FC kassiert eine unnötige 0:4-Pleite gegen den BVB

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FC kassiert eine unnötige 0:4-Pleite gegen den BVB

Der Negativtrend des 1. FC Köln hat auch zum Rückrunden-Auftakt weiter Bestand. Gegen den BVB kassierten die Geißböcke eine 0:4-Pleite. Aber eine, die nach dem Spielverlauf unnötig war.

Timo Schultz wartet mit dem FC weiter auf den ersten Sieg. Der 1. FC Köln verliert gegen Borussia Dortmund 0:4. Dabei wäre gegen den BVB am 18. Spieltag der Fußball-Bundesliga deutlich mehr möglich gewesen. Linton Maina traf nur den Pfosten, Jan Thielmann vergab aus kurzer Distanz und Rasmus Carstensen verursachte einen unnötigen Strafstoß. Donyell Malen (12., 61.), Niclas Füllkrug (58., FE) und Yousoufa Moukoko (90.+2) trafen für Dortmund.

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Kölns Trainer Timo Schultz hatte schon unter der Woche angedeutet, dass er ein Puzzle gegen Dortmund finden wolle, wie er der Borussia am meisten weh tun könne. Eine Idee sei ohne Mittelstürmer zu agieren, dafür mit Spielern mit Tempo. Und diese Idee schien bis zum Samstag bei ihm gereift zu sein. So nahm der Trainer zwar nur einen notgedrungenen Wechsel vor, doch für den verletzten Davie Selke spielte eben kein Mittelstürmer, sondern Dejan Ljubicic. Im Angriff startete Jan Thielmann. Ansonsten gab es keine Änderungen. Der FC stand ein wenig tiefer als in der Vorwoche, suchte aber durchaus den Weg in die Offensive.

Malen trifft nach kurzer Ecke

Die erste Chance gehörte aber dem BVB. Julian Brandt kam nach Zuspiel von Jadon Sancho aus zentraler Position zum Abschluss, der Schuss kam dann aber ebenso zentral aufs Tor, kein Problem für Marvin Schwäbe (4.). Der FC setzte in der Anfangsphase auf Konter, der finale Pass wollte aber nicht ankommen. So versuchte es Ljubicic aus der Distanz, setzte das Leder aber ordentlich über den Kasten (9.). Wie es besser geht zeigte Malen keine 180 Sekunden später. Der Niederländer ließ nach einer kurzen Ecke von Brandt Linton Maina links liegen und spitzelte den Ball aus elf Metern ins lange Eck. Malen hatte schon im Hinspiel zur Dortmunder Führung getroffen. Köln wirkte aber alles andere als geschockt, suchte den Weg in die Offensive, blieb dabei aber weiterhin zu ungefährlich.

Im Zentrum standen die Kölner dagegen kompakt, ließen den BVB kaum zur Entfaltung kommen und gewannen viele Zweikämpfe. Doch die Umschaltmomente verpufften viel zu oft. Gregor Kobel lud nach einer knappen halben Stunde mal Linton Maina bei einem Pressschlag ein, doch der Querpass des Außenbahnspielers kam wieder nicht an. Thomas Meuniers scharfe Hereingabe war dann schon deutlich genauer, doch Schwäbe war vor Füllkrug am Ball. Gegen Mitte der ersten Halbzeit wurde Dortmund stärker, hatte nun mehr vom Spiel. Nach einer Ecke stand Meunier komplett frei, setzte den Schuss aber deutlich neben das Tor. Der FC blieb ebenfalls im Spiel, kam immer wieder ins gegnerische Schlussdrittel, doch dann endeten die Bemühungen meist in harmlosen Flanken. Die größte Gefahr strahlte Köln bei Standards aus. So rettete Füllkrug nach einer Ecke am kurzen Pfosten (44.). Bis zur Pause kamen die Geißböcke auf elf Flanken, nur zwei landeten bei Mitspielern.

FC mit zu vielen Fehlern

Erstaunlicherweise blieb Schultz bei der taktischen Ausrichtung. Und hätte damit beinahe auch recht behalten. Direkt nach Wiederanpfiff spielte Ljubicic Thielmann frei, doch das Kölner Eigengewächs scheiterte aus kurzer Distanz an Kobel (46.). Der hätte sitzen müssen. Der FC blieb aber dran. Unter anderem versuchte es Ljubicic einmal mehr aus der Distanz – vergab aber deutlich (47.). Mainas Schlenzer nach Vorarbeit von Kainz war schon deutlich präziser. Die Kugel landete aber am Pfosten. Den Abpraller vergab Rasmus Carstensen. Fünf Minuten später stand der Däne wieder im Mittelpunkt. Dieses Mal aber im anderen Sechzehner. Carstensen hielt Sancho unglücklich fest, der nahm die Einladung dankend an. Schiedsrichter Daniel Schlager entschied auf Strafstoß. Diesen verwandelte Füllkrug sicher. Eine harte Entscheidung, allerdings keine Fehlentscheidung.

Diehl sorgt für neuen Wirbel

Eine falsche Entscheidung traf Carstensen auch vor dem 0:3. Der Däne verlor den entscheidenden Zweikampf in der gegnerischen Hälfte gegen BVB-Neuzugang Ian Maatsen, der schickte seinen Landsmann Malen, der zum dritten Dortmunder Tor einschob. Schultz brachte nach einer guten Stunde mit Faride Alidou und Justin Diehl neue Kräfte. Immerhin gaben die Kölner sich auch weiterhin nicht auf. Eric Martel schickte Thielmann, der versuchte es selbst, hätte aber Diehl einsetzen müssen. So hatte Kobel einmal mehr leichtes Spiel. Für die Schlussphase brachte Schultz zudem noch Jacob Christensen, der seine ersten Liga-Minuten schnuppern durfte. Tatsächlich sorgte Youngster Diehl beim FC noch einmal für ordentlich Betrieb, führte wieder die Standards aus, suchte immer wieder das Eins-gegen-eins. Der Youngster setzte Denis Huseinbasic ein, der den Ball aber nicht richtig traf.

In den Schlussminuten durften auch Sargis Adamyan und Benno Schmitz noch einmal ran, es passierte aber nichts mehr auf Kölner Seiten. Dafür aber auf der anderen. Der eingewechselte Moukoko erhöhte nach Vorarbeit von Jamie Bynoe-Gittens in der Nachspielzeit auf 0:4. Am kommenden Samstag ist der FC zu Gast beim VfL Wolfsburg (Sky, 15.30 Uhr).


