Mehr Vorfreude als Druck

So wichtig ist ein Sieg gegen Darmstadt für den 1. FC Köln
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Mehr Vorfreude als Druck

Für den 1. FC Köln steht am Samstag das wohl vorentscheidende Duell gegen den SV Darmstadt 98 auf dem Spielplan. Trainer Timo Schultz will von zu viel Druck aber nichts wissen.

Der FC startet mit dem Duell gegen den SV Darmstadt in die alles entscheidende Saisonphase. Ein Sieg ist eigentlich Pflicht, wollen die Geißböcke noch die Chance auf den Klassenerhalt haben. So wichtig ist ein Sieg gegen Darmstadt für den 1. FC Köln.

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So richtig hochkochen wollte Timo Schultz die Ausgangslage vor dem ersten do-or-die-Spiel seiner Mannschaft nicht. „Es stehen jetzt gefühlt Woche für Woche Endspiele vor der Tür“, sagte der Kölner Coach vor dem Heimspiel gegen den SV Darmstadt, das nach einem doch flüchtigen Blick auf die Tabelle dann doch viel von einem (Vor-)Entscheidungsspiel hat. Der FC hat vor dem Duell gegen den Tabellenletzten vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, fünf zur direkten Rettung. Sollten Mainz gegen Freiburg und Bochum gegen Wolfsburg gewinnen, während der FC verliert, würde sich die Situation noch einmal deutlich verschlechtern. Allerdings würde in dem Fall der VfL bei einer Kölner Niederlage „nur“ sechs Punkte Vorsprung haben – bei dann noch vier ausstehenden Spielen ein Brett.

Darmstadt vor dem Abstieg

Und dennoch umgibt den Kölner Trainer eine fast schon stoische Ruhe. „Als wir uns den Spielplan angeschaut haben, wussten wir, dass hinten die Spiele rauskommen, die entscheidend sind“, sagte der Coach. „Seitdem ich hier bin, befinden wir uns in dieser Tabellenregion. Wir haben immer gesagt, dass wir nach der Länderspielpause in der Verlosung sein wollen.“ Tatsächlich befinden sich die Kölner noch in der Verlosung, allerdings ist das FC-Rubbellos das, mit der kleinsten Gewinnchance. Abgesehen von dem der Darmstädter, das bei zwölf Punkten Rückstand und noch 15 zu holenden Zählern schon viel von einer Niete hat.

Gelassenheit ja, Gleichgültigkeit auf keinen Fall. Natürlich weiß auch Schultz um die Bedeutung. „Wir wissen, dass wir ein eminent wichtiges Spiel vor uns haben gegen Darmstadt. Wir brauchen den Dreier. Danach sieht es in der Tabelle auch wieder anders aus“, sagt der Coach, der aber vor allem die Chance sieht, den Rückstand zu den ruhigeren Fahrgewässern zu verkürzen. Von einer mentalen Last will der 46-Jährige jedenfalls nichts wissen. „Ich höre immer nur Druck, Druck, Druck. Druck wegen Abstiegskampf, Druck wegen Favoritenrolle. Wir brauchen nicht noch mehr Druck“, sagte Schultz dann doch für seine Verhältnisse erregt, um dann aber schnell wieder die Ruhe in Person zu sein. „Wir spielen ein Fußballspiel und kennen unsere Ausgangssituation. Ein Stück Lockerheit und Vorfreude auf ein Heimspiel vor 50 000 Fans sollten wir aber beibehalten.“

Schultz: „Diese Unterstützung brauchen wir“

Dabei können vor allem die 50.000 Fans eine große Rolle spielen. „Ich glaube, die Fans, die Stadt, die Mannschaft und der Verein stehen ganz eng beisammen. Ansonsten wäre so ein Finale wie das gegen Bochum auch nicht möglich gewesen“, sagte Schultz und erklärte, dass er sich daran noch lange erinnern würde. „Diese Unterstützung brauchen wir und deswegen bin ich auch ganz froh, dass wir gegen Bochum etwas zurückgeben konnten.“ Auch gegen die Lilien wollen die Spieler den Fans etwas zurückgeben. Personell muss Schultz neben den Langzeitverletzten auf Dejan Ljubicic verzichten, der sich krank meldete. Für den Österreicher wird Eric Martel nach seiner Gelbsperre zurückkehren. Um die zweite Position der Doppelsechs wird er sich zwischen Jacob Christensen und Denis Huseinbasic entscheiden müssen. Eine Startelf-Garantie erhielt Luca Waldschmidt. Mark Uth könnte eine Option für einen Kurzeinsatz werden.

Beide Offensivspieler können im Ligaendspurt entscheidende Rollen beim FC einnehmen, zu Unterschiedsspielern werden. Dazu muss der FC am Samstag aber sein erstes Endspiel gewinnen. Natürlich mit einer Spur gesundem Druck, vor allem aber mit einer gewissen Lockerheit.


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Das sagt Thomas Kessler zur aktuellen Torwart-Diskussion

Das sagt Thomas Kessler zu der Torwart-Diskussion
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Das sagt Thomas Kessler zur aktuellen Torwart-Diskussion

Die Vertragsverlängerung von Philipp Pentke löste Anfang der Woche Spekulationen über einen möglichen Abschied von Marvin Schwäbe aus. Zu den Beweggründen der Verlängerung sprach am Donnerstag Thomas Kessler.

Marvin Schwäbe oder doch Jonas Urbig? Wer steht in der kommenden Saison bei den Geißböcken im Tor? Anfang der Woche nahm die Frage um die künftige Nummer eins im Kölner Gehäuse an Fahrt auf. Das sagt Thomas Kessler zu der Torwart-Diskussion.

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Es hatte schon einen Hauch von „Ironie des Schicksals“ als die Verantwortlichen des 1. FC Köln zu Beginn der Woche die Vertragsverlängerung von Philipp Pentke bekannt gaben. Mit der Personalie haben die Kölner eine weitere der wenigen offenen Lücken des aktuellen Vertragspuzzles geschlossen. Angesichts der Transfersperre eine beruhigende Nachricht, doch die Meldung wirbelte viel Staub auf. Denn die Vertragsverlängerung des 38-jährigen Ersatzkeepers löste heftige Spekulationen und Diskussionen um die Torwartfrage für die kommende Spielzeit aus. Nicht wenige interpretierten in die Meldung einen frühzeitigen Abgang von Marvin Schwäbe – auch unabhängig der Ligazugehörigkeit.

Kessler: „Seitdem er da ist, macht er einen guten Job“

Die Faktenlage ist recht simpel, die Situation komplexer. Fakt ist, dass Schwäbe beim FC einen Vertrag bis 2027 hat. Nur im Falle des Abstiegs würde eine Ausstiegsklausel greifen. Dem Vernehmen nach wäre der Keeper dann für eine Ablöse in Höhe von vier bis fünf Millionen Euro zu haben. Mit Jonas Urbig kommt im Sommer das aktuell wohl größte deutsche Torwarttalent zurück zum FC. Urbig hat Vertrag bis 2026. Schon vor der Saison hatte Christian Keller betont, dass Urbig dann der Herausforderer für Schwäbe sein soll. Soweit so gut. Die Frage, warum die Kölner Pentke also einen weiteren Einjahresvertrag gegeben haben, ist in der Theorie nachvollziehbar. Pentke wäre in diesem Szenario die Nummer drei vor Matthias Köbbing und Jonas Nickisch.

„Mit Philipp Pentke haben wir natürlich auch aufgrund der Transfersperre verlängert, weil wir im Sommer nicht nachverpflichten können“, sagte Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung am Donnerstag. „Seitdem er da ist macht er einen guten Job. Du hast eine Nummer eins, die immer im Fokus steht. Du brauchst aber auch jemanden, der im Training Druck ausübt und auf konstant hohem Niveau trainiert. Das hat Philipp gemacht.“ So sei es früh klar gewesen, dass man mit Pentke weiterarbeiten wolle. Klingt logisch. Nur sollte man nach der im vergangenen Sommer kommunizierten Konstellation doch davon ausgehen, dass dieser Druck in der kommenden Spielzeit eher von Urbig auf Schwäbe ausgehen solle und nicht von Pentke auf Schwäbe und Urbig.

Kessler: „Wir sind sehr froh, dass wir ihn haben“

Ist der 38-Jährige also als Nummer zwei hinter Schwäbe oder Urbig geplant? „Wie die Konstellation im kommenden Jahr ist, darüber können wir heute noch nicht sprechen. Wir arbeiten jetzt daran, dass wir in der aktuellen Konstellation weiterhin in der Lage sind, gute Leistungen zu bringen“, sagte Kessler. „Da ist Marvin ein unheimlich wichtiger Faktor. Wir brauchen eine Top-Leistung von ihm, um die Klasse zu halten. Wir sind sehr froh, dass wir ihn haben. Und dann schauen wir mal, wie die Saison ausgeht.“ Über einen Abgang der aktuellen Nummer eins war unter anderem spekuliert worden, weil in Fürth mit Urbig ein Talent seine Ansprüche auf mehr durch starke Leistungen gestellt hat. Die Qualität für einen Erstliga-Keeper hat der Euskirchener allemal.

Kessler betonte, dass alle Leihspieler erst einmal auf jeden Fall zum FC zurückkehren werden. „Und dann bewerten wir die Situation neu“, so der ehemalige Keeper. „Dass Jonas eine gute Entwicklung genommen hat, freut uns sehr“, so Kessler. „Es ist in dieser Woche mehr thematisiert worden, als es in unseren Augen eigentlich nötig war. Er ist ein guter Leihspieler und kehrt zurück. Und wie es am Ende ausgeht, sehen wir dann.“ Zur Beruhigung der Situation tragen die schwammigen Aussagen des Leiters der Lizenzspielabteilung nicht bei.


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Frank Schaefer kehrt ans Geißbockheim zurück

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Frank Schaefer kehrt ans Geißbockheim zurück

Der 1. FC Köln hat einen Nachfolger für Jörg Jakobs gefunden. Der ehemalige FC-Coach Frank Schaefer kehrt zurück zu den Geißböcken. Der 60-Jährige wird künftig als Berater des Vorstands an der Seite von Erich Rutemöller arbeiten.

Acht Jahre nach seinem Abschied kehrt Frank Schaefer wieder zum 1. FC Köln zurück. Der 60-Jährige übernimmt den frei geworden Posten des Sportkompetenzteam. Dieses steht dem Vorstand beratend zur Seite. 

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Schaefer übernimmt somit die Nachfolge von Jörg Jakobs. Vor gut zwei Monaten hatte der FC im Zuge der Aufarbeitung der Transfersperre gegen die Geißböcke Jacobs Kündigung bekannt gegeben. Diese gilt ab dem 30. April. Der FC hatte im Winter angekündigt, die Gründe für die Transfersperre und die Verpflichtung von Jaka Cuber Potocnik genauer zu untersuchen. Es folgte die Trennung von Jacobs. Nun haben die Kölner mit Schaefer einen alten Bekannten zurück ans Geißbockheim geholt. Der 60-Jährige war ab 1982 in diversen Tätigkeiten für den FC tätig. Von Oktober 2010 bis April 2011 sowie von April 2012 bis Mai 2012 hatte Schaefer zudem den Posten des Chefcoachs der Profis übernommen. Auf weitere Jahre als Sportlicher Leiter und Nachwuchschef folgte 2016 der Abschied vom Geißbockheim. Anschließend wechselte er zu Fortuna Düsseldorf und war dort von 2019 bis Ende Februar 2023 Direktor des Nachwuchsleistungszentrums. Schaefer gehört seit 2009 zum Trainerlehrstab des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM).

Werner Wolf: „Wir freuen uns sehr, dass unser Kompetenzteam Sport mit Frank Schaefer nun wieder ergänzt ist“

 „Wir freuen uns sehr, dass unser Kompetenzteam Sport mit Frank Schaefer nun wieder ergänzt ist. Mehr als das, denn Frank Schaefer genießt nicht nur im Rheinland, sondern über die Grenzen hinaus hohes Ansehen für seine geleistete Arbeit auf all seinen Stationen, seine Expertise, die alle Bereiche des Fußballs umfasst und seine ruhige, sachliche Art“, sagte FC-Präsident Werner Wolf. „Wir bedanken uns in diesem Zusammenhang beim Fußball-Verband Mittelrhein für die guten Gespräche und die Bereitschaft, es Frank Schaefer – neben seiner Tätigkeit beim FVM – zu ermöglichen, diese Rolle bei uns zu übernehmen.“ „Der Vorstand des 1. FC Köln hat 2019 das Kompetenzteam Sport ins Leben gerufen, um eine verstetigte und institutionalisierte Beratung des Vorstands zu sportlichen Fragen zu ermöglichen. Dabei beraten externe Fußballexperten den Vorstand regelmäßig und zusätzlich anlassbezogen primär in Bezug auf die Lizenzmannschaft, aber auch zu strukturellen Themen“, heißt es in der Meldung des Vereins.  


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Schultz spricht für Samstag eine Startelf-Garantie aus, Ljubicic fehlt

Das sagt Timo Schultz vor dem Darmstadt-Spiel
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Schultz spricht für Samstag eine Startelf-Garantie aus, Ljubicic fehlt

Nach der 0:2-Niederlage gegen den FC Bayern steht für den 1. FC Köln am Samstag das erste Endspiel auf dem Programm. Darmstadt ist zu Gast. Am Donnerstag fand die obligatorische Pressekonferenz vor dem Spieltag statt.

Für den 1. FC Köln steht am Samstag das nächste Endspiel auf der Zielgeraden an. Die Geißböcke erwarten die Lilien im Kölner Stadion. Das sagt Timo Schultz vor dem Darmstadt-Spiel.

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Die Niederlage gegen die Bayern hat die Tabellensituation erwartungsgemäß, deswegen aber nicht weniger dramatisch verändert. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt fünf Spieltage vor Saisonende vier Zähler. Dementsprechend wichtig ist das Spiel am kommenden Samstag. Der SV Darmstadt ist in Köln zu Gast. „Seitdem ich hier bin, befinden wir uns in dieser Tabellenregion. Wir haben immer gesagt, dass wir nach der Länderspielpause in der Verlosung sein wollen“, sagte Schultz am Donnerstag auf der Pressekonferenz. „Als wir uns den Spielplan angeschaut haben, wussten wir, dass hinten die Spiele rauskommen, die entscheidend sind.“

Schultz: „Wir brauchen den Dreier“

Tatsächlich ist ein Sieg so gut wie Pflicht, wollen die Geißböcke die Chance auf die Rettung wahren. „Darauf hatten wir lange Zeit und vorzubereiten. Wir wissen aber, dass wir ein eminent wichtiges Spiel vor uns haben gegen Darmstadt. Wir brauchen den Dreier“, betont Schultz. „Danach sieht es in der Tabelle auch wieder anders aus. Es stehen gefühlt Woche für Woche Endspiele vor der Tür. Ich bin noch immer davon überzeugt, dass wir noch immer alles in der eigenen Hand haben.“ Angesichts der Tabelle trügt der Schein. Die Kölner sind auf die Schützenhilfe der Konkurrenz angewiesen. Von zu viel Druck will der Trainer aber nichts wissen. „Wir spielen ein Fußballspiel und kennen unsere Ausgangssituation. Wir dürfen uns die Vorfreude nicht nehmen lassen“, sagt der Trainer.

