Lob vom Ex an Max Finkgräfe

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Lob vom Ex an Max Finkgräfe

Am Nachmittag wurde Steffen Baumgart als neuer Trainer beim Hamburger SV vorgestellt. Über seinen Ex-Verein sprach der 52-Jährige erwartungsgemäß nicht. Ein Lob für Max Finkgräfe war dennoch drin.

Seit Dienstag ist Steffen Baumgart neuer Trainer des Hamburger SV. Bei seiner Vorstellung sprach der Coach nicht über seinen Ex-Verein. Baumgart lobt aber Max Finkgräfe.

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Nun ist es also amtlich und es fühlt sich noch ein wenig fremd an: Zwei Monate nach seinem Aus beim 1. FC Köln ist Steffen Baumgart neuer Trainer des Hamburger SV. Der 52-Jährige soll die Rothosen zurück in die Bundesliga führen. „Ich war bei einem großen Verein und bin jetzt wieder bei einem großen Verein“, sagte der gebürtige Rostocker bei seiner Vorstellung am Dienstagnachmittag. Baumgart betonte auch, dass man nicht unbedingt die Null von ihrem erwarten könne. Eigentlich ein Aspekt, den die HSV-Bosse als wichtig erachtet hatten. Man sei sich relativ schnell einig geworden. Der 52-Jährige bestätigte auch, dass René Wagner auch in Hamburg den Kölner Ex-Coach unterstützen werde.

Baumgart: Finkgräfe reißt gerade einfach alle Türen ein

Ein Wiedersehen gibt es für den Trainer derweil mit Noah Katterbach, der in der Winterpause zum HSV gewechselt war. Auch, weil er beim FC keine große Chance erhalten hat. „Noah Katterbach war einer der besten Nachwuchsspieler Deutschlands. Auf der Linksverteidigerposition hat in Köln aber Jonas Hector gespielt. Auf dieser Position hätte sich keiner durchgesetzt“, sagte Baumgart. „Der ist aus meiner Sicht zu dieser Zeit der beste Linksverteidiger gewesen, den wir in Deutschland hatten.“ Das sei der Hauptgrund gewesen, warum sich Noah nicht durchgesetzt habe. Man wollte auch nicht der Entwicklung des Eigengewächses im Weg stehen und habe sich deswegen für eine Leihe entschieden.

Baumgart betonte, dass Katterbach nicht schlecht gearbeitet habe, sondern Charakter bewiesen habe. „Auf der Position hat einfach Max Finkgräfe, der aktuell alle Türen einreißt und für alle eine sehr gute Saison spielt, einfach ihm den Platz weggenommen“, erklärte Baumgart. Der Youngster hatte unter dem Trainer sein Bundesliga-Debüt gefeiert, wurde aber aus Sicht vieler Fans zu wenig eingesetzt. Mittlerweile kommt Finkgräfe auf zwölf Einätze, ist absoluter Stammspieler. „Leart Pacarada kennt man auch in Hamburg und da war die Konkurrenz auf dieser Position einfach nun mal da.“ Es sei immer klar gewesen, dass der Weg nach Hamburg eine Möglichkeit gewesen sei.

Offiziell: Steffen Baumgart will nun den „Aufstieg“

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Offiziell: Steffen Baumgart will nun den „Aufstieg“

Bereits am Montag sickerte es durch, nun ist es auch offiziell: Steffen Baumgart ist neuer Trainer des HSV. Am Mittag wurde der 52-Jährige als neue Trainer vorgestellt.

Es hatte sich bereits am Montag angekündigt, nun ist es auch offiziell: Steffen Baumgart ist neuer Trainer des HSV. Die Hanseaten stellten den gebürtigen Rostocker als neuen HSV-Coach vor.

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Am Mittag machte der Klub das offiziell, was seit Montagnachmittag offenbar nur noch eine Formalität war: Steffen Baumgart wird den Hamburger SV trainieren. Eine Herzensangelegenheit für den Coach, der vor zwei Monaten die Segel bei den Geißböcken strich. „Ich freue mich sehr, hier sein zu dürfen und auf die große Herausforderung. Es geht sofort los, ich werde direkt mit den Jungs arbeiten. Das Ziel ist klar, da müssen wir nicht drum herumreden: der Aufstieg”, sagte der 52-Jährige. Mehrfach hatte Baumgart betont, dass er ein großer Fan der Rothosen sei. Baumgart erhält dem Vernehmen nach einen Vertrag bis 2025 und wird schon am Nachmittag die erste Einheit leiten.

Boldt: „Steffen Baumgart ist für seine emotional mitreißende Art bekannt“

Bereits in den vergangenen Wochen war der Coach immer wieder mit dem HSV in Verbindung gebracht worden. Allerdings gab es von Vereinsseite wohl auch Vorbehalte, immerhin geht es den Verantwortlichen auch darum, die anfällige Defensive zu stabilisieren. „Steffen Baumgart ist für seine emotional mitreißende Art bekannt. Es gilt, das Feuer, das wir entfacht haben, weiter aufrechtzuerhalten und unseren Weg zielgerichtet fortzusetzen“, wird HSV-Vorstand Jonas Boldt zitiert. Der bisherige Interimscoach Merlin Polzin, Sven Höh und Loic Fave werden Baumgart als Co-Trainer unterstützen. Der HSV belegt aktuell den dritten Platz, eine Relegation gegen den FC wäre also durchaus denkbar.

Fans fordern Erhalt des Geißbockheims

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Fans fordern Erhalt des Geißbockheims

Der Kölner Fanverbund Südkurve e.V. will sich für den Erhalt des Geißbockheims einsetzen. Das kündigte der Zusammenschluss einiger Fanclubs des FC unter der Überschrift „Geißbockheim als Heimat unseres 1. FC Köln erhalten“ an.

