Die Einzelkritik gegen Bremen

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Die Einzelkritik gegen Bremen

Eigentlich wollte der FC die Konkurrenz unter Druck setzen, am Ende kassierten die Kölner eine bittere Niederlage. Auch, weil Schwäbe vorbeigriff und der FC nicht gut spielte. So bewerten wir die FC-Profis.

Es sollten drei Punkte werden, es gab keinen. Der FC kassierte im Heimspiel gegen Werder Bremen eine bittere Heimpleite und hat die Chance verpasst, Punkte im Abstiegskampf zu sammeln. Dabei überzeugten nur wenige Spieler des 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Bremen.

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Drei Punkte hätten es werden sollen. Und die Vorzeichen standen auch nicht schlecht, immerhin hatte der FC die vergangenen elf Heimspiele gegen Werder nicht verloren. Die Serie ist am Freitagabend gerissen, es gab für die Geißböcke nicht einen Zähler und das noch nicht einmal unverdient. Die Kölner Offensive fand wieder einmal so gut wie gar nicht statt. Es fehlte an Ideen, an kreativen Momenten. Die Defensive stand zwar lange sicher. Dafür war es ausgerechnet die Kölner Konstante, die patzte. Marvin Schwäbe griff am Ball vorbei und ermöglichte Justin Njinmah den einzigen Treffer.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Bremen

Parierte zu Beginn der Partie gegen Duksch. Im Spielaufbau oft mit guten Bällen hinter die Bremer Kette, auch wenn er dort nur selten einen Abnehmer fand. Auch mit ein wenig Abstand und nach einigen Wiederholungen stellt sich beim Gegentor die Frage: Was genau macht er da? Hielt dann noch einmal stark gegen Duksch.

Zu Beginn mit einem leichtsinnigen Ballverlust. Dennoch wie immer einer der Besten auf dem Feld, überzeugte durch seinen Mut in den Dribblings und starken Zweikämpfen. Zeigte, dass Tempo im Eins-gegen-eins ein probates Mittel gegen Werder sein kann. War aber einer der wenigen, die es versuchten. Stand beim Gegentor zu weit von Weiser entfernt.

Kam gemeinsam mit Martel auf die beste Zweikampfquote, führte aber deutlich weniger Duelle. Stand in der Defensive absolut sicher, stand in Offensive Zetterer im Weg und hätte so einen Elfmeter erhalten müssen.

War in der Defensive meist konsequent und stand weitestgehend sicher. Bei zweiten Bällen und Abprallern teilweise zu überhastet. Nach einer Ecke hatte er Glück, dass sein Abpraller nicht im eigenen Tor landete.

Bearbeitete wie gewohnt die rechte Seite und schaltete sich auch in die Offensive vermehrt ein, seine Flanken fanden aber weiterhin keine Abnehmer.

Hatte Pech bei seinem Abschluss kurz nach dem Seitenwechsel. Überzeugte erneut durch seine Übersicht und Zweikampfstärke. Leistete sich aber auch erstaunlich viele Fehler.

Unauffälliger als Martel, aber zusammen mit diesem enorm wichtig für das Kölner Spiel mit Ball. Auch er verteilte gut die Bälle und arbeitete defensiv enorm viel mit. War laufstärkster Kölner und kam wie gewohnt auf eine gute Passquote.

Die meisten Kölner Offensivaktionen liefen über seine Seite. Allerdings gab es nicht viele Offensivaktionen. Sein Tempo brachte die Bremer Verteidigung in Verlegenheit. Doch nach wie vor fehlt dem Offensivspieler die Durchschlagskraft.

Das Freigeist-Formhoch scheint bereits wieder ein Ende gefunden zu haben. Läuft der Form erneut hinterher und das Spiel gegen Bremen ging am Kölner Kapitän vorbei. Schwacher Auftritt des Mittelfeldspielers.

Oftmals der einzige Kölner, der bei Flanken den Sechzehner besetzte und die Meter mit nach vorne machte. Auch defensiv arbeitete er stark mit zurück und half Martel und Huseinbasic die zweiten Bälle und Abpraller zu bekommen. Wohl einer der besseren Feldspieler. Allerdings zu wenig Torgefahr in der Offensive.

Seine Grätschen verkörpern eindrucksvoll die Leidenschaft, die in dem Offensivspieler steckt. Unermüdlich beackerte er das Spielfeld. Allerdings wird das Kölner Eigengewächs als Stürmer an Offensivaktionen gemessen und die waren mehr als nur überschaubar.

In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.

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Spielbericht

Winterkritik

Die Einzelkritik gegen Hoffenheim

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Die Einzelkritik gegen Hoffenheim

Durch einen Treffer in der Nachspielzeit hat der 1. FC Köln ein bitteres Remis gegen Hoffenheim hinnehmen müssen. Allerdings wäre der Kölner Sieg auch sehr schmeichelhaft gewesen. Denn gerade in der Offensive fanden die Geißböcke so gut wie gar nicht statt.

Ein 1:1 gegen Hoffenheim hätten vielleicht vor der Begegnung einige Köln-Fans unterschrieben. Am Sonntagabend war für den FC wohl mehr drin. Zum einen lagen die Geißböcke bis in die Nachspielzeit in Führung, zum anderen spielte Hoffenheim alles andere als wie ein Europa-League-Kandidat. 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Hoffenheim.

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Es hat nicht viel gefehlt und Max Finkgräfe wäre zum Matchwinner der Begegnung seiner Geißböcke gegen Hoffenheim avanciert. Der Youngster traf in der Schlussphase per Freistoß zur Führung. Symptomatisch für die Begegnung: der Schuss war der erste der Kölner, der aufs Tor kam – und dann auch noch von einem Abwehrspieler. Die Kölner Offensive fand dagegen so gut wie gar nicht statt. Ganze fünf Torschüsse gaben die Kölner Profis ab, davon kam nur einer, eben der von Finkgräfe aufs Tor. In der Defensive standen die Kölner weitestgehend sicher, ließen ebenfalls nicht viel zu. Vor allem beim Gegentreffer befand sich die Kölner Defensive dann aber im Tiefschlaf.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Hoffenheim

Bekam im ersten Abschnitt einen Ball aus spitzem Winkel aufs Tor. War nach dem Wechsel im Nachfassen auch gegen Bebou zur Stelle. Beim Gegentor machtlos. Insgesamt bekam Schwäbe aber eher wenig zu tun.

