Timo Schultz im Kölner Stadion. Am Samstag muss ein Sieg her für den 1. FC Köln. Effzeh Abstiegskampf Klassenerhalt
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Der FC braucht eine einmalige Aufholjagd – Frankfurt als Vorbild?

Nach dem 0:0-Unentschieden gegen Freiburg spricht nur noch sehr wenig für den Klassenerhalt der Geißböcke. Dennoch wird man beim 1. FC Köln natürlich nicht aufgeben. Eine ähnliche Aufholjagd hat es in der Spielzeit 1998/99 gegeben.

Für den 1. FC Köln geht es am Samstag in das nächste, möglicherweise letzte Endspiel. Der FC muss gegen Union Berlin gewinnen, sonst steht der Abstieg fest. Warum Frankfurt für den FC als Beispiel dienen könnte.

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Vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg am vergangenen Wochenende gab es nur zwei Konstellationen unter denen der FC bereits nach dem 32. Spieltag als Absteiger festgestanden hätte. Selbst mit einer Niederlage gegen das Team aus dem Breisgau wäre noch nicht alles verloren gewesen. Nach dem 0:0 hat sich die Situation grundlegend verändert. Die Ausgangslage ist so simpel, wie sie nur sein könnte: Der FC muss seine restlichen Spiele gewinnen, während Mainz und/oder Berlin beide Duelle verlieren muss. Sollte es genauso eintreten, wäre sogar die direkte Rettung möglich. Doch bekanntlich gibt es aktuell mehr Anzeichen, die für einen Abstieg der Kölner sprechen. Der FC hat in dieser Spielzeit keine zwei Siege in Serie eingefahren, hat ohnehin erst vier Dreier verbucht und mit 24 Saisontreffern sicher kein Offensiv-Feuerwerk abgebrannt.

Frankfurt rettete sich nach Aufholjagd

Zwar hat an den letzten beiden Spieltagen der Saison noch kein Bundesligateam mehr als drei Punkte auf den Nichtabstiegsplatz aufgeholt, eine Rettung zum Saisonfinale gab es aber schon. So schaffte Eintracht Frankfurt in der Spielzeit 1998/99 noch auf der Zielgeraden den Sprung auf Rang 15. Relegation wurde damals nicht gespielt. Frankfurt belegte nach 32 Spieltagen Platz 16, den direkten Abstiegsplatz. Der Rückstand zu Hansa Rostock betrug drei Punkte. Frankfurt gewann die Spiele gegen Schalke und Kaiserlautern, holte sechs Punkte und kletterte auf Platz 15. Vor allem aber fingen die Hessen noch den 1. FC Nürnberg ab, der Club hatte nach dem 32. Spieltag noch fünf Zähler Vorsprung auf Frankfurt, trat dann den Gang in die 2. Bundesliga an.

Zwar beträgt der Rückstand der Kölner auf Mainz ebenfalls fünf Zähler, aufgrund der schlechten Tordifferenz von -30 (Köln) zu -17 (Mainz) werden die Kölner wohl oder übel sechs Punkte aufholen müssen. Die Frankfurter Aufholjagd wird nicht reichen. Sechs Zähler hat bis heute noch kein Bundesligist aufgeholt. Auch im Vergleich zu Berlin werden zwei knappe Siege der Kölner gegenüber zwei knappen Niederlagen der Berliner nicht unbedingt reichen. Der FC muss auch Tore aufholen, wollen sie die Eisernen abfangen. Allerdings gewann der FC in der aktuellen Spielzeit nur gegen Frankfurt mit zwei Toren Vorsprung. Mehr als zwei Tore erzielten die Kölner nur in den beiden Rheinderbys (jeweils drei).


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