Jonas Hector: „Man kann keinem einen Vorwurf machen“

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Jonas Hector: „Man kann keinem einen Vorwurf machen“

Jonas Hector verfolgte die 0:1-Niederlage des 1. FC Köln gegen Werder Bremen am Freitagabend im Stadion. In der aktuellen Podcast-Folge von „Schlag und fertig“ äußerte sich Hector zum FC, aber auch zu den Fan-Protesten und der Baller League.

In der neuen Folge von „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kapitän der Kölner über das vergangene Fußball-Wochenende. Das sagt Jonas Hector zur 0:1-Niederlage des FC, der Baller League und den Fan-Protesten in den Stadien der Bundesliga.

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Beim 1. FC Köln blickt man auf ein enttäuschendes Wochenende zurück. Und das nicht nur wegen der 0:1-Niederlage. „Es war insgesamt ein sehr ernüchterndes Wochenende für den FC. Es hat ja im Grunde jeder gewonnen, der nicht hätte gewinnen dürfen. Das war traurig“, sagt auch Jonas Hector in seinem Podcast „Schlag und fertig“. Tatsächlich hatte mit Union Berlin, Mainz und Bochum die direkte Konkurrenz gepunktet. Mit dem Comedian Fabian Köster, bekennender FC-Fans, sprach der ehemalige Kölner Kapitän unter anderem über den FC und die Begegnung von Freitagabend. „Was mich daran stört, dass man gefühlt keinem einen Vorwurf machen kann. Die Jungs hauen alles rein. Es ist ja nicht so, dass sie abschenken oder nix machen“, sagte Hector. „Der Trainer kriegt es auch hin, dass man nach hinten auch stabil ist und wenig zulässt. Aber nach vorne geht eben… . Das ist das Traurige an der Sache.“

Jonas Hector: „Ich würde lieber Fußball gucken“

Im Gegenteil dazu, spielt Bayer Leverkusen aktuell in anderen Sphären. Die Werkself ist mittlerweile seit 32 Pflichtspielen ungeschlagen, führt die Tabelle souverän an. „Wenn man so spielt, dann hat man es auch verdient. Wenn sie es denn über die Saison halten“, sagt Hector und mahnt gleichzeitig. „Man weiß ja nie was passiert. Es ist nun mal Fakt, wie man es ja auch im letzten Jahr bei Dortmund gesehen hat: Die hatten es die letzten drei Spieltage in ihrer Hand und die Bayern haben es trotzdem gezogen. Ich trauen den Bayern auch in dieser Saison zu, dass die da nochmal rankommen.“ Die Verantwortlichen des Rekordmeisters gaben am Mittwoch bekannt, dass das Engagement von Thomas Tuchel als Trainer bei den Bayern im Sommer frühzeitig endet. Der Podcast wurde am Montagmorgen aufgenommen.

Hector äußerte sich auch zu den Fan-Protesten in den Stadien: „Für mich ist das nicht unterhaltsam“, sagte der 33-Jährige. „Die DFL versucht ein Stückweit wettbewerbsfähig zu bleiben und versucht, mehr Maßnahmen zu treffen um mehr Geld reinzubekommen. Um auch gegenüber anderen Ländern konkurrenzfähiger zu sein. Die Frage ist natürlich, wie man an diese Gelder kommt.“ Das könne Hector verstehen, betonte er. „Der Weg wie es kommuniziert wurde, ist nicht gut. Man kann sich da viel schneller und besser annähern. Mir macht es jetzt nicht unbedingt Spaß, die Konferenz am Samstagmittag zu gucken, weil es keine Konferenz mehr ist. Ich würde lieber Fußball gucken“, sagte Hector und wies auch auf Schwierigkeiten hin. „Ich hab mit dem ein oder anderen Kontakt gehabt, der auf dem Feld steht und der sagt, dass es wirklich schwierig ist. Gerade wenn es so lange Pausen sind. Wenn ein Spiel gerade auch für dich läuft und die halbe Stunde Pause hast, dann verlierst du deinen Rhythmus.“

Jonas Hector: „Da sehe ich mich nicht“

Ein weiteres Thema ist die von Lukas Podolski und Mats Hummels initiierte Baller League. Während Fabian Köster nichts mit dem Hallenturnier anfangen kann, gab Hector zu ab und an, Zusammenfassungen zu schauen. Hector verwies auch auf den FV Endenich. Der Bonner Mittelrheinligist stellte Anfang der Woche fünf Spieler frei, die auch an der Baller League teilnehmen. Unter anderem verwies der Verein auch auf eine teils intensive Spielweise. Das sieht Hector ähnlich. Auch ein Grund, warum er selbst nicht spielen würde. „Das ist mediale Aufmerksamkeit, die sie da haben. Die hast du in der Oberliga nicht. „Das ist mir zu ambitioniert. Da sehe ich mich nicht. Da gucke ich lieber die Zusammenfassungen“, sagte der ehemalige Kölner Kapitän.


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Huseinbasic soll künftig für Bosnien-Herzegowina spielen

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Huseinbasic soll künftig für Bosnien-Herzegowina spielen

Im vergangenen Sommer nahm Denis Huseinbasic noch mit der DFB-Auswahl an der U21-EM teil, künftig soll er für die A-Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina spielen.

