Transfergerüchte beim 1. FC Köln

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Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Die Transfersperre ist Gewissheit, der FC darf keine neuen Spieler verpflichten. Doch es gibt bereits Spekulationen über Abgänge. Ein Überblick über die Transfergerüchte beim 1. FC Köln.

Bis zum Januar 2025 wird der FC keine neuen Spieler verpflichten dürfen. Der internationale Sportgerichtshof hat die Sperre der FIFA bestätigt. Dennoch dürfen Spieler abgegeben werden. So gibt es auch weiterhin Transfergerüchte beim 1. FC Köln. Ein Überblick.

Premier-League-Clubs an Hübers interessiert?

Zerfällt die Kölner Defensive? Nachdem Jeff Chabot bereits seinen Abschied aus Köln verkündet hat und offenbar zum VfB Stuttgart wechselt, könnte der FC auch seinen zweiten Stamm-Innenverteidiger verlieren. Denn Timo Hübers verfügt ebenfalls über eine Ausstiegsklausel, könnte den Verein für gut drei Millionen Euro verlassen. Hübers wird von dem TV-Sender Sky mit dem VfL Wolfsburg und dem FC Fulham in Verbindung gebracht.

Gerüchte über einen möglichen Wechsel in die Premier League hatte es in den vergangenen beiden Spielzeit schon öfter gegeben. Der FC Fulham war regelmäßig dabei. Laut „Sky“ wolle sich der Abwehrspieler die Angebote zumindest anhören – der erste Ansprechpartner sei aber weiterhin der FC.

Wird Christian Eichner zum Thema?

Spannend wird wohl die Suche nach einem neuen Trainer . Denn dass Timo Schultz bei den Geißböcken bleibt, gilt als unwahrscheinlich. Zumal der Trainer keinen Vertrag für die 2. Bundesliga besitzt. Insofern ist es nur logisch, dass die Kölner Verantwortlichen die Augen für einen neuen Coach offen halten. Dabei soll Christian Eichner in den Fokus der Geißböcke geraten sein. Das berichtet die „Sport Bild„.

Demnach sollen sich die FC-Bosse bereits nach dem Ex-Spieler der Kölner erkundigt haben. Kein Wunder, Eichner ist einer der erfolgsreichsten Trainer der 2. Bundesliga, hat den Karlsruher SC nach schwachem Saisonstart auf Rang fünf geführt und gilt als Coach, der Talente weiterentwickelt. Zu gerne würde der Zweitligist den Coach behalten. Allerdings ist beim KSC ein größerer personeller Umbruch geplant. Ob Eichner den mitgehen will, ist offen. Zudem sollen dem 41-Jährigen auch Angebote aus der Premier League vorliegen. Konkrete Gespräche haben offenbar noch nicht stattgefunden.

Schwäbe wird mit HSV in Verbindung gebracht

Befindet sich Marvin Schwäbe auf dem Abflug? Darüber wurde aufgrund der Vertragsverlängerung von Philipp Pentke fleißig spekuliert. Tatsächlich würden die Kölner bei den ursprünglichen Planungen vom vergangenen Sommer mit Jonas Urbig und Schwäbe zwei starken Keepern in die kommende Spielzeit starten – sofern die Klasse gehalten wird. Schwäbe wird allerdings beim Klassenerhalt wenig Lust haben, sich erneut einem Duell um die Nummer eins zu stellen.

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Laut der „Sport Bild“ wird der Keeper mit dem Hamburger SV in Verbindung gebracht. Wirklich konkret hörte sich Schwäbe allerdings nicht an, als er in der vergangenen Woche auf seine Zukunft angesprochen wurde. Vielmehr forderte der Keeper eine Analyse seiner Verantwortlichen.


Gerüchte vor April

Frankfurt und Stuttgart an Chabot interessiert?

Update: Jeff Chabot hat beim VfB Stuttgart einen Vertrag bis 2028 unterschrieben.

Laut der „Bild“ steht der Abwehrspieler bei Eintracht Frankfurt auf dem Wunschzettel. Zwar hat Jeff Chabot einen Vertrag bis 2026 beim FC und Kölns Sportdirektor Christian Keller betonte, dass nahezu alle Spieler bei den Geißböcken bleiben würden, bekanntlich gibt es bei Chabot aber auch eine Ausstiegsklausel, die im Falle des Abstiegs greift.

Dem Vernehmen nach ist der Abwehrspieler für vier bis fünf Millionen Euro zu haben. Schon im vergangenen Jahr hat es das Interesse von Seiten der Hessen gegeben. Chabot stammt aus Hanau, aus der Nähe von Frankfurt und spielte für den Nachwuchs der Eintracht. Tatsächlich könnte ein Wechsel durchaus Sinn für die Eintracht machen. Denn Innenverteidiger William Pacho steht auf dem Wunschzettel zahlreicher Spitzenclubs – unter anderem beim FC Liverpool und beim FC Arsenal. Höher im Kurs soll bei der Eintracht aber Konstantinos Koulierakis von PAOK Saloniki stehen. Dem Vernehmen nach haben sich die Hessen schon im vergangenen Winter um die Gunst der Innenverteidigers bemüht, doch PAOK blockte ab.

Ein Abschied von Chabot würde ohnehin wohl nur im Abstiegsfall in Frage kommen. „Wir haben dazu im Innenverhältnis mit der Mannschaft schon klar gesprochen“, sagte Kölns Geschäftsführer in der vergangenen Woche bei einer Veranstaltung des „Kölner Stadt-Anzeigers“. „Ich habe allen gesagt, wie meine Position ist. Das ist jetzt eine Sondersituation, die gab es noch nie im deutschen Fußball. Das heißt automatisch, dass es auf der Abgangsseite keine großen Kaderbewegungen geben kann. Wir brauchen eine funktionsfähige Achse. Eckpfeiler können wir nicht gehen lassen.“ Chabot ist zweifelsohne ein Eckpfeiler der Geißböcke, gehört in dieser Saison zu den besten Innenverteidigern der Liga, überzeugt mit überragenden Zweikampfwerten, einer guten Passquote und einem starken Spielaufbau.

Neben der Eintracht soll laut „Bild“ auch der VfB Stuttgart interessiert sein. Die Schwaben würden den Abwehrspieler demnach seit Wochen beobachten.

Nadjombe verlässt den 1. FC Köln

Zwar darf der FC für ein Jahr keine neuen Spieler aufnehmen, abgeben darf der Klub Akteure aber sehr wohl. Das Online-Portal fussballeuropa.com berichtet von einem möglichen Weggang beim 1. FC Köln: Verliert der FC mit Pierre Nadjombe ein weiteres Talent?

Laut dem Artikel werde der FC nach „aller Wahrscheinlichkeit“ Pierre Nadjombe verlieren. Der U21-Stammspieler der Kölner stehe demnach in Gesprächen mit einem Zweitligisten, die Verhandlungen seien „sehr konkret“. Der 20-jährige Nationalspieler der U23 von Togo kam in der Regionalliga West in jeder Begegnung zum Einsatz, nur zwei Mal von der Bank. Gegen den Spitzenreiter aus Bocholt erzielte der Rechtsverteidiger den 1:0-Siegtreffer, insgesamt kommt Nadjombe in dieser Saison auf zwei Tore und drei Assists. Der Kölner Youngster trainierte bereits bei den Profis mit und kam unter anderem in den Testspielen gegen Bergisch Gladbach und Reusrath auch zum Einsatz. Gegen Reusrath legte der Außenbahnspieler Sargis Adamyan sogar ein Tor auf.

Kommt der FC zu spät?

Doch laut Online-Artikel soll der Youngster schon bald für einen anderen Klub im Einsatz sein. Nadjombe strebe einen Wechsel in diesem Winter, spätestens im kommenden Sommer an. fussballeuropa.com berichtet weiter, dass Nadjombe aus dem Profitrakt nicht die nötige Rückendeckung und Unterstützung erhalte. Ähnlich wie bei Justin Diehl will laut Artikel auch Nadjombe seinen Vertrag bis Sommer 2024 nicht bei den Kölnern verlängern. Gerade angesichts der Transfersperre ein herber Schlag. Denn Nadjombe gilt als ein großes Talent auf der rechten Außenbahn, könnte in Zukunft eine wichtige Rolle auch bei den Profis spielen. Zumal der Vertrag von Benno Schmitz im kommenden Sommer ausläuft, genauso wie die Leihe von Rasmus Carstensen, für den der FC immerhin eine Kaufoption besitzt. Nadjombes Chancen auf eine Rolle bei den Profis stünde also gar nicht schlecht.

Erst auf der Pressekonferenz am vergangenen Freitag betonte Christian Keller, wie wichtig der Unterbau der Geißböcke in Zukunft angesichts des Registrierungsverbots sein werde. „Wir können jetzt auch mal Dinge angehen, die man in einer normalen Situation vielleicht nicht angegangen wäre“, sagte Keller zum Thema „Nachwuchsarbeit“. „Vielleicht muss jetzt der Mut erzwungen werden, auch mal Spieler reinzuschmeißen, bei denen man normalerweise vielleicht gesagt hätte, sie sind nicht so weit.“ Eine Äußerung, die der Sportdirektor durchaus in Bezug auf Baumgart gesagt haben dürfte, dem einige Fans zu wenig Mut gerade in Bezug auf die Youngster nachsagten. Eine wichtige Rolle werde dabei natürlich auch der neue Trainer spielen, betonte Keller.

Laut Artikel könnte der FC in dieser Hinsicht aber zu spät kommen. Demnach habe sich Nadjombe bereits für einen Wechsel fest entschieden, an der Entscheidung gäbe es „nichts mehr zu rütteln“. Wohin es den 20-Jährigen verschlägt, nennt fussballeuropa.com nicht. Das Online-Portal liga-zwei.de spekuliert bereits mit einem Wechsel zum VfL Osnabrück.

—— Der internationale Sportgerichtshof hat die FIFA-Sperre bestätigt —–

Wie ernst ist das Interesse an Keitel?

Die Marschroute in Sachen Transferfenster ist beim FC klar – zumindest nach den Kölner Verantwortlichen. „Es würde unserer Mannschaft sicherlich helfen, wenn wir die Achse – Stürmer, Sechser und Innenverteidiger – noch einmal verstärken könnten“, wiederholte Kölns Sportchef Christian Keller erst vor wenigen Tagen und grenzte die Suche direkt ein. „Wenn wir im Winter Spieler holen, dann ist es das Bestreben, keinen jungen, entwicklungsfähigen Spieler zu verpflichten, sondern einen Spieler, von dem wir denken, dass er uns sofort weiterhilft.“ Wie die „Bild“ berichtet, könnte Yannik Keitel ins Beuteschema passen. Und der Name wird auch bereits in den Sozialen Medien diskutiert. Laut der „Bild“ sei es „denkbar“, dass der FC an Keitel interessiert sein könnte. Immerhin gab es schon im Sommer das Interesse. Steffen Baumgart und Keller holten sich damals einen Korb beim SC ab, angeblich soll eine Ablöse von fünf Millionen Euro im Raum gestanden haben.

Lange Verletzungsmisere

Nun sind die Kölner nach wie vor auf der Suche nach einem Sechser. Auch, weil dadurch ein Transfer von Dejan Ljubicic möglich werden könnte. Ein Wechsel des Mittelfeldspielers steht im Raum, um eventuell Gelder für mögliche Neuverpflichtungen zu akquirieren. Laut dem Artikel sei Keitel auch im Sommer an einem Wechsel nach Köln interessiert gewesen. Tatsächlich war der FC im Sommer nicht der einzige Interessent. Auch der VfB Stuttgart soll den Hut in den Ring geworfen haben. Freiburg hielt an dem Mittelfeldspieler fest, der in der U21 bereits neben Eric Martel auf der Doppelsechs gespielt hat. Tatsächlich kommt der 23-Jährige beim SC in dieser Saison erst auf drei Einsätze für die Mannschaft aus dem Breisgau, spielte ganze 126 Minuten.

Allerdings spielte da auch die Verletzungsmisere von Keitel eine große Rolle. Seit Oktober fehlte der Mittelfeldspieler immer wieder aufgrund von anhaltenden Adduktorenverletzungen und stand nur einmal im Kader. Ganze elf Wochen setzte die Verletzung den Spieler außer Gefecht. Ob Keitel dem FC also sofort im zentralen Mittelfeld helfen könnte, ist offen und hängt von der Genesung ab. In seinen vier Jahren beim SC sammelte der 23-Jährige wettbewerbsübergreifend 66 Einsätze ein, spielte im Schnitt eine gute halbe Stunde. Der Durchbruch ist dem Mittelfeldspieler in Freiburg noch nicht gelungen. Auch beim FC bestünde also die Gefahr, dass sich der Spieler noch entwickeln müsse. Das schloss Baumgart bei seinem Transfergesuch kategorisch aus. Zum Entwickeln habe man nun keine Zeit mehr, sagte der Coach. Zumal sich mit Denis Huseinbasic und Jacob Christensen zu entwickelnde Spieler im Kader befinden.

Für eine mögliche Verpflichtung spricht Keitels im kommenden Sommer auslaufender Vertrag. Will der SC den Spieler verkaufen und zumindest noch eine geringe Ablöse einstreichen, wäre ein Wechsel wohl nur im Winter eine Option. Den aktuellen Marktwert berechnet gool.ai auf mehr als drei Millionen Euro. Nach wie vor steht und fällt ohnehin jeder Transfer-Entscheidung mit dem CAS-Urteil.