Wieder einmal der beste Feldspieler der Kölner und nun auch Torschütze. Was für ein Traumtor per direkt verwandeltem Freistoß als Bundesliga-Premieren-Treffer (wenn auch ein wenig abgefälscht). Tat sich auch als Ballantreiber hervor. Wirkt für seine 19 Jahre extrem abgebrüht.

Stand für den erkrankten Hübers erwartungsgemäß in der Startelf. Wirkte gerade im Spielaufbau zu Beginn des Spiels sehr unsicher. Hatte zunächst auch einige Probleme mit dem Stellungsspiel. Steigerte sich zunehmend. Wird wohl in der kommenden Woche eine weitere Chance erhalten.

Sorgte bereits in den ersten Sekunden für Schnappatmung beim Kölner Trainer, als er nach einem Zusammenprall mit Bebou zunächst liegen blieb. Spielte solide seinen Stiefel runter. Wie gewohnt mit guter Passquote und starken Zweikampfwerten. Holte sich die fünfte Gelbe Karte ab.

Hatte gerade im ersten Abschnitt seine Probleme in der Defensive, vor allem mit der Geschwindigkeit von Beier. Steigerte sich nach dem Wechsel. Rettete gegen Skov, in dem er sich in den Ball warf. In der Nachspielzeit setzte er zu Offensivaktionen an, die man sich vorher gewünscht hätte.

Trotz 12,3 Kilometern „nur“ drittbester Kölner Läufer. Wieder eine grundsolide Leistung des Sechsers. Lieferte sich aber einige ungewohnte Ungenauigkeiten, die Hoffenheim nicht nutzen konnte.

War nicht so auffällig wie noch in der Vorwoche. Dennoch immer anspielbar und mit einigen Ideen. Beim Gegentreffer sah der 22-Jährige aber alles andere als gut aus.

Mühte sich auch gegen Hoffenheim, die Offensive zu beleben. Allerdings traf er einige falsche Entscheidungen. Etwa beim vielversprechenden Konter, den er lieber in den Gegner drosch, als das Abspiel zu suchen. Hätte mehr aus dem zerfahrenen Spiel von Nsoki machen können, wenn nicht müssen. Der erste Ball ist nach wie vor ein Problem.

Fand zum ersten Mal unter Timo Schultz überhaupt nicht ins Spiel. Leitete kaum Offensivaktionen ein, seine Standards sorgten für keine Gefahr. Einzig der Diagonalball auf Thielmann war stark. Wurde anschließend ausgewechselt.

War nicht so überzeugend wie gegen Frankfurt, dennoch zeigt die Formkurve nach oben. Lief fast 13 Kilometer und dabei einige Löcher zu. War einmal durch, wurde aber von Bebou gestoppt.

Sein Willen und seine Leidenschaft bleiben vorbildlich. Allerdings fiel Thielmann bei seiner Kernaufgabe, dem Offensivspiel kaum auf. Wurde so gut wie gar nicht in Szene gesetzt.

Ab der 59.: Kam für Florian Kainz und sollte für Tempo sorgen. Das gelang dem Offensivspieler auch. Holte so den Freistoß zum Kölner Führung raus. War aber sonst kein großer Faktor.

In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.

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Spielbericht

Winterkritik

Die Einzelkritik gegen Frankfurt

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Die Einzelkritik gegen Frankfurt

Mit einer beherzten Leistung setzte sich der FC gegen Eintracht Frankfurt verdient durch. Wie in der Vorwoche traf Faride Alidou. Bester Feldspieler war aber ein anderer. So bewerten wir die FC-Spieler.

Timo Schultz hat mit dem 1. FC Köln seinen ersten Sieg eingefahren. Gegen die Eintracht spielte Köln gut mit, profitierte auch von zwei Ampelkarten. Doch auch zuvor hatten die Geißböcke nicht viel von einem Abstiegskandidaten. Es geht aufwärts beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Frankfurt.

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Der 1. FC Köln hat einen wichtigen und vor dem Spiel sicher nicht erwarteten Erfolg gegen Eintracht Frankfurt eingefahren. Gegen die Hessen setzten sich die Kölner verdient mit 2:0-Toren durch. In der Defensive ließen die Kölner gegen die schnelle Frankfurter Offensive wenig anbrennen. Die beste Chance aus dem Spiel heraus vergab auf Frankfurter Seite ausgerechnet Ellyes Skhiri. „Die Mannschaft hat das sehr stabil verteidigt“, lobte Timo Schultz sein Team. Für den 46-Jährigen war das 2:0 nicht nur der erste Sieg mit den Geißböcken, es war für ihn auch der erste Dreier als Trainer in der Bundesliga. Zwar war Faride Alidou einmal mehr erfolgreich, bester Spieler auf dem Platz war aber einmal mehr ein Verteidiger des 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Frankfurt.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Frankfurt

Stand bei Skhiris Versuch aus kurzer Distanz goldrichtig, parierte später stark gegen Chaibi, der einen Freistoß Richtung Winkel brachte sowie gegen Tuta. Brachte sich nur einmal gegen Etikité selbst in Bedrängnis.

Beeindruckend mit welcher Souveränität der 19-Jährige unter Druck agiert. Hatte neben Chabot die zweitmeisten Ballkontakte und eine starke Passquote von 80 Prozent. Brachte sich auch in der Offensive stark ein, wie in der Anfangsphase mit einem tiefen Pass auf Thielmann. Leitete mit seinem Freistoß das 1:0 ein. Durch seine sehr flexible Spielweise bereichert er das Spiel der Kölner enorm.