Hat der 1. FC Köln schon im März einen weiteren A-Nationalspieler in seinen Reihen. Aktuell deutet viel darauf hin. Wie der bosnisch-herzegowinische Fußballverband (NFSBIH) heute mitteilt, kann Denis Huseinbasic künftig für Bosnien-Herzegowina spielen.

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Die Enttäuschung war Denis Huseinbasic im Sommer ins Gesicht geschrieben, als die U21 bei der Europameisterschaft sang- und klanglos in der Gruppenphase ausschied. Viel hatte sich die Mannschaft von Antonio Di Salvo vorgenommen, am Ende stand das bittere Aus. Auch Denis Huseinbasic blieb weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Seit dem ist der Mittelfeldspieler des 1. FC Köln aus dem U21-Zyklus herausgewachsen. Das DFB-Trikot wird der 22-Jährige wohl ohnehin nicht mehr tragen. Denn laut dem NFSBIH soll Huseinbasic künftig für die Nationalmannschaft Bosnien-Herzegowinas auflaufen. „Heute erhielten wir die offizielle Bestätigung, dass Denis Huseinbašić für die Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina spielen kann“, heißt es in der Meldung des Verbandes.

Spielt Denis Huseinbasic die EM-Playoffs im März?

Der im hessischen Erbach geborene Mittelfeldspieler feierte im November 22 sein Debüt im National-Dress gegen Italien. Damals erzielte der Mittelfeldspieler sein erstes Tor, im zweiten Duell im März 23 legte Huseinbasic gegen Japan nach. Ziemlich genau ein Jahr später könnte der 22-Jährige sein Debüt in der A-Nationalmannschaft geben. Bosnien-Herzegowina tritt dann gegen die Ukraine an. Und das in den Playoffs für die EM. Für Huseinbasic steht also möglicherweise die Europameisterschaft im eigenen Land auf dem Plan. Im vergangenen Jahr buhlte Bosnien bereits um die Gunst des Spielers. Zvjezdan Misimovic, Technischer Direktor des NFSBIH legte sich fest, Huseinbasic würde zu 100 Prozent für Bosnien spielen. Damals sagte der Kölner Youngster aber gegenüber dem „Express“: „Wenn ich die EM spiele (U21, Anm.d.Red.), ist es vorbei“, betonte der Mittelfeldspieler damals. „Mein Ziel ist es für die A-Nationalmannschaft zu spielen, das traue ich mir in den nächsten Jahren zu.“

Nun scheint die Entscheidung für das Heimatland seiner Eltern gefallen zu sein. “ Ich bin zur Hälfe Deutscher, zur Hälfe Bosnier, spreche die Sprache und bin in dieser Kultur aufgewachsen“, hatte Huseinbasic 2022 betont. Nun geht es für Huseinbasivc möglicherweise gegen die Ukraine am 21. März um das Endspiel für das EM-Ticket. Sollte Bosnien gewinnen folgt noch das Endspiel gegen den Sieger der Partie Israel gegen Island. Für den FC wäre es aktuell einer der wenigen A-Nationalspieler. Zuletzt waren nur Florian Kainz und Mathias Olesen mit ihren Mannschaften unterwegs. Olesen ist aktuell an Yverdon Sport FC verliehen. Dejan Ljubicic liebäugelt ebenfalls noch mit einer Rückkehr in den EM-Kader.


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Die besten Sprüche von Steffen Baumgart

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Die besten Sprüche von Steffen Baumgart

Innerhalb weniger Monate hatte es Steffen Baumgart beim 1. FC Köln zum Kulttrainer geschafft. Auch Dank seiner markigen Aussagen. In der vergangenen Woche nahm der Coach seinen Hut. Bleiben werden die besten Sprüche von Steffen Baumgart.

Dass der 1. FC Köln mit Steffen Baumgart einen besonders emotionalen Trainer verpflichten würde, hatte vor zweieinhalb Jahren nicht wirklich überrascht. Dass es der Trainer innerhalb weniger Monate aber zu einer Kultfigur rund um das Geißbockheim schaffen würde, damit hatten nach der schweren Saison zuvor wohl nur wenige gerechnet. Neben dem sportlichen Erfolg sorgte der Kölner Coach vor allem mit seinen launigen und markigen Aussagen immer wieder für Unterhaltung. Vergangene Woche trennten sich nach der anhaltenden Krisen die Wege des Trainers und vom 1. FC Köln. Nach zweieinhalb Jahren kehrte der Coach dem FC den Rücken. Ob kleiner Gemeinheiten gegen die Konkurrenz, Schlagfertigkeit gegenüber der Presse oder den Spielern – das sind die besten Sprüche von Steffen Baumgart.

