Tim Lemperle, Leihspieler des 1. FC Köln spielt den ball bei Greuther Fürth. effzeh 1 FC Köln Abstiegskampf Klassenerhalt Müngersdorf
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FC-Leihspieler: Tor erzielt, Elfmeter verschossen und ein kurioses Aufstiegs-Drama

In der kommenden Saison sollen und werden sie wohl auch eine wichtige Rolle im Kader der Kölner spielen müssen, aktuell schauen die FC-Leihspieler auf ein durchwachsenes und kurioses Wochenende zurück.

Nach dem 0:0 gegen den SC Freiburg deutet beim FC noch einmal mehr auf den siebten Abstieg der Vereinsgeschichte hin. Damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Kölner Leihspieler eine größere Rolle im FC-Kader der kommenden Saison spielen werden. Das vergangene Wochenende verlief zumindest für die meisten recht positiv. So schlugen sich die FC-Leihspieler.

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Nach dem Spiel hielt sich die Freude wohl einigermaßen in Grenzen. Zwar hatte Tim Lemperle nach knapp fünf Monaten wieder ein Tor für Greuther Fürth erzielt, der Nachmittag war für den Angreifer aber nicht durchweg positiv. Gegen Eintracht Braunschweig lag das Kleeblatt früh 0:2 zurück, bevor Lemperle den Anschlusstreffer erzielte. Robert Wagner und Armindo Sieb drehten die Begegnung. Nachdem Rayan Philippe den erneuten Ausgleich erzielte, hatte der Stürmer den Siegtreffer auf dem Fuß. Der 22-Jährige trat in der 88. Minute zum Elfmeter an, verschoss aber. Jonas Urbig musste derweil drei Mal hinter sich greifen, war aber im Grunde bei allen Gegentoren chancenlos.

Verfrühte doppelte Aufstiegsfeier für Maxi Schmid

Ein kurioses Wechselbad der Gefühle erlebte dagegen Maximilian Schmid. Zwar kam der Angreifer für Kerkrade einmal mehr nicht zum Einsatz, doch sein Team setzte sich 2:0 gegen den SC Cambuur durch. Für Kerkrade wäre tatsächlich der verfrühte Aufstieg in die Eredivisie möglich gewesen, allerdings nur wenn parallel der FC Groningen verlieren würde. Und Groningen lag tatsächlich lange 0:1 zurück. So, dass die ersten Fans bereits auf den Platz liefen. Spieler und Verantwortliche hielten die Anhänger noch zurück. Und das nicht ohne Grund. In der fünften Minute der Nachspielzeit erzielte der Tabellendritte den Ausgleich. Der Frust hielt nicht lange. Denn es machte das Gerücht eines weiteren Treffers die Runde.

Das Gerücht machte auch vor dem Stadionsprecher nicht Halt, der den Aufstieg verkündete. „Die Spieler kamen aus der Umkleidekabine. Plötzlich fingen alle an zu jubeln und zu springen. Dann sagte jemand zu mir: ‚Telstar hat ein Tor geschossen.‘ Neben mir haben Leute geweint, Spieler kamen heraus, alle haben gefeiert. Da dachte ich: Das muss so sein. Das Stadion explodierte“, sagte Stadionsprecher Wim Frijns bei „Voetbal International“. Spieler wurden bereits von Fans durchs Stadion getragen. „Wenig später hörte ich, dass das Tor nicht anerkannt wurde. Und dann stellte sich heraus, dass überhaupt kein Tor geschossen wurde.“ So müssen Maxi Schmid und Kerkrade noch mindestens eine Woche mit der Feierlichkeit warten.

Essen verliert ohne Obuz, Lautern gewinnt ohne Soldo

Einen Rückschlag musste dagegen Rot-Weiss Essen um den verletzten Marvin Obuz im Aufstiegsrennen hinnehmen. Der Traditionsclub unterlag dem SV Sandhausen 0:2 und hat zwei Spieltage vor Saisonende vier Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz. Obuz ist Topscorer in Essen, hat sich aber einen Muskelfaserriss zugezogen und fällt mindestens für das nächste Spiel noch aus. Kaiserslautern scheint sich dagegen in der 2. Bundesliga im Schlussspurt noch den Klassenerhalt zu sichern. Allerdings ohne Nikola Soldo. Der Innenverteidiger stand auch am vergangenen Wochenende nicht im Kader.


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