FC an Reese interessiert?

Acht Neuzugänge, einige Abgänge hatte der FC im Sommer zu verzeichnen. Ob nun im Winter nachverpflichtet werden darf, ist komplett offen. Falls ja, wollen die Kölner auf drei Positionen nachjustieren. So gibt es auch weiterhin Transfergerüchte beim 1. FC Köln. Ein Überblick.

picture alliance/dpa | Andreas Gora

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Interesse an Reese?

Laut der „Sport Bild“ hat der 1. FC Köln weiterhin Interesse an Fabian Reese. Der 26-Jährige war vor einem Jahr schon einmal Thema bei den Geißböcken. Damals stand er allerdings noch bei Holstein Kiel unter Vertrag. Laut Artikel sollen sich die Kölner auch mit dem Außenspieler getroffen haben. Doch Reese entschied sich vor einem Jahr für die Hertha, gegen Augsburg, Köln und Bremen, der gebürtige Kieler wollte in Berlin Bundesliga spielen und verließ seinen Heimatklub. Es folgte der Abstieg mit Berlin und dir Rückkehr in Liga zwei. Das Interesse aus Köln soll laut der „Sport Bild“ nicht abgeklungen sein. Genauso wenig wie das anderer Bundesligisten.

Doch wie realistisch ist ein Transfer? Zu aller erst steht und fällt jeder Transfergedanke der Kölner mit dem bevorstehenden CAS-Urteil. Der FC kann mit den Spielern und Spielerberatern zwangsläufig nicht in finale Gespräche treten, so lange die Sperre noch im Raum steht. Alle Verhandlungen finden unter Vorbehalt statt. Gegenüber Mitbietern ist Köln in diesem Punkt klar im Nachteil. Laut „Sport Bild“ ist auch Werder Bremen weiterhin an einer Verpflichtung des Norddeutschen interessiert. Trainer Ole Werner hat mit dem Außenbahnspieler schon gearbeitet, die beiden kennen und schätzen sich. Allerdings hat Reese zuletzt auch betont, wie wohl er sich in Berlin fühlt. Die Hertha ist seit neun Pflichtspielen ungeschlagen, steht im Viertelfinale des DFB-Pokals und hat sich auch in der Liga den Anschluss zu den Aufstiegsplätzen herstellen können. Erst nach dem 2:1-Erfolg über Lautern am Wochenende betonte Reese: „In diesem Team steckt so viel. Wir wollen am Saisonende aufsteigen“. Das hört sich nicht nach Abschied an.

Aktuell suchen die Kölner auf anderen Positionen

Mit seiner Schnelligkeit und variablen Spielweise würde der 26-Jährige dennoch fast schon perfekt in das Spielsystem von Steffen Baumgart passen. Zudem schlägt Reese gefährliche Flanken. Die Online-Plattform gool.ai berechnet den Marktwert des Linksaußen auf 2.6 Millionen Euro. Er wäre also im Reich des Finanzierbaren für die Geißböcke. Und doch überwiegt das „aber“. Denn Reese ist alles andere als der gesuchte Stoßstürmer. Der 26-Jährige ist eigentlich auf der linken Außenbahn zu Hause, spielt aber auch auf dem rechten Flügel. Dort agieren im aktuellen Kölner Konstrukt Linton Maina und Jan Thielmann. Mit Luca Waldschmidt, Florian Kainz, aber auch Spielern wie Rasmus Carstensen und Max Finkgräfe sind die Kölner auf diesen Positionen eigentlich überbesetzt, selbst wenn die Form der meisten Geißböcke aktuell nicht stimmt. Gerade in Bezug auf die von Christian Keller geäußerte Wunschliste (Innenverteidiger, Sechser und Stoßstürmer) würde eine Reese-Verpflichtung wenig Sinn ergeben, obgleich der Spieler dem FC definitiv gut tun würde.

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Limnios vor dem Absprung?

Während sich die Suche nach Neuverpflichtungen beim FC schwer gestaltet, bahnt sich offenbar ein Abgang beim 1. FC Köln an. Wie das griechische Portal „Sportime“ berichtet, wird Dimitrios Limnios den FC bereits im Winter verlassen. Das kommt nicht wirklich überraschend, denn bei den Geißböcken ist der Grieche bekanntermaßen außen vor, steht nicht im Kader, erhält keine Chance. Wie das Portal angibt, habe man sich bereits mündlich auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Limnios wird mit Klubs aus Polen, der Niederlande und der 2. Bundesliga in Verbindung gebracht. Für den FC besonders ärgerlich: Limnios hat die Geißböcke bei der Verpflichtung drei Millionen Euro Ablöse gekostet. In Köln konnte sich der Außenbahnspieler nie durchsetzen.

Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Moukoko im Kölner Fokus?

Noch im Sommer betonte FC-Sportdirektor Christian Keller, man wolle keinen neuen Stürmer verpflichten, der aktuelle Kader sei stark genug. Nach dem elften Spieltag der Fußball-Bundesliga deutet viel darauf hin, dass der Sportdirektor mit der Beurteilung ein wenig daneben gelegen habe. Und dem Vernehmen nach hat es auch im Sommer durchaus Versuche gegeben, einen neuen Stürmer zu verpflichten. So berichtete die Sportbild erst in der vergangenen Woche, dass der FC beim Versuch, Youssoufa Moukoko unter Vertrag zu nehmen, abgeblitzt sei. Der FC sei zu spät gekommen, Moukoko habe sich gegen einen schnellen Wechsel entschieden, wolle sich bei Dortmund durchsetzen. Das generelle Interesse bestätigte Steffen Baumgart am Montag.

Wie nun die „Bild“ berichtet, ist das Interesse an dem Stürmer, der sich aktuell gemeinsam mit Eric Martel und Jan Thielmann mit der U21 auf Länderspielreise befindet, nicht abgeklungen. Im Gegenteil. Der Stürmer soll auf der Wunschliste der Kölner ganz oben stehen. Nachdem der BVB im vergangenen Sommer mit Niclas Füllkrug einen weiteren Stürmer vor die Nase gesetzt bekommen hat, hätte ein Wechsel schon damals in der Theorie durchaus Sinn machen können, zumindest mit einigen Monaten Abstand. So wäre der Angreifer beim FC auf Einsatzzeit gekommen, die er nun wie eigentlich damals schon erwartbar bei Dortmund nicht bekommt. Insgesamt kommt der 18-Jährige auf sechs Einsätze in der Liga, spielte 118 Minuten. Dass es aktuell Kontakt zwischen Moukoko und dem FC gebe, dementierte Baumgart aber ebenfalls am Montag.

Moukoko kommt erst auf 118 Liga-Minuten

Der FC ist auf der Suche nach einem gefährlichen Angreifer. Mit insgesamt nur acht Toren, davon zwei durch einen Stoßstürmer, verfügen die Kölner über den schlechtesten Angriff der Liga. „Ich glaube, dass wir insgesamt gucken müssen: Wenn wir Spieler holen – und jetzt äußere ich einen Wunsch – dann sollten es Spieler sein, die ich nicht mehr entwickeln muss, sondern die in der Bundesliga gespielt haben. Und nicht jemanden, der vielleicht irgendwann mal hilft“, hatte FC-Trainer Steffen Baumgart vergangene Woche gesagt. Am vergangenen Sonntag hatte wiederum Christian Keller betont, ein neuer Stürmer stände ganz oben auf der Agenda. Möglicherweise erhofft sich der Stürmer mehr Einsatzzeit bei einem anderen Bundesligisten, der BVB wirkt auch alles andere als glücklich mit dem Angreifer.

Ein Wechsel von Moukoko erschien ohnehin unrealistisch. Ein Kauf des Stürmers kommt nicht in Frage. Das Online-Portal Gool-ai berechnet den Marktwert des Youngsters auf knapp 19 Millionen Euro. Moukoko hat beim BVB erst Anfang des Jahres einen hochdotierten Vertrag bis 2026 unterschrieben. Sein Gehalt wird auf 3.5 Millionen Euro plus diverse Boni geschätzt. Wenn überhaupt wäre eine Leihe in Frage gekommen. Der FC würde dann einen Teil dieser Summe übernehmen und vermutlich auch ein geringe Ablöse bezahlen müssen. Ohnehin schwebt über dieser Entscheidung noch die mögliche Transfersperre wie ein Damoklesschwert. Experten gehen davon aus, dass der FC noch vor der Winterpause mit einem Registrierungsverbot von einer Transferperiode belegt wird. Damit schwebt der FC einmal mehr im Ungewissen. Am vergangenen Sonntag betonte Keller, dass das wiederum Transferverhandlungen nicht erleichtere. Die Erfahrung machte der FC bekanntlich im Sommer mit Benedict Hollerbach, der den Kölnern noch von der Angel gesprungen ist. Ähnlich soll es sich auch bei einem Sechser verhalten haben.

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Interesse an Chabot?

Wie „Sport1“ berichtet, haben neben Teams aus der Premier-League auch einige Top-Klubs der Bundesliga den Spieler auf dem Zettel. Um welche Vereine es sich dabei handelt, nennt das Online-Portal des TV-Senders nicht. Fakt ist aber, dass Chabot bereits seit der vergangenen Saison einer der besten Innenverteidiger der Liga ist. Der 25-Jährige hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten in seiner Premierensaison für die Kölner in der vergangenen Spielzeit einen Stammplatz erarbeitet. Das Interesse anderer Klubs kommt also alles andere als überraschend und war nur eine Frage der Zeit.

Im Winter 22 war Chabot von Sampdoria Genua ausgeliehen worden. Der Abwehrspieler kam in der Rückrunde allerdings nur zu vier Einsätzen, davon zwei in der Startelf. „Ich habe erst einmal gebraucht, um mich an die Liga, das Tempo zu gewöhnen“, sagte Chabot im Sommer in einem Sky-Interview. In der vergangenen Saison steigerte sich Chabot und wurde zum Stammspieler, auch aufgrund der Verletzung von Luca Kilian. Nicht nur das, der Innenverteidiger war absoluter Leistungsträger, mit erstaunlich wenigen Ausreißern nach unten. Und er war einer der zweikampfstärksten Abwehrspieler der Liga. Der FC verpflichtete Chabot im Früh-Sommer fest.

An die Leistung der vergangenen Saison konnte der 25-Jährige trotz der Krise in der neuen Spielzeit nahtlos anknüpfen. Aktuell kommt der 25-Jährige auf eine Zweikampfquote von rund 66 Prozent – er gewinnt zwei von drei seiner Duelle. Zudem kommen nahezu neun von zehn Pässen zu seinen Mitspielern. In dieser Saison stand Chabot in allen Spielen der Kölner auf dem Platz, wurde nur aufgrund einer muskulären Verletzung gegen Frankfurt vorzeitig ausgewechselt. Chabot hält gemeinsam mit Timo Hübers die FC-Defensive zusammen. Nicht umsonst haben die Kölner trotz des Tabellenplatzes erst 15 Gegentore kassiert. Der Vertrag des Abwehrspielers läuft noch bis 2026, der Marktwert liegt laut Experten bei rund fünf Millionen Euro. Mögliche Kölner Abgänge wären nicht von einer möglichen Transfersperre betroffen. Aktuell ist es aber trotz der klammen Kassen und gerade wegen der drohenden Sanktion eher unwahrscheinlich, dass die Kölner ihren Abwehrchef ziehen lassen werden.

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Pedersen wechselt nach Wales

Die Meldung ploppte Ende Juli auf. Ein Fanblog des walisischen Fußballvereines Swansea City war sich sicher, Kristian Pedersen würde den FC verlassen und sich Swansea anschließen. Tatsächlich ist planetswans.co.uk recht gut informiert und lag mit zwei der angekündigten drei Transfers Richtung City goldrichtig. Einzig der Wechsel von Kristian Pedersen bewahrheitete sich nicht. Noch nicht. Denn der Däne fehlte am Donnerstag beim Training, gut möglich, dass er den FC also kurz vor Transfer-Schluss wie erwartet verlässt. Pedersen wird beim FC keine große Rolle mehr spielen. Als sich damals der Wechsel andeutete, wusste Kristian Keller weder von einem Angebot, noch von einem Medizincheck, den der Blog bereits verkündet hatte. „Ich kann nicht ausschließen, dass sich der Club noch bei uns meldet“, sagte der Sportchef aber auch. Tatsächlich ist ein Transfer des Dänen nun durchaus wahrscheinlich. Der 19-jährige Max Finkgräfe hat Pedersen schon jetzt den Rang abgelaufen und ist der Backup von Leart Pacarada, der auf der linken Abwehrseite gesetzt ist.

Noch vor wenigen Tagen hatte Steffen Baumgart unter anderem Kristian Pedersen als einen Ersatz auf der Innenverteidiger-Position vorgeschlagen, falls die drei „Bundesliga tauglichen“ Innenverteidiger nicht reichen würden. Durch die Verpflichtung von Dominique Heintz ist auch diese Position besetzt. Da Heintz in Bochum auch auf der Position des Linksverteidigers gespielt und Pedersen schon am vergangenen Samstag auf der Tribüne Platz genommen hat, deutet viel auf einen Abgang hin. Für den Dänen scheint es zurück Richtung Großbritannien zu gehen. Der Däne spielte von 2018 bis 2022 für Birmingham City. Swansea hat mittlerweile den niederländischen Linksverteidiger Nathan Tjoe-A-On unter Vertrag genommen. Da die „Swans“ aber zwei Linksverteidiger abgegeben haben, soll noch ein weiterer Spieler für diese Position gefunden werden. Dabei könnte es sich um Pedersen handeln.