Seit Jahren wird um die Ausbaupläne rund um das Geißbockheim zwischen dem Verein und der Kölner Politik gerungen. Die Südkurve e.V. kämpft um den Erhalt des Geißbockheims.

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Der Banner war im Kölner Stadion am Freitagabend kaum zu übersehen. „Geißbockheim als Heimat unseres 1. FC Köln erhalten“, stand dort in großen weißen Lettern auf rotem Hintergrund. Zudem wurden beim Heimspiel der Geißböcke gegen Werder Flyer verteilt. Darin kündigt der Zusammenschluss Kölner Fanclubs an, sich zukünftig öffentlich für den Erhalt des Geißbockheims einzusetzen. „Der 1. FC Köln gehört ans Geißbockheim wie der Rosenmontagszug zum Karneval. Für uns gibt es nur einen Standort für unseren Verein: Das Geißbockheim an der Franz Kremer-Allee“, heißt es in dem Schreiben, das am Montag auch auf der Homepage der Südkurve veröffentlicht wurde. Seit 1953 befindet sich die Heimat der Geißböcke an diesem Standort.

Keine politische Mehrheit

Seit mehr als einem Jahrzehnt wird um den Ausbau des Geißbockheims gerungen. Der ist dringend nötig. Immer wieder betonten die Kölner Vereinsbosse, dass das Nachwuchsleistungszentrum nicht mehr zeitgemäß sei. Der Verein will am Geißbockheim eigentlich drei neue Trainingsplätze, vier Kleinspielfelder und ein Leistungszentrum auf der Gleueler Wiese bauen. Doch dafür gibt es im Stadtrat seit 2020 keine politische Mehrheit mehr, zudem hat das OVG Münster den Bebauungsplan für unwirksam erklärt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, der FC legte Beschwerde ein, das Bundesverwaltungsgericht ließ eine Revision zu. Selbst wenn der Bebauungsplan für wirksam erachtet werden würde, bräuchten die Kölner zunächst einmal einen Pachtvertrag, den sie aufgrund der politischen Konstellation wohl eher nicht bekommen würden.

Auch deswegen zieht der FC einen Umzug nach Marsdorf an die A1 in Erwägung. Über die Finanzierung des Bauvorhabens gibt es ebenfalls unterschiedliche Sichtweisen. Der Ausbau bleibt weiterhin eine Hängepartie. „In den letzten Monaten in alle Richtungen informiert, kämpfen wir ab genau heute auch öffentlich für den Erhalt des Geißbockheims als Heimat unseres 1. FC Köln“, schreibt die Südkurve und bezeichnet den bisherigen Verlauf als „Farce“ und „Posse“ sowie das Verhalten der Stadtverwaltung und ihres Vereins als „Hinhaltetaktik“. Der ausgerufene Matchplan der Kölner Bosse, den Nachwuchs vermehrt zu integrieren, werfe so zumindest Fragen auf, heißt es weiter. „Das Geißbockheim gehört zur DNA unseres Clubs und ist damit maximal schützenswert. Wir sind uns selbst in Anbetracht der aktuell weniger ruhmreichen Tage absolut sicher: Die Geschichte ist hier noch nicht zu Ende geschrieben, das Geißbockheim lebt und das auch in Zukunft.

Sky: Baumgart und der HSV einig

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Sky: Baumgart und der HSV einig

Plötzlich ging es offenbar ganz schnell. Nach übereinstimmenden Medien wird Steffen Baumgart neuer Trainer des Hamburger SV. Bereits am Morgen hatte die Morgenpost von einem Interesse der Hanseaten berichtet.

Wie die Bild und Sky berichten wird Steffen Baumgart neuer Trainer des Hamburger SV. Der ehemalige Trainer des 1. FC Köln soll die Hanseaten in die Bundesliga führen.

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Knapp zwei Monate nach seinem Aus beim 1. FC Köln hat Steffen Baumgart offenbar einen neuen Job gefunden. Es hatte sich bereits am Morgen angedeutet, nun fehlt offenbar nur noch die offizielle Bestätigung. Wie Sky und die „Bild“ berichten sind sich Steffen Baumgart und der Hamburger SV einig. Der 52-Jährige soll den Zweitligisten übernehmen und zum direkten Aufstieg führen. Erst vor einer knappen Woche hatten sich die Norddeutschen von Tim Walter getrennt. Am vergangenen Samstag stand noch Merlin Polzin bei den Rothosen an der Seitenlinie. Der Interimscoach und gebürtige Hamburger sollte ebenfalls eine Chance erhalten. Der HSV kam nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus.

Bereits am Dienstag erste Einheit mit Baumgart

Schon am Dienstagnachmittag soll der gebürtige Rostocker seine erste Einheit beim HSV leiten. Baumgart war bereits seit seinem Aus in Köln mit dem HSV in Verbindung gebracht worden. Und das, obwohl Tim Walter noch bei den Norddeutschen tätig war. Die Leistungen der Hanseaten waren nicht konstant genug. Dennoch hielten die HSV-Bosse lange an Walter fest, gaben dem Trainer immer wieder die Chance. Vor allem, um der Defensive mehr Stabilität zu verleihen. Das soll auch ein Aspekt gewesen sein, der gegen Baumgart gesprochen habe. Denn auch der Ex-FC-Coach setzte nicht das Hauptaugenmerk auf die Defensive. Am vergangenen Samstag spielte der HSV auch nur 2:2, weil sich die Hamburger Hintermannschaft erstsaunliche Fehler erlaubte. So unmittelbar vor dem 1:2, als Rashford Königsdörffer Rostock die Führung auflegte.

