1. FC Köln: Mark Uth feiert ein bitteres Comeback
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Ein besonders bitteres Comeback

Nach vier Monaten Pause kehrte Mark Uth am Samstag wieder zurück ins Spielgeschehen. Doch die 0:2-Pleite gegen Darmstadt war besonders bitter für den 32-Jährigen. Es droht der Abstieg mit seinem Heimatverein. Einen Vertrag für die 2. Bundesliga soll Uth nicht haben.

In der 80. Minute gegen den SV Darmstadt kehrte er nach vier Monaten zurück aus Feld des 1. FC Köln: Mark Uth feiert ein bitteres Comeback beim 0:2. Es war bereits die dritte Rückkehr in dieser Spielzeit.

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Auf den Tag genau vier Monate hatte Mark Uth auf diesen Moment hingefiebert, die vergangenen Wochen hart hingearbeitet. Am Samstag feierte der Angreifer vier Monate nach seinem letzten Einsatz bei der 0:2-Niederlage gegen Union Berlin, dem letzten FC-Spiel von Steffen Baumgart, sein Comeback. Es war ein besonders bitteres. Denn mit großer Wahrscheinlichkeit haben die Kölner das entscheidende Duell im Abstiegskampf verloren. „Wir verlieren mit einem sehr sehr schlechten Auftritt hier zu Hause 2:0 gegen Darmstadt“, sagte der Offensivspieler. „Das Spiel mussten wir unbedingt gewinnen. Wir sind sehr enttäuscht.“ Uth hatte nach seiner Einwechslung kaum noch einen Impuls auf die Begegnung, allerdings spielte der gebürtige Kölner auch in einer absolut verunsicherten Mannschaft, die offenbar selbst den Glauben schon verloren hatte.

Uth findet deutliche Worte

Dementsprechend deutlich waren die Worte, die der Angreifer nach dem Duell auch fand. „Wir hatten Angst, den Ball zu fordern, wir wollten den Ball nicht haben“, sagte Uth. Eine Erkenntnis, die wohl sämtliche Fußballexperten teilten. „Wir haben nicht den Fußball gespielt, den wir normalerweise spielen können. Auch im Training, manchmal spielen wir da ein Tiki-Taka, da denke ich mir „Wahnsinn“ und dann gehen wir hier raus und haben Angst.“ Uth forderte die Bälle, kam noch auf 15 Ballkontakte. Ein ordentlicher Schnitt. Zum Vergleich kam beispielsweise Sargis Adamyan in 90 Minuten auf 30 Ballkontakte. Mehr als eine Torschussvorlage sprang für den 32-Jährigen aber auch nicht raus. Uth konnte dem FC nicht mehr den nötigen Impuls geben, das Spiel noch einmal zu drehen.

Kommentar

Spielbericht

Nicht so, wie im Oktober im vergangenen Jahr. Auch damals feierte der Angreifer sein Comeback nach langer Pause. Im Pokalspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern kam Uth nach einer guten Stunde und veränderte die Balance, den Lauf des Spiels gravierend. Nach Vorarbeit von Benno Schmitz traf Uth zum 2:3 und ließ zumindest für wenige Minuten die Hoffnung auf ein Weiterkommen noch aufkeimen. Es reichte am Ende nicht. Auch, weil der FC nach Platzverweisen gegen Florian Kainz und Eric Martel nur noch mit neun Mann spielte. Dieses Mal konnte der Angreifer dem Spiel keine Wendung mehr geben – obwohl er es versuchte.

Uth feiert bereits sein drittes Comeback

Für Uth ist es in dieser Saison bereits das dritte Comeback. Im Sommer meldete sich der Angreifer nach seinem Seuchenjahr zurück. Der 32-Jährige hatte schon vor der Vorbereitung hart gearbeitet, um zum Saisonstart fit zu sein. Das war er auch. Nur fiel der Stürmer bereits nach dem ersten Einsatz mit einer seltsam hartnäckigen Muskelverletzung lange aus. Es folgte das zweite Comeback im Herbst, bevor er sich im Januar das Innenband verletzte. Nicht wenige Fans befürchteten sogar das Karriere-Ende. Nun ist Uth wieder zurück – und das zu einem Saisonfinale, das nach dem 30. Spieltag verdächtig nach Abstieg aussieht.

Uth hat keinen Vertrag für die 2. Bundesliga, doch die Chancen stehen nicht schlecht, dass der Angreifer beim FC bleiben würde. Noch kann der Abstieg verhindert werden. „Wir spielen jetzt gegen Mainz nächste Woche. Wenn wir so spielen, kriegen wir vier Dinger“, sagte Uth. Aber: „Wir müssen uns jetzt unter der Woche zusammenreißen und dann den Mut zusammennehmen und nach Mainz fahren. Wir haben nur noch eine Chance.“

Bilder vom Duell 1. FC Köln – SV Darmstadt 98


FC: Schwäbe – Finkgräfe, Chabot, Hübers, Thielmann – Martel (66. Huseinbasic), Christensen (80. Uth) – Kainz (66. Schmitz), Alidou (46. Maina) – Waldschmidt (66. Tigges) – Adamyan – Tore: 0:1 Klarer (57.), 0:2 Vilhelmson (90.)


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