Torwart-Frage: Schwäbe-Äußerung lässt aufhorchen

1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Marvin Schwäbe?
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Torwart-Frage: Schwäbe-Äußerung lässt aufhorchen

In den vergangenen Wochen wurde viel darüber spekuliert, dass Marvin Schwäbe den FC im Abstiegsfall verlassen wolle. Jüngste Äußerungen hören sich aber so an, als würde diese Entscheidung auf anderer Ebene getroffen.

Geht er oder bleibt er beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Marvin Schwäbe? Bislang waren viele Experten von einem Abschied des Keepers ausgegangen. Doch so eindeutig hörte sich der Torhüter am Samstag nicht an.

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Marvin Schwäbe war sichtbar mitgenommen, als er nach dem ernüchternden 1:4, der erschreckend schwachen Leistung gegen Heidenheim, vor das Sky-Mikrofon trat. „Dass wir die erst Halbzeit so spielen, wie wir gespielt haben, ich will nicht ausfallend werden, aber das war nix. Ich glaube, dass wir gefühlt jedes 50/50-Duell verloren haben. Wir haben uns vor allem in der ersten Halbzeit komplett kaputt gemacht, sind gar nicht in unser Spiel reingekommen“, wurde der Ersatz-Kapitän deutlich. „Es war klar, dass sie uns nicht den roten Teppich auslegen, damit wir in der Liga bleiben.“ Das tat Heidenheim tatsächlich nicht. Im Gegenteil, der Aufsteiger machte von der ersten Minute an deutlich, dass er gerne das Märchen des erfolgreichen Außenseiters auch aufs internationale Parkett bringen wolle.

Schwäbe: „Erst mal muss sich der Verein klar werden“

Der FC hatte keine Chance, wurde geradezu deklassiert und mit einer Packung in die 2. Bundesliga geschickt. Den Abschied aus dem Oberhaus des deutschen Fußballs hatte sich wohl ganz Köln anders vorgestellt. Auch Schwäbe, der zum Abschluss weitere vier Mal hinter sich greifen musste. „Gerade herrscht in mir absolute Leere. Die richtigen Worte zu finden für heute, für die erste Halbzeit, ist extrem schwer“, sagte der Keeper und sprach davon, dass man nun nach vorne schauen müsse. Dabei ist gar nicht so recht klar, in welche Richtung Schwäbe so schaut. Wie berichtet besitzt der Keeper im Abstiegsfall eine Ausstiegsklausel. Schwäbe kann den Verein für eine überschaubare Ablöse verlassen. Und bislang wurde auch kolportiert, dass er das auch wahrscheinlich tun werde.

Trotz, vielleicht auch gerade wegen der Krise war Schwäbe einer der besten Keeper der Liga, führte in einigen Statistiken auch die Liste der deutschen Torhüter an und hatte sich zu Beginn der Saison wohl auch noch Hoffnung auf die EM im eigenen Land gemacht. Ein Gang in die 2. Bundesliga erschien nicht unbedingt wahrscheinlich. Doch am Sky-Mikrofon ließ der Keeper doch aufhorchen. “Wir müssen jetzt erst einmal analysieren, was wir schlecht gemacht haben. Erst mal muss sich der Verein klar werden: Wer soll bleiben? Wer darf bleiben? Wer soll den Weg mitgehen und wer nicht? Dann werden wir sehen, was in den kommenden Wochen dabei rauskommt.“ Das hört sich nicht danach an, als wäre Schwäbe gedanklich schon bei einem anderen Club oder schließe einen Verbleib kategorisch aus.

Wie groß sind die Kaderbewegungen?

Im Gegenteil. Die Worte des Keepers lassen darauf schließen, dass man sich beim FC alles andere als sicher ist, wie eine kommende Mannschaft für die 2. Bundesliga aussehen könnte. Vielleicht sogar mit dem ein oder anderen Abschied eines Großverdieners liebäugeln könnte. Auch, wenn der FC nach eigenen Angaben den Abstieg verkraften kann, wird der Sparkurs nun sicherlich nicht aufgehoben. Im April hatte der Kölner Sportdirektor Christian Keller noch angedeutet, dass es keine großen Veränderungen geben werde. „Das heißt automatisch, dass es keine großen Kaderbewegungen geben kann auf der Abgangsseite. Wir brauchen eine funktionsfähige Achse. Eckpfeiler können wir nicht gehen lassen“, sagte Keller damals.

Bleibt es dabei? Ist Schwäbe nicht einer der Eckpfeiler? Das scheint offen zu sein. Auch, weil die Kölner mit Jonas Urbig eins der größten Torhüter-Talente des Landes in der Hinterhand haben. Urbig wurde zu Beginn der Spielzeit an Greuther Fürth verliehen, zeigte dort eine überragende Leistung und hat sicher den Anspruch auf mehr als die Nummer zwei eines Zweitligisten zu sein. Er ist aktuell schon einer der Top-3-Keeper des Liga-Unterhauses. Zudem dürfte Schwäbe beim FC zu den Besser-Verdienern gehören. Als das Thema vor einigen Wochen aufkam, wurde es mal wieder mit Verweis auf den Abstiegskampf umschifft. Das ist nun nicht mehr möglich. Spätestens jetzt wird die Keeper-Frage zu einem wichtigen Thema.


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Das bedeutet der Abstieg

Der FC verabschiedet sich mit einer desolaten Leistung – einer weiteren

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Der FC verabschiedet sich mit einer desolaten Leistung – einer weiteren

Der 1. FC Köln steigt in die 2. Bundesliga ab und das nach einer weiteren desolaten Leistung beim 1. FC Heidenheim. Köln lässt einmal mehr alles vermissen, was es zum Abstiegskampf benötigt hätte.

Mit dem 1:4 gegen Heidenheim verabschiedet sich der 1. FC Köln aus der Bundesliga. Das Duell an der Ostalb war symptomatisch für den Saisonverlauf. Dem 1. FC Köln fehlt mal wieder die Qualität.

