiegsklausel, könnte den Verein für gut drei Millionen Euro verlassen. Hübers wird von dem TV-Sender Sky mit dem VfL Wolfsburg und dem FC Fulham in Verbindung gebracht.

Gerüchte über einen möglichen Wechsel in die Premier League hatte es in den vergangenen beiden Spielzeit schon öfter gegeben. Der FC Fulham war regelmäßig dabei. Laut „Sky“ wolle sich der Abwehrspieler die Angebote zumindest anhören – der erste Ansprechpartner sei aber weiterhin der FC.

Wird Christian Eichner zum Thema?

Spannend wird wohl die Suche nach einem neuen Trainer . Denn dass Timo Schultz bei den Geißböcken bleibt, gilt als unwahrscheinlich. Zumal der Trainer keinen Vertrag für die 2. Bundesliga besitzt. Insofern ist es nur logisch, dass die Kölner Verantwortlichen die Augen für einen neuen Coach offen halten. Dabei soll Christian Eichner in den Fokus der Geißböcke geraten sein. Das berichtet die „Sport Bild„.

Demnach sollen sich die FC-Bosse bereits nach dem Ex-Spieler der Kölner erkundigt haben. Kein Wunder, Eichner ist einer der erfolgsreichsten Trainer der 2. Bundesliga, hat den Karlsruher SC nach schwachem Saisonstart auf Rang fünf geführt und gilt als Coach, der Talente weiterentwickelt. Zu gerne würde der Zweitligist den Coach behalten. Allerdings ist beim KSC ein größerer personeller Umbruch geplant. Ob Eichner den mitgehen will, ist offen. Zudem sollen dem 41-Jährigen auch Angebote aus der Premier League vorliegen. Konkrete Gespräche haben offenbar noch nicht stattgefunden.


Gerüchte vor April

Frankfurt und Stuttgart an Chabot interessiert?

Update: Jeff Chabot hat beim VfB Stuttgart einen Vertrag bis 2028 unterschrieben.

Laut der „Bild“ steht der Abwehrspieler bei Eintracht Frankfurt auf dem Wunschzettel. Zwar hat Jeff Chabot einen Vertrag bis 2026 beim FC und Kölns Sportdirektor Christian Keller betonte, dass nahezu alle Spieler bei den Geißböcken bleiben würden, bekanntlich gibt es bei Chabot aber auch eine Ausstiegsklausel, die im Falle des Abstiegs greift.

Dem Vernehmen nach ist der Abwehrspieler für vier bis fünf Millionen Euro zu haben. Schon im vergangenen Jahr hat es das Interesse von Seiten der Hessen gegeben. Chabot stammt aus Hanau, aus der Nähe von Frankfurt und spielte für den Nachwuchs der Eintracht. Tatsächlich könnte ein Wechsel durchaus Sinn für die Eintracht machen. Denn Innenverteidiger William Pacho steht auf dem Wunschzettel zahlreicher Spitzenclubs – unter anderem beim FC Liverpool und beim FC Arsenal. Höher im Kurs soll bei der Eintracht aber Konstantinos Koulierakis von PAOK Saloniki stehen. Dem Vernehmen nach haben sich die Hessen schon im vergangenen Winter um die Gunst der Innenverteidigers bemüht, doch PAOK blockte ab.

Ein Abschied von Chabot würde ohnehin wohl nur im Abstiegsfall in Frage kommen. „Wir haben dazu im Innenverhältnis mit der Mannschaft schon klar gesprochen“, sagte Kölns Geschäftsführer in der vergangenen Woche bei einer Veranstaltung des „Kölner Stadt-Anzeigers“. „Ich habe allen gesagt, wie meine Position ist. Das ist jetzt eine Sondersituation, die gab es noch nie im deutschen Fußball. Das heißt automatisch, dass es auf der Abgangsseite keine großen Kaderbewegungen geben kann. Wir brauchen eine funktionsfähige Achse. Eckpfeiler können wir nicht gehen lassen.“ Chabot ist zweifelsohne ein Eckpfeiler der Geißböcke, gehört in dieser Saison zu den besten Innenverteidigern der Liga, überzeugt mit überragenden Zweikampfwerten, einer guten Passquote und einem starken Spielaufbau.

Neben der Eintracht soll laut „Bild“ auch der VfB Stuttgart interessiert sein. Die Schwaben würden den Abwehrspieler demnach seit Wochen beobachten.

Nadjombe verlässt den 1. FC Köln

Zwar darf der FC für ein Jahr keine neuen Spieler aufnehmen, abgeben darf der Klub Akteure aber sehr wohl. Das Online-Portal fussballeuropa.com berichtet von einem möglichen Weggang beim 1. FC Köln: Verliert der FC mit Pierre Nadjombe ein weiteres Talent?

Laut dem Artikel werde der FC nach „aller Wahrscheinlichkeit“ Pierre Nadjombe verlieren. Der U21-Stammspieler der Kölner stehe demnach in Gesprächen mit einem Zweitligisten, die Verhandlungen seien „sehr konkret“. Der 20-jährige Nationalspieler der U23 von Togo kam in der Regionalliga West in jeder Begegnung zum Einsatz, nur zwei Mal von der Bank. Gegen den Spitzenreiter aus Bocholt erzielte der Rechtsverteidiger den 1:0-Siegtreffer, insgesamt kommt Nadjombe in dieser Saison auf zwei Tore und drei Assists. Der Kölner Youngster trainierte bereits bei den Profis mit und kam unter anderem in den Testspielen gegen Bergisch Gladbach und Reusrath auch zum Einsatz. Gegen Reusrath legte der Außenbahnspieler Sargis Adamyan sogar ein Tor auf.

Kommt der FC zu spät?

Doch laut Online-Artikel soll der Youngster schon bald für einen anderen Klub im Einsatz sein. Nadjombe strebe einen Wechsel in diesem Winter, spätestens im kommenden Sommer an. fussballeuropa.com berichtet weiter, dass Nadjombe aus dem Profitrakt nicht die nötige Rückendeckung und Unterstützung erhalte. Ähnlich wie bei Justin Diehl will laut Artikel auch Nadjombe seinen Vertrag bis Sommer 2024 nicht bei den Kölnern verlängern. Gerade angesichts der Transfersperre ein herber Schlag. Denn Nadjombe gilt als ein großes Talent auf der rechten Außenbahn, könnte in Zukunft eine wichtige Rolle auch bei den Profis spielen. Zumal der Vertrag von Benno Schmitz im kommenden Sommer ausläuft, genauso wie die Leihe von Rasmus Carstensen, für den der FC immerhin eine Kaufoption besitzt. Nadjombes Chancen auf eine Rolle bei den Profis stünde also gar nicht schlecht.

Erst auf der Pressekonferenz am vergangenen Freitag betonte Christian Keller, wie wichtig der Unterbau der Geißböcke in Zukunft angesichts des Registrierungsverbots sein werde. „Wir können jetzt auch mal Dinge angehen, die man in einer normalen Situation vielleicht nicht angegangen wäre“, sagte Keller zum Thema „Nachwuchsarbeit“. „Vielleicht muss jetzt der Mut erzwungen werden, auch mal Spieler reinzuschmeißen, bei denen man normalerweise vielleicht gesagt hätte, sie sind nicht so weit.“ Eine Äußerung, die der Sportdirektor durchaus in Bezug auf Baumgart gesagt haben dürfte, dem einige Fans zu wenig Mut gerade in Bezug auf die Youngster nachsagten. Eine wichtige Rolle werde dabei natürlich auch der neue Trainer spielen, betonte Keller.

Laut Artikel könnte der FC in dieser Hinsicht aber zu spät kommen. Demnach habe sich Nadjombe bereits für einen Wechsel fest entschieden, an der Entscheidung gäbe es „nichts mehr zu rütteln“. Wohin es den 20-Jährigen verschlägt, nennt fussballeuropa.com nicht. Das Online-Portal liga-zwei.de spekuliert bereits mit einem Wechsel zum VfL Osnabrück.

—— Der internationale Sportgerichtshof hat die FIFA-Sperre bestätigt —–

Wie ernst ist das Interesse an Keitel?

Die Marschroute in Sachen Transferfenster ist beim FC klar – zumindest nach den Kölner Verantwortlichen. „Es würde unserer Mannschaft sicherlich helfen, wenn wir die Achse – Stürmer, Sechser und Innenverteidiger – noch einmal verstärken könnten“, wiederholte Kölns Sportchef Christian Keller erst vor wenigen Tagen und grenzte die Suche direkt ein. „Wenn wir im Winter Spieler holen, dann ist es das Bestreben, keinen jungen, entwicklungsfähigen Spieler zu verpflichten, sondern einen Spieler, von dem wir denken, dass er uns sofort weiterhilft.“ Wie die „Bild“ berichtet, könnte Yannik Keitel ins Beuteschema passen. Und der Name wird auch bereits in den Sozialen Medien diskutiert. Laut der „Bild“ sei es „denkbar“, dass der FC an Keitel interessiert sein könnte. Immerhin gab es schon im Sommer das Interesse. Steffen Baumgart und Keller holten sich damals einen Korb beim SC ab, angeblich soll eine Ablöse von fünf Millionen Euro im Raum gestanden haben.

Lange Verletzungsmisere

Nun sind die Kölner nach wie vor auf der Suche nach einem Sechser. Auch, weil dadurch ein Transfer von Dejan Ljubicic möglich werden könnte. Ein Wechsel des Mittelfeldspielers steht im Raum, um eventuell Gelder für mögliche Neuverpflichtungen zu akquirieren. Laut dem Artikel sei Keitel auch im Sommer an einem Wechsel nach Köln interessiert gewesen. Tatsächlich war der FC im Sommer nicht der einzige Interessent. Auch der VfB Stuttgart soll den Hut in den Ring geworfen haben. Freiburg hielt an dem Mittelfeldspieler fest, der in der U21 bereits neben Eric Martel auf der Doppelsechs gespielt hat. Tatsächlich kommt der 23-Jährige beim SC in dieser Saison erst auf drei Einsätze für die Mannschaft aus dem Breisgau, spielte ganze 126 Minuten.

