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Marvin Obuz droht Saison-Aus. Aber: „Ich will den nächsten Schritt wagen“

Marvin Obuz fällt mit einer Muskelverletzung bei Rot-Weiss Essen aus. Der Traditionsclub hat nach wie vor beste Möglichkeiten aufzusteigen. Obuz sprach auch über seine Zukunft.

Während Tim Lemperle und Jonas Urbig trotz des 2.1-Erfolgs über Kaiserslautern wohl keine Chancen mehr auf den Aufstieg mit Greuther Fürth haben, ist der Traum von Marvin Obuz mit Rot-Weiss Essen noch nicht geplatzt. Doch den Saisonendspurt wird der Offensivspieler möglicherweise nicht auf dem Feld mitbekommen. Marvin Obuz droht das Saison-Aus.

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Am Ende des Tages war es ein mühsames 1:1 bei Arminia Bielefeld, das Rot-Weiss Essen am Wochenende mit nach Hause nahm. Zwar war ein Dreier eigentlich eingeplant, doch der Traditionsclub hat auch weiterhin alle Chancen, den Aufstieg in die 2. Bundesliga noch zu erreichen. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt vier Zähler, allerdings hat RWE noch ein Spiel weniger absolviert als die direkte Konkurrenz. Für Marvin Obuz könnte das packende Saisonfinale auf der Tribüne stattfinden. Die Kölner Leihgabe zog sich im Duell bei den Ostwestfalen eine Muskelverletzung zu. „Beim Sprint hat es reingezogen, am Montag wird es eine MRT-Untersuchung geben, ich hab schon dolle Schmerzen. Ich ahne nichts Gutes, es tut dolle weh“, sagte der Offensivspieler bei MagentaSport.

Obuz: „Es wird sich zeigen, wie die Zukunft aussieht“

Auch für RWE kommt die Verletzung zur Unzeit. Obuz ist einer der absoluten Leistungsträger der Essener. Der 22-Jährige erzielte bereits sieben Tore und bereitete 14 vor. Kein Wunder, dass Essen Obuz gerne behalten, die Geißböcke den Angreifer gerne zurückholen wollen. Angesichts der Transfersperre hatte Christian Keller betont, dass man auf die Leihspieler setze. Obuz scheint in dieser Saison einen Durchbruch geschafft zu haben. Wenn auch in Liga 3. „An erster Stelle will ich den nächsten Schritt wagen. Ich denke, ich hab das Zeug dazu, auch höherklassig zu spielen. Dann wird es sich zeigen, wie die Zukunft aussieht“, sagt der 22-Jährige.

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Die Essener hatten bereits vor Wochen erklärt, dass die Chancen auf einen Verbleib der Offensivkraft eher gering seien. Ob sich Obuz allerdings bei den Geißböcken durchsetzen kann, ist offen. Denn das war bekanntlich bislang nicht der Fall. In der vergangenen Spielzeit lief Obuz für Holstein Kiel auf, allerdings eher selten. Der gebürtige Kölner kam beim aktuellen Aufstiegskandidaten auf gerade einmal elf Kurzeinsätze, spielte keine 200 Minuten. Die Kölner verlängerten dennoch den Kontrakt und es folgte die Leihe zu RWE.

Jonas Urbig und Tim Lemperle fuhren mit Greuther Fürth indes einen 2:1-Erfolg über den 1. FC Kaiserslautern ein. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt allerdings zehn Zähler, bei fünf ausstehenden Spielen sollte der Zug für das Kleeblatt abgefahren sein. Bei Kaiserslautern stand Nikola Soldo erneut nicht im Kader. Mathias Olesen kassierte mit Yverdon Sport FC eine 1:5-Klatsche gegen St. Gallen, Maxi Schmid kam beim 4:1-Erfolg von Kerkrade über Top Oss nur zu einem Kurzeinsatz.


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