Baumgart hatte bereits mehrfach betont, dass er seit vielen Jahren Fan des Hamburger SV ist. Eine Anstellung beim Zweitligisten habe er sich vorstellen können. Nun wird der neue Trainer wohl bereits am Dienstag vorgestellt. Laut Bild bringt der Trainer auch seinen Kölner Co-Trainer René Wagner mit. Wagner hatte mit Baumgart schon beim SC Paderborn zusammen gearbeitet. Am Sonntag empfängt der HSV den SV Elversberg zur Baumgart-Premiere.

Medienbericht: Hoffnung auf Diehl-Wende ausgerechnet vor VfB-Spiel?

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Medienbericht: Hoffnung auf Diehl-Wende ausgerechnet vor VfB-Spiel?

Bislang klangen bei Justin Diehl die Worte nach Abschied. Als heißer Kandidat gilt der VfB Stuttgart. Ausgerechnet vor dem Duell gegen die Schwaben gibt es einen Bericht, der eine Wende andeutet.

Geht er oder bleibt er doch? Eigentlich schien der Abschied des Kölner Eigengewächses und Hoffnungsträger als beschlossene Sache. Laut einem Bericht des „Express“ ist der Abgang von Justin Diehl alles andere als sicher.

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Justin Diehl kam am Freitagabend im Duell gegen Werder Bremen nach einer guten Stunde und brachte frischen Schwung in die Begegnung. Der Kölner Offensivspieler kam in der verbleibenden Zeit auf drei Abschlüsse und damit auf mehr als die Mitspieler. Zudem suchte Diehl immer wieder das Eins-gegen-eins und strahlte damit mehr Gefahr aus, als das bisherige Flankenspiel der Kölner. Kein Wunder, dass die große Hoffnung auf dem jungen Talent liegt. Diehl verkörpert den geplanten Umschwung, der aber nach bisherigem Stand ohne eben jenen Diehl stattfinden sollte. Denn eigentlich galt der Abschied des 19-Jährigen als so gut wie sicher.

Ist Diehl ins Grübeln gekommen?

Doch laut einem Bericht des „Express“ ist nun auch wieder ein anderes Szenario möglich. Ausgerechnet vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart, jenem Klub, der angeblich am meisten um die Gunst des Offensivspielers buhlen soll, will die Zeitung erfahren haben, dass sich Diehl „einen Verbleib in der Heimat“ vorstellen könne. Demnach könnte das gesteigerte Interesse der Kölner Verantwortlichen und dem beharrlichen Kontakt zur Diehl-Familie Hoffnung machen.

Wie der „Express“ berichtet sei Diehl ins Grübeln gekommen. Auch, weil er nun neues Vertrauen spüre. Ob sich der FC dadurch in den Gedanken des Youngsters in die Pole Position gebracht hat, ist aber eher fraglich. Schließlich hätte Diehl mit großer Wahrscheinlichkeit auch unter Baumgart seine Einsatzzeit bekommen. Wenn er denn nicht ein Angebot der Geißböcke zur Vertragsverlängerung abgelehnt hätte.

Schultz: „Justin ist eine ernsthafte Alternative, auch von Anfang an“

Damals habe Diehl dem FC ganz klar zu verstehen gegeben, dass er seine Zukunft nicht bei den Geißböcken sehe und war in die Reserve degradiert worden. Im Winter gab es das Umdenken. Diehl wurde zurück zu den Profis geholt. Und das kommt beim neuen Trainer seht gut an. „Einer seiner Schüsse war abgefälscht, geht knapp über die Latte – da hätte er sich fast dafür belohnt, dass er genau die Attribute auf den Platz bringt”, lobte FC-Trainer Timo Schultz den Youngster nach dem Spiel gegen Bremen. “Das macht ihn aus, das ist seine große Stärke. Deswegen bin ich auch froh, dass ich ihn habe, dass er nach seiner Krankheit wieder voll im Trainingsbetrieb ist.“

So könnte der 19-Jährige am Samstag ausgerechnet gegen den VfB sein Startelf-Debüt geben. „Ich habe es schon ein paarmal gesagt: Justin ist für uns eine ernsthafte Alternative, auch mal von Anfang an aufzulaufen”, sagt Schultz.

Sky: Baumgart und der HSV einig

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Sky: Baumgart und der HSV einig

Plötzlich ging es offenbar ganz schnell. Nach übereinstimmenden Medien wird Steffen Baumgart neuer Trainer des Hamburger SV. Bereits am Morgen hatte die Morgenpost von einem Interesse der Hanseaten berichtet.

Wie die Bild und Sky berichten wird Steffen Baumgart neuer Trainer des Hamburger SV. Der ehemalige Trainer des 1. FC Köln soll die Hanseaten in die Bundesliga führen.

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Knapp zwei Monate nach seinem Aus beim 1. FC Köln hat Steffen Baumgart offenbar einen neuen Job gefunden. Es hatte sich bereits am Morgen angedeutet, nun fehlt offenbar nur noch die offizielle Bestätigung. Wie Sky und die „Bild“ berichten sind sich Steffen Baumgart und der Hamburger SV einig. Der 52-Jährige soll den Zweitligisten übernehmen und zum direkten Aufstieg führen. Erst vor einer knappen Woche hatten sich die Norddeutschen von Tim Walter getrennt. Am vergangenen Samstag stand noch Merlin Polzin bei den Rothosen an der Seitenlinie. Der Interimscoach und gebürtige Hamburger sollte ebenfalls eine Chance erhalten. Der HSV kam nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus.

Bereits am Dienstag erste Einheit mit Baumgart

Schon am Dienstagnachmittag soll der gebürtige Rostocker seine erste Einheit beim HSV leiten. Baumgart war bereits seit seinem Aus in Köln mit dem HSV in Verbindung gebracht worden. Und das, obwohl Tim Walter noch bei den Norddeutschen tätig war. Die Leistungen der Hanseaten waren nicht konstant genug. Dennoch hielten die HSV-Bosse lange an Walter fest, gaben dem Trainer immer wieder die Chance. Vor allem, um der Defensive mehr Stabilität zu verleihen. Das soll auch ein Aspekt gewesen sein, der gegen Baumgart gesprochen habe. Denn auch der Ex-FC-Coach setzte nicht das Hauptaugenmerk auf die Defensive. Am vergangenen Samstag spielte der HSV auch nur 2:2, weil sich die Hamburger Hintermannschaft erstsaunliche Fehler erlaubte. So unmittelbar vor dem 1:2, als Rashford Königsdörffer Rostock die Führung auflegte.

