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Sperren, Abstiegskampf, ausgebootet – es lief in der Spielzeit nicht rund bei den FC-Abgängen

Zahlreiche Spieler haben den FC im vergangenen Sommer verlassen. Ähnlich wie in Köln wollte es bei den meisten nicht so recht laufen. Ein letzter Blick auf die Abgänge des vergangenem Sommers.

Die Bilanz der Kölner, die den FC im vergangenen Sommer verlassen haben, fällt durchwachsen aus. Während Ellyes Skhiri mit Frankfurt in der kommenden Saison europäisch spielt, spielen andere Akteure bei ihren Vereinen überhaupt keine Rolle. So schlagen sich die Kölner Abgänge bei ihren Clubs.

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Ellyes Skhiri: Nach wie vor gilt der Abgang des Tunesiers als einer der Hauptgründe für die Kölner Misere. Dem FC ist mit dem Weggang des Mittelfeldspielers Struktur und Stabilisation verloren gegangen. Und noch mehr: Mit seinen acht Saison-Toren kaschierte auch Skhiri in der Vorsaison die Sturmflaute der Kölner. Im vergangenen Sommer wollte Skhiri den nächsten Schritt seiner Karriere gehen. Ob ihm das in Frankfurt gelungen ist, ist offen. Eine überragende Saison spielte der 29-Jährige nicht. Beim Afrika-Cup musste Tunesien früh die Segel streichen. In den 27 Liga-Spielen erzielte Skhiri „nur“ zwei Tore, bereitete zwei weitere vor. Frankfurt belegte am Ende der Saison Rang sechs, Skhiri wird also auch in der kommenden Spielzeit international spielen.

Kingsley Schindler: Lange war nicht klar, ob er Köln wirklich verlassen würde. Dann zog es Kingsley Schindler in die Türkei. Nach ordentlichem Start verlor der gebürtige Hamburger seinen Stammplatz und Samsunspor rutschte immer tiefer Richtung Abstieg. Markus Gisdol übernahm, führte den türkischen Club aus der Abstiegszone und wurde von den Fans dafür frenetisch gefeiert. Schindler war aber nur noch selten Teil der Party. Der Rechtsverteidiger stand nach der Rückkehr vom Afrika-Cup lange nicht im Kader. Erst seit Mitte April ist Schindler wieder ständig auf dem Platz – wenn auch nur als Ergänzungsspieler. Insgesamt kommt der 30-Jährige in 17 Spielen auf ein Tor und einen Assist.

Pedersen trotz Leihe erneut ausgemustert

Ondrej Duda: Das letzte Saisonspiel gegen Inter Mailand verpasste der Slowake. Bereits zum vierten Mal in dieser Spielzeit fiel der Mittelfeldspieler gesperrt aus. Zehn Gelbe, dazu zwei Gelb-Rote Karten sind für einen Kreativspieler schon eine Hausnummer. Die Norditaliener starteten mit zwei Siegen in die Spielzeit, Duda erzielte gegen AS Rom ein Tor und bereitete ein weiteres vor. Und das, obwohl Hellas nur hauchdünn dem Abstieg entgangen war. Offenbar war das aber nur eine Momentaufnahme. Nach längerer Durststrecke hat sich Verona zuletzt wieder gefangen. Duda hat aber nur drei weitere Scorerpunkte gesammelt. Dennoch gab es für den Mittelfeldspieler Grund zur Freude. Die Slowakei hat sich für die EM in Deutschland qualifiziert und trifft unter anderem auf Belgien und Rumänien. Mit Verona gelang der Klassenerhalt.

Kristian Pedersen: Ende Juli hatte sich der Wechsel des Verteidigers in die zweite britische Liga zu Swansea City angedeutet, am Deadline Day wurde er schließlich vollzogen. Gelohnt hat sich der Wechsel für den Dänen ganz offensichtlich nicht. Ganze vier Mal stand Pedersen in dieser Spielzeit für Swansea in der Liga auf dem Platz, 13 Mal befand sich der Linksverteidiger noch nicht einmal im Kader. Kein Wunder, dass sich im Winter ein weiterer Wechsel anbahnte. Pedersen war auch beim FC Schalke im Gespräch, doch sagte offenbar ab. Der Däne zog einen Wechsel innerhalb der Liga zu Sheffield Wednesday vor. Nach vier Einsätzen saß der Däne die meiste Zeit ebenfalls nur auf der Tribüne.

Sebastian Andersson: Wer hätte das vor einem Jahr gedacht. Sebastian Andersson kehrte zurück in den deutschen Fußball, wurde sogar Stammspieler beim 1. FC Nürnberg. Gegen Greuther Fürth erzielte der Stürmer nach knapp zwei Jahren wieder ein Tor. Und das ausgerechnet gegen seinen alten Weggefährten Jonas Urbig. Am Ende der Saison sind es zwei Treffer und eine Vorlage in 15 Spielen. Empfehlen konnte sich der Angreifer so nicht. Der Kontrakt wurde nicht verlängert.

Horn gibt Comeback

Timo Horn: Seit Anfang Januar hat auch der gebürtige Kölner in RB Salzburg wieder eine fußballerische Heimat gefunden. Und in den vergangenen Wochen kam Timo Horn auch endlich wieder zum Einsatz. Das, weil sich Alexander Schlager am Knie verletzte und operiert werden musste. Horn machte seine Sache für den Vizemeister eigentlich gut, dennoch ist noch nicht klar, wie es für den Keeper in der kommenden Saison weitergeht.

Noah Katterbach: Der Linksverteidiger wechselte erst kurz vor Ende der Winter-Transferphase wie erwartet zum Hamburger SV. Nach seiner schweren Verletzung im vergangenen Jahr war bei den Hanseaten nicht unbedingt sofort mit Einsatzzeit zu rechnen. Zunächst saß der Linksverteidiger auch nur auf der Tribüne. Am 22. Spieltag feierte Katterbach gegen Hansa Rostock sein Comeback, wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Mittlerweile kommt der 22-Jährige auf vier Einsätze. In den vergangenen sechs Spielen kam der Linksverteidiger nur zu einem Einsatz und das für fünf Minuten. Schon beim FC hatte es Katterbach schwer, sich unter Steffen Baumgart durchzusetzen.

Dimitrios Limnios: Der Grieche wechselte im Winter zurück nach Griechenland zu Panathinaikos. Bleib der Mittelfeldspieler beim FC ohne jeden Einsatz, ist Limnios nun immerhin Ergänzungsspieler, kommt meist von der Bank. Mit mäßigem Erfolg. Bislang erzielte Limios erst einen Treffer für seinen neuen Club.

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