Luca Waldschmidt vom 1. FC Köln wird von den FC-Spielern nach einem Tor beglückwünscht.
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Der harmlosesten Offensive der Liga drohen bis zu fünf Abgänge

Sollte der FC erwartungsgemäß den Gang in die 2. Bundesliga antreten, wird es personelle Veränderungen im Kader geben. In der Offensive könnte es bis zu fünf Abgänge geben. Ob die durch die Leihspieler und den eigenen Nachwuchs kompensiert werden, ist fraglich.

Sowohl Mark Uth als auch Davie Selke sind für die 2. Bundesliga ohne Vertrag – Zukunft offen. Weitere Offensiv-Kräfte der Geißböcke werden den Gang ins Liga-Unterhaus sicher nicht mitgehen. Welche Offensivkräfte bleiben dem 1. FC Köln im Abstiegsfall?

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24 Tore in 32 Spielen ist schon eine erstaunlich schlechte Tore-Bilanz, die der FC in dieser Saison da aufweist. Die Kölner Offensive ist wohl das Kernproblem der Krise und des wahrscheinlichen siebten Abstiegs der Vereinsgeschichte. Die fehlende Kaltschnäuzigkeit, mangelnder Mut, zu wenig Qualität und sicherlich auch das Verletzungspech der Kölner Offensivkräfte spiegeln sich deutlich im Tableau der Liga wider. Tatsächlich ist das Ausfall-Pech der FC-Offensive im Vergleich zur Konkurrenz schon extrem, doch das darf nicht über die schwachen Leistungen der weiteren Offensivkräfte hinwegtäuschen. 0,75 Tore erzielten die Kölner in der Liga pro Spiel, ganze acht Treffer gehen auf das Konto etatmäßiger Stürmer. Geballte Offensivpower sieht definitiv anders aus.

Selke und Uth im Abstiegsfall ohne Vertrag

Und auch wenn es rein statistisch nur kaum schlechter laufen kann, droht den Geißböcken in der kommenden Spielzeit ein ganz anderes Szenario. Sollte der FC absteigen, besteht die realistische Gefahr, dass gleich fünf Kölner Offensivspieler den Verein verlassen. So hat Davie Selke keinen Vertrag für die 2. Bundesliga. Wie berichtet liegen bereits konkrete Anfragen für den Angreifer vor. Unter anderem sollen Clubs aus Italien, den USA und Saudi-Arabien interessiert sein. Selke kann sich zwar auch einen Verbleib in Köln vorstellen, ob der Stürmer aber große finanzielle Einsparungen, die der Abstieg wohl mit sich bringen würde, in Kauf nimmt, ist eher fraglich. Zumal von einem lukrativen Angebot aus Saudi-Arabien gesprochen wird.

Auch Mark Uth besitzt keinen Kontrakt für die 2. Bundesliga. Der Stürmer wollte sich vor einigen Wochen nicht konkret zu seiner Zukunft im Abstiegsfall äußern, wich der Frage aus. Damals betonte der gebürtige Kölner, dass er ohnehin felsenfest vom Klassenerhalt überzeugt sei. Das dürfte sich angesichts der sechs fehlenden Punkte bei nur noch sechs zu holenden Zählern geändert haben. Der Abstieg ist bekanntlich deutlich wahrscheinlicher als der Verbleib in der Liga. Ob Uth im zarten Alter von 32, in der kommenden Spielzeit 33 Jahren und seiner Verletzungsakte aber noch einmal wechseln will, ist wohl unwahrscheinlich.

Was wird aus Waldschmidt und Alidou?

Nicht mit in die 2. Bundesliga will dem Vernehmen nach Luca Waldschmidt gehen. Trotz zum Teil ebenfalls bescheidenen Leistungen soll der Stürmer dem Verein signalisiert haben, nicht mit ins Liga-Unterhaus zu ziehen. Der FC besitzt zwar eine Kaufoption, wird aber im Abstiegsfall davon wohl keinen Gebrauch machen. Zumal die Ablöse bei rund drei bis vier Millionen Euro liegen soll. Auch bei Faride Alidou ist nicht klar, ob der FC die Option ziehen wird. Alidou selbst sieht sich nicht in der 2. Bundesliga. Bereits sicher, wenn auch noch nicht offiziell verkündet, ist der Abschied von Justin Diehl. Der 19-Jährige wird wohl zum VfB Stuttgart wechseln.

Im Worst Case können die Kölner also bis zu fünf Offensivkräfte verlieren. Offensivkräfte, die immerhin auf 13 der 24 Liga-Tore kommen. Aufgefangen werden soll der mögliche Aderlass mit den zurückkehrenden Leihspielern sowie Kräften aus dem eigenen Nachwuchs. Ein mutiges Unterfangen. Seine Torgefahr stellte bei den Leihspielern bislang nur Marvin Obuz unter Beweis. Der Angreifer ist bei Rot-Weiss Essen der absolute Topscorer – allerdings in der 3. Liga. Der Sprung zum FC ist selbst in der 2. Liga noch ein großer. Tim Lemperle ist zwar in Greuther Fürth Stammspieler, ein Goalgetter ist er mit seinen fünf Saisontoren für das Kleeblatt aber auch nicht. Die Leihe von Maxi Schmid nach Kerkrade begann verheißungsvoll, mittlerweile kommt der Angreifer aber beim niederländischen Zweitligisten auch nur noch zu Kurzeinsätzen.


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