Unbedingt halten und dann ablösefrei? Zahlreiche Verträge laufen 2025 aus

Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln
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Unbedingt halten und dann ablösefrei? Zahlreiche Verträge laufen 2025 aus

Die Marschroute des 1. FC Köln müsste aufgrund der Transfersperre eigentlich heißen, jeden Spieler um (nahezu) jeden Preis zu halten. Nur wären Stand jetzt einige Profis im Folgesommer ablösefrei zu haben.

Inklusive Jeff Chabot besitzen wohl sieben Spieler des 1. FC Köln eine Ausstiegsklausel. Aufgrund der Transfersperre ist Christian Keller aktuell bemüht, möglichst viele Spieler zu halten. Und was passiert dann? Zahlreiche Verträge des 1. FC Köln laufen 2025 aus.

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Ein wenig seltsam wirkten die Worte von Marvin Schwäbe dann doch. Als der Keeper am Samstag nach dem Spiel gegen den 1. FC Heidenheim und dem besiegelten siebten Abstieg der Vereinsgeschichte vor das Mikro trat, forderte der Keeper den Verein auf, schnell zu analysieren. Es wirkte so, als würde der Keeper selbst erst einmal gerne wissen wollen, woran er ist, wie die FC-Bosse mit ihm planen. Als wäre die Entwicklung in Sachen Zweitliga-Kader noch nicht sonderlich weit fortgeschritten. Nun ist davon auszugehen, dass die Kölner Verantwortlichen ihre Hausaufgaben gemacht und ganz sicher zweigleisig geplant haben. Und dennoch ist das Puzzle „kommende Spielzeit“ – eins mit sehr vielen Teilen oder Fragezeichen – zumindest ganz offensichtlich noch nicht gelöst.

Zahlreiche Verträge laufen 2025 aus

So besitzen zwei Spieler keinen Vertrag für die zweite Bundesliga, bis zu sieben weitere Akteure verfügen dagegen wohl über eine Ausstiegsklausel, die seit vergangenem Samstag greift. Jeff Chabot hat seine gezogen. Jene Spieler können den Verein für eine festgeschriebene Ablösesumme verlassen. Offenbar sollen die FC-Bosse aktuell versuchen, den Spielern die Ausstiegsklauseln „abzukaufen“. Doch das sind nicht die einzigen Teile, die Christian Keller und Co. zu einem Gesamtbild zusammenfügen müssen. Denn bei der gesamten Planung werden die Kölner auch einen weiteren wirtschaftlichen Aspekt nicht außer Acht lassen können. Im kommenden Sommer laufen laut transfermarkt.de gleich neun Verträge der FC-Profis aus. Zwar sollte das Hauptaugenmerk des Sportdirektors aktuell eher darauf liegen, dass er für die kommende Spielzeit einen schlagkräftigen Kader zusammenstellt, also möglichst viele Spieler hält.

Gehen einige Spieler ablösefrei?

Nur werden die Verträge dieser Spieler nicht verlängert, könnten sie bereits im Sommer 2025 ablösefrei wechseln. Anders ausgedrückt, will Keller die Spieler noch zu Geld machen, wäre mit den aktuellen Arbeitspapieren ein Verkauf nur in diesem Sommer, höchstens noch im kommenden Winter, dem weitaus komplizierteren Transferfenster, möglich. So zum Beispiel bei Dejan Ljubicic. Der Mittelfeldspieler war im vergangenen Sommer vom VfL Wolfsburg heiß umworben. Es hat sogar schon Gespräche mit dem Trainer gegeben. Damals schätzte das Online-Portal transfermarkt.de den Marktwert des Akteurs auf rund zehn Millionen Euro ein, der 26-Jährige war der wertvollste Kölner Profi. Angesichts der personellen Situation wurde Ljubicic zum Verbleib überredet. Auch jetzt gab Christian Keller an, möglichst viele Leistungsträger halten zu wollen.

Sollte der FC Ljubicic für die Spielzeit einplanen, den Vertrag aber nicht verlängern, könnte der Österreicher im kommenden Sommer ablösefrei wechseln. Aktuell wird der Marktwert des Mittelfeldspielers noch auf acht Millionen Euro geschätzt. Nach der schwachen Saison ist nur schwer vorstellbar, dass die Kölner mehr für Ljubicic bekommen werden. Auch die Verträge von möglichen Stammspielern wie Linton Maina (laut transfermarkt.de 5 Mio. Euro wert), Denis Huseinbasic (4,5 Mio.), Luca Kilian (2,5 Mio.) und Florian Kainz (3.5 Mio.) sollen 2025 auslaufen. Und das gilt Stand jetzt auch für einige Leihspieler, deren Verträge laut transfermarkt.de ebenfalls 2025 auslaufen – so wie bei Tim Lemperle oder Marvin Obuz. Maina und Kainz verfügen aktuell auch über eine Ausstiegsklausel, könnten den Club schon jetzt verlassen. So oder so, Christian Keller wird in den kommenden Tagen weiterhin viele Gespräche führen müssen.

So lange laufen die Verträge des 1. FC Köln


Benno Schmitz
Vertrag bis 2024


Davie Selke
Vertrag bis 2024


Luca Waldschmidt
Leihende 2024
Kaufoption


Faride Alidou
Leihende 2024
Kaufoption


Rasmus Carstensen
Leihende 2024
Kaufoption


Justin Diehl
Vertrag bis 2024
Wechselt zum VfB Stuttgart


Florian Kainz
Vertrag bis 2025
Kolportierte Ausstiegsklausel


Dejan Ljubicic
Vertrag bis 2025


Linton Maina
Vertrag bis 2025
Kolportierte Ausstiegsklausel


Denis Huseinbasic
Vertrag bis 2025


Luca Kilian

Vertrag bis 2025


Philipp Pentke
Vertrag bis 2025


Matthias Köbbing
Vertrag bis 2025


Florian Dietz
Vertrag bis 2025

Jonas Nickisch
Vertrag bis 2025


Leart Pacarada
Vertrag bis 2026


Dominique Heintz
Vertrag bis 2026


Sargis Adamyan
Vertrag bis 2026


Timo Hübers
Vertrag bis 2026
Kolportierte Ausstiegsklausel

Steffen Tigges
Vertrag bis 2026


Jeff Chabot
Vertrag bis 2026
Ausstiegsklausel
Wechselt zum VfB Stuttgart


Jan Thielmann
Vertrag bis 2026
Kolportierte Ausstiegsklausel

Jacob Christensen
Vertrag bis 2026

Eric Martel
Vertrag bis 2026
Kolportierte Ausstiegsklausel


Elias Bakatukanda
Vertrag bis 2026

Max Finkgräfe
Vertrag bis 2026

Damion Downs
Vertrag bis 2026

Marvin Schwäbe
Vertrag bis 2027
Kolportierte Ausstiegsklausel

Quelle: transfermarkt.de


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Tranfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Sperren, Abstiegskampf, ausgebootet – es lief in der Spielzeit nicht rund bei den FC-Abgängen

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Sperren, Abstiegskampf, ausgebootet – es lief in der Spielzeit nicht rund bei den FC-Abgängen

Zahlreiche Spieler haben den FC im vergangenen Sommer verlassen. Ähnlich wie in Köln wollte es bei den meisten nicht so recht laufen. Ein letzter Blick auf die Abgänge des vergangenem Sommers.

