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Einen Punkt beim Dritten geholt und doch ein wenig Verlierer des Spieltags

Der Punkt gegen Stuttgart war nicht erwartbar und insofern fühlte er sich ein wenig wie ein Sieg an. Nach den Spielen der Konkurrenz ist die Freude aber getrübt.

Nicht viel hat gefehlt und der FC wäre sogar mit drei Punkten aus Stuttgart heim gekehrt. Am Ende wurde es ein Punkt, der sich dennoch wie ein Sieg anfühlte. Aber nur auf den ersten Blick. Deswegen ist der FC ein gefühlter Verlierer des Spieltags.

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Bei der Einordnung des 1:1 beim VfB Stuttgart gab es bei den Protagonisten des 1. FC Köln keine zwei Meinungen. Ja, man hätte gerne auch drei Punkte mitgenommen, unterm Strich könne man mit dem Punkt beim Tabellendritten aber mehr als zufrieden sein. „Für uns ist es definitiv ein gewonnener Punkt“, sagte Timo Schultz. „Ein Punkt in Stuttgart ist aller Ehren wert, den nehmen wir gerne mit nach Köln.“ Natürlich weiß Schultz, dass am Ende des Tages in der Endabrechnung jeder Punkt zählen kann. Gerade die gegen die haushohen Favoriten wie der VfB Stuttgart sind da natürlich gerne gesehen.

Und doch ist der FC dann doch ein wenig der große Verlierer der Spieltags. Zwar kassierte der FSV Mainz am Freitagabend eine knappe Niederlage gegen den Spitzenreiter aus Leverkusen und Köln baute den Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze auf zwei Punkte aus und doch hat sich die Situation der Geißböcke deutlich verschlechtert – zumindest was das rettende Ufer angeht. Denn während der FC einen Überraschungspunkt beim VfB einsammelte, sind der direkten Konkurrenz Befreiungsschläge gelungen. Unter anderem Borussia Mönchengladbach. Nach zuletzt fünf sieglosen Spielen in Serie waren die Fohlen auf Rang 15 abgestürzt. Gegen Bochum gelang der Borussia ein 5:2-Erfolg und Gladbach verbesserte sich wieder auf den zwölften Platz.

Auch dem FC Augsburg konnte die jüngsten vier Spiele nicht für sich entscheiden, punktete aber am Sonntagabend gegen Freiburg dreifach. Somit ist der Rückstand zum sicheren Ufer auf acht Punkte angewachsen. Heißt: Die Kölner müssten in den verbliebenen elf Spielen drei Duelle mehr für sich entscheiden als die direkte Konkurrenz. Für eine Mannschaft, die im bisherigen Saisonverlauf insgesamt erst drei Siege eingefahren hat eine ordentliche Hürde. Nun belegt Bochum wieder den 15. Rang, punktgleich mit drei anderen Teams. Und doch macht der Auftritt gegen Stuttgart Hoffnung auf mehr. So langsam mag man Timo Schultz glauben, dass der FC allen Gegnern der Liga wehtun kann.


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