Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Mainz

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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Mainz

Mit der 2:0-Niederlage gegen den SV Darmstadt haben die Kölner im Abstiegskampf wichtige Punkte liegen lassen. Nun soll gegen Mainz der letzte Funken Hoffnung auf das Erreichen des Relegationsplatzes aufrecht erhalten werden. Keine leichte Aufgabe.

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen die Rheinhessen geschossen? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Mainz.

Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und Mainz 05?

Erst zum 39. Mal treffen der 1. FC Köln und der FSV Mainz am Sonntagabend aufeinander. Die Bilanz spricht knapp für die Geißböcke. Der FC gewann 14 der Partien, die 05er setzten sich in 13 Begegnungen durch. Elf Partien endeten demnach unentschieden. Die Torbilanz spricht mit 51:50 dagegen knapp für die Rheinhessen. Im Hinspiel gab es ein 0:0-Unentschieden.

Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln gegen den FSV Mainz?

Das Spiel beginnt am Sonntagabend um 17.30 und wird daher von DAZN übertragen. Zusammenfassungen gibt es am Sonntag unter anderem im WDR-Fernsehen.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen Mainz?

Den höchsten Sieg fuhren die Geißböcke bereits in ihrem ersten Pflichtspiel gegen die Rheinland-Pfälzer ein. 1962 trafen die Teams im Achtelfinale des DFB-Pokals aufeinander. Der FC setzte sich hochverdient mit 5:0 durch. Auch den zweithöchsten Erfolg gab es im Pokal. 1979 setzten sich die Kölner 5:1 durch. Nachdem es zur Halbzeit noch 0:0 gestanden hatte, drehten die Kölner nach der Pause auf. Holger Willmer (2), Dieter Müller, Roger van Gool sowie ein Eigentor der Mainzer brachten Köln fünf Tore ein.

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen die 05er?

Die höchste Niederlage liegt noch nicht sonderlich lange zurück. In der vergangenen Saison gab es die bittere 0:5-Klatsche, die Luca Kilian mit einem verursachten Elfmeter einleitete. Später sah der Innenverteidiger zudem die Gelb-Rote Karte. 2012 unterlag der FC den Rheinhessen 0:4.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen Mainz?

Bis heute ist Lukas Podolski der erfolgreichste Torschütze gegen Mainz – zumindest im FC-Dress. Vier Mal traf der Weltmeister von 2014 mit dem Geißbock auf der Brust gegen Mainz. Aus dem aktuellen Kader erzielte Mark Uth bereits acht Tore gegen die Rheinhessen – allerdings nicht nur im Kölner Trikot.

Wer kommt auf die meisten FC-Einsätze gegen Mainz?

Jonas Hector trug gegen den FSV am häufigsten das FC-Trikot. 15 Mal spielte der ehemalige Kölner Kapitän gegen Mainz. Nikolce Noveski stand auf der anderen Seite bei 12 Spielen gegen den FC auf dem Platz.

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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Darmstadt

Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Darmstadt.
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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Darmstadt

Nach der 2:0-Niederlage gegen den FC Bayern München stehen für den FC die nächsten Begegnungen auf Augenhöhe auf dem Programm. Dazu empfängt Köln am Samstag den SV Darmstadt 98.

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen die Lilien geschossen? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Darmstadt.

Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Darmstadt.

Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und Darmstadt 98?

Erst zum 14. Mal treffen der 1. FC Köln und der SV Darmstadt 98 am Samstagnachmittag aufeinander. Die Bilanz spricht deutlich für die Geißböcke. Der FC gewann 10 der Partien, die 98er setzten sich in einer Begegnung durch. Zwei Partien endeten demnach unentschieden. Auch die Torbilanz spricht mit 21:6 für den FC. Auch in der Hinrunde konnte der FC gegen die Lilien durch eine Tor von Davie Selke einen Dreier einfahren.

Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln beim SV Darmstadt?

Das Spiel beginnt am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr und wird daher von Sky übertragen. Zusammenfassungen gibt es am Samstag unter anderem in der „Sportschau“ und im „ZDF Sportstudio“.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen den SV Darmstadt?

Die Geißböcke gewannen bereits zwei Begegnungen gegen die Lilien mit 6:1. 1988 gab es in der ersten Runde des DFB-Pokals einen Kantersieg. Thomas Allofs erzielte alleine vier Tore. Auch Thomas Hässler und Olaf Janssen trafen. Für Darmstadt war Uwe Kuhl erfolgreich. Knapp 30 Jahre später wiederholten die Kölner dieses Ergebnis in der Liga. Allerdings in Darmstadt. Nach einem Eigentor von Aytac Sulu erhöhten Yuya Osako und Anthony Modeste. Sydney Sam verkürzte, doch erneut Osako sowie Milo Jojic und Artjoms Rudnevs trafen zum 6:1-Endstand.

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen die Lilien?

Nur ein Spiel ging aus Kölner Sicht gegen Darmstadt verloren. Und das im April 2019. Serdar Dursun hatte Darmstadt in Führung gebracht, bevor Jhon Cordoba ausglich. Felix Platte entschied die Begegnung zu Gunsten der 98er.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen Darmstadt?