Die Bilanz der Kölner, die den FC im vergangenen Sommer verlassen haben, fällt durchwachsen aus. Während Ellyes Skhiri mit Frankfurt in der kommenden Saison europäisch spielt, spielen andere Akteure bei ihren Vereinen überhaupt keine Rolle. So schlagen sich die Kölner Abgänge bei ihren Clubs.

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Ellyes Skhiri: Nach wie vor gilt der Abgang des Tunesiers als einer der Hauptgründe für die Kölner Misere. Dem FC ist mit dem Weggang des Mittelfeldspielers Struktur und Stabilisation verloren gegangen. Und noch mehr: Mit seinen acht Saison-Toren kaschierte auch Skhiri in der Vorsaison die Sturmflaute der Kölner. Im vergangenen Sommer wollte Skhiri den nächsten Schritt seiner Karriere gehen. Ob ihm das in Frankfurt gelungen ist, ist offen. Eine überragende Saison spielte der 29-Jährige nicht. Beim Afrika-Cup musste Tunesien früh die Segel streichen. In den 27 Liga-Spielen erzielte Skhiri „nur“ zwei Tore, bereitete zwei weitere vor. Frankfurt belegte am Ende der Saison Rang sechs, Skhiri wird also auch in der kommenden Spielzeit international spielen.

Kingsley Schindler: Lange war nicht klar, ob er Köln wirklich verlassen würde. Dann zog es Kingsley Schindler in die Türkei. Nach ordentlichem Start verlor der gebürtige Hamburger seinen Stammplatz und Samsunspor rutschte immer tiefer Richtung Abstieg. Markus Gisdol übernahm, führte den türkischen Club aus der Abstiegszone und wurde von den Fans dafür frenetisch gefeiert. Schindler war aber nur noch selten Teil der Party. Der Rechtsverteidiger stand nach der Rückkehr vom Afrika-Cup lange nicht im Kader. Erst seit Mitte April ist Schindler wieder ständig auf dem Platz – wenn auch nur als Ergänzungsspieler. Insgesamt kommt der 30-Jährige in 17 Spielen auf ein Tor und einen Assist.

Pedersen trotz Leihe erneut ausgemustert

Ondrej Duda: Das letzte Saisonspiel gegen Inter Mailand verpasste der Slowake. Bereits zum vierten Mal in dieser Spielzeit fiel der Mittelfeldspieler gesperrt aus. Zehn Gelbe, dazu zwei Gelb-Rote Karten sind für einen Kreativspieler schon eine Hausnummer. Die Norditaliener starteten mit zwei Siegen in die Spielzeit, Duda erzielte gegen AS Rom ein Tor und bereitete ein weiteres vor. Und das, obwohl Hellas nur hauchdünn dem Abstieg entgangen war. Offenbar war das aber nur eine Momentaufnahme. Nach längerer Durststrecke hat sich Verona zuletzt wieder gefangen. Duda hat aber nur drei weitere Scorerpunkte gesammelt. Dennoch gab es für den Mittelfeldspieler Grund zur Freude. Die Slowakei hat sich für die EM in Deutschland qualifiziert und trifft unter anderem auf Belgien und Rumänien. Mit Verona gelang der Klassenerhalt.

Kristian Pedersen: Ende Juli hatte sich der Wechsel des Verteidigers in die zweite britische Liga zu Swansea City angedeutet, am Deadline Day wurde er schließlich vollzogen. Gelohnt hat sich der Wechsel für den Dänen ganz offensichtlich nicht. Ganze vier Mal stand Pedersen in dieser Spielzeit für Swansea in der Liga auf dem Platz, 13 Mal befand sich der Linksverteidiger noch nicht einmal im Kader. Kein Wunder, dass sich im Winter ein weiterer Wechsel anbahnte. Pedersen war auch beim FC Schalke im Gespräch, doch sagte offenbar ab. Der Däne zog einen Wechsel innerhalb der Liga zu Sheffield Wednesday vor. Nach vier Einsätzen saß der Däne die meiste Zeit ebenfalls nur auf der Tribüne.

Sebastian Andersson: Wer hätte das vor einem Jahr gedacht. Sebastian Andersson kehrte zurück in den deutschen Fußball, wurde sogar Stammspieler beim 1. FC Nürnberg. Gegen Greuther Fürth erzielte der Stürmer nach knapp zwei Jahren wieder ein Tor. Und das ausgerechnet gegen seinen alten Weggefährten Jonas Urbig. Am Ende der Saison sind es zwei Treffer und eine Vorlage in 15 Spielen. Empfehlen konnte sich der Angreifer so nicht. Der Kontrakt wurde nicht verlängert.

Horn gibt Comeback

Timo Horn: Seit Anfang Januar hat auch der gebürtige Kölner in RB Salzburg wieder eine fußballerische Heimat gefunden. Und in den vergangenen Wochen kam Timo Horn auch endlich wieder zum Einsatz. Das, weil sich Alexander Schlager am Knie verletzte und operiert werden musste. Horn machte seine Sache für den Vizemeister eigentlich gut, dennoch ist noch nicht klar, wie es für den Keeper in der kommenden Saison weitergeht.

Noah Katterbach: Der Linksverteidiger wechselte erst kurz vor Ende der Winter-Transferphase wie erwartet zum Hamburger SV. Nach seiner schweren Verletzung im vergangenen Jahr war bei den Hanseaten nicht unbedingt sofort mit Einsatzzeit zu rechnen. Zunächst saß der Linksverteidiger auch nur auf der Tribüne. Am 22. Spieltag feierte Katterbach gegen Hansa Rostock sein Comeback, wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Mittlerweile kommt der 22-Jährige auf vier Einsätze. In den vergangenen sechs Spielen kam der Linksverteidiger nur zu einem Einsatz und das für fünf Minuten. Schon beim FC hatte es Katterbach schwer, sich unter Steffen Baumgart durchzusetzen.

Dimitrios Limnios: Der Grieche wechselte im Winter zurück nach Griechenland zu Panathinaikos. Bleib der Mittelfeldspieler beim FC ohne jeden Einsatz, ist Limnios nun immerhin Ergänzungsspieler, kommt meist von der Bank. Mit mäßigem Erfolg. Bislang erzielte Limios erst einen Treffer für seinen neuen Club.

Einzelkritik

Schwierige Trainersuche unter schweren Bedingungen

Christian Keller telefoniert. 1. FC Köln: Die schwierige Suche nach einem neuen Trainer.
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Schwierige Trainersuche unter schweren Bedingungen

Die Suche nach einem neuen Trainer dürfte beim 1. FC Köln nach der Trennung von Timo Schultz am Montag auf Hochtouren laufen. Und sie wird wohl keine einfache werden. Den neuen Coach erwarten ungewohnt viele Ungewissheiten.

Nach nur einer halben Saison ist für Timo Schultz bereits wieder Schluss bei den Geißböcken. Für Sportdirektor Christian Keller bleibt nicht viel Zeit, einen Ersatz zu finden. Die neue Saison beginnt bereits in wenigen Wochen für den 1. FC Köln: Die schwierige Suche nach einem neuen Trainer.

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Gut eine Woche nach dem besiegelten Abstieg des 1. FC Köln in die 2. Bundesliga gibt es eine Stelle bei den Geißböcken zu besetzen. Die des Chef-Trainers. Keine ganz einfache Aufgabe, denn die Umstände für den neuen Coach könnten wohl kaum ungewisser ausfallen. Sportdirektor Christian Keller steht vor einer großen Herausforderung und gleichzeitig unter Zeitdruck. In gut drei Wochen beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison.

