1. FC Köln: Wie sinnvoll ist das Trainingslager?
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Einstimmen aufs Saisonfinale – ohne einige Stammkräfte

Am Montag reist der FC in ein Kurztrainingslager nach Spanien. Dort wollen sich die Kölner auf das Saisonfinale einschwören. Es werden allerdings einige wichtige Spieler fehlen.

Über die Sinnhaftigkeit von Trainingslagern gibt es unterschiedliche Meinungen. Der FC will sich in Spanien den nötigen Schliff für die restlichen Saisonspiele holen. Doch einige Stammspieler verpassen die Einheiten des 1. FC Köln: Mit diesen Spielern reist der FC ins Trainingslager.

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Die Wetteraussichten sind schon mal gut. Rund 25 Grad, wenn überhaupt leicht bewölkt ist für die kommenden Tage für Algorfa vorausgesagt. Bei fast schon sommerlichen Temperaturen bereitet sich der 1. FC Köln in Spanien in den kommenden Tagen auf den Saisonendspurt vor. Und der wird für die Geißböcke bekanntlich von großer Bedeutung sein. Bei einem Zähler Rückstand auf Rang 17, sieben auf Rang 16 ist die Ausgangslage vor den letzten acht Saisonspielen klar. Köln braucht Punkte, vor allem aber Siege, um die Wende doch noch zu schaffen. Am Montag geht es ab Düsseldorf los, am Samstag kehrt der FC zurück. „Die Ziele sind klar, wir wollen einen Cut machen und wollen uns nun für den Rest der Saison gut vorbereiten. Wir werden im Detail arbeiten, die Kernthemen mit der Mannschaft besprechen und auch neben dem Platz etwas gemeinsam unternehmen“, so Timo Schultz.

Vier Spieler auf Länderspielreise

Dabei hatte der Kölner Trainer kurz nach seinem Amtsantritt betont, dass er kein Freund von großartigen Teambuilding-Maßnahmen sei. Darum soll es in Spanien auch gar nicht gehen. Kopf frei bekommen, Tapetenwechsel ist angesagt. Weit weg von der Krise soll die Misere für ein paar Tage in Vergessenheit geraten. Der FC will in den verbliebenen Spiele anders als zuletzt auftreten. „Im Rest der Saison werden wir ein anderes Gesicht zeigen. Für uns wird es darum gehen, nicht nur auf Augenhöhe zu sein, sondern auch Spiele zu gewinnen. Das ist der entscheidende Schritt. Wir haben alles in der eigenen Hand, deswegen gehen wir das sehr optimistisch an“, sagt Schultz. Dabei bieten die sportlichen Voraussetzungen vor dem Endspurt nur wenig Grund für Optimismus. Denn am vergangenen Wochenende stürzte der FC mit dem verdienten 1:5 gegen Leipzig wieder auf einen direkten Abstiegsplatz ab.

Wie sinnvoll der Kurztrip nach Spanien wirklich ist oder dann war, wird sich erst in den Begegnungen zum Saisonfinale zeigen. Immerhin haben es die Kölner dann mit vermeintlichen Gegnern auf Augenhöhe zu tun. Bis auf die Bayern ist das obere Tabellendrittel gespielt. Im Saisonfinale liegt jedenfalls eine Chance. Fakt ist aber auch, dass zwar weniger als wohl angenommen, aber doch einige Leistungsträger mit den Nationalmannschaften unterwegs sind. Jan Thielmann und Eric Martel weilen bei der U21 des DFB, Denis Huseinbasic ist mit dem Team von Bosnien und Herzegowina und Leart Pacarada mit dem des Kosovo unterwegs. Drei der vier Akteure gehören bei Timo Schultz zum Stammpersonal. “Wir hätten uns in dem Fall gewünscht, dass überhaupt keiner nominiert wird”, sagte Sportchef Christian Keller. Immerhin wurden Dejan Ljubicic und Florian Kainz nicht für die Länderspiele Österreichs nominiert. Florian Kainz fehlte am Montag bei der Abfahrt, soll aber nachreisen.

Fallen weitere Spieler aus?

Kainz ist am Samstag zum zweiten Mal Vater geworden. Ljubicic und Linton Maina fehlten zuletzt krank, sind aber mit dabei. Ob die beiden bereits am Abend bei der ersten Trainingseinheit in Spanien voll eingreifen, ist offen. Auch Marvin Schwäbe erwartet weiteren Nachwuchs und bleibt zu Hause. Dass aber gerade das Kölner Zentrum nicht vor Ort ist, ist alles andere als optimal.

Luca Waldschmidt reist zwar mit nach Spanien, soll aber erst an das Mannschaftstraining herangeführt werden. Mark Uth und Justin Diehl sind nicht mit dabei. Ex-Trainer Steffen Baumgart war kein großer Freund von Winter-Trainingslagern, sprach in der Vergangenheit davon, dass durch die An- und Abreise wertvolle Tage verloren gingen. Im Herbst 2022 – in der WM-Winterpause – reiste der FC in die USA – allerdings eher aus wirtschaftlichen Marketinggründen. Nun liegt der Fokus ganz klar auf den kommenden acht Wochen. Das wird auch nötig sein.



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