Wie geht es weiter mit Dejan Ljubicic?
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In der Krise: Kehrt Ljubicic in die Startelf zurück?

Das packende Rheinderby in Gladbach verpasste Dejan Ljubicic aufgrund seiner Gelbsperre. Sein Vertreter Denis Huseinbasic löste die Aufgabe gut. Nach der anhaltenden Formkrise stellt sich die Frage, ob Timo Schultz an dem eigentlichen Leistungsträger weiter festhält.

So richtig rund läuft die Saison für Dejan Ljubicic wahrlich nicht. Die Leistungen sind überschaubar, der Ertrag ebenfalls und nun wurde der 26-Jährige auch nicht für den Kader der Nationalmannschaft Österreichs nominiert. Zuletzt überzeugten andere beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Dejan Ljubicic?

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Die gelbe Karte war mehr als unnötig. Dejan Ljubicic regte sich zu Beginn des Nachbarschaftsduell gegen Leverkusen so dermaßen über ein nicht gegebenes Handspiel in der Nähe der Mittellinie (!) auf, dass Schiedsrichter Tobias Stieler gar nichts anderes übrig blieb, als den Kölner Mittelfeldspieler zu verwarnen. Fünfte Gelbe Karte, ein Spiel Sperre für Ljubicic. Ausgerechnet das spektakuläre Rheinderby verpasste der 26-Jährige. Für Ljubicic rotierte Denis Huseinbasic zurück in die Startelf, absolvierte sein 50. Pflichtspiel für den FC und machte seine Sache insgesamt ordentlich. Timo Schultz hatte dem 22-Jährigen zunächst viel Spielzeit gegönnt. Huseinbasic gehörte in den ersten Begegnungen unter dem neuen Trainer zum Stammpersonal.

Welche Rolle übernimmt Ljubicic?

Nach einer eher schwachen Leistung gegen den VfB Stuttgart stand der Mittelfeldspieler gegen Leverkusen erstmals unter Schultz nicht in der Startelf. Das könnte sich nach dem Auftritt im Rheinderby aber wieder ändern. Huseinbasic verteilte taktisch klug die Bälle, leitete das 3:3 durch Damion Downs ein und stopfte wie gewohnt viele Löcher in der Rückwärtsbewegung. Der 22-Jährige ist der offensivere Teil der Doppelsechs neben Eric Martel. Gegen Gladbach wirkte das Konstrukt allerdings nicht immer sattelfest. Nach der anhaltenden Formkrise stellt sich dennoch die Frage, ob Timo Schultz wieder auf Ljubicic zurückgreift. Bislang ist Ljubicic bei den Kölner Verantwortlichen unumstritten. Das war der Mittelfeldspieler auch unter Steffen Baumgart, fehlte nur krankheitsbedingt, stand in 20 von 22 Ligaspielen in der ersten Elf.

Allerdings spielte der Österreicher meist auf der Außenbahn, wurde von Schultz sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite eingesetzt. Mit überschaubarem Erfolg. Ljubicic, in der vergangenen Saison mit 14 Punkten noch einer der Topscorer der Kölner, bereitete in dieser Spielzeit erst zwei Treffer vor – beide gegen Eintracht Frankfurt. Auch, wenn der Kölner Dauerläufer einen wichtigen Part in der Rückwärtsbewegung übernimmt, kommt in der Offensive bislang zu wenig. Kehrt Ljubicic dennoch in die Startelf zurück? Die Konkurrenz ist jedenfalls nicht ohne. Am vergangenen Samstag spielte mit Faride Alidou der Man of the Match auf der rechten Seite, erzielte zwei Tore. Der 22-Jährige war auch gegen Bayer Leverkusen schon extrem auffällig. Auf der linken Seite spielte Linton Maina, der mal wieder viel Tempo machte, aber ebenfalls eher wirkungslos blieb.

So oder so wird es für Ljubicic in dieser Trainingswoche eine Aufgabe, sich den Stammplatz zurückzuerobern. Die Woche begann für den 26-Jährigen bereits mit einer bitteren Nachricht. Ljubicic steht wie bereits im vergangenen November nicht im Kader der Nationalmannschaft. Zwar betonte Ralf Rangnick, dass die Tür für die EM noch nicht verschlossen sei, doch zum einen deutet die aktuelle Verfassung von Ljubicic nicht auf eine Rückkehr ins Nationalteam, zum anderen muss Rangnick den aktuellen Kader bis zum Turnier eigentlich noch verkleinern.


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