Thomas Allofs, Anthony Modeste und Herbert Neumann waren alle jeweils vier Mal im FC-Dress gegen Darmstadt erfolgreich. Von den aktuellen Kölner Stürmern war nur Davie Selke im Hinspiel dieser Saison einmal gegen Darmstadt erfolgreich.

Wer kommt auf die meisten FC-Einsätze gegen Darmstadt?

Timo Horn, Harald Schumacher und Bernd Cullmann trugen gegen den SV am häufigsten das FC-Trikot. Die ehemaligen Kölner Spieler kommen auf jeweils fünf Duelle gegen Darmstadt. Fabian Holland und Marcel Heller standen auf der anderen Seite bei 6 Spielen gegen den FC auf dem Platz.

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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Mainz

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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Mainz

Mit dem 1:0-Erfolg über den SV Darmstadt haben die Kölner vorerst den Tabellenkeller verlassen. Nun soll gegen Mainz nachgelegt werden. Keine leichte Aufgabe.

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen die Rheinhessen geschossen? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Mainz.

Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und Mainz 05?

Erst zum 38. Mal treffen der 1. FC Köln und der FSV Mainz am Sonntagabend aufeinander. Die Bilanz spricht knapp für die Geißböcke. Der FC gewann 14 der Partien, die 05er setzten sich in 13 Begegnungen durch. Zehn Partien endeten demnach unentschieden. Die Torbilanz spricht mit 51:50 dagegen knapp für die Rheinhessen. Im vergangenen Oktober gab es eine 0:5-Klatsche.

Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln gegen den FSV Mainz?

Das Spiel beginnt am Sonntagabend um 17.30 und wird daher von DAZN übertragen. Zusammenfassungen gibt es am Sonntag unter anderem im WDR-Fernsehen.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen Mainz?

Den höchsten Sieg fuhren die Geißböcke bereits in ihrem ersten Pflichtspiel gegen die Rheinland-Pfälzer ein. 1962 trafen die Teams im Achtelfinale des DFB-Pokals aufeinander. Der FC setzte sich hochverdient mit 5:0 durch. Auch den zweithöchsten Erfolg gab es im Pokal. 1979 setzten sich die Kölner 5:1 durch. Nachdem es zur Halbzeit noch 0:0 gestanden hatte, drehten die Kölner nach der Pause auf. Holger Willmer (2), Dieter Müller, Roger van Gool sowie ein Eigentor der Mainzer brachten Köln fünf Tore ein.

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen die 05er?

Die höchste Niederlage liegt noch nicht sonderlich lange zurück. In der vergangenen Saison, vor etwas mehr als einem Jahr, gab es die bittere 0:5-Klatsche, die Luca Kilian mit einem verursachten Elfmeter einleitete. Später sah der Innenverteidiger zudem die Gelb-Rote Karte. 2012 unterlag der FC den Rheinhessen 0:4.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen Mainz?

Bis heute ist Lukas Podolski der erfolgreichste Torschütze gegen Mainz – zumindest im FC-Dress. Vier Mal traf der Weltmeister von 2014 mit dem Geißbock auf der Brust gegen Mainz. Aus dem aktuellen Kader erzielte Mark Uth bereits acht Tore gegen die Rheinhessen – allerdings nicht nur im Kölner Trikot.

Wer kommt auf die meisten FC-Einsätze gegen Mainz?

Jonas Hector trug gegen den FSV am häufigsten das FC-Trikot. 15 Mal spielte der Kölner Kapitän gegen Mainz. Nikolce Noveski stand auf der anderen Seite bei 12 Spielen gegen den FC auf dem Platz.

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Leart Pacarada: Erst Hoffnungsträger, jetzt Bankdrücker

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Leart Pacarada: Erst Hoffnungsträger, jetzt Bankdrücker

Gegen den SV Darmstadt 98 kam Leart Pacarada zum zweiten Mal in dieser Spielzeit nicht zum Einsatz. Das vierte Mal in Serie stand der Stammspieler des Saisonauftakts nicht in der Startformation. Der 29-Jährige ist aktuell außenvor.

Elf Pflichtspiele in Serie war Neuverpflichtung Leart Pacarada Stammspieler bei den Geißböcken. Doch nach dem 0:6-Debakel gegen Leipzig und dem Pokal-Aus in Lautern änderte sich das Blatt und der 29-Jährige kommt nicht über die Rolle des Edeljokers hinaus – wenn überhaupt. Leart Pacarada – vom Hoffnungsträger zum Bankdrücker.

Dass Steffen Baumgart gegen den SV Darmstadt zumindest in der Startformation wieder auf eine Viererkette setzen würde, kam nicht wirklich überraschend. Zweieinhalb Jahre hatte der 51-Jährige diese Formation einstudieren, wenn man so will automatisieren lassen. Dass der Kölner Coach dabei aber vier Innenverteidiger in die Startelf beorderte, überraschte dann doch. Neben dem Abwehrzentrum um Jeff Chabot und Timo Hübers wartete Baumgart eben Dominique Heintz und Luca Kilian auf. Dass Kilian auf dieser eigentlich ungewohnten Position startete, war der Verletzung von Rasmus Carstensen sowie der Erkrankung von Benno Schmitz geschuldet. Der Innenverteidiger auf der linken Seite, eben Heintz, war in den vergangenen Wochen schon zur Normalität geworden. Und doch hat die Aufstellung auf dieser Position einen Nebenschauplatz.

