Kommentar: So spielt kein Absteiger

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Kommentar: So spielt kein Absteiger

Beim 1:1 in Hoffenheim spielte der FC in der Offensive lange zu harmlos, fand kaum statt. Dennoch wäre gegen die TSG auch ein Erfolg möglich gewesen. Am Ende steht ein Punkt gegen einen Europa-League-Anwärter und die Erkenntnis, dass der FC in der Liga mithalten kann. Ein Kommentar.

Das 1:1 bei der TSG Hoffenheim hatte schon viel von Magerkost. Lange gab es so gut wie keine Annäherung an das Gehäuse der Sinsheimer. Und doch fühlte sich das 1:1 wie eine Niederlage an. Auch, weil der FC einmal mehr einem Gegner auf Augenhöhe begegnet ist. 1. FC Köln: Kommentar zum Spiel in Hoffenheim.

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Von den jüngsten 16 Duellen gegen Hoffenheim nur zwei gewonnen, in den vergangenen 20 Jahren nur zwei direkte Karnevalsspiele für sich entschieden – rein nach der Statistik gab es für den FC am Sonntagabend wenig in Sinsheim zu holen. Die Enttäuschung eigentlich vorprogrammiert – und tatsächlich fühlte sich das achtbare Remis bei der TSG wie eine Niederlage an. Der FC hat an drei weiteren Punkten geschnuppert, die den Kölnern nach dem Erfolg der Eisernen gegen Wolfsburg auch sehr gut zu Gesicht gestanden hätten. So wurde es einer, der nach einem durchschnittlichen Auftritt zweier angeschlagener Klubs doch verdient war. Einer, der für die Kölner aber noch sehr wichtig werden kann und einer, mit dem vor dem Spieltag nicht unbedingt zu rechnen gewesen ist.

In der Hinrunde noch Ausrede

Vor allem aber war es bereits der sechste Punkt im fünften Spiel unter Timo Schultz. Das ist sicher keine gigantische Ausbeute, die Situation nach wie vor bedrohlich und die Geißböcke alles andere als über den Berg. Eine Hochrechnung, wie viele Punkte die bisherige Ausbeute am Ende der Spielzeit bedeuten könnten, macht auch keinen großen Sinn. Dafür ist der Fußball bekanntlich zu unberechenbar. Doch sind diese sechs Zähler mehr als nur ein Hoffnungsschimmer. Zur Erinnerung: Die Kölner Verantwortlichen hatten vor dem Saisonauftakt mehrfach betont, wie schwer das Auftaktprogramm gegen die Teams aus der kolportierten oberen Tabellenhälfte sein werden würde. Als die Kölner sich am fünften Spieltag gegen Werder Bremen erstmals mit einem Gegner auf Augenhöhe wähnten, war aus der Mahnung längst eine Ausrede geworden. Mit nur einem Zähler lag der FC punktgleich mit Darmstadt (17.) und Mainz (18.) auf dem Relegationsplatz.

Es folgte der schwache Auftritt bei Werder, die Gewissheit, dass das eine schwere Saison werden würde und nicht nur das harte Auftaktprogramm Grund für eine drohende Misere sein könne. Fünf Monate später hat sich die Tabellensituation nicht grundlegend verändert. Der FC ist noch immer oder wieder 16., die Konkurrenz ist auf einen Hauch Distanz gebracht. Allerdings holten die Geißböcke aus den gleichen Begegnungen sechs Punkte. Eine Ausbeute, die dem FC in der Hinrunde zu diesem Zeitpunkt Rang zehn eingebracht hätte. Und das ohne Leistungsträger wie Luca Waldschmidt oder Davie Selke. Timo Schultz hat dem FC Stabilität und Selbstvertrauen zurückgegeben. Attribute, die bei dem Hurra-Fußball von Steffen Baumgart verloren gegangen sind. Das Spiel mag vielleicht nicht mehr so attraktiv sein, es ist aber effektiv. Und nur darauf kommt es im Abstiegskampf an. So lag am Sonntag ein Sieg in der Luft, bei dem die Kölner genau einen Schuss direkt aufs Tor gebracht hätten.

Spiele auf Augenhöhe

Der Ausgleich in der Nachspielzeit war bitter, aber durchaus leistungsgerecht. Leistungsgerecht gegen einen Gegner, der sich im Kampf um die Europa League sieht. Sicher war das Spiel gegen Hoffenheim kein Leckerbissen und gerade die Offensive zu harmlos. Und doch bleiben nach den ersten Wochen unter dem neuen Trainer zwei wichtige Erkenntnisse. Erstens: So wie die Kölner aktuell auftreten, spielt kein Absteiger. In keinem der bisherigen Schultz-Spiele, auch nicht bei der 0:4-Klatsche gegen Dortmund, war der FC chancenlos. Die Kölner spielten größtenteils auf Augenhöhe, hätten vielleicht mit ein wenig mehr Spielglück sogar noch mehr Punkte geholt. Zweitens: Es befinden sich dieselben Spieler im Kader wie noch vor Weihnachten. Und dieser hat in den vergangenen Wochen bewiesen, dass er zumindest aktuell doch die Qualität für die Bundesliga hat. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese Erkenntnis nicht zu spät kommt.


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Kommentar: Ein Lebenszeichen zum richtigen Zeitpunkt

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Kommentar: Ein Lebenszeichen zum richtigen Zeitpunkt

Mit dem verdienten 2:0-Erfolg über Eintracht Frankfurt hat der 1. FC Köln wichtige Punkte im Abstiegskampf gesammelt. Viel wichtiger aber, die Kölner haben ein Lebenszeichen an die Fans und die direkte Konkurrenz geschickt. Ein Kommentar.

Kampfgeist und Willen waren den Kölnern am Samstagabend anzumerken. Die Mannschaft von Timo Schultz zeigte ein leidenschaftliches Spiel mit starker Defensivarbeit und endlich auch erfolgreicher Offensive. 1. FC Köln: Kommentar zum Sieg gegen Frankfurt.

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Seit der Trennung von Steffen Baumgart hat sich der Ton beim 1. FC Köln verändert – und das nicht nur, weil das FC-Spiel nicht mehr vom Pfeif-Code des 52-Jährigen angetrieben wird. Sachlich und nüchtern, fast schon vorsichtig bewertet Timo Schultz die Leistungen seiner Mannschaft. Auch nach dem 2:0 über Frankfurt blieb der Coach komplett bei sich und ordnete den so nicht erwartbaren Erfolg ein. „Es sind nur drei Punkte“, sagte Schultz. „Wir schauen schon auch auf die Tabelle und wissen, dass wir Ergebnisse brauchen.“ Soll heißen: Der Sieg gegen Frankfurt war wichtig, aber der Weg ist nach wie vor noch ein langer. Schon allein der Blick auf die Tabelle gibt dem Trainer Recht.