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Als Eren Dinkçi nach gut 20 Minuten Timo Hübers und Jeff Chabot wie zwei Juniorenspieler stehen ließ und zum 2:0 für Heidenheim im „Endspiel“ gegen den FC einschob, da wurde wohl auch dem letzten FC-Fan klar, dass die Hoffnung, die Damion Downs am vergangenen Samstag mit seinem 3:2-Treffer gegen Union Berlin noch entfachte, nicht mehr als ein Fünkchen war. Köln musste gegen einen Europa-League-Anwärter gewinnen, vier Tore auf Union Berlin aufholen und die Eisernen gegen Freiburg verlieren – ehrlicherweise war die Ausgangslage ohnehin nicht mehr als ein Hoffnungsschimmer und gefühlt verblasste dieser mit jeder Minute, die das entscheidende Spiel näher rückte.

Uth: „Das geht einfach nicht“

Und obwohl die Ausgangslage vor dem Spiel eindeutig war, verfiel Köln in eine seltsam abwartende Haltung, stand tief, überließ dem Gastgeber das Spiel. „Die erste Halbzeit, keine Ahnung, ich habe dafür keine Worte. Wir haben keinen einzigen Zweikampf gewonnen, wir haben nicht mal einen Zweikampf geführt. Und das in einem Spiel, in dem du eigentlich 2:0 oder 3:0 gewinnen musst“, sagte Mark Uth, der zur Halbzeit eingewechselt wurde und immerhin für ein wenig Offensivdrang sorgte. „Das geht einfach nicht in so einem Spiel. Jetzt stehen wir hier und sind verdient abgestiegen.“ Tatsächlich haben sich die Kölner diesen Abstieg mehr als verdient. 27 Punkte, 28 Tore, 17 Niederlagen – und eine ganz bittere gegen Heidenheim. Denn der Gastgeber machte es den Kölnern vor, zeigte, wie Offensivfußball geht, ohne zu überragen. Mit den einfachsten Mitteln spielten die Heidenheimer den FC aus, führten ihn regelrecht vor.

Das 3:0 zur Halbzeit war mehr als verdient. Auch, weil sich der FC nicht wehrte, sich dem Gegner und seinem Schicksal ergab. Erstaunlich nach den markigen Worten, die Trainer noch unter der Woche und vor dem Spiel von sich gegeben hatte. Das 3:2 habe dem FC einen Push gegeben, seine Mannschaft werde alles für den Sieg, für den letzten Strohhalm tun. Nach der Begegnung war Timo Schultz dann schon deutlich kleinlauter. „So eine erste Halbzeit hätte ich meiner Mannschaft ehrlich gesagt nicht zugetraut. Wir hatten schon fünf Offensive auf dem Platz, ich glaube, daran lag es nicht“, sagte der Trainer, der sich erstaunlich deutlich nicht vor seine Mannschaft stellte. „Es lag definitiv nicht an der Aufstellung. Heute lag es an der Einstellung. Wir haben 30 Prozent der Zweikämpfe in der ersten Halbzeit gewonnen, so kannst du kein Fußballspiel bestreiten.“

Schwache Leistung in allen Mannschaftsteilen

Dabei lag es möglicherweise eben doch an der Aufstellung, denn einige der Protagonisten, die von Beginn an aufliefen, fielen nicht zum ersten Mal in dieser Spielzeit durch Mutlosigkeit, Ideen-Armut und Unsicherheit, vor allem aber durch fehlende Qualität auf. Dem FC fiel in den ersten 45 Minuten nicht mehr ein als ein Distanzschuss von Jan Thielmann sowie ein harmloses Schüsschen von Linton Maina. Dazu kam ein Zweikampfverhalten, das ihresgleichen in der Liga suchte. Vor dem 0:1 ließ sich unter anderem Thielmann viel zu leicht abkochen, beim 0:2 schauten Chabot und Hübers nur interessiert zu, beim 0:3 verlor Kainz viel zu einfach das entscheidende Duell. Dazu fanden die Außen mit Linton Maina und Faride Alidou einmal mehr nicht statt. Gerade Alidou glänzte mit der wohl schlechtesten Saisonleistung, angesichts vieler schwachen Vorstellungen, ein gewisse Leistung. Selbst die Auswechslung zur Halbzeit kam vielleicht zu spät.

Zwar wurde das Spiel nach dem Wechsel aus Kölner Sicht einen Hauch besser, aber auch nur, weil Heidenheim mehr verwaltete, als selbst investierte. Das 1:3 mag vielleicht doch noch einmal bei dem ein oder anderen Fan so etwas wie Hoffnung entfacht haben, doch die erlosch nach dem vierten Heidenheimer Tor durch Jan-Niklas Beste. „Wenn du so auftrittst und zum Toreschießen einlädst, verlierst du zu Recht – und steigst zu Recht ab”, sagte Sportdirektor Christian Keller, der an dem siebten Abstieg der Vereinsgeschichte aber sicherlich auch seinen Anteil hat.


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Abstieg! Heidenheim deklassiert Köln – im wahrsten Sinne des Wortes

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Abstieg! Heidenheim deklassiert Köln – im wahrsten Sinne des Wortes

Der 1. FC Köln steigt in die 2. Bundesliga ab und das absolut verdient. Die Geißböcke unterlagen beim 1. FC Heidenheim nach einer teils erschreckend schwachen Vorstellung 1:4 und krönten damit eine desolate Saison.

Die Kölner haben es lange genug rausgezögert, verhindern konnten sie es nicht. Der 1. FC Köln steigt in die 2. Bundesliga ab. Beim 1. FC Heidenheim unterlag der FC nach einer teils desolaten Vorstellung 1:4. Bereits zur Halbzeit stand der Abstieg im Grunde fest. Eren Dinkci (16., 22.) brachte Heidenheim mit einem Doppelschlag in Führung, Kevin Sessa erhöhte auf 3:0. Nach dem Anschluss von Steffen Tigges (64.) stellte Jan-Niklas Beste den alten Abstand wieder her (78.).

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Notgedrungen musste Timo Schultz einige Änderungen vornehmen. Für die gesperrten Denis Huseinbasic und Benno Schmitz starteten erwartungsgemäß Jan Thielmann und Dejan Ljubicic. Zudem starteten Linton Maina und Dominique Heintz für die verletzten Max Finkgräfe und Luca Waldschmidt. Zudem stand auch Steffen Tigges für Sargis Adamyan in der Anfangsformation. Der FC begann mit einer Viererkette.