Allerdings spielte da auch die Verletzungsmisere von Keitel eine große Rolle. Seit Oktober fehlte der Mittelfeldspieler immer wieder aufgrund von anhaltenden Adduktorenverletzungen und stand nur einmal im Kader. Ganze elf Wochen setzte die Verletzung den Spieler außer Gefecht. Ob Keitel dem FC also sofort im zentralen Mittelfeld helfen könnte, ist offen und hängt von der Genesung ab. In seinen vier Jahren beim SC sammelte der 23-Jährige wettbewerbsübergreifend 66 Einsätze ein, spielte im Schnitt eine gute halbe Stunde. Der Durchbruch ist dem Mittelfeldspieler in Freiburg noch nicht gelungen. Auch beim FC bestünde also die Gefahr, dass sich der Spieler noch entwickeln müsse. Das schloss Baumgart bei seinem Transfergesuch kategorisch aus. Zum Entwickeln habe man nun keine Zeit mehr, sagte der Coach. Zumal sich mit Denis Huseinbasic und Jacob Christensen zu entwickelnde Spieler im Kader befinden.

Für eine mögliche Verpflichtung spricht Keitels im kommenden Sommer auslaufender Vertrag. Will der SC den Spieler verkaufen und zumindest noch eine geringe Ablöse einstreichen, wäre ein Wechsel wohl nur im Winter eine Option. Den aktuellen Marktwert berechnet gool.ai auf mehr als drei Millionen Euro. Nach wie vor steht und fällt ohnehin jeder Transfer-Entscheidung mit dem CAS-Urteil.

FC an Reese interessiert?

Acht Neuzugänge, einige Abgänge hatte der FC im Sommer zu verzeichnen. Ob nun im Winter nachverpflichtet werden darf, ist komplett offen. Falls ja, wollen die Kölner auf drei Positionen nachjustieren. So gibt es auch weiterhin Transfergerüchte beim 1. FC Köln. Ein Überblick.

picture alliance/dpa | Andreas Gora

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Interesse an Reese?

Laut der „Sport Bild“ hat der 1. FC Köln weiterhin Interesse an Fabian Reese. Der 26-Jährige war vor einem Jahr schon einmal Thema bei den Geißböcken. Damals stand er allerdings noch bei Holstein Kiel unter Vertrag. Laut Artikel sollen sich die Kölner auch mit dem Außenspieler getroffen haben. Doch Reese entschied sich vor einem Jahr für die Hertha, gegen Augsburg, Köln und Bremen, der gebürtige Kieler wollte in Berlin Bundesliga spielen und verließ seinen Heimatklub. Es folgte der Abstieg mit Berlin und dir Rückkehr in Liga zwei. Das Interesse aus Köln soll laut der „Sport Bild“ nicht abgeklungen sein. Genauso wenig wie das anderer Bundesligisten.

Doch wie realistisch ist ein Transfer? Zu aller erst steht und fällt jeder Transfergedanke der Kölner mit dem bevorstehenden CAS-Urteil. Der FC kann mit den Spielern und Spielerberatern zwangsläufig nicht in finale Gespräche treten, so lange die Sperre noch im Raum steht. Alle Verhandlungen finden unter Vorbehalt statt. Gegenüber Mitbietern ist Köln in diesem Punkt klar im Nachteil. Laut „Sport Bild“ ist auch Werder Bremen weiterhin an einer Verpflichtung des Norddeutschen interessiert. Trainer Ole Werner hat mit dem Außenbahnspieler schon gearbeitet, die beiden kennen und schätzen sich. Allerdings hat Reese zuletzt auch betont, wie wohl er sich in Berlin fühlt. Die Hertha ist seit neun Pflichtspielen ungeschlagen, steht im Viertelfinale des DFB-Pokals und hat sich auch in der Liga den Anschluss zu den Aufstiegsplätzen herstellen können. Erst nach dem 2:1-Erfolg über Lautern am Wochenende betonte Reese: „In diesem Team steckt so viel. Wir wollen am Saisonende aufsteigen“. Das hört sich nicht nach Abschied an.

Aktuell suchen die Kölner auf anderen Positionen

Mit seiner Schnelligkeit und variablen Spielweise würde der 26-Jährige dennoch fast schon perfekt in das Spielsystem von Steffen Baumgart passen. Zudem schlägt Reese gefährliche Flanken. Die Online-Plattform gool.ai berechnet den Marktwert des Linksaußen auf 2.6 Millionen Euro. Er wäre also im Reich des Finanzierbaren für die Geißböcke. Und doch überwiegt das „aber“. Denn Reese ist alles andere als der gesuchte Stoßstürmer. Der 26-Jährige ist eigentlich auf der linken Außenbahn zu Hause, spielt aber auch auf dem rechten Flügel. Dort agieren im aktuellen Kölner Konstrukt Linton Maina und Jan Thielmann. Mit Luca Waldschmidt, Florian Kainz, aber auch Spielern wie Rasmus Carstensen und Max Finkgräfe sind die Kölner auf diesen Positionen eigentlich überbesetzt, selbst wenn die Form der meisten Geißböcke aktuell nicht stimmt. Gerade in Bezug auf die von Christian Keller geäußerte Wunschliste (Innenverteidiger, Sechser und Stoßstürmer) würde eine Reese-Verpflichtung wenig Sinn ergeben, obgleich der Spieler dem FC definitiv gut tun würde.

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Limnios vor dem Absprung?

Während sich die Suche nach Neuverpflichtungen beim FC schwer gestaltet, bahnt sich offenbar ein Abgang beim 1. FC Köln an. Wie das griechische Portal „Sportime“ berichtet, wird Dimitrios Limnios den FC bereits im Winter verlassen. Das kommt nicht wirklich überraschend, denn bei den Geißböcken ist der Grieche bekanntermaßen außen vor, steht nicht im Kader, erhält keine Chance. Wie das Portal angibt, habe man sich bereits mündlich auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Limnios wird mit Klubs aus Polen, der Niederlande und der 2. Bundesliga in Verbindung gebracht. Für den FC besonders ärgerlich: Limnios hat die Geißböcke bei der Verpflichtung drei Millionen Euro Ablöse gekostet. In Köln konnte sich der Außenbahnspieler nie durchsetzen.

Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Moukoko im Kölner Fokus?

Noch im Sommer betonte FC-Sportdirektor Christian Keller, man wolle keinen neuen Stürmer verpflichten, der aktuelle Kader sei stark genug. Nach dem elften Spieltag der Fußball-Bundesliga deutet viel darauf hin, dass der Sportdirektor mit der Beurteilung ein wenig daneben gelegen habe. Und dem Vernehmen nach hat es auch im Sommer durchaus Versuche gegeben, einen neuen Stürmer zu verpflichten. So berichtete die Sportbild erst in der vergangenen Woche, dass der FC beim Versuch, Youssoufa Moukoko unter Vertrag zu nehmen, abgeblitzt sei. Der FC sei zu spät gekommen, Moukoko habe sich gegen einen schnellen Wechsel entschieden, wolle sich bei Dortmund durchsetzen. Das generelle Interesse bestätigte Steffen Baumgart am Montag.

Wie nun die „Bild“ berichtet, ist das Interesse an dem Stürmer, der sich aktuell gemeinsam mit Eric Martel und Jan Thielmann mit der U21 auf Länderspielreise befindet, nicht abgeklungen. Im Gegenteil. Der Stürmer soll auf der Wunschliste der Kölner ganz oben stehen. Nachdem der BVB im vergangenen Sommer mit Niclas Füllkrug einen weiteren Stürmer vor die Nase gesetzt bekommen hat, hätte ein Wechsel schon damals in der Theorie durchaus Sinn machen können, zumindest mit einigen Monaten Abstand. So wäre der Angreifer beim FC auf Einsatzzeit gekommen, die er nun wie eigentlich damals schon erwartbar bei Dortmund nicht bekommt. Insgesamt kommt der 18-Jährige auf sechs Einsätze in der Liga, spielte 118 Minuten. Dass es aktuell Kontakt zwischen Moukoko und dem FC gebe, dementierte Baumgart aber ebenfalls am Montag.

Moukoko kommt erst auf 118 Liga-Minuten

Der FC ist auf der Suche nach einem gefährlichen Angreifer. Mit insgesamt nur acht Toren, davon zwei durch einen Stoßstürmer, verfügen die Kölner über den schlechtesten Angriff der Liga. „Ich glaube, dass wir insgesamt gucken müssen: Wenn wir Spieler holen – und jetzt äußere ich einen Wunsch – dann sollten es Spieler sein, die ich nicht mehr entwickeln muss, sondern die in der Bundesliga gespielt haben. Und nicht jemanden, der vielleicht irgendwann mal hilft“, hatte FC-Trainer Steffen Baumgart vergangene Woche gesagt. Am vergangenen Sonntag hatte wiederum Christian Keller betont, ein neuer Stürmer stände ganz oben auf der Agenda. Möglicherweise erhofft sich der Stürmer mehr Einsatzzeit bei einem anderen Bundesligisten, der BVB wirkt auch alles andere als glücklich mit dem Angreifer.

Ein Wechsel von Moukoko erschien ohnehin unrealistisch. Ein Kauf des Stürmers kommt nicht in Frage. Das Online-Portal Gool-ai berechnet den Marktwert des Youngsters auf knapp 19 Millionen Euro. Moukoko hat beim BVB erst Anfang des Jahres einen hochdotierten Vertrag bis 2026 unterschrieben. Sein Gehalt wird auf 3.5 Millionen Euro plus diverse Boni geschätzt. Wenn überhaupt wäre eine Leihe in Frage gekommen. Der FC würde dann einen Teil dieser Summe übernehmen und vermutlich auch ein geringe Ablöse bezahlen müssen. Ohnehin schwebt über dieser Entscheidung noch die mögliche Transfersperre wie ein Damoklesschwert. Experten gehen davon aus, dass der FC noch vor der Winterpause mit einem Registrierungsverbot von einer Transferperiode belegt wird. Damit schwebt der FC einmal mehr im Ungewissen. Am vergangenen Sonntag betonte Keller, dass das wiederum Transferverhandlungen nicht erleichtere. Die Erfahrung machte der FC bekanntlich im Sommer mit Benedict Hollerbach, der den Kölnern noch von der Angel gesprungen ist. Ähnlich soll es sich auch bei einem Sechser verhalten haben.

Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Interesse an Chabot?

Wie „Sport1“ berichtet, haben neben Teams aus der Premier-League auch einige Top-Klubs der Bundesliga den Spieler auf dem Zettel. Um welche Vereine es sich dabei handelt, nennt das Online-Portal des TV-Senders nicht. Fakt ist aber, dass Chabot bereits seit der vergangenen Saison einer der besten Innenverteidiger der Liga ist. Der 25-Jährige hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten in seiner Premierensaison für die Kölner in der vergangenen Spielzeit einen Stammplatz erarbeitet. Das Interesse anderer Klubs kommt also alles andere als überraschend und war nur eine Frage der Zeit.