Der 28-Jährige Linksverteidiger war im vergangenen Sommer zum FC gewechselt, konnte sich gegen Jonas Hector aber erwartungsgemäß nicht durchsetzen. Pedersen kam in der vergangenen Spielzeit auf 14 Einsätze, allerdings nur auf sechs in der Liga, davon wurde er wiederum drei Mal eingewechselt.

Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Update: Dominique Heintz hat beim FC unterschrieben

Dominique Heintz steht unmittelbar vor der Unterschrift beim 1. FC Köln. Nach unseren Informationen soll der Verteidiger bereits am Donnerstag bei den Geißböcken offiziell vorgestellt werden. Noch in der vergangenen Woche hatte FC-Trainer Steffen Baumgart gesagt, er wäre auch nach dem Abgang von Nikola Soldo mit dem Kader zufrieden, man halte aber die Augen offen. Schließlich könne man die Vakanz intern auffangen. Tatsächlich geht Köln aber ebenfalls nach Aussage von Baumgart mit nur drei Bundesliga tauglichen Innenverteidigern in die Saison. Ein „Lassen wir uns überraschen“, konnte sich der Coach ebenfalls nicht verkneifen. Der Transfer von Dominique Heintz kommt allerdings nicht überraschend. Schon Mitte August hatte unter anderem die „Bild“ über einen möglichen Wechsel des Innenverteidigers spekuliert. Nun fehlt nur noch die offizielle Bestätigung.

Der 30-Jährige spielte von 2015 bis 2018 für den FC. Über den SC Freiburg landete der Innenverteidiger beim FC Union Berlin. Dort kam Heintz nur selten zum Einsatz und wurde in der Rückrunde der vergangenen Saison an den VfL Bochum ausgeliehen. Auch nach seiner Rückkehr nach Berlin würde Heintz wohl nur auf wenig Einsatzzeit kommen. Aufgrund seiner geringen Chancen sollte Heintz für den FC durchaus bezahlbar sein. Der Innenverteidiger hat bei Union noch Vertrag bis 2024.

Eine Lösung im Fall Faride Alidou scheint in Sicht

Update: Alidou hat beim FC unterschrieben

Noch am vergangenen Montag äußerte FC-Trainer Steffen Baumgart einen Wunsch – wenn auch indirekt. Der Kölner Coach betonte, dass ihm einfach drei, vier schnelle Leute im Kader fehlen würden. Und das war eben in jener Begegnung deutlich zu sehen. Nach dem Ausfall von Linton Maina fehlt auf den Außenbahnen das Tempo. So sehr, dass Baumgart Neuzugang Rasmus Carstensen kurzfristig von einem rechten Verteidiger zu einem rechten Offensivspieler umfunktionierte – allerdings ohne zählbaren Erfolg. Dass die Kölner sich nach einem neuen Offensivspieler, der eben jenes Leistungsattribut mitbringt, ist bekannt. Auch ein Name geistert seit Wochen durch das Geißbockheim: Faride Alidou von Eintracht Frankfurt. Die Verpflichtung scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. So sollen sich der Verein und der U21-Nationalspieler bereits geeinigt haben.

Wie berichtet, hängt der Deal nach wie vor an einer Kaufoption, die der FC gerne im Vertrag verankert haben will, Frankfurt aber ablehnt. Dennoch könnte schon bald Bewegung in die Causa kommen. Bei einer Pressekonferenz der Hessen äußerte sich Markus Krösche zu der Personalie. „Es ist wichtig, dass Faride Spielpraxis bekommt“, sagte der Sportchef und Freund von Steffen Baumgart. Und auf die Frage, ob es zu dem Wechsel nach Köln kommen würde. „Das kann passieren“, sagte der 42-Jährige lächelnd. „Es kann sein, dass wir da eine Lösung finden.“ Ein Dementi hört sich anders an. Zu der möglichen Kaufoption wolle sich Krösche nicht festlegen. „Wir sind noch nicht in dem Status, über Details zu sprechen.“ Die Lösung könnte – wie der „Kicker“ berichtet – eine Rückkaufoption der Frankfurter sein. In diesem Fall würde der FC die Kaufoption ziehen können und Frankfurt den FC im Grunde auskontern. Dann müssten die Hessen aber eine höhere Ablöse bezahlen. Laut Sport1-Informationen soll sich die Kaufoption zwischen drei und vier Millionen Euro bewegen, die Rückkaufoption bei fünf bis sechs Millionen Euro.

Alidou nicht beim Eintracht-Training

FC-Trainer Steffen Baumgart wollte am Donnerstag eine Einigung nicht bestätigen. „Ich bin mir sicher, dass wir uns um einen Offensivspieler bemühen“, sagte der Kölner Coach. „Aber dass da eine Einigung vorliegen soll, ist bei Weitem nicht so.“ Fakt ist: Die Kölner suchen händeringend nach einem schnellen Spieler, den sie in Faride Alidou gefunden haben. Der Spieler will sich beim FC entwickeln, die Frankfurter wollen, dass der Akteur Spielpraxis erhält. Eine Lösung scheint also nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Der schnelle Offensivspieler ist bei den Hessen in der vergangenen Saison nicht wirklich glücklich geworden, kam auf insgesamt 15 Kurzeinsätze mit nur einer Torvorlage. Immerhin erzielte Alidou ein Tor in der Champions League gegen Tottenham. Zu den Stärken des 22-Jährigen gehören die progressiven Läufe, Läufe in die Tiefe und ein starkes Eins-gegen-eins. Der gebürtige Hamburger passt also perfekt in das Anforderungsprofil der Geißböcke. Und: Alidou nahm am Donnerstag nicht mehr am Training der Eintracht teil.

Soldo vor Wechsel

Nikola Soldo steht offenbar vor einem Wechsel. Am Mittwoch hatte der Abwehrspieler bereits beim Mannschaftstraining gefehlt. Wie die „Bild“ berichtet, steht der Innenverteidiger unmittelbar vor einem Wechsel zum 1. FC Kaiserlautern in die 2. Bundesliga. Zuletzt hatten die Verantwortlichen immer wieder gesagt, dass sie Soldo keine Steine in den Weg legen würden. Im Gegenteil: Steffen Baumgart hatte zuletzt betont, dass er nur noch über drei Innenverteidiger mit Bundesliga-Niveau verfüge. Neben den Stammverteidiger Timo Hübers und Jeff Chabot meinte der Coach Luca Kilian. Soldo galt somit schon länger als möglicher Transferkandidat.

Der Innenverteidiger war in einer Nacht- und Nebelaktion im vergangenen Sommer an den Rhein geholt und sogar erst nach dem Ende des Deadline-Days vorgestellt worden. Beim FC konnte sich der Sohn von Ex-FC-Profi Zvonimir Soldo nicht durchsetzen, kam in der Vorsaison auf sieben Bundesliga- sowie vier Conference-League-Einsätze. Bei der U21-EM wollte er sich mit Kroatien für weitere Aufgaben bewerben, Soldo spielte nicht eine einzige Minute, Kroatien schied wie Deutschland in der Gruppenphase aus. Ob der FC den Innenverteidiger verleiht oder verkauft, ist noch offen. Beide Varianten sind denkbar. So oder so werden die Kölner dann mit großer Wahrscheinlichkeit auch selbst noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden müssen. Die Online-Plattform Gool.ai berechnet den Marktwert des Kroaten auf 1,8 Millionen Euro.

Keller dementiert Ljubicic-Gerücht

Christian Keller hat am Abend die Gerüchte um einen möglichen Wechsel von Dejan Ljubicic Richtung Wolfsburg ausgeschlossen. Am Rande des Fußball-Talks der „Rheinischen Post“ sagte Keller, dass der Österreicher in der kommenden Saison definitiv in Köln spiele.

Dejan Ljubicic vor dem Absprung? (dementiert)

Laut Sky befinden sich der 1. FC Köln und der VfL Wolfsburg bereits in Verhandlungen und Dejan Ljubicic soll das Gespräch mit den Kölner Verantwortlichen gesucht haben. Demnach habe der 25-Jährige um die Freigabe gebeten. Ein Wechsel des Österreichers wäre ein herber Schlag für die Kölner. Nach dem Abgang von Ellyes Skhiri war Ljubicic einer der Kandidaten für die Doppelsechs. Laut dem Online-Portal Gool.ai ist Ljubicic aktuell der wertvollste Spieler des FC. Das Portal berechnet den Marktwert des Mittelfeldspielers auf gut acht Millionen Euro. Laut Sky ist eine Ablöse von acht bis zehn Millionen Euro im Gespräch. Ob die Kölner den Spieler für diese Summe ziehen lassen, ist aber zu bezweifeln. Ljubicic verfügt dem Vernehmen nach nicht über eine Ausstiegsklausel.

In der vergangenen Saison stand der Österreicher meist in der Startelf. In 33 Pflichtspielen erzielte der laufstarke Mittelfeldspieler acht Tore. Aktuell hat Ljubicic noch Vertrag bis 2025. Der gebürtige Wiener wechselte 2021 zum 1. FC Köln und entwickelte sich schnell zu einer festen Größe bei den Geißböcken. In der vergangenen Saison war Ljubicic lange verletzt ausgefallen und hatte dann Schwierigkeiten, zurück zu alter Form zu finden. In dieser Saison soll dem Österreicher beim FC eigentlich eine wichtige Rolle zukommen. Am Mittwoch konnte Ljubicic nicht mit der Mannschaft des 1. FC Köln trainieren. Der Österreicher leidet noch an den Folgen einer Verletzung aus dem Test gegen den FC Nantes.

Hat der FC doch noch Interesse an einem Sechser?

Wie das schweizer Portal 4-4-2.ch berichtet, soll der FC Interesse an einer Leihe Charles Pickel von Cremonese haben. Der Mittelfeldspieler ist mit dem italienischen Klub abgestiegen und sucht eine neue Herausforderung in der Bundesliga. Neben dem FC soll auch der VfB Stuttgart bereits ein Angebot unterbreitet haben. Allerdings wollen die Schwaben den 26-Jährigen fest verpflichten. Pickels ist ein ähnlicher Spielertyp wie Ellyes Skhiri und war 2021 bereits bei den Kölnern im Gespräch. Pickel hat noch Vertrag bis 2026, der Marktwert liegt bei rund zwei Millionen Euro. Offenbar haben die Schwaben aktuell die Nase vorne. Spannend: Liegt Cremonese wirklich ein Angebot von den Kölnern vor, scheint der FC doch noch an der Verpflichtung eines Sechser interessiert zu sein.

FC hat Carstensen auf der Liste (30. Juli) – Update: Carstensen bereits in Kön

Wie mehrere belgische Medien berichten, hat der 1. FC Köln Interesse an Rasmus Carstensen. Der Kontakt bestehe dem Vernehmen nach schon länger. So berichtet die seriöse Tageszeitung „Het Belang van Limburg„, dass der FC als einer von mehreren Bundesligisten Interesse an einer Verpflichtung von Rasmus Carstensen habe. Demnach habe der Rechtsverteidiger aufgrund der starken Konkurrenz beim KRC Genk kaum Aussicht auf Einsätze. Der belgische Erstligist kann sich eine Leihe des 22-Jährigen gut vorstellen und hat damit einige internationale Erstligisten auf den Plan gerufen. So offenbar auch den FC, der weiterhin nach einem Backup für Benno Schmitz sucht. FC-Trainer Steffen Baumgart betonte zuletzt, dass er einen Spieler suche, der Schmitz herausfordere.

Update: Mittlerweile hat der Abwehrspieler den Medizin-Check in Köln absolviert. Die Unterschrift steht noch aus.

FC weiter auf der Suche nach einem Rechtsverteidiger

Der dänische U21-Nationalspieler, der am Samstag in Molenbeek nicht zum Kader des KRC gehörte, wurde bei Silkeborg IF ausgebildet. 2019 gelang dem Rechtsverteidiger der Sprung in den Profikader. Sowohl in der zweiten als auch in der ersten Liga war er Stammspieler bei seinem Heimatklub. Im vergangenen Sommer wechselte Carstensen für rund drei Millionen Euro zum KRC Genk. Dort konnte sich der 22-Jährige allerdings nicht durchsetzen. In der ersten Liga kam Carstensen auf gerade einmal vier Einsätze, erhielt ganze 47 Minuten Spielzeit. Neun Mal stand der Abwehrspieler bei der zweiten Mannschaft in der 2. belgischen Liga auf dem Platz. 17 Mal lief Carstensen für die U21 der Dänen auf. In der U20 spielte er sogar gemeinsam mit FC-Neuzugang Jacob Christensen.

Aktuell wird der Marktwert von dem Online-Portal transfermarkt.de auf 1,5 Millionen Euro eingeschätzt. Carstensen hat bei dem belgischen Erstligisten allerdings noch bis 2026 Vertrag. Ist der FC an einem Kauf interessiert, wäre also eine Ablöse für den Rechtsverteidiger fällig. Zuletzt hatte Baumgart FC-Youngster Meiko Wäschenbach auf der Position getestet. Der U19-Pokalsieger machte seine Sache auch gut, dennoch will der FC noch einmal auf der Verteidigerposition tätig werden.