Weder Zufall noch Ausreißer

Und doch war der 2:0-Erfolg über Frankfurt am Ende ein wenig mehr als „nur“ drei wichtige Punkte. Auch, weil der Spieltag für den 1. FC Köln von den Ergebnissen her nicht besser hätte laufen können. Darmstadt, Mainz und Union Berlin kassierten Pleiten, während die Geißböcke dreifach punkteten. Der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt vor dem Nachholspiel zwischen Mainz und Union am Mittwoch nur noch zwei Punkte, der Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze vier. Vielmehr aber sind die drei Zähler über die Hessen ein wichtiges Lebenszeichen und das wohl genau zum richtigen Zeitpunkt.

Ein wichtiges Lebenszeichen, denn was auch immer Timo Schultz in den vier Wochen seiner Amtszeit mit der Mannschaft gemacht hat, es scheinen die richtigen Stellschrauben gewesen zu sein. In allen vier Begegnungen seit seiner Verpflichtung spielte der FC lange auf Augenhöhe mit, war phasenweise das bessere Team und stellte vor allem aber unter Beweis, dass die Kölner doch die Qualität zur Bundesliga haben. So wie gegen Frankfurt spielt jedenfalls kein Team, dessen Weg in Liga zwei vorgegeben ist. Nach vier Spielen lässt sich zudem festhalten, dass es sich bei der positiven Entwicklung weder um einen Zufall noch um einen Ausreißer nach oben handeln kann. Am Samstag kam nun auch endlich das Spielglück wieder hinzu. Die FC-Profis rufen das ab, was es in der Theorie zum Klassenerhalt braucht. Allerdings gilt es die Bürde der desolaten Hinrunde auszugleichen.

Aufwind in schwieriger Phase

Zur richtigen Zeit nicht nur, weil damit der Ausgang des Nachholspiels keine dramatische Auswirkung auf die Tabellensituation der Kölner hat. Vielmehr aber, weil der FC den Fans Hoffnung gibt, in einer Phase, in der der Verein nach einer Kette von Fehlern und Fehleinschätzungen mehr als nur mit dem Rücken zu Wand steht. Erst vergangene Woche sorgte die Veröffentlichung des CAS-Urteils für neuen Zündstoff. Dieser Sieg kann den gebeutelten Kölnern in einer besonders schweren Phase Aufwind geben.

Timo Schultz hat den Schulterschluss mit den Fans als mögliches Pfund angesprochen, versprochen, den Fans etwas für die Unterstützung zurückzugeben. Das Versprechen haben Trainer und Mannschaft am Samstagabend gehalten. Der FC hat bewiesen, dass er sich mit Kampf und Leidenschaft gegen den Abstieg in Liga zwei stemmen wird. Es ist richtig, dass Schultz bereits auf die Euphoriebremse tritt. Gewonnen ist noch nichts. Am Ende hat Timo Schultz Recht. Für die Tabelle sind es nur drei Punkte. Für die Fans, vor allem aber die direkte Konkurrenz ist es ein starkes Zeichen: Der FC lebt – nicht mehr, aber bestimmt auch nicht weniger.


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Kommentar: Ein Pünktchen Hoffnung. Eins, das nicht blenden sollte

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Kommentar: Ein Pünktchen Hoffnung. Eins, das nicht blenden sollte

Beim 1:1 gegen den VfL Wolfsburg spielte der 1. FC Köln nicht wie ein Absteiger. Unterm Strich steht aber nach wie vor nur ein Punkt. Die Leistung darf Hoffnung machen, sie sollte aber nicht über die vorhandenen Schwächen hinwegtäuschen. Ein Kommentar

Mit einer ordentlichen Leistung hat der FC am Samstag einen Punkt mit nach Hause genommen. Die Leistung macht Hoffnung, der Punkt nur in Teilen. Es bleibt schwer für den 1. FC Köln: Kommentar zum Punktgewinn in Wolfsburg.

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Es ist eine seltsame Gemengelage, die das Geißbockheim nach dem 1:1 in Wolfsburg gerade umgibt. Hat der FC nun einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf eingesammelt? Ist dieser aufgrund der ordentlichen Leistung, vor allem aber in der Endabrechnung dann doch zu wenig? Von einem Hoffnungsschimmer ist auf der einen Seite die Rede, auf der anderen steht wiederum das große „Aber“. Und das ist alleine an einer einfachen und bitteren Statistik festzumachen: Der FC hat mit dem Remis beim VfL Wolfsburg die schlechteste Bilanz der eigenen Vereinsgeschichte eingefahren. Nie standen die Kölner schlechter da – noch nicht einmal in der bisherigen Katastrophensaison 2017/18. Daran gibt es nach der desaströsen Hinrunde auch nicht viel schönzureden.

Direkter Klassenerhalt in weiter Ferne

Mit zwölf Zählern aus 19 Spielen haben die Geißböcke sogar Glück, dass sie aktuell den Relegationsplatz belegen. Und das auch, weil das Keller-Duell zwischen Union Berlin und Mainz noch aussteht (Immerhin haben die Rheinhessen aus den vergangenen fünf Spielen gegen die Eisernen nur einen Punkt geholt.). Steffen Baumgart bezeichnete den Abstiegskampf vor einigen Wochen als ein Schneckenrennen, bei dem es bis zum Ende spannend bleiben wird. Seit diesem Wochenende ist zumindest der direkte Klassenerhalt den Kölnern dann doch in einem recht schnellen Tempo davon geeilt. Fünf Punkte zu Union, schon acht zu Bochum und neun zu Augsburg. Der FC wird sich wohl oder übel vorerst mit dem Kampf um den Relegationsplatz begnügen müssen. Und den zu halten wird aufgrund der auch weiterhin anhaltenden desolaten Sturmleistung schwer genug werden.

Angesichts der schwachen Ergebnisse der direkten Konkurrenz besteht trotz zwölf Zählern immerhin noch die Hoffnung auf den Relegationsplatz und nach dem ordentlichen Auftritt gegen die Wölfe umso mehr. Der FC wirkt unter Timo Schultz aktuell deutlich stabiler, in der Defensive kompakter, im Spielaufbau zielstrebiger. Es werden wichtige Zweikämpfe im Mittelfeld gewonnen, die Bälle erobert und der Gegner zu Fehlern gezwungen. Zudem blühte am Samstag mit Faride Alidou ein bereits abgeschriebener Spieler auf, der – wenn es sich denn nicht um einen positiven Ausreißer gehandelt hat – wie ein gefühlter Neuzugang empfunden werden kann. Gerade in Zeiten der Transfersperre. Mit Max Finkgräfe und Justin Diehl gibt es zudem zwei Jungprofis, die den Kölnern ganz offensichtlich frischen Wind verleihen. Die Ansätze machen durchaus Hoffnung. Das müssen sie auch.

