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Timo Schultz und seine „Luxusprobleme“ in der Kölner Krise

Überzeugende Leistungen von Luca Kilia, die Rückkehr des Stammspielers Timo Hübers – Timo Schultz steht vor einem Luxusproblem bei der Aufstellung. Und nicht nur in der Defensive hat der Trainer die Qual der Wahl.

Kehr Timo Hübers zurück in die Startelf oder erhält Luca Kilian eine weitere Chance? Steht Justin Diehl erneut in der Anfangsformation. Der Coach des 1. FC Köln hat gleich mehrere Baustellen bei der Planung der ersten Elf gegen Leverkusen. Timo Schultz freut sich über Konkurrenzkampf.

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17 Punkte nach 23 Spieltagen, acht Zähler Rückstand zum rettenden Ufer und während die Konkurrenz den Heimspielen gegen Gladbach und Augsburg entgegenfiebert, haben die Geißböcke den in 33 Duellen ungeschlagenen Tabellenführer vor der Brust. Rosige Aussichten sind definitiv anders. So mag es erstaunlich klingen, dass im Rahmen der Begegnung gegen die Werkself auf Kölner Seite plötzlich von einem Luxusproblem die Rede ist. Dabei hat Timo Schultz durchaus recht. Der Kölner Coach spricht von dem plötzlichen Konkurrenzkampf, den auch er in den vergangenen Tagen und Wochen nicht wirklich gesehen hat. Die Stammelf stand bis aus wenige Ausnahmen durch erkrankte und gesperrte Innenverteidiger weitestgehend vor der Begegnung fest.

Setzt Timo Schultz auf Hübers oder Kilian?

Das hat sich nun aber grundlegend verändert. Schultz steht bei der Aufstellung vor der Qual der Wahl, für den Trainer eben ein ungeahntes Luxusproblem. Das sieht der Coach vor allem in der Defensive. Zuletzt fielen im Wechsel Timo Hübers und Jeff Chabot in drei Begegnungen hintereinander aus, Luca Kilian sprang ein und machte seine Sache laut Schultz tadellos. Nun steht der Trainer vor dem Problem, ob er seinem Stamm-Duo vertrauen soll oder Kilian eine weitere Chance erhält. „Luca Kilian hat drei richtig gute Spiele gemacht. Jetzt kommt Timo Hübers zurück, der mit Jeff Chabot zuvor sehr gut gespielt hat. Das fördert den Konkurrenzkampf“, sagt Schultz. „Das Luxusproblem in der Verteidigung habe ich sehr gerne.“ 

Es ist nicht das einzige Luxusproblem, vor dem der Kölner Trainer steht. Ein weiteres tat sich schon in der vergangenen Woche auf. Justin Diehl gab sein Startelf-Debüt verdrängte Linton Maina und damit einen Spieler, der unter Steffen Baumgart absoluter Stammspieler war. „Man kann da Position für Position durchgehen. Das gilt auch vorne links bei Justin und Linton“, sagte auch Schultz. Maina legte Eric Martel gegen Stuttgart immerhin den Ausgleich auf, Diehl blieb dagegen eher blass. Dennoch ist der Youngster ein belebendes Element. Auch auf der rechten Abwehrseite sei die Entscheidung sehr eng, betonte der Trainer.

Bleibt Dejan Ljubicic weiterhin in der Startelf?

Zwar sprach Schultz ein weiteres Duell um den Startplatz nicht an. Aber auch auf der rechten Offensiv-Seite ist die Personal-Entscheidung in den Außenwahrnehmung eine sehr offene. Bis zu seiner Erkrankung setzte der Kölner Coach auf Faride Alidou, zuletzt spielte dort aber Dejan Ljubicic. Alidou ist wieder im Vollbesitz seiner Kräfte, also in der Theorie eine Option für den Coach. An einem Ljubicic in Topform würde der Trainer aktuell nicht vorbeikommen, nur befindet sich der Mittelfeldspieler selbst von seiner Normalform weit entfernt. Genauso wie Florian Kainz, der aber offensichtlich erneut in der Anfangsformation stehen wird. Zudem dränge sich Sargis Adamyan auf, betonte Schultz.

Schon in der kommenden Woche dürfte das Luxusproblem dann noch eine Spur größer ausfallen. Wenn Davie Selke wieder ein Faktor für die Anfangsformation wird, wird es weitere Verschiebungen geben. Dann wäre auch Jan Thielmann wieder eine Option für die rechte Seite. Hadern will der Trainer aber nicht:  „Ich bin froh, dass es auf allen Positionen Konkurrenzkampf gibt.“ Denn das belebt bekanntlich das Geschäft.


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