Sicher im Aufbauspiel und wie immer körperlich robust in den Zweikämpfen. Gewann im Schnitt zwei Drittel seiner Duelle. Kam auch zu einer starken Direktabnahme, stand dabei aber im Abseits, Trapp wäre ohnehin da gewesen. Wie immer war Hübers sehr präsent in Luftduellen – so wie gegen den großgewachsenen Kalajdzic.

Schickte schon nach 60 Sekunden Thielmann auf die Reise. Versuchte es auch weiterhin mit langen Bällen. Gewohnt sicher in den Pässen und Zweikämpfen.

Stand gegen den schnellen Nkounkou vor einer schweren Aufgabe, löste sie recht ordentlich. Ist mit seinen Flanken in der Offensive beim Thielmann-Sturm unwirksam.

Starke Laufleistung, gute Passquote, ordentliche Zweikampfquote – löste seine Aufgabe solide. Man wünscht sich mehr Aktionen, die der Offensive dienen.

Wird im Kölner Zentrum immer wichtiger. Gibt den Takt im Mittelfeld an und konnte erneut durch seine Übersicht überzeugen. Wies zudem die beste Zweikampfquote auf.

Hat enorme Probleme beim ersten Ballkontakt. Dadurch wirken viele Situationen unglücklich. Dennoch ein ständiger Unruheherd. Holte zunächst die Gelb-Rote Karte raus und stand beim anschließenden Abschluss von Ljubicic genau richtig.

Auch wenn ihm nicht alles gelang, tritt der Kapitän weiterhin anders auf. Leitete einige gute Aktionen ein. Durch seine Spielweise kam auch Ljubicic besser ins Spiel.

Tat sich zu Beginn der Begegnung noch schwer. Fand sich aber immer besser zu recht und bereitete beide Tore vor. Die Leistung, vor allem aber die Assists sollten Ljubicic Auftrieb geben.

Hatte bereits in den ersten 15 Minuten zwei dicke Chancen und hätte dort schon treffen können, wenn nicht müssen. Brachte eine perfekte Hereingabe, die Nkounkou vor Alidou noch klärte. Krönte seine ordentliche Leistung mit dem 2:0. Besonders beeindruckend ist aber seine Leidenschaft, sein Wille: Voller Einsatz für die Mannschaft und den Verein.

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Winterkritik

Die Einzelkritik gegen Wolfsburg

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Die Einzelkritik gegen Wolfsburg

Der 1. FC Köln holt sich einen Punkt beim VfL Wolfsburg und verbessert sich auf den 16. Tabellenplatz. So bewerten wir die FC-Spieler gegen Wolfsburg.

Timo Schultz hat mit dem 1. FC Köln seinen zweiten Punkt geholt. Gegen Wolfsburg spielte Köln gut mit, vergab aber, wie auch der VfL, einige weitere Torchancen. Dennoch macht das Spiel Hoffnung beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Wolfsburg.

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Der 1. FC Köln kehrt mit einem Punkt aus Wolfsburg zurück. Gegen die Niedersachsen wäre sogar durchaus mehr möglich gewesen, unter anderem vergab Jan Thielmann wenige Minuten vor Spielende eine Großchance. Der FC war durch die Startelf-Überraschung Faride Alidou in Führung gegangen. Diese hielt aber nicht lange. Kevin Paredes glich aus. Dennoch spielten die Kölner gegen eine teils schwache Wolfsburger Mannschaft nicht wie ein Absteiger. Vor allem die Defensive wusste zu überzeugen. Max Finkgräfe war über 90 Minuten der beste Kölner Feldspieler. Doch nicht alle FC-Profis erwischten einen guten Tag.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Wolfsburg

Parierte gewohnt sicher und gab der Mannschaft Rückhalt, hatte aber nicht wirklich viel zu tun. Im Aufbauspiel flexibel. Beim Gegentor zum 1:1 durch Kevin Paredes war er chancenlos. Verhinderte in der Schlussminute gegen erneut Paredes die Niederlage.

Fügte sich von Beginn an mit starken Zweikampfverhalten und mutigem Offensivdrang ein. Mit dem Ball einer der Lichtblicke beim FC. Spielt gegen den Ball auffallend aggressiv. Beim Gegentreffer von Paredes kam er bei der Verteidigung des Hereingebers Maehle zu spät, wurde aber auch bitter alleine gelassen. Dafür verhinderte er aber mit einer Monstergrätsche ein mögliches zweites Gegentor. Gewann 80 Prozent der Zweikämpfe. Bester Feldspieler.

Sicher im Aufbauspiel und wie immer körperlich robust in den Zweikämpfen. Gewann aber im Schnitt nicht einmal jeden zweiten dieser. Kam gegen Paredes kurz vor Ende des Spiels zu spät und konnte sich bei Schwäbe bedanken.

Fiel zunächst mit einem erstaunlichen Fehlpass auf. Eine der wenigen Unachtsamkeiten. Sehr präsent in den Duellen mit Jonas Wind. Entschied Zweikämpfe für sich und sorgte zusammen mit Timo Hübers für Sicherheit im Aufbau.

Erhielt seinen Startelf-Einsatz, weil Carstensen gegen den BVB zu fehlerhaft war. Beim Gegentreffer zu spät gegen Paredes. Offensiv nicht so eingebunden wie Finkgräfe. Defensiv teilweise mit Paredes überfordert.

Wieder einmal laufstärkster Spieler auf dem Platz (12,2 Km). Zeigte sich auch extrem passsicher. Sein Foulspiel kurz vor der Strafraumgrenze wurde nicht bestraft.

Fiel in der Offensive nicht wirklich auf. Verlor vor dem 1:1 den entscheidenden Zweikampf. Zog aber in der Schlussphase ein immens wichtiges taktisches Foul.

Stand überraschend zum zweiten Mal in der Startelf. Hat noch Probleme mit dem ersten Kontakt. Suchte aber immer wieder die individuellen Offensivduelle und verdiente sich sein Tor. Tauchte nach dem Wechsel zunehmend ab.

Auch wenn ihm nicht alles gelang, tritt der Kapitän weiterhin anders auf. Leitete einige Aktionen ein. Bereitete auch das 1:0 vor, wenn auch mit Unterstützung von Maehle.

