Ohne Mark Uth in die Vorbereitung auf Freiburg

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Ohne Mark Uth in die Vorbereitung auf Freiburg

Der 1. FC Köln ist am Mittwochvormittag in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen den SC Freiburg am Samstag (18.30 Uhr) gestartet. Mark Uth fiel krankheitsbedingt aus, Justin Diehl arbeitet weiter mit der Mannschaft.

Vor den Augen zahlreicher Fans hat der FC im Franz-Kremer-Stadion das Training vor dem nächsten Heimspiel aufgenommen. Ohne Mark Uth startet der FC in die Freiburg-Vorbereitung.

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Bei sommerlichen Temperaturen hat es am Feiertag zahlreiche Fans ins Franz-Kremer-Stadion zum Trainingsstart der Vorbereitung auf das kommende Heimspiel der Geißböcke verschlagen. Am Samstagabend empfangen die Geißböcke den SC Freiburg. Der FC will noch die Minimalchance auf den Klassenerhalt nutzen. Nicht mit dabei war Mark Uth. Der Kölner Hoffnungsträger hatte sich krank abgemeldet. Der Einsatz am Samstag ist aktuell noch offen. Doch nur zwei Wochen nach seinem Comeback gegen Darmstadt droht bereits der nächste Ausfall. Gerade Uth hatte nach seiner Einwechslung im Duell gegen Mainz das Offensivspiel noch einmal angekurbelt.

Justin Diehl ein Kandidat für den Kader

Auch Dejan Ljubicic und Leart Pacarada fehlen weiterhin erkrankt. Immerhin arbeitete der Österreicher aber schon wieder individuell. Zudem fallen weiterhin die Langzeitverletzten Davie Selke (Mittelfußbruch) und Luca Kilian (Kreuzbandriss) aus. Beide hatten das Spiel gegen Mainz aber im Stadion der Rheinhessen verfolgt. Nachdem ein Platz im Kader in der vergangenen Woche für Justin Diehl noch zu früh kam, könnte der Offensivspieler am Samstag wieder dazustoßen. Der 19-Jährige trainiert nach der überstandenen Muskelverletzung wieder mit der Mannschaft. Luca Waldschmidt schob sogar eine Elfmeter-Einheit ein.

Trotz des verpassten Dreiers in Mainz haben die Kölner eine Minimalchance auf den Klassenerhalt. Bei fünf Zählern Rückstand auf Platz 16 müssen dazu aber unbedingt drei Siege in den verbleibenden drei Spielen her. Zwar ist das Restprogramm mit den Begegnungen gegen Freiburg, Union Berlin und den 1. FC Heidenheim auf dem Papier ein machbares, für eine Mannschaft, die in den bisherigen 31 Spielen genau vier Siege eingefahren hat, scheint die Quote dann doch extrem hoch.


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Jonas Hector: „Deswegen sehe ich mich nicht in der Verantwortung“

Das sagt Jonas Hector zur Krise beim 1. FC Köln.
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Jonas Hector: „Deswegen sehe ich mich nicht in der Verantwortung“

Das 1:1 des 1. FC Köln beim 1. FSV Mainz verfolgte Jonas Hector am vergangenen Sonntag nicht in Gänze. Während des Duells saßen Hector und Fabian Köster mit ihrem Podcast auf der Bühne. In der aktuellen Folge von „Schlag und fertig“ äußerte sich Hector aber natürlich auch zum FC und der aktuellen Lage.

In der neuen Folge von „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kapitän der Kölner auch über die Geißböcke. Das sagt Jonas Hector zur Krise beim 1. FC Köln.

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Im Bürgerzentrum in Ehrenfeld traten Fabian Köster und Jonas Hector mit ihrem Podcast „Schlag und fertig“ am Sonntag erstmals vor Publikum auf. Da das Spiel des 1. FC Köln beim 1. FSV Mainz zeitgleich stattfand, wurde auf die Begegnung nur wenig Bezug genommen. Die Situation der Geißböcke war aber sehr wohl ein Thema. Auch, weil sie von einem Talkgast angesprochen wurde. Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Claudia Roth, saß eine gute halbe Stunde mit auf der Bühne und sorgte für einige unterhaltsame Momente.