FC: Schwäbe – Finkgräfe, Chabot, Hübers, Carstensen (87. Schmitz) – Martel, Huseinbasic – Maina (61. Diehl), Kainz (74. Christensen), Ljubicic (61. Alidou) – Thielmann (87. Adamyan) – Tore: 0:1 Malen (12.), 0:2 Füllkrug (57. FE), 0:3 Malen (60.), 0:4 Moukoko (90.+2)


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Winterkritik

Und nun auch Selke: dem FC gehen die Offensivkräfte aus

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Und nun auch Selke: dem FC gehen die Offensivkräfte aus

Kurz nach der Hiobsbotschaft um Luca Waldschmidt folgt die nächste Schreckens-Meldung für den 1. FC Köln. Auch Davie Selke wird dem FC mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen.

Dem 1. FC Köln gehen so langsam die Offensivspieler aus. Der Vereint teilte am Sonntagmittag gleich zwei Verletzungen mit. Luca Waldschmidt fällt mehrere Wochen aufgrund eines Wadenbeinanbruchs aus, ein weiterer Leistungsträger fehlt den Geißböcken ebenfalls. Davie Selke fällt mehre Wochen aus.

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Im Sommer noch hatten viele Kölner Fans einige Horrorszenarien gezeichnet, als sie vehement einen neuen Stoßstürmer forderten. Damals litt Davie Selke unter einer mysteriösen Rückenverletzung, die lange nicht so recht greifbar wurde. Und auch Mark Uth fiel aus. Trotz der Verletzungen besserten die Kölner damals nicht nach. Das könnte dem FC nun auf die Füße fallen. Denn nur Minuten nachdem der Verein am Sonntag die Verletzung von Luca Waldschmidt publizierte, gab es die nächste Hiobsbotschaft. Auch Davie Selke wird den Kölnern mehrere Wochen fehlen. Während der Klub bei Waldschmidt ein angebrochenes Wadenbein als Verletzung angab, hieß es bei Selke nur, dass sich der Stürmer aufgrund von Schmerzen im linken Fuß einer MRT-Untersuchung unterzogen hatte. Das Ergebnis: Selke wird dem FC ebenfalls mehrere Wochen fehlen.

Selke spürte die Verletzung bereits am Samstag

Der Stürmer hatte beim 1:1 gegen Heidenheim die zwischenzeitliche Führung für die Geißböcke erzielt und war auch sonst enorm präsent. „Ich habe nach meinem Tor ein wenig an meinem Fuß gemerkt, habe aber durchgezogen“, sagte Selke nach dem Spiel in der Mixed Zone, nun folgte das Ergebnis einer MRT-Untersuchung. Die genaue Diagnose gab der Verein wie in den vergangenen Wochen oft nicht bekannt. Nach der Begegnung hatte Timo Schultz noch betont, dass in den kommenden Wochen die erfahrenen Spieler für den FC entscheidend sein würden. Der neue Kölner Coach hob Davie Selke noch einmal besonders hervor. Neben Selke fallen mit Luca Waldschmidt und Mark Uth zwei weitere wichtige Offensivkräfte, die eigentlich geplante Anfangs-Offensive, aus.

Youngster Justin Diehl könnte somit schneller als eigentlich geplant eine größere Rolle zukommen. Genauso wie Damion Downs. Denn im Vergleich zu Diehl erfüllt Downs eher die Rolle eines Stürmers wie Selke. Florian Dietz und Steffen Tigges konnten in dieser Spielzeit zudem noch nicht wirklich überzeugen. Tigges war in der Schlussphase gegen Heidenheim eingewechselt worden und war einmal mehr kein Faktor. Auch das Talent Jaka Potocnik ist keine Alternative, der Youngster ist bis März von der FIFA gesperrt worden.


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Angebrochenes Wadenbein bei Luca Waldschmidt

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Angebrochenes Wadenbein bei Luca Waldschmidt

Der 1. FC Köln muss mehrere Wochen auf Luca Waldschmidt verzichten. Der Offensivspieler zog sich am Freitag beim Abschlusstraining eine Verletzung zu.

Der 1. FC Köln bleibt vom Verletzungspech verfolgt. Wie der Verein mitteilte, fällt ein weiterer Leistungsträger mehrere Wochen aus: Angebrochenes Wadenbein bei Luca Waldschmidt. Das ergab eine MRT-Untersuchung.

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Nach Mark Uth in der vergangenen Woche zog sich am Freitag nun auch Luca Waldschmidt eine Verletzung zu und wird dem FC mehrere Wochen bis Monate fehlen. Der Offensivspieler erlitt im Abschlusstraining am Freitag einen Anbruch des Wadenbeins. Das teilte der Verein am Sonntag nach einer MRT-Untersuchung des 27-Jährigen mit. Der ehemalige Nationalspieler hatte einen Schlag auf das Wadenbein bekommen. Dieses war laut Trainer Timo Schultz stark angeschwollen. Dennoch gab sich der Trainer noch am Freitag optimistisch, hatte sogar gehofft, dass Waldschmidt am Samstag noch zum Einsatz kommen könne. Im Kader stand der 27-Jährige dann aber nicht.

Große Hoffnungen ruhen auf Waldschmidt

Dabei ruhen eigentlich große Hoffnungen auf dem Offensivspieler. Waldschmidt könnte hinter den Spitzen bei den Geißböcken eine wichtige Rolle spielen. Wie das Bundesliga-Debüt von Timo Schultz am Samstag zeigte, sucht der FC nun auch vermehrt das Heil im schnellen Spiel durch das Zentrum. Die Kölner wollen so variabler sein. Florian Kainz deutete am Samstag an, in welche Richtung das Spiel der Geißböcke gehen soll. Waldschmidt wäre für diese Position prädestiniert. Mark Uth, ebenfalls ein möglicher Zehner, fehlt aktuell ebenfalls verletzt.

Schon vor der Saison hatten die Kölner große Hoffnungen in die Leihe gesteckt. De ehemalige Nationalspieler wurde vom VfL Wolfsburg ausgeliehen und galt als Königstransfer. Die Erwartungen konnte der Offensivspieler bisher noch nicht erfüllen. Dennoch erklärte Christian Keller am FC-Stammtisch in der vergangenen Woche, dass er vorhabe, die Kaufoption bei Waldschmidt zu ziehen. Die kolportierte Ablöse soll bei drei bis vier Millionen Euro liegen.


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Timo Schultz: Erste Veränderung – erste Wirkung

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Timo Schultz: Erste Veränderung – erste Wirkung

Bei seinem Bundesliga-Debüt kam Timo Schultz mit dem 1. FC Köln nicht über ein 1:1 gegen Heidenheim hinaus. Dennoch waren erste Veränderungen sichtbar.

Am Ende könnte der eine Punkt gegen Heidenheim zu wenig sein. Dennoch gab es beim Bundesliga-Debüt von Timo Schultz auch positive Erkenntnisse. 1. FC Köln zeigt unter Timo Schultz erste Veränderungen.

