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Köln verliert unglücklich in Dortmund

Der 1. FC Köln kehrt trotz starkem Kampf mit null Punkten aus Dortmund zurück. Beim BVB kassierten die Kölner eine 0:1-Pleite, hatten trotz Dortmunder Dominanz aber auch durchaus Chancen.

FC-Trainer Steffen Baumgart hatte bereits am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Dortmund-Spiel betont, er wolle Gegner in dieser Saison überraschen. Gegen den Vizemeister ist den Geißböcken genau das gelungen. Bis zur 88.Minute. Dann schlug Donyell Malen zu. Köln verliert unglücklich in Dortmund. „Wir haben nicht alles richtig gemacht, sonst hätten wir gewonnen“, sagte der starke Dejan Ljubicic. „Am Ende haben uns ein paar Prozent gefehlt.“

Wie erwartet spielte der FC in einer 4-2-3-1-Formation, wie erwartet stand Dejan Ljubicic für Mathias Olesen in der Startformation, überraschend dagegen das Startelf-Debüt von Rasmus Carstensen, der auf der rechten Seite für Denis Huseinbasic begann und, dass Florian Kainz auf der Zehn agierte, während Luca Waldschmidt über die linke Seite kam. Der BVB hatte dagegen wenige Überraschungen parat – weder personell noch taktisch. So übernahm der BVB von Beginn an die Initiative, presste wie erwartet aggressiv und ließ den Kölnern Räume. So kam Leart Pacarada bereits nach wenigen Minuten zum ersten Abschluss. Trotz der Dortmunder Dominanz ließen die Kölner dagegen kaum Chancen zu. Der FC suchte die Zweikämpfe und machte die Räume im Zentrum eng. Und die Kölner hatten ihre Möglichkeiten. Carstensen setzte Ljubicic ein, der wiederum Selke schickte. Süle rettete in letzter Sekunde zur Ecke.

Dortmund dominiert, der FC hat die Chancen

Erst nach einer guten halben Stunde fanden die Dortmunder erste Mittel gegen das kompakte Kölner Zentrum und erarbeiteten sich erste Chancen. Unter anderem prüfte Julian Brandt FC-Keeper Marvin Schwäbe aus spitzem Winkel. Der FC blieb aber bissig, gewann viele Zweikämpfe im Mittelfeld und leitete umgehend Konter ein. Meist über Dejan Ljubicic, der eine große Bereicherung für das FC-Spiel war. Der entscheidende Pass wollte aber auch bei den Kölnern nicht ankommen.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Dortmund war bemüht, das Spiel zu machen, der FC gewann weiterhin die Zweikämpfe im Mittelfeld und schaltete schnell um. Ljubicic schickte Carstensen, der passte scharf ins Zentrum, doch der eingewechselte Sargis Adamyan scheiterte aus kurzer Distanz an Gregor Kobel. Der BVB-Offensive fiel weiterhin herzlich wenig ein. Zwar prüfte auch Marco Reus den Kölner Keeper, der ehemalige Dortmunder Kapitän wurde aber wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen. Nach einer guten Stunde wechselte Baumgart, brachte unter anderem Max Finkgräfe für Luca Waldschmidt – das versprochene Profidebüt für den 19-Jährigen. Und der Youngster setzte – wenn auch unfreiwillig – Ljubicic ein, der aus 16 Metern knapp am Tor vorbeischlenzte.

Und die Kölner wollten in der Schlussphase offensichtlich mehr. Der FC agierte mit den Dortmundern plötzlich auf Augenhöhe. Der starke Carstensen flankte genau auf Adamyan, der aus kurzer Distanz Kobel auf die Füße köpfte. Dortmund sorgte nur noch selten für Entlastung. Wenn überhaupt kam der BVB nur bei Standards noch gefährlich vor das Kölner Tor. So auch in der 88. Minute. Dann stand Donyell Malen am langen Pfosten frei und versenkte den Ball über Pacarada im Tor. Der FC versuchte noch einmal alles. So setzte Finkgräfe mit dem Schlusspfiff den Ball über das Tor. Es blieb bei der bitteren Niederlage. Eine Niederlage, auf die die Kölner aber aufbauen können.

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1. FC Köln: Schwäbe – Schmitz, Chabot, Hübers, Pacarada – Martel, Ljubicic – Carstensen (90. Kilian), Kainz (65. Olesen), Waldschmidt (65. Finkgräfe) – Selke (51. Adamyam); Tore: 1:0 Malen 88.

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