1. FC Köln - Relegationsplatz: der Vorteil liegt bei Mainz.
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Duell um den Relegationsplatz: Der Vorteil liegt bei Mainz

Aktuell deutet viel daraufhin, dass es zwischen dem FC und Mainz zum Duell um den Relegationsplatz kommt. Stand jetzt liegt der Vorteil wohl eher bei den Rheinhessen.

Unter der Sonne Spaniens bereitet sich der 1. FC Köln auf ein packendes Saisonfinale vor. Bislang deutet viel auf ein Schneckenrennen zwischen dem FC und dem FSV Mainz hin. Es geht für den 1. FC Köln um den Relegationsplatz: der Vorteil liegt bei Mainz.

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Mit dem 1:5 gegen RB Leipzig war der 1. FC Köln einer der großen Verlierer des vergangenen Spieltags. Und das nicht nur, weil der FC den Sachsen deutlich unterlegen war und eine Klatsche kassierte. Die Kölner sind nach der Niederlage wieder auf Rang 17 abgerutscht und haben zudem im Grunde auch eine Niederlage in Sachen Tordifferenz einstecken müssen. Die Aufgabe wird für die Geißböcke jedenfalls nicht einfacher. De facto bleiben dem FC nur noch acht Spiele, das sichere Ufer mit dem VfL Bochum auf Rang 15 sowie dem VfL Wolfsburg auf Platz 14 ist weiterhin sieben Punkte entfernt. Die Kölner müssten also in den verbleibenden Spielen zwei Begegnungen mehr gewinnen und zudem ein weiteres Remis mehr holen als die direkte Konkurrenz. Ein schweres Unterfangen. Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel holte der Tabellenvorletzte in den letzten acht Saisonspielen im Schnitt zehn Zähler, der 16. immerhin neun.

Zweikampf mit dem FSV Mainz

Eine Aufholjagd ist also eher unwahrscheinlich. Zumal der VfL Bochum rein statistisch an dem Tabellenplatz gemessen das einfachere Restprogramm hat und es aus dem oberen Tabellendrittel nur noch mit Bayer Leverkusen am vorletzten Spieltag zu tun. Die Werkself könnte zu diesem Zeitpunkt schon Meister sein. Die Wölfe haben noch die Bayern und Leipzig vor der Brust, spielen aber auch noch gegen drei Keller-Kinder. Auch, wenn Timo Schultz weiterhin die Hoffnung auf eine kleine Serie nicht aufgegeben hat und es in den vergangenen 28 Jahren in 22 Fällen noch Verschiebungen bei den Keller-Kindern an den letzten acht Spieltagen gegeben hat, einen Rückstand von sieben beziehungsweise sechs Zählern hat es seit Einführung der Drei-Punkte-Regel nicht gegeben.

So wird es für den FC wohl tatsächlich einzig auf den Zweikampf mit dem FSV Mainz 05 um den Relegationsplatz hinauslaufen. Und die Rheinhessen stehen nach dem 26. Spieltag einen Punkt besser da. „Egal, ob wir zwei Punkte vor Mainz oder einen dahinter sind, wir sind absolut in Schlagdistanz und haben alles in der eigenen Hand. Deswegen gehen wir den Rest der Saison sehr optimistisch an“, hatte der Kölner Coach am Freitag nach der 1:5-Pleite gesagt. In der Theorie hat der 46-Jährige auch recht. Der FC befindet sich aktuell mit Mainz auf Schlagdistanz und trifft am 31. Spieltag auch direkt auf die Rheinhessen. Sollten die Punkte bis dahin ähnlich verteilt sein, haben es die Kölner tatsächlich in den eigenen Händen, mit einem Sieg wieder an den 05ern vorbeiziehen.

Das Restprogramm ist ähnlich

Dass das aber kein Selbstläufer wird, ist wohl auch klar. Denn während der FC aus den jüngsten fünf Spielen nur zwei Punkte holte, zeigt die Formkurve der Mainzer seit der Neuverpflichtung von Bo Henriksen als neuem Coach steil nach oben. Mit einem Punkteschnitt von 1,4 liegt Henriksen auf Rang neun der aktuellen Bundesligatrainer, während Schultz mit 0,8 Rang 17 belegt. Die Rheinhessen holten aus den vergangenen fünf Spielen sieben Zähler, kassierten aber auch eine derbe 1:8-Klatsche. Und dennoch wirkt Mainz gefestigt und für den Abstiegskampf bereit. „Hauptziel ist es, Köln zu überholen – und dann die Gegner davor zu verunsichern“, gab Sportchef Martin Schmidt zuletzt vor. 

Beim FC soll vor allem der mantraartig wiederholte Hinweis auf das Restprogramm für Sicherheit sorgen. Tatsächlich haben die Kölner bis auf gegen die Bayern gegen jeden Gegner des oberen Tabellendrittels gespielt. So weit so gut – auf dem Papier sieht das Restprogramm sicher besser aus als die Partien vor der Länderspielpause. Zumal Köln noch neben der Begegnung gegen Mainz auch Bochum und Darmstadt auf der Liste hat. Unterm Strich holten die Geißböcke in der Hinrunde aber aus jenem vermeintlich leichten Restprogramm gerade einmal sieben Zähler, davon einen schon unter Timo Schultz gegen Heidenheim. Mit einem ähnlichen Punkteschnitt dürfte es eng werden, denn Mainz holte im gleichen Zeitraum neun Punkte.

Zudem ist auch das Restprogramm von Mainz nicht das schwerste. Immerhin bekommen es die Rheinhessen mit Borussia Dortmund und RB Leipzig mit noch zwei Gegnern aus der Top-Sechs zu tun. Gemessen an den Tabellenplätzen spielt der FC gegen Mannschaften, die im Schnitt auf Platz 11,38 liegen, die Gegner von Mainz kommen auf 10,75. Einen wirklichen Vorteil gibt es bei den Kölnern also nicht.



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Einzelkritik

2 Gedanken zu „Duell um den Relegationsplatz: Der Vorteil liegt bei Mainz“

  1. Dieser Duchschnittswert sagt meiner Meinng nach nichts aus. Ich finde man kann eine ganz einfach Rechnung aufmachen…sollte der FC die Partien gegen Mainz, Bochum, Damstadt und Union Berlin erfolgreich gestaltenbesteht eine große Chance in der Liga zu bleiben. Wird auch nur eines dieser Spiele verloren sehe ich schwarz.

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