Im Winter 22 war Chabot von Sampdoria Genua ausgeliehen worden. Der Abwehrspieler kam in der Rückrunde allerdings nur zu vier Einsätzen, davon zwei in der Startelf. „Ich habe erst einmal gebraucht, um mich an die Liga, das Tempo zu gewöhnen“, sagte Chabot im Sommer in einem Sky-Interview. In der vergangenen Saison steigerte sich Chabot und wurde zum Stammspieler, auch aufgrund der Verletzung von Luca Kilian. Nicht nur das, der Innenverteidiger war absoluter Leistungsträger, mit erstaunlich wenigen Ausreißern nach unten. Und er war einer der zweikampfstärksten Abwehrspieler der Liga. Der FC verpflichtete Chabot im Früh-Sommer fest.

An die Leistung der vergangenen Saison konnte der 25-Jährige trotz der Krise in der neuen Spielzeit nahtlos anknüpfen. Aktuell kommt der 25-Jährige auf eine Zweikampfquote von rund 66 Prozent – er gewinnt zwei von drei seiner Duelle. Zudem kommen nahezu neun von zehn Pässen zu seinen Mitspielern. In dieser Saison stand Chabot in allen Spielen der Kölner auf dem Platz, wurde nur aufgrund einer muskulären Verletzung gegen Frankfurt vorzeitig ausgewechselt. Chabot hält gemeinsam mit Timo Hübers die FC-Defensive zusammen. Nicht umsonst haben die Kölner trotz des Tabellenplatzes erst 15 Gegentore kassiert. Der Vertrag des Abwehrspielers läuft noch bis 2026, der Marktwert liegt laut Experten bei rund fünf Millionen Euro. Mögliche Kölner Abgänge wären nicht von einer möglichen Transfersperre betroffen. Aktuell ist es aber trotz der klammen Kassen und gerade wegen der drohenden Sanktion eher unwahrscheinlich, dass die Kölner ihren Abwehrchef ziehen lassen werden.

Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Pedersen wechselt nach Wales

Die Meldung ploppte Ende Juli auf. Ein Fanblog des walisischen Fußballvereines Swansea City war sich sicher, Kristian Pedersen würde den FC verlassen und sich Swansea anschließen. Tatsächlich ist planetswans.co.uk recht gut informiert und lag mit zwei der angekündigten drei Transfers Richtung City goldrichtig. Einzig der Wechsel von Kristian Pedersen bewahrheitete sich nicht. Noch nicht. Denn der Däne fehlte am Donnerstag beim Training, gut möglich, dass er den FC also kurz vor Transfer-Schluss wie erwartet verlässt. Pedersen wird beim FC keine große Rolle mehr spielen. Als sich damals der Wechsel andeutete, wusste Kristian Keller weder von einem Angebot, noch von einem Medizincheck, den der Blog bereits verkündet hatte. „Ich kann nicht ausschließen, dass sich der Club noch bei uns meldet“, sagte der Sportchef aber auch. Tatsächlich ist ein Transfer des Dänen nun durchaus wahrscheinlich. Der 19-jährige Max Finkgräfe hat Pedersen schon jetzt den Rang abgelaufen und ist der Backup von Leart Pacarada, der auf der linken Abwehrseite gesetzt ist.

Noch vor wenigen Tagen hatte Steffen Baumgart unter anderem Kristian Pedersen als einen Ersatz auf der Innenverteidiger-Position vorgeschlagen, falls die drei „Bundesliga tauglichen“ Innenverteidiger nicht reichen würden. Durch die Verpflichtung von Dominique Heintz ist auch diese Position besetzt. Da Heintz in Bochum auch auf der Position des Linksverteidigers gespielt und Pedersen schon am vergangenen Samstag auf der Tribüne Platz genommen hat, deutet viel auf einen Abgang hin. Für den Dänen scheint es zurück Richtung Großbritannien zu gehen. Der Däne spielte von 2018 bis 2022 für Birmingham City. Swansea hat mittlerweile den niederländischen Linksverteidiger Nathan Tjoe-A-On unter Vertrag genommen. Da die „Swans“ aber zwei Linksverteidiger abgegeben haben, soll noch ein weiterer Spieler für diese Position gefunden werden. Dabei könnte es sich um Pedersen handeln.

Der 28-Jährige Linksverteidiger war im vergangenen Sommer zum FC gewechselt, konnte sich gegen Jonas Hector aber erwartungsgemäß nicht durchsetzen. Pedersen kam in der vergangenen Spielzeit auf 14 Einsätze, allerdings nur auf sechs in der Liga, davon wurde er wiederum drei Mal eingewechselt.

Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Update: Dominique Heintz hat beim FC unterschrieben

Dominique Heintz steht unmittelbar vor der Unterschrift beim 1. FC Köln. Nach unseren Informationen soll der Verteidiger bereits am Donnerstag bei den Geißböcken offiziell vorgestellt werden. Noch in der vergangenen Woche hatte FC-Trainer Steffen Baumgart gesagt, er wäre auch nach dem Abgang von Nikola Soldo mit dem Kader zufrieden, man halte aber die Augen offen. Schließlich könne man die Vakanz intern auffangen. Tatsächlich geht Köln aber ebenfalls nach Aussage von Baumgart mit nur drei Bundesliga tauglichen Innenverteidigern in die Saison. Ein „Lassen wir uns überraschen“, konnte sich der Coach ebenfalls nicht verkneifen. Der Transfer von Dominique Heintz kommt allerdings nicht überraschend. Schon Mitte August hatte unter anderem die „Bild“ über einen möglichen Wechsel des Innenverteidigers spekuliert. Nun fehlt nur noch die offizielle Bestätigung.

Der 30-Jährige spielte von 2015 bis 2018 für den FC. Über den SC Freiburg landete der Innenverteidiger beim FC Union Berlin. Dort kam Heintz nur selten zum Einsatz und wurde in der Rückrunde der vergangenen Saison an den VfL Bochum ausgeliehen. Auch nach seiner Rückkehr nach Berlin würde Heintz wohl nur auf wenig Einsatzzeit kommen. Aufgrund seiner geringen Chancen sollte Heintz für den FC durchaus bezahlbar sein. Der Innenverteidiger hat bei Union noch Vertrag bis 2024.

Eine Lösung im Fall Faride Alidou scheint in Sicht

Update: Alidou hat beim FC unterschrieben

Noch am vergangenen Montag äußerte FC-Trainer Steffen Baumgart einen Wunsch – wenn auch indirekt. Der Kölner Coach betonte, dass ihm einfach drei, vier schnelle Leute im Kader fehlen würden. Und das war eben in jener Begegnung deutlich zu sehen. Nach dem Ausfall von Linton Maina fehlt auf den Außenbahnen das Tempo. So sehr, dass Baumgart Neuzugang Rasmus Carstensen kurzfristig von einem rechten Verteidiger zu einem rechten Offensivspieler umfunktionierte – allerdings ohne zählbaren Erfolg. Dass die Kölner sich nach einem neuen Offensivspieler, der eben jenes Leistungsattribut mitbringt, ist bekannt. Auch ein Name geistert seit Wochen durch das Geißbockheim: Faride Alidou von Eintracht Frankfurt. Die Verpflichtung scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. So sollen sich der Verein und der U21-Nationalspieler bereits geeinigt haben.

Wie berichtet, hängt der Deal nach wie vor an einer Kaufoption, die der FC gerne im Vertrag verankert haben will, Frankfurt aber ablehnt. Dennoch könnte schon bald Bewegung in die Causa kommen. Bei einer Pressekonferenz der Hessen äußerte sich Markus Krösche zu der Personalie. „Es ist wichtig, dass Faride Spielpraxis bekommt“, sagte der Sportchef und Freund von Steffen Baumgart. Und auf die Frage, ob es zu dem Wechsel nach Köln kommen würde. „Das kann passieren“, sagte der 42-Jährige lächelnd. „Es kann sein, dass wir da eine Lösung finden.“ Ein Dementi hört sich anders an. Zu der möglichen Kaufoption wolle sich Krösche nicht festlegen. „Wir sind noch nicht in dem Status, über Details zu sprechen.“ Die Lösung könnte – wie der „Kicker“ berichtet – eine Rückkaufoption der Frankfurter sein. In diesem Fall würde der FC die Kaufoption ziehen können und Frankfurt den FC im Grunde auskontern. Dann müssten die Hessen aber eine höhere Ablöse bezahlen. Laut Sport1-Informationen soll sich die Kaufoption zwischen drei und vier Millionen Euro bewegen, die Rückkaufoption bei fünf bis sechs Millionen Euro.

Alidou nicht beim Eintracht-Training

FC-Trainer Steffen Baumgart wollte am Donnerstag eine Einigung nicht bestätigen. „Ich bin mir sicher, dass wir uns um einen Offensivspieler bemühen“, sagte der Kölner Coach. „Aber dass da eine Einigung vorliegen soll, ist bei Weitem nicht so.“ Fakt ist: Die Kölner suchen händeringend nach einem schnellen Spieler, den sie in Faride Alidou gefunden haben. Der Spieler will sich beim FC entwickeln, die Frankfurter wollen, dass der Akteur Spielpraxis erhält. Eine Lösung scheint also nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Der schnelle Offensivspieler ist bei den Hessen in der vergangenen Saison nicht wirklich glücklich geworden, kam auf insgesamt 15 Kurzeinsätze mit nur einer Torvorlage. Immerhin erzielte Alidou ein Tor in der Champions League gegen Tottenham. Zu den Stärken des 22-Jährigen gehören die progressiven Läufe, Läufe in die Tiefe und ein starkes Eins-gegen-eins. Der gebürtige Hamburger passt also perfekt in das Anforderungsprofil der Geißböcke. Und: Alidou nahm am Donnerstag nicht mehr am Training der Eintracht teil.

Soldo vor Wechsel

Nikola Soldo steht offenbar vor einem Wechsel. Am Mittwoch hatte der Abwehrspieler bereits beim Mannschaftstraining gefehlt. Wie die „Bild“ berichtet, steht der Innenverteidiger unmittelbar vor einem Wechsel zum 1. FC Kaiserlautern in die 2. Bundesliga. Zuletzt hatten die Verantwortlichen immer wieder gesagt, dass sie Soldo keine Steine in den Weg legen würden. Im Gegenteil: Steffen Baumgart hatte zuletzt betont, dass er nur noch über drei Innenverteidiger mit Bundesliga-Niveau verfüge. Neben den Stammverteidiger Timo Hübers und Jeff Chabot meinte der Coach Luca Kilian. Soldo galt somit schon länger als möglicher Transferkandidat.