Findet weiterhin nicht zu seiner alten Form. Hätte in der 55. Minute treffen können, bekam die Beine nicht richtig sortiert. Wirkt in vielen Situationen unglücklich.

Hatte die erste und letzte Kölner Chance. Zunächst war ein Wolfsburger Bein dazwischen, dann seine eigenen Nerven. Legte Maina zudem eine Großchance auf. Sein Wille ist beeindruckend.

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Winterkritik

Die Einzelkritik gegen Dortmund

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Die Einzelkritik gegen Dortmund

Der 1. FC Köln ist mit einer bitteren 0:4-Pleite in die Rückrunde gestartet. Dabei spielten die Kölner gegen den BVB lange mit. So bewerten wir die FC-Spieler gegen Dortmund.

Timo Schultz hat mit dem 1. FC Köln seine erste Niederlage einstecken müssen. Gegen den BVB spielte Köln lange gut mit, erzielte aber keine Tore. Dennoch macht das Spiel Hoffnung beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Dortmund.

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Auf dem Papier steht am Ende eine deutliche Pleite. 0:4 verloren die Kölner das Heimspiel gegen den BVB. Allerdings unnötig – zumindest in der Höhe. Der FC spielte gegen den klaren Favoriten lange gut mit. So richtig gefährlich wurden die Geißböcke ohne etatmäßigen Mittelstürmer aber nicht. Die wenigen Chancen, die sich boten, ließen die Kölner fahrlässig liegen. Auf der anderen Seite war der BVB deutlich zielstrebiger und vor allem kaltschnäuziger. Das Torschussverhältnis von 16:12 für den FC spricht eine deutliche Sprache. Trotz der bitteren Pleite lieferte gerade das defensive Mittelfeld um Denis Huseinbasic und Eric Martel eine ordentliche Partie ab. Marvin Schwäbe war bei den Toren ebenfalls chancenlos. Ausreißer nach oben gab es beim FC keine, dafür aber einige nach unten.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Dortmund

Stand bei Brandts erstem Versuch und Füllkrugs späterem Rutscher genau richtig. War bei den vier Gegentoren chancenlos.

Spielte wie schon in der Vorwoche sehr mutig, gewann auch einige wichtige Zweikämpfe und hatte Donyell Malen lange im Griff. Lange, aber nicht lange genug. Beim 0:3 stand er falsch und kam hinter dem Niederländer nicht mehr her.

Gewohnt zweikampfstark und passsicher. Nervte vor allem Brandt mit vielen starken Duellen. Blockte stark beim eins-auf-zwei in höchster Not gegen Füllkrug, ließ den aber auch einmal laufen. Hob beim 0:3 das Abseits auf, ließ beim 0:4 Bynoe-Gittens laufen.

War im ersten Abschnitt der gewohnt sichere Rückhalt. Tat sich aber zunehmend mit der Dortmunder Offensive schwer. Griff beim 0:4 gegen Moukoko nicht ausreichend ein.

Machte keine glückliche Figur beim Abpraller vom Pfosten, machte eine viel unglücklichere Figur beim Festhalten von Sancho. So darf man im Sechzehner nicht hingehen. Besonders unglücklich auch der Ballverlust vorm 0:3. Das war nicht der Tag des Dänen.

Einmal mehr der Bindeposten zwischen Mittelfeld und Abwehr. Wie gewohnt lauf- und zweikampfstark, dazu mit einer guten Passquote über 90 Prozent. Ist der defensive Stabilisator. Das 0:4 spiegelt nicht seine Leistung wider.

Wird zunehmend ein Faktor im Kölner Spiel. Gewann zwei Drittel seiner Zweikämpfe und brachte mehr als 90 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler. Trotz 0:4-Pleite war der Zentrumspieler einer der besseren Kölner.

Ließ beim ersten Gegentreffer Malen einfach mal laufen. Stand später auch gegen Meunier bei einer Ecke viel zu weit weg. Gewann einen Pressschlag gegen Kobel und machte dann mit einem schlechten Querpass viel zu wenig draus. Es bleibt dabei, das letzte Zuspiel will nicht ankommen. Beim Schlenzer im Pech.

Konnte nicht an die Leistung der Vorwoche anknüpfen. War aber deutlich besser als noch vor der Winterpause. Extrem bemüht, viele Ballkontakte, einige Flanken. Der Ertrag war aber sehr überschaubar.

Deutlich verbessert zu seinen Spielen vor der Winterpause. Das macht Hoffnung. Spielte einige kluge Pässe. So auch den starken auf Thielmann. Seine Schüsse sind bei seiner Technik aber ein Rätsel. Muss in der Offensive deutlich zulegen.

Tat sich als Mittestürmer lange schwer. Vor allem, weil es der FC über Flanken versuchte und Thielmann gegen Spieler wie Süle da physisch schon klare Nachteile hat. Hätte unmittelbar nach dem Wechsel den Ausgleich erzielen müssen.

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Winterkritik

Die Einzelkritik gegen Heidenheim

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Die Einzelkritik gegen Heidenheim

Der 1. FC Köln ist mit einem 1:1 in das neue Jahr gestartet. Dabei waren die Kölner in der ersten Halbzeit deutlich überlegen. So bewerten wir die FC-Spieler gegen Heidenheim.

Bei seinem Bundesliga-Debüt als Trainer des 1. FC Köln verpasste Timo Schultz mit den Geißböcken den dritten Saisonsieg. 45 Minuten lang sah das Spiel der Kölner dabei richtig gut aus. Das macht Hoffnung beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Heidenheim.

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Der 1. FC Köln zeigte vor allem in der ersten Halbzeit gegen den 1. FC Heidenheim eine ansprechende Leistung, die Hoffnung auf mehr macht. Vor allem Florian Kainz erinnerte wieder an die Leistungen vergangener Tage. Seine Vorarbeit zum 1:0 war beeindruckend. Mit seiner Auswechslung nach knapp 60 Minuten fehlte dem Kölner Spiel zunehmend die Struktur. Doch der Kölner Kapitän war nicht die einzige positive Überraschung.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Heidenheim

Offenbarte erstaunliche Schwächen im Passspiel. Lud mehrfach die Heidenheimer mir Fehlpässen ein. Das blieb zum Glück folgenlos. Parierte richtig stark gegen Theuerkauf. Beim Ausgleich ohne Chance.