Ich würde es nicht auf Glück oder Pech schieben, aber Glück haben wir aktuell auf keinen Fall, dafür aber eine ganze Menge Pech.“

Nach der sieg- und torlos-Serie im Spätsommer
Foto: Getty Images/Leon Kuegeler

Der hätte mich am liebsten im bayerischen Wald verbuddelt. “

Nach der Nichtberücksichtigung von Eric Martel

Man wechselt die Frau öfter als den Verein.“

Bei seiner Vorstellung in Hamburg

Ich komme nicht und erfinde den Fußball neu. Aber hier sind die Ränge immer voll, die Stimmung am besten. Da würde ich mich schwer tun, hinten den Bus vors Tor zu stellen.“

Zum Amtsantritt 2021

Ein Training ist ja nicht mit einem Spiel vergleichbar. Aber er läuft jetzt wieder normal und nicht mehr wie sein eigener Großvater.“

Über Anthony Modeste nach Verletzung

 Ein Spiel ist erst vorbei, wenn der Schiedsrichter pfeift und ich nicht mehr brülle.“

Fußball-Spruch des Jahres 2021

Wir sind auf einem sehr guten Weg, wir machen noch Fehler und die werden wir auch weiter machen – aber insgesamt sehen Sie mich lächeln….. innerlich.“

Mit ernster Miene

In Leverkusen hätten wir auch ein Heimspiel. Ich hatte auch am Sonntag nicht das Gefühl, dass Leverkusen gegen Bayern ein Heimspiel hatte.“

Vor dem Duell in Leverkusen

Wenn es jucktkratz.“

Auf die Frage, ob es ihn jucken würde, gegen die Bayern, erstmals zu gewinnen

Wenn sie Blumen mitbringen, sind hoffentlich nicht noch die Töpfe dran.“

Auf die Frage nach den Fans bei der Mitgliederversammlung

Wenn sie schönen Fußball sehen wollen, können sie nach Leverkusen gehen. Wenn man noch schöneren Fußball mit mehr Emotionen und auch in einem vollen Stadion sehen möchte, wofür sie die Fans nicht aufrufen müssen zu kommen, dann kommen sie zu uns. Es gibt einen großen Verein und es gibt einen nicht so großen Verein. Ich glaube, wir sind der Größere, auch wenn es sportlich vielleicht anders erscheint. Nochmal: Der FC steht in dieser Region über allem. Da kannst du 20-mal den UEFA-Cup holen oder Vizemeister werden, das ist scheißegal!“

Auf eine Social-Media-Spitze von Leverkusen

Im Sommer. Wir rechnen jedes Jahr damit. In Köln rechnen wir immer sehr hoch.“

Auf die Frage, wann der FC mal wieder Meister werden könne

Steffen Baumgart kam 2021 vom SC Paderborn zum 1. FC Köln. Der 52-Jährige wurde in Rostock geboren. Er spielte in seiner aktiven Karriere unter anderem für Hansa Rostock, den VfL Wolfsburg, Energie Cottbus und Union Berlin. Als Trainer war er vor allem beim SC Paderborn sehr erfolgreich. Nach zweieinhalb Jahren endete im Dezember 2023 die Zusammenarbeit zwischen Baumgart und dem 1. FC Köln. Nun ist der 52-Jährige Trainer des Hamburger SV.

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„Vollkommen unverständlich, wie man sich das nicht anschaut“

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„Vollkommen unverständlich, wie man sich das nicht anschaut“

Im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen konnte der FC keinen Punkt holen. Zum Gegentor und der umstrittenen Elfmeter-Entscheidung äußerte sich unter anderem Marvin Schwäbe. Die Stimmen zum Bremen-Spiel.

Am 22. Spieltag verlor der 1. FC Köln 0:1 gegen Werder Bremen und steht weiterhin auf dem Relegationsplatz. Und das, obwohl sich Bremen über einen Elfmeter nicht hätte beschweren dürfen. Das findet auch Marvin Schwäbe. Die Stimmen zum Bremen-Spiel.

Sehr bitter, sehr enttäuschend, das ist ein Rückschlag. Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gezeigt. Wir haben viele Themen, die wir besprechen werden. Im Spiel mit dem Ball war es gerade in der ersten Halbzeit nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben in der zweiten Halbzeit alles investiert und sind leider nicht belohnt worden. Wir haben ein zwei Chancen gehabt. Die müssen wir noch konsequenter nutzen. In der Situation, in der wir sind, müssen wir versuchen, da noch konsequenter, noch konzentrierter zu sein. Mit dem Hinblick auf die nächsten Spiele wollten wir heute Punkte holen, das war unser Ziel. Jetzt mit der Niederlage war das schon ein Rückschlag. 
Für mich war das ein ganz klarer Elfmeter. Vollkommen unverständlich, wie man sich das nicht anschaut.

Florian Kainz

Foto: Lars Baron / Getty Images

Aus Torwartsicht will er zum Ball, springt aber mit dem Knie voraus in den Rücken, berührt den Ball auch nicht. Für mich daher auch ein Elfmeter.
Ich wollte eigentlich zum Ball, sehe dann vor mir noch einen Bremer reinlaufen, dementsprechend wollte ich mehr in den Block, weil ich das Gefühl hatte, dass wenn er an den Ball kommt, dass ich dann keine Chance hab und dann im leeren Raum stehe. So stand ich auch im leeren Raum und sehe nicht ganz glücklich aus. Es ist ein extrem bitterer Zeitpunkt heute. Wie wir letzte Woche gesehen haben, machen wir einen gutes Spiel gegen Hoffenheim, holen dann den Punkt. Heute müssen wir uns vorwerfen lassen, dass die erste Halbzeit nicht so gut war, wie wir uns das vorgestellt haben, dass wir dann nach dem 1:0 einen Ticken aggressiver und mutiger nach vorne spielen. Das kommt dann leider einen Tick zu spät. Jetzt stehen starke Gegner vor der Brust, aber auch da müssen wir unsere Punkte holen. 