Schultz: „Wir haben gute Alternativen“

Dabei hat sich die Personalsituation wieder ein wenig verschlechtert. Dejan Ljubicic wird dem FC definitiv fehlen. „Wir haben aber immer noch gute Alternativen. Jacob Christensen hat am vergangenen Wochenende ein sehr gutes Startelf-Debüt für uns hingelegt. Er ist mehr als eine Alternative. Eric Martel kehrt zurück, Denis Huseinbasic hat wieder voll mit trainiert“, sagte Schultz. Auf die Frage, ob die Zeit für ein Startelf-Einsatz für Luca Waldschmidt gekommen ist, lächelte Schultz und rang sich dann doch ein eindeutiges „Ja!“ ab. Auch Mark Uth könnte sein Comeback feiern. „Mit Mark werde ich heute und morgen nochmal in Ruhe sprechen. Er war drei Monate raus, das ist eine lange Zeit“, sagte Schultz. Aber: „Bei ihm hat man das Gefühl, der Ball gehört zum Körper dazu. Es muss Sinn machen.“

Eine wichtige Rolle soll am Samstag den Zuschauern zukommen. „Wir bekommen viel Zuspruch in der Stadt. Alle stehen beisammen. Sonst wäre ein Sieg wie gegen Bochum auch nicht möglich gewesen“, sagte der Trainer. „Sowas wird mir immer in Erinnerung bleiben. Das war ein Vulkanausbruch. Die Fans haben auch ein Gespür dafür, wann die Mannschat angetrieben werden muss. Und das kann im Abstiegskampf ein enormer Antrieb sein.“


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Und nun das Keller-Duell gegen den „Lieblingsgegner“

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Und nun das Keller-Duell gegen den „Lieblingsgegner“

Für den 1. FC Köln beginnen die Wochen der Wahrheit mit dem Duell gegen den SV Darmstadt 98. Der FC braucht einen Sieg. Der ist nach der Statistik auch durchaus wahrscheinlich. Doch nicht alle Daten sprechen für einen Selbstläufer.

Der 1. FC Köln spielt am Samstag gegen den SV Darmstadt. Für die Geißböcke ist es das erste Entscheidungsspiel. Bei einer Niederlage wird es jedenfalls sehr eng für den 1. FC Köln: Das darf gegen Darmstadt Hoffnung machen.

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Ob im Kampf um die Meisterschaft, um Europa oder die Aufholjagd im Abstiegskampf, kaum eine Floskel ist im Fußball so abgedroschen wie die „Man schaue nun von Spiel zu Spiel“-Antwort. Doch selten hat sie beim 1. FC Köln so gut gepasst wie zurzeit. Denn die Kölner haben den Klassenerhalt bei vier Punkten Rückstand seit vergangenem Wochenende nicht mehr in der eigenen Hand. Den Geißböcken bleibt gar nichts anderes übrig als von Spiel zu Spiel zu gucken. „Wir sind momentan vier, fünf, sechs und sieben Punkte dahinter. Wenn wir am Samstag drei holen, dafür muss ich kein Mathematiklehrer sein, sind es vielleicht noch eins, zwei, drei und vier“, sagte Timo Schultz dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Dann sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.“

Noch nie in der Bundesliga verloren

Dafür müssen aber erst drei Punkte geholt werden. Fakt ist, sollte Köln das Spiel gegen die Lilien verlieren, ist der Klassenerhalt wohl nur noch von theoretischer Natur. Mainz könnte mit einem Erfolg gegen Freiburg auf sieben Punkte wegspringen. Immerhin nehmen sich Wolfsburg und Bochum die Punkte am Wochenende im direkten Duell selbst ab. Somit liegt die Chance aber auch bei einem Sieg, den Abstand auf mindestens einen Abstiegskandidaten auf jeden Fall zu verkürzen. Dabei – um im Floskelmodus zu bleiben – muss das Spiel erst noch gespielt werden. Und die Begegnung wird alles andere als ein Selbstläufer. Am vergangenen Wochenende tat sich der SC Freiburg gegen die 98er ebenfalls schwer.

Immerhin spricht die Statistik für den FC. Denn die Kölner empfangen am Samstag ihren Lieblingsgegner. Noch nie haben die Geißböcke in der Bundesliga gegen Darmstadt verloren. Sieben der neun Duelle gewann Köln, zwei Spiele endeten demnach remis. Auf keinen anderen Club trafen die Geißböcke so oft, ohne einmal zu verlieren. Eine Pleite gab es allerdings in der 2. Bundesliga und die ausgerechnet beim letzten Heimspiel der Geißböcke gegen Darmstadt. Vor ziemlich genau fünf Jahren gewannen die 98er im Rheinenergie-Stadion. Damals setzte sich der SV nach Toren von Felix Platte und Serdar Dursun sowie Jhon Córdoba 2:1 durch. Das Hinspiel hatten die Geißböcke noch 3:0 gewonnen.

Um den Sieg einzufahren, braucht es bekanntlich Tore. Zwar treffen die Kölner auf die schwächste Defensive der Liga (72 Gegentreffer), allerdings verfügt der FC über die torungefährlichste Offensive. Erst 23 Tore erzielten die Kölner. Mit einer Quote von fünf Prozent ist die Chancenverwertung der Geißböcke die schlechteste der Liga. Das soll sich gegen die Lilien ändern. Allerdings hat von den aktuellen und fitten Offensivspielern noch keiner ein Tor gegen Darmstadt erzielen können. Beim 1:0 im Hinspiel war der aktuell verletzte Davie Selke erfolgreich.

Das Restprogramm der Konkurrenz:

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

11. Borussia Mönchengladbach; 31 Punkte; -6 Tore; Gegnerdurchschnitt 8,4
TSG Hoffenheim (A), Union Berlin (H), Werder Bremen (A), Eintracht Frankfurt (H), VfB Stuttgart (A)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

12. Werder Bremen; 31 Punkte; -13 Tore; Gegnerdurchschnitt 8
VfB Stuttgart (H), FC Augsburg (A), Borussia Mönchengladbach (H), RB Leipzig (A), VfL Bochum (H)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

13. Union Berlin; 29 Punkte; -20 Tore; – Gegnerdurchschnitt 8,4
FC Bayern München (H), Borussia Mönchengladbach (A), VfL Bochum (H), 1. FC Köln (A), SC Freiburg (H)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

14. VfL Wolfsburg; 28 Punkte; -16 Tore; Gegnerdurchschnitt 12
VfL Bochum (H), SC Freiburg (A), Darmstadt 98 (H), FC Bayern München (A), 1. FSV Mainz 05 (H)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

15. VfL Bochum; 27 Punkte; -25 Tore; Gegnerdurchschnitt 9,6
VfL Wolfsburg (A), TSG Hoffenheim (H), Union Berlin (A), Bayer Leverkusen (H), Werder Bremen (A)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

16. 1. FSV Mainz 05; 26 Punkte; -17 Tore; Gegnerdurchschnitt 12
SC Freiburg (A), 1. FC Köln (H), 1. FC Heidenheim (A), Borussia Dortmund (H), VfL Wolfsburg (A)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

17. 1. FC Köln, 22 Punkte, -28 Tore; Gegnerdurchschnitt 13,2
Darmstadt 98 (H), 1. FSV Mainz 05 (A), SC Freiburg (H), Union Berlin (H), 1. FC Heidenheim (A)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

18. Darmstadt 98; 14 Punkte; -44 Tore; Gegnerdurchschnitt 10,5
1. FC Köln (A), 1. FC Heidenheim (H), VfL Wolfsburg (A), TSG Hoffenheim (H), Borussia Dortmund (A)



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Einzelkritik

Um Ruhe bemüht – doch da sind Nebengeräusche

FC Köln: Welche Spieler verlassen möglicherweise den FC
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Um Ruhe bemüht – doch da sind Nebengeräusche

Fünf Spieltage vor Saisonschluss beginnt die Gerüchteküche über mögliche Abgänge des FC zu brodeln. Und das, obwohl Christian Keller betonte, dass es so gut wie keine Abgänge geben wird und um Ruhe rund um das Geißbockheim bemüht ist.

Für den 1. FC Köln beginnen nun die entscheidenden Wochen. Nicht nur der Klassenerhalt ist Thema bei den Geißböcken. Auch die Gerüchte über Abgänge von Spielern sowie Spekulationen über Rückkehrer werden lauter. Der Verein gibt sich betont ruhig und fokussiert sich auf die kommenden Begegnungen. 1. FC Köln: Welche Spieler verlassen möglicherweise den FC?

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Fünf Spieltage vor Saisonende liegt der Fokus des 1. FC Köln komplett auf dem Klassenerhalt. Störgeräusche soll es möglichst wenig geben. Auch deswegen machte Christian Keller in der vergangenen Woche auf einer Veranstaltung von „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „Express“ deutlich, dass es möglichst wenige Veränderungen im Kader geben wird. „Das ist eine Sondersituation, die im deutschen Fußball einmalig ist – das heißt automatisch, dass es keine großen Abgänge geben kann. Das haben wir intern auch mit der Mannschaft besprochen. Wir brauchen eine Achse, die funktioniert“, wird der Sportdirektor zitiert. „Es sind nicht viele Abgänge möglich im Fall des Abstiegs. Es gibt einige wenige Spieler mit Klauseln und die muss man aber erstmal ziehen. Und es wäre nicht zu vertreten, wenn ein unmoralisches Angebot kommt, dass wir Spieler ziehen lassen.“

Zwei Szenarien für den FC

Klare Worte des 45-Jährigen. Worte, an denen sich der Sportdirektor wohl auch nach der Saison messen lassen muss. Und Worte, die eigentlich auf eine entspannte Sommerperiode deuten könnten. Schließlich kann der FC keine neuen Spieler verpflichten und will laut Keller kaum welche abgeben. Einzig mit den Leihspielern müssen neue Verträge ausgehandelt werden. Doch ganz so einfach ist es ganz sicher nicht. Auch, weil andere Clubs mit deutlich mehr Planungssicherheit bereits an dem Kader für die kommende Spielzeit arbeiten. Und der FC damit ganz offensichtlich in den Fokus gerät. Marvin Schwäbe, Jonas Urbig, Jeff Chabot – die Gerüchteküche brodelt bereits heftig, die Spekulationen reißen nicht ab. Und das, obwohl Keller betonte: „Eckpfeiler können wir nicht gehen lassen.“

Dabei liegt das bei einem Abstieg bekanntlich nicht in der FC-Hand. Denn für die Kölner gibt es zwei Szenarien und in einem der beiden kaum Hoffnung auf einen Verbleib einiger „Eckpfeiler“. Sollten die Kölner tatsächlich den Gang in die Zweitklassigkeit antreten, werden Jeff Chabot und Marvin Schwäbe den Verein mit Sicherheit verlassen. Beide Spieler besitzen genauso wie Timo Hübers eine Ausstiegsklausel. Schwäbe wurde unlängst mit dem Hamburger SV in Verbindung gebracht, die Spur ist aber noch recht kühl. Chabot soll auf den Wunschzetteln des VfB Stuttgart und von Eintracht Frankfurt sowie einiger Clubs der Premier League stehen. Borussia Dortmund soll dagegen kein großes Interesse an dem Innenverteidiger haben. Wie es mit Hübers im Abstiegsfall weitergeht, ist offen.

Selbst beim Klassenerhalt wird es wohl Abgänge geben

Zudem haben Davie Selke und Mark Uth keinen Vertrag für die zweite Liga. Schon seit vergangenem Winter halten sich hartnäckig die Gerüchte, dass es für Selke Interesse aus der amerikanischen MLS gebe. Und damit nicht genug. Zwar kündigte Keller bereits im Winter an, die Kaufoption der Leihspieler aufgrund der Transfersperre ziehen zu wollen. Doch, ob ein Akteur wie Luca Waldschmidt den Weg mit in die 2. Liga geht, ist mehr als unwahrscheinlich. So schränkte auch Keller auf der gleichen Veranstaltung ein: „Wir wollen keinen Spieler, der das Trikot mit dem Geißbock auf der Brust nicht mit Stolz trägt.“ Das dürfte wiederum auch für den Fall des Klassenerhalts gelten.

Und dieser Aspekt relativiert Kellers Plan, auf unmoralische Angebote nicht einzugehen. Wie im Fall von Dejan Ljubicic. Der Mittelfeldspieler hat Vertrag bis 2025, hatte aber bereits im vergangenen Sommer mit einem Wechsel geliebäugelt. Damals soll man ihm mündlich zugesagt haben, 2024 gehen zu dürfen. Zwar nicht ahnend, dass die Transfersperre den FC so hart trifft, dennoch ist ein Verbleib des Österreichers alles andere als sicher. Eine Ablöse würden die Kölner nur noch Ende dieser Spielzeit kassieren. Ljubicics Marktwert wird trotz anhaltender Krise je nach Online-Portal noch auf knapp zehn Millionen Euro geschätzt. Auch der Verbleib von Schwäbe ist im Falle des Klassenerhalts alles andere als fix. Denn mit Jonas Urbig kommt eine potentielle Nummer eins zum FC zurück. Ob sich Schwäbe einem Duell stellen wird, ist offen. Zumal der Keeper nicht vollkommen zufrieden sein soll. Die Kölner könnten zudem eine nette Summe einstreichen und hätten trotzdem einen erstklassigen Torhüter.

Noch ist kein Abgang für die kommende Spielzeit fix. Dass Justin Diehl den Verein verlassen wird, aber schon lange kein Geheimnis mehr. Auch die Rückkehr von Nikola Soldo ist angesichts der fehlenden Spielzeit bei Lautern nur schwer vorstellbar – zumal der FC erst unlängst mit Dominique Heintz verlängert hat. Offen ist aktuell noch der Vertrag von Benno Schmitz. Dem Rechtsverteidiger liegt ein Angebot vor.