Pedersen vor dem Absprung? (29. Juli)

Am Samstag spielte Kristian Pedersen noch für den 1. FC Köln das Testspiel gegen Erzgebirge Aue, am kommenden Wochenende könnte er ein Spiel in der EFL Championship gegen seinen Ex-Klub Birmingham City bestreiten – und das mit Swansea City. Das berichten zumindest einige walisische Online-Portale, unter anderem das gut informierte Portal planetswans.co.uk. Am Nachmittag hatte Swansea-Trainer Michael Duff angekündigt, dass schon in den kommenden Tagen drei Spieler den Medizincheck bei Swansea absolvieren werden. Namen wollte der 45-Jährige nicht nennen. Allerdings sind zwei Spieler schon bekannt. So berichteten unter anderem die BBC sowie zuvor planetswans, dass es sich um Carl Rushworth and Harrison Ashby handeln soll.

Der dritte Spieler sei laut der walisischen Portale Kristian Pedersen. So heißt es, dass der Linksverteidiger bereits in den kommenden Tagen zur medizinischen Untersuchung in Wales erwartet werde und tatsächlich eine Option für die Begegnung gegen Birmingham sei. Pedersen kam im vergangenen Sommer zum FC, absolvierte in der Bundesliga sechs, insgesamt 14 Spiele für die Geißböcke. Der Vertrag des 28-Jährigen läuft noch bis zum kommenden Sommer. Pedersen war aber Anfang des Jahres noch verletzt. Tatsächlich hatten die Kölner Verantwortlichen immer betont, dass man mit Spielern spreche, die mit ihrer Situation unglücklich seien. Gegen Jonas Hector hatte Pedersen keine Chance und nun hat Leart Paqarada auf der linken Seite ebenfalls die besseren Karten. Zudem drängte sich zuletzt Max Finkgräfe auf. Der Youngster spielte zwar eine überragende Vorbereitung und sich ins Blickfeld, ob der 19-Jährige aber schon das Zeug zum Backup von Paqarada hat, ist fraglich.

So müssten die Kölner möglicherweise auch noch auf der linken Abwehrseite einen weiteren Verteidiger suchen. Eine Alternative könnte dann auch wieder Noah Katterbach werden. Der Verteidiger erholt sich von seinem Kreuzbandriss. Er war trotz der Verletzung weiterhin mit dem Hamburger SV in Verbindung gebracht worden. Immerhin würde der FC aktuell noch eine Ablöse erzielen. Allerdings liegt den Geißböcken noch kein Angebot vor und beim FC weiß man nichts von einer medizinischen Untersuchung des Dänen.

Der FC ist offenbar an Tomas Vaclik interessiert (27. Juli)

Wie tschechische Medien übereinstimmend berichten, hat der FC sein Interesse an Tomas Vaclik bekundet. Der 34-jährige Keeper war zuletzt in der zweiten englischen Liga bei Huddersfield Town unter Vertrag, ist zurzeit aber vereinslos. Laut der Medienberichte soll der FC ein konkretes Angebot unterbreitet haben. Der 54-fache Nationalspieler lief unter anderem für den FC Basel, den FC Sevilla und Olympiakos auf. Zunächst hatte das Online-Portal infotbal.cz berichtet. Der FC könnte also offenbar auf der schwierigen Suche nach einer neuen Nummer zwei fündig geworden sein.

Die Suche gestaltete sich zuletzt kompliziert, da der FC ein klares Anforderungsprofil an die neue Nummer zwei hat. Demnach soll der Keeper erfahren genug sein, um im Notfall auf Bundesliga-Niveau einzuspringen, im besten Fall Marvin Schwäbe dabei auch noch fordern. Zudem ist die Rolle der Nummer zwei hinter Schwäbe klar definiert und der Keeper muss sich im Klaren sein, dass er in der kommenden Spielzeit hinter Jonas Urbig sogar nur noch die Nummer drei sein würde. Mit seinen Stationen in England, Spanien, der Schweiz und der Champions League sowie als Nationaltorwart Tschechiens dürfte er zumindest über die Erfahrung und Qualität verfügen, Schwäbe im Notfall zu ersetzen. Ob sich Vaclik mit dem Status der Nummer zwei und später als Nummer drei arrangieren kann, ist offen. Gut möglich, dass der Keeper für ein Jahr an den Rhein wechselt.

Vaclik gab 2012 sein Debüt in der tschechischen Nationalelf. Unter anderem spielte er die Europameisterschaft 2020 (2021). Zuletzt lief er für Tschechien im Juni im Freundschaftsspiel gegen Montenegro auf, Tschechien gewann 4:1. Allerdings ist der 34-Jährige hinter Tomas Koubek und Jiri Pavlenka nur noch die Nummer drei. Mit dem FC Basel gewann Vaclik 2014 in der Champions League auch dank seiner überragenden Leistungen gegen den FC Liverpool. 2020 gewann er mit dem FC Sevilla die Europa League, allerdings als Reservist. Für den Tschechen geht es aber auch um die Teilnahme an der EM 2024. Ein Aspekt, der gegen einen Wechsel nach Köln und das Dasein als Nummer zwei spricht.

Hat der FC Interesse an Fran Tudor? (12. Juli)

Noch am vergangenen Montag benannte Christian Keller die beiden großen Baustellen in Sachen Kaderplanung. Neben einem zweiten Torhüter, suche der FC weiterhin dringend nach einem Rechtsverteidiger. Glaubt man dem kroatischen Online-Portal Germanijak.hr könnten die Kölner auf dieser Position fündig geworden sein. Demnach habe der FC Interesse an Fran Tudor. Der 27-Jährige spielt aktuell für Raków Częstochowa in der polnischen Ekstraklasa und wurde gerade erst zum besten Defensivspieler Polens gewählt. In der vergangenen Saison kam der Kroate in 42 Pflichtspielen zum Einsatz, erzielte fünf Treffer und bereitete acht vor.

Foto: picture-alliance.de

Wie Germanijak.hr berichtet, hat Köln Interesse, das Portal schätzt die Ablöse des 27-Jährigen allerdings auf 2,5 Millionen Euro ein. Fraglich, ob der FC diese stolze Summe für den Backup für Benno Schmitz bezahlen will. Seit 2020 spielt Tudor für den aktuellen polnischen Meister. Zuletzt hatte der 27-Jährige betont, dass er sich einen Wechsel in eine Top-Liga durchaus vorstellen könne, dieser aber nicht nur an ihm läge. Tudor ist eigentlich im rechten Mittelfeld zu Hause, interpretiert die Rolle recht defensiv und spielte zuletzt auch häufig auf der rechten Verteidigerposition. Das Online-Portal Gool.ai berechnet den Marktwert des 27-Jährigen auf 2,26 Millionen Euro. Noch am Dienstagabend war Tudor für seinen Club in der Champions-League-Quali als rechter Mittelfeldspieler im Einsatz. Raków Częstochowa gewann 1:0 gegen Flora Tallinn.

Das Portal Germanijak.hr hatte im vergangenen Jahr als erstes über die bevorstehende Verpflichtung von Nikola Soldo berichtet. Schon im Winter gab es Gerüchte über einen Wechsel in die Bundesliga, Tudor wurde unter anderem mit Union Berlin in Verbindung gebracht. Köln hatte Kingsley Schindler ein Angebot zur Vertragsverlängerung gemacht. Der gebürtige Hamburger hatte aber abgelehnt. Zuletzt betonte Steffen Baumgart, dass er nicht an den Verbleib des 30-Jährigen glaube.

Wie geht es weiter mit Kingsley Schindler?

(*10. Juli) Wie die türkische Fachzeitschrift Fanatik berichtet, steht Kingsley Schindler auf der Liste von Trabzonspor. Nicht nur das: Die Zeitschrift berichtet, dass der siebenmalige türkische Meister die erste Adresse für den 30-Jährigen sein soll. So stehe Trabzonspor vor der Verpflichtung von zwei ausländischen Spielern. Einer soll laut Artikel Schindler sein. Mitte Juni gab es bereits Berichte über einen möglichen Wechsel in die Türkei. Damals galt Samsunspor als Topkandidat. Doch der Aufsteiger soll sich gegen Schindler entschieden haben. Offenbar konnten sich die Parteien nicht einigen.

FC an Keitel interessiert?

(*28.6.) Auf der Suche nach einem weiteren Mittelfeldspieler soll angeblich Yannik Keitel auf die Liste der Köln geraten sein.

Das berichtet Sky. Der U21-Nationalspieler schied zuletzt bei der Europameisterschaft in Georgien und Rumänien mit der DFB-Auswahl aus. Nun könnte laut des Berichts ein Wechsel nach Köln erfolgen. Dort sucht der FC nach wie vor nach einem Ersatz für Ellyes Skhiri. Laut Sky kann sich der Mittelfeldspieler zumindest einen Wechsel nach Köln durchaus vorstellen. Offenbar hat es bereits erste Gespräche gegeben. Aufgrund der EM kam es aber zu keinen weiteren Gesprächen, die könnte es nun geben. Keitel spielte bei der EM in den drei Gruppenbegegnungen, absolvierte für den SC Freiburg in der vergangenen Saison 31 Pflichtspiele und bereitete drei Tore vor. In der Startelf stand der 23-Jährige nur acht Mal.

Allerdings steht der Mittelfeldspieler auch bei anderen Bundesligisten hoch im Kurs. Unter anderem soll der VfB Stuttgart Interesse am dem Spieler des SC Freiburg haben. Keitel hat im Breisgau noch bis zum Sommer 2024 Vertrag. Er befindet sich also in einer guten Verhandlungsposition. Die Online-Plattform Gool.ai berechnet den Marktwert des 23-Jährigen auf 2,76 Millionen Euro. Update: Der FC will keinen Sechser mehr verpflichten…

Zieht es Timo Horn nach Florenz?

Auf der Suche nach einer neuen Nummer eins soll der AC Florenz auch auf Timo Horn gestoßen sein. Das berichtet das italienische Fachmagazin „Corriere dello Sport„. Die Position ist bei dem italienischen Erstligisten umstritten, Horn wäre eine Option. Aber offenbar eine von mehreren. Unter anderem nennt das Fachmagazin Alphonse Areola von West Ham United als möglichen neuen Keeper. Auch Dominik Livakovic von Dinamo Zagreb sei eine Option. Für Horn spricht allerdings, dass er nach dem Auslaufen seines Vertrags ablösefrei zu haben wäre.

Horn war in der Spielzeit 21/22 aufgrund einer Verletzung zur Nummer zwei hinter Marvin Schwäbe worden. Der Keeper nahm den Zweikampf nach seiner Genesung an, konnte sich aber gegen Schwäbe nicht mehr durchsetzen. „Ich hatte ursprünglich auch mal die Idee, ein Leben lang beim FC zu bleiben, jetzt haben sich die Dinge anders entwickelt, was man auch nicht einplanen kann. Ich habe die Entscheidung wohlüberlegt getroffen und will nochmal eine neue Herausforderung annehmen“, sagte Horn im Mai dem Express.

Nach 21 Jahren beim FC sucht der Keeper eine neue Herausforderung, geht aber nicht im Groll. „Die letzten zwei Jahre sind sehr, sehr gut gelaufen. Wenn man die persönliche Situation außen vor lässt, waren das tolle Momente, die man miterleben durfte. Aber trotz alledem ist es für mich der Anspruch gewesen, selbst zu spielen.“ Der 30-Jährige soll allerdings einen Wechsel in die Nähe von Köln bevorzugen.

Schindler vor Wechsel in die Türkei?

Geht jetzt alles ganz schnell? Wie das türkische Nachrichten-Portal Denge Gazetesi berichtet, haben Kingsley Schindler und Samsunspor eine „grundsätzliche“ Einigung erzielt. Das offizielle Statement sei nur noch eine Frage der Zeit, berichtet dengegazetesi.com.tr. Schon seit Tagen macht das Gerücht die Runde, dass Trainer Hüseyin Eroğlu ein Auge auf den 29-Jährigen geworfen habe und ihn zu dem Süper-Lig-Aufsteiger lotsen wolle. Der Trainer soll sogar beim letzten Saisonspiel gegen die Bayern in Köln gewesen sein. Die Gerüchte konkretisieren sich offenbar. Laut dem Portal soll Schindler einen Zweijahresvertrag in der Türkei erhalten.

Der FC hatte dem Außenbahnspieler ebenfalls ein Angebot unterbreitet. Das hatte Sportdirektor Christian Keller erst vor wenigen Tagen in einer Medienrunde bestätigt. Laut der „Bild“ müsste der 29-Jährige aber auf einen Teil seines Gehalts verzichten. Für den frisch gebackenen Nationalspieler Ghanas wird es auch darum gehen, viel Spielpraxis zu sammeln, um eine Chance auf den Afrika-Cup zu haben. Beim letzten Qualifikationsspiel am Sonntag gegen Madagaskar war Schindler nicht zum Einsatz gekommen. Beim FC würde er wohl auch in der kommenden Saison nicht über die Rolle des Jokers hinauskommen. Für Köln spielte der gebürtige Hamburger insgesamt 70 Mal und erzielte zwei Tore.

Schnappt sich Milan Ellyes Skhiri?