Spielte bei Ballbesitz sehr offensiv. Das auch mutig. Wirkte dennoch in einigen Situationen unsicher. Gewann nur 40 Prozent seiner Zweikämpfe, brachte aber mehr als 80 Prozent der Pässe zum Mitspieler.

Im Schnitt kamen neun von zehn Bällen bei seinen Mitspielern an. Der Innenverteidiger war also gewohnt wichtig für den Spielaufbau. Im Zweikampfverhalten war Hübers nicht ganz so sicher. Der 27-Jährige leitete mit einem starken Ball die Kölner Führung ein.

Gewann 15 seiner 19 Zweikämpfe – Bestwert. Spielte wieder einmal gewohnt seinen Stiefel herunter. Und das gewohnt sicher. Holte sich sehr früh Gelb ab.

Begann mit einigen Offensivaktionen, war dabei aber glücklos und uneffektiv. Bekam nach einer knappen halben Stunde nach einer Flanke nicht genug Druck hinter den Ball. War nach dem Wechsel seltsam verunsichert. Unter anderem legte der Abwehrspieler Kleindienst fast den Ausgleich auf.

Wie so oft der Bindeposten zwischen Mittelfeld und Abwehr. Lautstark und Zweikampfstark sah man ihm wieder sein Bemühen an. Bei dem Gegentor ohne Chance, den Ball noch blocken zu können. Lief dazu knapp 12 Kilometer und brachte sensationelle 97 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler.

Ballsicher und kreativ im Mittelfeld, lenkte mit Martel zusammen das Spiel und hatte Pech, dass Müller seinen Schuss in der ersten Halbzeit aus dem Winkel kratzte.

Sein Tempo bereicherte das Spiel des FC anfänglich einmal mehr beeindruckend. Vergab die Entscheidung kläglich. Verschwand nach seiner Riesenchance zunehmend von der Bildfläche. Ein wenig mehr Defensivarbeit hätte beim 1:1 nicht geschadet.

Beste Saisonleistung des Kölner Kapitäns. Erinnerte stark an den Kainz der vergangenen Jahre. Kreativ, dribbelstark und stehts mit einem Auge für den Mitspieler. Seine Vorarbeit zum 1:0 war besonders stark.

Stets bemüht, offensiv etwas zu inszenieren. Allerdings ohne wirklich Torgefahr auszustrahlen. Viel Einsatz, wenig Ertrag. Sein Schuss nach dem Wechsel wurde nur gefährlich, weil Müller den Ball zu spät sah.

Ein wirklicher Aktivposten im Mittelsturm, der aber bis auf sein Tor und einen Kopfball keine weitere Chancen hatte. Im Spielaufbau oft als Wandspieler gesucht, machte er viele Bälle fest und leitete so auch die Chance von Maina mit ein.

Selbstbewusst schnappte sich der 19- Jährige nach der Kainz-Auswechslung einfach mal jeden Standard. Suchte oft das Eins-gegen-eins, blieb aber oft glücklos. Muss sich in vielen Aktionen unbedingt früher vom Ball trennen. Trotzdem ein Auftritt, der Hoffnung auf mehr macht. 

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Die Einzelkritik gegen Berlin

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Die Einzelkritik gegen Berlin

Der FC war gegen Union Berlin lange die bessere und Spiel bestimmende Mannschaft. Trotzdem wollte den Kölnern erneut keine der Torchancen gelingen – und das wurde bitter bestraft. So bewerten wir die FC-Spieler gegen Berlin.

FC-Trainer Steffen Baumgart hatte gegen Union Berlin einige Überraschungen in der Aufstellung parat. Die Kölner starteten ohne Florian Kainz, Benno Schmitz und Dejan Ljubicic, dafür aber mit Denis Huseinbasic, Max Finkgräfe und Mark Uth. Vor allem Finkgräfe machte seine Sache gut. Die Torchancen konnte der 1. FC Köln aber nicht verwandeln und handelten sich in der zweiten Halbzeit das 2:0 ein. 1. FC Köln: Einzelkritik der FC-Profis gegen Berlin.

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In der ersten Halbzeit zeigten die Geißböcke ein gutes Pressing und Laufbereitschaft. Der FC hatte deutlich mehr Ballbesitz, spielte diesen aber im letzten Drittel zu schlecht aus. Die Torchancen von Huseinbasic, Carstensen und Thielmann konnten die Kölner nicht verwerten. Nach dem Gegentreffer durch ausgerechnet Benedict Hollerbach wird es schwer für den FC. „Wir waren über weite Strecken des Spiels besser. Wir hatten zwei Mal die Chance auf das 1:0 und nutzen diese nicht. Mit dem Tor für Union wird es dann schwieriger“, sagte Steffen Baumgart nach dem Spiel. Das 2:0 besiegelte die Niederlage in Berlin. Durch den Heimsieg bleibt Union auf Platz 15 über dem Strich, Köln rutscht auf den direkten Abstiegsplatz 17 ab. 1. FC Köln: Einzelkritik der FC-Profis gegen Berlin.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Berlin

Schwäbe mit gewohnt sicherem Spiel. Hält vor allem in der zweiten Halbzeit überragend und rettet zunächst stark gegen unter anderem Fofana. Bei beiden Toren von Hollerbach und Fofana ist er jedoch chancenlos. Wieder einmal geht die Niederlage nicht auf Schwäbes Konto.

Spielt offensiv sehr mutig und beherzt, trotz seines erst zweiten Startelf-Einsatzes. Auch defensiv mit guter Leistung. Finkgräfe überzeugt durch seine konstante Leistung und war lange Zeit der beste Kölner Feldspieler. Gegen Ende fehlte ihm ein wenig die Puste.

Gewohnt sicher im Spielaufbau. Bildet lange einen Rückhalt für die Mannschaft. Allerdings beim 1:0 gegen Volland zuvor schwach verteidigt.