Das Restprogramm der Konkurrenz:

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

11. Borussia Mönchengladbach; 31 Punkte; -6 Tore; Gegnerdurchschnitt 8,4
TSG Hoffenheim (A), Union Berlin (H), Werder Bremen (A), Eintracht Frankfurt (H), VfB Stuttgart (A)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

12. Werder Bremen; 31 Punkte; -13 Tore; Gegnerdurchschnitt 8
VfB Stuttgart (H), FC Augsburg (A), Borussia Mönchengladbach (H), RB Leipzig (A), VfL Bochum (H)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

13. Union Berlin; 29 Punkte; -20 Tore; – Gegnerdurchschnitt 8,4
FC Bayern München (H), Borussia Mönchengladbach (A), VfL Bochum (H), 1. FC Köln (A), SC Freiburg (H)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

14. VfL Wolfsburg; 28 Punkte; -16 Tore; Gegnerdurchschnitt 12
VfL Bochum (H), SC Freiburg (A), Darmstadt 98 (H), FC Bayern München (A), 1. FSV Mainz 05 (H)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

15. VfL Bochum; 27 Punkte; -25 Tore; Gegnerdurchschnitt 9,6
VfL Wolfsburg (A), TSG Hoffenheim (H), Union Berlin (A), Bayer Leverkusen (H), Werder Bremen (A)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

16. 1. FSV Mainz 05; 26 Punkte; -17 Tore; Gegnerdurchschnitt 12
SC Freiburg (A), 1. FC Köln (H), 1. FC Heidenheim (A), Borussia Dortmund (H), VfL Wolfsburg (A)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

17. 1. FC Köln, 22 Punkte, -28 Tore; Gegnerdurchschnitt 13,2
Darmstadt 98 (H), 1. FSV Mainz 05 (A), SC Freiburg (H), Union Berlin (H), 1. FC Heidenheim (A)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

18. Darmstadt 98; 14 Punkte; -44 Tore; Gegnerdurchschnitt 10,5
1. FC Köln (A), 1. FC Heidenheim (H), VfL Wolfsburg (A), TSG Hoffenheim (H), Borussia Dortmund (A)



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Jacob Christensen: „Natürlich frustriert und nervt es, wenn du nicht spielst“

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Jacob Christensen: „Natürlich frustriert und nervt es, wenn du nicht spielst“

Nach schweren ersten Monaten gab Jacob Christensen am vergangenen Wochenende sein Startelf-Debüt beim 1. FC Köln. Am Mittwoch sprach der Däne über das Erlebnis, die vergangenen Monate und seine Motivation.

Erstes Spiel, erster Einsatz gefolgt von Monaten ohne Spielminuten. Die vergangenen Monate waren alles andere als einfach für Jacob Christensen – das sagt der Däne über sein Debüt und seine Motivation.

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Über seine fußballerischen Qualitäten hat Jacob Christensen sehr genaue Vorstellungen. „Ich bin ein Spieler, der immer den Ball haben will. Ein Spieler, der die Balance im Spiel hält und gute Pässe spielt“, erklärte der Däne am Mittwoch nach der Trainingseinheit. „Ich würde sagen, dass ich sehr diszipliniert in meiner Defensivarbeit bin.“ Qualitäten, die der 22-Jährige am Samstag gegen den FC Bayern München unter Beweis stellen konnte. In den Wochen und Monaten zuvor war aber eine andere Qualität bei Christensen gefragt: Geduld. Denn der Mittelfeldspieler kam trotz seiner jungen Jahre mit der Erfahrung von 158 Pflichtspielen im Sommer zum FC, in der ersten Runde des DFB-Pokals auch auf seinen ersten Einsatz für die Geißböcke und versauerte fortan auf der Bank.

Jacob Christensen: „Das war schon schwer für mich“

Unter Steffen Baumgart stand Christensen genau sechs weitere Mal im Kader, spielte aber keine einzige Minute. Zudem zog er sich eine Verletzung zu, die ihn aus dem Trainingsbetrieb nahm. „Das war schon schwer für mich“, sagte der Däne. Mit dem neuen Jahr kam ein neuer Trainer und Christensen war auch wieder fit. Tatsächlich schenkte Timo Schultz dem Sechser mehr Einsatzzeit – wenn auch nur ein wenig. Der gebürtige Kopenhagener kam in fünf Einsätzen auf insgesamt 45 Einsatzminuten. Dazu aber auch sieben Spiele, die Christensen auf der Bank oder Tribüne saß. „Natürlich frustriert und nervt es, wenn du nicht spielst“, sagte der Däne, in dem sich viele Fans einen adäquaten Ersatz für Ellyes Skhiri erhofft hatten. „Niemand im Verein hat gesagt, dass ich der Ersatz für Skhiri sein würde“, betonte Christensen. Im Gegenteil, in den ersten Gesprächen habe ihm der Verein erklärt, dass er wohl noch einige Monate benötigen würde, um Fuß zu fassen.

„Ich wusste aber, dass Trainer und Manager etwas in mir sehen und ich meine Chance erhalten werden“, erklärte der Mittelfeldspieler. Am vergangenen Samstag gab es dann nicht nur eine Chance, es gab das erhoffte Startelf-Debüt. „Für meinen Geschmack hat es ein bisschen zu lang gedauert“, sagte Christensen mit einem Lächeln. „Ich war geduldig und dann bereit, als der Moment endlich gekommen ist.“ Für den Dänen war der Einsatz gegen die Bayern keine Überraschung. „Ich wusste ja um die Situation. Ich wusste, dass einige Spieler auf meiner Position Probleme hatten oder gesperrt waren“, sagte Christensen. Keine Überraschung, aber ein bemerkenswertes Erlebnis. „Es war für mich eine tolle Erfahrung: das erste Mal in der Startelf gegen die Bayern in der Allianzarena. Daran werde ich mich noch lange zurückerinnern.“

Jacob Christensen: „Das war ein großer Traum“

Eine Erinnerung war auch der Grundstein für die Motivation und die Geduld beim FC auf die Chance zu warten. „Als ich als Kind darüber nachgedacht habe, wo ich mal spielen will, da war es die Bundesliga. Das hat mir dabei geholfen ruhig und motiviert zu bleiben“, sagte Christensen. „Es war ein großer Traum, irgendwann mal in der Bundesliga zu spielen.“ Der Traum ist in Erfüllung gegangen und Christensen meldet seinen Anspruch auf mehr an. „Ich glaube schon, dass ich im letzten Spiel meine Qualitäten gezeigt habe. Natürlich hoffe ich auf mehr Einsatzzeit.“ Bereits am Samstag könnte es die gegen Darmstadt geben. Dejan Ljubicic meldete sich am Mittwoch krank, wird möglicherweise ausfallen. Dann würde Christensen mit Eric Martel und Denis Huseinbasic in den Dreikampf um die beiden Plätze als Doppelsechs zu treten.

Das Restprogramm der Konkurrenz:

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

11. Borussia Mönchengladbach; 31 Punkte; -6 Tore; Gegnerdurchschnitt 8,4
TSG Hoffenheim (A), Union Berlin (H), Werder Bremen (A), Eintracht Frankfurt (H), VfB Stuttgart (A)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

12. Werder Bremen; 31 Punkte; -13 Tore; Gegnerdurchschnitt 8
VfB Stuttgart (H), FC Augsburg (A), Borussia Mönchengladbach (H), RB Leipzig (A), VfL Bochum (H)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

13. Union Berlin; 29 Punkte; -20 Tore; – Gegnerdurchschnitt 8,4
FC Bayern München (H), Borussia Mönchengladbach (A), VfL Bochum (H), 1. FC Köln (A), SC Freiburg (H)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

14. VfL Wolfsburg; 28 Punkte; -16 Tore; Gegnerdurchschnitt 12
VfL Bochum (H), SC Freiburg (A), Darmstadt 98 (H), FC Bayern München (A), 1. FSV Mainz 05 (H)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

15. VfL Bochum; 27 Punkte; -25 Tore; Gegnerdurchschnitt 9,6
VfL Wolfsburg (A), TSG Hoffenheim (H), Union Berlin (A), Bayer Leverkusen (H), Werder Bremen (A)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

16. 1. FSV Mainz 05; 26 Punkte; -17 Tore; Gegnerdurchschnitt 12
SC Freiburg (A), 1. FC Köln (H), 1. FC Heidenheim (A), Borussia Dortmund (H), VfL Wolfsburg (A)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

17. 1. FC Köln, 22 Punkte, -28 Tore; Gegnerdurchschnitt 13,2
Darmstadt 98 (H), 1. FSV Mainz 05 (A), SC Freiburg (H), Union Berlin (H), 1. FC Heidenheim (A)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

18. Darmstadt 98; 14 Punkte; -44 Tore; Gegnerdurchschnitt 10,5
1. FC Köln (A), 1. FC Heidenheim (H), VfL Wolfsburg (A), TSG Hoffenheim (H), Borussia Dortmund (A)



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Einzelkritik

Timo Schultz auf der Suche nach der Doppelsechs

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Timo Schultz auf der Suche nach der Doppelsechs

Jacob Christensen zeigte gegen den FC Bayern München eine überzeugende Leistung. Doch beim 1. FC Köln kehren nun auch Denis Huseinbasic und Eric Martel zurück. Dejan Ljubicic war zuletzt gesetzt, ist aktuell aber krank. Timo Schultz hat für die Doppelsechs die Qual der Wahl.

Nach dem starken Einsatz von Jacob Christensen gegen die Bayern sowie der Rückkehr von Denis Huseinbasic und Eric Martel stehen nun drei bis vier Spieler für zwei Positionen zur Verfügung beim 1. FC Köln: Neue Optionen für die Doppelsechs. Allerdings meldete sich Ljubicic am Mittwoch krank.

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Mit dem Start in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen den SV Darmstadt am kommenden Wochenende hat sich auch die Personalsituation beim 1. FC Köln ein wenig entspannt. Am Dienstag kehrte zumindest Denis Huseinbasic wieder auf den Platz zurück. Der Mittelfeldspieler hatte das Duell gegen die Bayern aufgrund von muskulären Problemen verpasst und somit für einige Gedankengänge bei den Kölner Verantwortlichen gesorgt. Denn durch die Sperre von Eric Martel war der 22-Jährige für die Begegnung beim Rekordmeister eigentlich gesetzt. So musste Trainer Timo Schultz kurzfristig erneut umbauen und auf Jacob Christensen zurückgreifen, der in dieser Saison noch nicht einmal in der Startelf gestanden hat und zuletzt sogar nur noch Tribünengast war.

Startschuss für Christensen

Doch Christensen machte seine Sache sehr gut, spielte souverän gegen Harry Kane, lief überdurchschnittlich viel und überzeugte unter anderem mit einer überragenden Passquote. Nicht umsonst sprach Schultz später von einem “guten Startschuss“. „Wenn auch ein sehr später Startschuss für ihn in dieser Saison”, sagte der 46-Jährige und es klang so, als könnten weitere Einsätze folgen. Christensen hatte unter Steffen Baumgart gar keine Rolle gespielt und war auch unter Schultz nur zu Kurzeinsätzen gekommen. Nun wird der junge Däne plötzlich zur Option. Nur steht der Trainer plötzlich auch auf der Doppelsechs vor der Qual der Wahl, also jener Position, über die seit dem Abgang von Ellyes Skhiri im vergangenen Sommer neben dem Zielstürmer wohl am meisten diskutiert wurde.

Martel gesetzt, Ljubicic krank

Denn neben der Rückkehr von Huseinbasic, der laut Schultz Mittwoch oder Donnerstag wieder „voll dabei“ sei, steht dem Trainer auch Eric Martel nach abgesessener Gelbsperre wieder zur Verfügung. Der Kapitän der U21-Nationalmannschaft hatte sich gegen Bochum den fünften Karton abgeholt. Nun drängt der 21-Jährige wieder zurück in die Startelf. Die Leistung gegen den VfL gehörte sicher nicht zu den besseren des ansonsten konstant gut spielenden Mittelfeldspielers. Dennoch ist Martel unter Schultz wie auch schon unter Vorgänger Baumgart gesetzt, spielte in 27 Begegnungen 26 Mal von Beginn an. Und das nicht ohne Grund. Martel hält das Zentrum zusammen, gemeinsam mit Dejan Ljubic hat er in der Rückrunde die Defensivarbeit stabilisiert. Neben der Gelbsperre fehlte Martel dem FC nur im vergangenen Spätsommer aufgrund von Achillessehnenproblemen, gegen den FC Augsburg wurde der Sechser eingewechselt.

Ebenfalls gesetzt ist eigentlich Ljubicic, der in dieser Saison allerdings bislang eher selten an die Leistungen vergangener Spielzeit anknüpfen konnte – zumindest in der Offensive. Der Österreicher stand bei seinen 26 Einsätzen 24 Mal in der Startelf. Wenn er fit war, hat er gespielt. Zwar kann Ljubicic auch auf die Flügel ausweichen, doch auch dort ist der FC bekanntlich ordentlich besetzt. Allerdings meldete sich der Mittelfeldspieler am Mittwoch krank, konnte nicht trainieren. Das Spiel gegen Darmstadt ist somit fraglich. Dennoch war der Einsatz gegen die Bayern für Christensen ein Startschuss, ob der Däne aber bereits am kommenden Wochenende erneut Tempo aufnehmen kann, ist angesichts der Rückkehrer fraglich.

Das Restprogramm der Konkurrenz:

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

11. Borussia Mönchengladbach; 31 Punkte; -6 Tore; Gegnerdurchschnitt 8,4
TSG Hoffenheim (A), Union Berlin (H), Werder Bremen (A), Eintracht Frankfurt (H), VfB Stuttgart (A)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

12. Werder Bremen; 31 Punkte; -13 Tore; Gegnerdurchschnitt 8
VfB Stuttgart (H), FC Augsburg (A), Borussia Mönchengladbach (H), RB Leipzig (A), VfL Bochum (H)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

13. Union Berlin; 29 Punkte; -20 Tore; – Gegnerdurchschnitt 8,4
FC Bayern München (H), Borussia Mönchengladbach (A), VfL Bochum (H), 1. FC Köln (A), SC Freiburg (H)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

14. VfL Wolfsburg; 28 Punkte; -16 Tore; Gegnerdurchschnitt 12
VfL Bochum (H), SC Freiburg (A), Darmstadt 98 (H), FC Bayern München (A), 1. FSV Mainz 05 (H)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

15. VfL Bochum; 27 Punkte; -25 Tore; Gegnerdurchschnitt 9,6
VfL Wolfsburg (A), TSG Hoffenheim (H), Union Berlin (A), Bayer Leverkusen (H), Werder Bremen (A)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

16. 1. FSV Mainz 05; 26 Punkte; -17 Tore; Gegnerdurchschnitt 12
SC Freiburg (A), 1. FC Köln (H), 1. FC Heidenheim (A), Borussia Dortmund (H), VfL Wolfsburg (A)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

17. 1. FC Köln, 22 Punkte, -28 Tore; Gegnerdurchschnitt 13,2
Darmstadt 98 (H), 1. FSV Mainz 05 (A), SC Freiburg (H), Union Berlin (H), 1. FC Heidenheim (A)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

18. Darmstadt 98; 14 Punkte; -44 Tore; Gegnerdurchschnitt 10,5
1. FC Köln (A), 1. FC Heidenheim (H), VfL Wolfsburg (A), TSG Hoffenheim (H), Borussia Dortmund (A)



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Einzelkritik

Ist Pentkes Vertragsverlängerung ein Fingerzeig? Vielleicht. Sie ist aber folgerichtig!

