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Ausgerechnet gegen die Bayern: Jeff Chabots Gamechanger

Jeff Chabot ist in dieser Saison wohl der insgesamt beste Kölner Feldspieler. Kein Wunder, dass der Abwehrspieler Interesse weckt. Dabei hatte der Innenverteidiger Startschwierigkeiten. Ausgerechnet bei den Bayern legte Chabot den Grundstein des beeindruckenden Leistungsanstiegs.

Nach seinem Wechsel zum 1. FC Köln fand sich Jeff Chabot in der Bundesliga nicht so wirklich zurecht. Mittlerweile ist der Abwehrspieler eine feste Größe beim FC und auch in der gesamten Liga. Nicht umsonst, soll es Interessenten aus der Liga und der Premier League geben. Jeff Chabot entwickelte sich zu einem der besten Liga-Innenverteidiger.

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Es war der Hauch eines Paradigmen-Wechsels – der war aber eindeutig dem Spielstand geschuldet. Mit breiter Brust waren die Kölner zum FC Bayern gereist. Der 7:1-Kantersieg über Werder Bremen nur eine Woche zuvor hatte dem FC Auftrieb gegeben und den Negativtrend von fünf sieglosen Pflichtspielen in Folge beendet. Nun also die Bayern zum Abschluss der Hinrunde. Und Köln legten im gewohnten Baumgart-Style mutig los, rannten Bayern früh an, spielten offensiv. Und das wirkte. Bereits nach vier Minuten verlängerte Jeff Chabot eine Flanke von Florian Kainz und Ellyes Skhiri brachte die Kölner in Front. Natürlich erhöhte der Rekordmeister den Druck, steigerte sich, doch der FC blieb auch weiterhin durch Konter gefährlich. Nach dem Wechsel änderte sich das Bild. Der FC stand ungewohnt, vor allem aber viel zu tief, fand keine Entlastung mehr. Die Bayern schnürten die Kölner ein, taten sich aber im letzten Drittel erstaunlich schwer. Erst in der Schlussminute sorgte Joshua Kimmich mit einem Distanzschuss für den Ausgleich.

Chabot und Soldo als starke Vertretung

Dass die Kölner dem Druck des Rekordmeisters Stand hielten, war vor allem zwei Spielern zu verdanken. Und dann auch noch zwei Spielern, die ursprünglich eigentlich nicht unbedingt für die Startelf vorgesehen waren. Denn dem Innenverteidiger-Duo Luca Kilian und Timo Hübers gehörte zu diesem Zeitpunkt eigentlich das Vertrauen. Die beiden Abwehrspieler waren unter Steffen Baumgart gesetzt. Nur hatte sich Hübers für das Duell in der Allianz Arena krank gemeldet und Kilian sich schon in der Winterpause einen Muskelbündelriss zugezogen. So standen Jeff Chabot und Nikola Soldo auf dem Platz und die beiden Innenverteidiger machten ihre Sache ebenfalls gut, hatten vor allem nach dem Wechsel zahlreiche Möglichkeiten sich auszuzeichnen. Und taten das gegen Sané, Musiala und Co. auch in beeindruckender Manier. Die beiden Abwehrspieler waren neben dem überragenden Skhiri die beiden Erfolgsgaranten auf dem Platz.

Für beide war die Begegnung wohl auch eine Art Gamechanger – wenn auch in unterschiedliche Richtungen. Denn trotz der guten Leistung war es für Soldo das vorletzte Pflichtspiel im Kölner Trikot. In der Hinrunde hatte der Kroate noch Einsatzzeit gesammelt, kam wettbewerbsübergreifend immerhin auf 15 Begegnungen, nach dem Bayern-Spiel war es noch eins gegen den VfB Stuttgart. Und das, weil Hübers eine Gelbsperre absitzen musste. Soldo musste den Club im Sommer verlassen, wurde an Kaiserslautern ausgeliehen und steht bei dem abstiegsbedrohten Zweitligisten mittlerweile auch nicht mehr im Kader. Wie es mit dem Abwehrspieler im Sommer weitergeht, ist offen. Eine Zukunft bei den Geißböcken ist aber mehr als unwahrscheinlich.

Zukunft von Chabot noch offen

Auch die Zukunft von Jeff Chabot ist nicht vollends geklärt. Der Innenverteidiger hat Vertrag bis 2026 – allerdings auch eine Ausstiegsklausel im Abstiegsfall und könnte dann den Verein verlassen. Und wie berichtet gibt es Interessenten aus der Bundesliga und der Premier League. Auch, weil sich Chabot nach dem 1:1 gegen die Bayern vor mehr als einem Jahr in genau die andere Richtung entwickelte. Der Innenverteidiger war im Februar 22 an den Rhein gewechselt, hatte von Beginn an erstaunliche Anpassungsschwierigkeiten. Chabot wirkte in vielen Situationen ungelenk, mitunter zu langsam, unsicher. Schon in der folgenden Vorbereitung zeigte Chabot ein ganz anderes Gesicht, spielte sich in den Fokus von Steffen Baumgart und verletzte sich am Sprunggelenk. Beim 7:1 gegen Bremen stand Chabot in der Startelf, bekam aber nicht viel zu tun. Gegen die Bayern war der aktuelle Kölner Abwehrchef der beste Feldspieler. Und das nicht zum letzten Mal.

Seitdem stand Chabot – wenn nicht gesperrt – immer in der Startelf. Der Innenverteidiger ist wohl von allen Kölnern Feldspielern der, der auf dem konstant höchsten Leistungsniveau agiert. Ist sicher einer der besten Innenverteidiger der Liga. Am Samstag wird der Abwehrspieler auch wieder bei den Bayern auflaufen.


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