Baumgart hatte bereits mehrfach betont, dass er seit vielen Jahren Fan des Hamburger SV ist. Eine Anstellung beim Zweitligisten habe er sich vorstellen können. Nun wird der neue Trainer wohl bereits am Dienstag vorgestellt. Laut Bild bringt der Trainer auch seinen Kölner Co-Trainer René Wagner mit. Wagner hatte mit Baumgart schon beim SC Paderborn zusammen gearbeitet. Am Sonntag empfängt der HSV den SV Elversberg zur Baumgart-Premiere.

Baumgart: „Ich fiebere extrem mit“

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Baumgart: „Ich fiebere extrem mit“

Gut anderthalb Monate nach seinem Aus beim 1. FC Köln hat Steffen Baumgart in einem Podcast über seine Zuneigung zum FC, die Trennung und seinen Nachfolger gesprochen.

Zweieinhalb Jahre hat Steffen Baumgart die Geschicke beim 1. FC Köln geleitet. Kurz vor Weihnachten folgte das Aus. Nun hat sich der ehemalige Trainer der Kölner im Podcast von Ewald Lienen und Michael Born geäußert. Das sagt Steffen Baumgart zum FC und zu Timo Schultz.

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Gut anderthalb Monate nach seinem Aus beim 1. FC Köln wirkt Steffen Baumgart aufgeräumt, aber auch gewohnt locker. In der aktuellen und unterhaltsamen Episode des Podcasts „DerSechzehner“ von Trainer-Legende Ewald Lienen und DAZN-Kommentator Michael Born plauderte der 52-Jährige über sein Verhältnis zu Schiedsrichtern und seine Zeit als Spieler unter Lienen. Natürlich wurde der Trainer auch auf seinen Abschied vom FC angesprochen. Es gehe ihm gut, sagt Baumgart. „Es gehört in unserem Job nun mal dazu, dass es irgendwann nicht mehr weitergeht. Wir haben das sauber gelöst. Das ist eine Situation, die ich im Fußball mehr als einmal erlebt habe“, so der 52-Jährige weiter. „Es ist aus meiner Sicht alles vernünftig gelaufen – gerade auch für Kölner Verhältnisse.“ Nun freue er sich aber, wenn eine neue Tür aufgehe.

Baumgart: „Dass wir 40 Punkte holen, hätte ich uns auch zugetraut“

Baumgart beschreibt, dass es bereits nach dem Freiburg-Spiel erste Gespräche gegeben habe und man weitere Gespräche nach dem Berlin-Duell führen wollte. „Du kannst so einen Verein nicht einfach abstürzen lassen“, betont Baumgart. „Es ging einfach darum, ob wir gemeinsam die hundertprozentige Überzeugung haben, dass es geht. Und der Überzeugung war ich nicht mehr. Wir haben dann gemeinsam entschieden, dass wir jemanden finden müssen, der diesen absoluten Glauben hat, den du in der Situation brauchst.“ Anfang Januar präsentierten die Kölner Verantwortlichen Timo „Schulle“ Schultz als neuen Coach. „Mit Schulle haben sie jemanden gefunden, der das sehr gut verkörpert und aus meiner Sicht auch sehr gut macht. Und dann hoffen wir mal, dass das alles gut geht“, sagt Baumgart (Der Podcast wurde vor dem Frankfurt-Erfolg ausgezeichnet, Anm. d. Red.).

Zwar verfolge Baumgart die Spieler „nicht mehr so wild“, schließlich „ist es nicht mehr meine Truppe“, der Trainer schaut sie aber immer noch und das auch intensiv. „Ich gucke das schon und fiebere auch extrem mit. Nach zweieinhalb Jahren kannst du dich diesem Verein nicht mehr entziehen. Dieser Verein macht etwas mit dir. Ich habe zweieinhalb gute Jahre gehabt – auch das letzte halbe Jahr. Ich habe mich sehr wohl gefühlt“, sagt Baumgart, der merkt, „dass mir das insgesamt fehlt.“ Nun verfolgt der gebürtige Rostocker die Arbeit seines Nachfolgers. „Die Veränderung ist natürlich da. Du hast keinen Mittelstürmer mehr vorne drin. Davie Selke ist raus, dadurch haben nun andere Spieler die Chance“, sagte der ehemalige FC-Coach. So wie Jan Thielmann, der am vergangenen Samstag gegen Frankfurt das 2:0 erzielte. „Jan hat uns einfach bis Oktober gefehlt. Wer Jan Thielmann kennt, der weiß, dass der immer bei 100 Prozent ist. Der gibt Gas und das brauchst du im Moment.“

Baumgart: „Dann müssen Leute führen, die das noch gar nicht können“

Der Ex-Trainer betonte noch einmal, dass ihm mit Ellyes Skhiri und Jonas Hector zwei Ankerpunkte verloren gegangen seien. „Dann müssen Leute führen, die das noch gar nicht können“, so Baumgart, der sich weiterhin nicht vorstellen kann für diese Saison eine 50-Punkte-Marke in Aussicht gestellt zu haben. „Ich habe mehr Punkte eingerechnet als zehn. Dass wir 40 Punkte holen, hätte ich uns auch zugetraut“, sagt Baumgart. „Wenn du zwei Spieler wie Skhiri und Hector verlierst und die würden jedem Bundesliga-Team fehlen, dann kannst du nicht international träumen. Für einen Schwachmaten halte ich mich nicht.“

So bewerten wir die FC-Spieler zur Winterpause – Mittelfeld und Sturm

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So bewerten wir die FC-Spieler zur Winterpause – Mittelfeld und Sturm

Mal abgesehen von dem verdienten Derbysieg gegen Gladbach hat der 1. FC Köln in der zweiten Hälfte des Jahres wenig Grund zur Freude gehabt. Das spiegelt sich besonders in unseren Noten für Mittelfeld und Sturm wider.