Wer steht in der kommenden Saison im Tor des 1. FC Köln?
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Ist Pentkes Vertragsverlängerung ein Fingerzeig? Vielleicht. Sie ist aber folgerichtig!

Philipp Pentke bleibt dem 1. FC Köln also noch ein weiteres Jahr erhalten. Möglicherweise ein Fingerzeig, wie es beim FC im Tor weitergeht. Vor allem aber eine absolut logische Entscheidung.

Wer steht in der kommenden Saison im Tor des 1. FC Köln? Diese Frage scheint nach der Vertragsverlängerung von Philipp Pentke komplett offen zu sein. Jonas Urbig drängt sich auf, Marvin Schwäbe wird sich nicht als Nummer eins verdrängen lassen wollen. Die Entscheidung mag ein Fingerzeig sein. Sie ist aber auch zwingend nötig.

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Die Nachricht der Vertragsverlängerung von Philipp Pentke beim 1. FC Köln kam ein wenig wie Kai aus der Kiste daher. Während die Meldung über eine Lösung im Vertragspoker von Benno Schmitz weiter auf sich warten lässt, hat der 1. FC Köln den Kontrakt mit seinem 38-jährigen Ersatzkeeper um eine weitere Spielzeit verlängert. Pentke wird damit am Ende des Kontrakts die 40 Jahre erreicht haben. Neben Benno Schmitz verfügt somit nur noch Justin Diehl über keinen Vertrag für die kommende Saison – mal abgesehen von den Leihspielern. Diehl wird die Geißböcke mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verlassen. Schmitz liegt dagegen ein Angebot vor, eine finale Meldung über die Zukunft der Rechtsverteidigers soll kurz bevorstehen.

Vertragsverlängerung regt zu Spekulationen an

Die hat es nun bei Pentke gegeben. Die Vertragsverlängerung des in zwei Wochen 39-Jährigen regt nicht nur in den Sozialen Medien zu Spekulationen an. So wird der neue Kontrakt bereits als Fingerzeig interpretiert. Ein Fingerzeig für einen möglichen Abgang von der aktuellen Nummer eins Marvin Schwäbe oder von Jonas Urbig, der im Sommer aus Fürth zurück an den Rhein kommen wird. Im ursprünglichen Szenario, in jenem ohne Abstiegsnöte, ohne Transfersperre, war Urbig als Nummer zwei, als Herausforderer von Schwäbe eingeplant. Das Eigengewächs, dem nicht nur die Kölner Verantwortlichen eine große Zukunft prophezeien, sollte sich Spielpraxis beim Kleeblatt holen, um die etatmäßige Nummer eins zu fordern. Auch deswegen wurden beide Spieler mit langfristigen Verträgen ausgestattet.

Nur hat sich die Ausgangslage in dieser Saison grundlegend verändert. Der FC steuert aktuell auf die 2. Bundesliga zu, die Transfersperre macht die Geißböcke im Sommer handlungsunfähig. Beide Szenarien wirken sich natürlich auf die Spieler und die Planungen der Verantwortlichen aus. Schwäbe verfügt bekanntlich über eine Ausstiegsklausel, kann den Verein beim Abstieg verlassen und wird das wohl dann auch machen. Urbig würde in diesem Fall die Nummer eins im Kölner Gehäuse werden. Aus der Vertragsverlängerung von Pentke zu lesen, dass die Kölner Verantwortlichen bereits jetzt schon davon ausgehen, einen der beiden Keeper zu verlieren, ist Stand jetzt spekulativ.

Kontrakt mit Pentke als logischer Schritt

Natürlich wird auch Urbig nach einer starken Saison in Fürth seine Ansprüche auf mehr haben. „Jonas bringt alles dafür mit, eine Nummer eins zu sein, und er hat den Anspruch“, sagte Christian Keller erst unlängst auf einer gemeinsamen Veranstaltung des „Kölner Stadt-Anzeigers“ und vom „Express“. So erklärte der Sportdirektor damals auch, dass er Urbig von der Idee des Wechsels nach Fürth erst einmal überzeugen musste. Der Keeper der deutschen U21-Nationalmannschaft sieht sich sicher nicht erst mittelfristig im Tor eines Bundesligisten. Zu stark sind die Leistungen in Fürth. Aber auch Schwäbe wird sich natürlich nur ungerne mit der Rolle des Reservisten abfinden. So wird es zwangsläufig auch Gedankengänge bei den Kölner Verantwortlichen geben, die sich irgendwo zwischen einer weiteren Urbig-Leihe und einem Abschieds-Szenario von Schwäbe bewegen.

Auch, aber nicht nur. Die Vertragsverlängerung von Pentke ist auf der anderen Seite nämlich auch nur ein logischer, ein folgerichtiger Schritt. Sollte Schwäbe im Falle des Abstiegs tatsächlich den Club verlassen, würde der FC ohne die Vertragsverlängerung ohne eine starke Nummer zwei in die neue Saison gehen. Ein Risiko, das der Club nicht eingehen kann. Einen weiteren Keeper darf der FC aufgrund der Transfersperre bekanntlich nicht verpflichten. Ob Jonas Nickisch bereits bereit ist, hinter dem 20-jährigen Jonas Urbig den Ersatztorwart zu geben, ist mindestens fraglich. Das gleiche gilt für Matthias Köbbing. Die Vertragsverlängerung von Philipp Pentke kann ein Fingerzeig für die Torhüterposition sein, sie ist aber ganz sicher eine logische Absicherung für den Fall der Fälle.

Das Restprogramm der Konkurrenz:

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

11. Borussia Mönchengladbach; 31 Punkte; -6 Tore; Gegnerdurchschnitt 8,4
TSG Hoffenheim (A), Union Berlin (H), Werder Bremen (A), Eintracht Frankfurt (H), VfB Stuttgart (A)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

12. Werder Bremen; 31 Punkte; -13 Tore; Gegnerdurchschnitt 8
VfB Stuttgart (H), FC Augsburg (A), Borussia Mönchengladbach (H), RB Leipzig (A), VfL Bochum (H)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

13. Union Berlin; 29 Punkte; -20 Tore; – Gegnerdurchschnitt 8,4
FC Bayern München (H), Borussia Mönchengladbach (A), VfL Bochum (H), 1. FC Köln (A), SC Freiburg (H)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

14. VfL Wolfsburg; 28 Punkte; -16 Tore; Gegnerdurchschnitt 12
VfL Bochum (H), SC Freiburg (A), Darmstadt 98 (H), FC Bayern München (A), 1. FSV Mainz 05 (H)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

15. VfL Bochum; 27 Punkte; -25 Tore; Gegnerdurchschnitt 9,6
VfL Wolfsburg (A), TSG Hoffenheim (H), Union Berlin (A), Bayer Leverkusen (H), Werder Bremen (A)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

16. 1. FSV Mainz 05; 26 Punkte; -17 Tore; Gegnerdurchschnitt 12
SC Freiburg (A), 1. FC Köln (H), 1. FC Heidenheim (A), Borussia Dortmund (H), VfL Wolfsburg (A)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

17. 1. FC Köln, 22 Punkte, -28 Tore; Gegnerdurchschnitt 13,2
Darmstadt 98 (H), 1. FSV Mainz 05 (A), SC Freiburg (H), Union Berlin (H), 1. FC Heidenheim (A)

1. FC Köln: In dieser Form befinden sich die Gegner

18. Darmstadt 98; 14 Punkte; -44 Tore; Gegnerdurchschnitt 10,5
1. FC Köln (A), 1. FC Heidenheim (H), VfL Wolfsburg (A), TSG Hoffenheim (H), Borussia Dortmund (A)



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Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Transfergerüchte beim 1. FC Köln
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Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Die Transfersperre ist Gewissheit, der FC darf keine neuen Spieler verpflichten. Doch es gibt bereits Spekulationen über Abgänge. Ein Überblick über die Transfergerüchte beim 1. FC Köln.

Bis zum Januar 2025 wird der FC keine neuen Spieler verpflichten dürfen. Der internationale Sportgerichtshof hat die Sperre der FIFA bestätigt. Dennoch dürfen Spieler abgegeben werden. So gibt es auch weiterhin Transfergerüchte beim 1. FC Köln. Ein Überblick.

Schwäbe wird mit HSV in Verbindung gebracht

Befindet sich Marvin Schwäbe auf dem Abflug? Darüber wurde aufgrund der Vertragsverlängerung von Philipp Pentke fleißig spekuliert. Tatsächlich würden die Kölner bei den ursprünglichen Planungen vom vergangenen Sommer mit Jonas Urbig und Schwäbe zwei starken Keepern in die kommende Spielzeit starten – sofern die Klasse gehalten wird. Schwäbe wird allerdings beim Klassenerhalt wenig Lust haben, sich erneut einem Duell um die Nummer eins zu stellen.

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Laut der „Sport Bild“ wird der Keeper mit dem Hamburger SV in Verbindung gebracht – sollten die „Rothosen“ denn noch aufsteigen. Aktuell belegt die Mannschaft vom Kölner Ex-Coach Steffen Baumgart den vierten Platz. Beim Abstieg würde die aktuelle Nummer eins ohnehin den Verein verlassen wollen. Doch die „Bild“ geht auch beim Klassenerhalt vom Abgang des Keepers aus. Schwäbe soll unter anderem nicht sonderlich glücklich über die Trennung von Uwe Gospodarek gewesen sein.

Frankfurt und Stuttgart an Chabot interessiert?

Laut der „Bild“ steht der Abwehrspieler bei Eintracht Frankfurt auf dem Wunschzettel. Zwar hat Jeff Chabot einen Vertrag bis 2026 beim FC und Kölns Sportdirektor Christian Keller betonte, dass nahezu alle Spieler bei den Geißböcken bleiben würden, bekanntlich gibt es bei Chabot aber auch eine Ausstiegsklausel, die im Falle des Abstiegs greift.

Dem Vernehmen nach ist der Abwehrspieler für vier bis fünf Millionen Euro zu haben. Schon im vergangenen Jahr hat es das Interesse von Seiten der Hessen gegeben. Chabot stammt aus Hanau, aus der Nähe von Frankfurt und spielte für den Nachwuchs der Eintracht. Tatsächlich könnte ein Wechsel durchaus Sinn für die Eintracht machen. Denn Innenverteidiger William Pacho steht auf dem Wunschzettel zahlreicher Spitzenclubs – unter anderem beim FC Liverpool und beim FC Arsenal. Höher im Kurs soll bei der Eintracht aber Konstantinos Koulierakis von PAOK Saloniki stehen. Dem Vernehmen nach haben sich die Hessen schon im vergangenen Winter um die Gunst der Innenverteidigers bemüht, doch PAOK blockte ab.

Ein Abschied von Chabot würde ohnehin wohl nur im Abstiegsfall in Frage kommen. „Wir haben dazu im Innenverhältnis mit der Mannschaft schon klar gesprochen“, sagte Kölns Geschäftsführer in der vergangenen Woche bei einer Veranstaltung des „Kölner Stadt-Anzeigers“. „Ich habe allen gesagt, wie meine Position ist. Das ist jetzt eine Sondersituation, die gab es noch nie im deutschen Fußball. Das heißt automatisch, dass es auf der Abgangsseite keine großen Kaderbewegungen geben kann. Wir brauchen eine funktionsfähige Achse. Eckpfeiler können wir nicht gehen lassen.“ Chabot ist zweifelsohne ein Eckpfeiler der Geißböcke, gehört in dieser Saison zu den besten Innenverteidigern der Liga, überzeugt mit überragenden Zweikampfwerten, einer guten Passquote und einem starken Spielaufbau.

Neben der Eintracht soll laut „Bild“ auch der VfB Stuttgart interessiert sein. Die Schwaben würden den Abwehrspieler demnach seit Wochen beobachten.

Nadjombe verlässt den 1. FC Köln

Zwar darf der FC für ein Jahr keine neuen Spieler aufnehmen, abgeben darf der Klub Akteure aber sehr wohl. Das Online-Portal fussballeuropa.com berichtet von einem möglichen Weggang beim 1. FC Köln: Verliert der FC mit Pierre Nadjombe ein weiteres Talent?

Laut dem Artikel werde der FC nach „aller Wahrscheinlichkeit“ Pierre Nadjombe verlieren. Der U21-Stammspieler der Kölner stehe demnach in Gesprächen mit einem Zweitligisten, die Verhandlungen seien „sehr konkret“. Der 20-jährige Nationalspieler der U23 von Togo kam in der Regionalliga West in jeder Begegnung zum Einsatz, nur zwei Mal von der Bank. Gegen den Spitzenreiter aus Bocholt erzielte der Rechtsverteidiger den 1:0-Siegtreffer, insgesamt kommt Nadjombe in dieser Saison auf zwei Tore und drei Assists. Der Kölner Youngster trainierte bereits bei den Profis mit und kam unter anderem in den Testspielen gegen Bergisch Gladbach und Reusrath auch zum Einsatz. Gegen Reusrath legte der Außenbahnspieler Sargis Adamyan sogar ein Tor auf.

Kommt der FC zu spät?

Doch laut Online-Artikel soll der Youngster schon bald für einen anderen Klub im Einsatz sein. Nadjombe strebe einen Wechsel in diesem Winter, spätestens im kommenden Sommer an. fussballeuropa.com berichtet weiter, dass Nadjombe aus dem Profitrakt nicht die nötige Rückendeckung und Unterstützung erhalte. Ähnlich wie bei Justin Diehl will laut Artikel auch Nadjombe seinen Vertrag bis Sommer 2024 nicht bei den Kölnern verlängern. Gerade angesichts der Transfersperre ein herber Schlag. Denn Nadjombe gilt als ein großes Talent auf der rechten Außenbahn, könnte in Zukunft eine wichtige Rolle auch bei den Profis spielen. Zumal der Vertrag von Benno Schmitz im kommenden Sommer ausläuft, genauso wie die Leihe von Rasmus Carstensen, für den der FC immerhin eine Kaufoption besitzt. Nadjombes Chancen auf eine Rolle bei den Profis stünde also gar nicht schlecht.

