FC bestätigt den Optimismus des Trainers

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FC bestätigt den Optimismus des Trainers

Nach der Niederlage gegen Bremen gab sich FC-Trainer Timo Schultz zuversichtlich, aus den kommenden Spielen Punkte zu holen. Gegen den VfB bestätigte der FC die Kampfansage des Coaches und sammelte einen verdienten Zähler ein.

Die Kölner Defensive um Abwehrchef Jeff Chabot stand gegen den VfB stabil. Eric Martel belohnte sich mit seinem ersten Saisontreffer für eine starke Spielzeit und Timo Schultz` Ankündigung, man werde Punkte aus den kommenden Spielen mitnehmen, bewahrheitete sich. Der FC holt einen Punkt in Stuttgart.

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Timo Schultz war nach der 0:1-Niederlage gegen Werder Bremen am vergangenen Spieltag natürlich alles andere als glücklich. Kein Wunder, die Leistung gegen Werder war auch alles andere als gut, noch nicht mal ordentlich. Doch Schultz brauchte gar nicht lange, um in den fast schon obligatorischen Optimismus zu verfallen. Gegen Werder nach einer schwachen Leistung verloren, warum die Punkte nicht in den Spielen gegen Stuttgart und Leverkusen zurückholen, ließ Schultz zwischen den Zeilen lesen. Schließlich könne man jedem Gegner der Liga wehtun. So recht wollte man den Optimismus des neuen Trainers angesichts der schweren Aufgaben nicht teilen.

Hintermannschaft nimmt Guirassy aus dem Spiel

Doch Schultz behielt mit seiner Ankündigung zumindest gegen den Champions-League-Anwärter aus Stuttgart recht. Die Kölner taten den Schwaben weh. 1:1 hieß es am Samstagnachmittag nach 95 umkämpften Minuten. „Wir haben gewusst, dass uns ein sehr spielstarker Gegner erwartet, das hat Stuttgart dann auch über die vollen 95 Minuten auf den Platz gebracht“, sagte der Trainer. „Wir haben sehr viel Arbeit in unsere Defensive investiert. Ich denke, das haben die Jungs wirklich alle, wie sie auf dem Platz standen, hervorragend gemacht.“ Das stimmte nicht ganz. Alle hatten es nicht hervorragend gemacht. Aber vor allem die Defensive der Geißböcke erledigte wie schon in den vergangenen Wochen einen weitestgehend sicheren Job. Vor allem den Goalgetter und Ex-Kölner Serhou Guirassy nahm der FC nahezu komplett aus dem Spiel. Mehr als ein Kopfball nach einer guten Viertelstunde war für den Stürmer nicht drin.

Auch, weil Jeff Chabot einen hervorragenden Tag erwischte und den Stürmer mit Unterstützung des ebenfalls gut spielenden Luca Kilian an der Entfaltung hinderte. „Es war körperbetont und die ganze Liga weiß, was er drauf hat. Heute ist es mir aber gut gelungen, dass er nicht getroffen hat“, sagte Chabot. Bis zu Guirassys Kopfball hatte einzig Wooyeong Jeong den Ball aufs Kölner Tor gebracht. Nach gut 20 Minuten versuchte es Enzo Millot, doch immer blieb Marvin Schwäbe der Sieger. Auch nach dem Wechsel ließ die Kölner Hintermannschaft wenig zu, verteidigte viel konsequent weg. Beim Gegentreffer waren die Geißböcke nicht auf der Höhe, so dass der Ex-Kölner Chris Führich dem Franzosen Millot den Treffer perfekt auflegte. Millot hätte auf 2:0 erhöhen können, doch Marvin Schwäbe zeigte sich nach dem folgeschweren Fehler gegen Bremen nun wieder in Top-Verfassung und rettete mit einem starken Reflex.

Alidou hat den Sieg auf dem Fuß

Nach der Stuttgarter Führung benötigte man schon eine gehörige Portion Fantasie, um dem FC noch einen Punkt zuzutrauen. Denn auch gegen Stuttgart hatte der FC lange seine Schwierigkeiten, Chancen zu kreieren. Und wenn die Kölner in gute Abschlusspositionen kamen, strahlten sie eher geringe Gefahr aus. So tauchte Jan Thielmann bereits in der dritten Minute alleine vor Fabian Bredlow auf, doch vor große Probleme stellte der Kölner Youngster den gegnerischen Keeper nicht. Ähnlich ungefährlich waren auch die Abschlüsse von Justin Diehl und Dejan Ljubicic. Das 0:0 zur Pause war aus Kölner Sicht schon eher ein glückliches.

Nach dem Wechsel spielten die Kölner in der Offensive mutiger. Zunächst verpasste Thielmann eine gute Hereingabe des ansonsten erneut blassen Florian Kainz, nach einer knappen Stunde brachte Linton Maina eine Flanke aus dem Halbfeld Richtung langen Pfosten und Eric Martel schob ein. „Ich musste ihn eigentlich nur noch reinmachen“, sagte der Torschütze, der mit seinem ersten Saisontor ausglich. Der Ausgleich machte offensichtlich Mut.

Die Geißböcke witterten nun ihre Chance und spielten auf einmal auf Augenhöhe mit. Nicht nur das, in der Schlussphase hatten die Kölner sogar ein Chancenplus. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, einen Punkt verdient gehabt, hinten raus vielleicht sogar drei“, sagte Thielmann und deutete eine Szene unmittelbar vor dem Ende der regulären Spielzeit an. So kam Faride Alidou etwas glücklich in Ballbesitz und lief alleine aufs Tor zu. Doch offenbar verließ den Offensivspieler der Mut. „Nicht jede Hundertprozentige ist auch immer ein Tor, so ist das manchmal, aber es ist natürlich bitter“, sagte Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung. Doch für zu viel Trübsal war kein Platz. „Jeder Punkt ist viel wert und wir gucken einfach nächste Woche, dass wir dort auch etwas rausholen“, sagte Chabot. Vor dem Duell gegen Leverkusen vielleicht ein wenig zu optimistisch. Doch eben jener Optimismus hat sich gegen den VfB bestätigt.


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Einzelkritik

FC verdient sich Punkt in Stuttgart

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FC verdient sich Punkt in Stuttgart

Dank einer leidenschaftlichen Leistung kehrt der 1. FC Köln mit einem Punkt aus Stuttgart heim. Beim VfB spielten die Kölner 1:1. In der Schlussphase wäre sogar noch mehr drin gewesen.

Der FC verdient sich mit einer leidenschaftlichen Leistung einen Punkt in Stuttgart. Beim VfB spielten der 1. FC Köln am 23. Spieltag 1:1. Die Führung durch Enzo Millot glich Eric Martel aus. In der Schlussphase ließ Faride Alidou das 2:1 für die Kölner aus.

