Nach dem Sturm wackelt nun die Defensive

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Nach dem Sturm wackelt nun die Defensive

In der vergangenen Woche hatte sich FC-Trainer Steffen Baumgart noch vor seine Defensive gestellt. Die leistete sich gegen Bochum einige Schnitzer – und das nicht zum ersten Mal.

Verunglückte Zweikämpfe, allein gelassene Gegenspieler – nachdem zuletzt der Kölner Sturm kritisiert wurde, tut sich ein neues Problem auf. Der 1. FC Köln offenbart Schwächen in der Defensive

Nein, eine große Diskussion wollte Steffen Baumgart gar nicht erst aufkommen lassen. „Wenn wir Leipzig und Leverkusen weglassen, haben wir immer gut gestanden und wenig zugelassen. Wir werden ja nicht jedes Spiel auseinander gekegelt“, sagte der Trainer am vergangenen Donnerstag als er auf die mittlerweile 20 Pflichtspiele in Serie mit Gegentor angesprochen wurde. Die Abwehr sei nicht das Problem, ließ der Coach durchblicken, der schon bei seinem Amtsantritt vor zwei Jahren erklärt hatte, dass es ihm nur darum gehe, vorne ein Tor mehr zu schießen als hinten zu bekommen. Sprich: Der Fokus liegt auf der Offensive. „Am Ende werden die Spiele vorne entschieden“, sagte der Coach unter der Woche. „Wir haben bisher zwar nie zu null gespielt – aber es ist nicht so, dass wir Massen an Torchancen zulassen.“

Bochum erhält viel zu viele Chancen

Das sagte der Trainer wohlgemerkt nach dem Augsburg-Spiel, in dem der FCA nicht nur drei Mal den Pfosten getroffen hatte, sondern auch einige Male direkt vor Marvin Schwäbe auftauchte – und das ziemlich alleine. Philipp Tietz zum Beispiel hätte das Spiel entscheiden können, wenn nicht müssen. Genauso gut hätte auch der FC das Spiel vorne entscheiden können. So aber nicht am Samstagabend in Bochum. Mehr als doch harmlose Distanzschüsse von Luca Waldschmidt und Jan Thielmann sowie ein Kopfball von Davie Selke brachte die Kölner Offensive nicht zu Stande. Bochum war da deutlich zwingender. Moritz Kwarteng lief Timo Hübers davon und hätte mit ein wenig mehr genutzter Schwerkraft einen Elfmeter herausholen können. Philipp Hofmann hebelte mit einem Steckpass die Kölner Defensive aus, Takuma Asano wurde in letzter Sekunde von Jeff Chabot abgegrätscht. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Chabot zuvor unnötig das Abseits aufgehoben hatte und Asano die Chance erst ermöglichte.

Nach dem Wechsel scheiterte zunächst erneut Asano an dem überragenden Marvin Schwäbe, dann rettete der Torwart artistisch bei einem Freistoß von Kevin Stöger und war auch nach einem Kopfball von Keven Schlotterbeck zur Stelle. Beim Gegentor standen fünf Abwehrspieler um den Torschützen als Statisten herum, in anderen Situationen viel zu weit von den Gegnern entfernt. Schwäbe parierte insgesamt acht Versuche der Bochumer, darunter einige Großchancen. Der VfL kam auf 25 Torabschlüsse und das viel zu einfach. Die Kölner Abwehr wackelte erheblich gegen einen Gegner auf Augenhöhe. Mit einer guten Abwehrleistung hatte das Spiel gegen Bochum jedenfalls wenig zu tun. Vielmehr hatte man wie schon gegen die Lautern den Eindruck, dass eine einzige schwache Kölner Situation das Gleichgewicht der FC-Defensive komplett aus den Fugen brachte. „Wir sind mit mehr als einem blauen Auge davon gekommen“, sagte Christian Keller am Sonntag im Doppelpass.

De facto liegt die errechnete erwartete Anzahl an Gegentoren (xGA) beim FC bei mehr als 26 Gegentoren. Nur Heidenheim weist einen schlechteren Wert auf. Mit realen 23 Gegentreffer ist Köln insgesamt noch gut bedient. Auf der anderen Seite hatten die Kölner vor dem Bochum-Spiel „erst“ 59 Großchancen zugelassen und belegen damit einen Wert im unteren Mittelfeld.

Defensive zu Beginn der Saison noch Paradestück

Das vor allem, weil die Kölner Defensive gerade zu Beginn der Saison noch das Paradestück der Geißböcke war. An dem Innenverteidiger-Duo Jeff Chabot und Timo Hübers lag die Krise zu diesem Zeitpunkt sicher nicht. Tatsächlich liegen die beiden Innenverteidiger in ihrer Zweikampfquote über dem Prozentsatz der vergangenen Spielzeit. Dennoch wirkte gerade in den vergangenen vier Pflichtspielen die Kölner Defensive, begonnen bei der Doppelsechs, alles andere als sattelfest. Vor allem auch, weil die Kölner viel zu weit von ihren Gegnern wegstanden. Vermutlich hat der Kölner Trainer recht, dass Spiele vorne entschieden werden. Dafür müssen aber Tore her. Sollte das dem Gegner gelingen, mag es auch an der eigenen schwachen Abwehrleistung gelegen haben.   


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Kicker und Sportschau: Marvin Schwäbe in der Elf des Spieltags

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Kicker und Sportschau: Marvin Schwäbe in der Elf des Spieltags

Beim FC gab es am Samstag nur wenige Lichtblicke. Einer war der Kölner Keeper Marvin Schwäbe. Der 28-Jährige rettete dem FC den Punkt.