Erst auf der Pressekonferenz am vergangenen Freitag betonte Christian Keller, wie wichtig der Unterbau der Geißböcke in Zukunft angesichts des Registrierungsverbots sein werde. „Wir können jetzt auch mal Dinge angehen, die man in einer normalen Situation vielleicht nicht angegangen wäre“, sagte Keller zum Thema „Nachwuchsarbeit“. „Vielleicht muss jetzt der Mut erzwungen werden, auch mal Spieler reinzuschmeißen, bei denen man normalerweise vielleicht gesagt hätte, sie sind nicht so weit.“ Eine Äußerung, die der Sportdirektor durchaus in Bezug auf Baumgart gesagt haben dürfte, dem einige Fans zu wenig Mut gerade in Bezug auf die Youngster nachsagten. Eine wichtige Rolle werde dabei natürlich auch der neue Trainer spielen, betonte Keller.

Laut Artikel könnte der FC in dieser Hinsicht aber zu spät kommen. Demnach habe sich Nadjombe bereits für einen Wechsel fest entschieden, an der Entscheidung gäbe es „nichts mehr zu rütteln“. Wohin es den 20-Jährigen verschlägt, nennt fussballeuropa.com nicht. Das Online-Portal liga-zwei.de spekuliert bereits mit einem Wechsel zum VfL Osnabrück.

—— Der internationale Sportgerichtshof hat die FIFA-Sperre bestätigt —–

Wie ernst ist das Interesse an Keitel?

Die Marschroute in Sachen Transferfenster ist beim FC klar – zumindest nach den Kölner Verantwortlichen. „Es würde unserer Mannschaft sicherlich helfen, wenn wir die Achse – Stürmer, Sechser und Innenverteidiger – noch einmal verstärken könnten“, wiederholte Kölns Sportchef Christian Keller erst vor wenigen Tagen und grenzte die Suche direkt ein. „Wenn wir im Winter Spieler holen, dann ist es das Bestreben, keinen jungen, entwicklungsfähigen Spieler zu verpflichten, sondern einen Spieler, von dem wir denken, dass er uns sofort weiterhilft.“ Wie die „Bild“ berichtet, könnte Yannik Keitel ins Beuteschema passen. Und der Name wird auch bereits in den Sozialen Medien diskutiert. Laut der „Bild“ sei es „denkbar“, dass der FC an Keitel interessiert sein könnte. Immerhin gab es schon im Sommer das Interesse. Steffen Baumgart und Keller holten sich damals einen Korb beim SC ab, angeblich soll eine Ablöse von fünf Millionen Euro im Raum gestanden haben.

Lange Verletzungsmisere

Nun sind die Kölner nach wie vor auf der Suche nach einem Sechser. Auch, weil dadurch ein Transfer von Dejan Ljubicic möglich werden könnte. Ein Wechsel des Mittelfeldspielers steht im Raum, um eventuell Gelder für mögliche Neuverpflichtungen zu akquirieren. Laut dem Artikel sei Keitel auch im Sommer an einem Wechsel nach Köln interessiert gewesen. Tatsächlich war der FC im Sommer nicht der einzige Interessent. Auch der VfB Stuttgart soll den Hut in den Ring geworfen haben. Freiburg hielt an dem Mittelfeldspieler fest, der in der U21 bereits neben Eric Martel auf der Doppelsechs gespielt hat. Tatsächlich kommt der 23-Jährige beim SC in dieser Saison erst auf drei Einsätze für die Mannschaft aus dem Breisgau, spielte ganze 126 Minuten.

Allerdings spielte da auch die Verletzungsmisere von Keitel eine große Rolle. Seit Oktober fehlte der Mittelfeldspieler immer wieder aufgrund von anhaltenden Adduktorenverletzungen und stand nur einmal im Kader. Ganze elf Wochen setzte die Verletzung den Spieler außer Gefecht. Ob Keitel dem FC also sofort im zentralen Mittelfeld helfen könnte, ist offen und hängt von der Genesung ab. In seinen vier Jahren beim SC sammelte der 23-Jährige wettbewerbsübergreifend 66 Einsätze ein, spielte im Schnitt eine gute halbe Stunde. Der Durchbruch ist dem Mittelfeldspieler in Freiburg noch nicht gelungen. Auch beim FC bestünde also die Gefahr, dass sich der Spieler noch entwickeln müsse. Das schloss Baumgart bei seinem Transfergesuch kategorisch aus. Zum Entwickeln habe man nun keine Zeit mehr, sagte der Coach. Zumal sich mit Denis Huseinbasic und Jacob Christensen zu entwickelnde Spieler im Kader befinden.

Für eine mögliche Verpflichtung spricht Keitels im kommenden Sommer auslaufender Vertrag. Will der SC den Spieler verkaufen und zumindest noch eine geringe Ablöse einstreichen, wäre ein Wechsel wohl nur im Winter eine Option. Den aktuellen Marktwert berechnet gool.ai auf mehr als drei Millionen Euro. Nach wie vor steht und fällt ohnehin jeder Transfer-Entscheidung mit dem CAS-Urteil.

FC an Reese interessiert?

Acht Neuzugänge, einige Abgänge hatte der FC im Sommer zu verzeichnen. Ob nun im Winter nachverpflichtet werden darf, ist komplett offen. Falls ja, wollen die Kölner auf drei Positionen nachjustieren. So gibt es auch weiterhin Transfergerüchte beim 1. FC Köln. Ein Überblick.

picture alliance/dpa | Andreas Gora

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Interesse an Reese?

Laut der „Sport Bild“ hat der 1. FC Köln weiterhin Interesse an Fabian Reese. Der 26-Jährige war vor einem Jahr schon einmal Thema bei den Geißböcken. Damals stand er allerdings noch bei Holstein Kiel unter Vertrag. Laut Artikel sollen sich die Kölner auch mit dem Außenspieler getroffen haben. Doch Reese entschied sich vor einem Jahr für die Hertha, gegen Augsburg, Köln und Bremen, der gebürtige Kieler wollte in Berlin Bundesliga spielen und verließ seinen Heimatklub. Es folgte der Abstieg mit Berlin und dir Rückkehr in Liga zwei. Das Interesse aus Köln soll laut der „Sport Bild“ nicht abgeklungen sein. Genauso wenig wie das anderer Bundesligisten.

Doch wie realistisch ist ein Transfer? Zu aller erst steht und fällt jeder Transfergedanke der Kölner mit dem bevorstehenden CAS-Urteil. Der FC kann mit den Spielern und Spielerberatern zwangsläufig nicht in finale Gespräche treten, so lange die Sperre noch im Raum steht. Alle Verhandlungen finden unter Vorbehalt statt. Gegenüber Mitbietern ist Köln in diesem Punkt klar im Nachteil. Laut „Sport Bild“ ist auch Werder Bremen weiterhin an einer Verpflichtung des Norddeutschen interessiert. Trainer Ole Werner hat mit dem Außenbahnspieler schon gearbeitet, die beiden kennen und schätzen sich. Allerdings hat Reese zuletzt auch betont, wie wohl er sich in Berlin fühlt. Die Hertha ist seit neun Pflichtspielen ungeschlagen, steht im Viertelfinale des DFB-Pokals und hat sich auch in der Liga den Anschluss zu den Aufstiegsplätzen herstellen können. Erst nach dem 2:1-Erfolg über Lautern am Wochenende betonte Reese: „In diesem Team steckt so viel. Wir wollen am Saisonende aufsteigen“. Das hört sich nicht nach Abschied an.

Aktuell suchen die Kölner auf anderen Positionen

Mit seiner Schnelligkeit und variablen Spielweise würde der 26-Jährige dennoch fast schon perfekt in das Spielsystem von Steffen Baumgart passen. Zudem schlägt Reese gefährliche Flanken. Die Online-Plattform gool.ai berechnet den Marktwert des Linksaußen auf 2.6 Millionen Euro. Er wäre also im Reich des Finanzierbaren für die Geißböcke. Und doch überwiegt das „aber“. Denn Reese ist alles andere als der gesuchte Stoßstürmer. Der 26-Jährige ist eigentlich auf der linken Außenbahn zu Hause, spielt aber auch auf dem rechten Flügel. Dort agieren im aktuellen Kölner Konstrukt Linton Maina und Jan Thielmann. Mit Luca Waldschmidt, Florian Kainz, aber auch Spielern wie Rasmus Carstensen und Max Finkgräfe sind die Kölner auf diesen Positionen eigentlich überbesetzt, selbst wenn die Form der meisten Geißböcke aktuell nicht stimmt. Gerade in Bezug auf die von Christian Keller geäußerte Wunschliste (Innenverteidiger, Sechser und Stoßstürmer) würde eine Reese-Verpflichtung wenig Sinn ergeben, obgleich der Spieler dem FC definitiv gut tun würde.

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Limnios vor dem Absprung?

Während sich die Suche nach Neuverpflichtungen beim FC schwer gestaltet, bahnt sich offenbar ein Abgang beim 1. FC Köln an. Wie das griechische Portal „Sportime“ berichtet, wird Dimitrios Limnios den FC bereits im Winter verlassen. Das kommt nicht wirklich überraschend, denn bei den Geißböcken ist der Grieche bekanntermaßen außen vor, steht nicht im Kader, erhält keine Chance. Wie das Portal angibt, habe man sich bereits mündlich auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Limnios wird mit Klubs aus Polen, der Niederlande und der 2. Bundesliga in Verbindung gebracht. Für den FC besonders ärgerlich: Limnios hat die Geißböcke bei der Verpflichtung drei Millionen Euro Ablöse gekostet. In Köln konnte sich der Außenbahnspieler nie durchsetzen.

Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Moukoko im Kölner Fokus?

Noch im Sommer betonte FC-Sportdirektor Christian Keller, man wolle keinen neuen Stürmer verpflichten, der aktuelle Kader sei stark genug. Nach dem elften Spieltag der Fußball-Bundesliga deutet viel darauf hin, dass der Sportdirektor mit der Beurteilung ein wenig daneben gelegen habe. Und dem Vernehmen nach hat es auch im Sommer durchaus Versuche gegeben, einen neuen Stürmer zu verpflichten. So berichtete die Sportbild erst in der vergangenen Woche, dass der FC beim Versuch, Youssoufa Moukoko unter Vertrag zu nehmen, abgeblitzt sei. Der FC sei zu spät gekommen, Moukoko habe sich gegen einen schnellen Wechsel entschieden, wolle sich bei Dortmund durchsetzen. Das generelle Interesse bestätigte Steffen Baumgart am Montag.

Wie nun die „Bild“ berichtet, ist das Interesse an dem Stürmer, der sich aktuell gemeinsam mit Eric Martel und Jan Thielmann mit der U21 auf Länderspielreise befindet, nicht abgeklungen. Im Gegenteil. Der Stürmer soll auf der Wunschliste der Kölner ganz oben stehen. Nachdem der BVB im vergangenen Sommer mit Niclas Füllkrug einen weiteren Stürmer vor die Nase gesetzt bekommen hat, hätte ein Wechsel schon damals in der Theorie durchaus Sinn machen können, zumindest mit einigen Monaten Abstand. So wäre der Angreifer beim FC auf Einsatzzeit gekommen, die er nun wie eigentlich damals schon erwartbar bei Dortmund nicht bekommt. Insgesamt kommt der 18-Jährige auf sechs Einsätze in der Liga, spielte 118 Minuten. Dass es aktuell Kontakt zwischen Moukoko und dem FC gebe, dementierte Baumgart aber ebenfalls am Montag.

Moukoko kommt erst auf 118 Liga-Minuten

Der FC ist auf der Suche nach einem gefährlichen Angreifer. Mit insgesamt nur acht Toren, davon zwei durch einen Stoßstürmer, verfügen die Kölner über den schlechtesten Angriff der Liga. „Ich glaube, dass wir insgesamt gucken müssen: Wenn wir Spieler holen – und jetzt äußere ich einen Wunsch – dann sollten es Spieler sein, die ich nicht mehr entwickeln muss, sondern die in der Bundesliga gespielt haben. Und nicht jemanden, der vielleicht irgendwann mal hilft“, hatte FC-Trainer Steffen Baumgart vergangene Woche gesagt. Am vergangenen Sonntag hatte wiederum Christian Keller betont, ein neuer Stürmer stände ganz oben auf der Agenda. Möglicherweise erhofft sich der Stürmer mehr Einsatzzeit bei einem anderen Bundesligisten, der BVB wirkt auch alles andere als glücklich mit dem Angreifer.

Ein Wechsel von Moukoko erschien ohnehin unrealistisch. Ein Kauf des Stürmers kommt nicht in Frage. Das Online-Portal Gool-ai berechnet den Marktwert des Youngsters auf knapp 19 Millionen Euro. Moukoko hat beim BVB erst Anfang des Jahres einen hochdotierten Vertrag bis 2026 unterschrieben. Sein Gehalt wird auf 3.5 Millionen Euro plus diverse Boni geschätzt. Wenn überhaupt wäre eine Leihe in Frage gekommen. Der FC würde dann einen Teil dieser Summe übernehmen und vermutlich auch ein geringe Ablöse bezahlen müssen. Ohnehin schwebt über dieser Entscheidung noch die mögliche Transfersperre wie ein Damoklesschwert. Experten gehen davon aus, dass der FC noch vor der Winterpause mit einem Registrierungsverbot von einer Transferperiode belegt wird. Damit schwebt der FC einmal mehr im Ungewissen. Am vergangenen Sonntag betonte Keller, dass das wiederum Transferverhandlungen nicht erleichtere. Die Erfahrung machte der FC bekanntlich im Sommer mit Benedict Hollerbach, der den Kölnern noch von der Angel gesprungen ist. Ähnlich soll es sich auch bei einem Sechser verhalten haben.

Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Interesse an Chabot?

Wie „Sport1“ berichtet, haben neben Teams aus der Premier-League auch einige Top-Klubs der Bundesliga den Spieler auf dem Zettel. Um welche Vereine es sich dabei handelt, nennt das Online-Portal des TV-Senders nicht. Fakt ist aber, dass Chabot bereits seit der vergangenen Saison einer der besten Innenverteidiger der Liga ist. Der 25-Jährige hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten in seiner Premierensaison für die Kölner in der vergangenen Spielzeit einen Stammplatz erarbeitet. Das Interesse anderer Klubs kommt also alles andere als überraschend und war nur eine Frage der Zeit.

Im Winter 22 war Chabot von Sampdoria Genua ausgeliehen worden. Der Abwehrspieler kam in der Rückrunde allerdings nur zu vier Einsätzen, davon zwei in der Startelf. „Ich habe erst einmal gebraucht, um mich an die Liga, das Tempo zu gewöhnen“, sagte Chabot im Sommer in einem Sky-Interview. In der vergangenen Saison steigerte sich Chabot und wurde zum Stammspieler, auch aufgrund der Verletzung von Luca Kilian. Nicht nur das, der Innenverteidiger war absoluter Leistungsträger, mit erstaunlich wenigen Ausreißern nach unten. Und er war einer der zweikampfstärksten Abwehrspieler der Liga. Der FC verpflichtete Chabot im Früh-Sommer fest.