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Großartige Veränderungen im Vergleich zu der Spielweise von Steffen Baumgart hatte Timo Schultz vor der Begegnung gegen Heidenheim nicht angekündigt und auch die angesprochenen Nuancen, die der Mannschaft guttun könnten, hatte der neue Kölner Trainer erst einmal im Dunkeln gelassen. So war bei der Präsentation seiner erstem Startelf die größte Überraschung, dass es eigentlich keine große Überraschung gab. Auf dem Papier stand die typische Baumgart-Formation 4-2-3-1, auf dem Feld eine durchaus erwartete Startformation, die bei den Ausfällen von Luca Waldschmidt, Mark Uth und Dejan Ljubicic wohl unter dem Ex-Coach genauso aufgelaufen wäre. Auf den ersten Blick war von Schultz‘ angekündigten Nuancen gar nichts zu sehen – wohlgemerkt vor der Partie und auf dem Papier.

Schultz findet einige richtige Stellschrauben

Denn schon mit Anpfiff ergab sich ein anderes Bild. Florian Kainz startete zunächst deutlich vor der erwarteten Zehner-Position, sogar neben Davie Selke, spielte dann aber auch mal hinter der Spitze. Der Kölner Kapitän brachte zunächst vier Flanken von der rechten Seite, bevor eine von links zur Kölner Führung führte. Gefühlt war der 32-Jährige in der Offensive überall unterwegs. Und das offenbar mit Absicht. „Florian war heute mehr oder weniger ein Freigeist um Davie herum. Er sollte aber auch immer wieder mit Linton Maina die Position tauschen, weil er sich sehr wohl auf dem Flügel fühlt und das Eins-gegen-eins suchen kann“, erklärte Timo Schultz, der sich mit der Leistung seines Kapitäns zurecht zufrieden gab. „Florian hat ein richtig gutes Spiel gemacht, war Dreh- und Angelpunkt“, so Schultz weiter. „Er hat genau das gemacht, was wir von ihm sehen wollen.“ So rief der 32-Jährige ausgerechnet im ersten Spiel nach Baumgart seine beste Saisonleistung ab, bereitete einen Treffer vor und leitete weitere Chancen ein. Sein Pass auf Maina hätte das 2:0 sein müssen, möglicherweise eine Vorentscheidung.

Maina vergab, unterstrich damit eine erneut durchwachsene Leistung. Allerdings rotierte auch der Außenbahnspieler, zeigte sich ebenfalls über die Außen, mal im Zentrum. Auffallend waren zudem die kurzen Pässe im zentralen Mittelfeld. Der FC scheint unter dem neuen Trainer eben nicht mehr nur den Weg über die Außen zu suchen. Wie bei seiner Station bei St. Pauli hat Schultz im Mittelfeld gerne Spieler, die eben das Zentrum auch mit schnellen Pässen überspielen und so Chancen aus dem Zentrum kreieren können. „Wir haben in der Spieleröffnung probiert, ein paar Jungs mehr in die Nähe des Balls zu kriegen und zwischen den Linien zu positionieren“, sagte Schultz. Ein Luca Waldschmidt hätte in das System wohl ebenfalls sehr gut gepasst. Der ehemalige Nationalspieler wird jedoch aufgrund eines diagnostizierten Anbruch des Wadenbeins auch in den kommenden Wochen nicht auf dem Platzt stehen können. Durch die taktische Veränderung schienen die Räume zwischen den Ketten nicht sonderlich groß. Vor allem in den ersten 50 Minuten gab es für Heidenheim nicht viel Platz zur Entfaltung.

FC im zweiten Abschnitt verunsichert und zu tief

Zudem rannten die Kölner den Gegner nicht 90 Minuten lang blind an. „Wir wollen auch trotzdem weiterhin vorne draufgehen“, sagte der Trainer. „Aber vielleicht in der ein oder anderen Phase, wenn der Gegner dann in der Ballkontrolle und weit weg von unserem Tor ist, auch mal nutzen, um uns gegen den Ball mal auszuruhen, um dann den entscheidenden Punch an den Tag legen zu können.“ Die Balance schien bei den Geißböcken lange zu stimmen. Doch mit der Auswechslung von Florian Kainz fehlte den Geißböcken in der Offensive die Struktur. Heidenheim wurde besser und verdiente sich den Ausgleich. „Wir waren 20 Minuten nicht mehr gut mit den Balleroberungen und haben uns hinten reindrücken lassen“, sagte Schultz. So standen die Kölner lange zu tief, wirkten zudem erneut verunsichert und strahlten kaum noch Torgefahr aus. Auch, wenn der Punkt am Ende des Tages gegen einen Aufsteiger zu wenig sein dürfte, Schultz‘ Nuancen der Veränderung waren auf dem Platz deutlich sichtbar.


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FC spielt remis bei Schultz-Debüt

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FC spielt remis bei Schultz-Debüt

Der 1. FC Köln ist zum Jahresauftakt in der Fußball-Bundesliga nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus gekommen. Beim Bundesliga-Debüt von Trainer Schultz reichte es gegen Heidenheim nur zu einem Punkt.

Die erhoffte kurzfristige Wende hat die Trainer-Entlassung von Steffen Baumgart beim 1. FC Köln offenbar nicht gebracht. Der FC kommt gegen Heidenheim nicht über ein Remis hinaus. Beim Bundesliga-Debüt von Timo Schultz reichte der Treffer von Davie Selke (29.) nicht. Adrian Beck glich aus.

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Timo Schultz hatte im Vorfeld angekündigt, im Vergleich zu Vorgänger Steffen Baumgart vorerst nur Nuancen verändern zu wollen. Von der taktischen Ausrichtung auf dem Papier wählte der neue Coach allerdings ebenfalls eine 4-2-3-1-Formation. So hielten sich die Überraschungen bei der Startelf ebenfalls in Grenzen. Schultz setzte auf Max Finkgräfe und Rasmus Carstensen auf den Außen in der Viererkette. In der Innenverteidigung kehrte Jeff Chabot zurück. Zudem begann auf der Zehn Florian Kainz. Luca Waldschmidt hatte sich im Abschlusstraining verletzt und stand nicht zur Verfügung. Auf der Doppelsechs begann neben Eric Martel Denis Huseinbasic, im Angriff lief Davie Selke auf.

Huseinbasic verfehlte knapp

In den ersten Minuten hatten die Kölner aber noch ihre Schwierigkeiten, Heidenheim übernahm die Spielkontrolle. Die Heidenheimer bestimmten die Anfangsphase durch viel Ballbesitz, allerdings nur in der eigenen Hälfte. Der FC blieb kompakt und ließ keinen tiefen Ball zwischen den eng stehenden Ketten zu. Spielfluss wollte so nicht aufkommen. Die Kölner lauerten auf Konter. Huseinbasic setzte Linton Maina ein, dessen Hereingabe wurde geblockt. 