Acht Paraden, nur ein Gegentor – FC-Keeper Marvin Schwäbe war am Samstagabend der Garant für den sechsten Punkt und den 17. Tabellenplatz. Der 28-Jährige war damit der Man of the Match beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe rettet Köln den Punkt gegen Bochum.

Über den Man of the Match gab es am Samstagabend nach der Begegnung des 1. FC Köln beim VfL Bochum wohl wenig Diskussionsbedarf. Marvin Schwäbe bewahrte den FC – und das wirkt bei dem Gegner besonders bitter – vor einem Debakel. Vor dem nächsten Debakel. Denn anhand der Großchancen hätte der VfL die Begegnung an der Castroper Straße gegen teils indisponierte Kölner mit 4:1 gewinnen können. In der aktuellen Situation und nach dieser Leistung wäre wohl eine 2:1-Niederlage auch eine Art Debakel gewesen. So kamen die Geißböcke zu einem Punkt, der am Ende des Tages die schwache Leistung kaschieren wird – spätestens bei der Endabrechnung, bei der unabhängig vom Ausgang der Spielzeit das Zustandekommen keine Rolle mehr spielen wird. 

Schwäbe hält dem FC den Punkt fest

Bereits bei der 0:3-Klatsche gegen Leverkusen Anfang Oktober war der Kölner Keeper überragend, hatte definitiv eine höhere Pleite verhindert. Gegen Bochum schien der Torwart aber noch ein Nummer größer zu sein. Bei der doch erstaunlich löchrigen Kölner Defensive war Schwäbe der sichere Rückhalt und wuchs über sich hinaus. So machte sich der Keeper im eins-gegen-eins gleich mehrfach groß, wartete geduldig ab, um dann unter anderem die Chance von Asano mit einem starken Reflex zu parieren. Schwäbe fischte einen Freistoß von Kevin Stöger aus dem Tor und parierte unfassbar stark gegen Keven Schlotterbeck aus wenigen Metern. Mit insgesamt acht Paraden rettete der 28-Jährige dem FC den Punkt. „Am Ende bin ich mit dem Punkt mehr oder weniger zufrieden. Wir haben zu viel zugelassen“, sagte der Keeper später bei Sky. Aber: „Ich freue mich als Torwart, wenn ich der Mannschaft helfen kann.“ Und das tat er. Bei den zu erwartbaren Toren kam Bochum auf einen Wert von 3.58, erzielte aber Dank Schwäbe nur eins.

Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass die Kölner Abwehr Schwäbe viele Gelegenheiten ermöglichte, sich auszuzeichnen. „Unser Torwart hat uns am Leben gehalten“, sagte auch Trainer Steffen Baumgart nach dem Spiel. Dennoch: Die überragende Leistung des 28-Jährigen ehrte unter anderem die Fachzeitschrift „Kicker“ mit der Nominierung des Keepers für die Elf des Spieltags. Schon nach dem Derbysieg über Gladbach hatten einige, auch unterschiedliche Spieler in diversen Spieltags-Auswahlen gestanden. Beim „Kicker“ waren es damals Luca Waldschmidt, Eric Martel und Florian Kainz. Nun ist es eben Schwäbe. Auch bei der „Sportschau“ steht der Kölner Keeper einmal mehr in der Auswahl. Kein Wunder, dass nach der starken Leistung bei einigen Fans der Schrei nach der Nationalmannschaft wieder lauter wird. Wie berichtet hatte es im Juli Kontakt zwischen dem DFB und Schwäbe gegeben. Bundestorwarttrainer Andreas Kronenberg hatte den Kölner Keeper angerufen.

DFB nominiert Leipzigs Blaswich

Für die aktuellen Länderspiele hat Kronenberg nun aber erst einmal Janis Blaswich von RB Leipzig als Nummer vier kontaktiert. Der Leipziger Keeper wird bei der starken Konkurrenz mit Marc-André ter Stegen, Kevin Trapp und Oliver Baumann in den Begegnungen gegen die Türkei und gegen Österreich eher keine Chance auf Einsatzzeit haben. Da zudem auch Manuel Neuer wohl irgendwann wieder in den Kreis der DFB-Elf zurückkehrt, wird die EM im eigenen Land für Marvin Schwäbe kein Thema werden. Bei den aktuellen Leistungen der Kölner dürfte er aber immerhin viele Chancen bekommen, Eigenwerbung zu betreiben.


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Enttäuschende Begegnung hinterlässt Ratlosigkeit

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Enttäuschende Begegnung hinterlässt Ratlosigkeit

Der 1. FC Köln hat die große Chance verpasst, sich in wenig Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Beim VfL war der FC mit dem 1:1 sogar noch gut bedient.

In der vergangenen Woche kam der FC trotz einer guten Leistung gegen Augsburg nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus, am Samstagabend dann ein anderes Bild mit dem gleichen Ergebnis. Der 1. FC Köln enttäuscht auch gegen Bochum Gerade in der ersten Stunde boten die Kölner eine erschreckend schwache Leistung. Dabei wären die Kölner mit einem Sieg auf Rang 14 gesprungen.

Am Ende wurde es dann noch einmal turbulent. Jan Thielmann hatte aus Frust den Ball weggebolzt und dabei (wohl) aus Versehen Bochums Kevin Stöger getroffen. Eric Martel, Thomas Kessler und zahlreiche weitere FC-Vertreter versuchten zu schlichten, während Thielmann traurig vom Platz schlich. Es war der turbulente Schlussstrich einer für den FC wohl insgesamt enttäuschenden Begegnung, die wiederum bei vielen Köln-Fans, aber auch bei dem ein oder anderen FC-Verantwortlichen, ein großes Fragezeichen hinterlassen haben dürfte. Denn nachdem der FC am vergangenen Wochenende die erhoffte Reaktion auf das bittere Pokal-Aus gegen Lautern gezeigt hatte, fiel Köln gegen Bochum in ähnliche Muster zurück und konnte sich letztendlich bei Marvin Schwäbe bedanken, dass es am Ende noch einen Punkt für den FC gegeben hat.