An die Leistung der vergangenen Saison konnte der 25-Jährige trotz der Krise in der neuen Spielzeit nahtlos anknüpfen. Aktuell kommt der 25-Jährige auf eine Zweikampfquote von rund 66 Prozent – er gewinnt zwei von drei seiner Duelle. Zudem kommen nahezu neun von zehn Pässen zu seinen Mitspielern. In dieser Saison stand Chabot in allen Spielen der Kölner auf dem Platz, wurde nur aufgrund einer muskulären Verletzung gegen Frankfurt vorzeitig ausgewechselt. Chabot hält gemeinsam mit Timo Hübers die FC-Defensive zusammen. Nicht umsonst haben die Kölner trotz des Tabellenplatzes erst 15 Gegentore kassiert. Der Vertrag des Abwehrspielers läuft noch bis 2026, der Marktwert liegt laut Experten bei rund fünf Millionen Euro. Mögliche Kölner Abgänge wären nicht von einer möglichen Transfersperre betroffen. Aktuell ist es aber trotz der klammen Kassen und gerade wegen der drohenden Sanktion eher unwahrscheinlich, dass die Kölner ihren Abwehrchef ziehen lassen werden.

Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Pedersen wechselt nach Wales

Die Meldung ploppte Ende Juli auf. Ein Fanblog des walisischen Fußballvereines Swansea City war sich sicher, Kristian Pedersen würde den FC verlassen und sich Swansea anschließen. Tatsächlich ist planetswans.co.uk recht gut informiert und lag mit zwei der angekündigten drei Transfers Richtung City goldrichtig. Einzig der Wechsel von Kristian Pedersen bewahrheitete sich nicht. Noch nicht. Denn der Däne fehlte am Donnerstag beim Training, gut möglich, dass er den FC also kurz vor Transfer-Schluss wie erwartet verlässt. Pedersen wird beim FC keine große Rolle mehr spielen. Als sich damals der Wechsel andeutete, wusste Kristian Keller weder von einem Angebot, noch von einem Medizincheck, den der Blog bereits verkündet hatte. „Ich kann nicht ausschließen, dass sich der Club noch bei uns meldet“, sagte der Sportchef aber auch. Tatsächlich ist ein Transfer des Dänen nun durchaus wahrscheinlich. Der 19-jährige Max Finkgräfe hat Pedersen schon jetzt den Rang abgelaufen und ist der Backup von Leart Pacarada, der auf der linken Abwehrseite gesetzt ist.

Noch vor wenigen Tagen hatte Steffen Baumgart unter anderem Kristian Pedersen als einen Ersatz auf der Innenverteidiger-Position vorgeschlagen, falls die drei „Bundesliga tauglichen“ Innenverteidiger nicht reichen würden. Durch die Verpflichtung von Dominique Heintz ist auch diese Position besetzt. Da Heintz in Bochum auch auf der Position des Linksverteidigers gespielt und Pedersen schon am vergangenen Samstag auf der Tribüne Platz genommen hat, deutet viel auf einen Abgang hin. Für den Dänen scheint es zurück Richtung Großbritannien zu gehen. Der Däne spielte von 2018 bis 2022 für Birmingham City. Swansea hat mittlerweile den niederländischen Linksverteidiger Nathan Tjoe-A-On unter Vertrag genommen. Da die „Swans“ aber zwei Linksverteidiger abgegeben haben, soll noch ein weiterer Spieler für diese Position gefunden werden. Dabei könnte es sich um Pedersen handeln.

Der 28-Jährige Linksverteidiger war im vergangenen Sommer zum FC gewechselt, konnte sich gegen Jonas Hector aber erwartungsgemäß nicht durchsetzen. Pedersen kam in der vergangenen Spielzeit auf 14 Einsätze, allerdings nur auf sechs in der Liga, davon wurde er wiederum drei Mal eingewechselt.

Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Update: Dominique Heintz hat beim FC unterschrieben

Dominique Heintz steht unmittelbar vor der Unterschrift beim 1. FC Köln. Nach unseren Informationen soll der Verteidiger bereits am Donnerstag bei den Geißböcken offiziell vorgestellt werden. Noch in der vergangenen Woche hatte FC-Trainer Steffen Baumgart gesagt, er wäre auch nach dem Abgang von Nikola Soldo mit dem Kader zufrieden, man halte aber die Augen offen. Schließlich könne man die Vakanz intern auffangen. Tatsächlich geht Köln aber ebenfalls nach Aussage von Baumgart mit nur drei Bundesliga tauglichen Innenverteidigern in die Saison. Ein „Lassen wir uns überraschen“, konnte sich der Coach ebenfalls nicht verkneifen. Der Transfer von Dominique Heintz kommt allerdings nicht überraschend. Schon Mitte August hatte unter anderem die „Bild“ über einen möglichen Wechsel des Innenverteidigers spekuliert. Nun fehlt nur noch die offizielle Bestätigung.

Der 30-Jährige spielte von 2015 bis 2018 für den FC. Über den SC Freiburg landete der Innenverteidiger beim FC Union Berlin. Dort kam Heintz nur selten zum Einsatz und wurde in der Rückrunde der vergangenen Saison an den VfL Bochum ausgeliehen. Auch nach seiner Rückkehr nach Berlin würde Heintz wohl nur auf wenig Einsatzzeit kommen. Aufgrund seiner geringen Chancen sollte Heintz für den FC durchaus bezahlbar sein. Der Innenverteidiger hat bei Union noch Vertrag bis 2024.

Eine Lösung im Fall Faride Alidou scheint in Sicht

Update: Alidou hat beim FC unterschrieben

Noch am vergangenen Montag äußerte FC-Trainer Steffen Baumgart einen Wunsch – wenn auch indirekt. Der Kölner Coach betonte, dass ihm einfach drei, vier schnelle Leute im Kader fehlen würden. Und das war eben in jener Begegnung deutlich zu sehen. Nach dem Ausfall von Linton Maina fehlt auf den Außenbahnen das Tempo. So sehr, dass Baumgart Neuzugang Rasmus Carstensen kurzfristig von einem rechten Verteidiger zu einem rechten Offensivspieler umfunktionierte – allerdings ohne zählbaren Erfolg. Dass die Kölner sich nach einem neuen Offensivspieler, der eben jenes Leistungsattribut mitbringt, ist bekannt. Auch ein Name geistert seit Wochen durch das Geißbockheim: Faride Alidou von Eintracht Frankfurt. Die Verpflichtung scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. So sollen sich der Verein und der U21-Nationalspieler bereits geeinigt haben.

Wie berichtet, hängt der Deal nach wie vor an einer Kaufoption, die der FC gerne im Vertrag verankert haben will, Frankfurt aber ablehnt. Dennoch könnte schon bald Bewegung in die Causa kommen. Bei einer Pressekonferenz der Hessen äußerte sich Markus Krösche zu der Personalie. „Es ist wichtig, dass Faride Spielpraxis bekommt“, sagte der Sportchef und Freund von Steffen Baumgart. Und auf die Frage, ob es zu dem Wechsel nach Köln kommen würde. „Das kann passieren“, sagte der 42-Jährige lächelnd. „Es kann sein, dass wir da eine Lösung finden.“ Ein Dementi hört sich anders an. Zu der möglichen Kaufoption wolle sich Krösche nicht festlegen. „Wir sind noch nicht in dem Status, über Details zu sprechen.“ Die Lösung könnte – wie der „Kicker“ berichtet – eine Rückkaufoption der Frankfurter sein. In diesem Fall würde der FC die Kaufoption ziehen können und Frankfurt den FC im Grunde auskontern. Dann müssten die Hessen aber eine höhere Ablöse bezahlen. Laut Sport1-Informationen soll sich die Kaufoption zwischen drei und vier Millionen Euro bewegen, die Rückkaufoption bei fünf bis sechs Millionen Euro.

Alidou nicht beim Eintracht-Training

FC-Trainer Steffen Baumgart wollte am Donnerstag eine Einigung nicht bestätigen. „Ich bin mir sicher, dass wir uns um einen Offensivspieler bemühen“, sagte der Kölner Coach. „Aber dass da eine Einigung vorliegen soll, ist bei Weitem nicht so.“ Fakt ist: Die Kölner suchen händeringend nach einem schnellen Spieler, den sie in Faride Alidou gefunden haben. Der Spieler will sich beim FC entwickeln, die Frankfurter wollen, dass der Akteur Spielpraxis erhält. Eine Lösung scheint also nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Der schnelle Offensivspieler ist bei den Hessen in der vergangenen Saison nicht wirklich glücklich geworden, kam auf insgesamt 15 Kurzeinsätze mit nur einer Torvorlage. Immerhin erzielte Alidou ein Tor in der Champions League gegen Tottenham. Zu den Stärken des 22-Jährigen gehören die progressiven Läufe, Läufe in die Tiefe und ein starkes Eins-gegen-eins. Der gebürtige Hamburger passt also perfekt in das Anforderungsprofil der Geißböcke. Und: Alidou nahm am Donnerstag nicht mehr am Training der Eintracht teil.

Soldo vor Wechsel

Nikola Soldo steht offenbar vor einem Wechsel. Am Mittwoch hatte der Abwehrspieler bereits beim Mannschaftstraining gefehlt. Wie die „Bild“ berichtet, steht der Innenverteidiger unmittelbar vor einem Wechsel zum 1. FC Kaiserlautern in die 2. Bundesliga. Zuletzt hatten die Verantwortlichen immer wieder gesagt, dass sie Soldo keine Steine in den Weg legen würden. Im Gegenteil: Steffen Baumgart hatte zuletzt betont, dass er nur noch über drei Innenverteidiger mit Bundesliga-Niveau verfüge. Neben den Stammverteidiger Timo Hübers und Jeff Chabot meinte der Coach Luca Kilian. Soldo galt somit schon länger als möglicher Transferkandidat.

Der Innenverteidiger war in einer Nacht- und Nebelaktion im vergangenen Sommer an den Rhein geholt und sogar erst nach dem Ende des Deadline-Days vorgestellt worden. Beim FC konnte sich der Sohn von Ex-FC-Profi Zvonimir Soldo nicht durchsetzen, kam in der Vorsaison auf sieben Bundesliga- sowie vier Conference-League-Einsätze. Bei der U21-EM wollte er sich mit Kroatien für weitere Aufgaben bewerben, Soldo spielte nicht eine einzige Minute, Kroatien schied wie Deutschland in der Gruppenphase aus. Ob der FC den Innenverteidiger verleiht oder verkauft, ist noch offen. Beide Varianten sind denkbar. So oder so werden die Kölner dann mit großer Wahrscheinlichkeit auch selbst noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden müssen. Die Online-Plattform Gool.ai berechnet den Marktwert des Kroaten auf 1,8 Millionen Euro.

Keller dementiert Ljubicic-Gerücht

Christian Keller hat am Abend die Gerüchte um einen möglichen Wechsel von Dejan Ljubicic Richtung Wolfsburg ausgeschlossen. Am Rande des Fußball-Talks der „Rheinischen Post“ sagte Keller, dass der Österreicher in der kommenden Saison definitiv in Köln spiele.

Dejan Ljubicic vor dem Absprung? (dementiert)

Laut Sky befinden sich der 1. FC Köln und der VfL Wolfsburg bereits in Verhandlungen und Dejan Ljubicic soll das Gespräch mit den Kölner Verantwortlichen gesucht haben. Demnach habe der 25-Jährige um die Freigabe gebeten. Ein Wechsel des Österreichers wäre ein herber Schlag für die Kölner. Nach dem Abgang von Ellyes Skhiri war Ljubicic einer der Kandidaten für die Doppelsechs. Laut dem Online-Portal Gool.ai ist Ljubicic aktuell der wertvollste Spieler des FC. Das Portal berechnet den Marktwert des Mittelfeldspielers auf gut acht Millionen Euro. Laut Sky ist eine Ablöse von acht bis zehn Millionen Euro im Gespräch. Ob die Kölner den Spieler für diese Summe ziehen lassen, ist aber zu bezweifeln. Ljubicic verfügt dem Vernehmen nach nicht über eine Ausstiegsklausel.

In der vergangenen Saison stand der Österreicher meist in der Startelf. In 33 Pflichtspielen erzielte der laufstarke Mittelfeldspieler acht Tore. Aktuell hat Ljubicic noch Vertrag bis 2025. Der gebürtige Wiener wechselte 2021 zum 1. FC Köln und entwickelte sich schnell zu einer festen Größe bei den Geißböcken. In der vergangenen Saison war Ljubicic lange verletzt ausgefallen und hatte dann Schwierigkeiten, zurück zu alter Form zu finden. In dieser Saison soll dem Österreicher beim FC eigentlich eine wichtige Rolle zukommen. Am Mittwoch konnte Ljubicic nicht mit der Mannschaft des 1. FC Köln trainieren. Der Österreicher leidet noch an den Folgen einer Verletzung aus dem Test gegen den FC Nantes.

Hat der FC doch noch Interesse an einem Sechser?

Wie das schweizer Portal 4-4-2.ch berichtet, soll der FC Interesse an einer Leihe Charles Pickel von Cremonese haben. Der Mittelfeldspieler ist mit dem italienischen Klub abgestiegen und sucht eine neue Herausforderung in der Bundesliga. Neben dem FC soll auch der VfB Stuttgart bereits ein Angebot unterbreitet haben. Allerdings wollen die Schwaben den 26-Jährigen fest verpflichten. Pickels ist ein ähnlicher Spielertyp wie Ellyes Skhiri und war 2021 bereits bei den Kölnern im Gespräch. Pickel hat noch Vertrag bis 2026, der Marktwert liegt bei rund zwei Millionen Euro. Offenbar haben die Schwaben aktuell die Nase vorne. Spannend: Liegt Cremonese wirklich ein Angebot von den Kölnern vor, scheint der FC doch noch an der Verpflichtung eines Sechser interessiert zu sein.

FC hat Carstensen auf der Liste (30. Juli) – Update: Carstensen bereits in Kön

Wie mehrere belgische Medien berichten, hat der 1. FC Köln Interesse an Rasmus Carstensen. Der Kontakt bestehe dem Vernehmen nach schon länger. So berichtet die seriöse Tageszeitung „Het Belang van Limburg„, dass der FC als einer von mehreren Bundesligisten Interesse an einer Verpflichtung von Rasmus Carstensen habe. Demnach habe der Rechtsverteidiger aufgrund der starken Konkurrenz beim KRC Genk kaum Aussicht auf Einsätze. Der belgische Erstligist kann sich eine Leihe des 22-Jährigen gut vorstellen und hat damit einige internationale Erstligisten auf den Plan gerufen. So offenbar auch den FC, der weiterhin nach einem Backup für Benno Schmitz sucht. FC-Trainer Steffen Baumgart betonte zuletzt, dass er einen Spieler suche, der Schmitz herausfordere.