Marvin Schwäbe

Wir haben keine gute erste Halbzeit gespielt. Uns hat der Mut gefehlt, auch die Überzeugung ein paar Abläufe in der Offensive durchzuspielen. Wir starten natürlich auch schlecht ins Spiel mit zwei direkten Chancen für Bremen, die wir ihnen auf dem Silbertablett servieren. Die Mannschaft hat sich während des Spiels reingekämpft. Wir haben uns unsere Chancen erarbeitet, haben uns heute aber nicht belohnt. Die Bremer haben eins gemacht, wir nicht, dementsprechend stehen wir heute mit leeren Händen da.
Der Schiedsrichter hat nicht gepfiffen, also ist das kein Elfmeter.
Wir wussten genau, dass wir jetzt am Freitagabend, nachdem wir in den letzte Wochen Punkte gesammelt haben, vorlegen können und den Anschluss schaffen können. Das Ziel haben wir heute zu Recht nicht erreicht, da müssen wir uns an die eigene Nase fassen und trotzdem, nächste Woche geht es weiter. Es wird ein langer Weg für uns werden. Wir haben jetzt zwei schwierige Spiele vor der Brust. Für alle die, die heute damit gerechnet haben, dass wir drei Punkte holen, die werden dann überrascht sein, dass wir in den nächsten zwei Spielen dann doch noch punkten. Es ist okay, dass sie heute enttäuscht sind, das sind wir alle zu Recht, da haben wir uns mehr vorgestellt. Wir brauchen eine bessere Trainingswoche und eine bessere Spielleistung und das können wir beeinflussen.

Timo Schultz

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Spielbericht

Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Bremen

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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Bremen

Nach einer kurzen Woche für den 1. FC Köln empfangen die Geißböcke am Freitagabend Werder Bremen. Alles Wissenswerte rund um die Partie gibt es hier.

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen Werder geschossen? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Bremen.

Foto: David Hecker / Getty Images

Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und Werder Bremen?

109-mal trafen der 1. FC Köln und Werder Bremen bislang in Pflichtspielen aufeinander. Die Bilanz ist ausgeglichen. Werder gewann 40 der Partien, der FC setzte sich in 39 Spielen durch, zudem gab es 30 Remis. Die Torbilanz spricht mit 182:175 knapp für den FC. 99 dieser Partien fanden in der Bundesliga statt. Auch da ist die Bilanz ausgeglichen. 36 Kölner Siege stehen 36 Werder Erfolgen gegenüber. In der vergangenen Saison gewann Köln das Heimspiel gegen Bremen mit einem überragenden 7:1.

Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln bei Bremen im TV?

Das Spiel beginnt am Freitag um 20:30 Uhr. Die Begegnung wird bei DAZN live übertragen. Zusammenfassungen gibt es wie immer unter anderem bei der Sportschau und im Sportstudio.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen Bremen?

Das ist noch nicht einmal lange her. Anfang letzten Jahres feierten die Kölner den 7:1-Erfolg über Werder. Steffen Tigges schnürte einen Doppelpack, traf aus gut 40 Metern. Auch Ellyes Skhiri erzielte zwei Tore. Ebenfalls erfolgreich waren für Köln Denis Huseinbasic und Linton Maina. Bremens Marco Friedl traf ins eigene Netz, Nicklas Füllkrug ins gegnerische. 1977 setzten sich die Kölner schon einmal mit sieben Toren durch, allerdings traf Bremen zwei Mal.

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen Bremen?

Die 0:6-Niederlage 2006 war aus doppelter Sicht bitter. Nicht nur, dass die Bremer dem FC ein halbes Dutzend einschenkten, der FC stand nach der Begegnung als Absteiger fest. Miro Klose, Ovan Klasnic und Tim Borowski trafen alle drei doppelt.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen Bremen?

Die meisten Tore im Kölner Dress gegen Werder Bremen erzielte Dieter Müller. Das Kölner Angreifer war elf Mal erfolgreich. Auf der anderen Seite traf Frank Neubarth acht Mal für Bremen.

Wer kommt auf die meisten FC-Einsätze gegen Bremen?

Hannes Löhr trug das Kölner Trikot 14-mal in Begegnungen gegen Bremen. Frank Neubarth und Horst-Dieter Höttges liefen für Hoffenheim acht mal gegen Köln auf.

Wie hoch liegen die Kaderwerte vom FC und von Bremen?

Die Online-Plattform Gool.ai berechnet den Marktwert des 1. FC Köln auf knapp 84 Millionen Euro. Bremens Marktwert berechnet das Portal auf gut 131 Millionen Euro. Marvin Ducksch ist der wertvollste Bremer mit rund 22 Millionen Euro. Beim FC ist Dejan Ljubicic der wertvollste Spieler mit 9.07 Millionen Euro.

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Kessler: „Es muss keiner Sorge haben, dass er uns vom Hof reitet“

So plant der FC mit Max Finkgräfe
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Kessler: „Es muss keiner Sorge haben, dass er uns vom Hof reitet“

Er ist der große Gewinner seit dem Amtsantritt von Timo Schultz. Max Finkgräfe begeistert aktuell ganz Köln und Teile der Bundesliga. Kein Wunder, dass sich viele FC-Fans Gedanken um die Zukunft des Youngsters machen.

Seit einigen Wochen besticht Max Finkgräfe durch seine herausragende Form. Der Youngster ist der große Gewinner des neuen Jahres. So plant der FC mit Max Finkgräfe.