Der Innenverteidiger war in einer Nacht- und Nebelaktion im vergangenen Sommer an den Rhein geholt und sogar erst nach dem Ende des Deadline-Days vorgestellt worden. Beim FC konnte sich der Sohn von Ex-FC-Profi Zvonimir Soldo nicht durchsetzen, kam in der Vorsaison auf sieben Bundesliga- sowie vier Conference-League-Einsätze. Bei der U21-EM wollte er sich mit Kroatien für weitere Aufgaben bewerben, Soldo spielte nicht eine einzige Minute, Kroatien schied wie Deutschland in der Gruppenphase aus. Ob der FC den Innenverteidiger verleiht oder verkauft, ist noch offen. Beide Varianten sind denkbar. So oder so werden die Kölner dann mit großer Wahrscheinlichkeit auch selbst noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden müssen. Die Online-Plattform Gool.ai berechnet den Marktwert des Kroaten auf 1,8 Millionen Euro.

Keller dementiert Ljubicic-Gerücht

Christian Keller hat am Abend die Gerüchte um einen möglichen Wechsel von Dejan Ljubicic Richtung Wolfsburg ausgeschlossen. Am Rande des Fußball-Talks der „Rheinischen Post“ sagte Keller, dass der Österreicher in der kommenden Saison definitiv in Köln spiele.

Dejan Ljubicic vor dem Absprung? (dementiert)

Laut Sky befinden sich der 1. FC Köln und der VfL Wolfsburg bereits in Verhandlungen und Dejan Ljubicic soll das Gespräch mit den Kölner Verantwortlichen gesucht haben. Demnach habe der 25-Jährige um die Freigabe gebeten. Ein Wechsel des Österreichers wäre ein herber Schlag für die Kölner. Nach dem Abgang von Ellyes Skhiri war Ljubicic einer der Kandidaten für die Doppelsechs. Laut dem Online-Portal Gool.ai ist Ljubicic aktuell der wertvollste Spieler des FC. Das Portal berechnet den Marktwert des Mittelfeldspielers auf gut acht Millionen Euro. Laut Sky ist eine Ablöse von acht bis zehn Millionen Euro im Gespräch. Ob die Kölner den Spieler für diese Summe ziehen lassen, ist aber zu bezweifeln. Ljubicic verfügt dem Vernehmen nach nicht über eine Ausstiegsklausel.

In der vergangenen Saison stand der Österreicher meist in der Startelf. In 33 Pflichtspielen erzielte der laufstarke Mittelfeldspieler acht Tore. Aktuell hat Ljubicic noch Vertrag bis 2025. Der gebürtige Wiener wechselte 2021 zum 1. FC Köln und entwickelte sich schnell zu einer festen Größe bei den Geißböcken. In der vergangenen Saison war Ljubicic lange verletzt ausgefallen und hatte dann Schwierigkeiten, zurück zu alter Form zu finden. In dieser Saison soll dem Österreicher beim FC eigentlich eine wichtige Rolle zukommen. Am Mittwoch konnte Ljubicic nicht mit der Mannschaft des 1. FC Köln trainieren. Der Österreicher leidet noch an den Folgen einer Verletzung aus dem Test gegen den FC Nantes.

Hat der FC doch noch Interesse an einem Sechser?

Wie das schweizer Portal 4-4-2.ch berichtet, soll der FC Interesse an einer Leihe Charles Pickel von Cremonese haben. Der Mittelfeldspieler ist mit dem italienischen Klub abgestiegen und sucht eine neue Herausforderung in der Bundesliga. Neben dem FC soll auch der VfB Stuttgart bereits ein Angebot unterbreitet haben. Allerdings wollen die Schwaben den 26-Jährigen fest verpflichten. Pickels ist ein ähnlicher Spielertyp wie Ellyes Skhiri und war 2021 bereits bei den Kölnern im Gespräch. Pickel hat noch Vertrag bis 2026, der Marktwert liegt bei rund zwei Millionen Euro. Offenbar haben die Schwaben aktuell die Nase vorne. Spannend: Liegt Cremonese wirklich ein Angebot von den Kölnern vor, scheint der FC doch noch an der Verpflichtung eines Sechser interessiert zu sein.

FC hat Carstensen auf der Liste (30. Juli) – Update: Carstensen bereits in Kön

Wie mehrere belgische Medien berichten, hat der 1. FC Köln Interesse an Rasmus Carstensen. Der Kontakt bestehe dem Vernehmen nach schon länger. So berichtet die seriöse Tageszeitung „Het Belang van Limburg„, dass der FC als einer von mehreren Bundesligisten Interesse an einer Verpflichtung von Rasmus Carstensen habe. Demnach habe der Rechtsverteidiger aufgrund der starken Konkurrenz beim KRC Genk kaum Aussicht auf Einsätze. Der belgische Erstligist kann sich eine Leihe des 22-Jährigen gut vorstellen und hat damit einige internationale Erstligisten auf den Plan gerufen. So offenbar auch den FC, der weiterhin nach einem Backup für Benno Schmitz sucht. FC-Trainer Steffen Baumgart betonte zuletzt, dass er einen Spieler suche, der Schmitz herausfordere.

Update: Mittlerweile hat der Abwehrspieler den Medizin-Check in Köln absolviert. Die Unterschrift steht noch aus.

FC weiter auf der Suche nach einem Rechtsverteidiger

Der dänische U21-Nationalspieler, der am Samstag in Molenbeek nicht zum Kader des KRC gehörte, wurde bei Silkeborg IF ausgebildet. 2019 gelang dem Rechtsverteidiger der Sprung in den Profikader. Sowohl in der zweiten als auch in der ersten Liga war er Stammspieler bei seinem Heimatklub. Im vergangenen Sommer wechselte Carstensen für rund drei Millionen Euro zum KRC Genk. Dort konnte sich der 22-Jährige allerdings nicht durchsetzen. In der ersten Liga kam Carstensen auf gerade einmal vier Einsätze, erhielt ganze 47 Minuten Spielzeit. Neun Mal stand der Abwehrspieler bei der zweiten Mannschaft in der 2. belgischen Liga auf dem Platz. 17 Mal lief Carstensen für die U21 der Dänen auf. In der U20 spielte er sogar gemeinsam mit FC-Neuzugang Jacob Christensen.

Aktuell wird der Marktwert von dem Online-Portal transfermarkt.de auf 1,5 Millionen Euro eingeschätzt. Carstensen hat bei dem belgischen Erstligisten allerdings noch bis 2026 Vertrag. Ist der FC an einem Kauf interessiert, wäre also eine Ablöse für den Rechtsverteidiger fällig. Zuletzt hatte Baumgart FC-Youngster Meiko Wäschenbach auf der Position getestet. Der U19-Pokalsieger machte seine Sache auch gut, dennoch will der FC noch einmal auf der Verteidigerposition tätig werden.

Pedersen vor dem Absprung? (29. Juli)

Am Samstag spielte Kristian Pedersen noch für den 1. FC Köln das Testspiel gegen Erzgebirge Aue, am kommenden Wochenende könnte er ein Spiel in der EFL Championship gegen seinen Ex-Klub Birmingham City bestreiten – und das mit Swansea City. Das berichten zumindest einige walisische Online-Portale, unter anderem das gut informierte Portal planetswans.co.uk. Am Nachmittag hatte Swansea-Trainer Michael Duff angekündigt, dass schon in den kommenden Tagen drei Spieler den Medizincheck bei Swansea absolvieren werden. Namen wollte der 45-Jährige nicht nennen. Allerdings sind zwei Spieler schon bekannt. So berichteten unter anderem die BBC sowie zuvor planetswans, dass es sich um Carl Rushworth and Harrison Ashby handeln soll.

Der dritte Spieler sei laut der walisischen Portale Kristian Pedersen. So heißt es, dass der Linksverteidiger bereits in den kommenden Tagen zur medizinischen Untersuchung in Wales erwartet werde und tatsächlich eine Option für die Begegnung gegen Birmingham sei. Pedersen kam im vergangenen Sommer zum FC, absolvierte in der Bundesliga sechs, insgesamt 14 Spiele für die Geißböcke. Der Vertrag des 28-Jährigen läuft noch bis zum kommenden Sommer. Pedersen war aber Anfang des Jahres noch verletzt. Tatsächlich hatten die Kölner Verantwortlichen immer betont, dass man mit Spielern spreche, die mit ihrer Situation unglücklich seien. Gegen Jonas Hector hatte Pedersen keine Chance und nun hat Leart Paqarada auf der linken Seite ebenfalls die besseren Karten. Zudem drängte sich zuletzt Max Finkgräfe auf. Der Youngster spielte zwar eine überragende Vorbereitung und sich ins Blickfeld, ob der 19-Jährige aber schon das Zeug zum Backup von Paqarada hat, ist fraglich.

So müssten die Kölner möglicherweise auch noch auf der linken Abwehrseite einen weiteren Verteidiger suchen. Eine Alternative könnte dann auch wieder Noah Katterbach werden. Der Verteidiger erholt sich von seinem Kreuzbandriss. Er war trotz der Verletzung weiterhin mit dem Hamburger SV in Verbindung gebracht worden. Immerhin würde der FC aktuell noch eine Ablöse erzielen. Allerdings liegt den Geißböcken noch kein Angebot vor und beim FC weiß man nichts von einer medizinischen Untersuchung des Dänen.

Der FC ist offenbar an Tomas Vaclik interessiert (27. Juli)

Wie tschechische Medien übereinstimmend berichten, hat der FC sein Interesse an Tomas Vaclik bekundet. Der 34-jährige Keeper war zuletzt in der zweiten englischen Liga bei Huddersfield Town unter Vertrag, ist zurzeit aber vereinslos. Laut der Medienberichte soll der FC ein konkretes Angebot unterbreitet haben. Der 54-fache Nationalspieler lief unter anderem für den FC Basel, den FC Sevilla und Olympiakos auf. Zunächst hatte das Online-Portal infotbal.cz berichtet. Der FC könnte also offenbar auf der schwierigen Suche nach einer neuen Nummer zwei fündig geworden sein.