Nach zehn Minuten steigerte sich der FC zunehmend, gewann mehr Zweikämpfe im Mittelfeld und kam durch Kainz zu einigen Flanken. Nach zwei Ecken, die verpufften, flankte Kainz scharf aus dem Halbfeld, fand aber keinen Abnehmer. Wirklich gefährlich wurde es aber auf beiden Seiten zunächst nicht. Davie Selke brachte den Ball per Kopf erstmals auf das gegnerische Tor, FCH-Keeper Kevin Müller fing aber problemlos. Doch der FC steigerte sich. Nach knapp zwanzig Minuten nahm sich Huseinbasic aus der Distanz ein Herz. Der Schuss wurde aber von Müller stark pariert. Bei der anschließenden Ecke kam Selke zum Abschluss, verfehlte das Tor nur knapp. 

Selke trifft nach Flanke von Kainz

Der FC wurde zunehmend dominanter, wollte den Treffer. Zunächst steckte Kainz clever durch auf Huseinbasic. Dessen Flanke brachte Carstensen nicht aufs Tor.  Anschießend ließ Kainz seinen Gegner wie eine Slalomstange stehen, flankte auf Selke, der aus der Drehung heraus ein wenig glücklich zum 1:0 traf. Doch auch Heidenheim kam zu Chancen. Norman Theuerkauf scheiterte in der 35. Minute aus kürzester Distanz an Marvin Schwäbe und verpasste so den Ausgleich. Nun gewannen die Kölner gefühlt jeden Zweikampf und eroberten wichtige zweite Bälle. Jan-Niklas Beste versuchte es von links, wurde aber von Timo Hübers gestoppt, der dafür Gelb sah. Mit dem knappen Vorsprung ging es in die Kabine.

Schultz hatte keinen Grund in der Pause zu wechseln. Der Auftritt der Geißböcke war bis dato ordentlich. Und Köln machte genauso weiter. Kainz spielte Maina in den Lauf, doch der Offensivspieler scheiterte an Müller. Anschließend brachte Kainz eine Flanke auf Selke, der aber nicht genug Druck hinter den Ball bekam. Aber auch Heidenhelm spielte noch mit. Eben Dinkci brachte den Ball in Richtung Tor, verfehlte aber knapp. Anschließend lud Schwäbe Jan-Niklas Beste ein, dessen verunglückter Pass über Umwege bei Tim Kleindienst landete, doch der Heidenheimer vergab. Adrian Beck machte es nach einer Ecke besser. Aus 16 Metern netzte der Heidenheimer ein.

Köln fällt nicht viel ein

Schultz reagierte und brachte nach einer knappen Stunde Justin Diehl. Doch nun war der Gast besser im Spiel. Zunächst scheiterte Dinkci. Anschließend vergab Kleindienst aus kurzer Distanz per Kopf. Zehn Minuten nach seiner Einwechslung versuchte es Diehl nach einem starken Eins-gegen eins, doch der Ball wurde geblockt. Schultz wechselte auch Steffen Tigges und Faride Alidou ein. Doch wirklich viel Offensivpower entwickelten die Kölner in dieser Phase nicht mehr. Erst Jan Thielmann probierte es nochmal aus der Distanz. Müller fasste den Ball nicht sicher und lenkte ihn gegen den Pfosten. Chabot holte einen Freistoß 25 Meter vor dem Heidenheimer Tor raus, den Diehl aber über das Tor schoss. Auch Hübers kam mit dem Kopf an einen Freistoß, konnte aber nicht mehr richtig abschließen. Es blieb beim 1:1-Unentschieden. Köln belegt damit auch weiterhin den 17. Tabellenplatz. Am kommenden Samstag ist Dortmund zu Gast.

FC: Schwäbe – Finkgräfe, Chabot, Hübers, Carstensen – Martel, Huseinbasic – Maina (71. Alidou), Kainz (59. Diehl), Thielmann – Selke (71. Tigges) – Tore: Davie Selke 1:0 (29.) , 1:1 Beck (55.)


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Winterkritik

Remis bei Schultz-Debüt

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Remis bei Schultz-Debüt

Zum Trainer-Debüt von Timo Schultz beim 1. FC Köln sind die Geißböcke nicht über ein 4:4-Unentschieden gegen den Drittligisten Rot-Weiss Essen hinausgekommen. Immerhin bewiesen die Geißböcke Moral und kämpften sich nach einem 2:4 noch zurück.

Wirklich viel Zeit hatte Timo Schultz noch nicht, sein Team neu einzustellen. Das merkte man im Testspiel bei Rot-Weiss Essen den Kölnern auch deutlich an. Der FC spielt bei Schultz-Debüt 4:4-Unentschieden. Für die Geißböcke trafen im Stadion an der Hafenstraße Davie Selke, Luca Waldschmidt, Florian Dietz und Jan Thielmann. Marvin Obuz, Leonardo Vonic (2) und Ron Berlinski waren für RWE erfolgreich.

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Der neue Coach wählte für die erste Halbzeit eine neu zusammengestellte Auswahl. Unter anderem starteten Noah Katterbach auf der linken Seite und Dominique Heintz in der Innenverteidigung sowie Mathias Olesen im Mittelfeld. „Man sollte das Spielsystem nun noch nicht zu hoch hängen“, hatte Timo Schultz angesichts der bisherigen beiden Trainingseinheiten noch vor dem Spiel gesagt und wird sich bereits nach 30 Sekunden bestätigt gesehen haben. Einen langen Ball aus dem Mittelfeld schätzte Dominique Heintz vollkommen falsch ein, ausgerechnet Marvin Obuz war durch und schob den Ball problemlos an FC-Keeper Marvin Schwäbe vorbei. Der FC erarbeitete sich mehr Ballbesitz, übernahm auch die Spielkontrolle, hatte aber auch weiterhin enorme Schwierigkeiten, Chancen zu kreieren.

Zu viele Fehler, zu wenig Offensivdrang

Zudem stellten sich einige Ungenauigkeiten und Fehler im zentralen Mittelfeld ein, aus denen sich immer wieder Konter der Hausherren ergaben. Unter anderem flankte Eric Voufack nach einem starken Steckpass von der rechten Seite. Die scharfe Hereingabe faustete Schwäbe direkt vor die Füße vor Leonardo Vonic, der den Ball ins Netz drosch. Zwar bemühte sich Köln auch weiterhin, mehr als ein Schüsschen aus dem Halbfeld von Mark Uth kam aber nicht dabei herum. Dafür prüfte Cedric Harenbrock den Kölner Keeper aus der Distanz. Und Essen erspielte sich weitere Chancen. Lucas Brumme wurde durch einen einfachen Pass komplett freigespielt und scheiterte aus kurzer Distanz ebenfalls an Schwäbe. Wieder landete der Ball beim Gegner, einmal mehr bei Obuz, dessen Versuch aber von Hübers von der Linie gekratzt wurde.