Jonas Hector: „Es gibt Leute, die solche Situationen lösen müssen“

Unter anderem wollte Roth wissen, wie eine Mannschaft wie Stuttgart in der vergangenen Spielzeit noch gegen den Abstiegs und nun um die Königsklasse spielen könne. „Manchmal ist es die Konstellation zwischen Mannschaft und Trainer“, erklärte Hector. „Wenn es passend ist, so wie gerade in Stuttgart anscheinend, plus gute Transfers, die genau in das System hereinpassen, das der Trainer hergibt, dann entwickeln sich da etwas.“ Der ehemalige Nationalspieler verwies auf das ähnliche Szenario beim FC, als die Kölner ebenfalls die Relegation überstanden und es im folgenden Jahr in die Conference League schafften. Das Spiel gegen Wolfsburg sei für Hector das einzige Mal gewesen, dass „bei einer Niederlage gejubelt wurde. „Ich habe das gar nicht realisiert. Erst als zwei, drei an mir vorbeigesprintet sind, dämmerte es mir.“

Roth wollte von Hector auch wissen, ob er sich für die aktuelle Kölner Krise in irgendeiner Form mitverantwortlich fühle. „Nein, ganz und gar nicht. Dafür gibt es ja Leute, die genau solche Situationen lösen müssen, wenn jemand aufhört oder wechselt. Leute, die versuchen, solche Personen zu ersetzen“, sagte Hector. Christian Keller hatte erst vor gut zehn Tagen noch einmal erklärt, dass es ihm nicht gelungen sei, Jonas Hector und Ellyes Skhiri adäquat zu ersetzen. Auch dafür wird der Sportdirektor der Kölner von den Fans heftig kritisiert. „Es ist ja nicht so, dass ich Anfang Juli gesagt habe, ich höre auf und es kam überraschend. Das war nicht der Fall. Deswegen sehe ich mich nicht in der Verantwortung.“


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Jonas Hector: „Im Stadion hat keiner mehr einen Pfifferling darauf gesetzt“

Das sagt Jonas Hector zum 2:1-Erolg über den VfL Bochum
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Jonas Hector: „Im Stadion hat keiner mehr einen Pfifferling darauf gesetzt“

Jonas Hector verfolgte den emotionalen 2:1-Erfolg des 1. FC Köln über den VfL Bochum am Samstag im Stadion. In der aktuellen Podcast-Folge von „Schlag und fertig“ äußerte sich Hector zum FC, aber auch zu einem Interview.

In der neuen Folge von „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kapitän der Kölner über das vergangene Fußball-Wochenende. Das sagt Jonas Hector zum 2:1-Erolg über den VfL Bochum.

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Die Erleichterung nach dem 2:1-Erfolg über den VfL Bochum war nicht nur den Spielern auf dem Feld anzusehen. Das Stadion eskalierte. Unter anderem auch Jonas Hector. „Ich bin beim 2:1 wie ein Flummi rumgesprungen, einfach ausgeflippt, geschrien. Jeder um dich herum hat das Gleiche gemacht“, erzählt der ehemalige Kapitän der Geißböcke in seinem Podast „Schlag und fertig“. „Im Stadion hat keiner mehr einen Pfifferling darauf gesetzt, dass das Ding noch gedreht wird.“ Die Stimmung sei nach 90 Minuten eher in die Richtung des Hinnehmens gegangen. „Und dann kommt dieser Eckball, es fällt das 1:1 und jeder dachte: ,Gut, aber eigentlich müssten wir doch gewinnen‘. Dann fällt dieses 2:1 und es war wirklich krank. Es war der pure Wahnsinn“, so Hector weiter, der das Spiel unter anderem mit Mark Uth verfolgte. „Das ganze Stadion plus Spieler und Ersatzbank sind komplett ausgeflippt und das zu Recht. Da als Fan dabei gewesen zu sein, war einfach geil.“