Dinkci schockt Köln mit einem Doppelpack

Doch die Initiative übernahmen die Hausherren. Die Kölner standen erstaunlich tief, verwalteten ein 0:0 (?). Mehr als ein Schüsschen von Maina aus 16 Metern brachten die Geißböcke nicht zustande. Auf der anderen Seite brachte Jan-Niklas Beste eine erste Flanke in die Box, doch Eren Dinkci die Kugel nichts aufs Tor (14.). Zwei Minuten später machte es das Duo besser. Beste tankte sich auf der linken Seite durch, spielte Thielmann erstaunlich leicht aus und Dinkci frei, der den Ball aufs Tor brachte. Jeff Chabot fälschte für Marvin Schwäbe unhaltbar ab (16.). Der FC zeigte noch immer keine Reaktion, suchte noch immer nicht den Weg in die Offensive. Ganz anders Heidenheim. Faride Alidou verlor einen unnötigen Zweikampf und das viel zu einfach. Dinkci ging mit einer Einzelaktion aufs Tor zu, ließ Chabot und Timo Hübers wie Trainingsstangen stehen und schob souverän ein (22.).

Schultz stellte auf Dreierkette um, versuchte es mit einer taktischen Umorientierung, doch es war Kevin Sessa, der nach einem Freistoß von Dinkci den nächsten Ball aufs Kölner Tor köpfte, aber knapp verpasste. Weiterhin spielte nur der Gastgeber. Jonas Föhrenbach brachte von der linken Seite eine Flanke in den Strafraum, Heintz klärte vor die Füße von Sessa, der wunderschön zum 3:0 traf (36.). Erst in der 40. Minute kam der FC zu einem Abschluss, doch Thielmann verfehlte die Kiste doch deutlich. Heidenheim wollte mehr. Eine verunglückte Abwehr nach einer Ecke landete bei Tim Kleindienst, der aus spitzem Winkel Schwäbe überwand, Thielmann köpfte den Ball von der Linie (41.). Der FC wirkte vollkommen von der Rolle, fand nicht ins Spiel und war zur Halbzeit schon mehr als mit nur einem Bein abgestiegen.

Tigges verkürzt

Schultz wechselte bereits zur Halbzeit, brachte Mark Uth für den enttäuschenden Florian Kainz und Damion Downs für den überforderten Faride Alidou. Doch weiterhin gab Heidenheim den Ton an. Immerhin näherten sich die Kölner dem Heidenheimer Tor mal an. Einen Freistoß von Uth köpfte Hübers Richtung Tor, mehr aber auch nicht. Schultz erlöste zudem Thielmann und brachte Rasmus Carstensen sowie Leart Pacarada für Dominique Heintz. Tatsächlich erhöhte der FC den Druck. Nach einer Flanke von Carstensen köpfte Tigges den Ball aus 20 Zentimetern an die Latte, die Kugel tropfte auf die Schulter des Stürmers und ins Tor (64.). Köln legte nach. Unter anderem versuchte es Uth aus der Drehung, doch FCH-Keeper Kevin Müller parierte mit dem Fuß. Auf der anderen Seite zeichnete sich Schwäbe nach einem Schuss von Florian Pick aus (69.). Anschließend legte Ljubicic auf Uth ab, doch beim Flachschuss war das Bein von Mainka im Weg (74.).

Köln wollte nun endlich mehr. Der gerade erst eingewechselte Florian Dietz brachte den Ball aus der Drehung auf den Kasten, doch war dabei ebenfalls nicht gefährlich. Köln drückte, das Tor machte Heidenheim. Beste nahm sich aus gut 20 Metern ein Herz und versenkte die Kugel im Giebel (78.). Köln mühte sich zwar, war aber nicht mehr sonderlich gefährlich und die Entscheidung war natürlich längst gefallen. Der FC geht den bitteren Gang in die 2. Bundesliga. Das aber vollkommen verdient und vor allem hausgemacht.


FC: Schwäbe – Heintz (Pacarada), Chabot, Hübers, Thielmann (54. Carstensen) – Martel (76. Dietz), Ljubicic – Maina, Alidou (46. Downs) – Kainz (46. Uth) – Tigges – Tore: 1:0, 2:0 Dinkci (16., 22.), 3:0 Sessa (36.), 3:1 Tigges (64.), 4:1 Beste (78.)


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Downs macht das 3:2 – der 1. FC Köln bekommt seine allerallerlallerletzte Chance

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Downs macht das 3:2 – der 1. FC Köln bekommt seine allerallerlallerletzte Chance

Der 1. FC Köln bekommt sein Endspiel um den Klassenerhalt am 34. Spieltag. Mit einem beeindruckenden Schlussspurt setzten sich die Kölner gegen Union Berlin 3:2 durch.

Der FC hat seine Minimalchance gewahrt und darf weiter auf den Klassenerhalt hoffen. Der 1. FC Köln gewinnt gegen Union Berlin 3:2. Die Führung von Robin Knoche (15.) und Kevin Volland (19.) drehten Florian Kainz (45.+1), Steffen Tigges (87.) und Damion Downs (90.+3).

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Timo Schultz nahm zunächst zwei Änderungen vor. Florian Kainz kehrte zurück in die Startelf, dafür saß Linton Maina zunächst auf der Bank und für Jan Thielmann startete Sargis Adamyan, der sich aber in der Spitze positionierte, Faride Alidou wechselte auf die Außenbahn.

Berliner Doppelpack lähmt den FC

Der Kölner Coach hatte den Vorwärtsgang bei den Geißböcken angekündigt und seine Mannschaft startete dementsprechend. Einen flachen Querpass von Kainz schickte Benno Schmitz Richtung Tribüne (3.), ähnlich deutlich vergab Luca Waldschmidt aus der Distanz (6.). Union tat zunächst herzlich wenig für die Begegnung, stand tief, fand kaum Entfaltung. So brachte eine Standardsituation die Eisernen in Führung. Christopher Trimmel brachte die Ecke von der rechten Seite, Robin Knoche stand völlig blank und nickte ein (15.). Bei der nächsten Ecke bekam Alidou den Ball von Rani Khedira an die Hand geköpft, Schiedsrichter Deniz Aytekin entschied auf Elfmeter. Kevin Volland erhöhte auf 0:2 (19.). Zudem war der Nachmittag für Luca Waldschmidt nach einem Foulspiel von Khedira zu diesem Zeitpunkt schon wieder beendet. Linton Maina kam.