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FC-Trainer Timo Schultz musste einmal mehr seine Abwehrzentrale umbauen, Timo Hübers hatte sich am Freitag erneut krankgemeldet, so lief neben Rückkehrer Jeff Chabot erneut Luca Kilian auf. Auch auf der rechten Abwehrseite veränderte der Trainer die Startelf: Rasmus Carstensen rotierte für Benno Schmitz in die Mannschaft. Zudem feierte Justin Diehl das ersehnte, aber erwartbare Startelf-Debüt. Für den 19-Jährigen saß Linton Maina zunächst auf der Bank. Dabei setzte der Trainer zunächst auf eine 4-4-2-Formation mit Jan Thielmann und Kapitän Florian Kainz im Angriff, so wie der FC es schon gegen Dortmund gespielt hatte. Dabei seien die ersten 60 Minuten gegen den BVB die besten gewesen, die Schultz seit seinem Amtsantritt von seiner Mannschaft gesehen habe, erklärte der 46-Jährige vor dem Spiel.

Thielmann im Abschluss zu zögerlich

Tatsächlich war es auch der FC, der zum ersten Abschluss kam. Nach einem langen Ball von Carstensen tauchte Thielmann im Grunde alleine vor Fabian Bredlow auf, der Abschluss war aber viel zu zögerlich, für den VfB-Keeper kein Problem (3.). Stuttgart übernahm aber zunehmend die Kontrolle. Doch es dauerte bis zur 13. Minute, bis auch die Schwaben den ersten Ball aufs Tor brachten. Und das gleich doppelt. Wooyeong Jeong zog aus gut elf Metern ab, Schwäbe ließ abprallen. Kurz darauf kam der Südkoreaner erneut zum Abschluss, wieder war der Kölner Keeper zur Stelle. Jeong leitete auch die nächste Chance ein. Der Offensivspieler flankte von der rechten Seite, Serhou Guirassy stieg höher als Kilian, nickte den Ball aber knapp neben das Tor (16.). Der VfB schnürte den FC in dieser Phase tief in der Kölner Hälfte ein, drückte auf die Führung. Der FC sorgte viel zu selten für Entlastung.

Auch, weil sich die Kölner unerklärliche Fehler im Aufbauspiel erlaubten. Nach gut 20 Minuten setzte Thielmann erstmals Diehl ein, dessen Abschluss aber auch eher ungefährlich war (21.). Auf der anderen Seite stellte Enzo Millot den Kölner Keeper aber auch vor keine großen Probleme (23.). Doch der FC befreite sich aus der Umklammerung. Stuttgart hatte nicht mehr den Zugriff, blieb bei Flanken gefährlich, diese fanden aber nur selten einen Abnehmer. Kurz vor dem Seitenwechsel zog Dejan Ljubicic noch einmal aus der Distanz ab, verzog aber deutlich (43.). Genauer machte es der Ex-Kölner Christ Führich mit einem direkten Freistoß. Doch Chabot stand genau richtig (45.+2).

Martel gleicht aus

Auch nach dem Wechsel kamen die Geißböcke zur ersten gefährlichen Aktion. Kainz spielte den Ball von rechts scharf in den Strafraum, aber Thielmann kam nicht heran (50.). Der erste Treffer fiel aber auf der anderen Seite. Führich kombinierte sich mit Hiroki Ito auf der linken Seite durch und bediente Enzo Millot, der locker einschob (53.). Und die Schwaben hätten umgehend nachlegen können. Doch Josha Vagnoman war zu überrascht, dass er aus kurzer Distanz zum Abschluss kam (56.). Schultz brachte für die letzte halbe Stunde mit Linton Maina für Diehl und Faride Alidou für Huseinbasic noch einmal neue Kräfte. Und der Wechsel zeigte direkt Wirkung. Maina brachte nach einer Ecke eine Flanke aus dem Halbfeld, Martel stand völlig blank und schob zum Ausgleich ein (62.).

Alidou lässt 2:1 liegen

Doch Stuttgart blieb das bessere Team, wollte den Sieg. Guirassy steckte den Ball stark auf Millot durch, dessen Schuss Schwäbe ganz stark parierte (68.). Der FC setzte auf Konter, spielte die aber nicht gut genug zu Ende. Immerhin schloss Alidou aus 20 Metern ab, allerdings zu ungenau und harmlos (70.). Genauso wie der zweite Versuch von Martel aus 25 Metern, den Bredlow im Nachfassen hielt (74.). Der FC spielte nun deutlich besser mit. Beide Teams kamen zu ihren Möglichkeiten. Guirassy bekam die Füße im Sechzehner nicht rechtzeitig geklärt, auf der anderen Seite wurde ein Abschluss des eingewechselten Sargis Adamyan nach einem Konter noch im letzten Moment geblockt (80.). Wie aus dem Nichts hätte schließlich Alidou die Entscheidung erzielen müssen, als er alleine auf das Tor von Bredlow zulief. Mit Tempo ging der 22-Jährige an dem Keeper vorbei, wurde dabei aber so abgedrängt, dass er den Ball nicht mehr aufs Tor brachte (87.).

Zwar war Alidou in der letzten Minute der Nachspielzeit genauer, sein Abschluss aber erneut harmlos (90.+4). So blieb es beim nicht unverdienten 1:1-Unetschieden. Am kommenden Sonntag empfängt der 1. FC Köln Bayer Leverkusen im Kölner Stadion.


FC: Schwäbe – Finkgräfe, Hübers, Kilian, Carstensen – Martel, Huseinbasic (59. Alidou) – Diehl (59. Maina), Ljubicic – Kainz (72. Adamyan), Thielmann (92. Tigges) – Tore: 1:0 Millot (53.), 1:1 Martel (62.)


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Einzelkritik

Ausgerechnet Schwäbe patzt, blickt aber sofort wieder nach vorne

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Ausgerechnet Schwäbe patzt, blickt aber sofort wieder nach vorne

Bei der 0:1-Niederlage gegen Bremen avancierte ausgerechnet der große Kölner Rückhalt Marvin Schwäbe zur tragischen Figur. Dennoch ist der Keeper auch weiterhin die Kölner Konstante.

Marvin Schwäbe griff zum ersten Mal in dieser Saison gegen Werder Bremen daneben und hatte damit seinen Anteil an der Niederlage. Mit Schwäbe patzt ausgerechnet die Kölner Konstante.