Noch im Winter benannte Keller das Anforderungsprofil für den Baumgart-Nachfolger und die mitzubringenden Fähigkeiten klar: „Wir haben eine klare Spielidee, die unter Steffen implementiert wurde. Diese Spielidee soll sich nicht verändern. Ganz im Gegenteil: Sie soll gestärkt und stabilisiert werden. Wir müssen also einen Trainer finden, der zu dieser Idee passt“, sagte Keller damals. „Zudem muss der Trainer die Qualität in der Mannschaft sehen, die wir alle sehen – die sich auch die Spieler wieder zutrauen müssen, um in der Liga zu bleiben.“ Unabhängig davon, dass die Spieler diese Qualität in dieser Spielzeit nicht ausreichend unter Beweis stellen konnten und die Baumgartsche Spielidee ebenfalls nicht gänzlich weitergeführt wurde, dürfte die Suche nach einem Schultz-Nachfolger keine einfache werden. Für Keller könnte es die letzte Chance werden, den richtigen Trainer zu finden. Und die Zeit drängt.

Die Zeit drängt, die Bedingungen sind schwierig

„Wir haben die Zeit bis zum Trainingsauftakt am 21. Juni, die ist lang genug“, betonte Eckhard Sauren, FC-Vize Präsident, noch vor wenigen Tage in einem Interview im „Express“ im Bezug auf die Trainerfrage. Genug Zeit zur Suche, aber wenig Zeit für den neuen Coach, sich auf die Situation beim FC einzustellen. Die Aufgabe bei den Geißböcken gehört sicher gerade nicht zu den attraktivsten. Denn die Ausgangslage rund ums Geißbockheim könnte wohl nicht ungewisser sein. Zum einen muss der Schultz-Nachfolger mit der Transfersperre und der damit fehlenden Möglichkeit, auf dem Transfermarkt tätig zu werden, umgehen. Zum anderen ist auch die Kadersituation bisher alles andere als geklärt.

Die Frage, wer den Verein noch verlässt und wer zurückkommt ist in den meisten Fällen noch offen. Ein neuer Coach unterschreibt gegebenenfalls parallel zu noch laufenden Kaderplanungen, ohne zu wissen, wer dem Gerüst der Mannschaft erhalten bleibt. Und, ohne seine eigenen Ideen und die Kaderplanung mit einbringen zu können. Zum Beispiel bei der Schwäbe-Urbig-Causa. Zudem steht der neue Coach vor der sicherlich unschönen Aufgabe, in der ersten Hälfte der Saison mit zurückkehrenden Leih- und Nachwuchsspielern ein Team aufzubauen, den Spielern das Gefühl zu geben, wichtig zu sein. Um ihnen dann nach einem halben Jahr, nach einer Nachbesserung auf dem Transfermarkt erklären zu müssen, dass sie nun nicht mehr erste Wahl sind. Natürlich stellt sich die Frage, wer sich auf ein solches Jobprofil einlässt und die Herausforderung annimmt. Die große Qual der Wahl wird Keller wohl nicht haben.

Strahlkraft des 1. FC Köln ist dennoch gegeben

Auf der anderen Seite ist eine Anstellung beim 1. FC Köln trotz allem auch nicht gänzlich unattraktiv. So beschreibt Ex-Trainer Schultz im Interview mit dem „Express“, dass er zwar den Klassenerhalt nicht hinbekommen habe, „aber alles andere drumherum war einfach erstklassig, das Stadion, die Fans, die Menschen im Umfeld.“ Die Chance, mit jungen Spielern eine Mannschaft zu formen und die Herausforderung, den FC wieder mit aufzubauen, können eben auch durchaus attraktiv sein. Christian Eichner ist ein möglicher Kandidat, einen Kontakt soll es noch nicht gegeben haben. Auch Urs Fischer, Enrico Maaßen und Thomas Reis wären in der Theorie eine Option. Keller wird sich die Suche wie in der Vergangenheit jedenfalls nicht allzu leicht machen.

Kleiner Fun-Fakt: Der FC sucht derzeit auf seiner Website einen Leiter für Medien und Kommunikation beim 1. FC Köln und stellt recht attraktive Arbeitsbedingungen in Aussicht. Zur offiziellen Jobbeschreibung gehören unter anderem „richtig gute Feiern mit einem großartigen und sympathischen Team“, „eine Flatrate für Getränke und Obst an Deinem Arbeitsplatz“ und „zwei Dauerkarten für unsere Heimspiele.“ Mit diesen Gratifikationen wird ein neuer Trainer dann wohl doch schnell gefunden werden.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Kommentar: Eine richtige und logische Entscheidung, aber eine hausgemachte

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Kommentar: Eine richtige und logische Entscheidung, aber eine hausgemachte

Der 1. FC Köln und Timo Schultz gehen getrennte Wege. Das ist eine logische, vermutlich die richtige, aber vor allem eine hausgemachte Entscheidung. Denn Timo Schultz ist sicher nicht alleine schuld am Gang in die 2. Bundesliga.

Timo Schultz wird den 1. FC Köln also nicht beim Gang in die 2. Bundesliga begleiten. Das ist eine richtige Entscheidung, denn der Trainer hat das Saisonziel Klassenerhalt nicht erreicht, dem Team nicht das erhoffte Leben eingehaucht. Allerdings ist die Entscheidung auch hausgemacht. Denn der Alleinschuldige ist der Trainer ganz sicher nicht. Ein Kommentar zur Trennung von Timo Schultz.

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Überraschend kam die Nachricht am Montag nicht mehr daher: Timo Schultz ist nicht länger Trainer des 1. FC Köln. Es ist eine logische, eine konsequente und auch eine folgerichtige Entscheidung. Es bleibt vor allem aber eine hausgemachte. Denn der Verein trennt sich von einem Entscheidungsträger, der am Ende des Tages sicher nicht der Alleinschuldige für den Gang in Liga zwei ist. Fakt ist, Timo Schultz hat es nicht geschafft, das Ruder herumzureißen. Der Ostfriese hat den Punkteschnitt im Vergleich zu seinem Vorgänger Steffen Baumgart leicht angehoben und vielleicht sogar den Eindruck erweckt, den taumelnden Geißböcke mehr Stabilität verliehen zu haben. Einer kompletten Realität entspricht das nicht. Ja, der FC hat sich in manchen Duellen mit dem Gegner auf Augenhöhe befunden. Genauso sind die Kölner zum Teil aber auch – wie zuletzt gegen Heidenheim – deklassiert worden. Auch Schultz hat aus dem FC keine bundesligataugliche Mannschaft geformt.

Das Ziel Klassenerhalt wurde verfehlt

Das Ziel Klassenerhalt wurde trotz zahlreicher Verlängerungen deutlich verpasst. Viele der ausgerufenen Endspiele nicht gewonnen und nur aufgrund der Patzer der Konkurrenz gab es die gefühlte Nachspielzeit. Der Abstieg war im Grunde seit dem 0:2 gegen den SV Darmstadt unausweichlich, er war aufgeschoben, aber ganz sicher nie aufgehoben. Und am Ende des Tages oder einer Saison werden Trainer an den ausgelobten Saisonzielen gemessen. Das Ziel des FC wurde verpasst – die Trainerentlassung ein branchenüblicher Schritt. Es ehrt Timo Schultz, dass er nach seiner zitierten Aussage zu demselben Ergebnis gekommen ist und es passt zu dem reflektierten Ostfriesen. Der die Entscheidung offenbar sehr sachlich nimmt, nicht emotional wie in Köln üblich. Vielleicht liegt aber auch genau dort ein Problem. So richtig wollte das Gebilde Schultz, Köln und der FC nicht matchen. Den letzten Funken Entschlossenheit hat der Trainer nicht entfacht.

