Diese Leihspieler können dem FC weiterhelfen
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Sechs Leihspieler – wer kann dem FC weiterhelfen?

Durch die Transfersperre und mögliche Abgänge im Abstiegsfall wird der 1. FC Köln notgedrungen auf die Rückkehr seiner Leihspieler im Sommer angewiesen sein. Doch nicht alle werden in der kommenden Spielzeit auch für den FC spielen. Wer hat Chancen, wer nicht?

So lange der FC noch die Chance auf den Klassenerhalt hat, werden die Kölner Verantwortlichen die Hoffnung haben, den Kader für die kommende Spielzeit beisammen zu halten. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die aktuellen Leihspieler. So oder so – nicht alle werden zum FC zurückkehren. Diese Leihspieler können dem FC weiterhelfen.

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Als der FC vor wenigen Wochen die Vertragsverlängerung von Philipp Pentke publik machte, kochte eine Personalie auf. Mehr als es den Kölner Verantwortlichen wohl lieb war. Denn die Geißböcke hatten mitten im Abstiegskampf einen Nebenschauplatz eröffnet, den sie lieber geschlossen gehalten hätten. Die Diskussion um einen möglichen Abschied von Marvin Schwäbe wurde plötzlich ein Thema, inklusive der Rückkehr von Jonas Urbig. Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung, hatte auf die Diskussion herzlich wenig Lust und bemerkte, dass im Sommer alle Leihspieler erst einmal zurückkommen und der FC die Situation um die Spieler dann neu bewerten würde. Noch im Winter hatte Christian Keller wenige Tage nach der Bestätigung der Transfersperre beteuert, dass man auf die Leihspieler im Sommer angewiesen sei. Doch nicht alle werden beim FC eine weitere Chance erhalten.

Urbig wird sicherlich wichtige Rolle spielen

Jonas Urbig: Ausgerechnet dem bislang überragenden Keeper unterlief am vergangenen Spieltag ein folgenschwerer Patzer. Der Torhüter passte im Duell gegen Wehen Wiesbaden ohne Not den Ball in den Lauf von Nikolas Agrafiotis, der zum 2:0 für den Abstiegskandidaten einschob. Doch Fürth sammelte sich und setzte sich am Ende verdient 5:3 durch – zum Glück für Urbig. Dabei spielt der Euskirchener eine überragende Runde beim Kleeblatt, ist einer der besten Keeper der 2. Bundesliga, sein Marktwert wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf vier Millionen Euro geschätzt. Er ist demnach der wertvollste Keeper der zweiten Spielklasse. Dass Urbig somit fester Bestandteil des Kölner Kaders sein sollte, ist klar. Die Position indes noch nicht. Urbig wird Ansprüche anmelden. Ob Marvin Schwäbe in Köln bleibt, ist angesichts der Tabellensituation eher unwahrscheinlich. Urbig also eine potenzielle Nummer eins.

Tim Lemperle: Auch der Stürmer hat einen Stammplatz beim Kleeblatt. Der Angreifer fiel in der aktuellen Saison in zwei Spielen verletzt aus, stand sonst immer auf dem Platz, in aller Regel von Beginn an. Angesichts der Kölner Sturmflaute können die Geißböcke gefühlt jede Offensivkraft dringend gebrauchen. Allerdings ist es mit der Torgefahr auch bei Lemperle weiterhin so eine Sache. Bei Fürth kommt der Stürmer in dieser Saison auf vier Tore und vier Vorlagen. Erst am vergangenen Wochenende ließ der Angreifer eine Topchance aus, als er aus drei Metern das leere Tor nicht traf. Die Qualität des 20-Jährigen ist unbestritten. Aber auch beim FC konnte sich Lemperle nie richtig durchsetzen. Ein Kaderplatz sollte dennoch möglich sein. Zumal die Situation im Sturm offen ist. Sollte der FC absteigen, drohen die Kölner Davie Selke und Mark Uth (dann beide vertragslos) und Luca Waldschmidt zu verlieren.

Marvin Obuz: Was in der 2. Bundesliga bei Holstein Kiel in der vergangenen Spielzeit nicht gelingen wollte, scheint nun in Liga drei der Fall zu sein. Bei Rot-Weiss Essen ist das Kölner Eigengewächs einer der Erfolgsgaranten. Der Offensivspieler hat mit seinen 14 Vorlagen und sieben Toren maßgeblichen Anteil am Erfolg des Traditionsvereins. RWE hat noch immer eine realistische Chance auf den Relegationsplatz. Nicht umsonst würden die Essener den Offensivspieler gerne behalten. Obuz betonte dagegen, dass er bereit sei, den nächsten Schritt zu gehen. Das könnte tatsächlich in Köln der Fall werden. Allerdings ist der Sprung von RWE zum FC selbst in der aktuellen Lage noch ein großer und ähnlich wie Lemperle konnte sich auch Obuz beim FC zuvor nicht durchsetzen. Aktuell kuriert der Offensivspieler eine Muskelverletzung aus.

Dickes Brett für Nikola Soldo

Mathias Olesen: Beim FC hält man nach wie vor große Stücke auf den Mittelfeldspieler. Olesen hat den Durchbruch bei den Kölnern aber nie so recht geschafft. Und das, obwohl Steffen Baumgart ein großer Befürworter des Luxemburgers war. Beim Schweizer Erstligisten Yverdon Sport kommt der 23-Jährige regelmäßig zum Einsatz, meistens auch in der Startelf (7/12). Überragend sind die Leistungen des Nationalspielers Luxemburgs aber nicht. Seine Rückkehr in den Kölner Kader wird wohl auch mit der Zukunft von Spielern wie Dejan Ljubicic zusammenhängen.

Maxi Schmid: Der Angreifer erlebte in Kerkrade einen Einstand nach Maß, erarbeitete sich mit einigen Torvorlagen und Toren einen Stammplatz. Zuletzt kam der 21-Jährige aber immer seltener über die Rolle des Jokers hinaus. Zuletzt spielte Schmid gar nicht mehr. In den 32 Begegnungen für Roda erzielte der Stürmer immerhin sechs Tore und bereitete drei weitere vor. Ob er sich so einen Platz im Kader erspielt, ist aber eher unwahrscheinlich.

Nikola Soldo: Beim FC erhielt der Innenverteidiger schon keine Chance mehr, beim 1. FC Kaiserslautern ist er aktuell komplett außen vor. Seit zehn Spielen stand Soldo nicht mehr im Kader der Pfälzer. Es fehlt aktuell jegliche Fantasie, wie Soldo noch einmal beim FC unterkommen kann. Dabei wären die Chancen, sich für mehr zu empfehlen, möglicherweise gar nicht so gering. Im Falle des Abstiegs besitzen beide Stamm-Innenverteidiger Jeff Chabot und Timo Hübers eine Ausstiegsklausen. Im Worst-Case-Szenario würden also beide den Verein verlassen. Mit Luca Kilian, Dominique Heintz und Elias Bakatukanda hat der FC drei etatmäßige Innenverteidiger im Kader.


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