Die Suche gestaltete sich zuletzt kompliziert, da der FC ein klares Anforderungsprofil an die neue Nummer zwei hat. Demnach soll der Keeper erfahren genug sein, um im Notfall auf Bundesliga-Niveau einzuspringen, im besten Fall Marvin Schwäbe dabei auch noch fordern. Zudem ist die Rolle der Nummer zwei hinter Schwäbe klar definiert und der Keeper muss sich im Klaren sein, dass er in der kommenden Spielzeit hinter Jonas Urbig sogar nur noch die Nummer drei sein würde. Mit seinen Stationen in England, Spanien, der Schweiz und der Champions League sowie als Nationaltorwart Tschechiens dürfte er zumindest über die Erfahrung und Qualität verfügen, Schwäbe im Notfall zu ersetzen. Ob sich Vaclik mit dem Status der Nummer zwei und später als Nummer drei arrangieren kann, ist offen. Gut möglich, dass der Keeper für ein Jahr an den Rhein wechselt.

Vaclik gab 2012 sein Debüt in der tschechischen Nationalelf. Unter anderem spielte er die Europameisterschaft 2020 (2021). Zuletzt lief er für Tschechien im Juni im Freundschaftsspiel gegen Montenegro auf, Tschechien gewann 4:1. Allerdings ist der 34-Jährige hinter Tomas Koubek und Jiri Pavlenka nur noch die Nummer drei. Mit dem FC Basel gewann Vaclik 2014 in der Champions League auch dank seiner überragenden Leistungen gegen den FC Liverpool. 2020 gewann er mit dem FC Sevilla die Europa League, allerdings als Reservist. Für den Tschechen geht es aber auch um die Teilnahme an der EM 2024. Ein Aspekt, der gegen einen Wechsel nach Köln und das Dasein als Nummer zwei spricht.

Hat der FC Interesse an Fran Tudor? (12. Juli)

Noch am vergangenen Montag benannte Christian Keller die beiden großen Baustellen in Sachen Kaderplanung. Neben einem zweiten Torhüter, suche der FC weiterhin dringend nach einem Rechtsverteidiger. Glaubt man dem kroatischen Online-Portal Germanijak.hr könnten die Kölner auf dieser Position fündig geworden sein. Demnach habe der FC Interesse an Fran Tudor. Der 27-Jährige spielt aktuell für Raków Częstochowa in der polnischen Ekstraklasa und wurde gerade erst zum besten Defensivspieler Polens gewählt. In der vergangenen Saison kam der Kroate in 42 Pflichtspielen zum Einsatz, erzielte fünf Treffer und bereitete acht vor.

Foto: picture-alliance.de

Wie Germanijak.hr berichtet, hat Köln Interesse, das Portal schätzt die Ablöse des 27-Jährigen allerdings auf 2,5 Millionen Euro ein. Fraglich, ob der FC diese stolze Summe für den Backup für Benno Schmitz bezahlen will. Seit 2020 spielt Tudor für den aktuellen polnischen Meister. Zuletzt hatte der 27-Jährige betont, dass er sich einen Wechsel in eine Top-Liga durchaus vorstellen könne, dieser aber nicht nur an ihm läge. Tudor ist eigentlich im rechten Mittelfeld zu Hause, interpretiert die Rolle recht defensiv und spielte zuletzt auch häufig auf der rechten Verteidigerposition. Das Online-Portal Gool.ai berechnet den Marktwert des 27-Jährigen auf 2,26 Millionen Euro. Noch am Dienstagabend war Tudor für seinen Club in der Champions-League-Quali als rechter Mittelfeldspieler im Einsatz. Raków Częstochowa gewann 1:0 gegen Flora Tallinn.

Das Portal Germanijak.hr hatte im vergangenen Jahr als erstes über die bevorstehende Verpflichtung von Nikola Soldo berichtet. Schon im Winter gab es Gerüchte über einen Wechsel in die Bundesliga, Tudor wurde unter anderem mit Union Berlin in Verbindung gebracht. Köln hatte Kingsley Schindler ein Angebot zur Vertragsverlängerung gemacht. Der gebürtige Hamburger hatte aber abgelehnt. Zuletzt betonte Steffen Baumgart, dass er nicht an den Verbleib des 30-Jährigen glaube.

Wie geht es weiter mit Kingsley Schindler?

(*10. Juli) Wie die türkische Fachzeitschrift Fanatik berichtet, steht Kingsley Schindler auf der Liste von Trabzonspor. Nicht nur das: Die Zeitschrift berichtet, dass der siebenmalige türkische Meister die erste Adresse für den 30-Jährigen sein soll. So stehe Trabzonspor vor der Verpflichtung von zwei ausländischen Spielern. Einer soll laut Artikel Schindler sein. Mitte Juni gab es bereits Berichte über einen möglichen Wechsel in die Türkei. Damals galt Samsunspor als Topkandidat. Doch der Aufsteiger soll sich gegen Schindler entschieden haben. Offenbar konnten sich die Parteien nicht einigen.

FC an Keitel interessiert?

(*28.6.) Auf der Suche nach einem weiteren Mittelfeldspieler soll angeblich Yannik Keitel auf die Liste der Köln geraten sein.

Das berichtet Sky. Der U21-Nationalspieler schied zuletzt bei der Europameisterschaft in Georgien und Rumänien mit der DFB-Auswahl aus. Nun könnte laut des Berichts ein Wechsel nach Köln erfolgen. Dort sucht der FC nach wie vor nach einem Ersatz für Ellyes Skhiri. Laut Sky kann sich der Mittelfeldspieler zumindest einen Wechsel nach Köln durchaus vorstellen. Offenbar hat es bereits erste Gespräche gegeben. Aufgrund der EM kam es aber zu keinen weiteren Gesprächen, die könnte es nun geben. Keitel spielte bei der EM in den drei Gruppenbegegnungen, absolvierte für den SC Freiburg in der vergangenen Saison 31 Pflichtspiele und bereitete drei Tore vor. In der Startelf stand der 23-Jährige nur acht Mal.

Allerdings steht der Mittelfeldspieler auch bei anderen Bundesligisten hoch im Kurs. Unter anderem soll der VfB Stuttgart Interesse am dem Spieler des SC Freiburg haben. Keitel hat im Breisgau noch bis zum Sommer 2024 Vertrag. Er befindet sich also in einer guten Verhandlungsposition. Die Online-Plattform Gool.ai berechnet den Marktwert des 23-Jährigen auf 2,76 Millionen Euro. Update: Der FC will keinen Sechser mehr verpflichten…

Zieht es Timo Horn nach Florenz?

Auf der Suche nach einer neuen Nummer eins soll der AC Florenz auch auf Timo Horn gestoßen sein. Das berichtet das italienische Fachmagazin „Corriere dello Sport„. Die Position ist bei dem italienischen Erstligisten umstritten, Horn wäre eine Option. Aber offenbar eine von mehreren. Unter anderem nennt das Fachmagazin Alphonse Areola von West Ham United als möglichen neuen Keeper. Auch Dominik Livakovic von Dinamo Zagreb sei eine Option. Für Horn spricht allerdings, dass er nach dem Auslaufen seines Vertrags ablösefrei zu haben wäre.

Horn war in der Spielzeit 21/22 aufgrund einer Verletzung zur Nummer zwei hinter Marvin Schwäbe worden. Der Keeper nahm den Zweikampf nach seiner Genesung an, konnte sich aber gegen Schwäbe nicht mehr durchsetzen. „Ich hatte ursprünglich auch mal die Idee, ein Leben lang beim FC zu bleiben, jetzt haben sich die Dinge anders entwickelt, was man auch nicht einplanen kann. Ich habe die Entscheidung wohlüberlegt getroffen und will nochmal eine neue Herausforderung annehmen“, sagte Horn im Mai dem Express.

Nach 21 Jahren beim FC sucht der Keeper eine neue Herausforderung, geht aber nicht im Groll. „Die letzten zwei Jahre sind sehr, sehr gut gelaufen. Wenn man die persönliche Situation außen vor lässt, waren das tolle Momente, die man miterleben durfte. Aber trotz alledem ist es für mich der Anspruch gewesen, selbst zu spielen.“ Der 30-Jährige soll allerdings einen Wechsel in die Nähe von Köln bevorzugen.

Schindler vor Wechsel in die Türkei?

Geht jetzt alles ganz schnell? Wie das türkische Nachrichten-Portal Denge Gazetesi berichtet, haben Kingsley Schindler und Samsunspor eine „grundsätzliche“ Einigung erzielt. Das offizielle Statement sei nur noch eine Frage der Zeit, berichtet dengegazetesi.com.tr. Schon seit Tagen macht das Gerücht die Runde, dass Trainer Hüseyin Eroğlu ein Auge auf den 29-Jährigen geworfen habe und ihn zu dem Süper-Lig-Aufsteiger lotsen wolle. Der Trainer soll sogar beim letzten Saisonspiel gegen die Bayern in Köln gewesen sein. Die Gerüchte konkretisieren sich offenbar. Laut dem Portal soll Schindler einen Zweijahresvertrag in der Türkei erhalten.

Der FC hatte dem Außenbahnspieler ebenfalls ein Angebot unterbreitet. Das hatte Sportdirektor Christian Keller erst vor wenigen Tagen in einer Medienrunde bestätigt. Laut der „Bild“ müsste der 29-Jährige aber auf einen Teil seines Gehalts verzichten. Für den frisch gebackenen Nationalspieler Ghanas wird es auch darum gehen, viel Spielpraxis zu sammeln, um eine Chance auf den Afrika-Cup zu haben. Beim letzten Qualifikationsspiel am Sonntag gegen Madagaskar war Schindler nicht zum Einsatz gekommen. Beim FC würde er wohl auch in der kommenden Saison nicht über die Rolle des Jokers hinauskommen. Für Köln spielte der gebürtige Hamburger insgesamt 70 Mal und erzielte zwei Tore.

Schnappt sich Milan Ellyes Skhiri?

Lange war es still um Ellyes Skhiri, jetzt kommt offenbar doch Bewegung in einen Transfer des Mittelfeldspielers, der am Abend mit Tunesien in einem Freundschaftsspiel gegen Algerien spielt. Erstaunlich viel Bewegung. Es war so still, dass sich einige FC-Fans durchaus Hoffnung auf einen Verbleib des 28-Jährigen gemacht haben. Wie tuttomercatoweb.com berichtet, hat der AC Milan Ellyes Skhiri ein Angebot unterbreitet. Das Fußball-Online-Portal macht auch sehr konkrete Angaben: Demnach soll Skhiri einen Dreijahresvertrag erhalten und jährlich zwei Millionen Euro verdienen. Angeblich besteht zudem die Option auf ein weiteres Jahr. Der ebenfalls gut informierte Twitter-Dienst „Milan Posts“ widerspricht der Meldung allerdings vehement und macht die Verwirrung komplett. Milan habe andere Ideen für das Mittelfeld. Unter anderem ist Carney Chukwuemeka von Chelsea beim AC schon lange Gespräch. 

picture-alliance/AP Photo/Stas Filippov

Andere italienische und tunesische Quellen berichten von einem ähnlichen Angebot des FC Sevilla. Skhiri hatte in der Vergangenheit immer wieder betont, er wolle den nächsten Schritt auf der Karriereleiter gehen und zudem international spielen. Mailand und Sevilla würden demnach passen. Laut tuttomercatoweb.com, das an der ursprünglichen Meldung bislang festhält, hat sich der 28-Jährige allerdings Bedenkzeit erbeten, weil ihm auch ein Angebot von Crystal Palace vorliegen soll und er den Wunsch habe, in England zu spielen. Gegen Palace spricht allerdings der Tabellenplatz. Die Eagles schlossen die Saison als Elfter ab. Neben Mailand und Sevilla soll auch weiterhin die AS Roma an einer Verpflichtung interessiert sein, genauso wie der FC Valencia und Sporting Lissabon.