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Zwölf Bundesliga-Spiele, sieben Startelf-Einsätze, drei bis vier Mal bester Feldspieler, ein Tor – die Bilanz von Max Finkgräfe kann sich sehen lassen. Der 19-Jährige ist in dieser Spielzeit sicherlich der Shooting-Star der Liga. Nach seinem Tor gegen Hoffenheim wurde der Youngster einmal mehr mit Lob überhäuft. Schon bei seinem starken Auftritt gegen Eintracht Frankfurt verglich TV-Experte Lothar Matthäus den Linksverteidiger mit Jonas Hector, brachte ihn sogar mit der Nationalmannschaft in Verbindung. „Es ist ein Spieler, der im vergangenen Jahr noch U19 gespielt hat“, sagte Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung am Mittwoch. „Er hat mit einem guten 2004er Jahrgang im vergangenen Jahr den DFB-Pokal gewonnen. Wir haben ihn sehr eng bei uns gehabt in einer Phase, in der er auch ein bisschen gesundheitlich angeschlagen war.“ Gerade auch in dieser Phase habe man den Spieler versucht, weiter aufzubauen. Das versuchte auch Steffen Baumgart, der ebenfalls das Talent in dem Youngster gesehen und ihm früh zum Bundesliga-Debüt verholfen hat.

Kessler: „Er macht momentan einfach Freude“

Doch der Kölner Ex-Trainer setzte nur sporadisch auf den Linksverteidiger, der sich mittlerweile festgespielt hat. Baumgart wird und wurde auch deswegen von einigen Fans kritisiert. Der Coach setze zu wenig auf die jungen Spieler, hieß es. Finkgräfe sammelte seine Erfahrung zunächst in der Kölner Reserve und das ziemlich erfolgreich. Für Kessler der richtige Weg. „Diese Spielzeit, die man in der U21 hat, ist für die Jungs unglaublich wichtig. Es ist für die jungen Spieler wichtig, nicht nur Posterboys zu sein, sondern auch Spielzeit zu haben“, sagte der ehemalige Keeper. „Wir sind sehr froh, dass wir die wichtige U21 haben, in der wir den Jungs, die unter der Woche bei uns trainieren auch die Spielpraxis geben. Max ist ein gutes Beispiel dafür.“ Ein gutes Beispiel für einen schnellen Weg.

Denn es warten noch einige weitere Talente in der Reserve. Wie bereits in der Vorwoche betonte Trainer Timo Schultz beispielsweise erneut, dass Innenverteidiger Elias Bakatukanda seine Sache gerade sehr gut mache. Auch der Abwehrspieler könnte also schon bald sein Bundesliga-Debüt feiern. Am Freitagabend sicher nicht von Beginn an. Denn Schultz ließ zwischen den Zeilen lesen, dass das Abwehr-Duo in Abwesenheit von Jeff Chabot eher Timo Hübers und Luca Kilian heißen wird.

Finkgräfe nutzt seine Chance

Dennoch könnte auch das Abwehrtalent am Wochenende zum Einsatz kommen. Kessler betonte, dass es normal sei, „dass der ein oder andere ein bisschen länger braucht, um die Spielzeit zu nutzen.“ Bei Finkgräfe sei es natürlich schön, dass er die Chance genutzt habe. „Er hat die Verletzung von Paca einfach genutzt. Er macht momentan einfach Freude. Aber am Ende des Tages ist es noch ein junger Spieler“, sagte Kessler und sprach eine leichte Warnung aus: „Da wird es auch noch die ein oder andere Delle geben. Er hat auch gegen Hoffenheim die ein oder andere Situation gehabt, in der er sehr gefordert war – natürlich auch gegen einen guten Stürmer. Da muss er noch ein bisschen dazulernen.“

Dennoch ist man in Köln gerade sehr froh um die Qualitäten des Youngsters, dessen Vertrag im Sommer 2025 ausläuft. Kein Wunder, dass viele Kölner Fans auf eine schnelle Verlängerung des Kontrakts hoffen. „Es muss keiner Sorge haben, dass er uns im Sommer vom Hof reitet“, sagte Kessler. Max Finkgräfe hatte in der vergangenen Woche noch betont, wie dankbar er seinem Verein sei. Klingt so, als würde das gute Beispiel dem FC noch erhalten bleiben.


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„Und dann: Pure Emotion“

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„Und dann: Pure Emotion“

Der 1. FC Köln spielt gegen Hoffenheim 1:1 unentschieden und fährt einen Punkt ein. Nach dem Spiel äußerte sich unter anderem der Torschütze. Die Stimmen zum Hoffenheim-Spiel.

Am Sonntagabend spielte der FC gegen die TSG Hoffenheim 1:1 und steht aktuell mit 16 Punkten auf dem 16. Tabellenplatz. Jeder Punkt hilft, findet auch Max Finkgräfe. Die Stimmen zum Hoffenheim-Spiel.