Lange war es still um Ellyes Skhiri, jetzt kommt offenbar doch Bewegung in einen Transfer des Mittelfeldspielers, der am Abend mit Tunesien in einem Freundschaftsspiel gegen Algerien spielt. Erstaunlich viel Bewegung. Es war so still, dass sich einige FC-Fans durchaus Hoffnung auf einen Verbleib des 28-Jährigen gemacht haben. Wie tuttomercatoweb.com berichtet, hat der AC Milan Ellyes Skhiri ein Angebot unterbreitet. Das Fußball-Online-Portal macht auch sehr konkrete Angaben: Demnach soll Skhiri einen Dreijahresvertrag erhalten und jährlich zwei Millionen Euro verdienen. Angeblich besteht zudem die Option auf ein weiteres Jahr. Der ebenfalls gut informierte Twitter-Dienst „Milan Posts“ widerspricht der Meldung allerdings vehement und macht die Verwirrung komplett. Milan habe andere Ideen für das Mittelfeld. Unter anderem ist Carney Chukwuemeka von Chelsea beim AC schon lange Gespräch. 

picture-alliance/AP Photo/Stas Filippov

Andere italienische und tunesische Quellen berichten von einem ähnlichen Angebot des FC Sevilla. Skhiri hatte in der Vergangenheit immer wieder betont, er wolle den nächsten Schritt auf der Karriereleiter gehen und zudem international spielen. Mailand und Sevilla würden demnach passen. Laut tuttomercatoweb.com, das an der ursprünglichen Meldung bislang festhält, hat sich der 28-Jährige allerdings Bedenkzeit erbeten, weil ihm auch ein Angebot von Crystal Palace vorliegen soll und er den Wunsch habe, in England zu spielen. Gegen Palace spricht allerdings der Tabellenplatz. Die Eagles schlossen die Saison als Elfter ab. Neben Mailand und Sevilla soll auch weiterhin die AS Roma an einer Verpflichtung interessiert sein, genauso wie der FC Valencia und Sporting Lissabon.

Vor einem Jahr spielte Skhiri noch im Rahmen des Telekom-Cups gegen den AC Milan. Der FC verlor 1:2. Beide Treffer für Milan erzielte der Weltmeister von 2018 Oliver Giroud, für den FC traf Florian Dietz.

Was ist dran am Vipotnik-Interesse?

Wie das Online-Portal fussballtransfer.com berichtet, soll auch der FC im Buhlen um den Stürmer den Hut in den Ring geworfen, Kontakt zu Maribor aufgenommen haben und sich damit in eine illustre Runde von Bundesligisten einreihen. Eine weitere Quelle nennt das Portal nicht. In den vergangenen Tagen und Wochen hat es bereits Interesse von zahlreichen deutschen Klubs wie Hertha BSC, der TSG Hoffenheim, Borussia Mönchengladbach, dem FC Augsburg und dem Hamburger SV gegeben. Laut dem Portal steigen offenbar nun auch Köln, Stuttgart und Freiburg in den Poker mit ein. Neben den Bundesligisten ist halb Europa – unter anderem Girondins Bordeaux und Betis Sevilla – an dem 21-Jährigen interessiert. Und offenbar auch der FC Metz. Wie das slowenische Portal Ekipa berichtet, steht ein Wechsel nach Frankreich kurz bevor.

Das Interesse halb Europas kommt nicht von ungefähr. Vipotnik erzielte in 38 Pflichtspielen 23 Tore für Maribor. Der Angreifer scheiterte allerdings im Sommer mit seinem Club in der Champions-League-, in der Eruopa-League- und anschließend in der Conference-League-Qualifikation. In Slowenien durchlief Vipotnik seit der U17 sämtliche Nationalmannschaften, ist aktuell A-Nationalspieler. Der Vertrag des Angreifers läuft noch bis 2024. Wie berichtet, empfehlen auch die Datenscouts von Global Soccer Network den Slowenen dem FC. Die Experten berechnen das Potenzial des Knipsers auf „internationale Klasse“. transfermarkt.de schätzt den Marktwert auf zwei Millionen Euro ein, Maribor will laut fussballtransfer.com 3,5 Millionen Euro haben.

Unsere Meinung: Ein Wechsel nach Köln ist eher unwahrscheinlich. Gegen den Transfer spricht neben der geballten Konkurrenz und dem konkreten Angebot von Metz, dass der FC möglichst nach deutschsprachigen Spielern Ausschau hält.

Folgt uns auf:

Skhiri wieder bei Olympique Lyon im Gespräch

Das berichtet Transfer-Experte Rudy Galetti. Zuletzt hatten mehrere Medien berichtet, Skhiri würde einen Wechsel in die italienische Serie A oder die spanische LaLiga anstreben, eine Rückkehr nach Frankreich sei unwahrscheinlich. Laut Galetti habe Lyon das Buhlen um Skhiri aber nicht aufgegeben. Im Gegenteil, das Gefühl sei gut und es habe bereits erste Kontakte zwischen den Parteien gegeben. Man strebe einen Vertrag bis 2026 mit dem Mittelfeldspieler an. Der Kölner Leistungsträger verlässt den FC ablösefrei, nachdem der Vertrag im Sommer ausgelaufen ist.

Der Tunesier, der in Frankreich aufgewachsen ist, war in der Vergangenheit oft mit Lyon und Stade Rennes in Verbindung gebracht worden. Auch einige Bundesligisten – unter anderem Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig – sollen interessiert gewesen sein. Aus Spanien wurden zuletzt der FC Sevilla und aus Italien die AS Rom genannt. Skhiris Marktwert wird auf rund 15 Millionen Euro berechnet. Gegen Lyon spricht allerdings, dass Skhiri eigentlich international spielen wollte. Lyon wurde in der Liga nur Siebter.

Interesse an Daiki Hashioka?

Offenbar hat der FC Interesse an Daiki Hashioka. Der Japaner steht aktuell beim belgischen Klub VV St. Truiden unter Vertrag. Wie FC-Sportdirektor Christian Keller am Freitag in mehreren Interviews bestätigte, soll je nach Verhandlung mit Kingsley Schindler ein weitere Außenverteidiger verpflichtet werden. Hashioka ist ein heißer Kandidat.

picture alliance / PRO SHOTS

Der 24-Jährige könnte der Backup für Benno Schmitz auf der rechten Verteidigerposition werden. Für den VV St. Truiden lief Hashioka 72 Mal auf und bereitete zwölf Treffer vor. Der offensiv ausgerichtete Abwehrspieler war 2021 von Urawa Red Diamonds nach Belgien gewechselt. Wie das belgische Portal voetbalbelgie.be berichtet, wolle sich der dreimalige japanische Nationalspieler nach zwei Jahren weiterentwickeln und der FC habe bereits ein Angebot unterbreitet. Das Online-Portal gool.ai berechnet der Marktwert des Japaners auf 1,77 Millionen Euro, allerdings spricht die Sprachbarriere gegen eine Verpflichtung.

Unsere Meinung: Stand jetzt ist eine Verpflichtung unwahrscheinlich. Viel hängt von Kingsley Schindler ab

Christensen unterschreibt beim FC

Auf der Suche nach einem Ersatz für Ellyes Skhiri ist der FC in Dänemark fündig geworden. Der 1. FC Köln verpflichtet Jacob Christensen vom FC Nordsjælland. Das gab der Klub am Donnerstagnachmittag bekannt. Der 21-jährige Däne wechselt ablösefrei an den Rhein und hat einen Vertrag bis 2026 unterschrieben.

Noch am Morgen äußerten sich auf den Sozialen Medien viele FC-Fans zu Ellyes Skhiri. Mit emotionalen Worten war der Tunesier in der jüngsten Folge der FC-Doku 24/7 zu sehen. Viele Fans wünschten sich einen Verbleib des Sechsers, der offenbar noch keinen neuen Verein gefunden hat. Das dürfte sich wohl zerschlagen. Der FC hat Christensen unter Vertrag genommen. Alles zu der Neuverpflichtung gibt es hier.

Update: Waldschmidt unterschreibt beim FC

Der FC hat einen weiteren Neuzugang für die kommende Saison nun offiziell bestätigt: Der 1. FC Köln hat Luca Waldschmidt verpflichtet. Wie der Klub am Dienstag bestätigte, wird der ehemalige Nationalspieler vom VfL Wolfsburg für ein Jahr ausgeliehen. Der „Kicker“ hatte bereits am Sonntag über den bevorstehenden Wechsel berichtet. Demnach greife unter gewissen Bedingungen eine Kaufpflicht, die Waldschmidt für drei Jahre an den Klub bindet.

Waldschmidt war 2021 von Benfica Lissabon für zwölf Millionen Euro zum VfL Wolfsburg gewechselt und hat bei den Wölfen noch Vertrag bis 2025. In der vergangenen Spielzeit kam der 27-Jährige aber nicht über die Rolle des Edeljokers hinaus. Beim FC erfüllt der Stürmer das Anforderungsprofil, dass Sportdirektor Christian Keller in der vergangenen Woche in einer Medienrunde für einen geplanten Transfer ausgegeben hatte. Keller zeigte sich da schon einer Leihe sehr positiv gegenüber.

Am Montag hatte Waldschmidt zunächst den Medizincheck in Köln absolviert, anschließend am Geißbockheim den Vertrag unterschrieben. Am Dienstagnachmittag hatte der Klub über seine Social-Media-Kanäle das Konterfei eines Spielers mit Lockenpracht mit den Worten „Wen wir hier alles anlocken“ gepostet. Ein erster Hinweis auf Luca Waldschmidt. Die Bestätigung folgte eine knappe Stunde später. „Wir standen schon seit geraumer Zeit mit Luca in Kontakt und freuen uns sehr, dass wir ihn nun für den FC gewinnen konnten. Luca besitzt alle erforderlichen Fähigkeiten, um unserem Spiel im letzten Drittel noch mehr Lösungsqualität und Torgefahr zu geben“, sagte Keller.

Waldschmidt kommt auf sieben DFB-Einsätze

Der gebürtige Siegener ist auf verschiedenen Positionen in der Offensive einsetzbar und erfüllt damit das Anforderungsprofil, das Keller unter der Woche bekannt gegeben hatte. Der FC suche demnach „einen Spieler, der im Idealfall als zweite Spitze und Zehner spielen kann“. Waldschmidt hat sämtliche Junioren-Mannschaft des DFB durchlaufen und kommt auf sieben Einsätze in der A-Nationalmannschaft. Das letzte Spiel bestritt er im November 2020 für die DFB-Elf. Damals unterlag Deutschland Spanien 0:6. 2019 wurde Waldschmidt Torschützenkönig bei der U21-Europameisterschaft.

Waldschmidt begann mit dem Fußballspielen im Alter von fünf Jahren bei SSV Oranien Frohnhausen. Nach weiteren Stationen wechselte Waldschmidt 2010 in die Jugend von Eintracht Frankfurt. Im April 2015 gab er für die Eintracht sein Bundesligadebüt gegen Borussia Dortmund. 2016 folgte der Wechsel zum Hamburger SV, 2018 zum SC Freiburg. Dort gelang dem Angreifer der endgültige Durchbruch. Waldschmidt wurde Nationalspieler und international begehrt. 2020 ging es nach Portugal zu Benfica Lissabon, 2021 folgte der Wechsel zum VfL Wolfsburg und nun offenbar zum FC.

1. FC Köln: Verpflichtung von Benedict Hollerbach steht wohl kurz bevor.

Der Transfer von Benedict Hollerbach nimmt dagegen konkrete Züge an. Der Angreifer hatte beim 2:1-Erfolg von Wehen Wiesbaden im Relegations-Rückspiel gegen Arminia Bielefeld beide Tore erzielt. „Ich hab jetzt Vertrag, der sich durch den Aufstieg um ein Jahr verlängert hat. Ich werde jetzt die Zeit erst einmal genießen, erst einmal vom Fußball abschalten und dann werden wir sehen“, sagte Hollerbach anschließend. Ein klares Dementi hört sich anders an. 

Auch Wehen-Coach Markus Kauczinski wurde am Dienstagabend auf den möglichen Wechsel des 22-Jährigen nach Köln angesprochen. „Wenn er dort hingehen sollte, glaube ich, dass sie einen sehr sehr guten Fang gemacht haben“, sagte er mit einem breiten Grinsen bei Sat1 und deutete damit wohl den FC-Transfer an. Auch Sat1-Moderator Matthias Opdenhövel wiederholte immer wieder, dass nur noch die offizielle Bestätigung fehle und der Trainer es durch die Blume bestätigt habe. Sollte es tatsächlich so kommen, werden die Kölner durch die Vertragsverlängerung eine Ablöse bezahlen müssen. Die Online-Plattform gool.ai berechnet den Marktwert des Angreifers auf 465.900 Euro. Bei einem Wechsel zum FC würde der Marktwert um mehr als das Zehnfache steigen. Die KI berechnet die Marktwerte von mehr als 90.000 Fußballspielern aus mehr als 70 Ligen anhand von objektiven Parametern.

Benedict Hollerbach jubelt nach einem Tor
Fußball: 2. Bundesliga – Relegation, Hinspiel, SV Wehen Wiesbaden – Arminia Bielefeld in der BRITA-Arena. Torschütze zum 3:0 Wiesbadens Benedict Hollerbach.

Wie der „Kicker“ berichtet, hat es erste Gespräche mit dem 1. FC Köln gegeben und der Klub befinde sich in der „Pole Position“. Hollerbach passt perfekt in das Anforderungsprofil des 1. FC Köln. Der Stürmer gilt als enorm schnell, dribbelstark und mit 22 Jahren noch sehr jung. Das passt aber wiederum perfekt in die Pläne des 1. FC Köln, junge Spieler zu entwickeln. Der 22-Jährige wurde in Starnberg geboren. Mit acht Jahren wechselte Hollerbach zu den Junioren von 1860 München. Von 2014 bis 2019 durchlief der Angreifer die Juniorenmannschaften von Bayern München, anschließend wechselte er zum VfB Stuttgart. Im Sommer 2020 folgte dann der Wechsel zum SV Wehen Wiesbaden.