Hector: „Es war so krass emotional“

Die sommerlichen Temperaturen, volle Restaurants im Belgischen Viertel, Musik, der FC-Sieg – für den ehemaligen Nationalspieler habe an diesem Tag in Köln alles gepasst. „Die ganze Stadt hat nach diesem Tag gelechzt. Ich bin jetzt 13 Jahre Profi gewesen und so etwas ist nie passiert. So ein Spiel gab es noch nicht“, sagt Hector. Tatsächlich haben die Kölner noch nie in den Schlussminuten ein Spiel nach Rückstand komplett gedreht. „Auf dem Feld ist man sehr angespannt und fokussiert sich auf die Aufgabe, die man auf dem Platz hat. „Es war so krass emotional. Die Spieler und Trainer, die unten auf der Bank waren, die waren fix und fertig. Weil es vom gefühlten Abstieg bis hin zum ,Jetzt schaffen wir alles‘ – wie es in Köln nun mal so ist – nur fünf Minuten waren.“ Als Fan sei Hector einfach nur glücklich gewesen.

Mit dem 2:1-Erfolg über den VfL hat der FC den Anschluss zum sicheren Ufer wieder hergestellt. Nicht wenige Fans erhoffen sich von dem Last-Minute-Erfolg eine Initialzündung. „Ich glaube schon, dass man da etwas mitnehmen kann“, sagt Hector. „Vor dem Spiel hat jeder gesagt, das musst du gewinnen. Es sah lange Zeit nicht danach aus. Die Jungs sind dran geblieben und haben es am Ende gedreht. Ich glaube schon, dass du das mit in die restlichen Spiele nehmen kannst. Dass du weißt, dass selbst wenn es knapp, dass du es hinten raus noch drehen kannst.“ Für den Ex-Kapitän vor allem ein moralischer Aspekt. „Hättest du 3:0 gewonnen, hätte jeder gesagt, dass du es gewinnen musstest. So hast du das Gefühl, da geht eben auch am Ende noch was. Man darf nicht aufgeben. Das ist auch das Gefühl, das die Mannschaft transportiert hat“, sagte der 33-Jährige.

Auch Wasserziehr ein Thema

Noch zwei weitere Fußball-Themen beschäftigen Hector in dem Podcast: Neben der Vertragsverlängerung von Rudi Völler beim DFB spricht der ehemalige Nationalspieler mit Fabian Köster auch über ein Interview, das Nico Schlotterbeck am vergangenen Wochenende Sky-Reporter Patrick Wasserziehr gegeben hat. Schlotterbeck hatte im Duell seiner Borussia aus Dortmund gegen den VfB Stuttgart unmittelbar vor Spielende die Chance zum Ausgleich verpasst. Wasserziehr fragte den Verteidiger, wieso er die Chance nicht genutzt habe und wurde von Schlotterbeck auf den Sinn der Frage angesprochen. „Das ist Jemand, der genau diese Situation auch herauskitzeln will. Das hat er auch geschafft. Ich bin froh, dass Nico Schlotterbeck da so dranbleibt. Ich fühle mit ihm“, sagt Hector, der ebenfalls für seine emotionalen Interviews bekannt war. Fast schon legendär ist ein Youtube-Video von Wasserziehr, der einen Mitarbeiter bittet, seinen Kaffee umzurühren. „Ich lasse mir die Socken anziehen, aber den Kaffee rühre ich noch selber um“, sagt Hector.


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Winterkritik

Stehen die Zeichen schon auf Abschied?

Wie geht es weiter mit Luca Waldschmidt?
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Stehen die Zeichen schon auf Abschied?

Mit Hochdruck arbeitet Luca Waldschmidt aktuell an seinem Comeback. Der 27-Jährige könnte gerade im Saisonfinale eine entscheidende Rolle spielen. Doch wie geht es dann weiter mit dem Offensivspieler?