In der ersten Halbzeit war wohl Hoffenheim ein Stück besser, in der zweiten Halbzeit habe ich das sehr ausgeglichen gesehen. In der 94. dann so ein Tor zu bekommen ist natürlich unendlich bitter. Unser Fokus ist im Moment, unsere Defensive zu stabilisieren. Ich glaube, wir haben das letzte Spiel zu Null gespielt, waren auch heute wieder ganz knapp dran. Vorne müssen wir dann wieder über Einzelaktionen kommen, aber da tun wir uns dann auch in den Heimspielen leichter, dass wir dann mehr Wucht, auch mit den Fans im Rücken mehr Selbstvertrauen entwickeln können. Es gilt, hinten die Basis und vorne einen Dosenöffner zu finden. Max macht es im Moment überragend, deswegen hat er sich das Tor auch redlich verdient. Er hat heute wieder ein super Spiel gemacht. Er ist ein bodenständiger Junge und mit ihm kann man gut arbeiten.
 

Benno Schmitz


 Ich freue mich trotzdem, versuche das positiv zu sehen, es fühlt sich aber eher wie eine Niederlage an. Ich trainiere schon jeden Tag, nehme mir nach dem Training so zehn Bälle und ich bin der einzige Linksfuss auf dem Platz, wenn ich das richtig im Kopf habe, außer Jeff. Und dann habe ich drum gebeten und habe den Freistoß bekommen. Ich habe mir gedacht, das ist er jetzt, dafür trainiere ich jeden Tag. Und dann: Pure Emotion. Jeder Punkt hilft, wir müssen das mitnehmen und es positiv sehen und nächste Woche geht es schon wieder weiter. 

Max Finkgräfe

„So ein spätes Gegentor ist immer extrem bitter. Vor allem, wenn man im Nachhinein das Gefühl hat, zwei Punkte liegen gelassen zu haben. Wir haben einen Punkt mitgenommen, was in unserer Situation sehr wichtig ist, und der Punkt war verdient. Darauf lässt sich aufbauen. Zudem müssen wir das Gefühl mitnehmen, dass wir lange zu Null spielen können. Wir können mit Selbstvertrauen aus dem Spiel gehen. Gerade in der zweiten Halbzeit waren wir dann auch mutiger nach vorne und haben uns in den Eins-gegen-Eins-Situationen mehr getraut.“

Marvin Schwäbe

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Mit Zuversicht ins Duell gegen Hoffenheim

Köln gegen Hoffenheim
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Mit Zuversicht ins Duell gegen Hoffenheim

Der 2:0-Erfolg über Eintracht Frankfurt hat dem 1. FC Köln viel Selbstvertrauen gegeben. Das wird am Sonntag auch nötig sein. Denn dann geht es gegen den Angstgegner Hoffenheim.

Durch das veränderte Spiel unter Trainer Timo Schultz agiert der 1. FC Köln defensiv kontrollierter. Offensiv zeichnen sie sich laut Gegner-Coach Pellegrino Matarazzo durch Schnelligkeit aus. Die gewonnene Sicherheit und das stärkere Selbstvertrauen macht die Geißböcke gefährlicher und so geht der FC mit Zuversicht ins Hoffenheim-Spiel.

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Das Spiel gegen Eintracht Frankfurt hatte Spuren hinterlassen. Steffen Baumgart war nach dem 1:1-Unentschieden gegen die Hessen im September beim Training ungewohnt dünnhäutig. „Ich gebe vor, was gemacht wird. Wer das mitmacht, ist dabei. Wer nicht, kann tanzen gehen“, schrie der Trainer sein Team auf dem Trainingsplatz an. Anschließend ließ er auf der Pressekonferenz vor dem Hoffenheim-Spiel erstmals auffallend Dampf ab. So wie in den bisherigen Spiele könne es nicht weitergehen, sagte der heutige Ex-Coach. Wenn es nach dem neuen Trainer geht, könnte es nun genauso weitergehen, wie in den ersten Spielen der Rückrunde. Fünf Punkte aus vier Spielen, durchaus ansprechende Leistungen, der FC befindet sich im Aufwind.

Schultz wünscht sich den Auswärtssieg

Doch gerade der Erfolg über Frankfurt war nun nicht so nach dem Geschmack von Timo Schultz. „Das Ergebnis steht am Ende, das ist auch das entscheidende. Es war für uns extrem wichtig, dass wir zu Null gespielt haben. In dem Spiel habe ich aber auch ganz viele Sachen gesehen, die mir nicht so gut gefallen haben. Daran werden wir arbeiten müssen“, sagte Schultz. Der Trainer ist Realist genug, dem Sieg gegen die Hessen nicht zu viel Bedeutung zu schenken. „Es sind nur drei Punkte“, hatte der Coach schon unmittelbar nach dem 2:0 erklärt. Für die Kölner heißt es nun, nachzulegen. „Wir haben uns in eine Situation gebracht, in der es darum geht, den Platz zu verteidigen und anzugreifen, um über den Strich zu kommen“, sagte Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung. Je nach den Ergebnissen der Konkurrenz könnte der FC mit einem Sieg mit den Eisernen gleichziehen. Und Schultz gab schon den nächsten Schritt vor: „Auswärtssieg“, sagte der Coach lächelnd.