Update: Mittlerweile hat der Abwehrspieler den Medizin-Check in Köln absolviert. Die Unterschrift steht noch aus.

FC weiter auf der Suche nach einem Rechtsverteidiger

Der dänische U21-Nationalspieler, der am Samstag in Molenbeek nicht zum Kader des KRC gehörte, wurde bei Silkeborg IF ausgebildet. 2019 gelang dem Rechtsverteidiger der Sprung in den Profikader. Sowohl in der zweiten als auch in der ersten Liga war er Stammspieler bei seinem Heimatklub. Im vergangenen Sommer wechselte Carstensen für rund drei Millionen Euro zum KRC Genk. Dort konnte sich der 22-Jährige allerdings nicht durchsetzen. In der ersten Liga kam Carstensen auf gerade einmal vier Einsätze, erhielt ganze 47 Minuten Spielzeit. Neun Mal stand der Abwehrspieler bei der zweiten Mannschaft in der 2. belgischen Liga auf dem Platz. 17 Mal lief Carstensen für die U21 der Dänen auf. In der U20 spielte er sogar gemeinsam mit FC-Neuzugang Jacob Christensen.

Aktuell wird der Marktwert von dem Online-Portal transfermarkt.de auf 1,5 Millionen Euro eingeschätzt. Carstensen hat bei dem belgischen Erstligisten allerdings noch bis 2026 Vertrag. Ist der FC an einem Kauf interessiert, wäre also eine Ablöse für den Rechtsverteidiger fällig. Zuletzt hatte Baumgart FC-Youngster Meiko Wäschenbach auf der Position getestet. Der U19-Pokalsieger machte seine Sache auch gut, dennoch will der FC noch einmal auf der Verteidigerposition tätig werden.

Pedersen vor dem Absprung? (29. Juli)

Am Samstag spielte Kristian Pedersen noch für den 1. FC Köln das Testspiel gegen Erzgebirge Aue, am kommenden Wochenende könnte er ein Spiel in der EFL Championship gegen seinen Ex-Klub Birmingham City bestreiten – und das mit Swansea City. Das berichten zumindest einige walisische Online-Portale, unter anderem das gut informierte Portal planetswans.co.uk. Am Nachmittag hatte Swansea-Trainer Michael Duff angekündigt, dass schon in den kommenden Tagen drei Spieler den Medizincheck bei Swansea absolvieren werden. Namen wollte der 45-Jährige nicht nennen. Allerdings sind zwei Spieler schon bekannt. So berichteten unter anderem die BBC sowie zuvor planetswans, dass es sich um Carl Rushworth and Harrison Ashby handeln soll.

Der dritte Spieler sei laut der walisischen Portale Kristian Pedersen. So heißt es, dass der Linksverteidiger bereits in den kommenden Tagen zur medizinischen Untersuchung in Wales erwartet werde und tatsächlich eine Option für die Begegnung gegen Birmingham sei. Pedersen kam im vergangenen Sommer zum FC, absolvierte in der Bundesliga sechs, insgesamt 14 Spiele für die Geißböcke. Der Vertrag des 28-Jährigen läuft noch bis zum kommenden Sommer. Pedersen war aber Anfang des Jahres noch verletzt. Tatsächlich hatten die Kölner Verantwortlichen immer betont, dass man mit Spielern spreche, die mit ihrer Situation unglücklich seien. Gegen Jonas Hector hatte Pedersen keine Chance und nun hat Leart Paqarada auf der linken Seite ebenfalls die besseren Karten. Zudem drängte sich zuletzt Max Finkgräfe auf. Der Youngster spielte zwar eine überragende Vorbereitung und sich ins Blickfeld, ob der 19-Jährige aber schon das Zeug zum Backup von Paqarada hat, ist fraglich.

So müssten die Kölner möglicherweise auch noch auf der linken Abwehrseite einen weiteren Verteidiger suchen. Eine Alternative könnte dann auch wieder Noah Katterbach werden. Der Verteidiger erholt sich von seinem Kreuzbandriss. Er war trotz der Verletzung weiterhin mit dem Hamburger SV in Verbindung gebracht worden. Immerhin würde der FC aktuell noch eine Ablöse erzielen. Allerdings liegt den Geißböcken noch kein Angebot vor und beim FC weiß man nichts von einer medizinischen Untersuchung des Dänen.

Der FC ist offenbar an Tomas Vaclik interessiert (27. Juli)

Wie tschechische Medien übereinstimmend berichten, hat der FC sein Interesse an Tomas Vaclik bekundet. Der 34-jährige Keeper war zuletzt in der zweiten englischen Liga bei Huddersfield Town unter Vertrag, ist zurzeit aber vereinslos. Laut der Medienberichte soll der FC ein konkretes Angebot unterbreitet haben. Der 54-fache Nationalspieler lief unter anderem für den FC Basel, den FC Sevilla und Olympiakos auf. Zunächst hatte das Online-Portal infotbal.cz berichtet. Der FC könnte also offenbar auf der schwierigen Suche nach einer neuen Nummer zwei fündig geworden sein.

Die Suche gestaltete sich zuletzt kompliziert, da der FC ein klares Anforderungsprofil an die neue Nummer zwei hat. Demnach soll der Keeper erfahren genug sein, um im Notfall auf Bundesliga-Niveau einzuspringen, im besten Fall Marvin Schwäbe dabei auch noch fordern. Zudem ist die Rolle der Nummer zwei hinter Schwäbe klar definiert und der Keeper muss sich im Klaren sein, dass er in der kommenden Spielzeit hinter Jonas Urbig sogar nur noch die Nummer drei sein würde. Mit seinen Stationen in England, Spanien, der Schweiz und der Champions League sowie als Nationaltorwart Tschechiens dürfte er zumindest über die Erfahrung und Qualität verfügen, Schwäbe im Notfall zu ersetzen. Ob sich Vaclik mit dem Status der Nummer zwei und später als Nummer drei arrangieren kann, ist offen. Gut möglich, dass der Keeper für ein Jahr an den Rhein wechselt.

Vaclik gab 2012 sein Debüt in der tschechischen Nationalelf. Unter anderem spielte er die Europameisterschaft 2020 (2021). Zuletzt lief er für Tschechien im Juni im Freundschaftsspiel gegen Montenegro auf, Tschechien gewann 4:1. Allerdings ist der 34-Jährige hinter Tomas Koubek und Jiri Pavlenka nur noch die Nummer drei. Mit dem FC Basel gewann Vaclik 2014 in der Champions League auch dank seiner überragenden Leistungen gegen den FC Liverpool. 2020 gewann er mit dem FC Sevilla die Europa League, allerdings als Reservist. Für den Tschechen geht es aber auch um die Teilnahme an der EM 2024. Ein Aspekt, der gegen einen Wechsel nach Köln und das Dasein als Nummer zwei spricht.

Hat der FC Interesse an Fran Tudor? (12. Juli)

Noch am vergangenen Montag benannte Christian Keller die beiden großen Baustellen in Sachen Kaderplanung. Neben einem zweiten Torhüter, suche der FC weiterhin dringend nach einem Rechtsverteidiger. Glaubt man dem kroatischen Online-Portal Germanijak.hr könnten die Kölner auf dieser Position fündig geworden sein. Demnach habe der FC Interesse an Fran Tudor. Der 27-Jährige spielt aktuell für Raków Częstochowa in der polnischen Ekstraklasa und wurde gerade erst zum besten Defensivspieler Polens gewählt. In der vergangenen Saison kam der Kroate in 42 Pflichtspielen zum Einsatz, erzielte fünf Treffer und bereitete acht vor.

Foto: picture-alliance.de

Wie Germanijak.hr berichtet, hat Köln Interesse, das Portal schätzt die Ablöse des 27-Jährigen allerdings auf 2,5 Millionen Euro ein. Fraglich, ob der FC diese stolze Summe für den Backup für Benno Schmitz bezahlen will. Seit 2020 spielt Tudor für den aktuellen polnischen Meister. Zuletzt hatte der 27-Jährige betont, dass er sich einen Wechsel in eine Top-Liga durchaus vorstellen könne, dieser aber nicht nur an ihm läge. Tudor ist eigentlich im rechten Mittelfeld zu Hause, interpretiert die Rolle recht defensiv und spielte zuletzt auch häufig auf der rechten Verteidigerposition. Das Online-Portal Gool.ai berechnet den Marktwert des 27-Jährigen auf 2,26 Millionen Euro. Noch am Dienstagabend war Tudor für seinen Club in der Champions-League-Quali als rechter Mittelfeldspieler im Einsatz. Raków Częstochowa gewann 1:0 gegen Flora Tallinn.

Das Portal Germanijak.hr hatte im vergangenen Jahr als erstes über die bevorstehende Verpflichtung von Nikola Soldo berichtet. Schon im Winter gab es Gerüchte über einen Wechsel in die Bundesliga, Tudor wurde unter anderem mit Union Berlin in Verbindung gebracht. Köln hatte Kingsley Schindler ein Angebot zur Vertragsverlängerung gemacht. Der gebürtige Hamburger hatte aber abgelehnt. Zuletzt betonte Steffen Baumgart, dass er nicht an den Verbleib des 30-Jährigen glaube.

Wie geht es weiter mit Kingsley Schindler?

(*10. Juli) Wie die türkische Fachzeitschrift Fanatik berichtet, steht Kingsley Schindler auf der Liste von Trabzonspor. Nicht nur das: Die Zeitschrift berichtet, dass der siebenmalige türkische Meister die erste Adresse für den 30-Jährigen sein soll. So stehe Trabzonspor vor der Verpflichtung von zwei ausländischen Spielern. Einer soll laut Artikel Schindler sein. Mitte Juni gab es bereits Berichte über einen möglichen Wechsel in die Türkei. Damals galt Samsunspor als Topkandidat. Doch der Aufsteiger soll sich gegen Schindler entschieden haben. Offenbar konnten sich die Parteien nicht einigen.

FC an Keitel interessiert?

(*28.6.) Auf der Suche nach einem weiteren Mittelfeldspieler soll angeblich Yannik Keitel auf die Liste der Köln geraten sein.

Das berichtet Sky. Der U21-Nationalspieler schied zuletzt bei der Europameisterschaft in Georgien und Rumänien mit der DFB-Auswahl aus. Nun könnte laut des Berichts ein Wechsel nach Köln erfolgen. Dort sucht der FC nach wie vor nach einem Ersatz für Ellyes Skhiri. Laut Sky kann sich der Mittelfeldspieler zumindest einen Wechsel nach Köln durchaus vorstellen. Offenbar hat es bereits erste Gespräche gegeben. Aufgrund der EM kam es aber zu keinen weiteren Gesprächen, die könnte es nun geben. Keitel spielte bei der EM in den drei Gruppenbegegnungen, absolvierte für den SC Freiburg in der vergangenen Saison 31 Pflichtspiele und bereitete drei Tore vor. In der Startelf stand der 23-Jährige nur acht Mal.

Allerdings steht der Mittelfeldspieler auch bei anderen Bundesligisten hoch im Kurs. Unter anderem soll der VfB Stuttgart Interesse am dem Spieler des SC Freiburg haben. Keitel hat im Breisgau noch bis zum Sommer 2024 Vertrag. Er befindet sich also in einer guten Verhandlungsposition. Die Online-Plattform Gool.ai berechnet den Marktwert des 23-Jährigen auf 2,76 Millionen Euro. Update: Der FC will keinen Sechser mehr verpflichten…

Zieht es Timo Horn nach Florenz?

Auf der Suche nach einer neuen Nummer eins soll der AC Florenz auch auf Timo Horn gestoßen sein. Das berichtet das italienische Fachmagazin „Corriere dello Sport„. Die Position ist bei dem italienischen Erstligisten umstritten, Horn wäre eine Option. Aber offenbar eine von mehreren. Unter anderem nennt das Fachmagazin Alphonse Areola von West Ham United als möglichen neuen Keeper. Auch Dominik Livakovic von Dinamo Zagreb sei eine Option. Für Horn spricht allerdings, dass er nach dem Auslaufen seines Vertrags ablösefrei zu haben wäre.

Horn war in der Spielzeit 21/22 aufgrund einer Verletzung zur Nummer zwei hinter Marvin Schwäbe worden. Der Keeper nahm den Zweikampf nach seiner Genesung an, konnte sich aber gegen Schwäbe nicht mehr durchsetzen. „Ich hatte ursprünglich auch mal die Idee, ein Leben lang beim FC zu bleiben, jetzt haben sich die Dinge anders entwickelt, was man auch nicht einplanen kann. Ich habe die Entscheidung wohlüberlegt getroffen und will nochmal eine neue Herausforderung annehmen“, sagte Horn im Mai dem Express.

Nach 21 Jahren beim FC sucht der Keeper eine neue Herausforderung, geht aber nicht im Groll. „Die letzten zwei Jahre sind sehr, sehr gut gelaufen. Wenn man die persönliche Situation außen vor lässt, waren das tolle Momente, die man miterleben durfte. Aber trotz alledem ist es für mich der Anspruch gewesen, selbst zu spielen.“ Der 30-Jährige soll allerdings einen Wechsel in die Nähe von Köln bevorzugen.

Schindler vor Wechsel in die Türkei?

Geht jetzt alles ganz schnell? Wie das türkische Nachrichten-Portal Denge Gazetesi berichtet, haben Kingsley Schindler und Samsunspor eine „grundsätzliche“ Einigung erzielt. Das offizielle Statement sei nur noch eine Frage der Zeit, berichtet dengegazetesi.com.tr. Schon seit Tagen macht das Gerücht die Runde, dass Trainer Hüseyin Eroğlu ein Auge auf den 29-Jährigen geworfen habe und ihn zu dem Süper-Lig-Aufsteiger lotsen wolle. Der Trainer soll sogar beim letzten Saisonspiel gegen die Bayern in Köln gewesen sein. Die Gerüchte konkretisieren sich offenbar. Laut dem Portal soll Schindler einen Zweijahresvertrag in der Türkei erhalten.

Der FC hatte dem Außenbahnspieler ebenfalls ein Angebot unterbreitet. Das hatte Sportdirektor Christian Keller erst vor wenigen Tagen in einer Medienrunde bestätigt. Laut der „Bild“ müsste der 29-Jährige aber auf einen Teil seines Gehalts verzichten. Für den frisch gebackenen Nationalspieler Ghanas wird es auch darum gehen, viel Spielpraxis zu sammeln, um eine Chance auf den Afrika-Cup zu haben. Beim letzten Qualifikationsspiel am Sonntag gegen Madagaskar war Schindler nicht zum Einsatz gekommen. Beim FC würde er wohl auch in der kommenden Saison nicht über die Rolle des Jokers hinauskommen. Für Köln spielte der gebürtige Hamburger insgesamt 70 Mal und erzielte zwei Tore.