Vor einem Jahr spielte Skhiri noch im Rahmen des Telekom-Cups gegen den AC Milan. Der FC verlor 1:2. Beide Treffer für Milan erzielte der Weltmeister von 2018 Oliver Giroud, für den FC traf Florian Dietz.

Was ist dran am Vipotnik-Interesse?

Wie das Online-Portal fussballtransfer.com berichtet, soll auch der FC im Buhlen um den Stürmer den Hut in den Ring geworfen, Kontakt zu Maribor aufgenommen haben und sich damit in eine illustre Runde von Bundesligisten einreihen. Eine weitere Quelle nennt das Portal nicht. In den vergangenen Tagen und Wochen hat es bereits Interesse von zahlreichen deutschen Klubs wie Hertha BSC, der TSG Hoffenheim, Borussia Mönchengladbach, dem FC Augsburg und dem Hamburger SV gegeben. Laut dem Portal steigen offenbar nun auch Köln, Stuttgart und Freiburg in den Poker mit ein. Neben den Bundesligisten ist halb Europa – unter anderem Girondins Bordeaux und Betis Sevilla – an dem 21-Jährigen interessiert. Und offenbar auch der FC Metz. Wie das slowenische Portal Ekipa berichtet, steht ein Wechsel nach Frankreich kurz bevor.

Das Interesse halb Europas kommt nicht von ungefähr. Vipotnik erzielte in 38 Pflichtspielen 23 Tore für Maribor. Der Angreifer scheiterte allerdings im Sommer mit seinem Club in der Champions-League-, in der Eruopa-League- und anschließend in der Conference-League-Qualifikation. In Slowenien durchlief Vipotnik seit der U17 sämtliche Nationalmannschaften, ist aktuell A-Nationalspieler. Der Vertrag des Angreifers läuft noch bis 2024. Wie berichtet, empfehlen auch die Datenscouts von Global Soccer Network den Slowenen dem FC. Die Experten berechnen das Potenzial des Knipsers auf „internationale Klasse“. transfermarkt.de schätzt den Marktwert auf zwei Millionen Euro ein, Maribor will laut fussballtransfer.com 3,5 Millionen Euro haben.

Unsere Meinung: Ein Wechsel nach Köln ist eher unwahrscheinlich. Gegen den Transfer spricht neben der geballten Konkurrenz und dem konkreten Angebot von Metz, dass der FC möglichst nach deutschsprachigen Spielern Ausschau hält.

Folgt uns auf:

Skhiri wieder bei Olympique Lyon im Gespräch

Das berichtet Transfer-Experte Rudy Galetti. Zuletzt hatten mehrere Medien berichtet, Skhiri würde einen Wechsel in die italienische Serie A oder die spanische LaLiga anstreben, eine Rückkehr nach Frankreich sei unwahrscheinlich. Laut Galetti habe Lyon das Buhlen um Skhiri aber nicht aufgegeben. Im Gegenteil, das Gefühl sei gut und es habe bereits erste Kontakte zwischen den Parteien gegeben. Man strebe einen Vertrag bis 2026 mit dem Mittelfeldspieler an. Der Kölner Leistungsträger verlässt den FC ablösefrei, nachdem der Vertrag im Sommer ausgelaufen ist.

Der Tunesier, der in Frankreich aufgewachsen ist, war in der Vergangenheit oft mit Lyon und Stade Rennes in Verbindung gebracht worden. Auch einige Bundesligisten – unter anderem Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig – sollen interessiert gewesen sein. Aus Spanien wurden zuletzt der FC Sevilla und aus Italien die AS Rom genannt. Skhiris Marktwert wird auf rund 15 Millionen Euro berechnet. Gegen Lyon spricht allerdings, dass Skhiri eigentlich international spielen wollte. Lyon wurde in der Liga nur Siebter.

Interesse an Daiki Hashioka?

Offenbar hat der FC Interesse an Daiki Hashioka. Der Japaner steht aktuell beim belgischen Klub VV St. Truiden unter Vertrag. Wie FC-Sportdirektor Christian Keller am Freitag in mehreren Interviews bestätigte, soll je nach Verhandlung mit Kingsley Schindler ein weitere Außenverteidiger verpflichtet werden. Hashioka ist ein heißer Kandidat.

picture alliance / PRO SHOTS

Der 24-Jährige könnte der Backup für Benno Schmitz auf der rechten Verteidigerposition werden. Für den VV St. Truiden lief Hashioka 72 Mal auf und bereitete zwölf Treffer vor. Der offensiv ausgerichtete Abwehrspieler war 2021 von Urawa Red Diamonds nach Belgien gewechselt. Wie das belgische Portal voetbalbelgie.be berichtet, wolle sich der dreimalige japanische Nationalspieler nach zwei Jahren weiterentwickeln und der FC habe bereits ein Angebot unterbreitet. Das Online-Portal gool.ai berechnet der Marktwert des Japaners auf 1,77 Millionen Euro, allerdings spricht die Sprachbarriere gegen eine Verpflichtung.

Unsere Meinung: Stand jetzt ist eine Verpflichtung unwahrscheinlich. Viel hängt von Kingsley Schindler ab

Christensen unterschreibt beim FC

Auf der Suche nach einem Ersatz für Ellyes Skhiri ist der FC in Dänemark fündig geworden. Der 1. FC Köln verpflichtet Jacob Christensen vom FC Nordsjælland. Das gab der Klub am Donnerstagnachmittag bekannt. Der 21-jährige Däne wechselt ablösefrei an den Rhein und hat einen Vertrag bis 2026 unterschrieben.

Noch am Morgen äußerten sich auf den Sozialen Medien viele FC-Fans zu Ellyes Skhiri. Mit emotionalen Worten war der Tunesier in der jüngsten Folge der FC-Doku 24/7 zu sehen. Viele Fans wünschten sich einen Verbleib des Sechsers, der offenbar noch keinen neuen Verein gefunden hat. Das dürfte sich wohl zerschlagen. Der FC hat Christensen unter Vertrag genommen. Alles zu der Neuverpflichtung gibt es hier.

Update: Waldschmidt unterschreibt beim FC

Der FC hat einen weiteren Neuzugang für die kommende Saison nun offiziell bestätigt: Der 1. FC Köln hat Luca Waldschmidt verpflichtet. Wie der Klub am Dienstag bestätigte, wird der ehemalige Nationalspieler vom VfL Wolfsburg für ein Jahr ausgeliehen. Der „Kicker“ hatte bereits am Sonntag über den bevorstehenden Wechsel berichtet. Demnach greife unter gewissen Bedingungen eine Kaufpflicht, die Waldschmidt für drei Jahre an den Klub bindet.

Waldschmidt war 2021 von Benfica Lissabon für zwölf Millionen Euro zum VfL Wolfsburg gewechselt und hat bei den Wölfen noch Vertrag bis 2025. In der vergangenen Spielzeit kam der 27-Jährige aber nicht über die Rolle des Edeljokers hinaus. Beim FC erfüllt der Stürmer das Anforderungsprofil, dass Sportdirektor Christian Keller in der vergangenen Woche in einer Medienrunde für einen geplanten Transfer ausgegeben hatte. Keller zeigte sich da schon einer Leihe sehr positiv gegenüber.

Am Montag hatte Waldschmidt zunächst den Medizincheck in Köln absolviert, anschließend am Geißbockheim den Vertrag unterschrieben. Am Dienstagnachmittag hatte der Klub über seine Social-Media-Kanäle das Konterfei eines Spielers mit Lockenpracht mit den Worten „Wen wir hier alles anlocken“ gepostet. Ein erster Hinweis auf Luca Waldschmidt. Die Bestätigung folgte eine knappe Stunde später. „Wir standen schon seit geraumer Zeit mit Luca in Kontakt und freuen uns sehr, dass wir ihn nun für den FC gewinnen konnten. Luca besitzt alle erforderlichen Fähigkeiten, um unserem Spiel im letzten Drittel noch mehr Lösungsqualität und Torgefahr zu geben“, sagte Keller.

Waldschmidt kommt auf sieben DFB-Einsätze

Der gebürtige Siegener ist auf verschiedenen Positionen in der Offensive einsetzbar und erfüllt damit das Anforderungsprofil, das Keller unter der Woche bekannt gegeben hatte. Der FC suche demnach „einen Spieler, der im Idealfall als zweite Spitze und Zehner spielen kann“. Waldschmidt hat sämtliche Junioren-Mannschaft des DFB durchlaufen und kommt auf sieben Einsätze in der A-Nationalmannschaft. Das letzte Spiel bestritt er im November 2020 für die DFB-Elf. Damals unterlag Deutschland Spanien 0:6. 2019 wurde Waldschmidt Torschützenkönig bei der U21-Europameisterschaft.

Waldschmidt begann mit dem Fußballspielen im Alter von fünf Jahren bei SSV Oranien Frohnhausen. Nach weiteren Stationen wechselte Waldschmidt 2010 in die Jugend von Eintracht Frankfurt. Im April 2015 gab er für die Eintracht sein Bundesligadebüt gegen Borussia Dortmund. 2016 folgte der Wechsel zum Hamburger SV, 2018 zum SC Freiburg. Dort gelang dem Angreifer der endgültige Durchbruch. Waldschmidt wurde Nationalspieler und international begehrt. 2020 ging es nach Portugal zu Benfica Lissabon, 2021 folgte der Wechsel zum VfL Wolfsburg und nun offenbar zum FC.