Bei allem Verständnis für die Trainerentlassung und damit auch für die Notwendigkeit dieser Entscheidung, bleibt aber ein Beigeschmack. Denn dieser siebte Abstieg der Vereinsgeschichte ist sicher nicht nur der des Timo Schultz. Die Bedingungen, unter denen der Trainer die Aufgabe beim FC angetreten ist, hätten kaum schwieriger, die Hürden kaum größer sein können. Schultz fand eine verunsicherte Mannschaft vor. Ein Team, das wohl lange über dem eigenen Leistungsvermögen gespielt hat, das lange bis in die Haarspitzen motiviert wurde, aber jegliches Selbstvertrauen verloren hatte. Die Spieler waren sichtbar verunsichert, führungslos und ganz offensichtlich in vielerlei Hinsicht auch chancenlos. Dazu die Transfersperre, die fehlende Möglichkeit auch für den Trainer noch einmal direkten Einfluss auf die Mannschaft zu nehmen.

Mission Klassenerhalt war von vornerein nah an „impossible“

Schultz Mission fiel ehrlicher Weise bereits zum Amtsantritt ganz nah an die Kategorie „impossible“. Und dennoch verlor der Coach nie den Glauben daran, das unmögliche doch möglich zu machen. Den Untergang wollte der 46-Jährige jedenfalls nicht tatenlos mit ansehen. Schultz baute die Nachwuchskräfte mit ein, vertraute bereits ausgemusterten Spielern und entfachte zumindest kurzfristig neues Feuer. Auch der Trainer hat Fehler gemacht, nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen, nicht immer die richtigen Worte gefunden. Und dennoch: Die Rahmenbedingungen waren und sind nicht das Verschulden des Trainers. Die Umsetzung auf dem Rasen schon. Am Ende haben beide Aspekte den FC in Liga zwei geführt.

Die Situation wird sich auch für den kommenden Coach nicht sonderlich verbessern. Im Gegenteil: Es gibt aktuell mehr Frage- als Ausrufezeichen im Kader, die Transfersperre gilt noch bis zum Winter. Eigene Kaderideen wird ein neuer Trainer also nicht mit einbringen können. Christian Keller steht schon bei der Suche nach einem neuen Trainer vor einer großen Herausforderung. Der Sportdirektor wird voraussichtlich seinen Kurs bei der Auswahl ein wenig korrigieren. Es wäre für den FC wünschenswert, wenn Erwartungshaltung und Rahmenbedingung ebenfalls angepasst werden.


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Einzelkritik

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Timo Schultz verlässt den 1. FC Köln

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Timo Schultz verlässt den 1. FC Köln

Timo Schultz und der 1. FC Köln gehen getrennte Wege. Der Trainer wird die Geißböcke nicht beim Neuaufbau in der 2. Bundesliga unterstützen. Das gab der Verein bekannt.

Es hatte sich angedeutet, nun ist es offiziell: Der 1. FC Köln und Timo Schultz gehen getrennte Wege.

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Nach knapp fünf Monaten endet die Zusammenarbeit zwischen dem 1. FC Köln und Timo Schultz schon wieder. Beide Parteien gehen ab sofort wieder getrennte Wege. Schultz hatte den FC Anfang Januar von Steffen Baumgart in der wohl größten Krise der Vereinsgeschichte übernommen. Der FC stand mit zehn Punkten auf einem Abstiegsplatz. Durch die bestätigte Transfersperre musste der Trainer mit dem vorhandenen Spielermaterial arbeiten. Zwar holte der Ostfriese in der Rückrunde 16 Zähler (plus einen Punkt im letzten Hinrunden-Spiel gegen Heidenheim), wirklich stabilisieren konnte Schultz den FC aber auch nicht. Unter dem neuen Coach kassierte der FC mehr Gegentore als unter Steffen Baumgart. Vor allem ließen die Kölner aber die Big Points gegen vermeintlich schwächere Gegner liegen.

Keller: „Wir haben uns in der vergangenen Woche bewusst sehr viel Zeit genommen“

„Wir haben uns in der vergangenen Woche bewusst sehr viel Zeit genommen, um gemeinsam mit Timo die Rückrunde aufzuarbeiten und jeden Stein umzudrehen. Im Ergebnis waren wir übereinstimmend der Ansicht, dass wir in die mit großen Herausforderungen einhergehende Zweitligasaison mit neuen Impulsen im Trainerteam starten müssen. Bei Timo möchte ich mich für seinen großen Einsatz für den FC herzlich bedanken“, sagte Christian Keller. „Er hat als Trainer und als Mensch von seinem ersten bis zu seinem letzten Arbeitstag sein Bestes für den FC gegeben. Für seine Zukunft wünsche ich ihm im Namen aller FC-Verantwortlichen und FC-Mitarbeiter alles erdenklich Gute.“

„Nach ausführlicher Analyse der Rückrunde sind wir gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, die Zusammenarbeit nicht über den Sommer hinaus zu verlängern. Da wir unser großes Ziel – den Klassenerhalt – nicht erreicht haben, bin ich der Meinung, dass es konsequent und richtig ist, dass jemand anderes einen Neuanfang startet“, sagte Timo Schultz. „Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen Menschen bedanken, die mich in der Zeit beim FC und in der Stadt Köln unterstützt haben. Dem FC wünsche ich viel Erfolg in der kommenden Saison.“

Christian Eichner ein Kandidat beim 1. FC Köln?

Auch die beiden Co-Trainer André Pawlak und Kevin McKenna verlassen den Verein. Das gab FC-Geschäftsführer Christian Keller am Montagvormittag bekannt. „Wir möchten uns bei André und Kevin aufrichtig bedanken. Sie haben in jedem Moment ihr Herzblut und ihre Leidenschaft in ihre Arbeit für den FC gesteckt. Unter wechselnden Cheftrainern waren sie stets loyale, verlässliche Mitstreiter auf fachlich hohem Niveau. Für ihre jeweilige Zukunft wünschen wir den Beiden privat wie beruflich den bestmöglichen Erfolg“, sagt Keller über die bevorstehenden Abschiede, über welche die Profimannschaft des FC am Montagmorgen per Videokonferenz informiert wurde.

Die Geißböcke müssen sich also auf die Suche nach einem neuen Coach machen. Zuletzt geisterte bereits der Name des ehemaligen FC-Profis Christian Eichner rund ums Geißbockheim. Der Coach steht aktuell noch beim Karlsruher SC unter Vertrag. Der KSC würde den Kontrakt mit dem 42-Jährigen gerne verlängern.


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Trainingsauftakt, Ligastart, wer zeigt’s? – Das müssen FC-Fans zur 2. Bundesliga wissen

Jan Thielmann beim Ballschuss.
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Trainingsauftakt, Ligastart, wer zeigt’s? – Das müssen FC-Fans zur 2. Bundesliga wissen

Die Rahmenbedingungen für die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit legte der FC bereits früh fest und scheint nicht so richtig mit der 2. Bundesliga geplant zu haben. Die ersten Termine stehen.

Zeitlich wird es alles andere als entspannt für den 1. FC Köln. Der Terminplan der Geißböcke ist durch den Abstieg in die zweite Liga deutlich straffer geworden. Trainingsauftakt, Trainingslager und Ligastart liegen nah beieinander beim 1. FC Köln: Das sollten FC-Fans zur 2. Bundesliga wissen.

