Das sagt Thomas Kessler zur Personalie Justin Diehl.
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Kessler: „Die Gespräche haben bislang nicht dahin geführt, dass wir uns einigen konnten“

Ist der Wechsel von Justin Diehl in trockenen Tüchern? Sky hatte am Dienstag berichtet, dass der Youngster zum VfB Stuttgart wechseln würde. Thomas Kessler äußerte sich am Mittwoch.

Bleibt Justin Diehl beim FC oder verlässt der Youngster den 1. FC Köln. Am Mittwoch bezog der Verein Stellung. Das sagt Thomas Kessler zur Personalie Justin Diehl.

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Am Dienstag ploppte die Meldung auf: Und obwohl sie wohl so erwartet worden war, sorgte sie bei einigen FC-Fans für Enttäuschung: Justin Diehl wird den FC im kommenden Sommer wohl verlassen und sich dem VfB Stuttgart anschließen. Das vermeldete zumindest der in der Regel gut informierte Sky-Transferexperte Florian Plettenberg über seine Soziale Medien. Eine Bestätigung gab es erwartungsgemäß von den beiden Vereinen nicht. Auch nicht am Mittwoch, als Thomas Kessler sich der Frage der Journalisten stellen musste. Der Leiter der Lizenzspielabteilung wusste nach eigener Aussage von einer Einigung noch nichts.

Kessler: „Der Spieler darf ab dem 1. Januar mit anderen Klubs sprechen“

Allerdings betonte der ehemalige Keeper der Kölner: „Justin ist eine Personalie, bei der wir alles investiert haben, um ihn davon überzeugen, dass der FC auch in den kommenden Jahren der richtige Weg für ihn ist und dass er hier auch die nächsten wichtigen Schritte in den Profi-Fußball machen wird“, so Kessler. „Aber leider haben bis zum heutigen Tage die Gespräche nicht dahin geführt, dass wir uns einigen konnten mit ihm weiter zu arbeiten und der nächste Partner zu sein, um ihn nachhaltig in den Profifußball zu bringen. Es ist völlig normal, dass man sich mit anderen Klubs unterhält, wenn ein Vertrag ausläuft.“ Das scheint der Youngster getan zu haben. Und zwar mit dem VfB Stuttgart. Der 19-Jährige würde ablösefrei gehen.

Laut Plettenberg habe es auch bereits den Medizincheck gegeben. „Der Spieler darf ab dem 1. Januar mit anderen Klubs sprechen. Da ist natürlich ein Medizincheck wichtig für jeden Klub, ob der am Ende wirklich passiert ist, müssen Sie die Interessenvertreter von Justin fragen“, sagte Kessler. „Ob das der richtige Weg ist, dass wir heute hier sitzen und es nicht wissen, da können Sie auch mit Justin und seinen Interessenvertretern drüber sprechen“, so der 38-Jährige weiter. Kessler betonte aber, dass man den Spieler nicht auf dem Silbertablett präsentieren wolle. „Das ist ein guter Junge, der hier einen guten Weg gemacht hat, den wir über viele Jahre in der Jugend begleitet haben. Er hat uns jetzt in der Saison auch schon weitergeholfen, er wird uns hoffentlich in dieser Saison auch noch weiterhelfen.“ So soll der Youngster nach der Rekonvaleszenz wieder in den Kader der Profis integriert werden.

Erst im Januar kam Diehl zu den Profis

Das war bekanntlich nicht immer der Fall. Wie berichtet hat Diehl dem Verein bereits im Sommer signalisiert, dass er seine Zukunft nicht in Köln sehe. Daraufhin wurde der Youngster in die U21 degradiert und ging in der Regionalliga auf Torejagd. „Was in der Hinrunde passiert ist, kann man interpretieren wie man will. Ich persönlich und auch meine Kollegen und das Trainerteam waren der Meinung, dass Justin es gut tut, in der Regionalliga zu spielen“. sagte Keller.  Ein Aspekt, der verständlicherweise auf der Seite des Youngsters nicht gut angekommen ist. Erst im Januar und unter dem neuen Trainer Timo Schultz wurde der 19-Jährige in den Kader der Profis geholt, kam unter Schultz zu sechs Einsätzen. Feierte ausgerechnet gegen Stuttgart sein Startelf-Debüt.


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