Erst Stammspieler, mittlerweile Reservist

Denn mit Leart Pacarada saß einmal mehr ein Linksverteidiger auf der Bank. Der Abwehrspieler war bereits als Neuverpflichtung fix, da wusste das Kölner Umfeld weder vom Abschied des Kapitäns Jonas Hector noch von einer möglichen Transfersperre. Pacarada kam mit Baumgarts Empfehlung des „besten Linksverteidigers der 2. Bundesliga“ an den Rhein. Die Werte in Liga zwei bei St. Pauli waren in der Tat beeindruckend. Der Abwehrspieler kam in der vergangenen Spielzeit auf 144 Hereingaben, dadurch auf zehn Torassists und erzielte zudem drei Treffer. Dazu galt er als extrem stark in den offensiven Zweikämpfen sowie als Balleroberer. Pacarada war ein Hoffnungsträger. Zwar betonten die Kölner Verantwortlichen, dass ein Jonas Hector nicht eins-zu-eins zu ersetzen sei, Pacarada sollte aber in die Rolle des festen Linksverteidigers hineinwachsen. Und die Vorbereitungsspiele sowie die ersten Saisoneinsätze waren auch vielversprechend. Und so sah viel nach einem unangefochtenen Stammplatz aus.

Nach dem desaströsen Auftritt der Kölner gegen Leipzig sowie dem Pokal-Aus in Kaiserslautern änderte sich das Bild. In den vergangenen vier Spielen stand der 29-Jährige genau 22 Minuten auf dem Spielfeld. Nach Baumgarts heftiger Kritik an der Einstellung einiger nicht genannter Spieler dachten viele Anhänger noch an eine Art Denkzettel, doch davon kann einen guten Monat später keine Rede mehr sein. Gegen Bochum und Darmstadt, also gegen die Gegner auf Augenhöhe, spielte der Linksverteidiger gar nicht. Selbst als Baumgart gegen die Bayern eine Dreier- respektive Fünferkette aufstellte, saß der 29-Jährige, der bei St. Pauli in der Dreierkette stark spielte, zunächst nur auf der Bank.

Ordentliche Statistik

Dabei sind die Werte im Vergleich zu seinem Pendant auf der rechten Verteidigerposition, Rasmus Carstensen, gar nicht schlecht – zumindest im Offensivbereich. Pacarada hat mehr Flanken geschlagen (40:30), von denen auf niedrigem Niveau auch mehr ankamen (18%:13%). Bei der Anzahl der Hereingaben gehört Pacarada zu der Top-drei der Bundesliga. Der 29-Jährige hat auch schon 17 Torschussvorlagen gegeben und sieben Mal selbst aufs Tor geschossen, bei Carstensen sind es sieben und fünf. Allerdings hat Pacarada deutlich weniger Zweikämpfe bestritten (65:120). Aktuell ist der Hoffnungsträger aus dem Sommer außen vor, scheint zurzeit keine Chance unter Baumgart zu haben. Die Innenverteidiger, die auf der Außenposition alles andere als unerfahren sind, erhalten aktuell den Vorzug. Und mit Max Finkgräfe befindet sich ein junges Talent auf der gleichen Position bereits in Lauerstellung.


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Jeff Chabot in der Elf des Spieltags

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Jeff Chabot in der Elf des Spieltags

1:0 gewonnen, die Abstiegsplätze verlassen – wirklich auszeichnen konnten sich aber im Duell gegen Darmstadt 98 nur wenige FC-Profis. Einmal mehr überzeugte Jeff Chabot und wurde erneut in die Elf des Spieltags gewählt.

Mehr als 20 Pflichtspiele in Folge kassierte der 1. FC Köln mindestens ein Gegentor. Am vergangenen Freitag riss gegen Darmstadt die Serie. Allerdings nicht, weil Keeper Marvin Schwäbe mal wieder einen Sahnetag erwischte. Der Torwart bekam so gut wie nichts zu tun. Auch, weil ein Innenverteidiger einmal mehr überzeugte. Jeff Chabot steht erneut in der Elf des Spieltags.

Ein fußballerischer Leckerbissen war der 1:0-Erfolg des 1. FC Köln am Freitagabend wahrlich nicht. Sowohl die Geißböcke als auch Darmstadt gingen im Stadion am Böllenfalltor ein geringes Risiko ein. Zwar kamen beide Teams nach 90 Minuten auf elf Torschüsse, bei den Lilien ging aber nur einer auf den Kasten von Marvin Schwäbe, der nach mehr als 20 Pflichtspielen in Serie mal wieder die weiße Weste behielt. Angesichts der Anzahl an Torschüssen keine herausragende Leistung. Dass Darmstadt nur zu wenigen Torchancen kam, lag auch (!) an der Kölner Defensive, die gegen harmlose Lilien auch nicht viel zuließ. So gewannen die Kölner 57 Prozent ihrer Zweikämpfe, im eigenen Sechzehner passierte so gut wie gar nichts.