Schnappt sich Milan Ellyes Skhiri?

Lange war es still um Ellyes Skhiri, jetzt kommt offenbar doch Bewegung in einen Transfer des Mittelfeldspielers, der am Abend mit Tunesien in einem Freundschaftsspiel gegen Algerien spielt. Erstaunlich viel Bewegung. Es war so still, dass sich einige FC-Fans durchaus Hoffnung auf einen Verbleib des 28-Jährigen gemacht haben. Wie tuttomercatoweb.com berichtet, hat der AC Milan Ellyes Skhiri ein Angebot unterbreitet. Das Fußball-Online-Portal macht auch sehr konkrete Angaben: Demnach soll Skhiri einen Dreijahresvertrag erhalten und jährlich zwei Millionen Euro verdienen. Angeblich besteht zudem die Option auf ein weiteres Jahr. Der ebenfalls gut informierte Twitter-Dienst „Milan Posts“ widerspricht der Meldung allerdings vehement und macht die Verwirrung komplett. Milan habe andere Ideen für das Mittelfeld. Unter anderem ist Carney Chukwuemeka von Chelsea beim AC schon lange Gespräch. 

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Andere italienische und tunesische Quellen berichten von einem ähnlichen Angebot des FC Sevilla. Skhiri hatte in der Vergangenheit immer wieder betont, er wolle den nächsten Schritt auf der Karriereleiter gehen und zudem international spielen. Mailand und Sevilla würden demnach passen. Laut tuttomercatoweb.com, das an der ursprünglichen Meldung bislang festhält, hat sich der 28-Jährige allerdings Bedenkzeit erbeten, weil ihm auch ein Angebot von Crystal Palace vorliegen soll und er den Wunsch habe, in England zu spielen. Gegen Palace spricht allerdings der Tabellenplatz. Die Eagles schlossen die Saison als Elfter ab. Neben Mailand und Sevilla soll auch weiterhin die AS Roma an einer Verpflichtung interessiert sein, genauso wie der FC Valencia und Sporting Lissabon.

Vor einem Jahr spielte Skhiri noch im Rahmen des Telekom-Cups gegen den AC Milan. Der FC verlor 1:2. Beide Treffer für Milan erzielte der Weltmeister von 2018 Oliver Giroud, für den FC traf Florian Dietz.

Was ist dran am Vipotnik-Interesse?

Wie das Online-Portal fussballtransfer.com berichtet, soll auch der FC im Buhlen um den Stürmer den Hut in den Ring geworfen, Kontakt zu Maribor aufgenommen haben und sich damit in eine illustre Runde von Bundesligisten einreihen. Eine weitere Quelle nennt das Portal nicht. In den vergangenen Tagen und Wochen hat es bereits Interesse von zahlreichen deutschen Klubs wie Hertha BSC, der TSG Hoffenheim, Borussia Mönchengladbach, dem FC Augsburg und dem Hamburger SV gegeben. Laut dem Portal steigen offenbar nun auch Köln, Stuttgart und Freiburg in den Poker mit ein. Neben den Bundesligisten ist halb Europa – unter anderem Girondins Bordeaux und Betis Sevilla – an dem 21-Jährigen interessiert. Und offenbar auch der FC Metz. Wie das slowenische Portal Ekipa berichtet, steht ein Wechsel nach Frankreich kurz bevor.

Das Interesse halb Europas kommt nicht von ungefähr. Vipotnik erzielte in 38 Pflichtspielen 23 Tore für Maribor. Der Angreifer scheiterte allerdings im Sommer mit seinem Club in der Champions-League-, in der Eruopa-League- und anschließend in der Conference-League-Qualifikation. In Slowenien durchlief Vipotnik seit der U17 sämtliche Nationalmannschaften, ist aktuell A-Nationalspieler. Der Vertrag des Angreifers läuft noch bis 2024. Wie berichtet, empfehlen auch die Datenscouts von Global Soccer Network den Slowenen dem FC. Die Experten berechnen das Potenzial des Knipsers auf „internationale Klasse“. transfermarkt.de schätzt den Marktwert auf zwei Millionen Euro ein, Maribor will laut fussballtransfer.com 3,5 Millionen Euro haben.

Unsere Meinung: Ein Wechsel nach Köln ist eher unwahrscheinlich. Gegen den Transfer spricht neben der geballten Konkurrenz und dem konkreten Angebot von Metz, dass der FC möglichst nach deutschsprachigen Spielern Ausschau hält.

Folgt uns auf:

Skhiri wieder bei Olympique Lyon im Gespräch

Das berichtet Transfer-Experte Rudy Galetti. Zuletzt hatten mehrere Medien berichtet, Skhiri würde einen Wechsel in die italienische Serie A oder die spanische LaLiga anstreben, eine Rückkehr nach Frankreich sei unwahrscheinlich. Laut Galetti habe Lyon das Buhlen um Skhiri aber nicht aufgegeben. Im Gegenteil, das Gefühl sei gut und es habe bereits erste Kontakte zwischen den Parteien gegeben. Man strebe einen Vertrag bis 2026 mit dem Mittelfeldspieler an. Der Kölner Leistungsträger verlässt den FC ablösefrei, nachdem der Vertrag im Sommer ausgelaufen ist.

Der Tunesier, der in Frankreich aufgewachsen ist, war in der Vergangenheit oft mit Lyon und Stade Rennes in Verbindung gebracht worden. Auch einige Bundesligisten – unter anderem Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig – sollen interessiert gewesen sein. Aus Spanien wurden zuletzt der FC Sevilla und aus Italien die AS Rom genannt. Skhiris Marktwert wird auf rund 15 Millionen Euro berechnet. Gegen Lyon spricht allerdings, dass Skhiri eigentlich international spielen wollte. Lyon wurde in der Liga nur Siebter.

Interesse an Daiki Hashioka?

Offenbar hat der FC Interesse an Daiki Hashioka. Der Japaner steht aktuell beim belgischen Klub VV St. Truiden unter Vertrag. Wie FC-Sportdirektor Christian Keller am Freitag in mehreren Interviews bestätigte, soll je nach Verhandlung mit Kingsley Schindler ein weitere Außenverteidiger verpflichtet werden. Hashioka ist ein heißer Kandidat.

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Der 24-Jährige könnte der Backup für Benno Schmitz auf der rechten Verteidigerposition werden. Für den VV St. Truiden lief Hashioka 72 Mal auf und bereitete zwölf Treffer vor. Der offensiv ausgerichtete Abwehrspieler war 2021 von Urawa Red Diamonds nach Belgien gewechselt. Wie das belgische Portal voetbalbelgie.be berichtet, wolle sich der dreimalige japanische Nationalspieler nach zwei Jahren weiterentwickeln und der FC habe bereits ein Angebot unterbreitet. Das Online-Portal gool.ai berechnet der Marktwert des Japaners auf 1,77 Millionen Euro, allerdings spricht die Sprachbarriere gegen eine Verpflichtung.

Unsere Meinung: Stand jetzt ist eine Verpflichtung unwahrscheinlich. Viel hängt von Kingsley Schindler ab

Christensen unterschreibt beim FC

Auf der Suche nach einem Ersatz für Ellyes Skhiri ist der FC in Dänemark fündig geworden. Der 1. FC Köln verpflichtet Jacob Christensen vom FC Nordsjælland. Das gab der Klub am Donnerstagnachmittag bekannt. Der 21-jährige Däne wechselt ablösefrei an den Rhein und hat einen Vertrag bis 2026 unterschrieben.

Noch am Morgen äußerten sich auf den Sozialen Medien viele FC-Fans zu Ellyes Skhiri. Mit emotionalen Worten war der Tunesier in der jüngsten Folge der FC-Doku 24/7 zu sehen. Viele Fans wünschten sich einen Verbleib des Sechsers, der offenbar noch keinen neuen Verein gefunden hat. Das dürfte sich wohl zerschlagen. Der FC hat Christensen unter Vertrag genommen. Alles zu der Neuverpflichtung gibt es hier.

Update: Waldschmidt unterschreibt beim FC

Der FC hat einen weiteren Neuzugang für die kommende Saison nun offiziell bestätigt: Der 1. FC Köln hat Luca Waldschmidt verpflichtet. Wie der Klub am Dienstag bestätigte, wird der ehemalige Nationalspieler vom VfL Wolfsburg für ein Jahr ausgeliehen. Der „Kicker“ hatte bereits am Sonntag über den bevorstehenden Wechsel berichtet. Demnach greife unter gewissen Bedingungen eine Kaufpflicht, die Waldschmidt für drei Jahre an den Klub bindet.

Waldschmidt war 2021 von Benfica Lissabon für zwölf Millionen Euro zum VfL Wolfsburg gewechselt und hat bei den Wölfen noch Vertrag bis 2025. In der vergangenen Spielzeit kam der 27-Jährige aber nicht über die Rolle des Edeljokers hinaus. Beim FC erfüllt der Stürmer das Anforderungsprofil, dass Sportdirektor Christian Keller in der vergangenen Woche in einer Medienrunde für einen geplanten Transfer ausgegeben hatte. Keller zeigte sich da schon einer Leihe sehr positiv gegenüber.

Am Montag hatte Waldschmidt zunächst den Medizincheck in Köln absolviert, anschließend am Geißbockheim den Vertrag unterschrieben. Am Dienstagnachmittag hatte der Klub über seine Social-Media-Kanäle das Konterfei eines Spielers mit Lockenpracht mit den Worten „Wen wir hier alles anlocken“ gepostet. Ein erster Hinweis auf Luca Waldschmidt. Die Bestätigung folgte eine knappe Stunde später. „Wir standen schon seit geraumer Zeit mit Luca in Kontakt und freuen uns sehr, dass wir ihn nun für den FC gewinnen konnten. Luca besitzt alle erforderlichen Fähigkeiten, um unserem Spiel im letzten Drittel noch mehr Lösungsqualität und Torgefahr zu geben“, sagte Keller.

Waldschmidt kommt auf sieben DFB-Einsätze

Der gebürtige Siegener ist auf verschiedenen Positionen in der Offensive einsetzbar und erfüllt damit das Anforderungsprofil, das Keller unter der Woche bekannt gegeben hatte. Der FC suche demnach „einen Spieler, der im Idealfall als zweite Spitze und Zehner spielen kann“. Waldschmidt hat sämtliche Junioren-Mannschaft des DFB durchlaufen und kommt auf sieben Einsätze in der A-Nationalmannschaft. Das letzte Spiel bestritt er im November 2020 für die DFB-Elf. Damals unterlag Deutschland Spanien 0:6. 2019 wurde Waldschmidt Torschützenkönig bei der U21-Europameisterschaft.

Waldschmidt begann mit dem Fußballspielen im Alter von fünf Jahren bei SSV Oranien Frohnhausen. Nach weiteren Stationen wechselte Waldschmidt 2010 in die Jugend von Eintracht Frankfurt. Im April 2015 gab er für die Eintracht sein Bundesligadebüt gegen Borussia Dortmund. 2016 folgte der Wechsel zum Hamburger SV, 2018 zum SC Freiburg. Dort gelang dem Angreifer der endgültige Durchbruch. Waldschmidt wurde Nationalspieler und international begehrt. 2020 ging es nach Portugal zu Benfica Lissabon, 2021 folgte der Wechsel zum VfL Wolfsburg und nun offenbar zum FC.

1. FC Köln: Verpflichtung von Benedict Hollerbach steht wohl kurz bevor.

Der Transfer von Benedict Hollerbach nimmt dagegen konkrete Züge an. Der Angreifer hatte beim 2:1-Erfolg von Wehen Wiesbaden im Relegations-Rückspiel gegen Arminia Bielefeld beide Tore erzielt. „Ich hab jetzt Vertrag, der sich durch den Aufstieg um ein Jahr verlängert hat. Ich werde jetzt die Zeit erst einmal genießen, erst einmal vom Fußball abschalten und dann werden wir sehen“, sagte Hollerbach anschließend. Ein klares Dementi hört sich anders an. 

Auch Wehen-Coach Markus Kauczinski wurde am Dienstagabend auf den möglichen Wechsel des 22-Jährigen nach Köln angesprochen. „Wenn er dort hingehen sollte, glaube ich, dass sie einen sehr sehr guten Fang gemacht haben“, sagte er mit einem breiten Grinsen bei Sat1 und deutete damit wohl den FC-Transfer an. Auch Sat1-Moderator Matthias Opdenhövel wiederholte immer wieder, dass nur noch die offizielle Bestätigung fehle und der Trainer es durch die Blume bestätigt habe. Sollte es tatsächlich so kommen, werden die Kölner durch die Vertragsverlängerung eine Ablöse bezahlen müssen. Die Online-Plattform gool.ai berechnet den Marktwert des Angreifers auf 465.900 Euro. Bei einem Wechsel zum FC würde der Marktwert um mehr als das Zehnfache steigen. Die KI berechnet die Marktwerte von mehr als 90.000 Fußballspielern aus mehr als 70 Ligen anhand von objektiven Parametern.

Benedict Hollerbach jubelt nach einem Tor
Fußball: 2. Bundesliga – Relegation, Hinspiel, SV Wehen Wiesbaden – Arminia Bielefeld in der BRITA-Arena. Torschütze zum 3:0 Wiesbadens Benedict Hollerbach.

Wie der „Kicker“ berichtet, hat es erste Gespräche mit dem 1. FC Köln gegeben und der Klub befinde sich in der „Pole Position“. Hollerbach passt perfekt in das Anforderungsprofil des 1. FC Köln. Der Stürmer gilt als enorm schnell, dribbelstark und mit 22 Jahren noch sehr jung. Das passt aber wiederum perfekt in die Pläne des 1. FC Köln, junge Spieler zu entwickeln. Der 22-Jährige wurde in Starnberg geboren. Mit acht Jahren wechselte Hollerbach zu den Junioren von 1860 München. Von 2014 bis 2019 durchlief der Angreifer die Juniorenmannschaften von Bayern München, anschließend wechselte er zum VfB Stuttgart. Im Sommer 2020 folgte dann der Wechsel zum SV Wehen Wiesbaden.

Nach dem Aussetzen der FIFA-Sperre darf der FC auf dem Transfermarkt wieder tätig werden. Neben der bereits ausgesprochenen Vakanz auf der Sechser-Position, sucht der FC wohl auch nach einem weiteren Stürmer. Vielleicht auch, um auf die Verletzung von Steffen Tigges zu reagieren. Linksverteidiger Leart Paqarada steht bereits als erste Neuverpflichtung der Kölner fest.