FC verpasst Sprung auf Rang 14

Eine erstaunliche Entwicklung, die wohl für Ratlosigkeit gesorgt haben dürfte, denn eigentlich hatte nach dem 1:1 gegen den FCA viel darauf hingedeutet, dass die Kölner nun bereit waren, den Abstiegskampf anzunehmen, Leidenschaft und Willen, ja die von Steffen Baumgart geforderte Körpersprache zu zeigen. Und die Ausgangslage war für den FC eigentlich verheißungsvoll. Nach den Ergebnissen am Samstagnachmittag wären die Geißböcke mit einem Sieg über den VfL auf Rang 14 gesprungen, hätten die Abstiegsränge verlassen und wären mit ein wenig Luft in die „Länderspielpause“ gestartet. Doch daraus wurde so gar nichts. Statt Platz 14 behalten die Kölner die Rote Laterne. „Mir gefällt nicht, wenn wir Absprachen nicht umsetzen. Da interessiert mich nicht, warum und weshalb. Abstiegskampf bedeutet, Dinge anzunehmen, die mit Fighten zu tun haben“, wurde der Kölner Trainer deutlich. „Das war in der ersten Halbzeit nicht klar genug. Aus meiner Sicht war das Resultat heute glücklich.“

Ganze 15 Minuten spielte der FC munter mit, kam sogar zu Abschlüssen durch Davie Selke ohne Druck, Luca Waldschmidt ohne Präzision und Jeff Chabot ohne Fortune. Danach stellte die Kölner Offensive die gefährliche Arbeit ein und die Kölner Defensive verfiel in eine Mischung aus Verunsicherung und erstaunlich schwachem Zweikampfverhalten. Dass die Kölner nach dem Treffer von Lukas Daschner nur mit einem Tor Rückstand in die Halbzeit gingen, war der Verdienst von Marvin Schwäbe, der gleich eine Vielzahl an Hochkarätern entschärfte. „Ich freue mich als Torwart, wenn ich der Mannschaft helfen kann“, sagte der Keeper. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit den Schneid abkaufen lassen, wurden ein wenig überrumpelt. Wir haben am Ende zu viel zugelassen und können dementsprechend zufrieden sein.“

Keller: „Bochum war für mich die klar bessere Mannschaft“

Dem widersprach der Kölner Coach nach dem Spiel. „Heute sollten wir drei Kreuze machen, dass wir den Punkt mitgenommen haben. Das Einzige, was zählt ist, dass der VfL nicht weiter weggezogen ist. Aber Zufriedenheit sieht anders aus“, so Baumgart. „In der zweiten Halbzeit haben wir den Abstiegskampf viel mehr angenommen als in der ersten.“ Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Bochum in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel den Sack hätte zu machen müssen, erneut einige Chancen aber liegenließ. Der Ausgleich durch Davie Selke war stark durch Florian Kainz eingeleitet und durch Linton Maina vorbereitet, er fiel aber komplett aus dem Nichts. Köln drehte für ein paar wenige Minuten auf. Selke versuchte es ein weiteres Mal aus spitzem Winkel, der eingewechselte Jan Thielmann scheiterte mit einer Direktabnahme. Die besseren Chancen hatte aber Bochum, blieb aber erfolglos.

Unter der Woche hatte sich Baumgart für die kommende Begegnung mal ein wenig Glück gewünscht, vermutlich in der Hoffnung, den zweiten Dreier einzufahren. Am Samstagabend konnte er mit dem gewonnenen Punkt mehr als glücklich sein. Denn die Statistik war eindeutig. Bochum war Köln so ziemlich in allen Belangen überlegen – der VfL hatte mehr Ballbesitz, schoss öfter aufs Tor, erspielte mehr Großchancen. Am Ende stand das glückliche 1:1. „Bochum war für mich die klar bessere Mannschaft. Sie haben uns niedergekämpft und wir waren nicht in der Lage, mit klaren Aktionen dagegenzuhalten. Vor dem Hintergrund hat uns Marvin Schwäbe den Punkt gesichert“, sagte Christian Keller. „Wir haben in den letzten Wochen immer gesagt, dass wir gut gespielt haben. Das können wir heute nicht konstatieren. Es war ein schwacher Auftritt gegen einen Gegner, der es einem nicht leicht macht. Das soll aber nicht die Ausrede sein, sondern wir müssen es besser machen. Das war nichts heute.“

Und das gegen einen Gegner auf Augenhöhe, ein Endspiel, wie es Baumgart vor einigen Wochen bezeichnete. Ein Endspiel, das der FC zumindest nicht gewonnen hat.    


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Die Einzelkritik gegen Bochum

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Die Einzelkritik gegen Bochum

Zwar hat der 1. FC Köln nach dem Remis gegen Augsburg auch gegen den VfL Bochum gepunktet, wirklich überzeugen konnte der FC aber nicht. Das zeigt sich auch in den Noten.

Bei dem 1:1-Unentschieden gegen Bochum haben die Kölner über weite Strecken nicht ins Spiel gefunden. Am Ende des Tages rettete vor allem Marvin Schwäbe den Zähler. Die Einzelkritik der FC-Profis gegen Bochum.