Sonderlich viele Erfolgserlebnisse gab es in den ersten 16 Ligaspielen nicht für den 1. FC Köln: Das zeigt auch die Einzelkritik der FC-Profis zur Winterpause. In Teil II bewerten wir das Mittelfeld und die Stürmer.

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Zehn Punkte aus 16 Spielen sprechen eine deutliche Sprache: der 1. FC Köln spielt bislang eine desolate Saison. Nur aufgrund der ebenfalls schwachen Konkurrenz können die Kölner im letzten Spiel der Hinrunde gegen den 1. FC Heidenheim die Abstiegsplätze Mitte Januar verlassen. Und auch im Pokal gab es das frühe Aus gegen einen Zweitligisten. Über die gesamte Hinrunde überzeugen konnte nur Torhüter Marvin Schwäbe. Dabei erhielt der Keeper auch viele Chancen, sich auszuzeichnen. Ansonsten fallen die Zwischennoten der Kölner Profis nicht besonders erfreulich aus. Gerade in der Offensive ist in dieser Saison noch unheimlich viel Luft nach oben.

Die Einzelkritik der FC-Profis zur Winterpause

Eric Martel: Ist sicherlich eins der größten Zukunftsversprechen der Kölner, sollte er denn auch seine Zukunft bei den Geißböcken sehen. Ist mit 21 Jahren schon überraschend weit, reifte neben Ellyes Skhiri zu einem wichtigen Spieler, ist ohne Skhiri unverzichtbar. Kommt auf eine Zweikampfquote von fast 60 Prozent (dritter Platz im FC-Ranking), bringt 85 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler (dritter Platz im FC-Ranking) und nähert sich auch in der Laufleistung Skhiri zunehmend an. Auch an ihm gingen die Leistungsschwankungen mit Tiefpunkten wie etwa gegen Leipzig oder Union Berlin nicht vorüber. Dennoch eine sehr konstante Hinrunde.

Dejan Ljubicic: Machte gegen Dortmund zum Auftakt ein ordentliches Spiel und erweckte mit seinen Werten den Eindruck, als würde er die Lücke, die Ellyes Skhiri hinterlassen hat, stopfen können. Doch mit der Pleite gegen Bremen kam der Knick. Und der war gewaltig. Ljubicic war weit entfernt von den Leistungen der Vorsaison. Der Österreicher verlor viele wichtige Zweikämpfe, spielte Fehlpässe und hatte kaum noch Zug zum Tor. Bis zur Winterpause kommt der 26-Jährige auf keine Torbeteiligung. So wurde er auch nicht mehr für die Nationalmannschaft Österreichs nominiert.

Denis Huseinbasic: Erlebte in der vergangenen Spielzeit den Raketenaufschwung, landete in dieser Spielzeit hart auf dem Boden der Realität. Profitierte zunächst noch von einer Verletzung von Eric Martel. Konnte sich aber kaum empfehlen. War dementsprechend auch lange außen vor und erhielt erst gegen Union Berlin wieder die Chance, sich von Beginn an zu beweisen. Diese Chance nutzte er nicht wirklich. Wirkte schon bei der EM der U21 im Sommer nicht immer glücklich. Das hat sich in die Saison übertragen.

Florian Kainz: Ging als neuer Kapitän hoch motiviert in die aktuelle Saison. Doch es wirkt fast so, als sei die Binde eine zu hohe Bürde für den Österreicher. Fand sich in dieser Saison überhaupt nicht zu recht und ist nach wie vor auf der Suche nach der Form und nach dem nötigen Selbstvertrauen. Das holte er sich auch nicht durch die seltsame Positionsrochade seines Ex-Trainers. Spielte erstaunlich viele Fehlpässe, kommt oft in den Zweikämpfen zu spät. Zeigte einige unbekannte Frustfouls. Ein Sechser wird Kainz wohl nicht mehr werden, um wieder ein guter Zehner oder Achter zu werden, ist es ein Stück Arbeit. Möglich, dass ein neuer Trainer den richtigen Impuls gibt. Erzielte immerhin drei Treffer – alle vom Punkt.

Jacob Christensen: Die Erwartungshaltung war groß. Schließlich wurde Christensen als Sechser verpflichtet und mit Ellyes Skhiri ging der Inbegriff eines Sechsers. Dass der junge Däne den Tunesier nicht eins-zu-eins ersetzen würde, wurde frühzeitig kommuniziert. Allerdings zauberten die Kölner Verantwortlichen auch keinen anderen Sechser aus dem Hut. So lag von Beginn an viel Druck auf Christensen, der bislang nicht mehr als ein wenig Pokal-Luft schnuppern dürfte. Laut Daten und Analysen schlummert in Christensen ein sehr starker Spieler. Es wird Zeit, dass er das Potenzial mal aufblitzen lässt.

Jan Thielmann: Fiel lange aus und dann bei seinem Comeback mit einer beeindruckenden Leistung auf. Ist sicherlich einer der größten Hoffnungsträger der Geißböcke. Steht zumindest für die wesentlichen Dinge, die den Abstiegskampf ausmachen: Leidenschaft, Wille, Körperlichkeit. Lässt sich auch von ungewohnten Positionen nicht aus der Ruhe bringen und zeigt erstaunliche Defensiv-Qualitäten. Feierte auch in der U21 des DFB sein Comeback. Wartet allerdings noch auf seine erste Torbeteiligung in der Liga.