1. FC Köln: Verpflichtung von Benedict Hollerbach steht wohl kurz bevor.

Der Transfer von Benedict Hollerbach nimmt dagegen konkrete Züge an. Der Angreifer hatte beim 2:1-Erfolg von Wehen Wiesbaden im Relegations-Rückspiel gegen Arminia Bielefeld beide Tore erzielt. „Ich hab jetzt Vertrag, der sich durch den Aufstieg um ein Jahr verlängert hat. Ich werde jetzt die Zeit erst einmal genießen, erst einmal vom Fußball abschalten und dann werden wir sehen“, sagte Hollerbach anschließend. Ein klares Dementi hört sich anders an. 

Auch Wehen-Coach Markus Kauczinski wurde am Dienstagabend auf den möglichen Wechsel des 22-Jährigen nach Köln angesprochen. „Wenn er dort hingehen sollte, glaube ich, dass sie einen sehr sehr guten Fang gemacht haben“, sagte er mit einem breiten Grinsen bei Sat1 und deutete damit wohl den FC-Transfer an. Auch Sat1-Moderator Matthias Opdenhövel wiederholte immer wieder, dass nur noch die offizielle Bestätigung fehle und der Trainer es durch die Blume bestätigt habe. Sollte es tatsächlich so kommen, werden die Kölner durch die Vertragsverlängerung eine Ablöse bezahlen müssen. Die Online-Plattform gool.ai berechnet den Marktwert des Angreifers auf 465.900 Euro. Bei einem Wechsel zum FC würde der Marktwert um mehr als das Zehnfache steigen. Die KI berechnet die Marktwerte von mehr als 90.000 Fußballspielern aus mehr als 70 Ligen anhand von objektiven Parametern.

Benedict Hollerbach jubelt nach einem Tor
Fußball: 2. Bundesliga – Relegation, Hinspiel, SV Wehen Wiesbaden – Arminia Bielefeld in der BRITA-Arena. Torschütze zum 3:0 Wiesbadens Benedict Hollerbach.

Wie der „Kicker“ berichtet, hat es erste Gespräche mit dem 1. FC Köln gegeben und der Klub befinde sich in der „Pole Position“. Hollerbach passt perfekt in das Anforderungsprofil des 1. FC Köln. Der Stürmer gilt als enorm schnell, dribbelstark und mit 22 Jahren noch sehr jung. Das passt aber wiederum perfekt in die Pläne des 1. FC Köln, junge Spieler zu entwickeln. Der 22-Jährige wurde in Starnberg geboren. Mit acht Jahren wechselte Hollerbach zu den Junioren von 1860 München. Von 2014 bis 2019 durchlief der Angreifer die Juniorenmannschaften von Bayern München, anschließend wechselte er zum VfB Stuttgart. Im Sommer 2020 folgte dann der Wechsel zum SV Wehen Wiesbaden.

Nach dem Aussetzen der FIFA-Sperre darf der FC auf dem Transfermarkt wieder tätig werden. Neben der bereits ausgesprochenen Vakanz auf der Sechser-Position, sucht der FC wohl auch nach einem weiteren Stürmer. Vielleicht auch, um auf die Verletzung von Steffen Tigges zu reagieren. Linksverteidiger Leart Paqarada steht bereits als erste Neuverpflichtung der Kölner fest.

Der FC verpflichtet Mansour Ouro-Tagba

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Der FC verpflichtet Mansour Ouro-Tagba

Der 1. FC Köln hat den ersten Spieler in dieser Transferphase verpflichtet. Mansour Ouro-Tagba wechselt zu den Geißböcken. Registrieren dürfen die Kölner den Stürmer allerdings erst im kommenden Winter. Daher wird der 19-Jährige an Regensburg verliehen.

Der FC arbeitet mit Hochdruck an seinem Kader. Und das auch am mittelfristigen: Der 1. FC Köln verpflichtet Mansour Ouro-Tagba. Der Stürmer wird allerdings zunächst an Jahn Regensburg verliehen.

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Schon seit einigen Tagen halten sich die hartnäckigen Gerüchte, nun haben es die Geißböcke auch offiziell gemacht: Der 1. FC Köln hat Stürmer Mansour Ouro-Tagba vom TSV 1860 München verpflichtet und langfristig als Lizenzspieler unter Vertrag genommen. Der 19-Jährige wird aber in der kommenden Saison 2024/25 an den Zweitliga-Aufsteiger SSV Jahn Regensburg verliehen. Hintergrund ist die Transfersperre der Kölner. Der FC darf bekanntlich Spieler verpflichten, sie aber erst im kommenden Winter registrieren. Deswegen geht es für den 19-Jährigen zunächst zum Jahn.

Ouro-Tagba: „Ich bin sehr glücklich, bei so einem großen Verein unterschrieben zu haben“

Beim Mitgliederstammtisch hatten die FC-Bosse angekündigt in den kommenden Tagen vier Neuverpflichtungen perfekt zu machen. Der togolesische Nationalspieler macht den Anfang. „Mansour hat vielversprechende Anlagen und bringt für sein junges Alter vor allem aus athletischer Perspektive schon sehr gute Voraussetzungen mit, um sich nachhaltig im Profifußball durchzusetzen. Für seine weitere Entwicklung ist die Leihe nach Regensburg genau der richtige Schritt“, sagt Christian Keller. „Wir werden ihn während der Leihe eng begleiten, bevor ab Sommer 2025 dann bei uns sein nächster Karriereschritt folgen soll.“

Der in New York geborene Stürmer wurde seit 2013 im Nachwuchs des TSV 1860 München ausgebildet. In der Spielzeit 2022/23 erzielte er für die U19 der Löwen acht Treffer in der Junioren-Bundesliga und feierte im Mai 2023 beim Auswärtsspiel in Saarbrücken sein Debüt in der 3. Liga. „Ich bin sehr glücklich, bei so einem großen Verein unterschrieben zu haben. Die Leihe nach Regensburg bietet mir zudem die Möglichkeit, mich auf dem nächsthöheren Level zu beweisen“, sagte Mansour Ouro-Tagba. „Das Jahr beim Jahn ist für mich eine hervorragende Chance, um mich persönlich und fußballerisch weiterzuentwickeln, bevor ich mich ab kommendem Sommer voll auf meinen weiteren Karriereweg beim FC konzentriere.“ In der vergangenen Saison kam er 18-mal für die Amateure von 1860 in der Bayernliga Süd (drei Tore/vier Vorlagen) und 19-mal, zumeist als Joker, für die erste Mannschaft in der 3. Liga (drei Tore) zum Einsatz.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Doch kein Horrorszenario – deswegen war der Kauf der Ausstiegsklauseln unausweichlich

Florian Kainz und Timo Hübers bleiben beim 1. FC Köln
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Doch kein Horrorszenario – deswegen war der Kauf der Ausstiegsklauseln unausweichlich

Vier Wochen nach dem Abstieg aus der Bundesliga zeichnet sich das von vielen Fans befürchtete Horrorszenario nicht ab. Im Gegenteil: Von den sieben Ausstiegsklauseln wurde nur eine gezogen, vier Spieler haben sich zum FC bekannt, weitere werden möglicherweise folgen. Auch, weil Christian Keller Geld in die Hand genommen hat. Das war aber auch dringend nötig.

Für den Verbleib von Florian Kainz und Co. wurde Geld in die Hand genommen beim 1. FC Köln: Deswegen war der Kauf der Klauseln unausweichlich.

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Zwar nicht bei allen, aber doch bei vielen Kölner Fans haben die vergangenen Tage so etwas wie Aufbruchstimmung ausgelöst. Fast täglich haben die FC-Verantwortlichen positive Nachrichten gestreut. Zunächst der Verbleib von Mark Uth, hier die Treuebekenntnisse von Jan Thielmann, Eric Martel, Timo Hübers und Florian Kainz, allesamt Spieler mit Ausstiegsklausel, da wiederum der neue Trainer. All das garniert mit den Vertragsverlängerungen von talentierten Nachwuchsspielern sowie der Aussicht auf Transfers, die nun getätigt werden und spätestens im kommenden Sommer dann eine Option für den Kader werden sollen – auch wenn es sich bei jener Handlung ganz sicher nicht um ein Schlupfloch oder einen gewieften Trick handelt, ist es sehr wohl ein sehr weitsichtiges Vorgehen. Es würde nicht wundern, wenn in den kommenden Tagen weitere Personalien publik gemacht werden. Christian Keller hat es jedenfalls verstanden, den bedrohlichen Sturm, der sich vor dem Mitgliederstammtisch über dem Geißbockheim zusammenbraute, abzuschwächen.

Bis zu 13 Spieler hätten den FC verlassen können

Und tatsächlich: Keller und Co. leisten gerade ganze Arbeit. Das macht die Versäumnisse der vergangenen Spielzeit inklusive Abstieg natürlich nicht wett, es legt aber den Grundstein für eine mögliche und dann hoffentlich schnelle Besserung. Und trotzdem schwingt auch bei den Treuebekenntnissen der Kölner Akteure in den Sozialen Medien bei so manchem Fan eine gewisse Kritik mit. Dass es nach der desolaten Saison mit dem siebten Abstieg der Vereinsgeschichte keinen Markt für Timo Hübers, Jan Thielmann und Co. gegeben haben soll, wie von einigen Anhängern zurzeit gerne verbreitet, ist aber mehr als zu bezweifeln. Angebote werden den Spielern vorgelegen haben – und sicher auch erstklassige. Dass Keller den Akteuren ihre Ausstiegsklausel wohl für einen niedrigen siebenstelligen Betrag abgekauft hat, ist nicht nur legitim, es war ein Muss.

Das lässt zumindest der Blick auf den aktuellen Kader der Kölner erahnen. Dieser hat in der vergangenen Spielzeit 29 Akteure umfasst. Mit Jeff Chabot, Justin Diehl, Benno Schmitz und Faride Alidou haben oder werden vier Spieler den FC sicher verlassen. Ein Verbleib von Marvin Schwäbe wäre überraschend, der von Luca Waldschmidt ebenfalls. Fragezeichen stehen aktuell auch hinter Linton Maina, der wohl zu einem Verbleib tendiert sowie Davie Selke, dem laut Christian Keller wiederum ein Angebot vorliegen soll. Im schlimmsten Fall würden dem neuen Trainer zur neuen Saison 21 Akteure zur Verfügung stehen – ohne die Leihspieler, die wiederum im Sommer zurückkehren sowie Nachwuchsspielern, denen man den Sprung zu den Profis nun durchaus zutraut. Ein Weggang der fünf Akteure, die sich nun zum FC bekannt haben, hätte den Kader also schmerzhaft erwischt. Nur 16 Spieler des vergangenen Kaders wären im Falle des Ausverkaufs übrig geblieben, davon 13 Feldspieler.