Nach dem Aussetzen der FIFA-Sperre darf der FC auf dem Transfermarkt wieder tätig werden. Neben der bereits ausgesprochenen Vakanz auf der Sechser-Position, sucht der FC wohl auch nach einem weiteren Stürmer. Vielleicht auch, um auf die Verletzung von Steffen Tigges zu reagieren. Linksverteidiger Leart Paqarada steht bereits als erste Neuverpflichtung der Kölner fest.

Schwäbe: „Ich will nicht ausfallend werden, aber…“

Marvin Schwäbe verlässt nach dem Abstieg mit seinen Teamkollegen geknickt den Platz.
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Schwäbe: „Ich will nicht ausfallend werden, aber…“

Der 1. FC Köln verliert sein Endspiel gegen den 1. FC Heidenheim 4:1 und steigt somit in die 2. Bundesliga ab. Nach dem Spiel äußerten sich unter anderem Marvin Schwäbe und Mark Uth. Die Stimmen zum Heidenheim-Spiel.

Am Samstagnachmittag spielte der FC gegen Heidenheim 4:1 und steht mit 27 Punkten auf dem 17. Tabellenplatz. Das Team von Timo Schultz konnte die wichtigen drei Punkt im Abstiegskampf nicht einfahren und spielt kommende Saison in der 2. Bundesliga. Die Stimmen zum Heidenheim-Spiel.

Schwer, die richtigen Worte zu finden. Wir haben uns die ganze Woche was vorgenommen. Wir haben uns heute morgen nochmal eingeschworen. Dass wir die erst Halbzeit so spielen, wie wir gespielt haben, ich will nicht ausfallend werden, aber das war nix. Ich glaube, dass wir gefühlt jedes 50/50-Duell verloren haben. Wir haben uns vor allem in der ersten Halbzeit komplett kaputt gemacht, sind gar nicht in unser Spiel reingekommen. Es war klar, dass sie uns nicht den roten Teppich auslegen, damit wir in der Liga bleiben. Wir müssen analysieren, was wir schlecht gemacht haben.

Marvin Schwäbe

Marvin Schwäbe verlässt nach dem Abstieg mit seinen Teamkollegen geknickt den Platz.

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Wir sind sehr enttäuscht. In der Kabine herrscht Stille. Die erste Halbzeit war auch wieder…, ich habe keine Worte dafür. Wir haben in der ersten Halbzeit keinen einzigen Zweikampf gewonnen und auch keinen Zweikampf geführt. Und das in einem Spiel, in dem du eigentlich 2:0 oder 3:0 gewinnen musst. Das geht einfach nicht. Im Endeffekt stehen wir jetzt hier und sind verdient abgestiegen. Man sieht jedes Wochenende, wie uns die Fans unterstützen. Es ist verständlich, dass sie heute aufgebracht sind. Der Verein bedeutet den Menschen in Köln alles, mir persönlich auch. Deswegen habe ich auch verlängert, ich bleibe auch in der zweiten Liga. Ich hoffe, dass es mir einige nachtun. Wir brauchen jeden Spieler, denn wir haben eine Transfersperre. Und dann müssen wir nächstes Jahr in der zweiten Liga bestehen. Ich habe meinen Vertrag auch verlängert, um ein Zeichen zu setzen, dass vielleicht andere Spieler auch bleiben. Ich hoffe es sehr.

Mark Uth

Jetzt direkt nach dem Spiel habe ich auch keine Erklärung für so eine erste Halbzeit. Wir waren einfach nicht da. Die Heidenheimer haben Druck aufgebaut und wir haben es weder geschafft, die erste Linie unter Druck zu setzen noch hinten raus das weg zu verteidigen. So eine erste Halbzeit hätte ich meiner Mannschaft ehrlich gesagt nicht zugetraut. Wir hatten schon fünf Offensive auf dem Platz, ich glaube, daran lag es nicht. Es lag definitiv nicht an der Aufstellung. Heute lag es an der Einstellung. Wir haben 30 Prozent der Zweikämpfe in der ersten Halbzeit gewonnen, so kannst du kein Fußballspiel bestreiten.
Zu seinem Verbleib als Trainer: Ich glaube, heute ist nicht der richtige Zeitpunkt. Jetzt sind wir erstmal alle traurig, müssen uns erstmal sammeln, auch ich. Wir haben noch dran geglaubt, wir wollten noch in die Relegation. Jetzt sind wir leider abgestiegen. Wir werden eine Saisonanalyse machen, alle sportlich Verantwortlichen, und dann schauen wir, wie es weitergeht. Aber jetzt Spekulationen voranzutreiben, ist nicht der Moment.

Timo Schultz

Spielbericht

Einzelkritik

Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Heidenheim

Marvin Schwäbe faustet den Ball gegen Heidenheim aus dem Tor.
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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Heidenheim

Am Samstagnachmittag kommt es für den 1. FC Köln zum letzten und entscheidenden Endspiel um die Möglichkeit zum Klassenerhalt. Der FC trifft auf den 1. FC Heidenheim. Oft sind sich die beiden Teams allerdings noch nicht begegnet. Zahlen und Fakten…

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen den FCH geschossen? Wer überträgt Heidenheim gegen den 1. FC Köln? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Heidenheim.

Marvin Schwäbe faustet den Ball gegen Heidenheim aus dem Tor.

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Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und dem FCH?

Insgesamt standen sich die beiden Teams in der ersten und zweiten Bundesliga erst drei Mal in Pflichtspiel-Duellen gegenüber. Der FC entschied eine der Begegnungen für sich. Die beiden anderen Partien endeten jeweils 1:1-Unentschieden. Die Torbilanz spricht mit 4:2 für den FC.

Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln gegen den 1. FC Heidenheim?

Das Spiel beginnt am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr und wird von Sky übertragen. Die Highlights des Spiels sind unter anderem in der Sportschau zu sehen.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen Heidenheim?

Der liegt mittlerweile gut fünf Jahre zurück. Der FC setzte sich im April 2019 mit 2:0 gegen den FCH durch, allerdings in der zweiten Liga. Dominik Drexler und Jhon Córdoba trafen damals für den 1. FC Köln.

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen Heidenheim?

Der FC hat gegen den 1. FC Heidenheim bisher noch nicht verloren. Sowohl 2018 als auch im Hinspiel der aktuellen Spielzeit spielten die Geißböcke jeweils 1:1-Unentschieden. Es trafen für den FC Serhou Guirassy und jüngst Davie Selke. Der wird dem Team von Timo Schultz am Samstag allerdings fehlen.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen Heidenheim?

Die meisten Treffer gegen Heidenheim teilen sich mit jeweils einem Tor Dominick Drexler, Jhon Córdoba, Serhou Guirassy und Davie Selke. Zugegebenermaßen kann sich hier auf Grund der wenigen Begegnungen auch kaum ein Torjäger besonders hervortun.

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Schultz: „Ich bin froh, dass das Dach noch drauf ist“

Florian Kainz rennt nach seinem Elfmetertreffer über den Platz. 1 FC Köln effzeh Klassenerhalt Abstiegskampf
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Schultz: „Ich bin froh, dass das Dach noch drauf ist“

Der 1. FC Köln kämpft, holt gegen Berlin spät einen 3:2 Sieg. Nach dem Spiel äußerten sich unter anderem Florian Kainz und Timo Hübers. Die Stimmen zum Berlin-Spiel.

Am Samstagnachmittag spielte der FC gegen Union Berlin 3:2 und steht mit 27 Punkten weiterhin auf dem 17. Tabellenplatz. Das Team von Timo Schultz konnte die wichtigen drei Punkt im Abstiegskampf einfahren und verkürzte zumindest vorerst den Abstand zu Mainz auf zwei Punkte. Die Stimmen zum Berlin-Spiel.

Das Wort „Stolz“ ist wohl genau das richtige. Es war eine unfassbar schwierige Situation für uns alle. Wir wussten, wir brauchen den Dreier. Dann startest du wieder mit zwei Nackenschlägen in so ein Spiel rein. Man merkt so richtig, wie die Jungs dann ins Zweifeln kommen und trotzdem sich aufraffen und immer wieder Anlauf nehmen. Dass sie sich am Ende hier belohnen, wir haben es ja schon gegen Bochum gehabt. Aber heute… Ich bin froh, dass das Dach noch drauf ist. Zweifel sind als Trainer komplett unangebracht. Ich bin immer von meiner Mannschaft überzeugt. Die hat einen unfassbaren Charakter. Dass wir fußballerisch am 33. Spieltag kein Tiki-Taka spielen, dafür muss jeder Verständnis haben. Wir haben alles in die Waagschale geworfen. Wir haben uns die Chancen erarbeitet und auch belohnt. Ich vertraue allen meinen Spielern. Auch denen, die ich nicht einwechsle. Alle haben eine überragende Energie mit reingebracht. Es war unfassbar, dass wir so schnell 0:2 zurückliegen. Wir haben ein paar richtig gute Jungs auf der Bank. Diese Stimmung aufsaugen ist unmöglich. Der Druck ist unfassbar hoch. Der löst sich dann am Ende alles. Wir machen immer weiter, egal, welche Rückschläge wir hinnehmen müssen.

Timo Schultz

Florian Kainz rennt nach seinem Elfmetertreffer über den Platz. 1 FC Köln effzeh Klassenerhalt Abstiegskampf

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Das ist noch gar nicht richtig zum Greifen. Wir hatten das schon mal gegen Bochum vor ein paar Wochen. Da dachte ich, dass wäre nicht mehr zu toppen. Wir haben heute noch einmal einen draufgesetzt. Vor fünf Minuten noch abgestiegen, jetzt irgendwie wieder mitten drin. Wir sind körperlich komplett am Ende, wir sind mental komplett am Ende. Ich weiß auch nicht so recht. Jetzt haben wir es zumindest auch mal in den Ergebnissen umgemünzt. Wille und Charakter ist schon etwas, was die Mannschaft auch auszeichnet. Wir haben es nicht immer in das richtige Ergebnis ummünzen können. Heute war es umso schöner. Auch, wenn niemand die Dramatik braucht. Jetzt haben wir ein wirkliches Endspiel. Wenn mir das jemand vor drei, vier Wochen gesagt hätte, hätte ich das sofort unterschrieben. Ist schon wild, was da abgeht. Nach dem 0:2 gehen die Köpfe erst einmal runter. Du kommst aus einer Negativspirale, spielst die Woche davor nur 0:0, davor die Woche 1:1, davor verlierst du. Da ist es normal, dass man nicht vor Optimismus sprüht. Der Anschlusstreffer vor der Pause hat es nochmal spannend gemacht. Damion steht richtig am zweiten Pfosten. Das freut mich für ihn. Die jungen Spieler machen eine gute Entwicklung durch und werden dann ins kalte Wasser geworfen. Wir wissen, was wir machen müssen und hoffen, dass einer der anderen beiden verliert.

Timo Hübers

Es ist schwierig zusammenzufassen. Ich bin erstmal müde nach dem Kampf. Ich bin überglücklich, dass wir das Spiel noch gedreht haben. Es war ein enorm wichtiger Sieg. Es war ein Endspiel fürs nächste Endspiel. Es waren wieder richtig viele Emotionen dabei. Wenn man 0:2 nach kurzer Zeit hinten liegt und das Spiel zu Hause dann so dreht, ähnlich wie gegen Bochum, dann ist das unglaublich. Jetzt heißt es die Woche noch einmal uns richtig vorzubereiten, um mit voller Energie nach Heidenheim zu fahren. Wir haben alles nach vorne geworfen. Zum Schluss hat sogar Jeff noch vorne gespielt. Wir haben versucht, viele lange Bälle zu spielen. Vom Fußball war es nicht sonderlich schön anzusehen. Wir haben alles probiert. Wir haben nicht viele Chancen herausgespielt. Natürlich ist das Nerven aufreibend, wenn du im Endspiel 0:2 hinten liegst und gewinnen musst. Damion hat einen guten Instikt gehabt. Es hat schon das zweite wichtige Tor geschossen.

Florian Kainz

Nach dem Spielverlauf, wäre es vermessen zu sagen, dass wir es gewusst haben. Das wichtigste ist, dass man gesehen hat, dass wir alle zusammenstehen und egal, wie es läuft, wie viele Rückschläge auch kommen, dass jeder gewillt ist, wieder aufzustehen und auch jeder dran glaubt, dass es noch möglich ist. Wir wollten sehen, dass die Mannschaft alles in die Waagschale wirft. Das hat sie getan. Und auch, wenn es alles andere als ein Leckerbissen war, wir haben Union dennoch gefühlt in der eigenen Hälfte. Und irgendwann rutschen dann auch mal zwei Bälle durch. Und dann führen wir 3:2. Dass der Trainer hier einen guten Job macht, betone ich immer wieder. Wenn er ein glückliches Händchen hat, umso besser. Wir wissen, was der Damion kann. Der Damion hat ein großes Potential. Man darf aber auch nicht vergessen, dass es davor jemanden gibt, der den Ball dann so mit links reinflankt. Das war Linton Maina, dem viele Flanken missglückt sind. Die letzte kommt halt.