Jeff Chabot: Gute Zweikampfwerte, hohe Passquote

Großen Anteil hatte vor allem Jeff Chabot daran. Der Kölner Innenverteidiger war wieder einmal der beste Abwehrspieler der Kölner. Chabot gewann 90 Prozent seiner Zweikämpfe – die beste Quote aller Akteure auf dem Feld. Auf Rang zwei folgte Luca Kilian mit 80 und Eric Martel mit immer noch starken 65 Prozent. Mit einer Passquote von 91 Prozent hatte der 25-Jährige auch einen großen Anteil am Kölner Spielaufbau. In dieser Kategorie landete der Abwehrspieler hinter Marvin Schwäbe (96%) und Timo Hübers (93%) auf Rang drei. Nicht umsonst wählte die Sportschau den Innenverteidiger auch wieder in ihre Elf des Tages. Genauso wie einige andere Online-Plattformen wie onefootball. Der Kicker schenkte dem Kölner Abwehrspieler dieses Mal keine Nominierung.

Für Chabot war es bereits die zweite Berufung in die Elf des Spieltags. Der robuste Abwehrspieler war auch nach dem Duell gegen Gladbach Teil der Top-Elf. Die Nominierung dürfte seinem Selbstbewusstsein gut tun, denn auch der 25-Jährige spielte in dieser Saison nicht konstant auf hohem Niveau. Gerade in den Begegnungen gegen Leipzig, Kaiserslautern aber auch gegen Bochum stand der Innenverteidiger neben sich. Am Freitag war er neben Luca Waldschmidt und Jan Thielmann sicherlich der beste Kölner Feldspieler.


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Kommentar: Die Hoffnung ist geweckt, doch Zweifel bleiben

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Kommentar: Die Hoffnung ist geweckt, doch Zweifel bleiben

Mit dem 1:0-Erfolg über Darmstadt haben die Kölner einige Negativserien gestoppt und zudem vorerst den Abstiegsplatz verlassen. Das macht Hoffnung, darf aber nicht über deutliche Schwächen hinwegtäuschen. Ein Kommentar.

Die Erleichterung war den FC-Protagonisten am Freitagabend deutlich anzusehen. Kein Wunder, der Erfolg über die Lilien hat neue Hoffnung im Abstiegskampf geweckt. Doch es bleiben deutliche Schwächen. Ein Kommentar zum 1. FC Köln und dem 1:0 gegen Darmstadt.

Die Bekanntmachung der Strafanzeige gegen Vertreter von Ljubljana, die Retourkutsche mit Bestechungsvorwürfen gegen den FC aus Ljubljana und die deutlichen Worte gegen ein mögliches Comeback von Justin Diehl – ausgerechnet die Woche vor dem so wichtigen Keller-Duell gegen Darmstadt wurde von einigen doch heftigen Störfeuern geprägt. Die Mannschaft hat sich davon aber offensichtlich nicht aus der Ruhe bringen lassen, drei wichtige Punkte eingefahren und gleichzeitig den ersten Auswärtssieg seit Mai und das erste Zu-Null-Spiel seit April eingefahren. Vor allem aber haben die Geißböcke zum ersten Mal seit September die Abstiegsplätze verlassen, wenn auch möglicherweise nur für wenige Tage, und das vor dem nächsten Keller-Duell, einem Heimspiel gegen Mainz, einem weiteren Gegner auf Augenhöhe. Am Ende einer polternden Woche ist zumindest sportlich ein wenig Ruhe eingekehrt.

FC erspielte sich wenige Torchancen

Das auch, weil Steffen Baumgart in dieser Krise von seinem Hurra-Fußball Abstand nimmt, sich nicht zu schade ist, auf vermeintliche Leistungsträger zu verzichten oder sie zur Halbzeit vom Platz zu nehmen und variabler in seiner taktischen Ausrichtung geworden ist. Genauso haben die Spieler aber auch den Abstiegskampf angenommen, leidenschaftlich verteidigt und ein Stürmertor in gewisser Weise erzwungen. Diese Punkte alleine machen Hoffnung, dass Steffen Baumgart, Christian Keller und Co. am Ende des Tages doch recht behalten werden und die Mannschaft tatsächlich bundesligatauglich ist und die Klasse halten wird. Zwar ist die Ausführung, dass man in Köln ja entweder Himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt sei, wie es Timo Hübers nach dem Spiel sagte, abgedroschen und klingt ehrlich gesagt nach dem desaströsen Saisonauftakt wie der verharmlosende erste Versuch, das Debakel schön- vielleicht sogar wegzureden.

Dennoch ist eine gewisse Zuversicht, vielleicht ein leichter Funken Euphorie bei vielen Kölner Fans zu lesen, zu hören, denen man mit einer deutlichen Mahnung entgegentreten sollte. Die Kölner haben am Freitag viel richtig gemacht, wichtige Punkte eingefahren, die Abstiegsränge vorerst verlassen, über den Berg ist der Geißbock aber noch lange nicht. Aus dem Arbeitssieg abzuleiten, dass diese Mannschaft tatsächlich besser als drei andere Teams der Liga ist, kommt deutlich zu früh. Zur Wahrheit gehört nämlich auch, dass sich die Kölner am Freitag gegen einen erstaunlich harmlosen Gegner nur wenige Torchancen erspielten. Erst als Darmstadt aufmachte, um vielleicht doch noch einen Punkt einzusammeln, schraubten die Kölner ihr Konto der „Torschüsse aufs Tor“ auf sechs hoch. Außerdem ließen die Geißböcke erneut die wenigen großen Chancen aus. Max Finkgräfe und Luca Waldschmidt hätten etwa erhöhen müssen.