Dabei ist die Hürde für den FC keine leichte. „Es ist eine spielstarke Mannschaft, die unabhängig davon, ob sie Dreier- oder Viererkette spielt, sehr viel Personal im Zentrum hat. Die wollen Fußball spielen. Die haben richtig gute Zocker“, sagte Schultz. „Sie haben sich sicherlich noch einiges vorgenommen.“ Das haben sie sicherlich. Denn die Ausbeute der vergangenen Monate ist mehr als überschaubar. Seit Anfang November holten die Sinsheimer ganze acht Punkte. Im gleichen Zeitraum sammelten die Geißböcke sogar zwölf Zähler ein. „Zur Einordnung gehört auch ein Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate. Vor einem Jahr habe ich hier begonnen, damals standen wir auf dem 14. Tabellenplatz“, sagte Pellegrino Matarazzo. „Nun sind wir Achter und auf Tuchfühlung mit den Europapokal-Plätzen. Als ich vor einem Jahr kam, waren wir in den ersten Spielen nicht siegfähig. Nun sind wir in jedem Spiel siegfähig.“

Matarazzo: „Kölns Spiel hat sich verändert“

Auch in der vergangenen Spielzeit war Hoffenheim in einer ähnlichen Situation. Damals hatten die Sinsheimer in zwölf Spielen einen Punkt eingefahren. Mit Matarazzo kam die Wende. Dennoch gewann der FC die Begegnung bei der TSG damals. Die Chancen stehen auch in dieser Spielzeit nicht schlecht. Denn Schultz hat offenbar die richtigen Hebel gefunden. „Sie haben unter ihrem neuen Trainer Timo Schultz einen anderen Ansatz und ein kontrolliertes Defensivspiel“, sagte Matarazzo. „Auch offensiv spielen sie nun mit viel mehr Speed, auch wenn das vielleicht mit der Verletzung von Davie Selke zusammenhängt. Ihr Spiel hat sich verändert.“ So weichen die Kölner zunehmend von dem unter Baumgart so essentiellen Flankenspiel ab. „Die wenigsten Tore werden noch aus hohen Flanken erzielt. Alleine unser Spielermaterial gibt es her, dass wir über das Zentrum und den flachen Ball kommen werden“, erklärte Schultz.

Allerdings reist der FC zu seinem Angstgegner. Von den jüngsten 15 Liga-Spielen hat der FC nur eins gewonnen, Hoffenheim zehn. „Positive Serien möchte man immer fortsetzen. Dennoch geht es immer von Null los. Wir möchten natürlich am Sonntag im Heimspiel drei Punkte einfahren“, sagte Matarazzo. Die Schultz-Truppe wird es auch der TSG Hoffenheim nicht einfach machen. Schließlich soll es so weitergehen wie in den vergangenen Wochen.  


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Heute FC-Profi, Bundesliga-Debüt für Hoffenheim

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Heute FC-Profi, Bundesliga-Debüt für Hoffenheim

Gleich sechs Kölner Profis trugen bereits das Trikot der TSG Hoffenheim. Drei von ihnen starteten in Sinsheim auch ihre Bundesliga-Karriere.

Auch wenn am Sonntag nicht alle, die einst im Trikot der Sinsheimer aufliefen, im Kader der Kölner nach Hoffenheim mitreisen, hat die TSG für einige FC-Profis eine besondere Bedeutung. Europa League, Jugendnationalmannschaft oder Bundesliga-Debüts. Diese Verbindungen haben Spieler des 1. FC Köln zu Hoffenheim.

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Wenn bis Sonntag alles den gewohnten Weg geht, dann wird Philipp Pentke wie gewohnt den FC zum Auswärtsspiel begleiten, wohlwissend, dass der Keeper das Spiel von der Reservebank aus verfolgen wird. Für der 38-Jährigen wohl kein Problem, der Torhüter wurde genau für die Aufgabe verpflichtet. Und dennoch wird die Begegnung am 21. Spieltag eine ganz besondere für den gebürtigen Freiberger. Philipp Pentke kehrt erstmals wieder zurück an alte Wirkungsstätte. Und das nicht an irgendeine. Pentke wechselte erst im zarten Alter von 34 Jahren nach Sinsheim. Am 18. Spieltag kam der Keeper zu seinem ersten Einsatz für die TSG und damit auch im fortgeschrittenen Fußballer-Alter zu seinem Bundesliga-Debüt. Der Torwart spielte acht Mal in der Bundesliga, immer für Hoffenheim. Dazu gegen die Bayern im DFB-Pokal und sogar in der Europa League gegen Gent.

Uth spielte mit Hoffenheim gegen Liverpool um die Königsklasse

Der Keeper ist aber nicht der einzige FC-Profi, der wichtige Meilensteine mit Hoffenheim feierte. Auch Mark Uth spielte erstmals im Trikot der TSG Bundesliga. Nachdem der Durchbruch beim FC nicht gelingen wollte, ging Uth den Umweg über die Niederlande. Mit 20 Pflichttoren in der Spielzeit 14/15 stieg das Interesse aus der Bundesliga. Der Porzer wechselte nach Hoffenheim. Uth debütierte gegen Leverkusen, spielte sogar gegen den FC Liverpool in der Qualifikation zur Champions League und erzielte gegen die Reds auch zwei Tore. Für die Sinsheimer lief der gebürtige Kölner öfter auf als für den FC. „Die Anfangszeit in Hoffenheim war zwar nicht ganz so rosig für mich, die letzten zweieinhalb Jahre aber würde ich als nahezu perfekt bezeichnen“, sagte Uth einst in einem Interview und betonte, dass Julian Nagelsmann ihn in dieser Zeit besser gemacht habe. Dem Vernehmen nach soll damals auch Borussia Dortmund ein Auge auf den Angreifer geworfen haben.

