Das sagt Jan Thielmann zu Bayer Leverkusen, dem Abstiegskampf und seiner Position im Sturm.
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„Wir müssen sehen, dass wir uns ein wenig abkapseln können“

Wie schon unter Steffen Baumgart ist Jan Thielmann auch unter Timo Schultz Stammspieler und Leistungsträger beim 1. FC Köln. Allerdings spielt der Youngster aktuell im Sturm. In einem Interview verrät Thielmann, was er von der Position hält.

Sein Einsatz und sein Willen sind unermüdlich. Auch wenn der Ertrag noch überschaubar ist, ist der 21-Jährige einer der Leistungsträger beim 1. FC Köln. Das sagt Jan Thielmann zu Bayer Leverkusen, dem Abstiegskampf und seiner Position im Sturm.

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Mit seinen 21 Jahren ist Jan Thielmann einer der großes Hoffnungsträger beim 1. FC Köln. Und die Kölner Allzweckwaffe. Thielmann spielte unter Steffen Baumgart mal auf der rechten Seite offensiv, sogar mal defensiv. Aktuell setzt Timo Schultz den Youngster in der Sturmspitze ein. Auch wenn der Ertrag bislang überschaubar ist, für Thielmann ist der Positionswechsel kein großes Problem, wenn auch eine kleine Umstellung. „Der Größenunterschied von den Gegenspielern ist beachtlich. In der Innenverteidigung spielt man schonmal gegen die Zwei-Meter-Brocken“, sagte der Angreifer dem TV-Sender „Sky“. „Ich habe es in der Jugend auch schon gespielt, deswegen war es dann nur eine kleine Umstellung und mittlerweile kenne ich die Abläufe ganz gut.“

Jan Thielmann: „Die Intensität bleibt die gleiche“

Wie schon unter Steffen Baumgart ist Thielmann auch unter dem neuen Coach gesetzt. Und das, obwohl sich seit Anfang des Jahres einiges beim FC geändert hat. „Das Spiel ist unter Timo Schultz ein anderes. Die Intensität bleibt aber dennoch die gleiche“, sagt Thielmann. „Wir sind eine intensive Mannschaft, wir können viel laufen und unser Trainer hat das jetzt ein bisschen angepasst. Wenn wir jetzt noch viel laufen und die richtigen Laufwege machen, dann kann es noch besser werden.“ Doch Schultz hat sein Augenmerk auch auf die stabilere Defensive gelegt. „Wenn du defensiv gut stehst, hast du immer bessere Chancen, als wenn du hinten Gefahr läufst, dass du direkt das erste oder zweite Gegentor bekommst“, sagt Thielmann. „Deswegen ist es ein bisschen ein risikominimierteres Spiel als noch unter Steffen.“ 

Jan Thielmann: „Deswegen schauen wir, dass wir den Fans etwas zurückgeben können“

Doch ausgerechnet jetzt bekommen es die Kölner mit dem Spitzenreiter zu tun. „Das Duell gegen Leverkusen ist immer etwas besonderes. Ich glaube nicht nur für uns, auch für die“, sagt Thielmann. „Wir müssen schauen, dass wir das auf den Platz bekommen, was uns auszeichnet. Dann wird man sehen, was dabei rauskommt.“ Denn auch gegen Leverkusen ist der FC eigentlich zum Punkten verpflichtet. Acht Zähler Rückstand zum rettenden Ufer ist viel, zwei Punkte Vorsprung auf Mainz nicht wirklich. Zumal die Rheinhessen im Duell gegen Mönchengladbach vor einer vermeintlich lösbaren Aufgabe stehen. „Da unten wird des jetzt Woche für Woche enger. Wir müssen schauen, dass wir uns vielleicht sogar ein bisschen abkapseln können und nochmal Anschluss an die oberen Plätze haben können“, sagt der 21-Jährige. „Aber die Situation ist uns bewusst und wir müssen von Woche zu Woche schauen, dass wir punkten.“

Und das nicht nur für die Mannschaft, sondern auch für die Fans. „In erster Linie ist ihnen wichtig, dass wir alles geben und für den Verein brennen. Auch wenn nicht immer alles klappt, sehen sie, dass wir für den Verein brennen. Deswegen schauen wir, dass wir den Fans schnell etwas zurückgeben können.“


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