FC hat sich einen Vorteil erarbeitet

Zudem zeigt die Formkurve einiger vermeintlicher Leistungsträger weiterhin erschreckend deutlich nach unten. Ein Florian Kainz ist ein Schatten seiner selbst. Der misslungene Freistoß in Halbzeit eins, das böse Foul gegen Mehlem stehen symptomatisch für die aktuelle Situation um den Kölner Kapitän. Sie werfen Fragen auf. Auch Dejan Ljubicic ist weit von seinen Maximalleistung entfernt – selbst wenn er sich im zweiten Durchgang deutlich steigerte. Und auch der Treffer von Davie Selke sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Stürmer bis zu dem Tor eher unscheinbar agierte, so wie in den meisten seiner bisherigen Saisonspielen.

Fakt ist: Die Punkte gegen Darmstadt waren wichtig, sie machen Hoffnung – und das zu recht. Sie waren aber auch notwendig, um überhaupt eine Rolle im Klassenerhalt spielen zu können. FC-Trainer Steffen Baumgart sprach vor dem Duell von einem Schneckenrennen in Bezug auf den Abstiegskampf. Der FC ist die ersten Zentimeter vorangekommen, hat sich einen Vorteil erarbeitet. Der Weg zum Ziel ist aber noch weit. Und: Sollten die Geißböcke am Sonntag gegen Mainz verlieren, ist die Kölner Schnecke plötzlich wieder ganz weit hinten.


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Das 1:0 ist auch Baumgarts Erfolg

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Das 1:0 ist auch Baumgarts Erfolg

Beim 1:0-Erfolg in Darmstadt stand die Kölner Abwehr weitestgehend sicher und Stürmer Davie Selke erzielte seinen vierten Saisontreffer. Doch auch Steffen Baumgart hatte großen Anteil an diesen drei Punkten.

Beim 1:0-Erfolg über Darmstadt 98 überzeugte die Kölner Innenverteidigung, genauso wie Teile der Offensive des 1. FC Köln: Darum ist das 1:0 aber auch Steffen Baumgarts Erfolg.

Die Krise um den 1. FC Köln hatte in den vergangenen Wochen natürlich auch vor Steffen Baumgart nicht Halt gemacht. Neben Frust und Enttäuschung hatte sich zwischenzeitlich auch einige Male so etwas wie Ratlosigkeit beim 51-Jährigen gezeigt. Noch unter der Woche haderte der Kölner Coach damit, dass er versuche, die richtige Ansprache bei seinem Team zu finden. Er könne nicht erklären, warum Leidenschaft und Aggressivität im Training stimmen, sein Team diese wichtigen Eigenschaften aber nicht auf den Platz bringt. An anderer Stelle betonte der Coach immer wieder, dass er derjenige sei, der Lösungen finden müsse, diese aber nicht immer fände. Am Freitagabend fand der Kölner Trainer den Schlüssel und hatte damit maßgeblichen Anteil am 1:0-Erfolg und damit, dass die Kölner nun, nach der Absage des Union-Spiels bei den Bayern, bis Sonntag einen Platz in sicheren Gefilden inne haben.

Baumgart stellt zur Halbzeit um

So hatte Baumgart schon vor dem Spiel eine klare Vision. Das Duell würde nichts für Feinschmecker werden – zumindest glaubte der Kölner Coach nicht an zahlreiche Torchancen, an ein Festival der Höhepunkte. „Es wird am Ende darum gehen, wer seine Chancen bekommt. Ich glaube, dass es für beide Mannschaften nicht viele geben wird. Wir werden unsere nutzen müssen“, hatte der 51-Jährige gesagt. Zwar kamen die Teams auf 11:12 Torschüsse, von denen Darmstadt einen und die Geißböcke immerhin sechs aufs Tor brachten, insgesamt hatte Baumgart aber recht. Wirklich dicke Torchancen hatten die beiden Teams so gut wie nicht. Tim Skarke brachte zwei Bälle auf Seiten der Lilien nah in Richtung Kölner Tor. Auf der anderen Seite hätten Luca Waldschmidt und Max Finkgräfe den Erfolg des FC früher sichern können, wenn nicht müssen.