Der FC war nach dem Doppelpack sichtbar geschockt, probierte es mit teils abenteuerlichen langen Bällen, die nur selten bei den eigenen Mitspielern ankamen. Für die größte Gefahr sorgte noch ein Eckball von Florian Kainz, den Union-Keeper Frederik Rønnow wegfaustete. Kurz vor der Pause tauchte auch noch einmal Robin Gosens vor Marvin Schwäbe auf, der Kölner Keeper parierte stark, der Berliner hatte aber ohnehin im Abseits gestanden (42.). Schließlich war es Khedira, der den FC noch einmal zurückbrachte. Mit einer Ringer-Einlage brachte der Mittelfeldspieler Timo Hübers im Sechzehner zu Fall. Kainz verwandelte den Elfmeter zum Anschlusstreffer und zum 1:2-Halbzeitstand.

Downs wird zu Matchwinner

Schultz reagierte zur Pause. Der verwarnte Schmitz blieb in der Kabine, für ihn spielte Dominique Heintz, zudem setzte Schultz nach dem Wechsel auf Steffen Tigges für Adamyan. Tatsächlich spielte der FC wieder nach vorne. Heintz setzte Finkgräfe auf der linken Seite ein, der brachte die Flanke, doch Alidou bugsierte den Ball aus kürzester Distanz meterweit über das Tor (51.). Doch auch weiterhin fiel den Kölnern wenig ein. Und der FC machte den Gegner selbst wieder stark. Kainz ließ sich im Mittelfeld ohne Not von Jérôme Roussillon den Ball abluchsen, doch der Abwehrspieler scheiterte mit einem Flachschuss an an Schwäbe. Schultz brachte nach einer Stunde mit Mark Uth einen weiteren Hoffnungsträger. Doch zunächst war wieder einmal Union gefährlich. Eine Ecke von Trimmel köpfte Gosens auf die Latte (67.).

Der FC suchte zwar auch weiterhin den Weg in die Offensive, doch spätestens am Sechzehner war meistens Schluss. Erst in der Schlussphase landete eine Flanke von Heintz mal auf dem Kopf von Tigges, doch der verfehlte deutlich (80.). Genauso wie Uth mit einem Distanzschuss aus 20 Metern (82.). Dem FC fehlte der Zugriff auf das Spiel, es deutete nicht mehr viel auf die Wende. So fiel der Ausgleich vollkommen aus dem Nichts. Eine Flanke aus dem Halbfeld brachte Hübers mit dem Kopf ins Zentrum, Uth zog im Fallen vorbei, Tigges köpfte ein (87.). Köln drückte noch einmal, warf alles nach vorne. Maina tankte sich über die linke Seite durch, Downs wartete am langen Pfosten und nickte ins Netz (90.+2). Der FC ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und darf nun weiterhin hoffen.


FC: Schwäbe – Finkgräfe, Chabot, Hübers, Schmitz (46. Heintz) – Martel (61. Uth), Huseinbasic – Kainz, Alidou – Waldschmidt (20. Maina) – Adamyan (46. Tigges) – Tore: 0:1 Knoche (15.), 0:2 Volland (19.), 1:2 Kainz (45.+1, FE), 2:2 Tigges (87.), 3:2 Downs (90.+3)


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Der FC braucht eine einmalige Aufholjagd – Frankfurt als Vorbild?

Timo Schultz im Kölner Stadion. Am Samstag muss ein Sieg her für den 1. FC Köln. Effzeh Abstiegskampf Klassenerhalt
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Der FC braucht eine einmalige Aufholjagd – Frankfurt als Vorbild?

Nach dem 0:0-Unentschieden gegen Freiburg spricht nur noch sehr wenig für den Klassenerhalt der Geißböcke. Dennoch wird man beim 1. FC Köln natürlich nicht aufgeben. Eine ähnliche Aufholjagd hat es in der Spielzeit 1998/99 gegeben.

Für den 1. FC Köln geht es am Samstag in das nächste, möglicherweise letzte Endspiel. Der FC muss gegen Union Berlin gewinnen, sonst steht der Abstieg fest. Warum Frankfurt für den FC als Beispiel dienen könnte.

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Vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg am vergangenen Wochenende gab es nur zwei Konstellationen unter denen der FC bereits nach dem 32. Spieltag als Absteiger festgestanden hätte. Selbst mit einer Niederlage gegen das Team aus dem Breisgau wäre noch nicht alles verloren gewesen. Nach dem 0:0 hat sich die Situation grundlegend verändert. Die Ausgangslage ist so simpel, wie sie nur sein könnte: Der FC muss seine restlichen Spiele gewinnen, während Mainz und/oder Berlin beide Duelle verlieren muss. Sollte es genauso eintreten, wäre sogar die direkte Rettung möglich. Doch bekanntlich gibt es aktuell mehr Anzeichen, die für einen Abstieg der Kölner sprechen. Der FC hat in dieser Spielzeit keine zwei Siege in Serie eingefahren, hat ohnehin erst vier Dreier verbucht und mit 24 Saisontreffern sicher kein Offensiv-Feuerwerk abgebrannt.

Frankfurt rettete sich nach Aufholjagd

Zwar hat an den letzten beiden Spieltagen der Saison noch kein Bundesligateam mehr als drei Punkte auf den Nichtabstiegsplatz aufgeholt, eine Rettung zum Saisonfinale gab es aber schon. So schaffte Eintracht Frankfurt in der Spielzeit 1998/99 noch auf der Zielgeraden den Sprung auf Rang 15. Relegation wurde damals nicht gespielt. Frankfurt belegte nach 32 Spieltagen Platz 16, den direkten Abstiegsplatz. Der Rückstand zu Hansa Rostock betrug drei Punkte. Frankfurt gewann die Spiele gegen Schalke und Kaiserlautern, holte sechs Punkte und kletterte auf Platz 15. Vor allem aber fingen die Hessen noch den 1. FC Nürnberg ab, der Club hatte nach dem 32. Spieltag noch fünf Zähler Vorsprung auf Frankfurt, trat dann den Gang in die 2. Bundesliga an.

Zwar beträgt der Rückstand der Kölner auf Mainz ebenfalls fünf Zähler, aufgrund der schlechten Tordifferenz von -30 (Köln) zu -17 (Mainz) werden die Kölner wohl oder übel sechs Punkte aufholen müssen. Die Frankfurter Aufholjagd wird nicht reichen. Sechs Zähler hat bis heute noch kein Bundesligist aufgeholt. Auch im Vergleich zu Berlin werden zwei knappe Siege der Kölner gegenüber zwei knappen Niederlagen der Berliner nicht unbedingt reichen. Der FC muss auch Tore aufholen, wollen sie die Eisernen abfangen. Allerdings gewann der FC in der aktuellen Spielzeit nur gegen Frankfurt mit zwei Toren Vorsprung. Mehr als zwei Tore erzielten die Kölner nur in den beiden Rheinderbys (jeweils drei).