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Vom Zitronenfalter war damals die Rede, als Toni Schumacher beim WM-Finale 1986 im gelben Nationaltrikot am Ball vorbeisegelte. Auch wenn die Tragweite am Freitagabend eine ganz andere war, hatte Marvin Schwäbe ein wenig von dem damaligen Nationalkeeper. Auch Schwäbe segelte seltsam an der Kugel vorbei, Justin Njimah war zur Stellte und schob problemlos zur Bremer Führung und damit auch zum Siegtreffer ein. Die Konstante der bisherigen Kölner Saison hatte sich erstmals einen großen Fehlgriff geleistet. Zumindest einen Fehlgriff, der ein Spiel mit entschied. „Ich wollte eigentlich zum Ball, sehe dann vor mir noch einen Bremer reinlaufen, dementsprechend wollte ich mehr in den Block. Ich hatte das Gefühl, dass ich dann keine Chance habe, wenn der Ball kommt und dann im leeren Raum stehe“, sagte Schwäbe. „So stand ich auch im leeren Raum und sehe nicht ganz glücklich aus.“ Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Fehlerkette an anderer Stelle begann.

Schwäbe der große Rückhalt der Kölner

Dabei spielt Schwäbe bislang wohl die beste Saison seiner bisherigen Karriere. In zahlreichen Spielen verhinderte der Keeper beim FC Schlimmeres, bewahrte den FC gegen Leverkusen beispielsweise vor einem Debakel, hielt gegen unter anderem Bochum auch einen wichtigen Punkt fest. Der 28-Jährige ist die Konstante bei den Geißböcken. An Schwäbe liegt die Krise sicher nicht. Mit 75 bisherigen Paraden gehört Schwäbe zu den besten deutschen Torhütern der Liga, der 28-Jährige vereitelte 25 Großchancen, so viel wie kein anderer Bundesliga-Keeper. Zwar ließ die Kölner Hintermannschaft auch am meisten Großchancen zu und bot Schwäbe damit auch die größte Chance, sich auszuzeichnen, mit einer Quote von 50 Prozent sind aber auch nur Koen Casteels und Alexander Nübel prozentual besser.

Schwäbe: „Wir wissen, was wir leisten können“

Schwäbes Qualität zeigt sich auch eindrucksvoll in der Torwarteffizienz. Dieser Wert ergibt sich aus den xSaves, die wie die Expected Goals erfasst werden. Die xSaves geben an, mit welcher Wahrscheinlichkeit auf das Tor abgegebene Schüsse pariert werden. Übersteigt die Anzahl erfolgreicher Paraden eines Torhüters den Wert der Schüsse, dann hat er eine positive Torwart-Effizienz. Ende Dezember lag der Wert bei Kölns Schwäbe mit einem Wert von +7.2 der Fall. Nicht nur das, Schwäbe ist damit der Beste der Bundesliga. Laut bundesliga.de waren bei dem Kölner Keeper in dieser Saison 50 Paraden erwartbar, Schwäbe kam aber auf 58. Auf Rang zwei folgte Lukas Hradecky mit einem Wert von 7.1, den dritten Rang belegte Gregor Kobel mit 6.7. Nun der entscheidende Fehlgriff. Schwäbe blickt aber schon wieder nach vorne. „Jetzt stehen starke Gegner vor der Brust, aber auch da müssen wir unsere Punkte holen“, sagt der Keeper. „Wir wissen, was wir leisten können“.

Das gilt auch für den Kölner Keeper. Was er leisten kann, hat der Torwart in dieser Saison schon mehr als genug bewiesen. Daran ändert auch die Flugeinlage von Freitag nichts. Zumal er gegen Marvin Duksch bereits zeigte, warum er bislang der Rückhalt der Geißböcke ist.

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Mehr Einsatzzeit für Justin Diehl?

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Mehr Einsatzzeit für Justin Diehl?

Über weite Stecken fehlten dem Spiel des 1. FC Köln gegen Bremen der Mut und die Überzeugung. Der Mannschaft fiel nicht viel gegen Werder ein. Nur die Youngster machten Lust auf mehr.

Nach der Einwechslung des 19-jährigen Justin Diehl nahm das Kölner Spiel an Tempo zu. Alleine drei Abschlüsse kreierte das Eigengewächs des FC. Der Kölner Nachwuchs macht Lust auf mehr.

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Das Spiel war 76 Minuten alt, die Kölner Offensive hatte keine passende Antwort auf das zuvor gefallene 0:1 durch Justin Njinmah. Der acht Minuten zuvor eingewechselte Justin Diehl schnappte sich den Ball, zog ab, dieser wurde abgefälscht und landete auf dem Tor. Nur zwei Minuten zuvor ging Diehl gegen Malatini ins Dribbling, der Bremer klärte aber per Grätsche zur Ecke. Diese brachte der 19-Jährige hoch auf den zweiten Pfosten und Friedl in Nöte, nachdem Ljubcic gegen Weiser ins Kopfballduell gegangen war. Der Ball sprang an Weisers Kopf und von dort in Richtung Tor. Weitere gefühlte 27 Mal suchte Diehl das Eins-zu-eins über die linke Seite, blieb jedoch erfolglos, vielleicht auch, weil er dann doch mal hätte früher abspielen müssen. Den Willen und den nötigen Mut, einen Abschluss zu erzielen, kann dem 19-Jährigen allerdings nicht abgesprochen werden. „Justin ist ein gutes Beispiel dafür, dann auch mal das Herz in beide Hände zu nehmen, ins offensive Eins-zu-eins zu gehen und draufzuhalten. Er hätte sich fast dafür belohnt, dass er genau diese Attribute auf den Platz bringt. Das ist seine große Stärke und daher bin ich froh, dass ich ihn habe“, sagte Timo Schultz. Allerdings stellte der Trainer auch fest, dass Überzeugung und Mut fehlten, „um mit dem Ball mehr zu kreieren. In der Halbzeit haben wir das angesprochen, danach war es aus der Struktur heraus besser, wir konnten aber trotzdem keinen Druck erzeugen.“

Mehr Mut durch Youngster

Und genau da liegt das Problem. Die „erfahrenen“ Spieler auf dem Feld schafften es nicht, Druck zu erzeugen. Die Flanken von Benno Schmitz blieben völlig harmlos, es hat sie zwar gegeben, aber sie wurden kein Mittel bei einem 1,78 Meter großen Stürmer wie Jan Thielmann. Auch der Kölner Kapitän blieb bei den Versuchen, hinter die Ketten zu kommen, erfolglos und hatte keinen Effekt auf das Spiel. Linton Maina machte ordentlich Tempo. Die Hälfte der Kölner Angriffe lief über die linke Seite, trotz dessen kam gefühlt kaum ein Ball bei den Mitspielern an. Die „alten Hasen“ sorgten für keinerlei Gefahr.