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Mitte April gab der 1. FC Köln bereits die ersten Rahmenbedingungen zur kommenden Saisonvorbereitung bekannt. Zu einem Zeitpunkt, zu dem noch nicht klar war, in welcher Liga die Kölner spielen würden. Dennoch wurde der Plan als „ligaunabhängig“ kommuniziert. Das bringt dem FC nun einen besonders eng getakteten Zeitrahmen. Schon in weniger als vier Wochen starten die Geißböcke mit der Leistungsdiagnostik und anschließend in die neue Saison. Weniger als vier Wochen und weder der Trainer noch die Mannschaft für die kommende Spielzeit sind sicher gefunden. Während die Spieler sich in den Urlaub verabschiedet haben, wird sich die sportliche Führung wohl im Dauerstress befinden.

Wann und wohin startet der FC ins Trainingslager?

Nach dem Auftakt in die Vorbereitung am 21. Juni (Leistungsdiagnostik), steht schon bald das obligatorische Trainingslager auf dem Plan. Die FC-Profis reisen vom 21. bis 28. Juli 2024 in die Steiermark. In Bad Waltersdorf beziehen die Geißböcke das Spa Resort Styria Quartier – ein Vier-Sterne-Hotel. „In Bad Waltersdorf haben wir alles, was es für eine gute Saisonvorbereitung braucht: Kurze Wege, einen hervorragenden Trainingsplatz und ein Hotel, in dem sich alle wohlfühlen werden. Wir freuen uns auf Top-Bedingungen in den nächsten drei Jahren“, sagte Christian Keller. Vor Ort werden die Geißböcke auch wieder einige Testspiele absolvieren. Weitere Testspiele stehen noch nicht fest.

Wann startet die Saison der 2. Bundesliga?

Nur wenige Tage nachdem der FC aus dem Trainingslager zurückkehrt ist, steht das erste Saisonspiel an. Das ist für das Wochenende um den 3. August geplant. Die 2. Liga beginnt drei Wochen vor der Bundesliga. Die Hinrunde endet am 22. Dezember, die Rückrunde startet am 17. Januar und endet am 17. Mai. Die Spiele werden in der Regel freitags um 18.30 Uhr, samstags um 13 Uhr oder sonntags um 13.30 Uhr ausgetragen. Sieben Tage vor Beginn der Bundesliga wird die erste Runde des DFB-Pokals ausgetragen. Die Auslosung findet am kommenden Samstag statt.

Wer überträgt die Spiele der 2. Bundesliga?

Live werden die Spiele nahezu komplett bei Sky zu sehen sein. DAZN hat die Rechte für die Bundesliga, aber nicht für das Unterhaus. Einige weitere Spiele sind allerdings auch live bei Sport1 oder Sat1 zu sehen. Zusammenfassungen gibt es wie gewohnt auch in der Sportschau oder im Sportstudio.

Wie sieht der Kader der kommenden Spielzeit aus?

An dieser Frage klebt das größte Fragezeichen der Saison. Jeff Chabot und Justin Diehl haben den Club verlassen, sechs weitere Spieler besitzen Ausstiegsklauseln, können Köln für eine relativ geringe Börse den Rücken kehren. Es soll auch Interesse an weiteren FC-Spielern geben. Die sechs Leihspieler kehren zunächst zurück. Doch es ist alles andere als klar, welche Akteure der FC in den Kader beruft. Aktuell deutet viel daraufhin, dass die Kölner die Kaufoption bei Rasmus Carstensen ziehen und Faride Alidou sowie Luca Waldschmidt den FC verlassen. Zwei weitere Verträge, die von Benno Schmitz und Davie Selke laufen jetzt schon aus. Seit Montagmorgen ist bekannt, dass Timo Schultz den Verein nicht in die 2. Liga begleiten wird.


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Trainer, Spieler, Leihen – wer geht, wer bleibt? Ein Überblick

Jan Thielmann, Timo Schultz und André Pawlak
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Trainer, Spieler, Leihen – wer geht, wer bleibt? Ein Überblick

Wenige Tage nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga nimmt das Karussell der Gerüchteküche Fahrt auf. Tatsächlich überwiegen bei den Kölnern momentan die Fragezeichen. Wir geben eine Übersicht, wie der Stand der Dinge ist.

Ob Spieler oder Trainer, in den kommenden Wochen wird es Veränderungen bei den Geißböcken geben. Welche Wechsel stehen bereits fest? Welche sind wahrscheinlich? Welche Tendenzen gibt es? Wir geben einen aktualisierten Überblick. Wer bleibt beim und wer verlässt den 1. FC Köln?

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Diese Abgänge stehen beim FC bislang fest:

Die ersten Abgänge sind nun offiziell. Und sie kommen alles andere als überraschend. Justin Diehl wechselt zum VfB Stuttgart. Und das ablösefrei. Bereits seit einigen Wochen galt der Deal als perfekt, war wohl schon in trockenen Tüchern, es fehlte die Bestätigung. Beim VfB hat Diehl einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Ebenfalls sicher ist der Abgang von Jeff Chabot zum VfB Stuttgart. Chabot verabschiedete sich aber bereits von den FC-Fans. Auch der Abwehrspieler ist sich mit den Schwaben einig geworden. Der 26-Jährige wechselt für die Ablöse rund um vier Millionen Euro. Ein Schnäppchen: Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Marktwert des Innenverteidigers auf rund neun Millionen Euro ein. Der FC hat Chabot damals für gut zwei Millionen Euro fest verpflichtet, zuvor aber schon einen sechsstelligen Betrag als Leihgebühr bezahlt.

Diese Spieler verfügen über eine Ausstiegsklausel:

Da Christian Keller in der jüngeren Vergangenheit die kolportierten Namen weder dementiert noch bestätigt hat, gibt es keine hundertprozentige Klarheit, welche Spieler wirklich über eine Ausstiegsklausel verfügen. Allerdings sind Marvin Schwäbe, Timo Hübers und Jeff Chabot mit Sicherheit dabei. Schwäbe kann wie Chabot für eine Ablöse von rund vier Millionen Euro gehen, bei Hübers soll sie ein wenig niedriger liegen. Zwar sprach der Sportdirektor immer wieder davon, dass es sich bei den Akteuren mit Ausstiegsklausel nur um „sehr wenige“ Spieler handle, das scheint aber nicht ganz der Wahrheit zu entsprechen. Zumindest ist die Auslegung des Begriffs „wenige“ offenbar sehr subjektiv. Laut übereinstimmenden Medienberichten gibt es wohl doch noch einige Klauseln mehr. So können auch Linton Maina, Eric Martel und Jan Thielmann den FC für eine feste Ablöse verlassen. Ob Florian Kainz ebenfalls eine Klausel besitzt, ist offen, aber wahrscheinlich.

Diese Spieler haben keinen Vertrag für Liga zwei:

Aktuell sind Davie Selke und Benno Schmitz in Liga zwei ohne gültigen Kontrakt. Beiden liegen Angebote von Seiten des FC vor. Der Berater von Selke brachte zuletzt aber auch andere Interessenten ins Spiel. Unter anderem aus Saudi Arabien soll ein sehr konkretes und lukratives Angebot vorliegen. Beide Spieler fühlen sich aber wiederum auch in Köln verwurzelt. Offenbar muss Christian Keller mit den richtigen Argumenten ködern.

