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Christian Keller ist bei den Vereinsbossen weiterhin fest im Sattel

Bereits während der Saison gab es Stimmen gegen den Verbleib von Christian Keller als Sportdirektor. Nach dem Abstieg des 1. FC Köln wurden diese Stimmen lauter. Nun äußerten sich FC-Präsident Dr. Werner Wolf und sein Vize Eckhard Sauren im Interview mit dem „Express“ unmissverständlich.

In einem Interview mit dem „Express“ sprachen die FC-Bosse über die Position von Christian Keller. Auch zur Trainerfrage nahmen sie Stellung. Die FC-Bosse bestätigen Christian Keller im Amt.

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Die Sommerpause wird für die Verantwortlichen am Geißbockheim nach dieser Saison keine besonders ruhige werden. Nach der desaströsen Leistung der Mannschaft und dem siebten Abstieg der Vereinsgeschichte muss für die kommende Spielzeit ein Plan her. Während Vize-Präsident Eckhard Sauren im „Express“ vom „schnellstmöglichen Aufstieg“ spricht, sorgen sich viele Fans alleine schon um eine Zusammensetzung des Kaders. Ausstiegsklauseln, Wechselabsichten, keine Verträge, die Transfersperre – die Geißböcke haben aktuell mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Viel Arbeit für Christian Keller. Dabei ist das Vertrauen in den Sportdirektor nach so manchem Fehlgriff nahe des Nullpunkts. Für nicht wenige ist der Sportdirektor einer der Schuldigen für die Kölner Misere.

Keller für FC-Bosse der „richtige Mann“

Zwar wurde in den vergangenen Tagen über eine Teil-Entmachtung des Sportdirektors spekuliert, tatsächlich stärken die FC-Bosse ihrem Sportdirektor aber auch weiterhin öffentlich den Rücken. „Christian Keller ist für uns in der jetzigen Situation genau der richtige Mann.“ Und das nicht nur im finanziellen Sinne. „Wir sind davon überzeugt, dass Keller auch sportlich die richtigen Schlüsse zieht“, sagt Sauren im „Express“ und wird noch deutlicher: „Die Qualität, die Keller einbringen kann, die ist so groß, dass wir sagen: Klar ist er der richtige Mann. Punkt.“ Gerade die sportliche Qualität wurde zuletzt aber infrage gestellt. „Wir sind davon überzeugt, dass Keller auch sportlich die richtigen Schlüsse zieht. Es sind in der Kaderzusammenstellung Fehler gemacht worden“, räumt Sauren ein. „Es fehlte Qualität und Selbstvertrauen, da waren wir nicht gut genug aufgestellt. Das ist Teil unserer Analyse gewesen. Da liegt die Verantwortung bei Christian Keller, das ist ihm klar.“ 

Wolf: „Am Ende sind wir zu der Entscheidung gekommen, dass es überhaupt keinen Sinn ergibt, zurückzutreten“

Werner Wolf betont zwar auch, weiterhin an Keller festhalten zu wollen, doch der FC-Präsident findet aber andere Worte. Man habe sich Gedanken über personelle Veränderungen gemacht. „Am Ende sind wir zu der Entscheidung gekommen, dass es überhaupt keinen Sinn ergibt, zurückzutreten. Dann hast du ein Geißbockheim im Chaos. Dann wissen die Spieler nicht mehr, mit wem sie sprechen müssen, dann gibt es Unsicherheit bei den Sponsoren.“ Man sei zu dem Schluss gekommen, dass es das beste sei, „in dieser Konstellation zusammenzubleiben.“ Mit Keller, mit dem Vorstand, mit dem Präsidium. Nur nicht unbedingt mit dem Trainer. Timo Schultz soll laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ schon gar nicht mehr in Köln sein. Gut möglich, dass zu Beginn der kommenden Woche die Trennung bekannt gegeben wird.

Laut dem „Stadt-Anzeiger“ soll Keller für einen Verbleib des Trainers gewesen sein, sei aber überstimmt worden. Wirklich haltbar ist der Coach nach dem verpassten Klassenerhalt nicht. Ein Treuebekenntnis gibt es von den Vereinsbossen jedenfalls auch nicht. „Uns ist wichtig, dass wir eine saubere und tiefgreifende Saisonanalyse abschließen. Dadurch gewinnen wir ganz wichtige Erkenntnisse, die in der Zukunft helfen werden“, sagt Sauren. „Deshalb soll Keller seine Analyse komplett fertigstellen. Wir haben die Zeit bis zum Trainingsauftakt am 21. Juni, die ist lang genug. Dann vermelden wir etwas, wenn es etwas zu vermelden gibt.“ Wirklich viel Zeit sind vier Wochen bis zum Trainingsauftakt allerdings nicht mehr. Denn die Personalie des Trainers ist ganz sicher keine unwichtige – auch in Bezug auf die Entscheidungen der Kader-Wackelkandidaten, der Spieler mit Ausstiegsklauseln, die sich über ihre Zukunft Gedanken machen.


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