Zur Wahrheit gehört zweifelsohne, dass zwei schwache, harmlose Mannschaften aufeinandertrafen. Teil dieser Wahrheit ist aber auch, dass der Kölner Coach die Defensive wieder stabilisieren konnte. Jeff Chabot und Timo Hübers standen wieder deutlich sicherer als zuletzt, klärten viel aus der Gefahrenzone. Dabei hatte der FC kurzfristig auf den Ausfall von Rasmus Carstensen reagieren müssen. Nachdem sich Baumgart in der vergangenen Woche mit seiner Dreierkette zweifelsohne vercoacht hatte, brachte auch das Experiment mit vier Innenverteidigern auf den Außenpositionen auch nicht die erhoffte Wirkung. Gerade Luca Kilian hatte seine Probleme, fand in der Offensive kaum statt und ließ sich in der Defensive einige Male düpieren. Diese Schwachstelle justierte Baumgart zur Pause nach, wechselte Kilian aus und zog mit Jan Thielmann einen Aktivposten zurück. Eine Position, die der Youngster auch bei der U21 des DFB schon gespielt hat. Und die Maßnahme zahlte sich aus.

Waldschmidt bringt Schwung

Zudem wechselte der Kölner Coach zur Pause Luca Waldschmidt für den schwachen Florian Kainz ein. Für den Kapitän war die Begegnung nach 45 Minuten beendet. Da Köln bei Ballbesitz zudem in einer Art Dreierkette mit offensiven Schienenspielern agierte, hatte das Kölner Spiel nun deutlich mehr Tiefe. Zudem versuchten es die Geißböcke zunehmend mit Spielverlagerungen. Waldschmidt brachte neuen Offensivwind, erspielte sich Möglichkeiten, setzte aber auch seine Mitspieler stark ein. Zudem wurden die Standards durch den ehemaligen Nationalspieler deutlich gefährlicher. So unter anderem die Ecke, die zur Kölner Führung führte. „Das haben wir extrem oft trainiert. Dass wir so das Tor machen, ist geil“, sagte Torschütze Davie Selke. Tatsächlich hatte Baumgart in den vergangenen Trainingswochen einen Schwerpunkt auf die Standards gesetzt, weil die Kölner gerade da wenig Durchschlagskraft hatten. Nun stand Selke genau richtig.

Überschwänglich glücklich wirkte der Kölner Coach weder nach Selkes Treffer noch nach den wichtigen drei Punkten. Und das, weil der Trainer weiß, dass es noch ein weiter, ein steiniger Weg mit der Mannschaft ist. Es war sicher nicht alles Gold was glänzte. Erneut blieben einige Wechsel wirkungslos, Spieler wie Florian Kainz sind nach wie vor weit weg von ihrer Normalform. Es war aber auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.


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Zu Null und Auswärtssieg – in Darmstadt reißen zwei Serien

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Zu Null und Auswärtssieg – in Darmstadt reißen zwei Serien

Mit dem 1:0-Erfolg bei Darmstadt 98 haben die Geißböcke die Abstiegsplätze vorerst verlassen und gleichzeitig zwei Serien beendet. Die Kölner können wieder zu Null spielen und auf fremdem Platz gewinnen.

Ein halbes Jahr haben die Kölner auf einen Auswärtssieg gewartet, auf ein Spiel ohne Gegentor musste man sogar acht Monate warten beim 1. FC Köln: Gegen Darmstadt reißen zwei Serien.

Nein, einen Spieler wollte FC-Trainer Steffen Baumgart nach dem Spiel in Darmstadt nicht herausheben. Der Kölner Trainer stand mit einer bei ihm seltsam wirkenden Wollmütze vor dem Mikrofon des DAZN-Reporters, trotz der drei Punkte gewohnt grummelig. Ein Sonderlob für einen einzelnen Spieler sei immer „ganz schwierig“, sagte der Coach. „Das hat sich die ganze Mannschaft verdient.“ Der FC trat in Darmstadt tatsächlich von Beginn an deutlich sicherer als noch zuletzt auf, ein Lob hatte aber die Leistung in den ersten 45 Minuten nicht verdient gehabt. Man habe gemerkt, welcher Druck auf den beiden Mannschaften lastete, sagte Baumgart. Ein großes Risiko wollten die Mannschaften jedenfalls nicht eingehen. Marvin Schwäbe blieb in den ersten 45 Minuten nahezu beschäftigungslos, weil Darmstadt relativ wenig für die Offensive tat und zudem so gut wie gar nichts einfiel. Köln war zwar Spiel bestimmend, das war aber auch die einzige positive Erkenntnis aus den ersten 45 Minuten.

Das erste Mal zu Null seit Anfang April

Erst nach dem Wechsel steigerte sich der FC, bekam aber auch in der Abwehr mehr zu tun. Und so konnten sich mit Timo Hübers und Jeff Chabot zwei Abwehrspieler mehrfach positiv in Szene setzen und die gesamte Hintermannschaft dann doch noch ein Lob einheimsen. Und das von einem anderen Matchwinner dieser Begegnung: Von Davie Selke, der mit seinem vierten Saisontor den FC erst auf Erfolgskurs gebracht hatte. „Ein riesen Kompliment an die Jungs hinten“, sagte der Angreifer. „Es war endlich mal wieder zu Null. Das hatten wir uns so vorgenommen.“ Dabei fiel die eigentlich geplante Abwehrreihe schon auseinander, da hatte das Spiel noch gar nicht begonnen. Rasmus Carstensen fiel verletzt genauso aus, wie der erkrankte Benno Schmitz und so stellte Baumgart überraschend vier (!) etatmäßige Innenverteidiger auf. Kein Vertrauensbeweis für Leart Pacarada.