Seit vergangener Woche trainiert Luca Waldschmidt wieder intensiver mit Ball, seit dieser absolviert der Offensivspieler wieder Teile des Mannschaftstrainings. Das Comeback steht wohl in den kommenden Wochen bevor. Wie geht es weiter mit Luca Waldschmidt?

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In der vergangenen Woche das Training wieder auf dem Platz, nun die ersten Einheiten mit der Mannschaft – es geht aufwärts bei Luca Waldschmidt. Das Comeback des 27-Jährigen wird wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen. Unwahrscheinlich, aber möglich wäre wohl ein Einsatz gegen Augsburg. Doch zu schnell will man es beim FC nicht angehen. „Wenn ich mir ein Ziel setze, dass nicht realistisch ist, dann wäre das eine Enttäuschung“, sagte Waldschmidt erst vor wenigen Tagen. Und auch Timo Schultz deutete an, nichts überstürzen zu wollen. Dennoch setzt man bei den Geißböcken weiterhin große Hoffnungen auf den Offensivspieler. Waldschmidt könnte im Saisonfinale eine entscheidende Rolle einnehmen. Und eine Rolle, die auch über Waldschmidts Zukunft mit entscheiden kann.

FC besitzt Kaufoption

Bislang wich der 27-Jährige Fragen über einen möglichen Verbleib in Köln stets aus. Eine Zusage gab Waldschmidt bislang jedenfalls nicht. Verständlich aufgrund der aktuellen Situation. Ähnlich wie bei anderen Leistungsträgern – unter anderem Jeff Chabot – ist der Tonus, dass es erst einmal nur um den Klassenerhalt gehe und man sich über alles andere dann erst Gedanken mache. Die Faktenlage ist eigentlich eindeutig. Waldschmidt ist aktuell vom VfL Wolfsburg ausgeliehen, die Kölner besitzen eine Kaufoption. Die Ablöse soll zwischen drei und vier Millionen Euro liegen. Auch, wenn die Leihe bislang alles andere als optimal läuft, betonte Sportchef Christian Keller bereits im Winter, dass man die Option ziehen wolle – wohl vor allem aufgrund der Transfersperre, die dem FC Neuverpflichtungen auch im kommenden Sommer bekanntlich untersagt. Die Kaufoption soll an einen Drei-Jahres-Vertrag gebunden sein.

So weit so gut. Doch gilt es als sehr unwahrscheinlich, dass Waldschmidt mit dem FC den Weg in die zweite Liga gehen würde, sollten die Kölner den Klassenerhalt nicht erreichen. Der FC könnte die Option zwar ziehen, doch wird es vermutlich nicht tun, wenn der Offensivspieler den Verein verlassen will. Das gilt aber möglicherweise auch, wenn der FC die Klasse hält. Schließlich würde sich der 27-Jährige lange an einen Klub binden, der aufgrund der Transfersperre wohl auch in der kommenden Spielzeit lange gegen den Abstieg spielen wird. Ob sich Waldschmidt darauf einlässt, ist offen.

Situationen in Köln und Wolfsburg haben sich verändert

Zumal sich die Situationen sowohl beim FC als auch in Wolfsburg seit dem Wechsel des gebürtigen Siegeners grundlegend verändert haben. Waldschmidt machte nach seiner Verpflichtung jedenfalls keinen Hehl daraus, dass gerade Steffen Baumgart ein wichtiger Grund für die Leihe gewesen sei. „Die Gespräche mit den Verantwortlichen, vor allen Dingen mit dem Trainer, haben mir einfach ein gutes Gefühl gegeben. Mir ist es wichtig, jemanden an der Seite zu haben, der mir ein ehrliches Feedback gibt“, sagte Waldschmidt im vergangenen Sommer. Der Offensivspieler hatte einen guten Draht zum Trainer. Dieser steht bekanntlich mittlerweile an der Seitenlinie des Hamburger SV. Der Draht zu Niko Kovac soll in Wolfsburg dagegen nicht immer der beste gewesen sein. Kovac wurde mittlerweile bei den Wölfen entlassen.