Auf die dicken Strohhalme kommt es an

Sie dürfen aber nicht blenden. Der FC hat in Wolfsburg gegen einen aus VfL-Sicht enttäuschend schwachen Gastgeber auf Augenhöhe mit- und nicht wie ein Absteiger gespielt. Köln hat den Gegner aber nicht dominiert und sicher auch nicht nur unglücklich Remis gespielt. Entgegen der Äußerungen von Thomas Kessler („Es gibt keine zwei Meinungen, wer als Sieger hätte vom Platz gehen müssen“) hätte der FC einen Sieg in Wolfsburg genauso wenig verdient wie eine Niederlage. Tatsächlich war ein deutliches Chancenplus beim VfL zu sehen. Der FC hat weiterhin erhebliche Probleme, Chancen zu kreieren und ist in der Defensive auch nicht 90 Minuten stabil. Am Ende steht also ein Punkt, der die Kölner vorerst auf den Relegationsplatz hievt. Es ist nicht mehr als ein Pünktchen Hoffnung.

Zum Klassenverbleib, den großen Sprüngen im Schneckenrennen wird es mehr brauchen. Um es frei nach den Worten von Steffen Baumgart (in Bezug auf die Routine der Spieler) zu sagen: am Ende wird es auf die dicken Strohalme, nicht auf die dünnen ankommen. Das gilt auch für die Punkte. Sich an einem Sieg festzuklammern, macht zumindest deutlich mehr Hoffnung als an einem Unentschieden. Das Heimspiel gegen die Eintracht wäre ein guter Zeitpunkt.


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Die Versäumnisse der letzten zwei Jahre liegen offen

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Die Versäumnisse der letzten zwei Jahre liegen offen

Der Einsatz von Jan Thielmann als Sturmspitze gegen Borussia Dortmund kam überraschend, kommt mit zwei Tagen Abstand aber einer Verzweiflungstat gleich. Einer Verzweiflungstat, die die Misere des FC schonungslos verdeutlicht.

Die Niederlage des 1. FC Köln am Samstag gegen Borussia Dortmund zeigte deutlich, welche Fehler die vergangenen zwei Jahre gemacht wurden. Die Frage, wie die Kölner den Klassenerhalt schaffen sollen, wird immer schwerer zu beantworten. Ein Kommentar zur aktuellen Situation beim FC.

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Timo Schultz war das Lächeln vergangen. Nachdenklich wirkte der Trainer des 1. FC Köln am Ende des Spiels gegen Borussia Dortmund. Und auch anschließend auf der Pressekonferenz fehlte das Strahlen, das der 46-Jährige in den zwei Wochen seit seinem Amtsantritt in Köln optimistisch verbreitet hat. Es ist nicht davon auszugehen, dass Schultz bei seiner Vertragsunterschrift nicht geahnt hat, auf welches Abenteuer er sich da beim 1. FC Köln eingelassen hat. Und dennoch wirkt der Trainer so, als sei er härter auf den Boden der Wahrheit geholt worden, als es ihm lieb sein kann. Der Effekt des neuen Trainers, der erhoffte Impuls, scheint am Geißbockheim bereits nach zwei Spielen verpufft. Der Optimismus, auch positive Dinge wie die 20 Torschüsse gesehen zu haben, wirkt seltsam erzwungen.

Dem Kader fehlt die Qualität

Denn am Ende des Tages stand ein 0:4 auf der Anzeigetafel. Eine in der Höhe un-, aber von der Tendenz her sehr verdiente Pleite. Abgesehen von Mainas sehenswertem Pfostenschuss und Thielmanns vergebener Großchance unmittelbar nach dem Wechsel, kam vom FC in der Offensive rein gar nichts. Nichts, was die Hoffnung auf den Klassenerhalt nähren könnte. Schultz, der auf die Spekulationen um Steffen Tigges und Florian Dietz als Selke-Ersatz mit der Sturmspitzen-Nominierung von Jan Thielmann antwortete, ist wirklich nicht zu beneiden.

Der neue Trainer des 1. FC Köln bekam am Samstag schonungslos die Fehler der vergangenen beiden Jahre rund ums Geißbockheim aufgezeigt. Als Leistungsträger den Verein verließen und nicht ansatzweise ersetzt wurden. Was die Tor- und Lebensversicherung Anthony Modeste im ersten Baumgart-Jahr und ein funktionierendes Kollektiv, gepaart mit einer gehörigen Portion Spielglück im vergangenen Jahr überblendeten, ist aktuell nicht zu kaschieren. Dem Kader des 1. FC Köln fehlt die Qualität, um in der Bundesliga mitzuhalten.

Das ist natürlich nicht die Schuld des neuen Trainers und vermutlich auch nicht seines Vorgängers. Die Fehler wurden in den Transferphasen der vergangenen beiden Jahre gemacht. Für ein Wirtschaftsunternehmen wie einen Bundesligisten ist nicht nachzuvollziehen, warum es zu einer so groben Fehleinschätzung in Bezug auf die Transfersperre kommen konnte. Viel schlimmer ist aber die nicht ausreichend beantwortete Frage, wieso der FC im Sommer nicht auf Nummer sicher gegangen ist und so gut es eben ging nachgebessert hat. Selbst wenn man das Risiko einer Transfersperre als klein angesehen hat, ist dieses Versäumnis grob fahrlässig. Die Einschätzung, die vorhandenen Stürmer seien „okay“ war schlicht weg falsch. Die fehlenden Bausteine eines funktionierenden Kaders, die Fehler der Kölner Verantwortlichen sind schonungslos offengelegt.

Die Hoffnung liegt nicht mehr beim FC selbst

Dass sich Timo Schultz am Samstag für Thielmann und gegen die 1.90-Männer Tigges und Dietz als Sturmspitze eines sich über Flanken definierenden Bundesligisten entschied, verdeutlich die Misere kolossal und kommt der reinen Verzweiflung nahe. Selbst wenn sich Schultz mehr Tempo auf der letzten Dortmunder Kette versprochen hat, 17 Flanken, von denen genau zwei ankamen, sprechen nicht für die Qualität der Geißböcke. Im Gegenteil: auch, wenn Schultz vor der Begegnung gegen den BVB betonte, man habe noch 17 Spiele, es sei noch genug Zeit, die Wende herbeizuführen, bleibt die Frage nach dem „Wie?“. Eine Frage, auf die auch der neue Trainer bislang keine ausreichende Antwort gefunden hat und offenbar auch nicht mehr finden wird. Aktuell steht der FC mit elf Punkten nach 18 Spieltagen vollkommen zu recht auf Rang 17.