Kehrte für den gesperrten Chabot zurück. Im Spielaufbau eher unsicher mit einfachen Ballverlusten. Teilweise sehr schwach in eins-gegen-eins Duellen. Vor dem 0:2 agiert er viel zu zaghaft.

Verteidigt stark gegen Hollerbach. In der ersten Halbzeit nach vorne einige gute Aktionen. Offensiv allerdings später dann zu wenig.

In weiten Teilen ein gutes Absichern mit gewohnt solider Leistung. Arbeitete viel und versuchte es auch mal aus der Distanz. Erreicht mit 76.4% die zweitbeste Zweikampfquote. Beim 1:0 von Benedict Hollerbach lässt sich Martel durch eine einfache Körpertäuschung aber zu leicht ausspielen.

Hatte ein bis zwei gute Offensivaktionen und in der 37. Minuten die bis dahin beste Schuss-Chance. Danach kam aber zu wenig. Belegt mit 22.2% den letzten Platz der gewonnenen Zweikämpfe. Dafür war er schnellster Spieler mit 33.6 Km/h.

Zu Beginn des Spiels nahm er am Geschehen teil. Hatte gute Laufwege. Seine Flanken kamen allerdings nicht an. Nach dem Rückstand kaum noch am Spiel beteiligt.

Wollte in die Startelf und hat den Platz von Steffen Baumgart bekommen. Ist aber körperlich noch nicht auf dem einstigen Niveau. Zudem Pech bei den Standards, als er bei einer Ecke wegrutschte und der Freistoß in die Mauer ging.

Spielte einige Flanken. Genauigkeit und Effizient fehlten aber. Dennoch zeigte Thielmann unermüdlichen Einsatz und rannte den Fehlpässen zumindest hinterher. Scheiterte kurz vor der Pause im Nachschuss an Rönnow. Insgesamt hatte er schon bessere Auftritte.

Wird selten gefunden und scheint immer einen Tick zu spät zu kommen. Hat wenig Durchschlagskraft. In der zweiten Hälfte hatte er die große Chance, doch sein Kopfball wurde abgewehrt.

Ab 60. Spielminute: Versuchte sich ins Spiel einzubringen, dies gelang aber kaum. Keine wirklichen Impulse für die Mannschaft.

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Die Einzelkritik gegen Freiburg

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Die Einzelkritik gegen Freiburg

60 Minuten spielte der FC gegen Freiburg zumindest mit, dann sah Jeff Chabot die Gelb-Rote Karte und gab dem Duell eine aus Kölner Sicht bitteren Wende. Gerade die Offensive blieb aber wieder hinter den Möglichkeiten zurück. So bewerten wir die FC-Spieler gegen Freiburg.

FC-Trainer Steffen Baumgart hatte gegen den SC Freiburg bewusst eine offensivere Variante gewählt. Der FC sollte sich wieder auf seine Stärken besinnen. Doch das ging beim 0:2 alles andere als gut für den 1. FC Köln: Unsere Einzelkritik der FC-Profis gegen Freiburg.

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Bis zur Gelb-Roten Karte für Jeff Chabot hielt der 1. FC Köln die Begegnung gegen den SC Freiburg offen. „Wir waren davor ordentlich im Spiel. Es war relativ ausgeglichen, relativ offen“, sagte Christian Keller nach dem 0:2 im Breisgau. „Es war 60 Minuten ein Spiel, das auch auf unsere Seite hätte kippen können. Dann war das diese eine Spiel entscheidende Szene.“ Allerdings gehört zur Wahrheit auch, dass der FC in der Offensive wieder einmal so gut wie gar nicht stattfand. Mehr als ein harmloser Versuch von Jan Thielmann im ersten Abschnitt und Mark Uths Großchance vor dem 0:1 war für die Geißböcke nicht drin. „Am Ende macht es Freiburg natürlich auch sehr clever. Da hatten wir keine Chance mehr“, sagte Uth. Tatsächlich schnürte der SC die Kölner in der Schlussphase ein und hätte auch deutlich höher gewinnen können.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Freiburg

Sicher beim Schlenzer gegen Grifo in Durchgang eins. War nach dem Wechsel mehrfach stark in eins-gegen-eins-Situationen. Rettete stark gegen Röhl vor dem 0:1. Rettete auch stark in der Nachspielzeit gegen Gregoritsch und Sallai. Beim 0:2 erneut chancenlos. An Schwäbe lag es auch dieses Mal nicht.

Feierte etwas überraschend sein Startelf-Debüt. Leistete sich im Spielaufbau einige abenteuerliche Fehlpässe. Zeigte sich dafür aber enorm zweikampfstark. Kam mit 73 Prozent auf die beste Zweikampfquote.

Sicher im Spielaufbau, gewann zwei Drittel seiner Zweikämpfe. Ausgerechnet zu dem vor dem 0:1 kam es nicht, weil er wegrutschte. War darüber maßlos enttäuscht, warum er das reklamierte, wird sein Geheimnis bleiben.

Stand in den ersten Minuten gewohnt sicher, war dann aber auch Teil der nicht sattelfesten Abwehr. Seine Gelbe Karte in Durchgang eins war vollkommen berechtigt. Die Gelb-Rote Karte wohl auch, obwohl Höler erstaunlich früh abhebt. Darf nie und nimmer in dieser Situation die Grätsche zu Gelb-Rot ziehen. So wurde er zur tragischen Figur.

Rettete im ersten Abschnitt mit einem Monster-Block gegen Grifo unmittelbar vor der Torlinie. Stand in der Defensive sicher, fand in der Offensive so gut wie nicht statt. Feierte immerhin sein 100. Bundesliga-Spiel – wenn auch ein trauriges.

Verhinderte mit einem starken Zweikampf den ersten Torschuss der Hausherren. War auch sonst in der Rückwärtsbewegung an wichtigen Zweikämpfen beteiligt. Martel fehlt aber definitiv der Zug in der Offensive.