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„Tapetenwechsel“ für Martel und Thielmann

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„Tapetenwechsel“ für Martel und Thielmann

Für Eric Martel und Jan Thielmann steht am Abend das EM-Qualifikationsspiel der deutschen U21 gegen den Nachwuchs des Kosovo auf dem Spielplan. Zuvor äußerte sich Martel auf der Pressekonferenz – auch zum FC.

Während die Teamkollegen in Algorfa ein Testspiel gegen einen isländischen Erstligisten bestreiten, stehen Eric Martel und Jan Thielmann vor dem EM-Qualispiel gegen den Kosovo.

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Drei Wochen nach seinem Platzverweis gegen Bayer Leverkusen wird Jan Thielmann am Abend mit großer Wahrscheinlichkeit wieder gegen den Ball treten. Die U21 des DFB trifft am Abend in der EM-Qualifikation auf den Kosovo und Thielmann dürfte genauso wie Eric Martel gesetzt sein. Die DFB-Auswahl hat bislang alle vier Gruppenspiele gewonnen, liegt allerdings einen Rang hinter Polen. Der Nachbar hat bereits sechs Spiele absolviert, hat fünf davon gewonnen – die einzige Niederlage kassierte Polen im November beim 1:3 gegen Deutschland. Für die Mannschaft von Antonio Di Salvo geht es vor allem um eine gute Ausgangsposition. Denn nur der Tabellenerste qualifiziert sich sofort, zudem die insgesamt drei besten Gruppenzweiten. Die weiteren sechs Gruppenzweiten spielen die restlichen Tickets in Playoffs aus.

Martel: „Es ist für mich auch mal gut, einen Tapetenwechsel zu haben“

Diesen Weg würde die deutsche Auswahl gerne vermeiden. „Wir sind aktuell sehr hungrig und wollen uns souverän für die EM qualifizieren. Anschließend wollen wir natürlich eine bessere EM spielen im Vergleich zum letzten Turnier“, sagte Martel auf der Pressekonferenz vor dem Spiel am Freitagabend (18 Uhr). Der Kölner Sechser wird den Nachwuchs wieder auf das Feld führen. „Für mich ist es eine riesige Ehre als Kapitän auflaufen zu dürfen. Ich versuche auf dem Feld voranzugehen und dem Team ein Vorbild zu sein“, sagt der 21-Jährige. Voran geht Martel bekanntlich auch beim FC. Der Bayer ist in seinen jungen Jahren bereits Stammspieler, eine der wenigen Konstanten der Kölner in dieser Saison. „Er gibt alles und verkörpert das auch auf dem Platz. Er verbindet Mannschaftsteile und ist für mich ein sehr guter Ansprechpartner“, sagt Bundestrainer Di Salvo.

Für Martel ist es auch ein Hauch Abwechslung. Hier die bislang durchaus erfolgreiche EM-Qualifikation, das der harte Abstiegskampf. „Es ist für mich auch mal gut, einen Tapetenwechsel zu haben. Wenn man so eine Situation hat, mit dem Abstiegskampf, dann ist es schon schön, woanders zu sein, mit einem anderen Umfeld“, sagt Martel, der die Situation in Köln erwartungsgemäß bedrohlich wahrnimmt. „Wenn man auf die Tabelle schaut, sieht man, dass es für uns schwer wird, den direkten Weg zu schaffen. Der erste Fokus wird darauf liegen, den Relegationsplatz zu sichern, aber auch das wird schwer.“ Zunächst liegt der Fokus des Kölner Sechsers ohnehin auf den Einsätzen gegen den Kosovo und Israel am Dienstag. Dann steht schon bald die schwere Aufgabe gegen Augsburg auf dem Programm. Gut möglich, dass Martel und Thielmann mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen zurückkehren.


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EM-Aus: Bitterer Abend für Denis Huseinbasic und Mathias Olesen

Für Denis Huseinbasic und Mathias Olesen ist der Traum von der Europameisterschaft geplatzt.
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EM-Aus: Bitterer Abend für Denis Huseinbasic und Mathias Olesen

Für Denis Huseinbasic und Mathias Olesen ist der Traum von der Europameisterschaft geplatzt. Bosnien und Herzegowina unterlag in den Playoffs der Ukraine 1:2, Luxemburg scheiterte mit einem 0:2 an Georgien.