Mit der erneuten Auswechslung von Florian Kainz nach gut einer Stunde kam durch den Youngster Diehl mehr Tempo auf den Platz. Nach seiner Einwechslung konnte der Nachwuchsspieler alleine drei Abschlüsse auf das gegnerische Tor bringen. Knapp ein Drittel der Gesamttorschüsse der Kölner Mannschaft im Duell. Auch die anderen Youngster machten ihre Sache gut. Max Finkgräfe überzeugte erneut durch seinen Einsatz, Mut in den Dribblings und starke Zweikämpfe. Er zeigte, dass Tempo ein durchaus wirksames Mittel gegen Werder sein kann, war aber einer der wenigen, die Tempo gingen. Auch Jan Thielmann zeigte Einsatzbereitschaft und bewies seinen Willen durch leidenschaftliche Grätschen. Die offensiven Aktionen des 21-Jährigen blieben aber überschaubar.

Die Kölner Youngster machen Lust auf mehr. Finkgräfe hat sich bereits gegen Leart Pacarada durchgesetzt und steht in der Startelf. Jan Thielmann ist ebenfalls gesetzt. Für Justin Diehl scheinen sich die Einsatzchancen in der Startelf zu erhöhen. „Er ist für uns eine ernsthafte Alternative, dass er auch mal von Anfang an auflaufen kann“, so der FC-Coach.

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Wieder einmal Kölner Frust über eine strittige Entscheidung

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Wieder einmal Kölner Frust über eine strittige Entscheidung

Der FC präsentierte sich gegen Werder Bremen alles andere als in guter Form. Entscheidend waren aber auch zwei Torwart-Aktionen, die für Gesprächsstoff sorgten.

Die Enttäuschung über die eigene Leistung war beim 1. FC Köln am Freitagabend nach der 0:1-Niederlage gegen Bremen groß. Doch es herrschte auch FC-Frust nach nicht gegebenem Elfmeter.

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Nein, die strittige Szene wollte sich Timo Schultz nach dem Spiel nicht mehr ansehen. „Der Schiedsrichter hat nicht gepfiffen, also war es auch kein Elfmeter“, sagte der 46-Jährige gewohnt nüchtern. Und so nüchtern betrachtet, hat der Ostfriese auch nicht ganz unrecht. Denn unterm Strich gab es keinen Elfmeter – ob Fehlentscheidung oder nicht. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel ergänzte der Trainer dann, dass sich niemand hätte beschweren dürfen, wenn der Elfmeter gepfiffen worden wäre. Nein, es hätte sich niemand beschweren können. Michael Zetterer war nach einem Freistoß mit dem Knie voran in die Rippen von Luca Kilian gesprungen – ein klares Foulspiel. „Aus Torwartsicht will er zum Ball“, versuchte FC-Keeper Marvin Schwäbe noch den Hauch von Verständnis aufzubringen, um dann aber die Szene anders einzuordnen. „Er springt aber mit dem Knie voraus in den Rücken, berührt den Ball auch nicht. Für mich daher auch ein Elfmeter.“

Kainz: „Vollkommen unverständlich, wie man sich das nicht anschaut“

Nur gab es diesen am Ende nicht. Schon mehrfach fühlten sich die Kölner in dieser Saison in strittigen Entscheidungen benachteiligt. Zuletzt im Duell gegen Wolfsburg, als Moritz Jenz der Ball im Strafraum gegen die Hand gesprungen war. Einen Elfmeter gab es damals nicht. “Das war Gipfel der Entscheidungen heute. Da möchte ich wirklich mal drum bitten, dass sich das einige noch mal anschauen, weil ich glaube, dass es in unserer Situation wichtig ist, dass auch auf Kleinigkeiten geschaut wird. Da verstehe ich nicht, dass es keinen Handelfmeter gibt”, hatte damals Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung, gesagt. Das Unverständnis über den nicht gegebenen Elfmeter am Freitagabend dürfte aber nun wohl noch größer bei den Geißböcken ausfallen.

Das sah auch Florian Kainz ähnlich. „Für mich war das ein ganz klarer Elfmeter. Vollkommen unverständlich, wie man sich das nicht anschaut“, sagte der Kölner Kapitän. „Aber die (Schiedsrichter, Anm.d.Red.) dürfen ja machen, was sie wollen.“ Allerdings sollte die umstrittene Elfmeterentscheidung nicht über die schwache Leistung der Geißböcke hinwegtäuschen. Denn der FC spielte erneut einmal viel zu harmlos, kreierte keine einzige Großchance. Für die größte Gefahr sorgte der Ex-Kölner Mitchell Weiser nach einer Ecke, als er den Ball aufs eigene Tor brachte und Michael Zetterer gemeinsam mit Marco Friedl das Spielgerät noch von der Linie kratzte. „Im Spiel mit dem Ball war es gerade in der ersten Halbzeit nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben in der zweiten Halbzeit alles investiert und sind leider nicht belohnt worden“, sagte Kainz.

Bremen belohnte sich am Ende für eine ebenfalls mäßige Leistung. Denn auch Werder konzentrierte sich weitestgehend auf die Defensivarbeit. So war es nicht verwunderlich, dass ein Torwartfehler die Entscheidung brachte. Marvin Schwäbe flog bei einer Flanke von Weiser seltsam am Ball vorbei und eröffnete Justin Njinmah die Entscheidung. „Ich wollte eigentlich zum Ball, sehe dann vor mir noch einen Bremer reinlaufen, dementsprechend wollte ich mehr in den Block, weil ich das Gefühl hatte, dass wenn er an den Ball kommt, dass ich dann keine Chance hab und dann im leeren Raum stehe“, sagte Schwäbe. „So stand ich auch im leeren Raum und sehe nicht ganz glücklich aus.“ Der FC verpasste vor allem aber die Chance, weiteren Boden im Abstiegskampf gutzumachen. Dementsprechend wollte sich Timo Schultz auch nicht mehr zu lange mit dem nicht gegebenen Elfmeter aufhalten. „Ich kümmere mich lieber darum, dass wir besseren Fußball spielen”, sagte der Trainer. 

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FC kassiert bittere Heimpleite gegen Bremen

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FC kassiert bittere Heimpleite gegen Bremen

Der 1. FC Köln hat einen bitteren Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen müssen. Die Geißböcke unterlagen am Freitagabend harmlosen Bremern 0:1. Auch, weil Marvin Schwäbe bei einer Flanke daneben griff.

Der 1. FC Köln verliert am Freitagabend das Heimspiel gegen Werder Bremen 0:1 und hat damit einen bitteren Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen müssen. Und das zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. In den kommenden vier Begegnungen spielt der FC unter anderem gegen Stuttgart, Leverkusen und Leipzig.

