So will Timo Schultz gegen Augsburg punkten.
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Timo Schultz: „In der Crunchtime gibt es nur Dreier“

Am Ostersonntag trifft der 1. FC Köln auf den FC Augsburg. Das Team von Jess Thorup spielte bisher eine Top-Rückrunde. Trainer Timo Schultz ist dennoch optimistisch, das Duell gegen die Fuggerstädter zu gewinnen.

Für den 1. FC Köln beginnt nun die letzte Phase im Vorhaben Klassenerhalt. Auch FC Trainer Timo Schultz weiß, dass nun nur noch Dreier zählen. Der Coach wird seine taktische Ausrichtung möglicherweise verändern und sein Team offensiver einstellen. So will Timo Schultz gegen Augsburg punkten.

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Eigentlich hatten sich die Sorgenfalten bei Timo Schultz in der Einheit am Freitag vor dem Auswärtsspiel gegen den FC Augsburg ein wenig geglättet. Max Finkgräfe, der vor zehn Tagen noch frühzeitig aus dem Trainingslager abgereist war, nahm wieder am Mannschaftstraining teil. Auch die muskulären Beschwerden, die Leart Pacarada einen zweiten Einsatz für den Kosovo während der Länderspielreise gekostet haben, waren am Freitag offenbar kein Thema mehr. Der Linksverteidiger stand auf dem Trainingsplatz. Während der Trainer bei einem Einsatz von Finkgräfe vorsichtig optimistisch klang, scheint Pacarada jedenfalls eine sichere Option zu sein. Mit Dominique Heintz, der am Freitag seinen Vertrag um zwei Jahre verlängerte, gäbe es ohnehin einen weiteren Ersatz. Und doch stand am Freitag dieses große „Aber“ hinter dem Training des 1. FC Köln.

Kilian wird Monate fehlen

Denn die Verletzung von Luca Kilian überschattete die Einheit. Der Innenverteidiger, den Timo Schultz erst vor wenigen Wochen noch in der Konkurrenz mit Timo Hübers und Jeff Chabot als Luxusproblem bezeichnet hatte, war mit Davie Selke zusammengestoßen und verletzte sich schwer am Kreuzband. Das bestätigte der Verein am Freitagnachmittag. Kilian wird dem FC monatelang fehlen. Dementsprechend gedrückt war die Stimmung bei den Kölner Verantwortlichen am Freitag. Dennoch fand Schultz in Bezug auf die personelle Situation positive Worte. „Wir fahren optimistisch nach Augsburg“, sagte der Trainer. Vielleicht in einem Anflug von Zweckoptimismus. Denn der Coach weiß, dass jetzt in der „Crunchtime“ nur noch Siege zählen. „Damit fangen wir jetzt in Augsburg an. In der Crunchtime gibt es nur Dreier„, sagte der Coach.

Dabei treffen die Kölner nicht weniger als auf die Mannschaft der Stunde. Augsburg hat in der Rückrunde mehr Punkte gesammelt als der FC Bayern München, ist die viertbeste Mannschaft der zweiten Saisonhälfte. Die letzten vier Spiele konnten die Fuggerstädter für sich entscheiden, schnuppern mittlerweile an den internationalen Rängen. „Es ist ein extrem unangenehmer Gegner. Eine Mannschaft, die gut drauf ist“, sagte Schultz. Ein „Gegner mit Selbstvertrauen. Sie werden ihre Serie fortsetzen wollen – aber auch auf einen Gegner treffen, der etwas dagegen hat.“ Allerdings plagen auch Augsburg personelle Probleme. So fällt unter anderem Ermedin Demirovic nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt aus. Auch wenn Timo Schultz darin keinen großen Vorteil sieht, fällt Augsburgs Top-Torjäger mit 14 Toren und acht Vorlagen gegen die Geißböcke aus. Auch gegen de FC war der Stürmer schon zweimal erfolgreich und bereitete zwei weitere Tore vor. Zudem vermeldete auch der FCA unter der Woche eine Kreuzband-Verletzung. So fällt Robert Gumny bei den Fuggerstädtern aus.

Mögliche Veränderungen in der taktischen Ausrichtung

Immerhin spricht die Bilanz der letzten Jahre für den FC. So haben die Kölner die vergangenen drei Auswärtsspiele beim FCA für sich entschieden. Damit das auch am Sonntag gelingt, müssen die Geißböcke Tore schießen. Dementsprechend kündigte auch Timo Schultz eine mögliche Veränderung der taktischen Ausrichtung an. Heißt: Der Kölner Trainer will die Spiele in der selbsternannten „Crunchtime“ offensiver angehen. Ob mit zweiter Sturmspitze oder mehr Tempo über die Flügel, wollte sich der Trainer noch nicht festlegen. Eine mögliche Veränderung könnte dabei durchaus Jan Thielmann auf der rechten Verteidigerposition sein. So machte der 46-Jährige keine Hehl daraus, dass dieser Gedankengang durchaus eine Option sein kann. Definitiv gesetzt sollte dagegen Davie Selke im Sturm sein. Schultz schwärmte geradezu von der Präsenz, die der Angreifer ausstrahlt.



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