Die einzige Hoffnung auf den Klassenerhalt ist in dieser Verfassung nicht mehr innerhalb des Klubs zu finden. Sie liegt einzig in dem Wunsch, dass sich noch zwei Mitstreiter finden, die am Ende des Tages hinter dem FC liegen und Köln einmal mehr eine positive Relegation spielen darf. Das rettende Ufer ist mittlerweile drei Punkte entfernt. Wohlgemerkt auf Union Berlin, die zwei Spiele weniger absolviert haben, als der FC. Der Tabellenvierzehnte ist bereits neun Punkte enteilt. Bei allem vom Klub verbreiteten Optimismus: Aktuell spricht erschreckend viel für den nächsten Abstieg.


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Wenn selbst das Prinzip Hoffnung schwindet – ein Kommentar

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Wenn selbst das Prinzip Hoffnung schwindet – ein Kommentar

Der 1. FC Köln kam am Wochenende nicht über ein Remis gegen Heidenheim hinaus und musste zwei weitere Ausfälle hinnehmen. Der Höhepunkt einer denkwürdigen Hinrunde. Trotz neuem Trainer und dem Einsatz von vielversprechenden Talenten schwindet die Fantasie, wie der FC die Wende schaffen will.

Mit dem 1:1 gegen Heidenheim endete für den FC eine mehr als denkwürdige Hinrunde. Trotz neuem Trainer und dem Einsatz einiger Nachwuchshoffnungen tritt Köln weiterhin auf der Stelle. Und die Aufgaben werden nicht leichter. Es schwindet die Fantasie, wie der FC den Klassenerhalt schaffen will. Ein Kommentar zur schwindenden Hoffnung beim FC.

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17 Spiele, elf Punkte, elf Tore, dazu das Aus des beliebten Steffen Baumgarts, die Transfersperre und empfindliche Strafen aufgrund von Pyro im Stadion – der FC blickt auf eine historisch schwarze Hinrunde zurück. Und Besserung ist aktuell nicht in Sicht. Dabei gab es vor dem Jahresauftakt Entscheidungen, Ereignisse und Emotionen, die bei dem ein oder anderen Kölner Anhänger so etwas wie Aufbruchstimmung ausgelöst haben können: der Trainerwechsel zu Beginn des Jahres, die Begnadigung von Youngster Justin Diehl, vielleicht sogar der einigermaßen beschwichtigende FC-Stammtisch, sicher aber der beeindruckende Auftritt der organisierten Fans zum Trainingsabschluss am vergangenen Freitag. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt hatte nach den katastrophalen Tagen vor Weihnachten bei vielen Fans sicherlich neues Futter erhalten. Innerhalb von 24 Stunden hat die neu gewonnene Euphorie einige schwere Wirkungstreffer einstecken müssen, der FC ist zum Ende der Rückrunde einmal mehr brutal auf den Boden der Realität geholt worden. Statt Aufbruchstimmung herrscht Ernüchterung.

Ein Punkt ist zu wenig

Ein Erfolg über Heidenheim hätte definitiv nicht die sichere Wende bedeutet, er hätte den Kölnern aber zum Rückrundenauftakt die Tür zum Klassenerhalt einen Spalt weiter geöffnet. Zumindest so weit, dass man mit ein wenig Hoffnung, vielleicht sogar Schwung und Selbstvertrauen in die schweren Spiele der kommenden Wochen gestartet wäre. Jene schweren Spiele, die in der Hinrunde nur allzu oft als Ausrede für den desolaten Saisonauftakt herhalten mussten. Trotz Trainerwechsel, taktischer Umstellung und motivierender Impulse sind die Geißböcke aber nicht über ein 1:1 gegen einen Aufsteiger hinausgekommen. Natürlich hat Timo Schultz recht, wenn er sagt, dass Heidenheim keine schlechte Saison spielt und zu recht in der oberen Tabellenhälfte steht. Nur steht bis auf Darmstadt aktuell jede andere Mannschaft der Liga wohl zu recht über dem FC. Gegen irgendwelche Gegner müssen die Punkte her. Ohne wenn und aber hätten die Kölner alleine aufgrund der sportlichen Situation am Samstag gewinnen müssen.

Dabei hat Timo Schultz erkennbar an einigen Stellschrauben gedreht und damit auch positive Dinge bewirkt. Seine Spieler sind am Samstag nicht blind ins Verderben gerannt, haben in den ersten 45 Minuten den Gegner dominiert und Chancen kreiert. Köln stand in der Defensive deutlich stabiler und war in der Offensive durch das Spiel durch das Zentrum eindeutig variabler. Das sollte wiederum Hoffnung machen. Unterm Strich bleiben aber nur dieser eine Punkt sowie die Erkenntnis, dass es der limitierte Kölner Kader gegen die spielstarken Teams der Liga, die zudem im Winter bereits ordentlich nachgerüstet haben, nicht leicht haben wird. Es fehlt die Fantasie, wie der FC in den kommenden Wochen gegen Dortmund, Wolfsburg oder Frankfurt „den Bock umstoßen“ will.

Hoffnungen ruhen auf dem Nachwuchs

Denn Schultz ist aufgrund der Transfersperre für die Kölner Verantwortlichen die eine, die einzige externe Möglichkeit, den FC auf Erfolgskurs zu bringen. Alles andere muss bei den Geißböcken von innen kommen. Das hat am Samstag gegen Heidenheim einmal mehr nicht gereicht. Und als hätte der FC in dieser Spielzeit nicht schon genug durchgemacht, kommen nun die Ausfälle von Luca Waldschmidt, Davie Selke und auch Mark Uth erschwerend hinzu. Den Geißböcken fehlt für mindestens mehrere Wochen nahezu die gesamte bisherige Torgefahr – wenn man es denn bei einer Torausbeute von elf Treffern in 17 Spielen so nennen mag. Die Fehleinschätzungen in Bezug auf die Qualität des Kaders und dem CAS-Urteil rächen sich nun auf bitterste Art und Weise und zeigen nur schemenhaft Leitplanken auf, an denen sich der FC aus dem Abstiegssumpf befreien kann.

Timo Schultz sprach am Samstag davon, dass es auf die erfahrenen Spieler ankommen würde und erinnerte damit an seinen Vorgänger, der die gleichen Worte mit dicken und dünnen Strohhalmen metaphorisierte. Die Wahrheit ist: Die Hoffnungen ruhen mehr denn je auf dem eigenen Nachwuchs, zum Teil 19-jährigen Kickern, die am Beginn ihrer Karriere stehen, sich auf dem ganz großen Boden noch nicht beweisen mussten. Eine schwere Last auf den dann doch noch schmalen Schultern. Immerhin hat der FC noch 17 Spiele. Ob das die Situation aber wesentlich verbessert, ist fraglich.