Diese Spieler bleiben in Köln:

Mark Uth hat am Tag vor dem Union-Spiel bekannt gegeben, dass er in Köln bleiben werde. Auch Dominique Heintz und Philipp Pentke haben erst vor wenigen Wochen ihre Arbeitspapiere verlängert. Es ist nicht davon auszugehen, dass es sich die beiden nun anders überlegt haben oder überlegen können. Zudem wird der Markt für einige Spieler alles andere als einfach sein. Gerade die lahmende Offensive um Sargis Adamyan oder Steffen Tigges hat sich nicht unbedingt um andere Clubs beworben. Spieler wie Damion Downs, Jacob Christensen und Denis Huseinbasic dürften für die kommende Saison mit mehr Spielzeit spekulieren und stehen aktuell (noch) nicht zur Diskussion. Max Finkgräfe hat sich durchaus für höhere Aufgaben beworben, doch ist bislang auch nicht davon auszugehen, dass er deswegen den Verein verlassen werde. Zumal alle Spieler auch einen gültigen Vertrag haben.

Welche Tendenzen gibt es?

Bei Luca Waldschmidt und Faride Alidou stehen die Zeichen wohl auf Abschied. Zwar könnte der FC in beiden Fällen die Kaufoption ziehen, nur ist es schwer vorstellbar, dass Waldschmidt Lust auf zweite Bundesliga hat und Alidou im kommenden Kader gesehen wird. Beide Spieler würden rund vier Millionen Euro kosten. Anders ist die Situation wohl bei Rasmus Carstensen. Die Ablöse der Kaufoption ist mit 1.5 Millionen Euro überschaubar. Die Tendenz geht ganz klar Richtung Bleiben. Dejan Ljubicic hatte im vergangenen Jahr ein Angebot des VfL Wolfsburg vorliegen. Damals überzeugten Christian Keller und Steffen Baumgart den Mittelfeldspieler zum Verbleib. Angeblich wurde Ljubicic für diesen Sommer ein Abschied eingeräumt. Ob die Wölfe noch immer an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers interessiert sind, ist aber fraglich.

FC trennt sich von Timo Schultz, André Pawlak und Kevin McKenna

Durch den Abstieg hat sich der Vertrag von Timo Schultz nicht verlängert. Zwar betonte Christian Keller an verschiedenen Stellen, dass er von der Arbeit von Schultz überzeugt sei. Die Trennung erfolgte am Montag dennoch. „Wir haben uns in der vergangenen Woche bewusst sehr viel Zeit genommen, um gemeinsam mit Timo die Rückrunde aufzuarbeiten und jeden Stein umzudrehen. Im Ergebnis waren wir übereinstimmend der Ansicht, dass wir in die mit großen Herausforderungen einhergehende Zweitligasaison mit neuen Impulsen im Trainerteam starten müssen“, sagte Christian Keller. Auch André Pawlak und Kevin McKenna werden den FC verlassen.

Diese Spieler verlassen den FC:

  • Justin Diehl (VfB Stuttgart, ablösefrei)
  • Jeff Chabot (VfB Stuttgart, rund 4 Mio Euro)

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Einzelkritik

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Fünf Fünfen: Die Saison-Einzelkritik – Mittelfeld und Sturm

Luca Waldschmidt und Steffen Tigges
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Fünf Fünfen: Die Saison-Einzelkritik – Mittelfeld und Sturm

Offensivstark kann man die Kölner nach ihrem siebten Abstieg nicht nennen. Besonders im letzten Drittel blieb der FC zu ungefährlich. Das spiegelt sich besonders in unseren Noten für Mittelfeld und Sturm wider.

Sonderlich viele Erfolgserlebnisse gab es in dieser Saison nicht für den 1. FC Köln: Das zeigt auch die Einzelkritik der Profis zur Saison des 1. FC Köln. Die Saison-Einzelkritik der FC-Spieler Teil II: Mittelfeld und Sturm.

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27 Punkte aus 34 Spielen sprechen eine deutliche Sprache: der 1. FC Köln hat eine desolate Saison hinter sich. Nur aufgrund der ebenfalls schwachen Konkurrenz konnten sich die Kölner im Abstiegskampf bis zum letzten Spieltag in der Verlosung um den Relegationsplatz halten. Erreicht haben die Geißböcke diesen bekanntermaßen nicht. Der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte ist besiegelt. Über die gesamte Saison überzeugen konnten nur Torhüter Marvin Schwäbe und Abwehrchef Jeff Chabot. Ansonsten fallen die Zwischennoten der Kölner Profis nicht besonders erfreulich aus. Gerade in der Offensive war in dieser Saison noch unheimlich viel Luft nach oben. Diese Sprache sprechen zumindest die 28 erzielten Tore.

So bewerten wir die FC-Spieler über die Saison

Eric Martel: Ist sicherlich eins der größten Zukunftsversprechen der Kölner, sollte er denn auch seine Zukunft bei den Geißböcken sehen. Ist mit 22 Jahren schon überraschend weit. Der Abgang von Ellyes Skhiri ging aber auch an dem jungen Sechser nicht vorbei. Rückte in eine Leistungsträgerrolle, die er nur selten erfüllen konnte. Dabei läuft und ackert der Kapitän der U21-Nationalmannschaft vorbildlich. Gerade in der Vorwärtsbewegung muss aber auch von Martel deutlich mehr kommen.

Dejan Ljubicic: Machte gegen Dortmund zum Auftakt ein ordentliches Spiel und erweckte mit seinen Werten den Eindruck, als würde er die Lücke, die Ellyes Skhiri hinterlassen hat, stopfen können. Und dann kam auch schon der Knick. Wie Kainz konnte auch Ljubicic nicht ansatzweise an die Form der Vorsaison anknüpfen. Im Gegenteil Ljubicic ist ebenfalls eine der großen Enttäuschungen der vergangenen Saison. Strahlte kaum Torgefahr aus, war im Grunde nie ein Faktor. Sammelte zwei Assists, von denen einer eher ein verunglückter Schussversuch war.

Denis Huseinbasic: Erlebte in der vergangenen Spielzeit den Raketenaufschwung, landete in dieser Spielzeit hart auf dem Boden der Realität. Profitierte zunächst noch von einer Verletzung von Eric Martel. Konnte sich in dieser Phase kaum empfehlen. War dementsprechend auch lange außen vor und erhielt erst gegen Union Berlin wieder die Chance, sich von Beginn an zu beweisen. Diese Chance nutzte er. War unter Timo Schultz auf einmal wieder da. Strahlte in vielen Spielen eine angenehme Ruhe aus und überzeugte mit seiner Passpräzision. Könnte in der kommenden Saison ein sehr wichtiger Faktor werden.

Florian Kainz: Ging als neuer Kapitän hoch motiviert in die aktuelle Saison. Doch die Binde und der Kapitän wollten in Sachen Leistung nicht zueinander finden. Fand sich in dieser Saison überhaupt nicht zu recht und suchte auch sein Selbstvertrauen vergeblich. Das holte er sich auch nicht durch die seltsame Positionsrochade seines Ex-Trainers. Spielte erstaunlich viele Fehlpässe, kam oft in den Zweikämpfen zu spät. Zeigte einige unbekannte Frustfouls. Erzielte immerhin fünf Tore für die Kölner – alle vom Punkt.

Jacob Christensen: Die Erwartungshaltung war groß. Schließlich wurde Christensen als Sechser verpflichtet und mit Ellyes Skhiri ging der Inbegriff eines Sechsers. Dass der junge Däne den Tunesier nicht eins-zu-eins ersetzen würde, wurde frühzeitig kommuniziert. Allerdings zauberten die Kölner Verantwortlichen auch keinen weiteren Sechser aus dem Hut. So lag von Beginn an viel Druck auf Christensen, der seine Qualität nur viel zu selten beweisen durfte. Kann ja noch kommen.