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Timo Schultz veränderte seine Startelf im Vergleich zur Vorwoche auf zwei Positionen. Wie erwartet stand Timo Hübers wieder in der Anfangsformation, Jeff Chabot fehlte aufgrund der fünften Gelben Karte gesperrt. Zudem setzte der Kölner Trainer zunächst auf Linton Maina, am Morgen hatte sich Faride Alidou krank abgemeldet. Das Spiel war ganze elf Sekunden alt, da hatte Marvin Duksch den ersten Warnschuss abgegeben – allerdings deutlich verzogen. Das Spiel war noch keine Minute alt, da hatte der Offensivspieler auch Schwäbe erstmals geprüft – allerdings nicht wirklich gefährlich. Anschließend flachte die Begegnung erschreckend ab. Mehr als eine scharfe Hereingabe zum Gegner von Max Finkgräfe war in der ersten 30 Minuten nicht drin.

Keine Tore zur Halbzeit

Köln hatte deutlich mehr Ballbesitz, wusste damit aber wenig anzufangen. Die Gäste kamen durch Standards vor das Kölner Tor, waren da aber ebenfalls erstaunlich ungefährlich. Erst nach einer halben Stunde fand der FC den ersten Abschluss. Dejan Ljubicic legte etwas umständlich auf Florian Kainz ab, der den Ball direkt nahm, aber nicht richtig traf und über das Tor drosch. Keine 120 Sekunden später versuchte es Jan Thielmann, der sich dem Kasten schon annäherte. Ljubicic brachte dann doch noch einen ersten Ball auf den Kasten, aber SVW-Keeper Michael Zetterer hatte keine Probleme. Das war es dann aber auch schon wieder mit der Drangphase. Leistungsgerecht ging es ohne Tor in die Kabine.

Schwäbe greift daneben

Zwar gehörte Duksch auch der erste Versuch nach dem Wechsel, doch die Kölner kamen nun deutlich zielstrebiger aus der Kabine. Sowohl Kainz als auch Benno Schmitz brachten aus guter Position Flanken in die Box, einen Abnehmer fanden sie nicht. Auf der anderen Seite sorgte Timo Hübers für große Gefahr, als der Abwehrspieler den Ball mit dem eigenen Arm aufs Tor brachte. Auch der anschließende Eckball kam Richtung Gehäuse, strahlte aber ebenfalls zu wenig Gefahr aus (54.). Nach einer guten Stunde brachte Schultz Justin Diehl für Florian Kainz, um für mehr Tempo zu sorgen. Das Tor erzielte aber ein anderer Justin. Mit seinem fünften Saisontreffer brachte Justin Njinmah Bremen in Führung. Mitchel Weiser schlug die Flanke, Schwäbe sprang wild aus dem Tor und verschätzte sich komplett und der Bremer Joker stand blank.

Der FC zeigte eine Reaktion. Zunächst brachte Weiser nach einer Diehl-Ecke den Ball erstaunlich gefährlich aufs eigene Tor (74.), Zetterer klärte auf der Linie. Anschließend senkte sich ein abgefälschter Ball von Diehl immerhin Richtung Werder-Kasten (76.). Doch auch Bremen kam zu weiteren Abschlüssen. Unter anderem versuchte es erneut Duksch, aber Schwäbe war dieses Mal zur Stelle. Schultz machte in der Schlussphase auf, brachte mit Steffen Tigges und Florian Dietz zwei Zielstürmer. Köln drückte noch einmal und Bremen hatte erstaunlich großes Glück, ohne Elfmeter davon zu kommen. Zetterer sprang bei einer Ecke mit dem Knie in Luca Kilian. Warum der Kölner Keller nicht eingriff, blieb offen (87.). Auch weiterhin spielte eigentlich nur noch Köln, war aber viel zu harmlos. So stand am Ende die enttäuschende Niederlage, nach einem insgesamt schwachen Spiel. „Das war schon extrem bitter“, sagte Florian Kainz. „Das war ein Rückschlag heute. Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gezeigt.“ Am kommenden Samstag ist der FC zu Gast beim VfB Stuttgart.

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FC: Schwäbe – Finkgräfe, Hübers, Kilian, Schmitz (84. Tigges) – Martel (74. Christensen), Huseinbasic – Maina (74. Adamyan), Kainz (67. Diehl), Ljubicic (84. Dietz) – Thielmann – Tore: 0:1 Njinmah (70.)


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In der Defensive stabil, die Offensive vernachlässigt

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In der Defensive stabil, die Offensive vernachlässigt

Es fehlte nicht viel und der FC hätte gegen die TSG Hoffenheim den zweiten Sieg in Serie eingefahren. Am Ende brachten sich die Kölner um einen Erfolg, der aber nicht verdient gewesen wäre.

Am Sonntagabend wäre der Plan von Trainer Timo Schultz, zu Null zu spielen, beinahe aufgegangen. Die Kölner Defensive stand lange stabil. In der Offensive blieb der FC jedoch zu ungefährlich. Ein nicht neues Problem beim 1. FC Köln: Das lief gegen Hoffenheim gut, das schlecht.

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Die Marschroute von Timo Schultz war vor dem Duell bereits klar vorgegeben. „Über allem muss stehen, dass wir zu Null spielen“, hat der Kölner Trainer nun schon mehrfach betont und in diesem Zusammenhang immer darauf hingewiesen, dass dann auch die Siegwahrscheinlichkeit für sein Team signifikant steigen würde. „Defensiv standen wir gut, das hat mir gut gefallen. Die Jungs haben gekämpft, die Jungs glauben an sich, ich glaube an die Jungs und die Fans auch“, sagte Schultz nach dem 1:1-Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim. Tatsächlich stand die Kölner Defensive in Sinsheim lange stabil. Der Europa-League-Anwärter kam kaum zur Entfaltung, hatte kein Rezept gegen die Kölner Hintermannschaft. Ihlas Bebou und Wout Weghorst kamen im ersten Abschnitt zu ihren Abschlüssen, brachten diese aber nicht aufs Tor. Nach dem Wechsel schmiss sich Benno Schmitz in die größte Chance der Hausherren.

Zu wenig Offensivkraft

Mehr gelang der TSG nicht und es hätte nicht viel gefehlt und der Plan des Trainers wäre aufgegangen. Um die Siegchancen signifikant zu steigern sind allerdings Offensivbemühungen ebenfalls essentiell. Da sich der FC aber sehr auf seine Defensivarbeit konzentrierte, dabei die Offensive komplett vernachlässigte, stand die Null folgerichtig lange nicht nur auf der einen Seite. „Wir haben sehr gut gegen den Ball gearbeitet, alles reingeworfen, taktisch sehr diszipliniert gespielt – aber mit dem Ball war das heute nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten“, sagte Florian Kainz, der sicher nicht seinen besten Tag erwischte. „Da waren sehr viele Fehler dabei, die Umschaltsituationen haben wir unsauber ausgespielt, dadurch hatten wir viel zu wenig Torchancen.“ Das war noch deutlich übertrieben. Im ersten Abschnitt hatte der FC nichts, was einer Torchance gleichkam.