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Kommentar: Abgerechnet wird im Mai

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Kommentar: Abgerechnet wird im Mai

14 Tage nach der Trennung von Steffen Baumgart hat der 1. FC Köln mit Timo Schultz einen neuen Trainer präsentiert. Die Personalie wird von einigen Fans bereits kritisch gesehen. Doch dafür ist es reichlich früh, abgerechnet wird erst am Ende der Saison. Ein Kommentar.

Der neue Trainer des 1. FC Köln steht vor einer schweren Aufgabe, einer Aufgabe, der er sich stellt. Eine Vorverurteilung ist fehl am Platz, denn abgerechnet wird zum Schluss. Kommentar zum neuen Trainer Timo Schultz.

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Christian Keller wirkte durchaus zufrieden, als er am Donnerstagnachmittag gemeinsam mit Timo Schultz vor die Presse trat. Kein Wunder, der Sportdirektor war im Begriff, die Antwort auf die Frage, die er selbst als die wichtigste Personalie im Verein beschrieben hatte, zu geben. 14 Tage hatte der Sportdirektor nach eben dieser gesucht und damit viel Zeit für Spekulationen und offenbar auch Erwartungen gelassen. Denn Kellers Zufriedenheit teilten sicherlich nicht alle Kölner Fans. In den Sozialen Medien wurde bereits gegen Keller und damit indirekt auch gegen Schultz geschossen, bevor der neue Coach den Trainingsplatz überhaupt betreten hatte. Doch ist eine Vorverurteilung – wie so oft – Fehl am Platz. Schultz tritt in Köln ein sehr schweres Erbe an. Steffen Baumgart kam im Sommer 2021 als der FC am Boden lag, das eine Bein noch so gerade aus der 2. Bundesliga gezogen hatte. Die Fallhöhe war alles andere als hoch. Die Voraussetzungen sind nun andere. Dass sich der 46-Jährige diese Herausforderung antut, hat eine Portion Respekt verdient.

Der Prozess hat erstaunlich lange gedauert

Denn auch wenn Schultz betonte, dass man bei einem Anruf des FC nicht lange überlegen müsse, gehört zur Wahrheit, dass es unter den Hürden Transfersperre und sportliche Lage wohl sehr viel angenehmere oder wohl kaum schwierigere Aufgaben für einen Profitrainer in Deutschland gibt. Möglicherweise hat die Suche nach dem neuen Trainer auch so lange gedauert, weil der Anruf des strahlkräftigen FC nicht überall ein kurzes Überlegen hervorgerufen hat. Keller ließ aber durchhören, dass man mit Schultz eine Art Wunschlösung gefunden habe. Zumindest freue es ihn sehr, dass der Trainer, den er verpflichten wollte, auch zugesagt hat. Ob es zuvor andere Trainer gegeben hat, die Keller verpflichten wollte, ist nicht bekannt, aber angesichts des langen Zeitraums nicht unwahrscheinlich. Immerhin war Schultz vereinslos und der Trainer habe sich nach eigener Aussage schon 14 Tage mit dem FC beschäftigt, der Prozess hätte einer gewissen Logik folgend deutlich beschleunigt werden können.

Keller wird bei der Situation rund um das Geißbockheim nicht gerade die Qual der Wahl gehabt haben. So oder so blickt Schultz auf mehr Erfahrung zurück als so mancher anderer gehandelter Trainer. Wenn auch nicht auf eine besonders erfolgreiche. Nach einem insgesamt ordentlichen Start wurde der Coach nach gut zwei Jahren bei seinem Heimatklub St. Pauli entlassen. Es folgten gerade einmal drei Monate beim FC Basel. Und genau dieses kurze Gastspiel wird in den Sozialen Medien heftig diskutiert. Ist Schultz nach dieser missglückten Episode der richtige, der den FC vor dem Abstieg bewahren kann? Diese Frage wird man sicher nicht mit dem Auftritt beim Schweizer Rekordmeister beantworten können. Schultz unterschrieb bei einer Mannschaft, die sich komplett im Umbruch befand. Der hoch verschuldete Verein tauschte nahezu den gesamten Kader aus, gab Spieler für mehr als 50 Millionen Euro ab. Seit Schultz` Entlassung gewann Basel fünf von zwölf Pflichtspielen und belegt damit den vorletzten Tabellenplatz.

Trainer und Sportdirektor stehen unter Druck

Ob Timo Schultz Abstiegskampf und die Wende herbeiführen kann, wird man ohnehin erst in den kommenden Wochen bis Monaten sehen. Man darf sich aber sicher sein, dass sich Christian Keller die Suche nach einem neuen Trainer nicht einfach gemacht hat. Sowohl für den Sportdirektor als auch für den Trainer ist diese Liaison mit viel Risiko verbunden, es steht viel auf dem Spiel. Sollte Schultz scheitern, dürfte es nicht nur für den 46-Jährigen sehr eng werden. Auch Keller geriete dann unter einen großen Druck. Doch vorerst sollte man die Chance in dem neuen Trainer sehen. Gut möglich, dass er den richtigen Impuls, die richtige Motivation für die Kölner Profis findet. Oder wie Keller es sagte, man sollte das Unterfangen Klassenerhalt im Kölner Umfeld gemeinsam angehen. Viel anderes bleibt nun ohnehin nicht übrig, eine weitere Stellschraube gibt es nicht, abgerechnet wird im Mai.


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Social Media: Fangemeinde gespalten – ein Teil macht mobil, ein anderer unterstützt

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Social Media: Fangemeinde gespalten – ein Teil macht mobil, ein anderer unterstützt

Baumgart-Aus, Abstiegsplatz, CAS-Urteil und eine heiß diskutierte Pressekonferenz – die vergangenen Tage boten für die Fans des 1. FC Köln wahrlich nicht viel Grund zur Freude. Einige Fans machen auf Social Media mobil und fordern den Rücktritt der FC-Bosse. Doch es gibt auch eine andere Stimmungslage.

Auf Social Media laufen die Diskussionen um die Verantwortung und deren Übernahme zur Lage des 1. FC Köln besonders nach der Pressekonferenz von Freitag nach wie vor auf Hochtouren. Die Meinungen sind zwischen Rücktrittsforderungen bis hin zu vollständiger Unterstützung breit gefächert. Die Stimmung bei den Fans ist gespalten, von Einigkeit keine Spur. Social Media: Christian Keller wird heiß diskutiert.