Findet die Europameisterschaft ohne einen einzigen FC-Profi statt? Für Denis Huseinbasic und Mathias Olesen ist der EM-Traum jedenfalls geplatzt. Die beiden Mittelfeldakteure scheiterten am Donnerstagabend in den Playoffs.

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Huseinbasic, der sich erst vor wenigen Wochen für die A-Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina entschieden hatte, saß bei der 1:2-Niederlage gegen die Ukrainer 90 Minuten auf der Bank. Im Bilino Polje in Zenica war die Ukraine von Beginn an die bessere Mannschaft, zumindest griffiger und offensiver. Chancen erspielte sich der Gast aber vor allem durch Standards. Erst wenige Minuten vor dem Seitenwechsel hatte Routinier Edin Džeko die beste Chance, vergab aber. Der Gastgeber kam mit mehr Schwung aus der Kabine, war sichtbar engagierter und belohnte sich für die Mühen. HSV-Spieler Dennis Hadžikadunić brachte den Ball aufs Tor. Mykola Matvienko fälschte den Ball über die Linie ab: 1:0.

Lange sahen die Hausherren wie die sicheren Sieger aus. Dann schlugen in der Schlussphase Roman Yaremchuk und Artem Dovbyk innerhalb von drei Minuten zu. In der Nachspielzeit gelang dem Gastgeber nichts mehr. Während die Ukraine am kommenden Dienstag gegen Island um das Ticket für die Europameisterschaft spielt, trifft Bosnien und Herzegowina auf Israel.

Olesen verliert mit Luxemburg

Auch für Mathias Olesen ist der Traum von der Europameisterschaft im Land seines Arbeitgebers ausgeträumt. Luxemburg verlor bereits am frühen Abend gegen Georgien 0:2. In Tiflis erzielte Budu Zivzivadze (41.‘, 63.‘) beide Tore. Der Stürmer des Karlsruher SC traf nur wenige Minuten vor dem Seitenwechsel zur Führung und erhöhte nach einer guten Stunde auf den 2:0-Endstand. Dabei hatte Luxemburg eigentlich zwischenzeitlich ausgeglichen, der Traum vom Endspiel um das EM-Ticket lebte. Schiedsrichter José Maria Sanchez nahm den Ausgleich durch Gerson Rodrigues allerdings wieder zurück. Stattdessen stellte er Maxime Chanot vom Platz. Chanot hatte unmittelbar vor der Sechzehnerlinie den Gegenspieler zu Fall gebracht. Sanchez sah wohl den Tatbestand einer Notbremse.

Etwas überraschend stand Mathias Olesen in der Startelf. Der Mittelfeldspieler ist seit Winter an den Yverdon Sport FC verliehen. Bei dem Schweizer Erstligisten hatte Olesen einige Wochen wegen eines Infekts aussetzen müssen. Zuletzt kam der 23-Jährige zu einem Kurzeinsatz, am vergangenen Spieltag stand Olesen eine Halbzeit auf dem Platz. Georgien erreicht somit das Spiel um das EM-Ticket gegen Griechenland, für Luxemburg bleibt das bedeutungslose Spiel gegen Kasachstan.

Florian Kainz und Dejan Ljubicic wurden für Österreich bekanntlich nicht nominiert. Cheftrainer Ralf Rangnick hatte signalisiert, dass die Tür für den EM-Kader noch offen sei. Ob Kainz und Ljubicic die Chancen in der aktuellen Form nutzen können, ist mindestens fraglich.


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Gianluigi Buffon über Hector-Elfer: „Manchmal träume ich noch davon“

Gianluigi Buffon träumt noch vom Hector-Elfmeter.
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Gianluigi Buffon über Hector-Elfer: „Manchmal träume ich noch davon“

Mit seinem verwandelten Elfmeter gegen Italien bei der EM 2016 schoss Jonas Hector die DFB-Auswahl ins Halbfinale. Die beiden Protagonisten erinnerten sich nun noch einmal an den Elfer.