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Wieder kein Sieg – am Sonntag droht der sichere Abstieg

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Wieder kein Sieg – am Sonntag droht der sichere Abstieg

Der 1. FC Köln hat einen weiteren großen Schritt Richtung 2. Bundesliga gemacht. Trotz klarer Überlegenheit kamen die Kölner am Samstagabend nicht über ein torloses Remis gegen Freiburg hinaus. Am Sonntag droht nun der sichere Abstieg.

Der FC steht mit einem Bein in der 2. Bundesliga. Der 1. FC Köln spielt gegen Freiburg nur 0:0. Der Rückstand auf Mainz beträgt nun vier Punkte, der auf Bochum und Berlin sechs Zähler. Alle drei Teams spielen noch. Bochum und Berlin gegeneinander.

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Timo Schultz hatte unter der Woche angedeutet, dass es nach dem Mainz-Spiel nur wenig Grund für Wechsel geben würde. Auf der anderen Seite hätten sich aber auch Spieler aufgedrängt. Offenbar vor allem Linton Maina. Der Außenbahnspieler rotierte für Steffen Tigges in die Startelf. Florian Kainz saß wie schon gegen Mainz erneut auf der Bank. Wie Schultz vor dem Spiel erklärte, lag der Fokus der Kölner auf einem schnellen Offensivspielern.

Wenige Strafraumszenen im ersten Abschnitt

Tatsächlich startete Köln mutig, legte umgehend den Vorwärtsgang ein. Ein Freistoß von Luca Waldschmidt aus dem Halbfeld landete noch bei Freiburg-Keeper Noah Atubolu. Anschließend legte Max Finkgräfe zurück auf Maina, der das Tor aus knapp zehn Metern aber verfehlte (3.). Auch Eric Martel kam nach einer Waldschmidt-Flanke zum Abschluss, doch der Sechser setzte den Kopfball übers Gehäuse (8.). Freiburg tat sich zunächst schwer, fand in den ersten Minuten in der Offensive kaum statt. Köln mühte sich dagegen. Einen Abschluss von Jan Thielmann fälschte Martel mit der Hacke ab, strahlte aber dabei keine Gefahr aus (18.). Auf der andere Seite setzte nach 20 Minuten Vincenzo Grifo einen ersten Kopfball neben das Tor. Doch Freiburg war nun wacher und mutiger.

Auch, weil den Kölnern zunehmend weniger einfiel. Mehr als ein abenteuerlicher Abschluss von Faride Alidou, der irgendwo in der Nähe der Eckfahne landete, war lange nicht drin. Erst wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff probierte es Thielmann noch einmal aus der Distanz, Atubolu war zur Stelle (40.). Immerhin sorgten die Kölner Fans für eine atemberaubende Stimmung. Auf dem Rasen passierte bis zur Pause aber nichts mehr.

Alidou verpasst den Siegtreffer

Köln musste nach dem Wechsel mehr investieren, tat das auch. Doch das Bild änderte sich zunächst nicht. Mehr als zwei harmlose Ecken erspielte sich der FC in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff nicht. Erst ein Distanzschuss von Martel wurde noch gerade so zur Ecke abgefälscht (56.). Auch Thielmann versuchte es aus gut 23 Metern, zielte aber zu hoch (57.). Schultz wechselte nach einer knappen Stunde. Für den angeschlagenen Chabot kam Dominique Heintz, für Thielmann spielte fortan Steffen Tigges, der sich mit zwei abenteuerlichen Pässen ins Seitenaus ins Spiel einfügte. Für Gefahr sorgte dagegen Martel, der nach einem starken Pass von Waldschmidt den Ball ins Zentrum spielte, doch keinen Abnehmer fand. Auf der anderen Seite verpassten Ritsu Doan und anschließend Lucas Höler die Freiburger Führung nach starken Flanken von der linken Seite (66.).

Der kurz zuvor eingewechselte Florian Kainz brachte ebenfalls einen Ball scharf vor das Tor. Tigges verfehlte zunächst und spielte dann weiter auf Alidou, der aber am Freiburger Keeper scheiterte und somit die hundertprozentige Torchance liegenließ (71.). Auch Tigges kam in der Box zu einem weiteren Abschluss, war aber bei seinem Kopfball zu unpräzise (75.). Auch Benno Schmitz und Faride Alidou brachten Bälle aufs Tor, aber zu ungefährlich. Für die Schlussminuten kamen noch Justin Diehl und Sargis Adamyan. Doch mehr als ein Kopfball von Florian Kainz war nicht mehr drin.

Der FC hat nun vier Punkte Rückstand auf Mainz, die Rheinhessen können am Sonntag nachlegen. Auch Bochum und Berlin spielen noch gegeneinander. Sollte es dort einen Sieger geben und oder Mainz nicht gewinnen, bleibt eine theoretische Chance. Sollte Mainz wiederum gewinnen und es keinen Sieger zwischen Bochum und Berlin geben, steht der siebte Abstieg fest.


FC: Schwäbe – Finkgräfe, Chabot (57. Heintz), Hübers, Schmitz – Martel, Huseinbasic – Maina (67. Kainz), Thielmann (57. Tigges) – Waldschmidt (84. Adamyan) – Alidou (84. Diehl)- Tore:


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Die letzte Chance vs Abstieg – die Szenarien des 32. Spieltags

 1. FC Köln: So ist die Ausgangslage vor dem 32. Spieltag
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Die letzte Chance vs Abstieg – die Szenarien des 32. Spieltags

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen den 1. FSV Mainz ist der 1. FC Köln dem Abstieg wieder ein Stück näher gekommen. Doch abgestiegen sind die Geißböcke noch nicht. Das kann frühestens am Sonntag passieren, muss es aber selbst bei einer Niederlage gegen Freiburg nicht.

Nach dem 1:1 beim 1. FSV Mainz ließen sich die Kölner Spieler enttäuscht auf den Rasen fallen. Ein Sieg wäre möglich gewesen. Der Abstieg ist trotz des verpassten Dreiers aber noch nicht besiegelt für den 1. FC Köln: So ist die Ausgangslage vor dem 32. Spieltag.