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Eigentlich sollten die Tage vor Weihnachten eine besinnliche, versöhnliche und friedvolle Zeit sein, die das Jahr 2023 ausklingen lassen. Beim 1. FC Köln hingegen ist nicht nur der weihnachtlich geschmückte Tannenbaum in Schieflage geraten. Er steht symptomatisch für die Stimmung im und rund um das Geißbockheim. Denn trotz der bisher desaströsen Punkteausbeute hat die Kölner Fan-Gemeinschaft noch mehrheitlich hinter der Mannschaft und vor allem dem Trainer gestanden. Nach den schweren Stürmen des Trainerweggangs, dem Abstiegsplatz vor der Winterpause und dem harten Urteil des CAS sowie der Pressekonferenz am Freitag, haben die Diskussionen in den Sozialen Medien verständlicherweise noch einmal beachtlich zugenommen und bilden damit wohl einen Gradmesser des aktuellen Gemütszustands rund um den Verein : in Schieflage und dabei gespalten.

Fangemeinde des 1. FC Köln macht mobil

So wurden bereits in den vergangenen Wochen die Rufe nach einem Wechsel in der Vereinsführung lauter. Nach Einschätzung einiger Fans in den Sozialen Netzwerken gibt es nur einen Hauptverantwortlichen des Desasters, dessen Namen immer öfter mit dem Wunsch nach einem Rücktritt genannt, wenn nicht sogar gerufen wird: Christian Keller. Und nun machen die Fans in den Foren mobil. Die Möglichkeit der Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wird genauso heiß diskutiert wie deren Sinnhaftigkeit. Ein weiterer Schritt ist eine Online-Petition, die dazu aufruft, mit einer Unterschrift die „sofortige Entlassung von Keller“ zu fordern. In der Beschreibung zur Petition wird die Führung des Vereins als das „wahre Problem“ benannt. Darüber hinaus stünde die Existenz des Vereins auf dem Spiel, heißt es. Die Petition wird in den Sozialen Medien aber auch seht kritisch betrachtet. Andere Fans erwarten von Keller und Co. nun die „richtige Antwort“, eine Reaktion, Verantwortung.

Gespaltene Fanmeinungen auf Social Media

Zusätzlich wird auf Social Media die Möglichkeit der Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gefordert. Laut Satzung und Beitragsordnung reiche ein „schriftliche[r] Antrag von fünf Prozent der Mitglieder des Vereins, berechnet nach der vom Verein veröffentlichten Mitgliederzahl zum Ende des dem Antrag vorangehenden Geschäftsjahrs, wobei 1.000 Mitglieder in jedem Falle“ aus. Der Sinn hinter einer solchen Versammlung wird allerdings ebenfalls sehr kontrovers diskutiert. Neben den Initiatoren und Unterstützern gibt es Gegenstimmen, die der Meinung sind, dass nun ein Zusammenstehen als geschlossener Verein die einzige Lösung sein könne, man vollständige Unterstützung leisten müsse und der sportlichen Leitung alles weitere überlassen solle. Andere Fans erklären bis „zur letzten Sekunde“ hinter dem FC zu stehen, aber nicht hinter handelnden Personen, die dem FC Schaden zufügen würden. Die Stimmung ist also auch im Fanlager in Schieflage geraten.

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Kommentar: Die Verantwortlichen machen es sich zu leicht, in einer schweren Zeit

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Kommentar: Die Verantwortlichen machen es sich zu leicht, in einer schweren Zeit

Das Baumgart-Aus, die Transfersperre – am Freitagmittag äußerten sich die Bosse des FC zur Zukunft der Geißböcke. Eine Antwort lieferten sie nicht. Wer neben Steffen Baumgart nun die Verantwortung übernimmt. Ein Kommentar.

Der 1. FC Köln steht vor einem Scherbenhaufen und vielen Fragezeichen. Antworten sollte die Pressekonferenz am Tag nach Trainer-Entlassung und Veröffentlichung der Transfersperre bringen. Eine wichtige Frage blieb unbeantwortet. Die nach der Verantwortung. Ein Kommentar zur Verantwortung an der Kölner Krise.

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Einfach wollte es sich Christian Keller nicht machen, sagte der Sportdirektor zumindest am Freitagnachmittag auf der kurzfristig einberufenen Pressekonferenz im Geißbockheim. Es wäre zu einfach, den entlassenen Steffen Baumgart als den Alleinverantwortlichen für die prekäre Situation rund um den 1. FC Köln auszumachen, hieß es. Ein berechtigter, wenn auch überraschend patzig vorgetragener Einwand des 45-Jährigen. Nur vergaß der Sportdirektor die weiteren Verantwortlichen der Misere zu benennen. Dabei hatte der fragende Reporter den Ball via Steilvorlage mit den Worten einer Selbstreflektion bereits auf den Elfmeterpunkt gelegt. Keller lief noch nicht mal an, um die Vorlage zu verwerten. Baumgart solle die Verantwortung also sicher nicht alleine übernehmen, ihm ein Stück davon abzunehmen, kam den anwesenden FC-Bossen aber auch nicht in den Sinn.

Keine Spur von Selbstkritik

Eine seltsame Einstellung der Kölner „Verantwortlichen“, die mit großer Sicherheit einen Teil des Kölner Fiaskos sehr wohl zu verantworten haben. Christian Keller saß beispielsweise auf den Tag genau 17 Wochen zuvor an selber Stelle und beantwortete mit einem seltsam breiten Grinsen die Nachfrage eines Journalisten, ob der FC denn wirklich den Kader nicht noch einmal nachjustieren wolle. Die Frage war durchaus legitim, immerhin machten sich nicht nur die Fans nach den ersten Auftritten der Kölner Sorgen um die Qualität des Kaders. Keller reagierte mit einem süffisanten Lächeln und beantwortete die Frage zunächst mit der Gegenfrage, ob denn überhaupt Bedarf bestünde, um dann zu erklären, dass man nicht die zwingende Notwendigkeit gesehen habe, etwas zu verändern. Schon damals bestand eine – wenn auch noch unbeachtete – Diskrepanz zwischen seinen und den Worten von Steffen Baumgart, der nur wenige Sekunden später betonte, man habe durchaus geschaut, was auf dem Transfermarkt geht und was eben nicht geht. Es ging offensichtlich nicht viel, vor allem aber nicht genug.

Schon damals bestand der leise Verdacht, dass man ein mögliches Versäumnis mit einer gespielten, vielleicht auch erhofften Selbstsicherheit kaschierte. Denn, auch wenn damals noch keiner erahnen konnte, dass sich vermeintliche Leistungsträger wie Florian Kainz oder Dejan Ljubicic im Dauer-Formtief befinden würden, erschien die Qualität der Breite des Kaders zumindest fragwürdig. Nach 16 Spieltagen und einer sehr enttäuschenden Hinrunde sind Kellers Worte sowie ein Großteil seiner Neuverpflichtungen als grobe Fehleinschätzung zu werten. Dieses liegt mindestens zum Großteil eben doch in den Kompetenzen eines Sportdirektors. Diese Erkenntnis teilte Keller offensichtlich nicht – zumindest nicht öffentlich mit. Von Selbstkritik fehlte am Freitag nämlich jede Spur. Genauso wie bei Philipp Türoff, der sein Unverständnis für die harte Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs sowie für einige Handlungen der Streitpartei aus Ljubljana zum Ausdruck brachte, anstatt sich zu hinterfragen, ob er oder der FC in dieser Causa alles richtig gemacht hat. Die Bestrafung durch das internationale Sportgericht liefert eine eindeutige Antwort.