In der neuen Folge von „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kapitän der Kölner über seinen Elfmeter gegen Gianluigi Buffon. Die italienische Torwart-Legende erinnert sich im DFB-Interview an die gleiche Szene. Gianluigi Buffon träumt noch vom Hector-Elfmeter.

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Für die deutsche Fußballnationalmannschaft laufen die Vorbereitungen auf das Turnier im eigenen Land mit den Testspielen gegen Frankreich und den Niederlanden auf Hochtouren. Einen FC-Profi wird man bei dem Heimevent im Sommer nicht im Dress der Nationalmannschaft sehen. Auch, wenn es zu Beginn der Saison den leisen Wunsch des ein oder anderen Fans, vielleicht sogar des ein oder anderen FC-Verantwortlichen gegeben hat, weder Davie Selke noch Marvin Schwäbe bewegen sich aktuell im Dunstkreis der DFB-Elf. Und so bleiben nur die Erinnerungen an die letzten FC-Profis im Nationaldress. Die Sehnsucht nach einem Kölner Nationalspieler ist bei den Fans groß.

Der 18. Elfmeter bringt die Entscheidung

Dabei erlebt ein ehemaliger Spieler der DFB-Auswahl gerade eine kleine Erinnerungsauffrischung: Jonas Hector. Bei der Europameisterschaft 2016 hatte der damals 26-Jährige mit seinem verwandelten Elfmeter gegen Italien-Legende Gianluigi Buffon Deutschland ins Halbfinale des Turniers in Frankreich geschossen. Ein unglaubliches Elfmeterschießen, bei dem Hector als 18. Schütze (!) für die Entscheidung sorgte. Im Halbfinale folgte gegen Frankreich das Aus. In einem Interview mit dem DFB betonte der ehemaligen Italien-Keeper Buffon, dass er den Treffer nicht vergessen könne. „Manchmal träume ich tatsächlich noch davon“, sagte Buffon lachend. „Der Ball rutschte mir unter der Hüfte durch, es war so knapp. Hätte ich den Ball gehalten, hätten wir noch eine Chance gehabt.“ Doch es war der finale Schuss vom Punkt. „Das Unglaublichste war aber, dass Deutschland drei der ersten fünf Elfmeter verschoss und wir trotzdem nicht gewinnen konnten.“

Hector: „Weil ich ihn einfach nicht gut schieße“

Tatsächlich war bis dahin kein Elfmeterschießen einer EM länger. „Irgendwann muss man dann, und da habe ich mein Herz in die Hand genommen“, sagte Hector damals. „Wenn man sich die Dramatik vor Augen hält und daran denkt, dass ich das erste Mal bei einem Turnier dabei bin, war das sicher mein bislang größter Moment“, gab der Kölner damals zu. Wie der Ex-Profi aber in der aktuellen Folge seines Podcasts Schlag und fertig betont, habe auch gar nicht so viel gefehlt und der 18. Versuch wäre beim Gegner gelandet, das Elfmeterschießen fortgesetzt worden. „Der ging doch nur rein, weil ich ihn einfach nicht gut schieße“, sagt Hector. „Wenn der richtig in die Ecke gegangen wäre, hätte er ihn gehabt.“

Wenige Tage nach dem wichtigen Treffer hatte sich das noch anders angehört. „Er hat den Elfmeter nicht gehalten, also war er unhaltbar“, hatte der Linksverteidiger damals gesagt. Später erklärte Hector gegenüber dem DFB: „Auf dem Weg zum Punkt habe ich über die Ecke nachgedacht, in die ich schießen wollte. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich mich noch zweimal umentschieden.“ Für Hector war es der erste Elfmeter seiner Profi-Karriere. Der Linksverteidiger hatte 2014 sein Debüt in der Nationalmannschaft gegeben und war bei der EM 2016 überraschend in der Stammelf gesetzt. 2020 trat der Linksverteidiger aus der Nationalmannschaft zurück. Ein Comeback-Angebot des damaligen Bundestrainers Hansi Flick schlug Hector für die WM 2022 aus.