Dem ordentlichen Auftritt gegen Augsburg folgte am Samstagabend ein recht trostloses Spiel gegen den VfL Bochum. Immerhin mit dem gleichen Ergebnis. Der FC fand nahezu eine Stunde so gut wie gar nicht statt, war am Ende glücklich mit Punktgewinn. Die Defensive war anfällig und wacklig bei den Bochumer Angriffen, die Kölner Offensive wirkte bis zum Ausgleich meist ideenlos. „„Es war ein sehr glücklicher Punkt. Bochum war für mich die klar bessere Mannschaft. Sie haben uns niedergekämpft und wir waren nicht in der Lage, mit klaren Aktionen dagegenzuhalten. Vor dem Hintergrund hat uns Marvin Schwäbe den Punkt gesichert“, sagte Christian Keller nach dem Spiel.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Bochum

Blieb erneut nicht ohne Gegentor. War bei diesem aber chancenlos. Zeigte rekordverdächtige acht starke Paraden und hielt den Kölnern den Punkt fest. Überragend beim Freistoß von Stöger und anschließend gegen Schlotterbeck nach Kopfball.

Stand erneut für Pacarada in der Startelf. Wirkte wahrlich nicht sattelfest gegen die Bochumer Offensive – aber wer war das schon. Machte beim Gegentor nicht die beste Figur. Setzte im zweiten Durchgang Thielmann stark ein.

Erwischte wahrlich nicht den besten Tag. War beim 0:1 zu weit von Hofmann entfernt. Leistete sich einige Flüchtigkeitsfehler und unnötige Foulspiele. Gewann im Schnitt nur jeden zweiten Zweikampf.

Rettete mit einer starken Grätsche gegen Asano, lud den Japaner aber zuvor auch ein, als er viel zu leicht das Abseits aufhob. Gewann beeindruckende 87 Prozent der Zweikämpfe. Hatte im Duell mit den Angreifern auch ab und an seine Probleme.

Konnte nicht an die gute Leistung gegen Augsburg anknüpfen. Kam in vielen Situationen einen Schritt zu spät. So auch beim Gegentor. Verhinderte mit einer starken Abwehraktion Schlimmeres.

Startete einmal mehr als offensiver Sechser. Kam dort auf gerade einmal acht Zweikämpfe, von denen er vier gewann. Sein Partner auf der Doppelsechs kam auf 24 Zweikämpfe. Fand auf dieser Position auch lange in der Offensive nicht statt. Sein Traumpass auf Maina vor dem Ausgleich verbesserte seine Note deutlich.

Lief wieder einmal mehr als zwölf Kilometer, erreichte auch gute Zweikampfwerte. War aber im Zentrum allein auf weiter Flur und somit ebenfalls sehr uneffektiv.

Sein feiner Pass auf Waldschmidt hätte ein Tor mit sich bringen müssen. Das erledigte Selke dann nach dem Wechsel nach starker Hereingabe. Rieb sich ansonsten eher brotlos auf.

Wurde nach wenigen Minuten bereits stark von Maina eingesetzt, sein Schüsschen war aber viel zu harmlos. Tauchte anschließend komplett ab, um dann vor dem Ausgleich mit einem Ballgewinn wieder aufzutauchen. Insgesamt ein sehr blasser Auftritt.

Nicht das Spiel des vermeintlichen Hoffnungsträgers. Fand in jenes weder in der ersten Halbzeit noch im zweiten Durchgang.

Arbeitete und rackerte viel. Belohnte sich schließlich mit seinem dritten Saisontor. Traf allerdings auch einige falsche Entscheidungen. Hätte vielleicht Martel bei seinem Schuss aus spitzem Winkel anspielen können.

Setzte sich unmittelbar nach seiner Einwechslung nach einer knappen Stunde bereits in Szene. War sehr aktiv, aber leider auch sehr glücklos.

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Verletzte bei Polizei-Einsatz in Bochum

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Verletzte bei Polizei-Einsatz in Bochum

Unmittelbar vor dem Keller-Duell des 1. FC Köln beim VfL Bochum hat es einen Polizei-Einsatz vor dem Gästeblock gegeben. Dabei gab es laut Vereinsangaben auch Verletzte.

Die genauen Umstände sind noch unklar. Doch offenbar gab es Verletzte bei einem Polizei-Einsatz in Bochum. Nach ersten Informationen gab es Probleme beim Einlass, die zu dem Einsatz führten.

So soll die Polizei Teilen der FC-Fans den Zutritt zum Block verwehrt haben. Die aktive Fanszene schaffte es offenbar nicht ins Stadion. Unter anderem schrieb die Kölner Fanhilfe auf „X“: „Die Polizei hält aktuell die Gästefans, die das Stadion verlassen möchten, an den Toren fest. Daraus folgte der Einsatz von Pfefferspray und das wahllose Attackieren von Gästefans. Mehrere Verletzte resultierten aus dieser Aktion.“ Der Klub ließ schon während der Begegnung verlauten, dass es nach Informationen des Klubs zu einem Polizeieinsatz gekommen sei, bei dem sich FC-Fans verletzt haben sollen. „Darauf hat die Szene entschieden, sich zurückzuziehen“, hieß es vom Verein. Offenbar wurde eine Fan-Gruppierung vor dem Stadion eingekesselt.

Polizei hält FC-Ultras vom Stadion ab

Unter anderem schrieb ein User bei „X“: „Die Szene ist jetzt abgereist. Liebe @polizei_nrw_bo und @VfLBochum1848ev, bitte überarbeitet euer Sicherheitskonzept mit allen möglichen Stakeholdern. Es kann nicht sein, dass es immer Probleme gibt.“ Die Bochumer Polizei ordnete die Situation anders ein. „Wir haben die aktive Kölner Fan-Szene, die mit Bussen angereist war, mit Polizeikräften begleitet“, sagte ein Sprecher der Bochumer Polizei dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. „Doch die Gruppe nahm von sich aus Fahrt auf und versuchte, die Einlasskontrolle zu stürmen. Daraufhin haben die Kolleginnen und Kollegen den Ordnungsdienst unterstützt.“ Nach Angaben der Polizei sei es auch zum Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken gekommen.

Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruch, Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und Körperverletzungsdelikten ein. Augenzeugen berichten, dass es auch Ausschreitungen unter Kölner Anhängern gegeben habe.  

Weitere Informationen in Kürze


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Der FC zittert sich zum Punkt in Bochum

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Der FC zittert sich zum Punkt in Bochum

Der 1. FC Köln hat die große Chance verpasst, sich in wenig Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Beim VfL war der FC mit dem 1:1 sogar noch gut bedient.

In der vergangenen Woche kam der FC trotz einer guten Leistung gegen Augsburg nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus, am Samstagabend dann ein anderes Bild mit dem gleichen Ergebnis. Der FC zittert sich zum Punkt in Bochum. Gerade in der ersten Stunde boten die Kölner eine erschreckend schwache Leistung. Dabei wären die Kölner mit einem Sieg auf Rang 14 gesprungen.

Steffen Baumgart stellte sein Team nur auf einer Position im Vergleich zum Augsburg-Spiel um. Der Kölner Coach setzte in der Spitze wieder auf Davie Selke, Steffen Tigges saß zunächst nur auf der Bank. Doch die Geißböcke wirkten in ihren ersten Aktionen fahrig, vielleicht doch verunsichert. Erst nach wenigen Minuten steigerte sich der FC und kam zunächst über Eric Martel und anschließend über Rasmus Carstensen zu ersten Flanken, zweitere kam auch bei Selke an, der aber keinen Druck hinter den Ball bekam. Nur wenige Minuten später schickte Florian Kainz, der erneut auf der Sechs neben Martel agierte, Linton Maina, der wiederum clever auf Luca Waldschmidt zurücklegte. Doch der Angreifer blieb einmal mehr zu unpräzise. Jeff Chabot brachte den Ball nach einer Ecke dagegen aufs Tor, stellte Manuel Riemann aber vor keine großen Probleme.

Daschner trifft für den VfL

Und damit endeten die Kölner Offensivbewegungen auch schon wieder. Bochum drehte zunehmend auf. Zunächst entschärfte Marvin Schwäbe einen abgefälschten Ball von Lukas Daschner, anschließend steckte Philipp Hofmann Offensivspieler Moritz Kwarteng den Ball durch, der aber entscheidend von Timo Hübers gestört wurde. Dann war es erneut Daschner, der dieses Mal aber auch traf. Einen Schuss von Hofmann ließ Schwäbe abprallen, Daschner stand genau richtig. Und es hätte noch schlimmer kommen können. Köln fand zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht mehr ins Spiel, Bochum war dagegen gerade im Umschaltspiel extrem gefährlich. Hofmann schickte Takuma Asano, der noch in letzter Sekunde von Chabot, der zuvor das Abseits aufgehoben hatte, abgegrätscht wurde. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel rettete Carstensen einmal mehr gegen Kwarteng.

Selke trifft zum 1:1

Auch nach dem Wechsel änderte sich das Bild nicht. Wieder steckte Hofmann auf Asano durch, Chabots Abwehrversuch avancierte zur Vorlage, doch der Japaner scheiterte an Schwäbe. Keine 120 Sekunden später war der Offensivspieler wieder zur Stelle, vergab aber aus spitzem Winkel. Wie aus dem Nichts schlugen die Kölner zu. Kainz spielte Maina auf der linken Seite frei, der passte den Ball scharf ins Zentrum und Selke vollstreckte. Köln wurde nun aktiver. Auch, weil Baumgart mit Jan Thielmann eine frische Offensivkraft brachte. Der Youngster wurde auch umgehend von Heintz ins Szene gesetzt, scheiterte aber an Riemann. Doch auch Bochum spielte weiterhin mit. Eine Flanke von Kevin Stöger wurde Richtung Daschner abgefälscht, der aus kurzer Distanz nur den Außenpfosten traf. Anschließend brachte Stöger einen Freistoß direkt aufs Tor und Schwäbe war einmal mehr grandios zur Stelle. Genauso wie kurz darauf gegen Keven Schlotterbeck der aus kurzer Distanz zum Kopfball kam.

Bochum war nun wieder besser im Spiel und hätte für die Entscheidung sorgen können. Köln kam dagegen über Selke zu einem Entlastungsangriff. Der Stürmer suchte aber lieber aus spitzem Winkel den Abschluss als den mitgelaufenen Martel zu bedienen. Für die Schlussphase brachte Baumgart unter anderem Steffen Tigges und später auch Faride Alidou. Doch der Lucky Punch wollte dem FC nicht mehr gelingen. Somit geht der FC als Tabellenletzter in die Länderspielpause. „Wir sind schon mit der Intension hier reingegangen, dass wir drei Punkte mitnehmen. Wir wissen aber auch, wie schwer das ist“, sagte Torschütze Selke.

Die Begegnung wurde von Verletzten bei einem Polizei-Einsatz überschattet.

FC: Scwäbe – Carstensen (74. Schmitz), Hübers, Chabot, Heintz – Martel, Kainz – Maina (88. Alidou), Uth (58. Thielmann), Waldschmidt (74. Tigges)- Selke – Tore: 1:0 Daschner (25.), 1:1 Selke (54.)