Angriff statt Verteidigung

Das Motto lautet eher „Angriff ist die beste Verteidigung“. Statt sich also eine Teilschuld am Systemausfall in Köln zu geben, zeigten die FC-Bosse ihre Stärke im Umschaltspiel und gingen in die Offensive. Statt Apokalypse lieber Tag1, nannte es Keller, der einen flammenden, emotionalen Appell an die Fans richtete. Man könne sich darauf verlassen, dass die Mannschaft alles für die Rettung des FC geben werde. Man werde es schaffen, sagte der Sportdirektor. Wichtig wäre für die Geißböcke, dass auch die Verantwortlichen alles für die Rettung der Geißböcke tun werden. Denn die Stimmung kippt bei den Fans vollends. Nicht wenige hatten sich personelle Konsequenzen gewünscht. Nun gilt es für Keller und Co. auf anderer Ebene Verantwortung zu übernehmen. Die Suche nach dem neuen Trainer ist bereits der erste Gradmesser.


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Kommentar: Baumgart hat Fehler gemacht, verpokert haben sich andere

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Kommentar: Baumgart hat Fehler gemacht, verpokert haben sich andere

Am Donnerstag haben der 1. FC Köln und Steffen Baumgart die Reißleine gezogen und gehen getrennte Wege. Eine logische, aber harte Entscheidung. Dem Coach die Hauptschuld zu geben, wäre aber zu einfach. Ein Kommentar.

Abstiegsplatz, Trainerentlassung, Transfersperre und somit keine Möglichkeit nachzubessern sowie mangelnde Kaderqualität. Der 1. FC Köln steht nach dem 16. Spieltag vor einem Scherbenhaufen. Die Fehler, die zu dieser Misere geführt haben, wurden allerdings bereits vor einiger Zeit gemacht. Ein Kommentar zur Trainerentlassung von Steffen Baumgart.

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Als der FC am Donnerstagnachmittag die Trennung von Steffen Baumgart bestätigte, befand sich der baldige Ex-Trainer bereits im obligatorischen Weihnachts-Skiurlaub in Österreich. Wer Baumgart am Abend zuvor nach der 0:2-Niederlage bei Union Berlin im Gespräch mit den Medienvertretern gesehen hat, der wird eine gewisse Notwendigkeit für diese Erholung erkannt haben. Baumgart wirkte leer, desillusioniert, ratlos. Sachlich, aber bestimmt, vertröstete er die Anwesenden, die auf eine Antwort warteten, die sie eigentlich alle schon kannten. Obwohl Steffen Baumgart noch einmal in sich gehen wollte, ankündigte, dass man sich nun Gedanken machen würde, dürfte die Nachricht der Trennung am Donnerstag nur noch wenige überrascht haben. Erste Anzeichen hatte es schon zu Beginn der Woche gegeben, als Baumgart erstaunlich sachlich eine vermeintliche Diskussion um seine Person als „normal“ abtat, sie verdichteten sich am Mittwoch, als der 51-Jährige sinngemäß von der Verantwortung sprach, die man zum Wohle des Vereins übernehmen müsse.

Das Kartenhaus bricht zusammen

Nach einer Bilanz von zehn Toren und zehn Punkten aus 16 Spielen, dazu einem unsäglichen Pokal-Aus gegen einen Zweitligisten ist eine Trainerentlassung nun wahrlich keine Sensation, keine Überraschung, vielmehr eine erwartbare und eine konsequente Entscheidung. Wäre da nicht dieses „aber“. Denn mindestens bis in den Spätsommer hinein war ein 1. FC Köln ohne Steffen Baumgart nicht vorstellbar und ist es gefühlt noch immer nicht so recht. Selten hat ein Trainer so gut zu den Geißböcken gepasst wie der hemdsärmelige, launische, nahbare, vielleicht auch Schlager hörende Baumgart. Der Rostocker hat die Herzen der Kölner durch seine Art, seinen Humor, aber vor allem durch seinen attraktiven Fußball im Sturm erobert. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Baumgart nach der knappen Relegations-Rettung zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen ist. Schlechter als in der Spielzeit 20/21 hätte es wohl kaum laufen können. Baumgart motivierte, entwickelte und redete seine Spieler besser, als sie es möglicherweise waren und wurde zum sehnsüchtig erwarteten Heilsbringer.

Er sprach seinen Spielern freundschaftlich Vertrauen zu und bekam dieses auf dem Feld über die erwartbaren 100 Prozent hinaus zurück. Die Gefahr dieser Art Trainer ist es, dass das sportliche Kartenhaus in sich zusammenfallen kann, wenn die Spieler den Glauben an und in sich verlieren. Spätestens nach dem 0:6-Debakel gegen Leipzig war das ganz offensichtlich der Fall. Total verunsichert schlitterte der FC von einer schwachen Leistung in die nächste und Baumgart verlor zunehmend den Glauben, seine Spieler motivieren, sie zu einer Leistung über die Grenzen hinaus bringen zu können. Der 51-Jährige wirkte zunehmend ratlos, auf dem Trainingsplatz unwirsch, verließ taktisch seinen fest implementierten Weg, den er nie verlassen wollte und traf seltsame, wohl auch falsche Personalentscheidungen. Vermutlich in der Hoffnung, den richtigen Hebel, den Schalter zu finden. Er hat probiert, gemacht und musste am Ende feststellen, dass auch seine Grenzen irgendwann erreicht sind.

Baumgart trägt nicht die Hauptschuld

Und damit kommt das zweite „aber“, dass die logische, die konsequente Trennung dann doch wieder relativiert. Denn Baumgart die Hauptschuld an der Krise zu geben, ist zu einfach. Der Trainer konnte nur mit dem Kader arbeiten, den ihm Christian Keller zur Verfügung gestellt hat. So logisch, so richtig, so wichtig der selbst auferlegte Sparkurs der FC-Bosse möglicherweise sein mag, er hat den FC in das aktuelle sportliche Desaster geführt. Baumgart trägt sicherlich an der Misere eine Teilschuld, die Verantwortung sollte der Coach aber nicht alleine übernehmen müssen. Die Abgänge der Stammkräfte konnte der Entwickler nicht kompensieren. Offenbar blieben seine Wünsche ungehört. Baumgart sah sich und seine Mannschaft zunehmend nicht mehr wettbewerbsfähig und stellte dementsprechend das Konstrukt des 1. FC Köln in Frage. Das hat sicherlich zu Rissen im Vertrauensverhältnis zwischen Trainer und den FC-Bossen geführt.