Linton Maina: Seine Tempoläufe sind eigentlich eine Waffe, nur durch die fehlende Präzision im finalen Pass eine ziemlich stumpfe. Sorgt immer wieder für ordentlich Tempo, weckt die Hoffnung auf Offensivaktionen, die dann aber mit einer schlampigen Aktion verpuffen. Kommt bislang auf ein Tor und eine Vorarbeit – zu wenig für den schnellen Außenbahnspieler. Hatte unter Baumgart eine Art Stammplatzgarantie. Die dürfte mit einem neuen Coach möglicherweise wackeln.

Faride Alidou: Wurde kurz vor Ende der Transferperiode noch von Eintracht Frankfurt ausgeliehen. Eigentlich sollte Benedict Hollerbach von Wehen Wiesbaden kommen, der entschied sich anders. Fiel unter die Kategorie „Baumgart-holt-sie-schon-aus-der-Krise“-Spieler. Hat Baumgart nicht. Alidou blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Sehr weit. Aktuell braucht man viel Fantasie um zu verstehen, wie eine Kaufoption in Höhe von kolportiert drei bis vier Millionen Euro zu Stande gekommen ist. Seine Leistungen sind bislang ein großes Rätsel.

Mathias Olesen: Kam einige Male für den verletzten Eric Martel zum Einsatz – allerdings nur als Joker. Konnte nicht ansatzweise für mehr Spielzeit werben. Fiel zwischenzeitlich ebenfalls verletzt aus. Könnte möglicherweise von einem neuen Trainer profitieren. Könnte…

Luca Waldschmidt: Wurde als gefühlter Königstransfer in Köln empfangen. Die ersten Eindrücke in der Saisonvorbereitung waren auch sehr vielversprechend. In den Pflichtspielen konnte Waldschmidt dann nur noch ansatzweise an diese Leistungen anknüpfen. Der ehemalige Nationalspieler macht die Offensive definitiv variabler, lässt seine Kreativität auch aufblitzen. Mehr aber (noch) nicht. Zwei Tore und ein Assist sind für einen Spieler seiner Klasse definitiv zu wenig.

Mark Uth: Kehrte mit großen Erwartungen zurück aus einer Seuchensaison, um dann umgehend wieder verletzt auszufallen. Kehrte dann erneut mit großen Erwartungen zurück und erfüllte sie im Pokal gegen Lautern. Baumgart betonte immer wieder, dass Uth noch Zeit brauchen würde. Damit lag der Ex-Coach der Kölner goldrichtig. Der Kölner Offensivspieler ist noch nicht an der Leistungsgrenze, die ihn für den FC zu einem wichtigen Faktor macht.

Steffen Tigges: Der Angreifer bringt mit seiner Kompaktheit, seiner Größe eigentlich viel für einen Mittelstürmer mit. Doch das alleine reicht offensichtlich nicht. Tigges ist bei den Kölnern überhaupt kein Faktor. Kam auf elf Einsätze in dieser Saison, auf sieben Torschüsse, aber auf nicht eine Torbeteiligung. Und selbst die sieben Torschüsse waren weit von einer echten Chance entfernt. Erstaunlich, dass Baumgart so lange und so oft an Tigges festgehalten hat.

Sargis Adamyan: Kündigte an, sich in dieser Saison durchsetzen zu wollen. Die Saisonvorbereitung war verheißungsvoll. Doch mit dem ersten Pflichtspiel war die Hoffnung, dass der Knoten in Köln vielleicht doch noch platzen könnte, wie weggeblasen. Adamyan findet ähnlich wie Tigges nicht statt – auch auf dem Spielfeld. Warum man den Angreifer mit einem Vier-Jahres-Vertrag ausgestattet hat, bleibt wohl eins der größten Geheimnisse von Christian Keller.

Davie Selke: Über eine mangelnde Einstellung kann man sich bei dem Mittelstürmer sicherlich nicht beschweren. Selke bringt auch viel mit und doch hat man den Eindruck, dass der Angreifer immer einen Schritt zu spät kommt, bei Flanken einen Schritt falsch steht, den Ball knapp verpasst oder sonst glücklos agiert. Vier Tore ist noch die beste Ausbeute der Kölner Offensivabteilung. Das ist in dieser Saison aber auch nicht wirklich schwer.

Florian Dietz: Die Rekonvaleszenz dauerte nach dem Kreuzbandriss länger als zunächst angenommen. Feierte unmittelbar vor Weihnachten sein Comeback und strahlte mehr Offensivkraft aus als Tigges und Adamyan. Ob er dem FC aber aus der Krise helfen kann, ist mindestens fraglich.

Damion Downs: Feierte in dieser Spielzeit sein Bundesliga-Debüt gegen Werder Bremen. Hatte auch eine Großchance und hätte beinahe sein erstes Liga-Tor erzielt. Dieser Einsatz alleine hat nicht viel Aussagekraft über die Ligatauglichkeit.

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Einzel
-kritik I

So bewerten wir die FC-Spieler zur Winterpause – Defensive

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So bewerten wir die FC-Spieler zur Winterpause – Defensive

Mal abgesehen von dem verdienten Derbysieg gegen Gladbach hat der 1. FC Köln in der zweiten Hälfte des Jahres wenig Grund zur Freude gehabt. Das spiegelt sich auch in den Noten wider.

Sonderlich viele Erfolgserlebnisse gab es in den ersten 16 Ligaspielen nicht für den 1. FC Köln: Das zeigt auch die Einzelkritik der FC-Profis zur Winterpause. In Teil I bewerten wir die Torhüter und die Abwehrspieler.

