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„Verlustreiche Schlacht“ – Sorge um Max Finkgräfe

Der 1. FC Köln hat sich mit dem 3:2-Erfolg über Union Berlin noch ein weiteres Endspiel erspielt. Das wird möglicherweise ohne Max Finkgräfe stattfinden. Der Linksverteidiger zog sich eine Verletzung zu. Auch Luca Waldschmidt angeschlagen.

Der Sieg des 1. FC Köln war enorm wichtig, wenn man so will essentiell – er war vor allem aber auch teuer erkauft. Unter anderem hat sich Max Finkgräfe im Duell gegen die Eisernen verletzt.

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Im ohrenbetäubenden Jubel nach dem zweiten Last-Minute-Erfolg der Spielzeit wäre es beinahe untergegangen. Während sich der Großteil der Kölner Spieler vor Erschöpfung und oder Erleichterung nach dem Schlusspfiff auf die Knie sinken ließ, waren es bei Max Finkgräfe die Schmerzen. Der Kölner Youngster war ausgerechnet bei der letzten Situation, nach einem harmlosen Kopfball-Zweikampf, umgeknickt und zu Boden gegangen. Finkgräfe griff sich sofort an den rechten Knöchel. Da aber gefühlt jeder Spieler in weißem Trikot auf dem Rasen lag, dauerte es einen Moment, bis die medizinische Abteilung auf die wilde Gestik von Marvin Schwäbe reagierte. Während sich die Kölner Spieler in der Südkurve feiern ließen, wurde Finkgräfe gestützt in die Kabine begleitet.

Timo Schultz: „Beide haben kein gutes Gefühl“

Zwar stand am Samstagabend eine Diagnose noch aus, die Wahrscheinlichkeit, dass der Kölner Youngster am kommenden Wochenende im erkämpften Endspiel beim 1. FC Heidenheim aber auch dem Platz steht, ist angesichts der Bilder aber wohl sehr gering. Ausgerechnet einer der großen Gewinner der aktuellen Spielzeit könnte somit beim Saisonfinale fehlen. Für Finkgräfe wäre es nicht die erste Verletzung am Sprunggelenk. Auch Luca Waldschmidt könnte am Samstag ausfallen. Der Offensivspieler musste bereits nach 20 Minuten angeschlagen vom Platz. Rani Khedira hatte Waldschmidt böse gefoult, war aber noch nicht einmal verwarnt worden. Waldschmidt hatte erst Anfang des Jahres einen Anbruch des Wadenbeins erlitten.

„Sie sind beide sehr angeschlagen und beide habe kein gutes Gefühl“, sagte Timo Schultz. „Aber das heißt ja auch nicht immer all zu viel.“ In den kommenden Tagen werde es einige Untersuchungen geben. Denis Huseinbasic und Benno Schmitz werden das letzte Saisonspiel ganz sicher nicht auf dem Spielfeld verfolgen. Die beiden FC-Profis holten sich jeweils die fünfte Gelbe Karte ab und sind somit gegen Heidenheim gesperrt. „Es scheint heute wieder eine verlustreiche Schlacht gewesen zu sein“, sagte der Trainer. „Wir haben so viele Spieler im Kader und jeder brennt zum Einsatz zu kommen.“



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