Insgesamt verzeichnete der FC fünf Abschlüsse, von denen aber nur einer direkt aufs Tor kam. „Vorne müssen wir über Einzelaktionen kommen, in Heimspielen tun wir uns da leichter“, sagte auch Benno Schmitz. „Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir versucht, nach vorne hin mutig zu sein und die Eins-gegen-eins-Situationen zu nehmen. Das hatten die Hoffenheimer vielleicht so nicht erwartet“, ergänzte Marvin Schwäbe. Torchancen blieben weiterhin Mangelware. So war es bezeichnend, dass der FC eine Standardsituation zur Führung nutzte und diese auch ein Abwehrspieler erzielte. Youngster Max Finkgräfe nahm sich die Kugel und verwandelte aus knapp 25 Metern. „Max macht es im Moment überragend, deswegen hat er sich das Tor redlich verdient. Mit ihm kann man gut arbeiten“, so Schmitz.

Führungstreffer nicht genug

Beinahe wäre der „Die Null muss stehen“-Plan von Timo Schultz perfekt aufgegangen. Denn nach dem Treffer deutete nicht mehr viel daraufhin, dass das Spiel noch eine andere Wende nehmen könnte. Hoffenheim strahlte in der Schlussphase so viel Gefahr aus, wie der FC bis zur glücklichen Führung. Und doch fiel der Ausgleich. Denn die Kölner wähnten sich offenbar bereits auf der Zielgeraden, befanden sich in den Schlussminuten für einen Augenblick im Tiefschlaf. Andrej Kramaric kam in der vierten Minute der Nachspielzeit an den Ball, legte sich diesen mit der Brust vor und traf mit ein wenig Glück.

„Wenn du in der 94. Minute den Ausgleich bekommst, tut das im ersten Moment sehr weh. Gerade in der Situation, in der wir sind, hätten uns drei Punkte sehr gutgetan“, sagte Kainz. „Hoffenheim hat natürlich alles nach vorne geworfen, wir haben uns ein bisschen zu tief hinten reindrängen lassen und es nicht geschafft, uns vorne festzusetzen. Das sind so Kleinigkeiten, die man besser machen kann.“ Kleinigkeiten, die man besser machen muss, um die Chancen auf einen Sieg signifikant zu erhöhen.



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1:1! Finkgräfes Traumtor reicht dem FC nicht

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1:1! Finkgräfes Traumtor reicht dem FC nicht

Der 1. FC Köln hat den zweiten Sieg in Serie knapp verpasst. Beim 1:1 in Hoffenheim kassierten die Kölner in der Nachspielzeit den Gegentreffer. Max Finkgräfe hatte zuvor per direkt verwandeltem Freistoß getroffen.

Timo Schultz hatte sich gewünscht, dass die Null auch in der Begegnung seines 1. FC Köln gegen Hoffenheim stehen soll. Und 94 Minuten lang sah es so aus, als würde das auch gelingen. Dann hätte der FC drei Punkte zurück mit nach Köln genommen. Max Finkgräfe (79.) hatte den FC in Führung gebracht. Doch der 1. FC Köln spielt 1:1 in Hoffenheim. In der Nachspielzeit war Andrej Kramaric (90.+4) zur Stelle.

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Timo Schultz hatte unter der Woche noch angekündigt, dass es durchaus ein, bis zwei Änderungen im Vergleich zur Vorwoche in der Startelf geben könne, es wurde eine und dazu noch eine erwartbare. Für den erkrankten Timo Hübers stand Luca Kilian in der Anfangsformation. Ansonsten vertraute Schultz der gleichen Mannschaft, die gegen Frankfurt gleich dreifach gepunktet hatte. Die ersten Offensivaktionen gehörten aber den Kölnern. Max Finkgräfe lief bis zur Grundlinie durch und passte in den Rückraum, der Ball kam nicht an. Kurz darauf spielte Faride Alidou Jan Thielmann frei, der aber aus der Distanz den Ball nur in die Nähe des Tors brachte (8.). Das war es dann aber auch erst einmal. Hoffenheim übernahm zunehmend die Initiative. Maximilian Beier brachte den Ball in die Box, Wout Weghorst legte quer und Ihlas Bebou vergab aus guter Position (14.).

Weghorst vergibt aus knapp zehn Metern

Doch lange blieb es bei der einen Chance der Sinsheimer. Hoffenheim mühte sich zwar, wirkte aber gerade im letzten Drittel ideenlos, Köln fand in der Offensive so gut wie gar nicht mehr statt. Die nächste große Möglichkeit hatten die Hoffenheimer dann mit freundlicher Unterstützung der Geißböcke. Schmitz verlor einen entscheidenden Ball an der Außenlinie, der landete bei Weghorst, der aus spitzem Winkel an Schwäbe scheiterte (26.). Erst nach einer guten halben Stunde spielte auch der FC öfter mal nach vorne, gefährlich wurden die Kölner aber nicht. Ganz anders Hoffenheim: Robert Skov legte einen Ball auf Weghorst ab, der aus der Drehung aus elf Metern das Tor erneut verfehlte (40.). Somit ging es torlos in die Kabine.

Das Bild änderte sich auch nach dem Wechsel nicht. Viel spielte sich in der neutralen Zone ab. Wenn ein Team gefährlich wurde, dann Hoffenheim. Wieder spielte Skov Angreifer Bebou den Ball in den Fuß, der Kilian mit einem starken ersten Kontakt mit der Hacke aussteigen ließ und den ersten Abschluss aufs Tor brachte – kein Problem für Schwäbe (55.). Auf der anderen Seite schickte Florian Kainz Jan Thielmann mit einem starken Diagonalpass, doch Baumann spitzelte dem Kölner Angreifer den Ball noch weg (57.). Die Führung hätten aber die Hausherren erzielen müssen. Bebou bediente dieses Mal Skov, der aus elf Metern einfach „nur“ hätte einschieben müssen, doch Benno Schmitz warf sich noch gerade so in den Ball (64.). Das war es dann auch erst einmal wieder mit Offensivbemühungen.

