Timo Schultz blickt hoffnungsvoll.
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Timo Schultz hofft am letzten Spieltag auf „wundersame Sachen“

Für den 1. FC Köln geht es am Samstag zum 1. FC Heidenheim. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es das letzte Spiel der Saison für die Geißböcke sein. Trainer Timo Schultz glaubt ungebrochen an die Minimalchance und damit an eine Verlängerung.

Der Coach muss gegen Heidenheim umbauen. Denn auf Grund von Gelb-Sperren werden dem FC am Samstag Benno Schmitz und Denis Huseinbasic fehlen. Auch hinter Luca Waldschmidt, Max Finkgräfe und Jeff Chabot stehen noch Fragezeichen. Timo Schultz trotzt allen Wahrscheinlichkeiten.

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Die Ausgangslage vor dem Saisonfinale ist eindeutig: Der FC muss in Heidenheim gewinnen, Union Berlin muss das Heimspiel gegen den SC Freiburg verlieren und die bislang eher offensivlahmen Geißböcke vier Tore aufholen. Alle Eventualitäten zusammengerechnet stehen die Chancen wahrlich nicht gut für den FC. Doch davon will man bei den Geißböcken offenbar nichts wissen. Denn als FC-Trainer Timo Schultz über die Personalien Luca Waldschmidt und Max Finkgräfe sprach, ließ ein Nebensatz doch aufhorchen. „Ob es bei den beiden schon für Heidenheim reicht oder erst für nächste Woche, steht noch nicht fest“, sagte der Kölner Trainer. Nur, dass je nach Ausgang der Begegnungen in der nächsten Woche schon der Sommerurlaub ansteht.

Schultz schwört auf die Magie

Aus Kölner Sicht soll die Saison um zwei weitere Spiele verlängert werden. „Wir glauben dran. Bis zum Ende. Es ist rein rechnerisch alles möglich. Wir wissen aber, dass wir in vielen Eventualitäten denken müssen und dass wir Szenarien im Vorfeld auch schon durchspielen müssen“, sagte Schultz. Die finalen Szenarien heißen Abstieg oder Relegation – eine andere Option gibt es nicht mehr. „Es ist keine normale Woche, es ist keine normale Situation“, erklärte der Coach den Ausnahmezustand, in dem sich Köln aktuell befindet. Und der Trainer schwor eine gewisse Magie herauf. Eine Magie, die der Last-Minute-Erfolg über Berlin verursacht hat. „Wir sind brutal zuversichtlich, wir haben einen riesigen Push bekommen durch das letzte Spiel. Das wollen wir nach Heidenheim mitnehmen“, so Schultz.

Und eine Magie, die die Kraft des letzten Spieltags mit sich bringen kann. Schultz betonte, dass er oft genug in seiner Karriere diese finale Begegnungen erlebt habe. „Es passieren die wundersamsten Sachen“, sagte der Coach. Befeuern könnte die Magie die eigene Anhängerschaft. Etwas mehr als 2000 Fans werden den FC im Stadion anfeuern, doch es werden wohl einige tausend mehr sein, die mit nach Heidenheim reisen und die Stadt in ein rot-weißes Meer verwandeln. „Das pusht die Jungs. Das ist das, warum wir das hier alles machen. Wenn wir in Heidenheim vielleicht ein gefühltes Heimspiel haben und selbst Leute ohne Ticket hinfahren, dann zeigt das nur, wie sehr die Fans an uns glauben“, sagte Schultz. Doch wenn überhaupt werden die Fans nur Einfluss auf das Spiel in Heidenheim nehmen können. Der FC ist aber genauso abhängig von der Begegnung an der Alten Försterei.

Schultz: „Wir fahren dahin, um das Spiel zu gewinnen“

Und auch dort wird ein Team ums Überleben kämpfen, während der Gegner wie Heidenheim auf den internationalen Wettbewerb hofft. „Man kann sich nicht von den anderen Spielständen freimachen. Aber es ist mir relativ egal. Da werden jetzt keine acht Leute sitzen und permanent irgendwelche Spielstände durchgeben. Wir müssen es berücksichtigen, das gehört zur Professionalität. Aber für mich als Trainer liegt der Fokus ausschließlich auf unserem Spiel“, sagt Schultz, der natürlich weiß, dass das Ergebnis in Berlin nur relevant wird, wenn die eigenen Hausaufgaben erledigt werden. Das seien die Dinge, die man selbst beeinflussen kann.

Nur stimmt das nicht ganz. Zumindest umgeben Schultz und den 1. FC Köln zahlreiche personelle Fragezeichen. Luca Waldschmidt und Max Finkgräfe, aber auch Jeff Chabot wackelt. Der Innenverteidiger hatte sich am Donnerstag krankgemeldet. „Er ist ein zäher Hund“, sagte Schultz in der Hoffnung, Chabot würde die Zähne zusammenbeißen. Auch Denis Huseinbasic und Benno Schmitz sind nicht mit von der Partie. Die beiden Akteure holten sich am vergangenen Wochenende die fünfte Gelbe Karte ab. So oder so muss Schultz also umbauen. Dennoch glaubt der Trainer uneingeschränkt an seine Mannschaft. „Wir fahren dahin, um das Spiel zu gewinnen. Und dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es weitergeht“, sagte der Coach.



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