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Der Erfolg der Bochumer am Freitag gegen Hoffenheim, die Dreier von Wolfsburg und Bremen gegen Freiburg und Augsburg – das vergangene Wochenende lief wahrlich nicht rund für den 1. FC Köln. Die vor dem Spiel vorgegebene Marschroute der Kölner vom überlebenswichtigen Sieg wurde ebenfalls nicht eingehalten. Der Druck vor dem Spiel gegen Mainz hatte an Freitag und Samstag schon empfindlich zugenommen, nach dem 1:1 bei den Rheinhessen ist er noch einmal gestiegen. Die Kölner stehen mit mehr als einem Bein in der 2. Bundesliga. Und das, obwohl die Geißböcke eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem 0:2 gegen Darmstadt auf den Platz brachten und sichtbar den Abstiegskampf angenommen haben. Doch das mit großer Wahrscheinlichkeit zu spät.

Die Ausgangslage nach 31 Spieltagen ist für den FC bekanntlich eine besonders bittere, eine extrem bedrohliche, aber auch eine recht klare. Schon an diesem Wochenende kann alles vorbei, der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte besiegelt sein. Der Rückstand auf Mainz beträgt fünf Zähler, der auf Bochum und Union Berlin jeweils sieben. In der Theorie ist auch Borussia Mönchengladbach mit neun Punkten Vorsprung in der Reichweite der Geißböcke. Allerdings gibt es genau diese neun Zähler auch nur noch zu holen. Kein anderes Team mischt aus Kölner Sicht noch im Rennen um den Relegationsplatz mit. Tatsächlich beträgt der aktuelle Vorsprung der Wölfe auf Rang 16 sechs, der von Bremen und Heidenheim neun Punkte. Diese Teams könnte Mainz – zumindest in der Theorie – noch abfangen.

Für den FC bringt der Samstagnachmittag noch wenig Aufschluss über die relevante Tabellenregion. Das ändert sich am Samstagabend mit dem eigenen Spiel gegen Freiburg, vor allem aber mit den Begegnungen am Sonntag von Mainz, Bochum und Union. Gewinnt Mainz am Sonntag nicht in Heidenheim, ist für die Kölner unabhängig vom eigenen Ergebnis weiterhin alles möglich – je nach Ausgang des Heimspiels gegen die Streich-Elf allerdings nur noch in der Theorie. Sollte Köln ebenfalls nicht gewinnen, betrüge der Abstand zu Mainz fünf oder vier Zähler, bei sechs zu holenden Punkten. Gewinnt Köln und Mainz punktet nicht dreifach, erhöht sich die Chancen auf den Relegationsplatz schlagartig. Dann beträgt der Rückstand auf Rang 16 nur noch zwei oder drei Punkte. Auf der anderen Seite: Wenn der FC am Samstagabend gewinnt, können die Kölner an diesem Wochenende noch nicht absteigen.

Selbst bei einem Unentschieden gibt es durch die Spieltags-Konstellation mit dem direkten Duell zwischen Union Berlin und dem VfL Bochum nur ein Szenario, in dem der FC als Absteiger feststehen würde. Gewinnt Mainz in Heidenheim hätten die Rheinhessen 31 Zähler, der FC nur 24. Mainz wäre für Köln bei sechs zu holenden Punkten unerreichbar. Sollte es aber im direkten Duell zwischen Bochum und Union Berlin einen Sieger geben, befände sich der Verlierer mit 30 Punkten zumindest in der Theorie noch in Reichweite. Das wäre natürlich nicht mehr als ein sehr dünner und winzig kleiner Strohhalm.

Selbst wenn der FC verliert, ist noch nicht alles vorbei. Auch das aber nur noch in der Theorie. Dann darf Mainz auf keinen Fall in Heidenheim gewinnen. Spielen die Rheinhessen beim Aufsteiger unentschieden, beträgt der Abstand sechs Zähler. Gewinnt Mainz steht der siebte Abstieg der Kölner fest.


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Sechs Leihspieler – wer kann dem FC weiterhelfen?

Diese Leihspieler können dem FC weiterhelfen
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Sechs Leihspieler – wer kann dem FC weiterhelfen?

Durch die Transfersperre und mögliche Abgänge im Abstiegsfall wird der 1. FC Köln notgedrungen auf die Rückkehr seiner Leihspieler im Sommer angewiesen sein. Doch nicht alle werden in der kommenden Spielzeit auch für den FC spielen. Wer hat Chancen, wer nicht?

So lange der FC noch die Chance auf den Klassenerhalt hat, werden die Kölner Verantwortlichen die Hoffnung haben, den Kader für die kommende Spielzeit beisammen zu halten. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die aktuellen Leihspieler. So oder so – nicht alle werden zum FC zurückkehren. Diese Leihspieler können dem FC weiterhelfen.

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Als der FC vor wenigen Wochen die Vertragsverlängerung von Philipp Pentke publik machte, kochte eine Personalie auf. Mehr als es den Kölner Verantwortlichen wohl lieb war. Denn die Geißböcke hatten mitten im Abstiegskampf einen Nebenschauplatz eröffnet, den sie lieber geschlossen gehalten hätten. Die Diskussion um einen möglichen Abschied von Marvin Schwäbe wurde plötzlich ein Thema, inklusive der Rückkehr von Jonas Urbig. Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung, hatte auf die Diskussion herzlich wenig Lust und bemerkte, dass im Sommer alle Leihspieler erst einmal zurückkommen und der FC die Situation um die Spieler dann neu bewerten würde. Noch im Winter hatte Christian Keller wenige Tage nach der Bestätigung der Transfersperre beteuert, dass man auf die Leihspieler im Sommer angewiesen sei. Doch nicht alle werden beim FC eine weitere Chance erhalten.