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Traurige Bilanz: Bochum für FC-Offensive kein gutes Pflaster

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Traurige Bilanz: Bochum für FC-Offensive kein gutes Pflaster

FC-Trainer Steffen Baumgart nahm vor dem Bochum-Spiel gerade seine Offensive noch einmal in die Pflicht. Doch die Bilanz gegen den VfL ist bei dieser besonders schwach.

Dass die Bochumer Hintermannschaft alles andere als sattelfest ist, darf den Geißböcken Hoffnung in der Begegnung gegen den VfL machen. Aber: Bislang überzeugte die Kölner Offensive mit schlechter Bilanz gegen Bochum nicht.

FC-Trainer Steffen Baumgart brachte den Schlüssel des Erfolgs für das Bochum-Spiel auf den Punkt. „Am Ende werden die Spiele vorne entschieden“, sagte der Coach am Donnerstag. Keine besonders gute Aussicht. Denn gerade vorne läuft es beim FC in dieser Saison bekanntlich alles andere als rund. Acht Tore sprechen jedenfalls nicht für eine Durchschlagskraft, die den Gegner beeindrucken könnte. Genauso wenig wie die Torgefahr der Bochumer, die ebenfalls erst auf zehn Treffer kommen, das allerdings bei deutlich weniger Versuchen. Während die Kölner alleine im Spiel gegen Augsburg 26 ihrer 176 Torschüsse abfeuerten, kam Bochum gegen Darmstadt auf neun von insgesamt 137. Damit kommt der VfL zwar nur auf eine Torquote von 7,3 Prozent, der FC liegt aber mit 4,5 Prozent noch einmal deutlich darunter. Es spricht also nicht gerade viel für ein Torfestival am Samstagabend.

Sargis Adamyan erfolgreichster Kölner Angreifer gegen Bochum

Auch im Torschuss fordert Baumgart von seiner Offensive daher mehr Klarheit. Die Spieler sollen sich auf das konzentrieren, was sie können. Gerade Luca Waldschmidt vergab am vergangenen Samstag zahlreiche beste Chancen. Nicht das erste Mal. Waldschmidt brachte in der Saison schon 25 Schüsse aufs Tor, erzielte aber gerade einmal zwei Treffer. „Du musst schießen, sonst machst du keine Tore. Wenn du siebenmal vorbeischießt, musst du halt ein achtes Mal schießen“, erklärte der Trainer, der auf die Erfahrung eines ehemaligen Angreifers und auf knapp 85 Erst- und Zweitliga-Tore zurückgreifen kann. Gegen Bochum soll es mit der besseren Chancenverwertung wieder klappen. Immerhin erspielen sich die Kölner die Chancen, die sie nicht nutzen.

„Du musst dir in den richtigen Phasen die richtige Situation erarbeiten. Und bei der Qualität der Spieler muss man dann auch mal aufs Tor schießen und nicht daneben“, sagte Baumgart. „Wir haben mit Luca, Mark, Davie und Tiggi sicherlich Jungs, die in der Lage sind, die Tore zu machen.“ Das haben genau diese Spieler ja auch schon bewiesen. Nur nicht unbedingt gegen Bochum. Denn die Torausbeute gerade jener Spieler gerade gegen den VfL ist besonders schwach und das nicht nur im FC-Trikot. Florian Kainz traf in vier Begegnungen gegen Bochum genauso wenig wie Davie Selke bei seinen drei VfL-Einsätzen. Auch Steffen Tigges war noch nicht gegen den VfK erfolgreich. Zwar traf Mark Uth insgesamt drei Mal gegen Bochum, allerdings in der A-Jugend. Danach spielte er aber auch nicht mehr gegen den VfL. Immerhin erzielte Luca Waldschmidt im Wolfsburger Dress sowie Jan Thielmann und Linton Maina für den FC ein Tor gegen Bochum. Der erfolgreichste Kölner Angreifer ist gegen Bochum erstaunlicher Weise Sargis Adamyan. Zwar erzielte der Armenier ebenfalls erst ein Tor gegen Bochum, bereitete aber immerhin drei Treffer vor.

Das soll sich am Samstag ändern. Vielleicht gibt es auch dazu einen Rat des Trainers. Dieser erzielte in der Saison 98/99 das 2:0 für den VfL Wolfsburg gegen den VfL Bochum. Es war sein zweiter Treffer im Mai 1999, zuvor hatte der heutige Kölner Trainer ein halbes Jahr lang nicht mehr getroffen.

So könnte der FC gegen Bochum spielen


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Bleibt Baumgart nun bei der Augsburg-Elf?

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Bleibt Baumgart nun bei der Augsburg-Elf?

Gegen den FC Augsburg wartete FC-Trainer Steffen Baumgart gleich mit vier Wechseln auf. Mit großer Wahrscheinlichkeit steht aber gegen Bochum eine andere Startformation auf dem Feld.


„Never change a winning team“, lautet eine der zahlreichen Weisheiten des Fußballs. Nach dem Derbysieg nahm sich Steffen Baumgart dieses Motto zu Herzen und stellte gegen Leipzig die gleiche Elf auf. Das Ergebnis dürfte den FC-Fans noch in schlechtester Erinnerung sein. Doch gegen Augsburg änderte Baumgart die Startelf wieder. Die Geißböcke lieferten eine gute Begegnung ab. Bleibt es bei der letzten Elf des 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Bochum spielen.