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Zehn Punkte aus 16 Spielen sprechen eine deutliche Sprache: der 1. FC Köln spielt bislang eine desolate Saison. Nur aufgrund der ebenfalls schwachen Konkurrenz können die Kölner im letzten Spiel der Hinrunde gegen den 1. FC Heidenheim die Abstiegsplätze Mitte Januar verlassen. Und auch im Pokal gab es das frühe Aus gegen einen Zweitligisten. Über die gesamte Hinrunde überzeugen konnte nur Torhüter Marvin Schwäbe. Dabei erhielt der Keeper auch viele Chancen, sich auszuzeichnen. Ansonsten fallen die Zwischennoten der Kölner Profis nicht besonders erfreulich aus.

Die Einzelkritik der FC-Profis zur Winterpause

Marvin Schwäbe: Der überragende FC-Akteur im bisherigen schwachen Saisonverlauf. Leistete sich so gut wie keine Fehler. Im Gegenteil: Verhinderte beispielsweise gegen Leverkusen und Bayern Schlimmeres, rettete gegen Bochum mit überragenden Paraden einen Punkt. Vereitelte 21 Großchancen (Ligabestwert) und kommt auf eine Torwart-Effizienz von +7.2 (ebenfalls Bestwert). Fakt ist: Ohne Schwäbe stünde der FC noch deutlich schlechter dar.

Philipp Pentke: Erfüllt die Rolle des Ersatz-Keepers erwartungsgemäß geräuschlos, aber genauso erwartungsgemäß unauffällig. Die Position war klar definiert, Pentke damit absolut einverstanden. Sorgte mit seiner Knieverletzung im Training für einen Schock-Moment. Durfte sich bislang nur in Testspielen beweisen. Eine Note hat er sich damit nicht verdient.

Matthias Köbbing: Wurde nach der Verletzung von Philipp Pentke zur Nummer zwei, kam aber erwartungsgemäß nicht zum Einsatz.

Benno Schmitz: Startete mit einem Traumtor im Pokal beeindruckend in die neue Spielzeit. Steffen Baumgart deutete scherzhaft an, dass der Rechtsverteidiger damit möglicherweise sein Pulver schon verschossen hat. Der 51-Jährige sollte recht behalten – zumindest bei den Offensiv-Bemühungen seines Rechtsverteidigers. Schmitz ist von dem kölschen Cafu soweit entfernt, wie der FC von den internationalen Plätzen. Steht in der Defensive dafür aber meist sicher, verlor dennoch seinen Stammplatz an Neuzugang Rasmus Carstensen.

Dominique Heintz: Wurde kurz vor Ende der Transferperiode noch verpflichtet. Der Transfer wurde allerdings aufgrund seines Alters und der Beweglichkeit von einigen Fans von einer gewissen Portion Skepsis begleitet. Heintz beschrieb seine Rolle beim Antritt zwischen den Zeilen als Allzweckwaffe. Er wolle immer da spielen, wo er gebraucht würde, sagte der 30-Jährige, der auch mit der Rolle des Reservisten einverstanden gewesen ist. Vermutlich hätte der Abwehrspieler selbst nicht damit gerechnet, dass er zwischenzeitlich so oft in der Startelf stehen würde – wenn auch nur selten in der Innenverteidigung. War allerdings als Ersatz für Pacarada nicht der erhoffte Stabilisator.

Timo Hübers: Gewann im Schnitt zwei von drei seiner Zweikämpfe. Ein ordentlicher bis guter Wert – genauso wie die 88 Prozent seiner Passquote sowie der Topwert der abgefangenen Bälle. Nach den Zahlen knüpft Hübers an die Leistungen der Vorsaison an. Auf dem Platz wirkte aber auch der Innenverteidiger einige Male extrem verunsichert. Alles in allem liegt die Krise aber sicherlich nicht an der Abwehrzentrale der Geißböcke.

Luca Kilian: Sicherlich einer der Verlierer der Krise. Der Innenverteidiger wäre in einer Saison in ruhigen Fahrgewässern mit großer Wahrscheinlichkeit öfter zum Einsatz gekommen. Kommt so auf drei Begegnungen von Beginn an. Sorgte in den Begegnungen aber nicht gerade für mehr Sicherheit. Wird auch weiterhin eher von der Bank aus kommen – Konkurrenz für Hübers und Chabot ist der 24-Jährige so nicht.

Leart Pacarada: Wurde verpflichtet als die Transfersperre noch nicht im Raum und der Abschied von Jonas Hector nicht feststand. Avancierte dann aber schnell zum Hoffnungsträger. Wirkt in der Offensive ein wenig aktiver als Hector – Zählbares kam dabei aber nicht heraus. Noch nicht einmal ein Fünftel seiner Flanken kommt beim Mitspieler an. Pacarada verlor nach dem 0:6 gegen Leipzig seinen Stammplatz. Erstaunlicherweise an einen Innenverteidiger. Das spricht nicht für den Abwehrspieler. Fiel schließlich verletzt aus. Wird möglicherweise unter einem neuen Trainer eine neue Chance erhalten.

Rasmus Carstensen: Ist wohl der heimliche Gewinner der letzten Transferphase. Kam trotz internen Bedenken zum FC, wurde dort mit Skepsis begrüßt und ließ diese mit ordentlichen Leistungen hinter sich. Erkämpfte sich gegen Benno Schmitz einen Stammplatz, obwohl er als dessen Backup verpflichtet worden ist. Ist in der Offensive deutlich aktiver. Deutete schon mehrfach seine Stärken an. Das Potenzial würde man gerne mal in einem besser funktionierenden Kader sehen.