Jan Thielmann: Fiel lange aus und dann bei seinem Comeback mit einer beeindruckenden Leistung auf. Ist sicherlich einer der größten Hoffnungsträger der Geißböcke für die Zukunft. Steht zumindest für die wesentlichen Dinge, die den Abstiegskampf ausmachen: Leidenschaft, Wille, Körperlichkeit. Doch auch bei dem Kölner Offensivspieler wollte nicht alles laufen. Wurde zeitweise in die Defensive versetzt und von manchem „Experten“ als künftiger DFB-Rechtsverteidiger auserkoren. Der Weg ist noch weit. Sehr weit. Sollte er den Weg mit in die 2. Bundesliga gehen, ist er ein Kandidat für den Leistungsträger-Posten!

Linton Maina: Seine Tempoläufe sind eigentlich eine Waffe, nur durch die fehlende Präzision im finalen Pass eine ziemlich stumpfe. Sorgte immer wieder für ordentlich Geschwindigkeit auf dem Platz, weckte die Hoffnung auf Offensivaktionen, die dann aber meist mit einer schlampigen Aktion verpufften. Kam auf ein Tor und eine Vorarbeit – zu wenig für den schnellen Außenbahnspieler. Hatte unter Baumgart eine Art Stammplatzgarantie. Die wackelte unter Schultz.

Faride Alidou: Wurde kurz vor Ende der Transferperiode noch von Eintracht Frankfurt ausgeliehen. Eigentlich sollte Benedict Hollerbach von Wehen Wiesbaden kommen, der entschied sich anders. Fiel unter die Kategorie „Baumgart-holt-sie-schon-aus-der-Krise“-Spieler. Hat Baumgart nicht. In der Rückrunde unter Schultz mit vier Treffern statistisch effektiver, blieb aber weit hinter den Erwartungen zurück. Sehr weit. Vor allem beim ersten Ballkontakt unglaublich unsicher, seine Dribblings – oft mit Übersteigern und Hacken-Tricks gespickt – waren meist nicht mehr als brotlos.

Luca Waldschmidt: Wurde als gefühlter Königstransfer in Köln empfangen. Die ersten Eindrücke in der Saisonvorbereitung waren auch sehr vielversprechend. In den Pflichtspielen konnte Waldschmidt dann nur noch ansatzweise an diese Leistungen anknüpfen. Der ehemalige Nationalspieler machte die Offensive definitiv variabler, ließ seine Kreativität auch aufblitzen. Mehr aber auch nicht. Drei Tore und zwei Assists bei 45 Torschüssen sind für einen Spieler seiner Klasse definitiv zu wenig. Fehlte auf Grund eines Wadenbeinbruchs in der Rückrunde insgesamt zehn Spiele. Wirkte nach seinem Comeback gegen Ende der Saison neben der Spur, nicht nur beim vergebenen Elfer gegen Mainz.

Mark Uth: Kehrte mit großen Erwartungen zurück aus einer Seuchensaison, um dann umgehend wieder verletzt auszufallen. Kehrte dann erneut mit großen Erwartungen zurück und erfüllte sie im Pokal gegen Lautern. Baumgart betonte immer wieder, dass Uth noch Zeit brauchen würde. Er bekam sie, allerdings aufgrund von Verletzungen. Schultz konnten ihn so nur gegen Ende der Saison als Joker bringen. Bei insgesamt elf Einsätzen erzielte Uth kein Tor und gab eine Vorlage.

Steffen Tigges: Der Angreifer bringt mit seiner Kompaktheit, seiner Größe eigentlich viel für einen Mittelstürmer mit. Doch das alleine reicht offensichtlich nicht. Tigges ist bei den Kölnern meist so gut wie kein Faktor. Kam auf 25 Einsätze in dieser Saison, auf 20 Torschüsse, traf das Tor immerhin auch drei Mal. Schoss dafür aber auch einige Male weit daneben. Bekam zunächst erstaunlicherweise unter Baumgart viel Einsatzzeit, profitierte unter Schultz wohl vom Mangel an Alternativen.

Sargis Adamyan: Kündigte an, sich in dieser Saison durchsetzen zu wollen. Die Saisonvorbereitung war verheißungsvoll. Doch mit dem ersten Pflichtspiel war die Hoffnung, dass der Knoten in Köln vielleicht doch noch platzen könnte, wie weggeblasen. Adamyan fand in vielen Begegnungen nicht statt – auch auf dem Spielfeld. Seine Aktionen wirkten im Saisonverlauf zunehmend verzweifelter, gezwungener. Kam auf lediglich ein Tor und drei Vorlagen bei 29 Torschüssen. Flammte mal kurz unter Timo Schultz auf, doch das Feuer erlosch sehr schnell wieder. Warum man den Angreifer mit einem Vier-Jahres-Vertrag ausgestattet hat, bleibt auch nach dieser Saison eins der größten Geheimnisse von Christian Keller.

Davie Selke: Selke bringt per se viel mit und doch hat man den Eindruck, dass der Angreifer verhältnismäßig oft einen Schritt zu spät kommt, bei Flanken einen Schritt falsch steht, den Ball knapp verpasst oder sonst glücklos agiert. Mit sechs Saisontoren ist Selke FC-Toptorjäger. Fünf davon schoss der Mittelstürmer in der Hinrunde. Verletzte sich im Spiel gegen Heidenheim und lief in der Rückrunde nur noch vier Mal auf, weil er sich erneut den Fuß brach. Wirklich helfen konnte er dem FC im Abstiegskampf also nicht.

Florian Dietz: Die Rekonvaleszenz dauerte nach dem Kreuzbandriss länger als zunächst angenommen. Feierte unmittelbar vor Weihnachten sein Comeback und strahlte mehr Offensivkraft aus als Tigges und Adamyan. Kam unter Timo Schultz nur auf drei Kurzeinsätze von insgesamt 23 Minuten. Für eine Bewertung reicht das nicht.

Damion Downs: Feierte in dieser Spielzeit sein Bundesliga-Debüt gegen Werder Bremen. In der Rückrunde von Timo Schultz des öfteren als Joker eingesetzt. Erzielte sein erstes Ligator gegen Gladbach und verhalf dem FC beim 3:2 gegen Union Berlin mit seinem Treffer zum nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg und einem Funken Hoffnung. Wird wohl in der kommenden Saison mehr Einsatzzeit erhalten.

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Einzel
-kritik I

Christian Keller ist bei den Vereinsbossen weiterhin fest im Sattel

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Christian Keller ist bei den Vereinsbossen weiterhin fest im Sattel

Bereits während der Saison gab es Stimmen gegen den Verbleib von Christian Keller als Sportdirektor. Nach dem Abstieg des 1. FC Köln wurden diese Stimmen lauter. Nun äußerten sich FC-Präsident Dr. Werner Wolf und sein Vize Eckhard Sauren im Interview mit dem „Express“ unmissverständlich.

In einem Interview mit dem „Express“ sprachen die FC-Bosse über die Position von Christian Keller. Auch zur Trainerfrage nahmen sie Stellung. Die FC-Bosse bestätigen Christian Keller im Amt.

