1. FC Köln: Wer fällt dem Überangebot zum Opfer?
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Schultz steht plötzlich vor der Qual der Wahl

Mit Luca Waldschmidt und Jan Thielmann kehren wohl zwei weitere Offensivkräfte in den Kader zurück. Nachdem sich Faride Alidou und Sargis Adamyan in den Fokus gespielt haben, hat Timo Schultz plötzlich ungeahnt viele Möglichkeiten.

Trainer Timo Schultz kann sich durchaus vorstellen, bei einer offensiv ausgerichteten Variante gegen den FCA mit einer Doppelspitze zu spielen. Insgesamt stehen neun Offensivspieler für vier, vielleicht fünf Positionen bereit beim 1. FC Köln: Wer fällt dem Überangebot zum Opfer?

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Es hatte sich schon Anfang der Woche angedeutet, am Freitag ließ Timo Schultz auf der Spieltags-Pressekonferenz zischen den Zeilen lesen, dass Luca Waldschmidt entgegen erster Äußerungen nun doch eine Option für den Kader für das Auswärtsspiel beim FC Augsburg am Sonntag (15.30 Uhr, DAZN) sein kann. „Luca ist für uns ein Unterschiedsspieler, der mit einer Aktion sehr viel bewirken kann. Er hat einen extrem starken Abschluss. Da kommt man als Trainer schon mal ins Grübeln, ob man nicht doch noch einen Kaderplatz freischaufeln kann, der vielleicht in den letzten Minuten eine entscheidende Aktion haben kann“, sagte Schultz. Klingt also so, als wolle der Trainer für seinen Umschaltspieler einen Kaderplatz freischaufeln.

Wer fällt dem Überangebot zum Opfer?

Hoffnungsträger Waldschmidt wäre nicht der einzige Rückkehrer für die Offensivbewegung. Denn nach der abgesessenen Rotsperre ist auch Jan Thielmann wieder mit von der Partie. Der U21-Nationalspieler stand in den beiden Begegnungen des DFB-Nachwuchses in der Startelf, nun kann der 21-Jährige auch wieder für den FC auflaufen. Noch vor wenigen Wochen sprach Schultz angesichts von drei guten Innenverteidigern von einem Luxusproblem in der Abwehr, natürlich nicht ahnend, dass sich Luca Kilian schwer verletzen würde. Durch die Rückkehr seiner Akteure gibt es nun aber auch ein Überangebot in der Offensive.

Sollte Schultz auch gegen den FCA wie gewohnt bei der taktischen Ausrichtung mit einer Doppelsechs bleiben, stehen nur noch vier Offensivpositionen zur Verfügung. Wenig Platz für viele Spieler. Denn der FC ist durch die Rückkehr von Waldschmidt und Thielmann im Angriff deutlich variabler, der Konkurrenzkampf zwangsläufig umso größer. Schultz erklärte, dass er froh sei, mehr Möglichkeiten zu haben. Die gibt es aber wohl nicht in der Spitze. Davie Selke dürfte als Stoßstürmer gesetzt sein. Der Angreifer kommt trotz langer Verletzungspause auf fünf Saisontore, ist damit der gefährlichste Kölner. Schultz wird wohl kaum auf den Stürmer verzichten. „Er hat eine Ausstrahlung und Wirkung auf die Mitspieler, aber auch auf die Gegenspieler, die Zuschauer und Schiedsrichter. Wir haben ihn auch als Persönlichkeit auf dem Platz vermisst“, sagte Schultz.

Schultz: „Das wäre die offensivste Variante“

Der Trainer erklärte, dass er sich durchaus eine Doppelspitze vorstellen könne. In den vergangenen Wochen spielten Sargis Adamyan, Thielmann und Florian Kainz ebenfalls im Sturmzentrum. Sollte der Coach auf die zwei Stürmer setzen, ist ein spielstarker Sturmpartner die wahrscheinliche Lösung. Adamyan sammelte mit seinem Treffer gegen Leipzig zumindest Argumente. „Das wäre sicherlich die offensivste Variante“, so Schultz. Aber auch Damion Downs untermauerte im Kurztrainingslager in Spanien seine ansteigende Form. Kainz und Thielmann wären natürlich auch Kandidaten für die Außenpositionen. Unmittelbar nach seinem Amtsantritt hatte der Coach bereits angekündigt, Kainz am liebsten auf der linken Seite zu bringen. Angesichts der Verletzungsmisere war das aber eher selten der Fall.

Zudem sind die Außenpositionen eigentlich ebenfalls ordentlich besetzt. Zuletzt spielten Justin Diehl oder Linton Maina auf der linken Seite. Auch Dejan Ljubicic war auf der Position eine Option. Auf der rechten Seite scheint dagegen Faride Alidou gesetzt zu sein. Die Frankfurter Leihgabe ist spätestens nach seinem Doppelpack gegen Gladbach ein Mann für die Startelf. Insgesamt stehen also neun Offensivspieler für vier, eventuell fünf Positionen bereit. Dass Thielmann als Rechtsverteidiger aufläuft, sei eine Option, erklärte Schultz. So müsste der Coach zumindest einen eigentlichen Stammspieler nicht aus der Anfangsformation nehmen. Andere wird es bei dem Überangebot wohl doch treffen.



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