Gerade auf der rechten Seite offenbarte dieses System große Schwächen, trotz der Kölner Dominanz, die sich auch in der Statistik eindrucksvoll zeigte. Ob in der Laufleistung, den Zweikampfwerten, den Torchancen oder den Pässen – Köln war dem SV in allen Belangen überlegen. Und so sah sich Baumgart zur zweiten Halbzeit gezwungen, Luca Kilian vom Feld und Jan Thielmann in die Abwehrkette zu nehmen. Die Maßnahme funktionierte. Zwar tat der SV nun mehr für die Offensive, wirklich zittern mussten die Kölner aber nicht mehr. Nach 22 Pflichtspielen mit mindestens einem Gegentor spielten die Kölner am Freitagabend zum ersten Mal seit Anfang April wieder zu Null – eine bittere Serie geht nach mehr als einem halben Jahr damit zu Ende. Viel wichtiger dürften aber die drei Punkte für die Geißböcke sein. „Die letzten Wochen waren nicht ganz so einfach. Köln ist da ein besonderes Pflaster, weil es da immer zu Tode betrübt oder Himmelhoch jauchzend ist. Das war ein guter Brustlöser“, sagte Timo Hübers.

Der erste Auswärtssieg seit Anfang Mai

Das dürfte Selke ganz ähnlich sehen. Der Angreifer fand zunächst wieder nur schwer in die Begegnung, ackerte, rieb sich an seinen Gegenspielern verbal und physisch auf. Mehr als eine Ablage auf Florian Kainz wollte dabei aber nicht rausspringen. Das ändert sich dann nach der Ecke von Luca Waldschmidt, die etwas glücklich verlängert wurde. „Ob der Gegner oder wir verlängern, ist glaube ich egal“, sagte Baumgart. „So entstehen nun mal Standardchancen. Wenn der Ball in den richtigen Raum kommt und vom Timing passt, dann ist es okay. Trotzdem brauchen wir 30 Ecken um ein Tor zu schießen.“ Und das reichte nicht nur für den Sieg, es reichte auch zum ersten Auswärtssieg seit Anfang Mai dieses Jahres. Damals gewann der FC 2:1 gegen Leverkusen. Doppelter Torschütze: Davie Selke. Zwar setzte sich der FC in einer schwachen Partie nur hauchdünn durch, doch es gab am Freitagabend genug Dinge, die den Kölnern Hoffnung machen dürfen.


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Stimmen zum Spiel

„Das war der Lohn der Arbeit“

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„Das war der Lohn der Arbeit“

Drei Punkte und kein Gegentor. Der FC hat sich ein wenig Luft im Abstiegskampf verschafft. Die Stimmen zum Darmstadt-Spiel.

Die letzten Wochen waren nicht ganz so einfach. Köln ist da ein besonderes Pflaster, weil es da immer zu Tode betrübt oder Himmel hoch jauchzend ist. Das war ein guter Brustlöser. Wir sind es in der ersten Halbzeit mit vier Innenverteidigern angegangen. Wir haben insgesamt gut gestanden. Dann haben wir zur zweiten Halbzeit umgestellt, um vorne ein wenig mehr Tiefe ins Spiel zu bekommen. Jan hat dann wieder hinten rechts gespielt. Letztlich war es im Verbund gut. Die Darmstädter haben viel mit langen Bällen agiert, waren oft bei den zweiten Bällen da. Das war der Lohn der Arbeit. Heute hat schon viel geklappt.

Timo Hübers bei DAZN

Es war sehr wichtig, dass wir dieses Spiel gewinnen. Es ist Abstiegskampf. Wir wollen weniger reden, wir wollen mehr machen. Es war heute für die ganze Truppe extrem wichtig. Als Stürmer musst du immer bereit sein. Egal, ob du vorher nur ein, zwei Ballkontakte hattest. Es ist wichtig, in der einen Situation da zu sein. Ich bin sehr froh, dass der verlängert wurde. Das ist egal. Der Sieg ist wichtig. Für uns zählen Siege. Wir wollen einfach weiter Punkte holen. Ein riesen Kompliment an die Jungs hinten. Es war endlich mal wieder zu Null.

Davie Selke bei DAZN

Das Sonderlob hat die ganze Mannschaft verdient. Es war ein Spiel, in dem es ganz wenige Highlights gab. Wenn es bei einer Mannschaft ein bisschen mehr gab, dann bei uns. Man hat schon beiden Mannschaften angesehen, dass die Situation drückt. Deswegen freuen wir uns. Wir haben im Grunde keine Torchance zugelassen. Es hätte nochmal in der letzten Minute schief gehen können. Ob der Gegner oder wir verlängern, ist glaube ich egal. So entstehen nun mal Standardchancen. Wenn der Ball in den richtigen Raum kommt und vom Timing passt, dann ist es okay. Trotzdem brauchen wir 30 Ecken um ein Tor zu schießen. Es ist schön, dass wir aus diesem Standard etwas gemacht haben, sonst hätten wir wohl kein Tor geschossen, obwohl wir noch Torchancen hatten. Wir sind froh, dass wir die drei Punkte geholt haben.