Finkgräfe per direktem Freistoß

Schultz brachte für die Schlussphase Steffen Tigges. Doch der große Kölner Auftritt gehörte Max Finkgäfe. Nach einem Foul von Anton Stach an dem ebenfalls eingewechselten Linton Maina nahm sich der Kölner Youngster den Ball und brachte die Geißböcke mit einem direkten Freistoß aus 25 Metern in Führung (79.). Es war der erste Abschluss auf das Tor der Hoffenheimer, der Ball wurde für Oliver Baumann noch undankbar abgefälscht. Und der FC bekam nun Räume. Maina machte Tempo über die linke Seite, brachte den Ball scharf ins Zentrum, aber Baumann war einen Schritt schneller als Tigges. Viel deutete nicht mehr auf den Ausgleich. Dann schlief die Kölner Hintermannschaft bei einer eher harmlosen Hereingabe. Andrej Kramaric war zur Stelle und glich aus. Unterm Strich ging das 1:1 mehr als in Ordnung. Hoffenheim tat definitiv mehr für die Offensive. Dennoch fühlte sich der Ausgleich für die Kölner wie eine Niederlage an. „So ist das besonders bitter“, sagte Benno Schmitz. Am kommenden Freitag spielt Köln gegen Bremen.


FC: Schwäbe – Finkgräfe (89. Heintz), Chabot, Kilian, Schmitz – Martel, Huseinbasic – Alidou (74. Tigges), Kainz (58. Maina), Ljubicic – Thielmann (89. Adamyan) – Tore: 0:1 Finkgräfe (79.), 1:1 Kramaric (90.+4)


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FC gewinnt verdient gegen Frankfurt

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FC gewinnt verdient gegen Frankfurt

Der 1. FC Köln hat einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf eingefahren. Der FC bezwang am Samstagabend Eintracht Frankfurt verdient mit 2:0-Toren.

Timo Schultz hat mit dem FC seinen ersten Sieg eingefahren und das vollkommen verdient. Der 1. FC Köln bezwingt am 20. Spieltag Frankfurt mit 2:0. Ausgerechnet Frankurts Leihgabe Faride Alidou (68.) brachte den FC in Führung, Jan Thielmann (80.) erhöhte. Die Gäste schwächten sich mit zwei Gelb-Roten Karten gegen Niels Nkounkou (66.) und Tuta (82.) zudem selbst.

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Bei der Startaufstellung verzichtete Timo Schultz gegen die Eintracht auf große Überraschungen, änderte die Startelf nicht. So lief erneut Faride Alidou auf, der in der Vorwoche noch die Kölner Führung erzielt hatte. In der Defensive vertraute der Coach auch in dieser Woche wieder Benno Schmitz für Rasmus Carstensen, im Sturm setzte der Coach auf Jan Thielmann. „Wir haben uns gut vorbereitet, dass wir drei Punkte hier behalten“, sagte Schultz vor der Begegnung. Tatsächlich spielten die Kölner munter drauf los. So schickte Jeff Chabot bereits nach 60 Sekunden Thielmann, der aus kurzer Distanz Eintracht-Keeper Kevin Trapp anschoss. Allerdings stand der Kölner Youngster auch im Abseits. Keine drei Minuten später tankte sich Alidou auf der rechten Seite durch, die Hereingabe landete bei Dejan Ljubicic, der den Ball über das Tor jagte (5.).

FC mit leichtem Chancenplus

Die Eintracht bemühte sich, über Spielbesitzphasen in das Spiel zu finden. Doch die Chancen hatte weiterhin der FC. Thielmann wurde von Finkgräfe geschickt, doch erneut scheiterte der Kölner Offensivspieler an dem Frankfurter Keeper (14.). Bei der Eintracht kam ausgerechnet Ellyes SKhiri zum ersten Abschluss, der Ball wurde aber noch rechtzeitig geblockt (20.). Frankfurt steigerte sich zunehmend, übernahm die Spielkontrolle. Nach einer Ecke lief Robin Koch clever ein, verfehlte das Tor aber deutlich (27.). Der FC lauerte auch weiterhin auf Umschaltmomente und seine Chancen. Unter anderem dribbelte sich Max Finkgräfe durch das Zentrum und spielte Ljubicic frei, der erneut über das Tor schoss (38.). Im direkten Gegenzug lupfte Mario Götze den Ball auf Skhiri, der aus kurzer Distanz an Schwäbe scheiterte (39.). Kurz vor dem Seitenwechsel versuchte es Ljubicic noch einmal aus der Distanz und näherte sich dem zumindest an.

Alidou trifft erneut

Frankfurt kam mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine. Fares Chaibi brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld aufs Tor, Schwäbe kratzte den Ball aus dem Winkel (49.). Kurz darauf bekamen die Kölner eine Ecke nicht geklärt, Tuta hatte freie Schussbahn, verzog aber (53.). Chaibi machte es genauer. Der Algerier tauchte nach einem starken Pass von Tuta vor Schwäbe auf, stand aber im Abseits. Zwar war die Eintracht nun besser im Spiel, der FC suchte aber auch seine Chancen. Unter anderem versuchte es Schmitz nach einer Ecke aus der Distanz – es blieb bei dem Versuch (58.). Köln blieb aber dran. Thielmann setzte sich auf der linken Seite durch, brachte den Ball scharf an den langen Pfosten, Niels Nkounkou rettete so gerade vor dem frei stehenden Alidou (62.).

Auch die nächste Szene gehörte den beiden Protagonisten. Nkounkou brachte Alidou zu Fall und sah zu Recht die Gelb-Rote Karte. Den anschließenden Freistoß brachte Finkgräfe ins Zentrum, Ljubicic drosch in Richtung Kasten und Alidou brachte sein Schienbein dazwischen: 1:0. Der Frankfurter Leihspieler verkniff sich den Jubel. Der FC spielte auch weiterhin nach vorne, setzte in Überzahl nach. Kainz probierte es aus 18 Metern, verfehlte das Tor aber deutlich. Auf der anderen Seite zielte Tuta genauer, aber Schwäbe war erneut zur Stelle (74.). Schultz brachte in der Schlussphase mit Linton Maina und Sargis Adamyan neue Kräfte. Die nächste Aktion gehörte aber anderen FC-Profis. Nach einem haarsträubenden Fehlpass von Hrvoje Smolcic schaltete Ljubicic schnell um, legte rechts raus auf Thielmann, der dieses Mal eiskalt verwandelte.

Und Frankfurt schwächte sich zudem noch selbst. Tuta ging in einen Kopfball gegen Chabot mit dem Ellbogen voran und sah folgerichtig ebenfalls die Ampelkarte (82.). Der FC hatte in den Schlussminuten erwartungsgemäß leichtes Spiel und brachte den Sieg sicher über die Zeit. Zwar belegen die Kölner weiterhin Rang 16, der Rückstand auf Union beträgt vor den Sonntagsspielen aber nur noch zwei Punkte. Am kommenden Sonntag ist der FC zu Gast in Hoffenheim.

Bilder zum Spiel 1. FC Köln – Eintracht Frankfurt


FC: Schwäbe – Finkgräfe (89. Heintz), Chabot, Hübers, Schmitz (89. Carstensen) – Martel, Huseinbasic (89. Christensen) – Alidou (73. Adamyan), Kainz (79. Maina), Ljubicic – Thielmann – Tore: 1:0 Alidou (68.), 2:0 Thielmann (80.) – Gelb-Rote Karten: Nkounkou (66.), Tuta (83.)


