Das sagt Eric Martel zum möglichen Platzverweis und dem Derby.
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Eric Martel: „Ich hätte mich nicht beschweren können“

Eric Martel ist beim 1. FC Köln in dieser Saison einer der konstantesten Spieler. Und das mit 21 Jahren. Vor dem Duell gegen Borussia Mönchengladbach äußerte sich der Mittelfeldspieler zum Derby, dem möglichen Platzverweis und der aktuellen Situation.

Trotz seiner 21 Jahre ist Eric Martel einer der absoluten Leistungsträger beim 1. FC Köln. Längst ist er Stammspieler in der Kölner Zentrale. Am vergangenen Sonntag entging er nur knapp der Roten Karte. Das sagt Eric Martel zum möglichen Platzverweis und dem Derby.

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Das Duell gegen Leverkusen war sicher nicht das Spiel von Eric Martel am Sonntagnachmittag. Der Mittelfeldspieler agierte gleich in mehreren Situationen höchst unglücklich. Beim Gegentor zum 0:2 sah der Sechser beispielsweise alles andere als glücklich aus. Er konnte aber wiederum glücklich sein, beim Gegentreffer überhaupt noch auf dem Platz zu stehen. Martel hatte Florian Wirtz unsanft von den Beinen geholt und dafür Gelb gesehen, eine der wenigen 50:50-Entscheidungen für den FC am Sonntag. „Ich hätte mich nicht beschweren können, wenn ich auch den Roten Karton gesehen hätte“, sagte Martel am Mittwoch nach der Trainingseinheit. „Es war schon ein sehr hartes Foul. Im Nachhinein würde ich so nicht mehr reingehen.“ Zudem brachte Martel gerade einmal 60 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler, ein ungewohnt schlechter Wert für den Mittelfeldspieler. Martel war damit einer der schlechteren Spieler der Begegnung.

Martel einer der wenigen Lichtblicke der Kölner

Dabei ist Martel in dieser Saison einer der wenigen Lichtblicke beim FC, bringt trotz seiner 21 Jahre konstant gute Leistungen. Der Sechser ist der Taktgeber im defensiven Mittelfeld, wächst immer mehr in die Lücke rein, die Ellyes Skhiri im Sommer hinterlassen hat. Dabei scheint dem Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft das System von Timo Schultz ebenfalls zu liegen. Die Veränderung auf der Trainerposition war für Martel jedenfalls nicht zum Nachteil. „Man sieht, dass wir kompakt stehen und dass wir weniger Chancen zulassen. Wir hatten aber gegen fast jeden Gegner auch die Chance, die Spiele zu gewinnen“, sagt der Sechser. Gegen den VfB Stuttgart erzielte der 21-Jährige sein erstes Saisontor. Die geringe Torgefahr ist vielleicht (noch) die größte Diskrepanz zu Skhiri.

Am kommenden Samstag steht nun das Derby gegen Mönchengladbach auf dem Programm. Im Hinspiel setzten sich die Kölner mit einer der stärksten Saisonleistungen gegen die Fohlen durch. Martel erwartet dementsprechend eine schwere Aufgabe. „Wenn man ein Derby verliert, dann will man das nächste Derby auf jeden Fall wieder gewinnen. So werden sie auch ins Spiel reingehen“, sagt der gebürtige Bayer. Einen besonderen Matchplan verfolgen die Geißböcke aber nicht. „Wir wollen das Spiel genauso angehen, wie in den vergangenen Wochen. Nur, dass wir es gegen Leverkusen zu zehnt machen mussten. Wir schauen, dass wir es am Samstag am besten wieder zu elft rüberbringen“, sagt Martel. Jan Thielmann hatte nach einem Tritt gegen Granit Xhaka die Rote Karte gesehen und ist mittlerweile für zwei Spiele gesperrt.

Eric Martel: „Wir geben unser Bestes“

Neben den verbliebenen 75 Minuten am Sonntag wird Thielmann somit auch im Derby fehlen. Nicht der einzige Ausfall. Auch Dejan Ljubicic holte sich die fünfte Gelbe Karte ab. Dazu wird Justin Diehl verletzt ausfallen. Faride Alidou musste das Training am Mittwoch früher beenden, möglicherweise als Vorsichtsmaßnahme. „Im Fußball gibt es immer Situationen, dass du Ausfälle hast. Die musst du einfach als Mannschaft kompensieren. So werden wir das auch machen“, sagt Martel. Das ist auch bitter nötig. Denn die Kölner haben nur noch einen Punkt Vorsprung auf Mainz. „Im Fußball brauchst du Punkte, um nach vorne zu kommen. Wie geben unser Bestes. Es gelingt vielleicht noch nicht so“, sagt der 21-Jährige. Das nagt an den Spielern, mehr aber auch nicht. „Die Mannschaft geht mit der Situation gut um. Wenn ich sehe, wie die Stimmung in der Mannschaft ist, wie die Teamchemie unter uns ist, da mache ich mir überhaupt keine Gedanken.“

Bilder zum Spiel Köln gegen Leverkusen



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