Selten hat der Begriff „stets bemüht“ so gut gepasst. Kainz mühte sich sichtbar, Spielkontrolle und vermutlich auch Selbstsicherheit zu bekommen. Das gelang dem Kölner Kapitän aber auch auf der zentralen Position hinter den Spitzen nicht. Zu viele Fehlpässe, zu wenig Ideen. Immerhin ein verunglückter Schuss aus 16 Metern. Kainz ist weit von der Form vergangener Zeiten entfernt. Sehr weit.

Ähnlich wie Kainz weiterhin mit rätselhaften Auftritten. Ackerte gewohnt viel, lief in 60 Minuten starke neun Kilometer. Nur verpufft die Arbeit, denn Ljubicic fand auch auf der linken Seite in der Offensive so gut wie gar nicht statt.

Startete mit Selte im Angriff. Hatte auch einige vielversprechende Ansätze. Mehr leider nicht. Aktuell fehlt beim Abspiel oft das Timing, die Schüsse wurden geblockt.

Kam zum ersten Abschluss im Spiel. Bekam nicht genug Druck hinter den Ball. Auf dem Papier spielte er rechts in der Offensive, war aber wieder einmal überall unterwegs. Auch im Abseits, als er nach einer guten halben Stunde durch war und im eigenen Sechzehner vor dem Seitenwechsel, als er nach einer eigenen Ecke in höchster Not rettete. Leitete mit einem Fehlpass den Konter vor der Gelb-Roten Karte ein.

Kehrte zurück in die Startelf. Lief erstaunlich elf Kilometer und landete damit auf Rang drei der Kölner Lauf-Rangliste. Das ist aber nicht seine Kern-Aufgabe. Die liegt bekanntlich im Tore schießen. Nur hatte der Stürmer nicht einen einzigen Torabschluss.

Ab 61. Spielminute: Brachte gefühlt Schwung auf den Platz und hätte die Kölner Führung nach starker Vorarbeit von Maina machen müssen. Hatte in den Schlussminuten kaum noch Zugriff auf das Spiel.

Ab 61. Spielminute: War nach seiner Einwechslung ein belebendes Element – und das trotz Unterzahl. Legte Uth die mögliche Führung auf. Dieser ließ diese wiederum liegen.

Ab der 61. Spielminute. Kam, um hinter den Spitzen für Gefahr zu sorgen. Die Idee verpuffte mit der Gelb-Roten Karte. War im Grunde nur mit Defensivaktionen betraut.

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Die Einzelkritik gegen Mainz

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Die Einzelkritik gegen Mainz

Auf den 1:0-Erfolg über Darmstadt in der vergangenen Woche folgte eine Nullnummer gegen Mainz. Erst in der Schlussphase kam der FC zu Möglichkeiten. So bewerten wir die Kölner Spieler.

FC-Trainer Steffen Baumgart hatte schon erwartet, dass es zwischen dem 1. FC Köln und Mainz zu keinem Schmankerl kommen würde. Er sollte recht behalten. Das 0:0 gehörte zu den schlechteren Spielen dieser Bundesliga-Saison. Unsere Einzelkritik der FC-Profis gegen Mainz.

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Vor allem im ersten Durchgang taten sich die Kölner gegen Mainz erstaunlich schwer, hatten keinen Zugriff auf das Spiel und hatten Glück, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Nicht umsonst betonte der Kölner Coach, dass das Spiel „magere Kost“ gewesen sei. So konnte sich einmal mehr vor allem Keeper Marvin Schwäbe auszeichnen. Timo Hübers stand ebenfalls sicher und war somit der beste Kölner Feldspieler. Erst in der Schlussphase taten die Kölner mehr und verdienten sich das Remis.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Mainz

Fiel zunächst nur als Aufbauspieler auf, meist mit sehr langen Bällen. Griff dann nach gut 25 Minuten das erste Mal bei einem Kopfball von Mwene aus kurzer Distanz zu. Bekam nach dem Wechsel mehr zu tun. Rettete vor allem stark gegen Ajorque.

Mehr als 70 Prozent aller Mainzer Angriffe kamen über seine Seite, die meisten auch durch. Vor allem Gruda konnte gleich mehrere Flanken in die Box schicken. Gewann zudem nur fünf von zwölf Zweikämpfen und offenbarte deutliche Tempodefizite. Zur Pause war bereits Feierabend.

Ab 46: Erhielt im zweiten Abschnitt die Chance, sich wieder für mehr zu bewerben. Stand zwar deutlich sicherer als Heintz, in der Offensive wollte aber auch nicht wirklich viel gelingen.

War nach der Auswechslung von Jeff Chabot unumstrittener Abwehrchef und löste seine Aufgabe stark. Gewann mehr als 80 Prozent seiner Zweikämpfe, verteidigte im Zentrum so gut wie alles weg. War mit Abstand der beste Kölner.

Stand nur eine gute halbe Stunde auf dem Feld. Arbeitete bis dahin sicher und souverän, brachte 90 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler und gewann 60 Prozent seiner Zweikämpfe.

Ab 30.: Kam bereits im ersten Abschnitt für den verletzten Jeff Chabot. Löste seine Aufgabe eigentlich solide. Erstaunliches Zweikampfverhalten gegen Ajorque.

Startete mit einem sensationellen Block gegen Burkardt in diese Partie. Und das, obwohl er in dieser Situation gegen gleich drei Mainzer agierte. War vor allem im ersten Abschnitt in der Defensive sehr gebunden. War an der starken Schlussphase gut beteiligt.

Ackerte und lief vor allem unheimlich viel – war bis zu seiner Auswechslung in der 75. Minute mit mehr als zehn Kilometern der laufstärkste Spieler auf dem Platz. Hatte nach gut zehn Minuten den ersten Abschluss, hätte vielleicht die Überzahl-Situation ausspielen müssen. Wirklich viele Ideen hatte aber auch Waldschmidt nicht.

Der Sechser gewann erneut viele wichtige Zweikämpfe im Zentrum und störte das starke Mainzer Spiel erheblich. Probierte es in der Offensive auch mal mit einer Art Distanzschuss. Gewohnt solide.

