Timo Horn gibt sein Comeback und Debüt für RB Salzburg.
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Zurück im Kasten – Timo Horn gibt Pflichtspiel-Comeback

Knapp zwei Jahre nach seinem letzten Pflichtspiel hat Timo Horn am Sonntag sein Pflichtspiel-Comeback gegeben. Es hätte definitiv besser laufen können.

Zwei Jahre nach seinem letzten Pflichtspiel war es am Sonntag wieder soweit: Timo Horn hat sein Pflichtspiel-Comeback gegeben. Die ehemalige Kölner Nummer eins stand im Duell von RB Salzburg gegen Rapid Wien im Kasten.

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645 Tage nach seinem letzten Pflichtspiel-Einsatz hat Timo Horn am vergangenen Sonntag sein Pflichtspiel-Comeback und gleichzeitig sein Debüt für RB Salzburg gegeben. Es war allerdings ein bitteres. Der amtierende Meister kassierte bei Rapid Wien eine 0:2-Pleite und muss die Titelverteidigung so langsam abhaken. Marco Grüll überwand die ehemalige Kölner Nummer eins mit einem Elfmeter, Ex-Schalke-Stürmer Guido Burgstaller erhöhte. Zwei Spieltage vor dem Saisonende beträgt der Rückstand auf Sturm Graz vier Zähler. Nach der 0:2-Niederlage ist auch der Startplatz in der Königsklasse in Gefahr. Der Vorsprung auf Rang drei beträgt für RB Salzburg nur noch drei Punkte. Horn wird auch weiterhin im Kampf um den Titel im Kasten der Salzburger stehen.

Horn vertritt verletzten Schlager

Die etatmäßige Nummer eins Alexander Schlager hatte sich beim Aufwärmen vor der Begegnung gegen Rapid am Knie verletzt. Offenbar zog sich Schlager einen Meniskusriss zu. Der Keeper ist bereits operiert worden und wird für den Rest der Saison ausfallen. Ob Schlager fit für die EM wird, ist unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. In den Begegnungen gegen den TSV Hartberg sowie LASK wird Horn mit Sicherheit spielen. Der Keeper hatte vor einem Jahr seinen Abschied aus Köln angekündigt. Beim FC war Horn nicht mehr über die Rolle der Nummer zwei hinausgekommen. Der 30-Jährige wollte wieder als Nummer eins bei einem Club anheuern, es wurde aber eine Hängepartie. Erst im Januar folgte die Vertragsunterschrift in Salzburg. Sein letztes Spiel für den FC bestritt Horn im Juli 2022 im DFB-Pokal beim aus gegen Jahn Regensburg.

So schlagen sich die FC-Abgänge

Ellyes Skhiri: Als der Tunesier im vergangenen Sommer die Segel beim FC strich, hat sich der Mittelfeldspieler sicherlich etwas anderes vorgestellt. Skhiri gab an, die nächste Stufe seiner Karriere gehen zu wollen. Dass der Mittelfeldspieler in der kommenden Saison mit Frankfurt Europa-League spielen wird, ist zwar ein weiterer Schritt, aber sicher nicht der größte. Der 28-Jährige ist auch bei der Eintracht erwartungsgemäß einer der Leistungsträger. Wenn Skhiri fit ist, spielt er. Die Torgefahr der vergangenen Spielzeit bringt der Tunesier zumindest in der Liga noch nicht so auf den Platz. Erst zwei Tore erzielte Skhiri in 25 Spielen. Beim FC waren es in der Vorsaison sieben.

Kingsley Schindler: Der gebürtige Hamburger blickt auf eine durchwachsene Spielzeit zurück. Relativ spät wechselte Schindler zum Aufsteiger Samsunspor in die Türkei. Zunächst noch Stammspieler kam der Rechtsverteidiger unter Markus Gisdol immer seltener zum Einsatz. Zwischenzeitlich war Schindler im Grunde wie ausgemustert, stand zeitweise nicht mehr im Kader. Das hat sich in den vergangenen Wochen zumindest ein wenig geändert. Der 30-Jährige kam zuletzt auf einige Kurzeinsätze. Nach dem jüngster 3:1-Erfolg über Trabzonspor deutet viel auf frühzeitigen Klassenerhalt hin.

Pedersen trotz Leihe erneut ausgemustert

Ondrej Duda: Beeindruckend meldete sich Ondrej Duda nach seiner Kreuzbandverletzung im Sommer bei Hellas Verona zurück. Die Norditaliener starteten mit zwei Siegen in die Spielzeit, Duda erzielte gegen AS Rom ein Tor und bereitete ein weiteres vor. Nach längerer Durststrecke hat sich Verona zuletzt wieder gefangen. Duda kommt auf insgesamt vier Vorlagen und ein Tor. Beeindruckend: Im Winter saß der Slowake gleich drei (!) Sperren innerhalb von fünf Wochen ab. Immerhin hat Verona drei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt so gut wie sicher. Und es gibt für den Mittelfeldspieler noch weiteren Grund zur Freude. Die Slowakei hat sich für die EM in Deutschland qualifiziert und trifft unter anderem auf Belgien und Rumänien.

Kristian Pedersen: Ende Juli hatte sich der Wechsel des Verteidigers in die zweite britische Liga zu Swansea City angedeutet, am Deadline Day wurde er schließlich vollzogen. Gelohnt hat sich der Wechsel für den Dänen aber nicht nicht. Ganze vier Mal stand Pedersen in dieser Spielzeit für Swansea in der Liga auf dem Platz, 13 Mal befand sich der Linksverteidiger noch nicht einmal im Kader. Kein Wunder, dass sich im Winter der nächste Wechsel anbahnte. Der Däne zog einen Wechsel innerhalb der Liga zu Sheffield Wednesday vor. Mit mäßigem Erfolg. Nach zwei Einsätzen zu Beginn des Jahres saß Pedersen wochenlang auf der Tribüne. Erst im April folgten zwei Kurzeinsätze. Die jüngsten vier Spiele stand der Verteidiger nicht mehr auf dem Feld.

Sebastian Andersson: Der Schwede ist zurück im deutschen Fußball – und das zunächst auch als Stammspieler beim 1. FC Nürnberg. Gegen Greuther Fürth erzielte der Stürmer nach knapp zwei Jahren wieder ein Tor. Und das ausgerechnet gegen seinen alten Weggefährten Jonas Urbig. Mittlerweile sind es zwei Treffer und eine Vorlage in 13 Spielen.

Katterbach gab Profi-Comeback

Noah Katterbach: Der Linksverteidiger wechselte erst kurz vor Ende der Transferphase wie erwartet zum Hamburger SV. Nach seiner schweren Verletzung im vergangenen Jahr war bei den Hanseaten nicht unbedingt sofort mit Einsatzzeit zu rechnen. Zunächst saß der Linksverteidiger auch nur auf der Tribüne. Am 22. Spieltag feierte Katterbach gegen Hansa Rostock sein Comeback, wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Mittlerweile kommt der 22-Jährige auf vier Einsätze. Allerdings verletzte er sich bei seinem zweiten Startelf-Spiel und fiel zuletzt wieder aus.

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