Auf der anderen Seite funktionierte erstmals ein Kölner Angriff. Uth schickte Luca Waldschmidt mit einem Steckpass in den Sechzehner, der legte ab auf den freistehenden Davie Selke, der einfach nur einschieben musste. Ein teuer erkauftes Tor. Denn Mark Uth konnte nicht mehr weiterspielen. Für den ehemaligen Nationalspieler kam Damion Downs. Doch das Bild änderte sich nicht. RWE blieb das bei weitem gefährlichere Team. Brumme schickte Vonic mit einem langen Ball. Timo Hübers war zwar zuerst am Spielgerät, legte dieses aber Vonic vor die Füße, der erneut am Kölner Keeper vorbeilegte. Auf der anderen Seite brachte Kainz eine scharfe Ecke auf Heintz, dessen Kopfball aber nicht platziert genug war. Keine 60 Sekunden später flankte Downs auf Waldschmidt, der ebenfalls am Essener Keeper Jakob Golz scheiterte.

Der FC wurde nun stärker. Katterbach flanke flach ins Zentrum, Waldschmidt nahm den Ball etwas glücklich mit und verkürzte auf 2:3. Nur wenige Sekunden später schickte Katterbach die Wolfsburger Leihgabe erneut. Waldschmidt spielte die gesamte Essener Hintermannschaft aus, legte den Ball dann aber nicht auf den freistehenden Downs ab, sondern jagte ihn über das leere Tor. Auch der kurz zuvor eingewechselte Jaka Potocnik versuchte es, scheiterte aber ebenfalls an Golz.

Thielmann gleicht aus

Timo Schultz wechselte zur Halbzeit die gesamte Mannschaft durch. Und das zweite Team machte da weiter, wo das erste aufgehört hatte. Köln kam druckvoll aus der Kabine und kam durch Jan Thielmann auch zum ersten Abschluss. Das Kölner Eigengewächs, das nach dem Wechsel die Kapitänsbinde trug, bekam aber nicht genug Druck hinter den Ball. Auf der anderen Seite rettete U21-Abwehrspieler Elias Bakatukanda mit einer starken Grätsche. Der FC war nach dem Wechsel nicht mehr ganz so anfällig in der Rückwärtsbewegung, stand auch im Zentrum deutlich kompakter. Zumindest die ersten 20 Minuten. Dann rutschte Bakatukanda im eigenen Sechzehner weg, Essen reagierte schnell, eroberte den und Ron Berlinski stellte den zwei-Tore-Abstand wieder her.

Doch wieder kamen die Kölner zurück. Dieses Mal mit Hilfe von RWE. Nach einem Handspiel im Strafraum trat Florian Dietz zum berechtigten Strafstoß an und verwandelte mit einer gehörigen Portion Glück. Weniger Glück hatte der Angreifer nur wenige Sekunden später, als er vollkommen unbedrängt den Ball aus gefühlt fünf Metern über das Tor lupfte. Essen hätte erneut davonziehen können. Unter anderem traf Ahmed Etri das Außennetz. Auf der anderen Seite war es dann aber Thielmann, der nach Vorarbeit von Steffen Tigges ausglich. Der Kölner Stoßstürmer versuchte es nur wenige Minuten später auch selbst noch einmal, traf aber nur den Außenpfosten. Köln war in der Schlussphase das bessere Team und suchte die Entscheidung. Unter anderem versuchte es der eingewechselte Justin Diehl, doch der Ball wurde noch geblockt. Es blieb beim 4:4-Unentschieden. Zwar war die Begegnung alles andere als aussagekräftig, dennoch liegt vor Timo Schultz und dem 1. FC Köln noch viel Arbeit.

1. FC Köln – 1. Halbzeit: Schwäbe – Katterbach, Hübers, Heintz, Schmitz – Martel – Olesen – Kainz, Waldschmidt, Uth (36. Downs) – Selke (48. Potocnik)
1. FC Köln – 2. Halbzeit: Pentke – Finkgräfe, Chabot, Bakatukanda (90. Kujovic), Carstensen – Christensen, Wäschenbach (90. Alidou) – Thielmann, Huseinbasic, Maina (100. Diehl) – Dietz (90. Tigges)
Tore: 1:0 Obuz (1.), 2:0 Vonic (17.), 2:1 Selke (32.), 3:1 Vonic (42.), 3:2 Waldschmidt (49.), 4:2 Berlinski (81.), 4:3 Dietz (85., HE), 4:4 Thielmann (97.)

Ein Lichtblick im Schatten der Trainerfrage

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Ein Lichtblick im Schatten der Trainerfrage

Das 0:2 bei Union Berlin hatte bereits unmittelbar nach Spielende große Spuren beim FC hinterlassen. Der Rücktritt des Trainers steht seitdem im Raum. Doch es gab auch Lichtblicke.

Das nackte Ergebnis bei Union Berlin hat den 1. FC Köln noch tiefer in die Krise gestürzt. Köln überwintert auf einem Abstiegsplatz, es fehlt jegliche Fantasie, wie die Geißböcke in dieser Verfassung die Klasse halten sollen. Doch es gibt auch Hoffnung: Max Finkgräfe gegen Berlin bester FC-Feldspieler.

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Die Enttäuschung war nicht nur Steffen Baumgart nach der 0:2-Pleite anzusehen. Frustriert schlichen die Spieler über den Rasen der Alten Försterei, ließen sich nur schwer vom Kölner Staff trösten. Die Niederlage hat Spuren hinterlassen. Alleine schon beim Blick auf die Tabelle. Der FC ist Tabellenvorletzter mit mageren zehn Punkten aus 16 Spielen. Köln startet also mit Sicherheit von einem Abstiegsplatz ins neue Jahr. Unsicher ist aber, mit wem die Kölner das Unterfangen Klassenerhalt an der Seitenlinie im Jahr 2024 antreten. Steffen Baumgart ließ die Frage nach seiner Zukunft unbeantwortet. Dabei hatte seine Mannschaft am Mittwoch lange kein schlechtes Spiel gemacht, war gegen schwache Berliner das bessere Team, scheiterte aber einmal mehr an der erstaunlichen Sturmflaute.

Finkgräfe mit guten Werten

Defensiv standen die Kölner lange sicher. Und das ohne ihren eigentlichen Abwehrchef Jeff Chabot, der nach der Gelb-Roten Karte gegen Freiburg gesperrt ausfiel. Dafür stand Dominique Heintz in der Anfangsformation, auf der linken Abwehrseite startete Max Finkgräfe. Und das ziemlich beeindruckend. Nur drei Tage nach dem Startelf-Debüt gegen Freiburg agierte der 19-Jährige abgebrüht im Zweikampfverhalten gegen den 15-maligen Nationalspieler Kevin Volland und war mutig in der Offensivbewegung. Immer wieder versuchte Finkgräfe über die linke Seite gemeinsam mit Linton Maina für Akzente zu sorgen, leitete die ersten Chancen ein. Dazu eroberte Finkgräfe mit getimten Grätschen zahlreiche Bälle. Der Block gegen Vollands Schuss in der Schlussphase verhinderte möglicherweise Schlimmeres.