Wie Pentke wird auch der Stürmer bekanntermaßen nicht gegen Hoffenheim auflaufen, der 32-Jährige ist nach wie vor verletzt und wird wohl erst gegen März wieder ins Training einsteigen. Chancen auf einen Einsatz, wenn auch eher nicht von Beginn an, hat dagegen Sargis Adamyan. Und auch der 30-Jährige feierte spät und bei den Sinsheimern sein Bundesliga-Debüt. 2019 kam der Armenier zur TSG, im September feierte er gegen Wolfsburg seine Premiere in der höchsten deutschen Spielklasse und spielte später mit Hoffenheim immerhin in der Europa League.

Auch Marvin Schwäbe, Matthias Köbbing und Davie Selke haben bereits das Trikot der TSG getragen – allerdings nie in der Bundesliga. „Ich habe da meine Base aufgebaut“, sagt Selke vor einiger Zeit, der heute noch von seiner Gastfamilie in Hoffenheim schwärmt. Und: „Dort bin ich Jugend-Nationalmannschaftsspieler geworden.“ Sein Profi-Debüt hätte der Kölner Angreifer mit Sicherheit auch dort feiern können. Doch Selke war ungeduldig, wechselte nach Bremen und schaffte dort den Durchbruch. Von den ehemaligen TSG-Spielern wird zu Beginn nur Marvin Schwäbe zum Einsatz kommen.

FC-Karnevalssitzung in Bildern

Luca Waldschmidt, Davie Selke und Jeff Chabot
Jeff Chabot
Vorstand und Geschäftsführung
Jan Thielmann
Thomas Kessler
Timo Schultz
Philipp Pentke, Mathias Köbbing und Marvin Schwäbe
Eric Martel
Florian Kainz
Max Finkgräfe
Dominique Heintz
Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic
Markus Rejek, Philipp Türoff und Christian Keller
Davie Selke
FC Frauen
Damian Downs


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Das Schneckenrennen geht weiter und der FC kann profitieren

Auch nach dem 1:1 zwischen Mainz und Union Berlin am Mittwochabend bleibt der Abstiegskampf weiter eng. Der FC könnte schon am Wochenende davon profitieren.

Selten war den Abstiegskampf so spannend und knapp wie in dieser Saison, selten haben die Keller-Kinder so wenig Punkte eingeheimst. Davon könnten die Kölner profitieren. Der 1. FC Köln will vom Schneckenrennen profitieren.

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Viele, aber natürlich nicht alle Prophezeiungen, die Steffen Baumgart in den Jahren beim FC von sich gegeben hat, sind eingetroffen. Im Herbst vergangenen Jahres sprach der ehemalige Kölner Coach von einem Schneckenrennen um den Abstieg, das er erwarte. Nach dem 20. Spieltag deutet viel daraufhin, dass der 52-Jährige damit vollkommen recht behalten soll. Denn obwohl die Schere zwischen Topclubs und Keller-Kindern immer größer wird, ist der Abstand zwischen Abstiegsplätzen und rettendem Ufer nach wie vor gering. Zumindest hat der FC nach dem 20. Spieltag drei Punkte Vorsprung auf Rang 17, dem FSV Mainz, und drei Zäher Rückstand zu Union Berlin. Das Nachholspiel zwischen Mainz und Union Berlin endete am Mittwochabend 1:1-unentschieden – besser hätte das Schneckenrennen für die Geißböcke wohl kaum laufen können.

Schwere Aufgaben für die Konkurrenz

So kann der FC mit einem Erfolg über die kriselnde TSG am Sonntagabend den Rückstand auf die Eisernen weiter verkürzen, sogar gleichziehen. Voraussetzung wäre ein Erfolg gegen den vermeintlichen Angstgegner sowie eine Niederlage der Köpenicker im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg. Die Niedersachen befinden sich allerdings ebenfalls in der Krise, haben von den vergangenen acht Pflichtspielen nur eins gewonnen. Bei Union werden gleich mehrere Leistungsträger fehlen. Kevin Vogt und Janik Haberer sahen am Mittwochabend ihre fünfe Gelbe Karte und sind genauso gesperrt wie Kapitän Christopher Trimmel, der bei der 0:2-Niederlage gegen Leipzig die Rote Karte gesehen hatte.

Gleichzeitig könnten die Geißböcke mit einem Erfolg den Abstand auf Mainz und Darmstadt vergrößern. Die beiden direkten Abstiegskonkurrenten stehen vor deutlich schwereren Aufgaben. Mainz ist zu Gast beim VfB Stuttgart. Die Schwaben wollen nach dem unglücklichen Pokal-Aus gegen Leverkusen sicherlich Wiedergutmachung betreiben. Darmstadt spielt bei Borussia Mönchengladbach. In der Liga hat der SV zuletzt 1978 gegen die Fohlen gewonnen. Zwar hat der FC mit dem Remis gegen Wolfsburg die schlechteste Bilanz der Vereinsgeschichte eingefahren – mit 15 Punkten nach dem Erfolg gegen Frankfurt haben die Geißböcke aber nach dem 20. Spieltag wieder mehr Zähler als in der Katastrophen-Spielzeit 17/18. Allerdings hatte seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel der Tabellensechszehnte zum gleichen Zeitpunkt der Saison noch nie weniger als 15 Punkte gehabt. Um den Abstand zu vergrößern, müssen die Kölner aber erst einmal die eigenen Hausaufgaben lösen.

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