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FC verdient sich Punkt in Stuttgart

Dank einer leidenschaftlichen Leistung kehrt der 1. FC Köln mit einem Punkt aus Stuttgart heim. Beim VfB spielten die Kölner 1:1. In der Schlussphase wäre sogar noch mehr drin gewesen.

Der FC verdient sich mit einer leidenschaftlichen Leistung einen Punkt in Stuttgart. Beim VfB spielten der 1. FC Köln am 23. Spieltag 1:1. Die Führung durch Enzo Millot glich Eric Martel aus. In der Schlussphase ließ Faride Alidou das 2:1 für die Kölner aus.

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FC-Trainer Timo Schultz musste einmal mehr seine Abwehrzentrale umbauen, Timo Hübers hatte sich am Freitag erneut krankgemeldet, so lief neben Rückkehrer Jeff Chabot erneut Luca Kilian auf. Auch auf der rechten Abwehrseite veränderte der Trainer die Startelf: Rasmus Carstensen rotierte für Benno Schmitz in die Mannschaft. Zudem feierte Justin Diehl das ersehnte, aber erwartbare Startelf-Debüt. Für den 19-Jährigen saß Linton Maina zunächst auf der Bank. Dabei setzte der Trainer zunächst auf eine 4-4-2-Formation mit Jan Thielmann und Kapitän Florian Kainz im Angriff, so wie der FC es schon gegen Dortmund gespielt hatte. Dabei seien die ersten 60 Minuten gegen den BVB die besten gewesen, die Schultz seit seinem Amtsantritt von seiner Mannschaft gesehen habe, erklärte der 46-Jährige vor dem Spiel.

Thielmann im Abschluss zu zögerlich

Tatsächlich war es auch der FC, der zum ersten Abschluss kam. Nach einem langen Ball von Carstensen tauchte Thielmann im Grunde alleine vor Fabian Bredlow auf, der Abschluss war aber viel zu zögerlich, für den VfB-Keeper kein Problem (3.). Stuttgart übernahm aber zunehmend die Kontrolle. Doch es dauerte bis zur 13. Minute, bis auch die Schwaben den ersten Ball aufs Tor brachten. Und das gleich doppelt. Wooyeong Jeong zog aus gut elf Metern ab, Schwäbe ließ abprallen. Kurz darauf kam der Südkoreaner erneut zum Abschluss, wieder war der Kölner Keeper zur Stelle. Jeong leitete auch die nächste Chance ein. Der Offensivspieler flankte von der rechten Seite, Serhou Guirassy stieg höher als Kilian, nickte den Ball aber knapp neben das Tor (16.). Der VfB schnürte den FC in dieser Phase tief in der Kölner Hälfte ein, drückte auf die Führung. Der FC sorgte viel zu selten für Entlastung.

Auch, weil sich die Kölner unerklärliche Fehler im Aufbauspiel erlaubten. Nach gut 20 Minuten setzte Thielmann erstmals Diehl ein, dessen Abschluss aber auch eher ungefährlich war (21.). Auf der anderen Seite stellte Enzo Millot den Kölner Keeper aber auch vor keine großen Probleme (23.). Doch der FC befreite sich aus der Umklammerung. Stuttgart hatte nicht mehr den Zugriff, blieb bei Flanken gefährlich, diese fanden aber nur selten einen Abnehmer. Kurz vor dem Seitenwechsel zog Dejan Ljubicic noch einmal aus der Distanz ab, verzog aber deutlich (43.). Genauer machte es der Ex-Kölner Christ Führich mit einem direkten Freistoß. Doch Chabot stand genau richtig (45.+2).

Martel gleicht aus

Auch nach dem Wechsel kamen die Geißböcke zur ersten gefährlichen Aktion. Kainz spielte den Ball von rechts scharf in den Strafraum, aber Thielmann kam nicht heran (50.). Der erste Treffer fiel aber auf der anderen Seite. Führich kombinierte sich mit Hiroki Ito auf der linken Seite durch und bediente Enzo Millot, der locker einschob (53.). Und die Schwaben hätten umgehend nachlegen können. Doch Josha Vagnoman war zu überrascht, dass er aus kurzer Distanz zum Abschluss kam (56.). Schultz brachte für die letzte halbe Stunde mit Linton Maina für Diehl und Faride Alidou für Huseinbasic noch einmal neue Kräfte. Und der Wechsel zeigte direkt Wirkung. Maina brachte nach einer Ecke eine Flanke aus dem Halbfeld, Martel stand völlig blank und schob zum Ausgleich ein (62.).

Alidou lässt 2:1 liegen

Doch Stuttgart blieb das bessere Team, wollte den Sieg. Guirassy steckte den Ball stark auf Millot durch, dessen Schuss Schwäbe ganz stark parierte (68.). Der FC setzte auf Konter, spielte die aber nicht gut genug zu Ende. Immerhin schloss Alidou aus 20 Metern ab, allerdings zu ungenau und harmlos (70.). Genauso wie der zweite Versuch von Martel aus 25 Metern, den Bredlow im Nachfassen hielt (74.). Der FC spielte nun deutlich besser mit. Beide Teams kamen zu ihren Möglichkeiten. Guirassy bekam die Füße im Sechzehner nicht rechtzeitig geklärt, auf der anderen Seite wurde ein Abschluss des eingewechselten Sargis Adamyan nach einem Konter noch im letzten Moment geblockt (80.). Wie aus dem Nichts hätte schließlich Alidou die Entscheidung erzielen müssen, als er alleine auf das Tor von Bredlow zulief. Mit Tempo ging der 22-Jährige an dem Keeper vorbei, wurde dabei aber so abgedrängt, dass er den Ball nicht mehr aufs Tor brachte (87.).

Zwar war Alidou in der letzten Minute der Nachspielzeit genauer, sein Abschluss aber erneut harmlos (90.+4). So blieb es beim nicht unverdienten 1:1-Unetschieden. Am kommenden Sonntag empfängt der 1. FC Köln Bayer Leverkusen im Kölner Stadion.


FC: Schwäbe – Finkgräfe, Hübers, Kilian, Carstensen – Martel, Huseinbasic (59. Alidou) – Diehl (59. Maina), Ljubicic – Kainz (72. Adamyan), Thielmann (92. Tigges) – Tore: 1:0 Millot (53.), 1:1 Martel (62.)


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