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Deutliche Worte nach Fan-Gesängen und Flaschenwurf

Für weitere negative Höhepunkte sorgten beim 1:5 gegen Leipzig einige Fans mit Schmährufen und einem Flaschenwurf. Christian Keller kündigte Konsequenzen an.

Die Pleite gegen RB Leipzig wurde von Hass-Gesängen und einem Flaschenwurf begleitet. Christian Keller kündigt Konsequenzen an.

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Die Botschaft auf der Kapitänsbinde des Kölner Spielführers war eindeutig: „TOGETHER! STOP HATE. BE A TEAM“, heißt es auf dem Stoff von Florian Kainz sowie die aktuelle Aktionswoche der DFL, die ein klares Statement gegen jede Form von Diskriminierung sowie für Vielfalt, Toleranz und gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen will. Einige Anhänger der Geißböcke zeigten im Duell gegen Leipzig eindrucksvoll, gegen was sich die Aktion richten kann. „Wir hassen Ostdeutschland“, schallte es von der Kölner Tribüne. „Ich bin hier, um zu verbinden und nicht, um zu spalten. Ich glaube, es ist wichtig, das richtig einzuordnen und nicht gut zu heißen, ich finde das nicht gut, aber mir geht es auf gar keinen Fall darum zu spalten“, sagte RB-Trainer Marco Rose. „Die Leute da drüben, die uns noch nicht so gut kennen, sollen kommen. Es gibt bei uns ganz viele coole Menschen, so wie hier. Es gibt ein paar Idioten, so wie hier. Am Ende ist also alles sehr ähnlich und deswegen wurde auch irgendwann die Mauer abgerissen, auch in den Köpfen.“

Keller: „Ich hoffe, dass wir ihn auf irgendeinem Video finden und rausziehen können”

Und Rose weiter: „Es gibt ganz viele Menschen da draußen, die die richtige Haltung und Einstellung haben und an denen sollten wir uns hochziehen. Die sollten die anderen vielleicht auch ein bisschen korrigieren und dann machen wir weiter.“ Ganz so schnell wollte Christian Keller dagegen nicht zur Tagesordnung übergehen. Der Kölner Sportdirektor verwies auf den Aktionstag der DFL und betonte: „Ich verstehe nicht, was in den Köpfen dieser Leute vorgeht.“ Wenig Verständnis gab es natürlich auch für den Flaschenwurf im Kölner Stadion. Bei einem Eckball wurden aus einem Kölner Fanblock eine Flasche und weitere Gegenstände in Richtung Xavi Simons geschleudert. Der junge Niederländer hatte nach seinem Treffer zum 1:0 die Social-Media-Beauftragte der Leipziger für einen speziellen Gruß gesucht, aber offensichtlich übersehen, dass diese sich vor der Kölner Süd aufhielt. Der spezielle Gruß wurde fehlinterpretiert.

Xavi war fortan der Aufreger vieler Kölner Anhänger. „Xavi hatte überhaupt keine böse Absicht, wollte keinen provozieren. Wenn er das getan hat, tut es ihm sicher leid“, erklärte Rose später und reagierte auf den Flaschenwurf. „Wenn er einen trifft, egal wen, tut es weh. Daher volle Rückendeckung für Xavi, dem ich zur Pause gesagt habe, dass er sich auf die Leistung konzentrieren soll. Das hat er hervorragend hinbekommen.“ Überhaupt gaben die Leipziger gegen die Schmährufe die aus ihrer Sicht passende Antwort. Das 1:5 sprach jedenfalls eine deutliche Sprache. Die fand auch Christian Keller für den Flaschenwerfer und kündigte an: “Ich hoffe, dass wir ihn auf irgendeinem Video finden und rausziehen können – dann wird er keine mehr werfen.” Nach dem Spiel sorgte dann der Großteil der Kölner Fans wieder für ein positives Zeichen – zumindest ein aufbauendes für die Geißböcke, als sie den FC trotz Niederlage feierten.

 

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