Es ist genau zwei Jahre her, da betrat Steffen Baumgart in einem rosafarbenen Frotteeanzug, mit blonder Perrücke und Sonnenbrille das Trainingsgelände des 1. FC Köln. Im Schlepptau hatte er gefühlt ein halbes Dutzend weiterer Baumgarts. Der Kölner Trainer erlebte sein erstes Karneval am Geißbockheim, hatte sich als Schweinhorn verkleidet, seine Trainerkollegen als der Chefcoach. Die Zeiten haben sich geändert. Zwei Jahre später herrscht eher eine verhaltene Katerstimmung als Kölscher Karneval. Zum Feiern haben die Kölner aktuell wenig Grund. Das könnte sich am Samstagabend ändern. Sollte der FC gegen den VfL Bochum gewinnen und die Abstiegsplätze vor der Länderspielpause verlassen, ist es durchaus vorstellbar, dass Baumgart seiner Mannschaft ein wenig Karneval gönnt.

Selke zurück in der Startelf?

Und ein Erfolg ist alles andere als ausgeschlossen. Gegen den FC Augsburg zeigten die Kölner eine beherzte Leistung, waren das bessere Team und kamen zu deutlich mehr Chancen, wenn auch nicht unbedingt zu den besseren. Spielerisch überzeugten die Kölner über weite Strecken. Und dennoch ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass am Samstag gegen Bochum die gleiche Elf noch einmal aufläuft. Denn nicht jede Veränderung in der Anfangsformation zündete. Zwar hatte Steffen Tigges gegen den FCA nach wenigen Momenten etwa einen sehr lichten Moment, in der Folgezeit tauchte der Angreifer aber komplett ab, trat kaum noch in Erscheinung. Damit knüpfte der Stürmer an die bisherigen Leistungen dieser Spielzeit an. Tigges wirkt im Kölner Spiel wie ein Fremdkörper, hat überhaupt kein Zugriff auf das Spiel. Nachdem Steffen Baumgart Davie Selke gegen Augsburg einen Denkzettel verpasst hat, dürfte der Stürmer zurück in die Startelf kehren. Eine Garantie sprach der Kölner Coach seinem Stoßstürmer allerdings nicht aus.

Zentrale Achse dürfte stehen

Nachdem Dejan Ljubicic erkrankt ausfällt, wird wohl Florian Kainz erneut auf der Sechs neben Eric Martel spielen, vielleicht aber auch ein wenig offensiver – je nachdem, ob Baumgart mit einer oder der Doppelsechs agieren wird. Dann wäre Luca Waldschmidt als zweite Sturmspitze eine Option. Mark Uth, der in der vergangenen Woche sein Startelf-Comeback gegeben hat, wird mit Sicherheit in der Startelf stehen. Genauso wie Eric Martel und die beiden Innenverteidiger Timo Hübers und Jeff Chabot, die Baumgart unter der Woche noch einmal gelobt hatte. Eine Änderung könnte es möglicherweise auf der linken Abwehrseite geben. Denn auch Leart Pacarada hatte eine Denkpause erhalten, für ihn stand Dominique Heintz in der Startelf. Baumgart lobte den Routinier. Ob der 30-Jährige gegen Bochum erneut in der Startelf steht, ist komplett offen. Dagegen sollte Rasmus Carstensen auf der rechten Seite die Nase vorne haben. Ansonsten gibt es wenig Grund für weitere Wechsel. So dürften Linton Maina und Luca Waldschmidt die Kette hinter Selke komplettieren.

So könnte der FC gegen Bochum spielen


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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Bochum

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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Bochum

Eine Woche nach dem 1:1 gegen Augsburg steht für den FC das nächstes Spiel auf dem Programm – für Baumgart das nächste Endspiel. Der FC trifft auf den VfL Bochum. Alles Wissenswerte rund um die Begegnung gibt es hier.

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen den VfL geschossen? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Bochum.

Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Bochum?

Zum 74. Mal treffen der 1. FC Köln und der VfL Bochum am Samstag aufeinander. Die Bilanz spricht deutlich für den 1. FC Köln. Der FC gewann 40 der Partien, der VfL setzte sich in 15 Spielen durch. 18 Begegnungen endeten demnach unentschieden. Auch die Torbilanz spricht mit 103:81 für den FC. Von den jüngsten fünf Begegnungen konnte Köln nur eins gewinnen.

Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln gegen Bochum?

Das Spiel beginnt am Samstag um 18.30, ist somit das Topspiel des Spieltags und wird daher von Sky übertragen. Zusammenfassungen gibt es unter anderem im „ZDF Sportstudio“.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen Bochum?

Der höchste Sieg der Kölner in der Bundesliga liegt mittlerweile 46 Jahre zurück. Im Mai 1977 gewannen die Geißböcke 6:1 gegen den VfL. Alleine vier Mal war Dieter Müller erfolgreich, die weiteren Tore erzielten Heinz Flohe und Heinz Simmet. Das gleiche Ergebnis hatten die Kölner schon 1960 in der Oberliga und vor allem in Bochum eingefahren. In den vergangenen Jahren waren die Spieler immer deutlich enger.

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen den VfL?

Die höchste Niederlage gab es gegen Bochum vor ziemlich genau 20 Jahren. Im Abstiegsjahr kassierten die Kölner eine 0:4-Klatsche in Bochum.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen Bochum?

Die meisten Tore im FC-Dress erzielten Dieter Müller und Pierre Littbarski gegen Bochum. Beide waren elf Mal erfolgreich. Auf der anderen Seite erzielte Josef Kaczor fünf Tore. Von den aktuellen Offensivspielern erzielte Davie Selke noch nie ein Tor gegen den VfL, Mark Uth drei, allerdings in der U19 und Luca Waldschmidt eins – allerdings nicht (nur) im FC-Dress.

Wer kommt auf die meisten FC-Einsätze gegen Bochum?

Toni Schumacher trug gegen den VfL am häufigsten das FC-Trikot. Der ehemalige Kölner Keeper kommt auf insgesamt 28 Duelle gegen Bochum. Michael Lammek stand auf der anderen Seite bei 33 Spielen gegen den FC auf dem Platz.

