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Der FC braucht ein Wunder wie zuletzt vor 25 Jahren

Am heutigen Samstag entscheidet sich nun endgültig, ob der FC absteigt oder eine Chance in der Relegation bekommt. Die Vorzeichen dafür stehen aber alles andere als gut. Vor 25 Jahren gab es ein ähnlichen Wunder in letzter Sekunde.

Für den 1. FC Köln steht am Samstag das nächst Do-or-die-Spiel auf dem Programm. Es zählt nur ein Sieg gegen Heidenheim und selbst dann haben es die Geißböcke nicht in der eigenen Hand. Der FC braucht ein Wunder wie Frankfurt 1999.

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Mit seinem Versuch aus kurzer Distanz hätte Frank Baumann an diesem Tag zum Helden werden können. Nürnbergs Marek Nikl nahm aus der Distanz Maß und drosch die Kugel an den Pfosten, der Ball landete eben vor den Füßen von Baumann, der aus kurzer Distanz an Freiburgs Keeper Richard Golz scheiterte. Nürnberg verpasste den Ausgleich und schielte wohl gebannt Richtung Frankfurt. Als Tabellenzwölfter in den letzten Spieltag gestartet waren die Franken nun punktgleich mit dem Tabellensechzehnten, der Eintracht, die gegen Kaiserslautern spielte. Und gewann. Da Frankfurts Jan Åge Fjørtoft in der 89. Minute den 5:1-Siegtreffer erzielte ergab sich im Tableau ein einmaliges Bild. Beide Teams kamen auf 37 Punkte, beide Teams auf eine Tordifferenz von -10 – aber nur eine Mannschaft stieg ab: Nürnberg. Und das, weil Frankfurt in der Saison vier Tore mehr erzielt hatte als der Club.

Im direkten Vergleich wäre Union Berlin weiter

25 Jahre später könnte sich das Szenario wiederholen. Der FC belegt aktuell den 17. Tabellenplatz, hat drei Zähler Rückstand auf Union Berlin. Mit einem Sieg in Heidenheim und einer Pleite der Eisernen im Heimspiel gegen den SC Freiburg würden die Geißböcke in Sachen Punkte gleichziehen. Sollten die Kölner drei Tore aufholen, wären die Teams auch in der Tordifferenz gleich. In diesem Fall würden auch hier die erzielten Tore zählen. Aktuell kommt der FC auf 27, Berlin aber auf 31 Treffer. Sollte Union also 0:1 gegen Freiburg verlieren und der FC in einem aus Kölner Sicht wahren Schützenfest 4:2 gewinnen, so wäre auch hier ein Gleichstand erzielt. Dann würde wiederum der direkte Vergleich zählen und der ginge nach der 0:2-Pleite im Hinspiel an die Eisernen. Mit einem 0:1 von Union und einem 5:3 der Kölner, wäre der FC wiederum durch.

Ziemlich viel Konjunktiv für eine Mannschaft, die bislang erst auf 27 Treffer kommt. Die Chance auf den Klassenerhalt ist nach wie vor gering, aber nicht ausgeschlossen. Immerhin haben seit der Rückkehr zur Relegation 2009 vier Tabellenvorletzte am letzten Spieltag noch die Relegation erreicht, weitere zwei Teams retteten sich direkt. Das bekamen auch die Geißböcke schon zu spüren. In der Saison 11/12 hatte der FC am vorletzten Spieltag noch zwei Punkte Vorsprung auf Berlin. Nach dem 1:4 gegen die Bayern rutschte Köln von Rang 16 auf 17 ab und trat den Gang in Liga zwei an. Sechs Mal rettete sich der 16. noch zum Saisonfinale. So wie der VfB Stuttgart vor zwei Jahren. Die Schwaben hatten auf Rang 16 drei Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Mit einem knappen Sieg schob sich Stuttgart noch an Berlin vorbei. Die Hertha stieg aufgrund des schlechteren Torverhältnisses ab.

Drei Punkte zum rettenden Ufer holte seit der drei Punkte-Regelung kein Bundesligist auf. Außer Eintracht Frankfurt, die mit einem Last-Minute-Treffer für Punkt- und Torgleichheit sorgte und nur aufgrund der mehr geschossenen Tore die Klasse hielt.



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