Dabei gibt es durchaus einige Ungereimtheiten angesichts der Qualität des aktuellen Kaders. Die genauen Zahlen werden nur die Kölner Verantwortlichen kennen, dennoch muss die Frage erlaubt sein, ob der wirtschaftliche Zwang so groß war, dass ein sportlicher Niedergang zumindest in Kauf genommen wurde, wohlwissend, dass am Ende einer sportlichen Misere die Frage nach dem Trainer die erste sein würde. Natürlich hat das Damoklesschwert Transfersperre die Transferverhandlungen im Frühling konterkariert. Die Aussagen vom 1. September, man sei auf allen Positionen ordentlich besetzt, der Kader sei stark genug für die Liga und werde sich ausreichend entwickeln, waren aber eine grobe Fehleinschätzung.

Verpokert haben sich andere

Genauso wie die Vorbereitung auf die von einigen Experten prophezeite Transfersperre. Keller betonte damals, er halte nichts von einem unnötigen Aufblähen des Kaders aufgrund einer etwaig drohenden Sperre. Das Motto „Et hätt noch immer jot jejange“ fliegt dem Sportdirektor gerade um die Ohren. Ob falsch beraten oder beratungsresistent – angesichts eines möglichen Supergaus wäre Sicherheit wohl die bessere Variante gewesen. Natürlich geht diese Feststellung im Nachhinein leicht von der Hand – die jetzigen Folgen können für den FC essentiell werden: Kein Trainer, offensichtlich zu wenig Qualität im Kader, keine Möglichkeit nachzubessern – am Ende mag Steffen Baumgart falsche Entscheidungen bei der Aufstellung, im taktischen Bereich getroffen haben, verpokert haben sich andere.


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Kommentar: Defensive auf Kosten der Offensive wird nicht die Lösung sein

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Kommentar: Defensive auf Kosten der Offensive wird nicht die Lösung sein

Seit der 0:6-Niederlage gegen RB Leipzig hat der FC in der Liga nur noch ein Spiel verloren, allerdings auch nur ein Spiel gewonnen. Und das gegen die vermeintlichen Mannschaften auf Augenhöhe. Die stabilisierte Defensive legt die Offensive lahm. Und das wird am Ende nicht reichen. Ein Kommentar

Mit dem Remis gegen Mainz tritt der 1. FC Köln auf der Stelle. Aus den Spielen gegen die Klubs auf Augenhöhe holte der FC genau einen Sieg. Das ist zu wenig im Abstiegskampf. Ein Kommentar zu Kölns müdem 0:0 gegen Mainz.

Es ist noch gar nicht so lange her, da hat Steffen Baumgart die bevorstehenden Begegnungen als Endspiele ausgerufen. Endspiele, bei denen man nur diese eine Chance habe. Der FC hatte gerade gegen RB Leipzig eine bittere 0:6-Klatsche kassiert, die Defensive wurde dabei regelrecht auseinander genommen, die Offensive rannte im Baumgart-Style oft an, aber damit geradewegs hinein ins Verderben. Der Kölner Trainer betonte, dass nun die Spiele auf Augenhöhe kommen würden, an denen man sich messen lassen werde. Das schwere Auftaktprogramm, das man den Kölnern sicherlich nicht absprechen kann, das aber auch als Ausrede für die Misere herhalten musste, war passé, nun sollte die Aufholjagd folgen. Eine Aufholjagd, an deren Ende die Tabelle wohl eher die Wahrheit sprechen würde.

Defensive auf Kosten der Offensive

Auch, wenn auf diese Ansage des Trainers noch das Pokal-Aus gegen Lautern folgte, der FC hat sich seit der bitteren Klatsche einigermaßen stabilisiert. Zumindest wenn es nach den reinen Ergebnissen geht. Denn nach dem Leipziger Tore-Allerlei haben die Kölner nur eins der ausgelobten Endspiele verloren. Das Endspiel gegen die Bayern – also ein Duell, das schon aufgrund des Gegners auf verlorenem Posten stand. Nur ein Endspiel verloren, aber eben auch nur ein Endspiel gewonnen. Unterm Strich hat der FC aus den fünf Duellen gegen die vermeintlichen Gegner auf Augenhöhe aus Bremen, Augsburg, Bochum, Darmstadt und Mainz sechs Punkte geholt. Chance genutzt oder Chance vergeben? Da die Kölner in dieser Spielzeit gegen die Top-Teams eben nicht überraschen können, sind diese fünf Endspiel-Punkte selbst in diesem Schneckenrennen-Abstiegskampf wohl eher zu wenig.

Der FC kann bislang von Glück sagen, dass die direkte Konkurrenz ebenfalls alles andere als überzeugt und genauso wenig punktet. Die Tabelle ist im Keller eng wie lange nicht mehr. Es werden wohl gleich mehrere Vereine bis zum Ende der Spielzeit zittern müssen. Der FC ist einer davon. Denn zur Fünf-Punkte-Wahrheit gehört auch, dass aktuell die Fantasie fehlt, wie die Geißböcke spielerisch mal wieder einen Sieg einfahren wollen. Steffen Baumgart hat seinen Offensiv-Fußball-Weg verlassen, um die Defensive zu stabilisieren. Das hat gegen Darmstadt gut und gegen Mainz einigermaßen gut funktioniert. Der Preis ist aber hoch. Denn diese Maßnahme hat das Offensivspiel der Kölner komplett ausgehebelt. Der FC fand im Angriff gegen Darmstadt wenig und gegen Mainz so gut wie gar nicht statt.

Hoffen auf Lausanne

Nachdem Baumgarts Hurra-Fußball zu Beginn der Saison gescheitert ist, müssen sich die Kölner nun eingestehen, dass sie die Buspark-Variante ebenfalls nicht sonderlich voran bringt. Aktuell sind Mannschaften wie Mainz und Bochum augenscheinlich eben doch mehr als Gegner auf Augenhöhe, denen der FC nur mit einer gehörigen Portion Glück jeweils einen Zähler abtrotzte. Es fehlt die Qualität im Kader. Die Offensiv-Variante ist zu anfällig, die Defensiv-Idee zu ungefährlich, einen Mittelweg gibt es bislang nicht. Und der Glaube, dass der FC gegen die widererstarkten Freiburger und Eisernen auf den Erfolgskurs findet, ist überschaubar. Angesichts dieser Erkenntnis und der bisherigen Leistungen bleibt nur die stille Hoffnung, dass der internationale Sportgerichtshof den FC von der Bedrohung Transfersperre befreit. Sonst wird der Rest der Saison nicht nur schwere Kost, es wird auch eine ernüchternde.


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