Damion Downs vom 1. FC Köln jubelt nach seinem Tor.
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Damion Downs empfiehlt sich für das Startelf-Debüt

Mit dem Treffer zum 3:2 gegen Union Berlin avancierte Damion Downs am Samstagnachmittag zum Matchwinner – schon wieder. Der 19-Jährige empfiehlt sich für sein Startelf-Debüt.

In der dritten Minute der Nachspielzeit brachte er das Stadion endgültig zum Kochen und macht Hoffnung für den 1. FC Köln: Damion Downs gibt eine starke Bewerbung ab. Nicht nur für das letzte Saisonspiel gegen Heidenheim. Auch für die mittelfristige Zukunft.

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Es ist gerade erst acht Wochen her, da erlebte Damion Downs einen der größten Momente seiner jungen Profi-Karriere. Der junge Stürmer war im Rheinderby spät eingewechselt worden und hatte nur kurz darauf das 3:3, den wichtigen Ausgleich in einem Spiel erzielt, in dem das Momentum ganz klar Richtung Gladbach ging. Für Downs war das erste Profi-Tor eine „Erfahrung, die nicht von dieser Welt ist“, schrieb der 19-Jährige später auf Instagram. Der vergangene Samstag dürfte noch einmal eine Steigerung für den Stürmer gewesen sein. Denn Downs brachte mit seinem Treffer zum 3:2 gegen Union Berlin das Kölner Stadion nahe der Explosion. “So viele Leute um sich herum jubeln zu sehen, ist brutal”, sagte Downs. „Man kann es nicht beschreiben. Es ist so ein schönes Gefühl. Es ist geisteskrank.”

Chancen auf Startelf-Debüt

Tatsächlich hatten die Schlussminuten in Köln viel von einem Ausnahmezustand. Kein Wunder, Downs hält mit seinem Treffer das letzte Fünkchen Hoffnung eines bereits totgesagten Bundesligisten am Leben. Die Geißböcke können am kommenden Samstag das Wunder Klassenerhalt noch schaffen, auch wenn die Chance nur eine sehr kleine ist. Nachdem Downs in den vergangenen Wochen nicht mehr so in den Fokus gerückt war, hätte dieser wiederum am Samstag kaum größer sein können. „Damion hat einen guten Instinkt gehabt. Es hat schon das zweite wichtige Tor geschossen“, erklärte Florian Kainz und auch Tim Hübers sprach von der sehr guten Entwicklung der jungen Spieler. Und die ist immerhin so gut, dass Timo Schultz offenbar sogar über einen Startelf-Einsatz des Stürmers gegen Berlin nachgedacht habe.

„Er hat aber noch Probleme gegen physisch starke Spieler. Wenn die Gegenspieler müde werden, fällt es ihm leichter“, erklärte der Kölner Trainer die Joker-Rolle des Siegtorschützen. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit nicht gerade gering, dass das Startelf-Debüt schon zum Saisonfinale ansteht. Zumindest dürften die Chancen nach Samstag aus gleich mehreren Gründen gestiegen sein. Mit Luca Waldschmidt wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein Stammspieler der Offensive ausfallen. Der 27-Jährige wurde von Rani Khedira gefoult und am im Januar gebrochenen Wadenbein getroffen. Ein Einsatz am Samstag erscheint unwahrscheinlich. Sargis Adamyan lieferte gegen Union Berlin einmal mehr eine erstaunlich schwache Leistung ab. Da der FC nicht nur drei Punkte, sondern auch vier Tore auf Berlin aufholen muss, ist ein gewisser Offensivdrang gegen Heidenheim wahrscheinlich.

FC mit Doppelspitze gegen Heidenheim?

Tatsächlich spricht viel für einen Einsatz von Downs oder eben Steffen Tigges, der ähnlich wie Downs bereits zum zweiten Mal ein enorm wichtiges Tor für die Geißböcke erzielte. Am Samstag den 2:2-Ausgleich, beim letzten Last-Minute-Erfolg gegen den VfL Bochum war es der 1:1-Ausgleich. Möglicherweise agiert Schultz aber auch mit einer Doppelspitze. So oder so gab der Stürmer auch eine Bewerbung für die mittelfristige Zukunft ab. Denn im Falle des Abstiegs könnten gleich mehrere Offensivspieler den FC verlassen. So hat Waldschmidt dem Vernehmen nach bereits signalisiert, den FC im Abstiegsfall verlassen zu wollen. Auch die Kaufoption von Faride Alidou wird nicht zwingend gezogen. Die Verträge von Davie Selke und Mark Uth gelten nicht für die 2. Liga. Ob die beiden Routiniers bleiben, ist offen. Nur der Abgang von Justin Diehl scheint fix. Die Kölner werden sich im Worst Case in der Offensive neu aufstellen müssen.

Damion Downs wird wohl eine große Rolle dabei spielen. Dass der Stürmer als eins der größten Kölner Talente gilt, ist bekannt. Doch um den Gang in die 2. Bundesliga macht sich Downs keine große Gedanken. „Auf jeden Fall bleiben wir drin. Das ist für mich keine Frage. Mit den Fans geht es nicht anders“, sagte der Matchwinner.  



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