Jeff Chabot: Ist neben Marvin Schwäbe wohl der wichtigste und stärkste Spieler im bisherigen Saisonverlauf. Mit seiner Zweikampf- und Passquote gehört er zu den fünf besten Innenverteidigern der Liga. Und das, obwohl der Abwehrspieler zu seiner Anfangszeit beim FC noch überhaupt keine Rolle spielte. Hat sich in der vergangenen Saison festgespielt und untermauert die Stärke in dieser Spielzeit. Hatte ein paar wenige Ausreißer nach unten und Unsicherheiten im Spiel. Wird aber auch erstaunlich oft in der Defensive alleine gelassen. Seine Gelb-Rote Karte im Spiel gegen den SC Freiburg war absolut überflüssig und zog die unnötige Sperre gegen Berlin nach sich.

Noah Katterbach: Ist nach seiner Kreuzbandverletzung wieder fester Bestandteil der Mannschaft. Bislang nur auf dem Trainingsplatz. Steffen Baumgart hatte schon unmittelbar nach seinem Amtsantritt wenig Verwendung für den Außenverteidiger. Wird immer noch mit dem Hamburger SV in Verbindung gebracht. Seine Position könnte sich aber durch die Trennung von Steffen Baumgart und einem möglichen neuen Coach verändert haben.

Max Finkgräfe: Ist die große Überraschung der ersten Saisonphase. Zeigte schon in der Vorbereitung, dass er unbedingt bei den Profis spielen will. Agiert dort nun unbekümmert, sucht den Weg über sein Tempo in die Offensive und versucht in der Defensive, jeden Zweikampf anzunehmen. Viel gelingt dem 19-Jährigen, viel aber auch noch nicht. Das erwartet auch keiner von Finkgräfe.

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Baumgart: „Wir haben die Situation unterschätzt“

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Baumgart: „Wir haben die Situation unterschätzt“

Auch eine Woche nach dem Aus beim 1. FC Köln glaubt Steffen Baumgart weiterhin an die Qualität des FC-Kaders, räumte aber Fehler ein. Das sagte der 51-Jährige in einem „BILD“-Interview.

Knapp eine Woche nach der kommunizierten Trennung hat sich der ehemalige FC-Trainer Steffen Baumgart nun erstmals geäußert zum Ausscheiden beim 1. FC Köln: Das sagt Steffen Baumgart nach dem Aus.

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Während die Suche nach einem neuen Trainer beim 1. FC Köln auf Hochtouren laufen dürfte, verbringt der ehemalige Kölner Trainer Steffen Baumgart mit seiner Familie ein paar erholsame Tage in Österreich. Neben einem Weihnachtsgruß über Instagram gewährte Baumgart nun auch Einblicke in seine Gemütslage nach der Trennung. In einem Interview mit der „BILD“ (BILD+) betonte Baumgart noch einmal, wie schwer ihm der Abschied vom FC gefallen sei. „Dieser Verein macht was mit dir.“, sagte der 51-Jährige. Zweieinhalb Jahre brannte Baumgart sichtbar für die Geißböcke, identifizierte sich zu 100 Prozent mit dem Klub und hätte sicherlich auch gerne weitergemacht, doch der Erfolg blieb bekanntlich aus.

Baumgart: „Ich habe alles probiert“

Die desaströse Bilanz bis zur Winterpause von zehn Punkten aus 16 Spielen haben auch in dem Kölner Trainer die Idee reifen lassen, dass der 51-Jährige die Mannschaft nicht mehr zu 100 Prozent erreicht habe. „Ich habe alles probiert. Aber wenn alle Ansprachen und Veränderungen in Aufstellungen und Taktik nicht mehr fruchten, muss man sich Gedanken machen“, sagte Baumgart der „BILD“. „Das habe ich getan und dann mit dem Klub eine Entscheidung getroffen. Ich war nicht mehr zu 100 Prozent überzeugt von mir.“ Nach Aussagen der Kölner Verantwortlichen wäre aber genau diese vollkommene Überzeugung die Basis der Weiterbeschäftigung gewesen. Der gebürtige Rostocker betonte einmal mehr, dass die Entscheidung der Trennung gemeinsam nach dem Spiel gegen Union getroffen worden war.

Baumgart liebäugelt mit Rückkehr in den Trainerjob

Der FC hatte die Begegnung bei den Eisernen lange dominiert, stand aber am Ende des Spiels einmal mehr mit leeren Händen da. Schon unmittelbar nach dem Abpfiff deuteten Baumgarts erste Worte auf eine mögliche Trennung hin. Dabei hatte Christian Keller noch im November dem damaligen Kölner Trainer ein „sehr gutes“ Arbeitszeugnis ausgestellt. Auch in dem Wissen, dass der Sportdirektor für die Zusammenstellung des Kaders verantwortlich ist und Baumgart nur mit den Spielern arbeiten konnte, die Keller ihm zur Verfügung gestellt hat. Immer wieder hatten die Kölner Verantwortlichen betont, dass sie von der Qualität des Kaders überzeugt seien, dieser die nötige Stärke für den Klassenerhalt besitze. Davon ist der Ex-Trainer auch weiterhin überzeugt, betonte gegenüber der „BILD“ aber: „Wir haben die Situation unterschätzt. Trotzdem bin ich überzeugt, dass diese Mannschaft es schaffen kann. Die Jungs sind willig – und niemand ist mir in der ganzen Zeit in den Rücken gefallen. Das weiß ich sehr zu schätzen.“

Wenn es nach Baumgart geht, dürfte die erholsamen Tage schon bald ein Ende finden. Der 51-Jährige erklärte, dass er sich ein neues Engagement ab Ende Januar schon wieder vorstellen könnte. Angebote lägen zwar bereits vor, offenbar ist das richtige aber noch nicht dabei. „Wenn einer geht, stehen 20 neue Kandidaten bereit. So ist das nun mal, in dieser Sache ist das irgendwie ein Drecksjob.“, so Baumgart. Dass Baumgart aber nicht der Typ des ruhigen Abwartens ist, hat er in den vergangenen zweieihalb Jahren in Köln eindrucksvoll gezeigt.

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