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FC verdient sich Punkt in Wolfsburg

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FC verdient sich Punkt in Wolfsburg

In einem packenden Spiel hat der 1. FC Köln gegen den Tabellenelften in Wolfsburg einen Punkt mit nach Hause genommen. Faride Alidou traf zum 1:0 für die Kölner und rechtfertigte seinen Einsatz.

Timo Schultz holt mit dem 1. FC Köln seinen zweiten Punkt. Dem FC gelang gegen den VfL Wolfsburg ein 1:1. Auch, weil Überraschungs-Starter Faride Alidou traf. „Seit ich hier bin, trainiert Faride auffällig. Für mich ist Training wichtig. Er hat sich den Einsatz verdient. Er bringt ein gutes Paket mit. Es freut mich, wenn die Jungs die Leistung aus dem Training bestätigen können. Das gilt für alle Spieler“, sagte Schultz. Dabei wäre am 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga auch mehr möglich gewesen. Max Finkgräfe verteidigte unter anderem stark, Jan Thielmann verfehlte das Tor knapp. Kevin Paredes traf für die Wölfe zum 1.1.

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Bereits im Vorfeld der Partie gegen den VfL Wolfsburg hatte FC-Trainer Timo Schultz betont, dass er den Fokus auch auf eine stabile Defensive richten würde. „Über allem muss stehen, dass wir zu Null spielen“, erklärte der Coach. „Wenn wir noch mehr, noch energischer unser Tor verteidigen, wird es vielleicht auch einfacher, vorne eins zu schießen“, ergänzte Schultz. Nachdem Rasmus Carstensen am vergangenen Wochenende gegen Dortmund elf schwere Minuten erlebte, in denen er eine Chance liegen ließ, einen Elfmeter verursachte und einen Konter zu einem Gegentor nicht unterband, setzte der Kölner Coach auf die Routine von Benno Schmitz. Zudem saß zunächst Linton Maina auf der Bank, für den schnellen Außenspieler stand überraschend Faride Alidou in der Anfangsformation – zum ersten Mal seit dem siebten Spieltag.

Alidou trifft zum 0:1, der VfL gleicht sofort aus

Die ersten Spielminuten gehörten den Gastgebern, der FC konzentrierte sich auf die Defensive, wirkte da aber mitunter fahrig. So kamen die Wölfe auch früh zu der ersten dicken Möglichkeit. Václav Černý legte eine Hereingabe stark ab auf Mattias Svanberg, der aus zehn Metern mit der Innenseite kläglich vergab (3.). Doch auch der FC versteckte sich nicht. Unter anderem setzte sich Max Finkgräfe stark auf der linken Seite durch. Seine scharfe Hereingabe brachte Jan Thielmann aufs Tor, der Ball wurde aber noch abgefälscht (7.). Auf der anderen Seite parierte Schwäbe einen Abschluss von Jonas Wind aus zwölf Metern (11.). Nachdem Finkgräfe erneut stark klärte, den Ball ins Aus schoss und dabei den Schiedsrichterassistenten Thorben Siewer traf (15.), konnte dieser das Spiel nicht weiterführen und der vierte Offizielle Nicolas Winter übernahm für diesen. Die kuriose Suche nach einem vierten Offiziellen unter den Zuschauern führte zum Einsatz von Tobias Krull vom MTV Gifhorn. Der 32-Jährige ist dort Torwart mit Schiedsrichterschein. Nach einer etwa viertelstündigen Unterbrechung ging das Spiel weiter.

Der FC war nun deutlich besser im Spiel, verteidigte konsequenter und eroberte mehr Bälle im Mittelfeld. Für große Gefahr sorgten die Geißböcke aber nicht. Bis zu einem Freistoß aus dem Halbfeld. Nach der Hereingabe von Florian Kainz wurde der Ball verlängert und Faride Alidou nickte zum 1:0 ein (38.). Die Freude währte aber nicht lange. Keine zwei Minuten nach der Kölner Führung glich Kevin Paredes für den VfL zum verdienten 1:1 aus (40.). Nachdem zunächst Finkgräfe Probleme gegen Cerny und Maehle hatte, kam Benno Schmitz zu spät. Chancen bleiben nach den Treffern weiterhin Mangelware. Erst unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff nahm Schmitz eine Ablage von Alidou volley, stellte damit VfL Keeper Koen Casteels aber vor keine großen Probleme. Somit ging es mit dem 1:1 in die Kabine.

Thielmann vergibt 2:1, Schwäbe rettet gegen Paredes

Auch nach dem Wechsel änderte sich das Bild nicht. Beide Teams schenkten sich nicht viel und neutralisierten sich weitestgehend im Mittelfeld, aber auch Chancen blieben Mangelware. Eine Flanke aus dem Halbfeld wurde länger und länger, landete bei Dejan Ljubicic, der den Ball aber nicht kontrollieren konnte. Nach einer guten Stunde reagierte Timo Schultz und brachte mit Linton Maina und Rasmus Carstensen frische Kräfte. Und die Wechsel zeigten Wirkung. Köln konnte sich viel öfter befreien, hatte mehr Ballbesitz und kam auch zu besseren Chancen. Unter anderem legte Thielmann nach einem starken Lauf zurück auf Maina, der aber an dem zurückgeeilten Rogério scheiterte. Auf der anderen Seite war Paredes einmal mehr durch, wurde aber von Finkgräfe mit einer Monstergrätsche am Schuss gehindert (71.).

Anschließend köpfte Moritz Jenz nur an das Außennetz. Doch auch der FC hatte noch seine Chancen. Thielmann setzte sich auf der rechten Seite durch und suchte den Abschluss, verfehlte das Tor aber knapp. Ein Abspiel auf den mitgeeilten Kainz wäre vielleicht sinnvoller gewesen. Auch der VfL hatte mit Paredes noch eine große Torchance, um das Spiel zu entscheiden (90.), Schwäbe rettete in höchster Not. Der 1. FC Köln steht nach dem Remis nun auf dem 16. Tabellenplatz und konnte die direkten Abstiegsplätze vorerst verlassen. Am kommenden Samstag spielt der FC zuhause gegen Eintracht Frankfurt. (Sky, 18.30 Uhr).


FC: Schwäbe – Finkgräfe, Chabot, Hübers, Schmitz (Carstensen 62.) – Martel, Huseinbasic – , Alidou (62. Maina), Ljubicic, Kainz (Christensen 87.) – Thielmann (Dietz 87.) – Tore: Alidou 0:1 (38.), Paredes 1:1 (40.)


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