Christian Keller

Spielbericht

Einzelkritik

Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Union Berlin

Marvin Schwäbe hält gegen Union Berlin. 1. FC Köln Effzeh Klassenerhalt Abstiegskampf
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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Union Berlin

Der Druck auf die Kölner Mannschaft könnte vor dem Heimspiel gegen Union Berlin wohl nicht größer sein. Am vorletzten Spieltag muss der FC gewinnen. In der Hinrunde gab es eine 0:2-Niederlage gegen die Eisernen. Die Bilanz spricht gegen die Kölner. Zahlen und Fakten…

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen die Eisernen geschossen? Wer überträgt Union Berlin gegen den 1. FC Köln? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Union.

Marvin Schwäbe hält gegen Union Berlin. 1. FC Köln Effzeh Klassenerhalt Abstiegskampf

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Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und Union Berlin?

Insgesamt standen sich die beiden Teams in 17 Pflichtspiel-Duellen gegenüber. Der FC entschied fünf der Begegnungen für sich. Allerdings kassierten die Kölner bereits neun Niederlagen und spielten drei Mal unentschieden. Die Torbilanz spricht mit 25:20 für den FC.

Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln gegen den Union Berlin?

Das Spiel beginnt am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr und wird von Sky übertragen. Die Highlights des Spiels sind unter anderem in der Sportschau zu sehen.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen die Eisernen?

Der liegt mittlerweile gut 21 Jahre zurück. Der FC setzte sich im Oktober 2002 mit 7:0 gegen die Eisernen durch. Mit von der Partie war Steffen Baumgart im Union-Dress. Dirk Lottner und Florian Kringe hatten jeweils doppelt getroffen. Thomas Cichon, Matthias Scherz und Markus Kurth trugen sich ebenfalls in die Torschützenliste ein. Vor genau zehn Jahren schoben die Kölner noch einmal ein 4:0 nach.

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen Berlin?

In der Hinrunde 23/24 kassierten die Kölner eine 0:2-Niederlage in Berlin durch Treffer von Benedict Hollerbach und Fofana. Doch dies war nicht die einzige: Im Jahr 2019 gab es gleich zwei 0:2-Niederlagen gegen die Eisernen. Zunächst in der 2. Bundesliga. Dort hießen die Torschützen Marcel Hertel und Florian Hübner. Ein halbes Jahr später standen sich die Teams in der Bundesliga gegenüber. Wieder setzte sich Berlin 2:0 durch. Doch dieses Mal gingen beide Treffer auf einen alten Bekannten der Kölner: Sebastian Andersson.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen Union Berlin?

Die meisten Treffer gegen Union erzielte Dirk Lottner. Es waren drei. Vom aktuellen Kölner Kader konnte gegen Union kaum ein Spieler für besonders viele Tore sorgen. Davie Selke spielte schon neun Mal gegen Union, blieb aber bis heute ohne Treffer. Luca Waldschmidt erzielte in seinen vier Begegnungen zwar ein Tor, verlor aber alle Duelle. Mark Uth legte bislang ein Tor gegen Union auf.

Wer kommt auf die meisten FC-Einsätze gegen die Eisernen?

Jonas Hector und Timo Horn trugen gegen Union am häufigsten das FC-Trikot. 11 Mal spielten die beiden ehemaligen Kölner gegen Berlin. Christoph Trimmel kommt auf der anderen Seite auf neun Einsätze.

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„Beim nächsten Mal mache ich den halt rein.“

Faride Alidou rennt mit dem Ball im Spiel des 1. FC Köln gegen Freiburg. Effzeh 1. FC Köln Müngersdorf RheinEnergie Stadion Köln gegen Freiburg
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„Beim nächsten Mal mache ich den halt rein.“

Der 1. FC Köln kämpft, holt gegen Freiburg aber erneut keinen Sieg. Nach dem Spiel äußerte sich unter anderem Marvin Schwäbe. Die Stimmen zum Freiburg-Spiel.

Am Samstagabend spielte der FC gegen den SC Freiburg 0:0 und steht mit 24 Punkten weiterhin auf dem 17. Tabellenplatz. Das Team von Timo Schultz konnte die wichtigen drei Punkt im Abstiegskampf nicht einfahren. Die Stimmen zum Freiburg-Spiel.

Die ganze Mannschaft hat Vollgas gegeben. Wir hatten uns auch sehr viel vorgenommen. Das Tor hat am Ende gefehlt und wir sind trotzdem zufrieden mit dem Punkt, aber wir hätten natürlich gerne die drei wichtigen Punkte hier bei uns zu Hause gelassen.
Zur Torchance in der 71. Minute: Das war schwierig. Ich war ein bisschen frei. Hab versucht, nochmal mit dem linken Fuß den Ball auf das Tor zu bekommen. Der Platz war am Ende etwas schwierig, aber das passiert. Beim nächsten Mal mache ich den halt rein.
Zu den vergebenen Torchancen: Das tut extrem weh. Vor allen Dingen, weil wir die Tore gerade sehr sehr dringend brauchen. Aber ich würde sagen, wir haben als Mannschaft Vollgas gegeben. Der Trainer hat uns auch schon gelobt für die Leistung, aber wir können eben keine Spiele gewinnen, wenn wir keine Tore machen. Wir werden bis zur letzten Minute daran glauben. Morgen spielen die anderen Mannschaften und wir müssen darauf hoffen, dass die anderen ein bisschen patzen.

Faride Alidou

Faride Alidou rennt mit dem Ball im Spiel des 1. FC Köln gegen Freiburg. Effzeh 1. FC Köln Müngersdorf RheinEnergie Stadion Köln gegen Freiburg
Foto: Christof Koerpsel / Getty Images

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Es ist extrem traurig, dass wir den Fans in der gesamten Saison nicht das zurück geben konnten, was sie dahinten geliefert haben. Egal, ob heim oder auswärts. Sie haben definitiv mehr Punkte verdient. Wir in der Verteidigung hinten, Torhüter und die vier Verteidiger vor mir, wir haben immer alles reingehauen. Ich glaube gerade heute war es natürlich schön und gut, auch mal ein zu Null zu haben. Am Ende ist es leider Gottes obligatorisch für die gesamte Saison. Der letzte Pass, der letzte Abschluss, vielleicht das letzte Dribbling hat irgendwo einfach gefehlt gehabt. Wir haben zu wenige Tore geschossen, um einfach auch Spiele gewinnen zu können. Das müssen wir uns ankreiden lassen. Das ist zu wenig.
Zum Gespräch nach dem Spiel mit Christian Streich: Es war ein Stück weit Trost. Ich habe ihm natürlich auch alles Gute für die Zukunft gewünscht. Was er geleistet hat über die letzten Jahre und Jahrzehnte war einzigartig und das gibt es heutzutage nicht mehr so oft. Das war irgendwo auch ein Stück weit traurig natürlich.

Marvin Schwäbe

Die Mannschaft hat eine gute Energie auf den Platz gebracht, hat alles investiert. Das war ja in der zweiten Halbzeit im Wesentlichen auch ein Spiel in einer Hälfte, wenn man mal von den zwei Umschaltmomenten von Freiburg absieht. Letzten Endes nutzen wir unsere Chancen nicht, das zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison. Wir haben große Chancen in der dritten Minute mit Linton Maina, haben dann nochmal eine Monsterchance von Faride Alidou, wo du in Führung gehen musst. Tun wir nicht. Haben dann noch viele Chancen im Ansatz, wo wir dann unsauber sind, nicht die richtige Entscheidung treffen und dann schießt du am Schluss kein Tor. Wir werfen sicher die Flinte nicht ins Korn. Uns ist bewusst, der Abstand auf Mainz sind vier Punkte, auf einen direkten Nicht-Abstiegsplatz sind es sechs Punkte. Mal schauen, was die morgen machen. Uns ist bewusst, dass es morgen auch vorbei sein kann, aber vorbei ist dann, wenn es vorbei ist und es ist noch nicht vorbei. Ich kann die Menschen verstehen, geraden wenn man sieht, wie die uns auch heute wieder unterstützt haben, wie viel der FC den Menschen hier in der Stadt bedeutet. Und wenn wir es dann nicht hinkriegen, dann ist klar, dass sich Frust dann auch entläd und dann bin ich der Hauptverantwortliche.
Zur Frage nach einer Jobgarantie vom Präsidenten: Letzten Endes geht es da nicht um einzelne Personen. Es geht auch nicht um mich. Es geht darum, dass wir den 1. FC Köln bestmöglich nach vorne bringen. Man kann es wahrnehmen, wie man will, entscheidend ist, wie es im Innenverhältnis wahrgenommen wird. Für die Mitarbeiter war es (die Aussage von Werner Wolf, Anm. d. Red.) ein wichtiges Zeichen, dass der Plan ist, Kontinuität walten zu lassen.

Christian Keller

Ich glaube, die Zuschauer haben ein fantastische Spiel gesehen, vor allem von meiner Mannschaft. Wir haben nach vorne gespielt, wir waren mutig, wir haben uns Chancen rausgespielt, wir haben das Herz auf dem Platz gelassen. Wir haben aber auch einige Chancen liegen lassen. Wenn man so will, ist das Spiel heute ein Spiegelbild der gesamten Rückrunde. Im Grunde genommen kann ich meinen Jungs nichts vorwerfen, aber die Qualität unserer Abschlüsse, die Art und Weise, wie wir die Box bespielen, da fehlt die Überzeugung und wenn du kein Tor schießt, kannst du kein Spiel gewinnen. Dementsprechend stehen wir wieder nur mit einem Punkt da. Ich glaube, dass wir bundesligatauglich sind, dass hat heute jeder gesehen. Wir haben einen Gegner, der nächstes Jahr hoffentlich europäisch spielt dominiert. Wir haben auch viele gute Phasen drin gehabt, wo wir uns Chancen rausgespielt haben. Wir wissen, dass das in unserer Situation zu wenig ist, aber der Mannschaft die Bundesligatauglichkeit abzuschreiben, davon bin ich weit entfernt. Wir haben gemerkt, dass die Freiburger Probleme haben, wir wussten, dass wir auf unsere Kurve spielen, dass wir Druck entfachen müssen und wollen. Am Ende muss das Runde ins Eckige und das haben wir nicht geschafft. Dem müssen wir uns stellen. Wir alle.
Über seine Zukunft: Wir sind von vorne herein so verblieben, dass wir alles daran setzen, in der ersten Liga zu bleiben. In der gesamten Gemengelage darf man auch nicht vergessen, dass sich mit Waldschmidt, Uth und Selke drei entscheidende Spieler fast in der ganzen Rückrunde abgemeldet haben und das können wir in der Form nicht kompensieren. Wir werden schauen, wie morgen die Ergebnisse sind. Noch ist es nicht vorbei und bevor das nicht so ist, werden wir nicht aufgeben und dann schauen wir weiter, was die Tage passiert.

Timo Schultz

Spielbericht

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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Freiburg

Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Freiburg
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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Freiburg

Beim 1:1 gegen Mainz kämpfte der FC, konnte den so dringend benötigten Dreier allerdings nicht einfahren. Nun soll gegen Freiburg eine Überraschung her. Doch die Bilanz spricht gegen die Kölner.

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen die Breisgauer geschossen? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Freiburg.

Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Freiburg

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Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und Freiburg?

Insgesamt lieferten sich beide Vereine 45 direkte Pflichtspiel-Duelle, von denen der FC 15 für sich entscheiden konnte. Allerdings kassierten die Kölner 22 Niederlagen und spielten acht Mal unentschieden. In diesen Begegnungen fielen insgesamt 127 Tore, von denen der FC 59 erzielte.

Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln gegen den SC Freiburg?

Das Spiel beginnt am Samstagabend um 18:30 Uhr und wird von Sky übertragen. Zusammenfassungen gibt es am Samstag unter anderem im „ZDF Sportstudio“.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen Freiburg?

Den höchsten Sieg feierten die Geißböcke im Oktober 1975. Damals setzte sich der FC mit einem 8:2 in der 2. Runde des DFB-Pokals durch. Jeweils zwei Treffer erzielten Matthias Brücken und Hannes Löhr.

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen den SC?

Die höchste Niederlage des FC gegen den FC Freiburg liegt fast drei Jahre zurück. In Freiburg mussten sich die Geißböcke mit 0:5 geschlagen geben. Auf Seiten der Freiburger trafen jeweils fünf verschiedene Torschützen. Man of the Match wurde Ermedin Demirović, der zwei Assists und ein Tor zum Heimsieg der Freiburger beitrug.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen Freiburg?

Die meisten Treffer gegen Freiburg erzielte Toni Polster. In seiner FC-Zeit von 1993 bis 1998 war der Torjäger sieben Mal für die Kölner erfolgreich. Anthony Modeste traf immerhin sechs Mal. Von den aktuellen Spielern spielte Davie Selke gegen kein Team so oft wie gegen Freiburg. 16 Mal stand der Kölner Stürmer gegen das Team aus dem Breisgau auf dem Platz. Dabei erzielte der Angreifer einen Treffer und bereitete zwei Tore vor. Während Mark Uth gegen Freiburg noch gar nicht getroffen hat, kommt Luca Waldschmidt ebenfalls nur auf ein Tor.

Wer kommt auf die meisten FC-Einsätze gegen den SC?

Jonas Hector trug gegen den SC am häufigsten das FC-Trikot. 13 Mal spielte der ehemalige Kölner Kapitän gegen Freiburg. Christian Günter stand auf der anderen Seite bei 15 Spielen gegen den FC auf dem Platz.