Urbig wird sicherlich wichtige Rolle spielen

Jonas Urbig: Ausgerechnet dem bislang überragenden Keeper unterlief am vergangenen Spieltag ein folgenschwerer Patzer. Der Torhüter passte im Duell gegen Wehen Wiesbaden ohne Not den Ball in den Lauf von Nikolas Agrafiotis, der zum 2:0 für den Abstiegskandidaten einschob. Doch Fürth sammelte sich und setzte sich am Ende verdient 5:3 durch – zum Glück für Urbig. Dabei spielt der Euskirchener eine überragende Runde beim Kleeblatt, ist einer der besten Keeper der 2. Bundesliga, sein Marktwert wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf vier Millionen Euro geschätzt. Er ist demnach der wertvollste Keeper der zweiten Spielklasse. Dass Urbig somit fester Bestandteil des Kölner Kaders sein sollte, ist klar. Die Position indes noch nicht. Urbig wird Ansprüche anmelden. Ob Marvin Schwäbe in Köln bleibt, ist angesichts der Tabellensituation eher unwahrscheinlich. Urbig also eine potenzielle Nummer eins.

Tim Lemperle: Auch der Stürmer hat einen Stammplatz beim Kleeblatt. Der Angreifer fiel in der aktuellen Saison in zwei Spielen verletzt aus, stand sonst immer auf dem Platz, in aller Regel von Beginn an. Angesichts der Kölner Sturmflaute können die Geißböcke gefühlt jede Offensivkraft dringend gebrauchen. Allerdings ist es mit der Torgefahr auch bei Lemperle weiterhin so eine Sache. Bei Fürth kommt der Stürmer in dieser Saison auf vier Tore und vier Vorlagen. Erst am vergangenen Wochenende ließ der Angreifer eine Topchance aus, als er aus drei Metern das leere Tor nicht traf. Die Qualität des 20-Jährigen ist unbestritten. Aber auch beim FC konnte sich Lemperle nie richtig durchsetzen. Ein Kaderplatz sollte dennoch möglich sein. Zumal die Situation im Sturm offen ist. Sollte der FC absteigen, drohen die Kölner Davie Selke und Mark Uth (dann beide vertragslos) und Luca Waldschmidt zu verlieren.

Marvin Obuz: Was in der 2. Bundesliga bei Holstein Kiel in der vergangenen Spielzeit nicht gelingen wollte, scheint nun in Liga drei der Fall zu sein. Bei Rot-Weiss Essen ist das Kölner Eigengewächs einer der Erfolgsgaranten. Der Offensivspieler hat mit seinen 14 Vorlagen und sieben Toren maßgeblichen Anteil am Erfolg des Traditionsvereins. RWE hat noch immer eine realistische Chance auf den Relegationsplatz. Nicht umsonst würden die Essener den Offensivspieler gerne behalten. Obuz betonte dagegen, dass er bereit sei, den nächsten Schritt zu gehen. Das könnte tatsächlich in Köln der Fall werden. Allerdings ist der Sprung von RWE zum FC selbst in der aktuellen Lage noch ein großer und ähnlich wie Lemperle konnte sich auch Obuz beim FC zuvor nicht durchsetzen. Aktuell kuriert der Offensivspieler eine Muskelverletzung aus.

Dickes Brett für Nikola Soldo

Mathias Olesen: Beim FC hält man nach wie vor große Stücke auf den Mittelfeldspieler. Olesen hat den Durchbruch bei den Kölnern aber nie so recht geschafft. Und das, obwohl Steffen Baumgart ein großer Befürworter des Luxemburgers war. Beim Schweizer Erstligisten Yverdon Sport kommt der 23-Jährige regelmäßig zum Einsatz, meistens auch in der Startelf (7/12). Überragend sind die Leistungen des Nationalspielers Luxemburgs aber nicht. Seine Rückkehr in den Kölner Kader wird wohl auch mit der Zukunft von Spielern wie Dejan Ljubicic zusammenhängen.

Maxi Schmid: Der Angreifer erlebte in Kerkrade einen Einstand nach Maß, erarbeitete sich mit einigen Torvorlagen und Toren einen Stammplatz. Zuletzt kam der 21-Jährige aber immer seltener über die Rolle des Jokers hinaus. Zuletzt spielte Schmid gar nicht mehr. In den 32 Begegnungen für Roda erzielte der Stürmer immerhin sechs Tore und bereitete drei weitere vor. Ob er sich so einen Platz im Kader erspielt, ist aber eher unwahrscheinlich.

Nikola Soldo: Beim FC erhielt der Innenverteidiger schon keine Chance mehr, beim 1. FC Kaiserslautern ist er aktuell komplett außen vor. Seit zehn Spielen stand Soldo nicht mehr im Kader der Pfälzer. Es fehlt aktuell jegliche Fantasie, wie Soldo noch einmal beim FC unterkommen kann. Dabei wären die Chancen, sich für mehr zu empfehlen, möglicherweise gar nicht so gering. Im Falle des Abstiegs besitzen beide Stamm-Innenverteidiger Jeff Chabot und Timo Hübers eine Ausstiegsklausen. Im Worst-Case-Szenario würden also beide den Verein verlassen. Mit Luca Kilian, Dominique Heintz und Elias Bakatukanda hat der FC drei etatmäßige Innenverteidiger im Kader.


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Einzelkritik

FC verliert U19-Nationalspieler an Greuther Fürth

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FC verliert U19-Nationalspieler an Greuther Fürth

Es hatte sich bereits angedeutet, nun ist es offiziell. Matti Wagner verlässt den 1. FC Köln im Sommer und wechselt ablösefrei zu Greuther Fürth.

Schon in den vergangenen Wochen machte die Nachricht die Runde. Nun ist es auch offiziell: Matti Wagner wechselt nach Greuther Fürth. Der Linksverteidiger hat beim Kleeblatt einen Profivertrag bis 2027 unterschrieben.

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Dass Greuther Fürth ein gutes Pflaster für die Kölner Hoffnungsträger ist, beweisen aktuell Jonas Urbig und Tim Lemperle, die ans Kleeblatt ausgeliehen sind und im Sommer zum FC zurückkehren werden. Beide gehören bei der Spielvereinigung zum Stammpersonal. Dafür wechselt im Sommer ein weiteres Kölner Talent nach Fürth. Matti Wagner hat beim Kleeblatt einen Dreijahres-Vertrag unterschrieben. Für den 18-Jährigen ist es der erste Profivertrag. Wagner spielt seit seinem elften Lebensjahr für den FC, gewann im Vorjahr mit Max Finkgräfe, Damion Downs und Co. den DFB-Pokal der A-Junioren. „Natürlich geht ein Wunsch für mich in Erfüllung, jetzt meinen ersten Profivertrag unterschrieben zu haben. Als ich vom Interesse der Spielvereinigung gehört habe, musste ich nicht lange überlegen“, sagte Wagner.

