1. FC Köln: Leih-Keeper Urbig überragt einmal mehr
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Jonas Urbig: Wertvollster Zweitliga-Keeper lässt Ex-Trainer verzweifeln

Jonas Urbig sorgt in der 2. Bundesliga weiter für Freude bei den Kölner Verantwortlichen. Der Kölner Keeper überragte im Duell der Fürther gegen den Hamburger SV und erhielt ein Lob vom Ex-Trainer. Mittlerweile ist Urbig der wertvollste Torhüter der zweiten Liga.

Trotz des 1:1-Unentschieden in Augsburg gab es am Sonntag doch noch ein wenig Grund zur Freude beim 1. FC Köln: Leih-Keeper Jonas Urbig überragt einmal mehr beim 1:1 der Fürther gegen den Hamburger SV.

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Es bedurfte schon eines Kunstschusses um den überragenden Mann des Spieltags zu überwinden. Miro Muheim zog im zweiten Abschnitt des Duells zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem Hamburger SV trocken aus 25 Metern ab und traf in den linken Giebel. Fürths Keeper Jonas Urbig blieb nach einer knappen Stunde ohne Chance. Dabei hatte die Kölner Leihgabe überhaupt erst dafür gesorgt, dass es bis dahin keine Tore gegeben hatte. Immanuël Pherai scheiterte aus spitzem Winkel und András Németh aus kurzer Distanz. Der HSV war das bessere Team, erspielte sich die Mehrzahl an Chancen und hätte schon früher führen müssen. Dann war Muheim zur Stelle. Und die Gäste hätten nachlegen müssen. Unter anderem scheiterte erneut Nèmeth am überragenden 20-Jährigen.

Urbig erhält Lob von Steffen Baumgart

Die vergebenen Chancen rächten sich. Mit einem weiteren Traumtor glich Jomaine Consbruch spät aus. Der HSV rutschte vom Relegationsplatz auf Rang vier und muss weiter um den Aufstieg ins Oberhaus zittern. „Das war ein Spiel, das man gewinnen kann, was man auch sollte aufgrund der zahlreichen Möglichkeiten, die wir hatten. Wir standen viel Eins-gegen-eins vor Jonas, der dann aber auch gut gehalten hat. Und wenn du das 2:0 nicht machst, bleibt der Gegner halt im Spiel“, sagte HSV-Coach Steffen Baumgart über seinen einstigen Keeper. Der 52-Jährige sieht in Urbig „eines der größten Torwart-Talente, das wir in Deutschland haben.“ Das sagte Baumgart im Winter 23. Und langfristig wollte der Kölner Ex-Coach auf das Talent setzen. „Wir sehen in Jonas eine mögliche Nummer eins. Ich traue ihm diese Rolle zu, und mit der Meinung bin ich nicht alleine.“

Am Sonntag bewies Urbig einmal mehr, dass er das Zeug dazu hat und beim FC eine große Rolle spielen kann. Je nach Ausgang der Saison bereits in der kommenden Spielzeit. Sollten die Kölner am Ende der Spielzeit absteigen, wird Marvin Schwäbe den Club wohl verlassen. Urbig zeigte in dieser Saison schon einige herausragende Leistungen beim Kleeblatt. Der Keeper spielte neun Partien bereits zu Null, einzig Timo Weiner von Holstein Kiel behielt öfter die weiße Weste. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Marktwert des Keepers mittlerweile auf vier Millionen Euro. Demnach wäre Urbig mit Abstand der wertvollste Keeper der 2. Bundesliga. Es folgt Tjark Ernst von Hertha BSC mit 2,5 Millionen Euro. In der Gesamtliste der wertvollsten Zweitliga-Spielern liegt Urbig gemeinsam mit dem Ex-Kölner Marcel Hartel auf Rang elf.

Soldo erneut nicht im Kader des FCK

Zwar machte Tim Lemperle bei der aktuellen transfermarkt.de-Schätzung keine Sprünge, der Angreifer kam gegen den HSV in der Schlussphase aber immerhin wieder zum Einsatz. Noch vor zwei Wochen war Lemperle mit einer Knieverletzung ausgewechselt worden und hatte damit für die ein oder andere Sorgenfalte bei den Fürther, wohl aber auch bei den Kölner Verantwortlichen gesorgt. Die Verletzung war nicht so schlimm wie befürchtet. Für Nikola Soldo bleibt die Situation beim 1. FC Kaiserslautern schwierig. Der Innenverteidiger spielt auch weiterhin keine Rolle in den Planungen von Friedhelm Funkel, stand am Wochenende wieder nicht im Kader. Ob der Abwehrspieler am Abend im Pokal gegen Saarbrücken zum Einsatz kommt, ist ebenfalls unwahrscheinlich. Funkel wird angesichts der Chance auf das Pokalfinale sicherlich nicht experimentieren.

Mathias Olesen kam derweil im Duell gegen den Tabellenführer Young Boys Bern zu seinem Start-Elf-Comeback für Yverdon Sport FC. Nach dem enttäuschenden frühzeitigen EM-Aus mit Luxemburg trotzte der Tabellenneunte dem Spitzenreiter ein Remis ab. Olesen spielte 80 Minuten. Maxi Schmid kam bei Kerkrade zu einem Zwei-Minuten-Einsatz gegen die Zweitvertretung von PSV Eindhoven. Marvin Obuz war für Rot-Weiss Essen nicht im Einsatz. Die Begegnung beim 1. FC Saarbrücken wurde aufgrund der Platzverhältnisse verschoben. Experten kamen zu dem Schluss, dass der Rasen in Saarbrücken keine zwei Begegnungen innerhalb von vier Tagen verkraften würde. Am Abend ist der FCK zu Gast im Pokal-Halbfinale.


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