Max Finkgräfe ist für U21-Bundestrainer Antonio Di Salvo ein Thema.
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Di Salvo über Finkgräfe: „Wir haben Max natürlich auf dem Zettel“

Im Gegensatz zu Jan Thielmann und Eric Martel wurde Max Finkgräfe nicht in den Kader der U21 des DFB berufen. Bundestrainer Antonio Di Salvo erklärte am Nachmittag die Gründe.

Erst vor wenigen Wochen hat Max Finkgräfe seinen Wunsch geäußert, für ein Juniorenteam des DFB aufzulaufen. Der Traum ging in dieser Länderspielphase nicht in Erfüllung. Doch Max Finkgräfe ist für U21-Bundestrainer Antonio Di Salvo ein Thema.

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Für Max Finkgräfe gab es vor dem Abflug nach Spanien am Montagvormittag noch schnell eine Zahnbürste einer Pixar-Film-Figur am Flughafen. Ob der Kölner Youngster auf der Suche nach Ersatz war oder einfach ein Fan des Kinofilms „Cars“ ist, ist nicht bekannt. Das passende Bild dazu veröffentlichte die Social-Media-Abteilung der Geißböcke am Mittag. In Bezug auf die ausgebliebene Länderspiel-Nominierung der U21 ist das Souvenir wohl ohnehin nur ein schwacher Trost. Denn im Gegensatz zu Jan Thielmann und Eric Martel ist der 19-Jährige nicht im Aufgebot der DFB-Auswahl. Und das, obwohl Finkgräfe erst vor wenigen Wochen im FC-Podcast von Radio Köln seinen Wunsch von einer Nominierung äußerte. Nun ging es für Finkgräfe mit dem FC nach Spanien ins Kurztrainingslager.

„Wir haben schon mit ihm gesprochen“

Finkgräfe ist mittlerweile beim FC Stammspieler, bringt konstant gute Leistungen. So gut, dass TV-Experte Lothar Matthäus bereits den Jonas-Hector-Vergleich anstellte und den Youngster in den Dunstkreis der A-Nationalmannschaft heben wollte. Für Antonio Di Salvo scheint die Leistung nicht ausgereicht zu haben – zumindest noch nicht. „Natürlich ist es so, dass wir Finkgräfe auf dem Zettel haben und schon mit ihm gesprochen haben“, sagte der U21-Bundestrainer auf der Pressekonferenz vor den Länderspielen gegen den Kosovo (Freitag, 18 Uhr) und Israel (Dienstag, den 26.3., 18 Uhr). „Wir haben sehr viele linke Außenverteidiger zur Verfügung, nicht nur Finkgräfe: Luca Netz, der viel spielt, Nathaniel Brown, der sich schon bei uns gezeigt hat, oder Tom Rothe“, zitiert der Kicker.

Tatsächlich scheint es im Nachwuchs die Baustelle linker Verteidiger im Gegensatz zu der Dauer-Baustelle in der A-Nationalmannschaft nicht zu geben. Die Entscheidung war also keine gegen Finkgräfe, sondern für die gewisse Routine. „Gerade in der Viererkette wollte ich aber nicht zu viele Experimente machen“, erklärte Di Salvo weiter. Der Bundestrainer stellte auch klar, dass die Nicht-Nominierung nicht auf Wunsch der Kölner erfolgt sei. „Der. 1. FC Köln hat uns nicht darum gebeten. Wir sind im Austausch, aber es war ganz klar die Entscheidung von uns“, sagte der Bundestrainer, der die Tür für Finkgräfe und weitere Debütanten aber öffnete. Vorerst muss der Youngster auf eine Nominierung verzichten. Ärgern wird man sich in Köln darüber nicht. Schließlich wird der Linksverteidiger dringend für das Saisonfinale gebraucht. 



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