Jan Thielmann sit beim 1. FC Köln eigentlich Stammspieler.
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Jan Thielmanns bislang ungewohnteste Rolle

Jan Thielmann ist beim FC in dieser Saison eine Art Allzweckwaffe. Auf einigen Positionen wurde der 21-Jährige bereits eingesetzt. Am Samstag saß das Eigengewächs nur auf der Bank. Das sollte sich am Samstag wieder ändern.

Zum ersten Mal in dieser Saison blieb Jan Thielmann am Samstag nur die Rolle des Bankdrückers. Das Kölner Eigengewächs wurde beim 3:2-Erfolg des 1. FC Köln über Berlin nicht berücksichtigt. Das wird sich am Samstag wohl wieder ändern. Jan Thielmann ist wieder ein Kandidat für die Startelf.

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Er spielte in dieser Saison bereits auf der Außenbahn, mal als Rechtsverteidiger, mal als falsche Neun, mal als Stoßstürmer – nicht umsonst eilt Jan Thielmann der Ruf der Kölner Allzweckwaffe voraus. „Jan ist ein Spieler, der wie kaum ein anderer hier den 1. FC Köln verkörpert. Er hat das Herz am rechten Fleck, gibt immer Vollgas“, hatte Timo Schultz noch Anfang Mai erklärt. Im April hatte das Kölner Eigengewächs die etatmäßigen Rechtsverteidiger Benno Schmitz und Rasmus Carstensen aus der Startelf verdrängt, der Ex-FC-Profi Matthias Scherz hatte den 21-Jährigen auf dieser Position schon als künftigen Nationalspieler ausgemacht. Das Experiment war von vierwöchiger Dauer, dann kehrte Thielmann zurück auf seine angestammte Position eine Reihe weiter vorne. „Es ist für mich als Trainer gut, ihn auf beiden Positionen einplanen zu können“, sagte Schultz.

Schultz: „Bei den Einwechslungen haben wir mehr richtig gemacht, als falsch“

Am Samstag war die Allzweckwaffe im Duell gegen den 1. FC Union Berlin allerdings eine sehr stumpfe, denn Thielmann saß 90 Minuten gegen die Eisernen nur auf der Bank. Der Trainer hatte den 21-Jährigen auf keiner der Positionen eingeplant. „Bei den Einwechslungen haben wir mehr richtig gemacht, als falsch. Jan hat in den vergangenen Wochen immer auf dem Platz gestanden“, sagte Timo Schultz. „Wer Jan kennt, der weiß, dass er für diese Mannschaft alles gibt und noch mehr, wenn er könnte.“ Zwar kommt der etatmäßige Offensivspieler in dieser Saison erst auf 21 Liga-Einsätze, allerdings fiel Thielmann bis Ende Oktober verletzt aus. Abgesehen von der Sperre nach seiner Roten Karte gegen Leverkusen bekam der 21-Jährige immer seine Einsatzzeit.

Am Samstag erstmals nicht. Das sicher auch, weil Thielmanns Ehrgeiz, Wille und Leidenschaft in den vergangenen Spielen nicht ausreichten. Das Kölner Eigengewächs tat sich sichtbar schwer. Dabei gehört Thielmann mit seinen 21-Jahren schon zu den Routiniers beim FC. Einzig Florian Kainz und Benno Schmitz haben mehr Spiele für den FC abgerissen. Thielmann kommt schon auf 123 Pflichtspieleinsätze für den FC. „Auch ihn werden wir nächste Woche wieder brauchen“, betonte auch Timo Schultz am Samstag. Und das wohl wieder von Beginn an. Benno Schmitz wird nach seiner fünften Gelben Karte definitiv ausfallen, möglicherweise wird Thielmann als Ersatz eine Option. Durch den möglichen Ausfall von Luca Waldschmidt könnten aber auch Faride Alidou oder Florian Kainz auf die Position hinter die Spitze rücken und Thielmann eine Rolle auf der Außenbahn eröffnen.



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