Zwar unterliefen auch dem Youngster einige Flüchtigkeitsfehler, doch Finkgräfe kam auf eine ordentliche Passquote von über 85 Prozent. Der 19-Jährige gewann mehr als die Hälfte seiner Zweikämpfe, hatte starke 65 Ballkontakte und ging in sieben Dribblings, von denen er sechs erfolgreich absolvierte. Bei seinem insgesamt siebten Bundesliga-Einsatz zeigte der Youngster, dass er durchaus eine Alternative auf der linken Abwehrseite sein kann – auch von Beginn an. Das bestätigte der Sportdirektor schon am vergangenen Sonntag. „Er hatte sich die Chance verdient und ist so weit, dass er von Anfang an spielen darf“, sagte Christian Keller. „Er hat sich über ein paar gute Zweikämpfe gegen Doan ins Spiel gebissen und einige gute Aktionen gehabt. Mit Max war ich sehr zufrieden.“

Das konnte Keller auch am Mittwoch sein. Finkgräfe war einer der Lichtblicke im Kölner Team, an dem Defensivspieler lag die Niederlage in Berlin sicher nicht. Gerade in Bezug auf die mögliche Transfersperre ist der Youngster eins der großen Versprechen der Kölner Zukunft. Für den Sportdirektor stand das aber im Hintergrund. Der Fokus lag auf den Aussagen von Steffen Baumgart, die viel Raum für Diskussionen lassen.


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Natürlich Hollerbach – FC verliert auch bei Berlin

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Natürlich Hollerbach – FC verliert auch bei Berlin

Der 1. FC Köln verabschiedet sich mit der nächsten Pleite in die Winterpause. Bei Union Berlin war der FC das Spiel bestimmende Team, die Tore schossen aber die Eisernen – die Führung bei der 0:2-Pleite erzielte ausgerechnet Benedict Hollerbach.

Lange Zeit das bessere Team, am Ende wieder mit leeren Händen. Der 1. FC Köln hat auch am 16. Spieltag eine Niederlage hinnehmen müssen. Der FC verabschiedet sich mit einer 0:2-Pleite gegen Union Berlin in die Winterpause. Benedict Hollerbach (55.) und David Datro Fofana (78.) trafen für die Eisernen. Für Steffen Baumgart war es eine weitere bittere Pleite.

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Zum Jahresabschluss wartete der Kölner Coach noch mit einigen Überraschungen auf. Die Frage, ob Florian Kainz oder Luca Waldschmidt im Zentrum beantwortete Baumgart mit Mark Uth und Linton Maina. Sowohl der Kapitän als auch der ehemalige Nationalspieler saßen zunächst nur auf der Bank. Genauso wie Benno Schmitz, der Platz für Rasmus Carstensen machte. Zudem spielte Dominique Heintz für den gesperrten Jeff Chabot sowie Denis Huseinbasic für Dejan Ljubicic. Vor dem Spiel hatte Baumgart am DAZN-Mikrofon betont, er erwarte keinen Leckerbissen. Er sollte recht behalten.

Carstensen und Thielmann verpassen die Führung

Die ersten Minuten gehörten eher den Defensivreihen. Beide Mannschaften riskierten nicht viel, waren auf Ballbesitz bedacht. Dennoch machte Köln in der Anfangsphase den besseren Eindruck. Der FC war bemüht, über die Außen für Gefahr zu sorgen. Zudem ließ sich Uth immer wieder zurückfallen, um das Spiel aufzubauen. Nach einer knappen Viertelstunde gab Davie Selke per Kopf den ersten Warnschuss ab, dem Ball fehlte aber jegliche Präzision. Union-Keeper Frederik Rönnow hatte jedenfalls kein Problem. Berlin fand in der Offensive so gut wie gar nicht statt, mehr als ein harmloser Distanzschuss von Kevin Volland kam nicht zustande.

Auf der anderen Seite versuchte es Eric Martel aus der Distanz (20.), verfehlte das Tor aber deutlich. Wirkliche Torchancen blieben aber lange Mangelware. Die größte Möglichkeit hatte Huseinbasic, der es nach einem Zuspiel von Jan Thielmann aus der Drehung versuchte. Rönnow musste sich sehr lang machen (38.), stand aber erneut genau richtig. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel scheiterte Carstensen per Dropkick aus wenigen Metern, anschließend vergab Thielmann den Nachschuss. Der FC hätte zur Halbzeit führen müssen, ging aber mit den wenigen Chancen zu fahrlässig um. Das hätte sich beinahe schon vor dem Seitenwechsel gerächt. Nach einer Ecke kam Schäfer zum Kopfball, setzte das Spielgerät aber über das Tor.

Hollerbach schockt den FC

Auch nach dem Wechsel gab der FC zunächst den Ton an und wollte die Führung. Thielmann flankte auf Selke, der den Ball aufs Tor brachte, aber Rönnow rettete stark. Den Nachschuss nahm Maina, traf allerdings nur Josip Juranovic. Es kam, wie es kommen musste: Union hatte nun Platz und konterte. Und das erfolgreich. Hollerbach kam in Höhe des Sechzehners an den Ball, tanzte Eric Martel mit einer einfachen Körpertäuschung aus und traf aus spitzem Winkel. Zu diesem Zeitpunkt kamen die Kölner auf zwölf Abschlüsse, Union auf vier. Doch der Treffer gab Berlin Aufwind. Einmal mehr prüfte Hollerbach den Kölner Keeper. Baumgart reagierte und brachte zunächst Dejan Ljubicic und für die Schlussphase Kainz, Waldschmidt und Florian Dietz. Köln tat nun wieder mehr für die Offensive.

Das Tor erzielte aber erneut Berlin. Zunächst scheiterte David Datro Fofana noch an Schwäbe im eins-gegen-eins, nur zwei Minuten später machte es der Angreifer besser. Kevin Volland schickte seinen Mitspieler, der aus fünf Metern kein Problem hatte. Köln mühte sich, versuchte, noch einmal Druck aufzubauen. Unter anderem versuchte es Ljubicic aus der Distanz, verzog aber deutlich. Mehr Druck erzeugten die Kölner nicht mehr. Es blieb beim 0:2, der zehnten Saisonniederlage. Der Druck auf Steffen Baumgart wird nicht weniger.