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Gegnercheck: Schwächen in der Offensive, wackliges Spielsystem

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Gegnercheck: Schwächen in der Offensive, wackliges Spielsystem

Nach dem 1:1 gegen den FC Augsburg steht für den FC die nächste Begegnung gegen einen vermeintlichen Gegner auf Augenhöhe auf dem Programm. Mit dem VfL Bochum trifft der FC auf eine Mannschaft mit vielen Gemeinsamkeiten und dann auch wieder nicht.

Am Samstagabend (18.30 Uhr, Sky) steht für den 1. FC Köln das Auswärtsspiel beim VfL Bochum an. Eine weitere Partie gegen einen Gegner auf Augenhöhe. Dass das Spiel aber alles andere als leicht wird, zeigt unser Gegnercheck zum VfL Bochum.

Trainer Thomas Letsch ist im Sommer mit einem großen Vorhaben in die neue Saison gestartet. Der VfL-Coach verkündete, dass er das Spielsystem der Bochumer weiterentwickeln wolle. Auch, damit die Bochumer in ihrer Spielweise nicht mehr so leicht auszurechnen seien. Das ist in Teilen gelungen, allerdings ganz anders als vermutlich gewollt. Letsch hat vor allem die taktische Ausrichtung verändert. Nachdem die Bochumer in der vergangenen Spielzeit nahezu ausschließlich mit einer Viererkette agiert haben, soll es nun die Dreierkette sein. Doch die richtige Formation hat der Bochumer Trainer nicht gefunden. Mal spielt der VfL in einer 3-4-3, mal 3-5-2, mal 3-4-2-1 um dann zwischendurch noch einmal die Viererkette einzustreuen. Bis zum vergangenen Spieltag spielte der VfL nicht einmal das gleiche System in Serie. Tatsächlich ist die Letsch-Truppe so in der taktischen Ausrichtung nicht so recht auszurechnen, der Grund für den Wankelmut scheint allerdings eher an den wackligen Leistungen der Bochumer liegen.

Hohes Anlaufen, hohe Intensität

Denn auch Bochum kommt in dieser Spielzeit nicht so recht auf die Beine, feierte erst im vergangenen Duell gegen Darmstadt den ersten Saisonsieg. Da der VfL aber im Gegensatz zu Köln auch den ein oder anderen Punkt gegen die Teams der oberen Hälfte wie Leipzig, Dortmund und Frankfurt einheimste, steht die Mannschaft von Letsch einige Plätze in der Tabelle besser da. In den jüngsten beiden Duellen gegen Darmstadt und Mainz spielte der Trainer mit einer 3-4-2-1-Taktik und holte so vier Punkte. Dabei kann man nicht gerade behaupten, dass Bochum nun die nötige Stabilität gefunden hat. Vor allem in der Offensive läuft weiterhin wenig zusammen. Gegen Darmstadt kam das Team von der Castroper Straße auf neun Torabschlüsse, war so ziemlich in jeder Statistik dem Gegner unterlegen. Und das, obwohl Bochum 20 Minuten in Überzahl agierte.

Überhaupt kommt Bochum erst auf rund 130 Torabschlüsse, liegt damit im unteren Segment der Tabelle, die Torquote liegt bei 7,3 Prozent. Bochum belegt damit in dieser Statistik den vorletzten Platz, allerdings deutlich vor dem FC. Das spiegelt sich auch in der Torausbeute wider. Mit zehn Treffern ist der VfL das zweitschwächste Team der Liga. Die Offensivaktionen wirken oft ideenlos, mitunter zufällig, auch hier ist nicht immer ein klares Spielsystem zu erkennen. Jeder zweite Angriff der Bochumer führt über die linke Seite. Allerdings kommt der VfL aus dem Spiel heraus so gut wie gar nicht mit Flanken in die gefährliche Zone. Gefährlich sind die Bochumer allerdings bei Standards.

Die Defensive hat die zahlreichen Umstellungen im System bislang eigentlich sehr gut verkraftet. Zwar kommt der VfL auf 24 Gegentore und damit auf zwei mehr als die Kölner, Bochum hatte aber auch schon empfindliche Ausreißer wie der FC gegen Leipzig und Leverkusen. So unterlag die Mannschaft von Thomas Letsch dem VfB Stuttgart am ersten Spieltag 0:5, später gab es noch eine 0:7-Klatsche gegen die Bayern. Und auch in der grundsätzlichen Ausrichtung gibt es deutliche Ähnlichkeiten zum FC. „Was sie aus meiner Sicht sehr sehr gut machen, ist, dass sie ein sehr aggressives Anlaufverhalten haben und dabei eine sehr hohe Intensität“, sagte Steffen Baumgart am Donnerstag auf der Pressekonferenz. „Es wird auch dieses Mal ein Spiel auf Augenhöhe, es entscheidet die Leistung am Spieltag und am Ende auch das Quäntchen Glück.“

Der Vergleich:

Ähnlich wie der FC haben auch die Bochumer nicht viel Geld in den neuen Kader investiert. Knapp zwei Millionen Euro flossen in die Verpflichtungen von Moritz-Broni Kwarteng, Maximilian Wittek und Bernardo. Der Kaderwert liegt deutlich unter dem der Kölner. Augsburg erreicht laut Gool.ai einen Kaderwert von rund 51 Millionen Euro, der FC liegt aktuell bei rund 87 Millionen Euro. Kölns wertvollster Spieler ist der erkrankte Dejan Ljubicic (9.9 Mio). Der wertvollste Spieler des VfL ist Erhan Masovic, dessen Wert Gool.ai auf 5.3 Millionen Euro berechnet.


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