Wagner: „Musste nicht lange überlegen“

In dieser Spielzeit war der Linksverteidiger zunächst fester Bestandteil der U19 der Geißböcke, kam aber in der Rückrunde bei der U21 in der Regionalliga West zum Einsatz. „Matti ist einer der besten deutschen Linksverteidiger seines Jahrgangs. Für uns war klar, dass wir auf dieser Position neben unseren erfahrenen Spielern einen jungen haben wollen, der hungrig ist“ sagte Rachid Azzouzi, Geschäftsführer von Greuther Fürth. „Wenn er zu uns kommt, wird er schon eine Halbserie im Herrenfußball in der Regionalliga absolviert haben, da hoffen wir natürlich, dass er das Niveau schnell adaptieren kann. Wir freuen uns, dass sich einmal mehr ein deutscher U-Nationalspieler für den Weg hier gemeinsam mit uns entschieden hat.“

Die Entwicklungschance sieht auch der Kölner Youngster: „Der Verein steht für die Ausbildung junger Spieler. Tim und Jonas sind da natürlich gerade die besten Beispiele und diese Chance sehe ich auch für mich“, sagte Wagner. „Ich freue mich schon, im Sommer dann zu meiner neuen Mannschaft zu stoßen und drücke dem Kleeblatt natürlich jetzt schon die Daumen für einen erfolgreichen Saisonendspurt.“ Die Kölner Verantwortlichen haben Wagner den Sprung zu den Profis ebenso zugetraut, hätten den 18-Jährigen wohl gerne behalten. Doch die Position füllt aktuell Max Finkgräfe aus, dahinter lauert mit Leart Pacarada ein Routinier. Da der Vertrag des 18-Jährigen im Sommer ausläuft, wechselt Wagner ablösefrei.

Ob Wagner in Fürth aber überhaupt auf der linken Verteidigerposition zum Einsatz kommt, ist offen. „Matti kennt sowohl die klassische Linksverteidigerposition, die er in Köln spielt, aber genauso die linke Außenbahn in einem Dreierketten-System von der Nationalmannschaft, das macht ihn natürlich sehr interessant“, sagte Fürth-Trainer Alexander Zorniger. Insgesamt 31 Partien hat der 18-Jährige in der A-Junioren Bundesliga-West für den FC absolviert, dazu kommen zehn Spiele in der Regionalliga West. Aktuell ist Wagner auch U19-Nationalspieler.


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Einzelkritik

Chance erhalten – Chance genutzt?

Benno Schmitz überzeugt gegen Mainz
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Chance erhalten – Chance genutzt?

Zum ersten Mal seit der 0:1-Niederlage gegen Werder Bremen stand Benno Schmitz am Sonntag wieder in der Startelf des 1. FC Köln. Der Rechtsverteidiger war einer der besten Kölner Feldspieler.

Mit ein wenig mehr Glück und Präzision wäre Benno Schmitz am Sonntag der zweite Saisontreffer gelungen. Überhaupt erwischte der 29-Jährige einen guten Tag. Benno Schmitz überzeugt gegen Mainz.

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Das Experiment dauerte vier Wochen. Vier Spiele stand Jan Thielmann als Rechtsverteidiger beim 1. FC Köln in der Startelf. Im Duell gegen den 1. FSV Mainz 05 rotierte der etatmäßige Offensivspieler wieder in seine gewohnten Gefilde. Ob das Experiment als gescheitert empfunden wurde, ist offen. Doch Timo Schultz versprach sich von Thielmann offenbar mehr Offensivkraft. Zwar konnte der 21-Jährige am Sonntagabend nicht wirklich überzeugen, dennoch spricht viel dafür, dass das Kölner Eigengewächs auch im Saisonfinale eher mit der Vorwärtsbewegung beschäftigt sein wird. Durch die personelle Umstellung wurde aber auch wieder eine Position in der Viererkette frei. Und die ging an den Routinier.

Schmitz nimmt Mwene aus dem Spiel

Benno Schmitz stand zum ersten Mal seit Mitte Februar, dem 0:1 gegen Werder Bremen wieder in der Anfangsformation. Und die Formkurve des Kölner Routiniers zeigt eindeutig nach oben. Schon gegen den VfL Bochum bereitete der Rechtsverteidiger das entscheidende 2:1 durch Luca Waldschmidt vor. Und das, obwohl Schmitz in den fünf Spielen zuvor gerade einmal auf neun Minuten und auch gegen Bochum nur auf sechs Minuten Einsatzzeit kam. Lange hatte der Kölner Coach Schmitz, dessen Vertrag noch immer nicht verlängert ist, den jungen Rasmus Carstensen vor die Nase gesetzt. Als der aber wiederum ebenfalls nicht überzeugen konnte, setzte Schultz dann auf die doch etwas überraschende Variante mit Thielmann. Nun stand Schmitz wieder in der Startelf – zum 13. Mal in dieser Saison.

Und der Rechtsverteidiger machte seine Sache gut. Schmitz hielt seine Seite in der Defensive dich, ließ kaum einen Mainzer Angriff zu. Vor allem Philipp Mwene fand auch wegen Schmitz nicht in die Begegnung. Am Gegentor konnte der 29-Jährige ebenfalls nur wenig ausrichten. In der Offensive kam Schmitz nach einem starken Sololauf von Linton Maina zum Abschluss, traf aber nur Mainz-Keeper Robin Zentner, dafür legte er einen Ball auf Max Finkgräfe ab, der genauso knapp verpasste wie der dahinter lauernde Mark Uth. Unterm Strich gehörte Benno Schmitz zu den besten Kölner Feldspielern und dürfte eine Bewerbung für das kommende Spiel gegen den SC Freiburg abgegeben haben. Das war in der Spielzeit nicht immer so. Auch der 29-Jährige blieb in der Saison meist hinter den Erwartungen zurück.

Ob Schmitz auch in der kommenden Saison für den FC aufläuft, liegt wohl auch an der Entscheidung des Spielers. Das Angebot liegt bekanntlich vor, angenommen hat es Schmitz anscheinend noch nicht. Sollte sich der Routinier gegen den FC entscheiden, müsste Köln die Kaufoption bei Carstensen ziehen und das Experiment Jan Thielmann als Rechtsverteidiger würde neues Futter bekommen.


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