Fand im ersten Abschnitt überhaupt nicht statt. Kam in den ersten 45 Minuten auf ganze neun Ballkontakte. Steigerte sich im zweiten Durchgang und legte Dietz einen Ball stark auf.

Sucht nach wie vor seine Form. Gewann nur vier Zweikämpfe, brachte nur 75 Prozent seiner Pässe zum Mann. Fand in der Offensivbewegung gar nicht statt.

Spielte erst rechts, dann links, grätschte vorne gegen Batz und hinten gegen Gruda. Spielte im Grunde wieder überall. Seine verunglückte Flanke landete am Innenpfosten.

Rotierte für den unter der Woche kranken Davie Selke in die Startelf. Das fiel im ersten Abschnitt so gut wie gar nicht auf. War überhaupt kein Faktor im Kölner Spiel. Kam nach knapp 50 Minuten zu einem Torschüsschen. Nach 23 Ballkontakten, einem Abschluss und einer Stunde war Schluss.

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Die Einzelkritik gegen Darmstadt

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Die Einzelkritik gegen Darmstadt

Das 1:0 gegen den SV Darmstadt war alles andere als ein Fußballfest. Dennoch setzte sich der FC verdient durch. Dementsprechend gut fielen auch einige Noten aus. Nicht alle.

Mit dem verdienten 1:0-Erfolg über den SV Darmstadt 98 haben die Kölner vorerst den Tabellenkeller verlassen. Und der Sieg des 1. FC Köln war durchaus verdient. Gleich mehrere Spieler heimsten gute Bewertungen ein. Unsere Einzelkritik der FC-Profis gegen Darmstadt

Der FC kann es doch noch: auswärts gewinnen und das auch noch ohne Gegentor. In der eher schwachen Begegnung setzten sich die Kölner verdient mit 1:0 durch. Auch, weil die Darmstädter extrem harmlos agierten. Gerade im zweiten Abschnitt steigerten sich die Geißböcke und belohnten sich für die Mühen. „Das war der Lohn der Arbeit. Heute hat schon viel geklappt“, sagte auch Timo Hübers, der einmal mehr mit Jeff Chabot die Defensive zusammenhielt. Gute Noten fuhren aber auch Akteure aus der Offensive ein.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Darmstadt

Endlich mal wieder zu Null. Allerdings im ersten Abschnitt auch beschäftigungslos. Schwäbe pflückte einzig eine harmlose Flanke aus der Luft. Das änderte sich nach dem Wechsel. Zunächst sicher bei einem Abschluss von Skarke, dann stark gegen Seydel. Ruhiger Abend für den Keeper.

Wirkt in vielen Bewegungen zu langsam. Probiert ab und an die Hector-Pirouette, ist nur bei weitem nicht so effektiv damit. Brachte aber einige ordentliche Hereingaben, die aber allesamt keinen Abnehmer fanden.

Ließ sich in der ersten Situation abkochen, hatte Glück, dass die Chance wegen Abseits unterbunden wurde. Steigerte sich aber deutlich. Einzig seine erfolglosen Ausflüge in die gegnerische Hälfte hinterlassen Fragezeichen. Gewann im Schnitt nur jeden zweiten Zweikampf. War dennoch wichtiger Teil der zu-Null-Kette.

Starker Auftritt von Chabot. Zugegebenermaßen gegen harmlose Darmstädter. Gewann fast 90 Prozent seiner Zweikämpfe, brachte mehr als 90 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler. Ließ die SV-Angreifer nicht zur Entfaltung kommen.

Hatte Schwierigkeiten, sich auf der ungewohnten Position zu recht zu finden. Tat recht wenig für die Offensive, abgesehen von einer Art Schwalbe. Stand in der Defensive oft falsch. Nach 45 Minuten war der Arbeitstag schon beendet.

ab 46: Kam zur zweiten Halbzeit zu seinem fünften Einsatz, weil sich Carstensen am Spieltag verletzt abgemeldet hatte. Sorgte auf der linken Seite selten, aber immerhin für Gefahr. Hätte in der Schlussminute sein erstes Saisontor erzielen müssen.

Einmal mehr ein seltsamer Auftritt des Kölner Kapitäns. Zwar startete der Mittelfeldspieler auf der Zehn, das fiel aber bis auf einen harmlosen Distanzschuss nicht sonderlich auf. Immerhin mehr Ballaktionen als zuletzt. Überraschte mit einer „Freistoßvariante“ die eigenen Mitspieler und Zuschauer. Seine auffälligste Szene blieb ein unnötiges Foulspiel im Mittelfeld, für das er vollkommen zu recht Gelb sah.

Martel blieb gewohnt unauffällig. Lief allerdings für seine Verhältnisse erstaunlich wenig. Das dürfte mit der schwachen Darmstädter Offensive zu tun gehabt haben.

Blieb im ersten Abschnitt auf der linken Seite wirkungslos. Steigerte sich nachdem er auf die rechte Seite wechselte. Seine perfekte Hereingabe auf Waldschmidt wurde nicht mit dem zweiten Treffer belohnt, weil sich seine Fußspitze im Abseits stand.

War deutlich effektiver als Florian Kainz. Seine Ecke führte zur Kölner Führung, brachte anschließend den Ball im Tor unter. Das Tor wurde zu recht nicht gegeben. Hätte kurz vor Schluss treffen müssen.

Fühlt sich auf der Sechs zurzeit deutlich wohler. War laufstärkster Kölner und kam im zweiten Abschnitt auch endlich mal in eine gute Abschlussposition. Dieser Abschluss blieb aber harmlos. Gewann für einen Sechser erstaunlich schwache 40 Prozent der Zweikämpfe.

Brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Egal ob du vorher nur ein, zwei Ballkontakte hattest: Es ist wichtig, in der einen Situation da zu sein.“ Das war der Stürmer und erzielte damit den Siegtreffer.

Startete stark, ließ aber früh nach. Konnte im ersten Abschnitt nur wenige Akzente setzen. Wurde nach dem Wechsel in die Verteidigung zurückgezogen und war dann wieder ein Aktivposten. Beeindruckende Grätsche in der Schlussphase.

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