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Die Sommerpause wird für die Verantwortlichen am Geißbockheim nach dieser Saison keine besonders ruhige werden. Nach der desaströsen Leistung der Mannschaft und dem siebten Abstieg der Vereinsgeschichte muss für die kommende Spielzeit ein Plan her. Während Vize-Präsident Eckhard Sauren im „Express“ vom „schnellstmöglichen Aufstieg“ spricht, sorgen sich viele Fans alleine schon um eine Zusammensetzung des Kaders. Ausstiegsklauseln, Wechselabsichten, keine Verträge, die Transfersperre – die Geißböcke haben aktuell mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Viel Arbeit für Christian Keller. Dabei ist das Vertrauen in den Sportdirektor nach so manchem Fehlgriff nahe des Nullpunkts. Für nicht wenige ist der Sportdirektor einer der Schuldigen für die Kölner Misere.

Keller für FC-Bosse der „richtige Mann“

Zwar wurde in den vergangenen Tagen über eine Teil-Entmachtung des Sportdirektors spekuliert, tatsächlich stärken die FC-Bosse ihrem Sportdirektor aber auch weiterhin öffentlich den Rücken. „Christian Keller ist für uns in der jetzigen Situation genau der richtige Mann.“ Und das nicht nur im finanziellen Sinne. „Wir sind davon überzeugt, dass Keller auch sportlich die richtigen Schlüsse zieht“, sagt Sauren im „Express“ und wird noch deutlicher: „Die Qualität, die Keller einbringen kann, die ist so groß, dass wir sagen: Klar ist er der richtige Mann. Punkt.“ Gerade die sportliche Qualität wurde zuletzt aber infrage gestellt. „Wir sind davon überzeugt, dass Keller auch sportlich die richtigen Schlüsse zieht. Es sind in der Kaderzusammenstellung Fehler gemacht worden“, räumt Sauren ein. „Es fehlte Qualität und Selbstvertrauen, da waren wir nicht gut genug aufgestellt. Das ist Teil unserer Analyse gewesen. Da liegt die Verantwortung bei Christian Keller, das ist ihm klar.“ 

Wolf: „Am Ende sind wir zu der Entscheidung gekommen, dass es überhaupt keinen Sinn ergibt, zurückzutreten“

Werner Wolf betont zwar auch, weiterhin an Keller festhalten zu wollen, doch der FC-Präsident findet aber andere Worte. Man habe sich Gedanken über personelle Veränderungen gemacht. „Am Ende sind wir zu der Entscheidung gekommen, dass es überhaupt keinen Sinn ergibt, zurückzutreten. Dann hast du ein Geißbockheim im Chaos. Dann wissen die Spieler nicht mehr, mit wem sie sprechen müssen, dann gibt es Unsicherheit bei den Sponsoren.“ Man sei zu dem Schluss gekommen, dass es das beste sei, „in dieser Konstellation zusammenzubleiben.“ Mit Keller, mit dem Vorstand, mit dem Präsidium. Nur nicht unbedingt mit dem Trainer. Timo Schultz soll laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ schon gar nicht mehr in Köln sein. Gut möglich, dass zu Beginn der kommenden Woche die Trennung bekannt gegeben wird.

Laut dem „Stadt-Anzeiger“ soll Keller für einen Verbleib des Trainers gewesen sein, sei aber überstimmt worden. Wirklich haltbar ist der Coach nach dem verpassten Klassenerhalt nicht. Ein Treuebekenntnis gibt es von den Vereinsbossen jedenfalls auch nicht. „Uns ist wichtig, dass wir eine saubere und tiefgreifende Saisonanalyse abschließen. Dadurch gewinnen wir ganz wichtige Erkenntnisse, die in der Zukunft helfen werden“, sagt Sauren. „Deshalb soll Keller seine Analyse komplett fertigstellen. Wir haben die Zeit bis zum Trainingsauftakt am 21. Juni, die ist lang genug. Dann vermelden wir etwas, wenn es etwas zu vermelden gibt.“ Wirklich viel Zeit sind vier Wochen bis zum Trainingsauftakt allerdings nicht mehr. Denn die Personalie des Trainers ist ganz sicher keine unwichtige – auch in Bezug auf die Entscheidungen der Kader-Wackelkandidaten, der Spieler mit Ausstiegsklauseln, die sich über ihre Zukunft Gedanken machen.


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Transfergerüchte

Wer bleibt, wer geht?

Offiziell: Jeff Chabot wechselt zum VfB Stuttgart

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Offiziell: Jeff Chabot wechselt zum VfB Stuttgart

Wie erwartet wechselt Jeff Chabot zum VfB Stuttgart. Der Abwehrspieler hat einen Vertrag bis 2028 unterschrieben und wird dort in der kommenden Saison Champions League spielen.

Der FC verliert einen weiteren Spieler an die Schwaben: Jeff Chabot wechselt zum VfB Stuttgart. Bei den Schwaben wird der Innenverteidiger Champions League spielen können.

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Wirklich überraschend kommt die Nachricht nicht mehr. Jeff Chabot hat einen Vertrag beim VfB Stuttgart unterschrieben, wird also in der kommenden Spielzeit auch Bundesliga und zudem Champions League spielen. Am Mittwoch hatte sich der Abwehrspieler mit emotionalen Worten von den Kölner Fans verabschiedet und auch geschrieben, dass es ein Kindheitstraum gewesen sei, Königsklasse zu spielen. Das wird in der kommenden Spielzeit der Fall sein. Neben dem VfB Stuttgart soll vor allem Eintracht Frankfurt an einer Verpflichtung des Innenverteidigers interessiert gewesen sein. Und auch das ist nicht wirklich erstaunlich. Schließlich ist Chabot einer der besten Abwehrspieler der Liga.

Ablöse soll bei rund vier Millionen Euro liegen

Der 1. FC Köln verliert damit einen ersten Leistungsträger in der aktuellen Transferperiode. Der Innenverteidiger erhält beim VfB einen Vertrag bis 2028. „Ich freue mich darauf, beim VfB Stuttgart eine neue Herausforderung anzugehen und hier die Möglichkeit zu haben, in der Champions League auf höchstem europäischem Level zu spielen“, sagt Chabot. „Das hatte ich mir immer gewünscht, und ich freue mich sehr, dass es hier bei einem tollen Traditionsverein wahr wird. Ich freue mich sehr auf alles, was jetzt kommt, auf die Challenge, meine neuen Teamkameraden und auf die Fans.“

Über die Ablöse wurde branchenüblich stillschweigen vereinbart, sie soll sich dem Vernehmen nach aber bei rund vier Millionen Euro befinden. Chabot hatte in seinem Vertrag beim FC eine Ausstiegsklausel im Abstiegsfall vereinbart, die nun greift. Der Abwehrspieler war im Januar 2022 von Sampdoria Genua zum FC gewechselt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gehörte Chabot schon in der vergangenen Spielzeit zu den absoluten Leistungsträgern. In dieser Spielzeit war der 26-Jährige der einzige Stammspieler, der auf konstant hohem Niveau spielte. Insgesamt lief Chabot 61 Mal für den FC auf.

„Jeff ist ein sehr robuster und individuell starker Spieler, der in unserem Defensivverbund eine wichtige Rolle einnehmen wird. Seine Klasse hat er unter anderem gegen Serhou Guirassy bewiesen, als er ihn als einer der wenigen im direkten Duell in Schach halten konnte. Mit seiner Erfahrung, seiner Mentalität und seiner Qualität sind wir für die Herausforderungen einer Drei-Wettbewerb-Saison ein Stück besser gerüstet“, sagt Stuttgarts Sportdirektor Fabian Wohlgemuth.


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