Steffen Baumgart bei DAZN

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Die Einzelkritik gegen Darmstadt

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Die Einzelkritik gegen Darmstadt

Das 1:0 gegen den SV Darmstadt war alles andere als ein Fußballfest. Dennoch setzte sich der FC verdient durch. Dementsprechend gut fielen auch einige Noten aus. Nicht alle.

Mit dem verdienten 1:0-Erfolg über den SV Darmstadt 98 haben die Kölner vorerst den Tabellenkeller verlassen. Und der Sieg des 1. FC Köln war durchaus verdient. Gleich mehrere Spieler heimsten gute Bewertungen ein. Unsere Einzelkritik der FC-Profis gegen Darmstadt

Der FC kann es doch noch: auswärts gewinnen und das auch noch ohne Gegentor. In der eher schwachen Begegnung setzten sich die Kölner verdient mit 1:0 durch. Auch, weil die Darmstädter extrem harmlos agierten. Gerade im zweiten Abschnitt steigerten sich die Geißböcke und belohnten sich für die Mühen. „Das war der Lohn der Arbeit. Heute hat schon viel geklappt“, sagte auch Timo Hübers, der einmal mehr mit Jeff Chabot die Defensive zusammenhielt. Gute Noten fuhren aber auch Akteure aus der Offensive ein.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Darmstadt

Endlich mal wieder zu Null. Allerdings im ersten Abschnitt auch beschäftigungslos. Schwäbe pflückte einzig eine harmlose Flanke aus der Luft. Das änderte sich nach dem Wechsel. Zunächst sicher bei einem Abschluss von Skarke, dann stark gegen Seydel. Ruhiger Abend für den Keeper.

Wirkt in vielen Bewegungen zu langsam. Probiert ab und an die Hector-Pirouette, ist nur bei weitem nicht so effektiv damit. Brachte aber einige ordentliche Hereingaben, die aber allesamt keinen Abnehmer fanden.

Ließ sich in der ersten Situation abkochen, hatte Glück, dass die Chance wegen Abseits unterbunden wurde. Steigerte sich aber deutlich. Einzig seine erfolglosen Ausflüge in die gegnerische Hälfte hinterlassen Fragezeichen. Gewann im Schnitt nur jeden zweiten Zweikampf. War dennoch wichtiger Teil der zu-Null-Kette.

Starker Auftritt von Chabot. Zugegebenermaßen gegen harmlose Darmstädter. Gewann fast 90 Prozent seiner Zweikämpfe, brachte mehr als 90 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler. Ließ die SV-Angreifer nicht zur Entfaltung kommen.

Hatte Schwierigkeiten, sich auf der ungewohnten Position zu recht zu finden. Tat recht wenig für die Offensive, abgesehen von einer Art Schwalbe. Stand in der Defensive oft falsch. Nach 45 Minuten war der Arbeitstag schon beendet.

ab 46: Kam zur zweiten Halbzeit zu seinem fünften Einsatz, weil sich Carstensen am Spieltag verletzt abgemeldet hatte. Sorgte auf der linken Seite selten, aber immerhin für Gefahr. Hätte in der Schlussminute sein erstes Saisontor erzielen müssen.

Einmal mehr ein seltsamer Auftritt des Kölner Kapitäns. Zwar startete der Mittelfeldspieler auf der Zehn, das fiel aber bis auf einen harmlosen Distanzschuss nicht sonderlich auf. Immerhin mehr Ballaktionen als zuletzt. Überraschte mit einer „Freistoßvariante“ die eigenen Mitspieler und Zuschauer. Seine auffälligste Szene blieb ein unnötiges Foulspiel im Mittelfeld, für das er vollkommen zu recht Gelb sah.

Martel blieb gewohnt unauffällig. Lief allerdings für seine Verhältnisse erstaunlich wenig. Das dürfte mit der schwachen Darmstädter Offensive zu tun gehabt haben.

Blieb im ersten Abschnitt auf der linken Seite wirkungslos. Steigerte sich nachdem er auf die rechte Seite wechselte. Seine perfekte Hereingabe auf Waldschmidt wurde nicht mit dem zweiten Treffer belohnt, weil sich seine Fußspitze im Abseits stand.

War deutlich effektiver als Florian Kainz. Seine Ecke führte zur Kölner Führung, brachte anschließend den Ball im Tor unter. Das Tor wurde zu recht nicht gegeben. Hätte kurz vor Schluss treffen müssen.

Fühlt sich auf der Sechs zurzeit deutlich wohler. War laufstärkster Kölner und kam im zweiten Abschnitt auch endlich mal in eine gute Abschlussposition. Dieser Abschluss blieb aber harmlos. Gewann für einen Sechser erstaunlich schwache 40 Prozent der Zweikämpfe.

Brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Egal ob du vorher nur ein, zwei Ballkontakte hattest: Es ist wichtig, in der einen Situation da zu sein.“ Das war der Stürmer und erzielte damit den Siegtreffer.

Startete stark, ließ aber früh nach. Konnte im ersten Abschnitt nur wenige Akzente setzen. Wurde nach dem Wechsel in die Verteidigung zurückgezogen und war dann wieder ein Aktivposten. Beeindruckende Grätsche in der Schlussphase.

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