Die zurückkehrenden Leihspieler hätten wohl nicht gereicht

Und die Lücke hätten selbst die sechs Leihspieler nicht auffüllen können. Zumal sicherlich nicht jeder Akteur, den Sprung bei den Profis schaffen wird. Bei Jonas Urbig und Tim Lemperle gibt es wohl wenig Zweifel, dass die beiden Spieler einen Platz im Kader finden. Auch Marvin Obuz und Mathias Olesen dürften gute Chancen haben. Wie es indes mit Nikola Soldo, der bei Kaiserslautern weit unter den Erwartungen blieb, sowie Maxi Schmid, der bei Kerkrade ebenfalls zum Ende der Saison nur noch beschauliche Einsatzzeit erhielt, ist mindestens fraglich. Empfohlen haben sich die beiden Akteure nicht. Selbst wenn alle Leihspieler in den Profikader integriert werden würden, wäre dieser beim „Ausverkauf“ gerade einmal 22-köpfig gewesen. Der Kölner Trainer hätte nahezu ein halbes Dutzend Akteure aus dem Nachwuchs rekrutieren müssen und zwar exklusive Max Finkgräfe und Elias Bakatukanda, die bereits dem Profikader angehören. Ein mögliches, aber schwieriges Szenario.

Das hat die sportliche Führung abwenden können. Auch, wenn Keller auf dem Transfermarkt die Hände gebunden sind, hat er so einen gewissen Handlungsspielraum. Dabei sollten die verkündeten Personalien nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Kader auch in Liga zwei auf manchen Positionen noch seine Baustellen haben wird. Auch die Versäumnisse und Fehleinschätzungen der vergangenen Saison haben den FC in Liga zwei geführt, immerhin konnte der befürchtete personelle Supergau verhindert werden.


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Transfergerüchte

Wer gehte, wer bleibt?

Auch Florian Kainz bleibt an Bord und verlängert

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Auch Florian Kainz bleibt an Bord und verlängert

Das nächste Bekenntnis: Florian Kainz wird auch in der kommenden Saison beim 1. FC Köln spielen. Der Kapitän der vergangenen Spielzeit geht trotz Ausstiegsklausel mit dem FC in die 2. Bundesliga.

Der FC arbeitet mit Hochdruck am Kader für die kommende Spielzeit. Nun gibt es weitere Gewissheit: Auch Florian Kainz bleibt beim 1. FC Köln. Der 31-Jährige hat seinen 2025 auslaufenden Vertrag verlängert.

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Der Kader des 1. FC Köln nimmt immer mehr Gestalt an. Nach den Bekenntnissen von Eric Martel, Jan Thielmann und Timo Hübers hat mit Florian Kainz nun der vierte Spieler trotz Ausstiegsklausel seinen Verbleib bei den Kölnern zugesichert. Der FC-Kapitän der vergangenen Spielzeit bleibt also auch im Unterhaus bei den Geißböcken, wird aber möglicherweise nicht mehr die Kapitänsbinde tragen. Kainz hatte das Amt in der vergangenen Spielzeit von Jonas Hector übernommen. Auf dem Platz spielte der Österreicher, der in den EM-Kader seines Heimatlandes berufen wurde, in der vergangenen Saison nur selten eine wichtige Rolle. Immerhin erzielte der 31-Jährige fünf Tore und bereitete vier vor.

Kainz absolvierte 161 Pflichtspiele für den FC

„Ich habe in meiner bisherigen Zeit beim FC viele emotionale Ausnahmesituationen erlebt. Meister in der 2. Liga, dramatischer Klassenerhalt in der Bundesliga-Relegation, Einzug in die UEFA Europa Conference League – und nun leider auch einen ganz bitteren Abstieg. Doch in Köln gehen wir zusammen durch dick und dünn“, sagt Kainz. „Der FC ist in den vergangenen fünf Jahren zu meinem Verein und die Stadt zu meiner zweiten Heimat geworden. Ich werde mein Bestes geben, um mit der Mannschaft wieder erfolgreich zu sein. Ich will mit meiner Erfahrung vorangehen und freue mich auf die kommende Saison.“ Seit dem Abgang von Benno Schmitz ist Kainz der dienstälteste FC-Profi. Der Mittelfeldspieler war im Januar 2019 von Werder Bremen zum FC gekommen.

Für den FC absolvierte Kainz 161 Pflichtspiele. Nicht umsonst ist der Mittelfeldspieler eins der prägenden Gesichter der vergangenen Jahre bei den Geißböcken. „Flo ist für uns Identitäts- und Leistungsträger zugleich. Für das Innenleben unserer Mannschaft spielt er eine sehr wichtige Rolle. Das zeigt sich auch in seiner jetzigen Entscheidung pro FC. Nach einer für ihn auch persönlich sehr herausfordernden Saison 2023/24 stellt er sich seiner Verantwortung und will mitwirken, dass wir wieder erfolgreichere Zeiten erleben“, sagt Christian Keller. „Für die kommenden Wochen wünschen wir Flo alles Gute bei der EM und sind stolz, dass er dort auch den FC vertritt.“ Insgesamt kommt der Österreicher auf weit mehr als 400 Profispiele im Vereinsfußball.

Gut möglich, dass der Verbleib auch an der Personalie des Trainers hing. Gerhard Struber hat zumindest den gleichen Berater wie Kainz. Das wachsende Kölner Gerüst hatte sicherlich ebenfalls einen positiven Einfluss. Beim Mitglieder-Stammtisch hatte Christian Keller angedeutet, dass es am Donnerstag eine weitere Personalie geben würde. Wie es mit Marvin Schwäbe und Linton Maina weitergeht, ist noch unklar.


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Wer geht, wer bleibt?

DFB-Pokal: Die erste Pokalrunde ist terminiert

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DFB-Pokal: Die erste Pokalrunde ist terminiert

In der ersten Runde des DFB-Pokals trifft der 1. FC Köln auf Sandhausen. Nun steht der Termin für die Begegnung fest.

Der 1. FC Köln trifft in der 1. Runde des DFB-Pokals auf den SV Sandhausen. Die Geißböcke müssen als Zweitligist zunächst nach Baden-Württemberg zum Drittligisten. DFB-Pokal: Der Termin für den 1. FC Köln steht fest.

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Der Kader ist noch nicht komplett, ein Trainer ist immerhin gefunden. Nun steht auch der Termin für die DFB-Pokal-Begegnung des 1. FC Köln gegen den SV Sandhausen. Seit Donnertagvormittag ist bekannt, dass der FC in der ersten Runde am Sonntag, den 18. August 2024 im GP Stadion am Hardtwald zu Gast sein wird. Anpfiff ist um 15:30 Uhr.

Der Drittligist wird von FC-Geschäftsführer Christian Keller als einer von den „starken Drittligisten“ eingestuft, „der sicherlich mit klaren Aufstiegsambitionen in die neue Spielzeit starten und uns deshalb auch im DFB-Pokal nichts schenken wird“, so Keller. „Wir erwarten deshalb einen Pokalfight, aber genau das macht den Reiz dieses Wettbewerbs aus. Wir freuen uns schon darauf.“

FC zuletzt 2010 im Viertelfinale

Es ist das siebte Duell gegen Sandhausen. Der FC hat keins der sechs vorherigen Pflichtspiele verloren, setzte sich vier Mal gegen den SV durch. Zuletzt gab es vor fünf Jahren ein Duell der Teams. Köln setzte sich in der 2. Bundesliga 3:1 durch, Anthony Modeste war doppelt erfolgreich. Im DFB-Pokal standen sich die Teams noch nie gegenüber.

Sandhausen beendete die vergangene Drittliga-Spielzeit als Tabellenachter. Titelverteidiger und Meister Bayer Leverkusen reist in der 1. Runde zum FC Carl Zeiss Jena. Der SSV Ulm hat das große Los Bayern München gezogen. Für Borussia Dortmund dürfte die Auslosung keine große Rolle spielen. Der BVB hat mit dem Champions-League-Finale wichtigeres vor der Brust. Dortmund reist in der ersten Runde zum 1. FC Phönix Lübeck. Ein Einzug in die 2. Runde würde den Kölnern rund 400.000 Euro einbringen, die Teilnahme an der 1. Runde bereits 200.000. Die vergangenen Spielzeiten liefen alles andere als rund für den FC. In den vergangenen fünf Jahren schied Köln immer gegen einen Gegner aus einer niedrigeren Liga aus, in der Vorsaison gegen den Finalisten Kaiserslautern in Runde zwei. Die Runde der letzten Acht erreichte der FC zuletzt 2010.

Die Paarungen im Überblick:

2. Bundesliga – Bundesliga

SSV Ulm 1846 Fußball – FC Bayern München
SSV Jahn Regensburg – VfL Bochum
SC Preußen Münster – VfB Stuttgart
Eintracht Braunschweig – Eintracht Frankfurt

3. Liga – Bundesliga

Alemannia Aachen – Holstein Kiel
Erzgebirge Aue – Borussia Mönchengladbach
Energie Cottbus – SV Werder Bremen
Rot-Weiss Essen – RB Leipzig
SV Wehen Wiesbaden – 1. FSV Mainz 05
VfL Osnabrück – SC Freiburg

Regionalliga – Bundesliga

FC Viktoria 1889 Berlin – FC Augsburg
Würzburger Kickers – TSG 1899 Hoffenheim
Phönix Lübeck – Borussia Dortmund
FC 08 Villingen – 1. FC Heidenheim
Carl Zeiss Jena – Bayer 04 Leverkusen
Hallescher FC – FC St. Pauli
Greifswalder FC – 1. FC Union Berlin

Oberliga – Bundesliga

TuS Koblenz – VfL Wolfsburg

3. Liga -2. Bundesliga

Dynamo Dresden – Fortuna Düsseldorf
Arminia Bielefeld – Hannover 96
SV Sandhausen – 1. FC Köln
FC Ingolstadt – 1. FC Kaiserslautern
1. FC Saarbrücken – 1. FC Nürnberg

FC Hansa Rostock – Hertha BSC

Regionalliga – 2. Bundesliga

Kickers Offenbach – 1. FC Magdeburg
Teutonia 05 Ottensen – SV Darmstadt
Bremer SV – SC Paderborn
SV Meppen – Hamburger SV
Sportfreunde Lotte – Karlsruher SC
VfR Aalen – FC Schalke 04

Oberliga – 2. Bundesliga

VfV 06 Hildesheim – SV Elversberg
TSV Schott Mainz – SpVgg Greuther Fürth


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Transfergerüchte

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