FC: Schwäbe – Finkgräfe (80. Schmitz), Heintz, Hübers, Carstensen – Martel (74. Kainz), Huseinbasic – Maina, Uth (74. Waldschmidt), Thielmann (60. Ljubicic) – Selke (74. Dietz) Tore: 1:0 Hollerbach (55.), 2:0 Fofana (78.)


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FC verliert nach Gelb-Rot auch in Freiburg

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FC verliert nach Gelb-Rot auch in Freiburg

Der 1. FC Köln hat beim SC Freiburg am Sonntagnachmittag eine 0:2-Niederlage hinnehmen müssen. Der FC spielte lange gut mit. Mit einer Gelb-Roten Karte für Jeff Chabot kam die Wende.

Trotz einer ordentlichen Leistung hat der 1. FC Köln beim SC Freiburg eine unterm Strich verdiente 0:2-Niederlage hinnehmen müssen. Lange spielten die Kölner in der chancenarmen Partie zumindest mit. Nach einer guten Stunde sah Jeff Chabot die Gelb-Rote Karte, Michael Gregoriscth (72.) und Roland Sallai (90.+5) trafen für den SC. „Mit der Gelb-Roten Karte bekommt das Spiel eine ganz andere Wendung. Und dann war es ab diesem Zeitpunkt auch verdient, dass Freiburg gewonnen hat“, sagte Sportdirektor Christian Keller nach dem Spiel.

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Im Vergleich zum Spiel gegen Mainz änderte Steffen Baumgart die Startelf gleich auf vier Positionen. Luca Waldschmidt oder Florian Kainz lautete vor der Partie eine der Aufstellungsfragen. Der Kölner Coach setzte auf beide Spieler in der Offensive, dafür saß Dauerbrenner Linton Maina zunächst auf der Bank. „Kainzi ist wieder da, wo er hingehört“, sagte Baumgart vor der Begegnung. Zudem starteten Benno Schmitz für Rasmus Carstensen und Max Finkgräfe für Dominique Heintz. Im Sturm stand erwartungsgemäß Davie Selke für Steffen Tigges in der Anfangsformation. Allerdings wählte der Kölner Trainer eine sehr offensive Ausrichtung, Waldschmidt spielte im Grunde neben Selke, dafür zog es Ljubicic auf die linke Seite.

Spielunterbrechung sorgt für den Bruch beim FC

Und tatsächlich gehörte den Kölnern auch die Anfangsphase. Der FC spielte druckvoll, setzte den Gegner früh unter Druck und suchte nach Ballgewinn dann aber den kontrollierten Weg in die Offensive. Es dauerte gute zehn Minuten bis zur ersten nennenswerten Chance. Waldschmidt flankte von der rechten Seite in die Box, Jan Thielmann kam auch mit dem gestreckten Bein an den Ball, war aber offenbar selbst überrascht. Keine 120 Sekunden später wurde die Begegnung unterbrochen. Wie erwartet warfen auch in Freiburg die Fans aus Protest Süßigkeiten auf das Spielfeld. Der SC schien sich in der Unterbrechung gesammelt zu haben, war fortan besser im Spiel, kam aber auch erst nach einer halben Stunde zu den ersten Aktionen. Zunächst scheiterte Vincenzo Grifo aus der Distanz an Marvin Schwäbe, anschließend blockte Schmitz in höchster Not kurz vor der Linie.

Freiburg übernahm zunehmend die Kontrolle, der FC stand in der Defensive nicht mehr wirklich sicher. Unter anderem versuchte es Grifo mit einem weiteren Schlenzer, verfehlte das Tor aber deutlich. Köln setzte auf das schnelle Umschaltspiel, doch die Konter wurden von dem kompakten Zentrum der Freiburger immer wieder unterbunden. Thielmann war einmal auf der rechten Seite durch, konnte nur mit einem taktischen Foul gestoppt werden, befand sich aber deutlich im Abseits. Aber auch der SC erspielte sich keine wirklich großen Torchancen. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit waren die Kölner wieder auf mehr Ballsicherheit aus. Waldschmidt kam gleich zwei Mal in vielversprechende Abschlusspositionen, wurde aber jeweils geblockt. Fast schon erwartungsgemäß ging es torlos in die Kabine.

Gelb-Rot bringt die Wende

Die erste Aktion nach dem Wechsel gehörte Kainz. Nach einer Rettungsaktion von Jeff Chabot funktionierte das FC-Umschaltspiel mal genauso wie es sich Baumgart vorstellt und der Kölner Kapitän kam aus 16 Metern zum Abschluss, setzte den Ball aber neben den Kasten. Das Spiel nahm aber auch nach dem Wechsel nicht wirklich an Fahrt auf. Der FC war bemüht, die Offensivspieler trafen aber in den meisten Aktionen die falschen Entscheidungen oder waren einen Tick zu spät. Auch dem Freiburger Spiel fehlte weiterhin die nötige Präzision. Nach einer guten Stunde wechselte Baumgart und brachte mit Mark Uth, Linton Maina und Denis Huseinbasic frische Offensivkräfte. Der nächste Angriff gehörte aber dem SC und der hatte schwerwiegende Folgen für die Kölner. Ein Fehlpass von Thielmann führte zum Freiburger Konter, Chabot wusste sich gegen den davon eilenden Höler auf der linken Seite nur mit einer Grätsche zu helfen und sah zu recht Gelb-Rot.

Baumgart stellte für die letzte halbe Stunde auf Dreierkette um, brachte dazu Luca Kilian für den agilen Thielmann. Der FC hatte aber in Unterzahl erstaunlich viel Platz für Konter. Maina brach auf der rechten Seite durch, lief bis zur Grundlinie und spielte zurück auf Uth, der den Ball nicht traf. Auf der anderen Seite machte es Michael Gregoritsch besser. Eine lange Flanke köpfte Merlin Röhl gegen die Laufrichtung von Schwäbe, der den Ball vor die Füße von Gregoritsch fallen ließ. Der Stürmer drückte den Ball nur noch über die Linie, Hübers war zuvor bei der Rettungsaktion weggerutscht. Nur wenige Minuten später flankte Noah Weißhaupt erneut genau auf Röhl, der das Spielgerät knapp neben das Tor köpfte. Der SC spielte die Überzahl nun clever aus, setzte immer wieder Röhl in Szene. Einen Steckball entschärfte Kilian nur knapp.

Schwäbe verhinderte noch schlimmeres, als er erst gegen Gregoritsch und dann gegen Roland Sallai in der Schlussphase stark parierte. In der Nachspielzeit war Schwäbe gegen Sallai geschlagen, doch der Stürmer traf aus elf Metern nur den Innenpfosten. Keine 60 Sekunden später machte es der Angreifer besser. Nach einer Flanke kam Sallai unbedrängt zum Kopfball und traf perfekt ins lange Eck. Dabei blieb es. Der FC bleibt damit auf dem 16. Tabellenplatz, hat aber mittlerweile fünf Punkte Rückstand auf Rang 14. Am kommenden Mittwoch ist der FC zu Gast bei Union Berlin.