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Ohne Mark Uth in die Vorbereitung auf Freiburg

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Ohne Mark Uth in die Vorbereitung auf Freiburg

Der 1. FC Köln ist am Mittwochvormittag in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen den SC Freiburg am Samstag (18.30 Uhr) gestartet. Mark Uth fiel krankheitsbedingt aus, Justin Diehl arbeitet weiter mit der Mannschaft.

Vor den Augen zahlreicher Fans hat der FC im Franz-Kremer-Stadion das Training vor dem nächsten Heimspiel aufgenommen. Ohne Mark Uth startet der FC in die Freiburg-Vorbereitung.

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Bei sommerlichen Temperaturen hat es am Feiertag zahlreiche Fans ins Franz-Kremer-Stadion zum Trainingsstart der Vorbereitung auf das kommende Heimspiel der Geißböcke verschlagen. Am Samstagabend empfangen die Geißböcke den SC Freiburg. Der FC will noch die Minimalchance auf den Klassenerhalt nutzen. Nicht mit dabei war Mark Uth. Der Kölner Hoffnungsträger hatte sich krank abgemeldet. Der Einsatz am Samstag ist aktuell noch offen. Doch nur zwei Wochen nach seinem Comeback gegen Darmstadt droht bereits der nächste Ausfall. Gerade Uth hatte nach seiner Einwechslung im Duell gegen Mainz das Offensivspiel noch einmal angekurbelt.

Justin Diehl ein Kandidat für den Kader

Auch Dejan Ljubicic und Leart Pacarada fehlen weiterhin erkrankt. Immerhin arbeitete der Österreicher aber schon wieder individuell. Zudem fallen weiterhin die Langzeitverletzten Davie Selke (Mittelfußbruch) und Luca Kilian (Kreuzbandriss) aus. Beide hatten das Spiel gegen Mainz aber im Stadion der Rheinhessen verfolgt. Nachdem ein Platz im Kader in der vergangenen Woche für Justin Diehl noch zu früh kam, könnte der Offensivspieler am Samstag wieder dazustoßen. Der 19-Jährige trainiert nach der überstandenen Muskelverletzung wieder mit der Mannschaft. Luca Waldschmidt schob sogar eine Elfmeter-Einheit ein.

Trotz des verpassten Dreiers in Mainz haben die Kölner eine Minimalchance auf den Klassenerhalt. Bei fünf Zählern Rückstand auf Platz 16 müssen dazu aber unbedingt drei Siege in den verbleibenden drei Spielen her. Zwar ist das Restprogramm mit den Begegnungen gegen Freiburg, Union Berlin und den 1. FC Heidenheim auf dem Papier ein machbares, für eine Mannschaft, die in den bisherigen 31 Spielen genau vier Siege eingefahren hat, scheint die Quote dann doch extrem hoch.


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Winterkritik

Jonas Hector: „Deswegen sehe ich mich nicht in der Verantwortung“

Das sagt Jonas Hector zur Krise beim 1. FC Köln.
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Jonas Hector: „Deswegen sehe ich mich nicht in der Verantwortung“

Das 1:1 des 1. FC Köln beim 1. FSV Mainz verfolgte Jonas Hector am vergangenen Sonntag nicht in Gänze. Während des Duells saßen Hector und Fabian Köster mit ihrem Podcast auf der Bühne. In der aktuellen Folge von „Schlag und fertig“ äußerte sich Hector aber natürlich auch zum FC und der aktuellen Lage.

In der neuen Folge von „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kapitän der Kölner auch über die Geißböcke. Das sagt Jonas Hector zur Krise beim 1. FC Köln.

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Im Bürgerzentrum in Ehrenfeld traten Fabian Köster und Jonas Hector mit ihrem Podcast „Schlag und fertig“ am Sonntag erstmals vor Publikum auf. Da das Spiel des 1. FC Köln beim 1. FSV Mainz zeitgleich stattfand, wurde auf die Begegnung nur wenig Bezug genommen. Die Situation der Geißböcke war aber sehr wohl ein Thema. Auch, weil sie von einem Talkgast angesprochen wurde. Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Claudia Roth, saß eine gute halbe Stunde mit auf der Bühne und sorgte für einige unterhaltsame Momente.

Jonas Hector: „Es gibt Leute, die solche Situationen lösen müssen“

Unter anderem wollte Roth wissen, wie eine Mannschaft wie Stuttgart in der vergangenen Spielzeit noch gegen den Abstiegs und nun um die Königsklasse spielen könne. „Manchmal ist es die Konstellation zwischen Mannschaft und Trainer“, erklärte Hector. „Wenn es passend ist, so wie gerade in Stuttgart anscheinend, plus gute Transfers, die genau in das System hereinpassen, das der Trainer hergibt, dann entwickeln sich da etwas.“ Der ehemalige Nationalspieler verwies auf das ähnliche Szenario beim FC, als die Kölner ebenfalls die Relegation überstanden und es im folgenden Jahr in die Conference League schafften. Das Spiel gegen Wolfsburg sei für Hector das einzige Mal gewesen, dass „bei einer Niederlage gejubelt wurde. „Ich habe das gar nicht realisiert. Erst als zwei, drei an mir vorbeigesprintet sind, dämmerte es mir.“

Roth wollte von Hector auch wissen, ob er sich für die aktuelle Kölner Krise in irgendeiner Form mitverantwortlich fühle. „Nein, ganz und gar nicht. Dafür gibt es ja Leute, die genau solche Situationen lösen müssen, wenn jemand aufhört oder wechselt. Leute, die versuchen, solche Personen zu ersetzen“, sagte Hector. Christian Keller hatte erst vor gut zehn Tagen noch einmal erklärt, dass es ihm nicht gelungen sei, Jonas Hector und Ellyes Skhiri adäquat zu ersetzen. Auch dafür wird der Sportdirektor der Kölner von den Fans heftig kritisiert. „Es ist ja nicht so, dass ich Anfang Juli gesagt habe, ich höre auf und es kam überraschend. Das war nicht der Fall. Deswegen sehe ich mich nicht in der Verantwortung.“


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„Ich kann mich nur entschuldigen“

Die Stimmen zum Mainz-Spiel
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„Ich kann mich nur entschuldigen“

Der 1. FC Köln kämpft und spielt gegen Mainz 1:1. Nach dem Spiel äußerte sich unter anderem Luca Waldschmidt. Die Stimmen zum Mainz-Spiel.

Am Sonntagnachmittag spielte der FC gegen den 1. FSV Mainz 05 1:1 und steht mit 23 Punkten weiterhin auf dem 17. Tabellenplatz. Das Team von Timo Schultz konnte die wichtigen drei Punkt im Abstiegskampf nicht einfahren. Die Stimmen zum Mainz-Spiel.

Es war ein sehr intensives, ein sehr hitziges Spiel. Purer Abstiegskampf. Wir haben es angenommen. Wir haben heute meiner Meinung nach eine sehr sehr gute Partie gespielt. Wir müssen einfach die Tore machen und dann wahrscheinlich auswärts gewinnen. Nach Darmstadt war das eine sehr gute Reaktion und genauso geht es. Die letzten drei Spiele sind wieder Endspiele. Wir leben, wir sind wieder da und abgestiegen sind wir noch lange nicht. Die Tore haben leider gefehlt. Genauso müssen wir auftreten, das war echt gut. In der zweiten Halbzeit haben wir auch guten Fußball gespielt, haben uns die Torchancen rausgespielt. Wir wissen, dass wir alle drei Spiele gewinnen müssen, um die Klasse zu halten, beziehungsweise in die Relegation zu kommen. Genauso gehen wir es an, zuhause, mit den eigenen Fans. Man sieht, was hier los ist. 4000 Kölner sind mitgereist, das ist einfach geil, das ist das, was uns hilft. Und die Jungs haben gesagt, wenn wir so kämpfen, hoffentlich bleiben wir drin.

Mark Uth

Die Stimmen zum Mainz-Spiel

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Wir kommen zurück, wir zeigen, dass wir leben, dass der Wille da ist, das Ding unbedingt zu drehen. Man sieht, dass wir es doch auf den Platz kriegen können, aber dann auch ein bisschen zu spät. Jeder hat in der Kabine das Wort ergriffen. Alle waren da und man hat gemerkt, wir wollten gar nicht in die Halbzeit, wir wollten wieder raus. Wir haben uns gegenseitig nochmal angezündet und wollten eine zweite Halbzeit spielen, die zeigt, wie wir hier hinkommen, dass wir dieses Spiel gewinnen wollen. Das hat man dann glaube ich auch gesehen.
Zum verschossenen Elfmeter: Das tut schon sehr weh, aber das gehört dazu. Ich fühle mich gut, ich würde den nächsten genauso wieder nehmen, aber es tut mir leid heute für die Mannschaft, für die Fans. Ich glaube, wenn ich den gemacht hätte, hätten wir das Spiel gewonnen. So ist es leider nur ein Punkt und ich kann mich nur entschuldigen, aber so ist das.

Luca Waldschmidt

Ich freue mich, dass die Mannschaft am Schluss das gemacht hat, was ich vor dem Spiel gesagt hatte. Das sie einfach das Herz in beide Hände genommen haben und einfach nur noch Fußball gespielt haben. Nicht mehr gedacht haben, was hätte oder könnte, wenn… Ich weiß nicht, ob es der Mut der Verzweiflung war, oder was auch immer, dass sie einfach nach vorne gespielt haben. Und dann waren wir irgendwann drückend dominant und dann glaube ich, war der Ausgleich eine Folge der Zeit. Wir müssen uns immer an die eigene Nase fassen. Das einzige, was wir beeinflussen können, ist unsere eigene Leistung. Die Mannschaft kann viel mehr, als sie oft auf dem Platz zeigt. Hinten raus hat man es heute gesehen und deshalb müssen wir jetzt nicht überlegen, hätte der Schiedsrichter jetzt nochmal was machen können, war das 1:0 unglücklich, warum verschießt man den Elfmeter. Alles egal, immer weitermachen und dann wirst du irgendwann auch belohnt. Mit einem Dreier heute wäre man noch mal richtig dran gewesen. Jetzt musst du drei Spiele gewinnen. Ich möchte, dass wir von Anfang an so spielen, wie wir jetzt hintenraus gespielt haben, damit die Spieler frei sind, sich trauen, das zu zeigen, was in ihnen steckt und dann kommen auch die Ergebnisse und vor allem kannst du dann in den Spiegel schauen. Luca Waldschmidt ist für uns ein ganz wichtiger Spieler. Auch wenn das jetzt nicht ganz sein Spiel war. Er hängt natürlich im 0:1 entscheidend mit drin mit dem unglücklich ausgeführten Freistoß, verschießt dann den Elfmeter, aber ich habe ihn mir schon nach dem Spiel geschnappt und habe gesagt, mach den Kopf hoch, mach die Brust raus. Das kann passieren, wir gewinnen zusammen, wir verlieren zusammen. Heute war es für dich nicht so gut, aber vielleicht bist du nächste Woche schon der, der es für uns in die richtige Richtung dreht.

Christian Keller

Ein Punkt ist für uns zu wenig, das wissen wir selbst. Auf der anderen Seite bin ich stolz auf meine Mannschaft. Ich denke, wir waren auch in der ersten Halbzeit mindestens gleichwertig, haben uns leider wieder nur bis ins letzte Drittel vorspielen können. Haben dann die Chancen nicht so kreieren können. In der zweiten Halbzeit waren wir spielbestimmend, haben vier, fünf Chancen inklusive verschossenem Elfmeter. Wir sind unzufrieden mit dem Punkt. Nicht nur, weil wir drei gebraucht hätten, sondern weil wir meiner Meinung nach auch die bessere Mannschaft waren. Wir wussten, dass wir einen wahnsinnigen Endspurt brauchen, die Spieler werden weniger, aber es ist noch nicht vorbei und die Mannschaft glaubt daran. Die Energie und das einfach Loslassen und das einfach Spielen, wenn die Mannschaft das hinbekommt, dann sieht man auch, welche Qualität wir haben. Wir können dann auch in der zweiten Halbzeit mit Mark Uth einen Spieler bringen, der im letzten Drittel eine Qualität hat, die wir sonst im Kader nicht besitzen. Auch wenn ich sehe, wie sich meine beiden Innenverteidiger reinschmeißen, die beiden Außenverteidiger sind elf, zwölf Kilometer gelaufen. Und das alles bei der Hektik, die uns vielleicht auch ein bisschen gut getan hat. Ich bin stolz auf die Mannschaft, wir haben eine wahnsinns Moral. Schauen wir mal, was am Ende dabei rauskommt. Es waren viele strittige Situationen dabei. Klar kann der Schiedsrichter Gelb-Rot geben, ich glaube, wir könnten fast sogar noch einen Elfmeter kriegen in der Nachspielzeit. Ich denke, der Schiri hat sein Bestes gegeben und ich werde bestimmt nicht anfangen, nachzukarten. Wenn wir selber einen Elfmeter verschießen, dann schauen wir erstmal bei uns. Rechnen kann ich auch, aber so gut war ich jetzt auch nicht in Mathe. Ich glaube daran, das Ganze kann anders aussehen, wenn wir gegen Freiburg gewinnen. Das Entscheidende wird sein, dass wir so spielen, wie heute. Dass wir das Herz in die Hand nehmen, dass wir nach vorne spielen, dass wir uns nicht zuviel Kopf machen und dann wird nach dem nächsten Spieltag wieder auf die Tabelle geguckt und so machen wir das bis zum Spieltag 34 und dann schauen wir mal, was dabei rausgekommen ist.

Timo Schultz

Spielbericht

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