FC: Schwäbe – Finkgräfe (73. Carstensen), Chabot, Hübers, Schmitz – Martel – Ljubicic (60. Maina), Kainz (60. Huseinbasic), Thielmann (65. Kilian) – Selke, Waldschmidt (60. Uth) Tore: 1:0 Gregoritsch (72.), 2:0 Sallai (90.+5) Gelb-Rote Karte: Jeff Chabot


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FC erkämpft Punkt gegen Mainz

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FC erkämpft Punkt gegen Mainz

Der 1. FC Köln hat am Sonntagabend den erhofften dritten Saisonsieg verpasst, blieb aber zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentreffer. Gegen den FSV Mainz erkämpften die Kölner ein torloses Remis.

Eine Woche nach dem 1:0-Erfolg über Darmstadt hat der 1. FC Köln im Duell gegen den FSV Mainz erneut gepunktet. Der FC erkämpft am 14. Spieltag einen Punkt gegen Mainz, belegt damit aber weiterhin den Relegationsplatz.

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Nachdem der Kölner Coach sowohl gegen die Bayern als auch gegen Darmstadt mit einer besonderen Defensivreihe überraschte, ließ Steffen Baumgart gegen Mainz dieses Mal (nicht ganz so überraschend) seinen Kapitän Florian Kainz erstmals in dieser Spielzeit zunächst auf der Bank. Für den Mittelfeldspieler stand Luca Waldschmidt in der Startformation. „Wir haben uns für Luca entschieden, weil er es in den letzten Wochen gut gemacht hat“, sagte Baumgart vor dem Duell. Zudem spielten Steffen Tigges für den unter der Woche noch erkrankten Davie Selke und Rasmus Carstensen kehrte für Luca Kilian wieder in die Anfangsformation zurück. Durch die Erfolge von Bochum, Heidenheim und Union Berlin an diesem Wochenende war aber klar, dass die Kölner nur mit einem Sieg den Relegationsplatz wieder verlassen würden.

Mainz mit mehr Spielanteilen

Die erste Chance hatten aber die Gäste. Nach einer Hereingabe von Silvan Widmer stand Jonathan Burkardt im Sechzehner überraschend frei (4.). Den Schussversuch blockte Carstensen aber zur Ecke. Auch bei der nächsten Flanke von Brajan Gruda war der junge Däne vor Ludovic Ajorque am Ball (7.). Köln war in der Anfangsphase eher auf Sicherheit bedacht, kam erst nach gut zehn Minuten zum ersten Abschluss. Waldschmidt versuchte es aus 16 Metern, FSV-Keeper Daniel Batz ließ den Ball abprallen, doch Carstensen brachte den Ball nicht noch einmal auf das Tor. Beide Mannschaften standen kompakt, ließen gerade im letzten Drittel wenig zu. Erst Mitte der ersten Halbzeit brachte Gruda eine Flanke auf Philipp Mwene, den Kopfball aus kurzer Distanz entschärfte Marvin Schwäbe stark. Nach einer guten halben Stunde war die Begegnung von Jeff Chabot bereits beendet. Für den Innenverteidiger kam der Ex-Mainzer Kilian.

Mainz gab aber auch weiterhin den Ton an, war aber gerade beim letzten Pass nicht zielstrebig genug. Unter anderem verpasste Leandro Barreiro mit einem weiteren Kopfball, wieder war die Flanke von Gruda gekommen. Köln fand in der Offensive dagegen so gut wie gar nicht statt. Erst ein verunglückter Pass von Tom Krauß sorgte für Gefahr, doch Jan Thielmann kam nicht rechtzeitig an den Ball, der zweite Versuch von Ljubicic wurde geblockt (40.). Erst unmittelbar vor der Pause kam Eric Martel noch einmal aus der Distanz zum Abschluss, doch auch dieser Versuch stellte Batz vor keine große Probleme. Zwar liefen die Kölner im ersten Abschnitt rund fünf Kilometer mehr als der Gegner, doch Mainz war dem FC in nahezu allen anderen Statistiken überlegen.

Thielmann an den Innenpfosten

Baumgart reagierte und brachte Leart Pacarada für Dominique Heintz, über dessen Seite nahezu 70 Prozent der Mainzer Angriffe liefen. Die erste Offensivaktion in Halbzeit zwei lief aber erneut über die linke Kölner Seite. Gruda brachte den Ball zu Ajorque, der ihn Richtung Tor schlenzte, aber dieses knapp verfehlte. Im direkten Gegenzug kam dann auch Steffen Tigges zu seinem ersten Abschluss, einem sehr harmlosen. Auf der anderen Seite spielte Barreiro den 23-jährigen Burkardt mit einem Steckpass frei, der Angreifer schob den Ball auch an Schwäbe vorbei, stand dabei aber im Abseits. Kurz darauf konnte sich der Keeper dann wieder gegen Gruda auszeichnen.

Nach einer guten Stunde kamen dann Kainz für Ljubicic sowie Florian Dietz für den schwachen Tigges. Für Dietz war es das Comeback nach seinem Kreuzbandriss im November letzten Jahres. Und der Angreifer kam auch umgehend zu seiner ersten Chance. Nach einem Pass von Maina schloss Dietz ab, traf den Ball aber nicht perfekt. Der FC tat nun aber deutlich mehr in der Offensive, sorgte so für Entlastung. So kam Dietz nach einer Carstensen-Flanke zum nächsten Abschluss, bekam bei seinem Kopfball aber nicht genug Druck hinter den Ball. Auf der anderen Seite war einmal mehr Ajorque durch, der Franzose spielte Schwäbe den Ball durch die Beine, doch der Keeper touchierte das Leder noch Richtung Ecke. Baumgart brachte für die Schlussphase noch Mainz-Schreck Mark Uth, den Thielmann auch mit einer Flanke umgehend bediente. Doch der Stürmer kam nicht richtig hinter den Ball.

Keine 120 Sekunden später probierte es Thielmann erneut mit einer Hereingabe und setzte diese an den Innenpfosten. Doch der FC wollte nun mehr. Uth setzte sich gegen gleich mehrere Innenverteidiger durch, legte sich dann den Ball aber vor Batz zu weit vor. Zwar war der FC in der Schlussphase die bessere Mannschaft, ein Tor wollte aber nicht mehr gelingen – es blieb beim leistungsgerechten Unentschieden. Am kommenden Sonntag sind die Kölner zu Gast beim SC Freiburg.

FC: Schwäbe – Heintz (46. Pacarada), Chabot (34. Kilian), Hübers, Carstensen – Martel, Ljubicic (64. Kainz) – Maina, Waldschmidt (75. Uth), Thielmann – Tigges (64 Dietz); Tore:


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