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Jonas Hector: „Die Qualitäten sind mir irgendwann abhandengekommen“

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Jonas Hector: „Die Qualitäten sind mir irgendwann abhandengekommen“

Jonas Hector verfolgte die 1:5-Niederlage des 1. FC Köln gegen RB Leipzig am Freitagabend im Stadion. In der aktuellen Podcast-Folge von „Schlag und fertig“ äußerte sich Hector zum FC, aber auch zu der DFB-Auswahl.

In der neuen Folge von „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kapitän der Kölner über das vergangene Fußball-Wochenende. Das sagt Jonas Hector zur 1:5-Niederlage des FC und zur DFB-Auswahl.

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Während der 1. FC Köln gerade im Kurztrainingslager den Krisenmodus ein wenig in Vergessenheit geraten zu lassen, hängt die 1:5-Pleite vom vergangenen Freitag gegen RB Leipzig beim ehemaligen FC-Kapitän Jonas Hector nach. Der ehemalige Defensivspieler war natürlich im Stadion. „Es war schade, ich fand die erste Halbzeit war noch relativ ausgeglichen. Klar, Leipzig hatte da auch große Chancen“, sagt Hector im Podcast „Schlag und fertig“. „Ich fand es aber gar nicht so schlecht. Irgendwie lag doch etwas in der Luft, dass es zu einer Überraschung hätte kommen können.“ Tatsächlich stand es lange 1:1. Der FC war zwar Leipzig in vielen Belangen unterlegen, hielt das Spiel aber offen. „Wenn dann noch ein zweiter durchrutscht und du irgendwann führst, weiß man nicht, was dann passiert.“

Jonas Hector: „Die restlichen 20 Minuten waren einfach absitzen“

Doch es rutschte kein zweiter durch. Im Gegenteil: Leipzig schlug innerhalb weniger Minuten gleich mehrfach zu. „Aber wenn eine solche individuelle Qualität vorhanden ist und sie dann abgerufen wird, dann hat es auch meistens geklingelt“, sagt Hector. „Mit dem 3:1 war das Spiel de facto gelaufen. Die restlichen 20 Minuten waren einfach absitzen.“ Dabei hatte den 33-Jährigen gerade das Freitagabend-Feeling vor dem Spiel noch gepackt. „Man merkt, dass die Leute einfach Bock haben, ins Stadion zu gehen.“

An RB Leipzig hat Hector gute Erinnerungen. Vor drei Jahren erzielte der eigentliche Linksverteidiger als Offensivspieler zwei Tore und leitete die Wende im Abstiegskampf ein. Das während der Corona-Zeit, in einem leeren Stadion. „Ich bin mit offenen Armen Richtung Eckfahne gelaufen und da war eben keiner. Da war noch nicht mal ein Mitspieler. Ich habe mich riesig gefreut und da war einfach keiner“, sagt Hector, der zugibt, dass er in seiner Karriere gerne mehr Tore geschossen hätte. „Ich hätte es so gerne gemacht. Aber die Qualitäten sind mir irgendwann abhandengekommen.“ Ein Tor erzielte der 33-Jährige bei der EM 2016 im Viertelfinale im Elfmeterschießen gegen Italien und Gianluigi Buffon. „Der ging rein, weil ich ihn einfach nicht gut schieße“, sagt Hector. „Wenn der richtig in die Ecke gegangen wäre, hätte er ihn gehabt.“

Jonas Hector: „Das werden jetzt richtige Gradmesser“

Das Aufgebot der aktuellen DFB-Auswahl hat der ehemalige Nationalspieler auch verfolgt. „Es sind viele Neue dabei, mit denen keiner gerechnet hat“, sagt Hector. „Es sind jetzt die letzten beiden Spiele vor dem Trainingslager und dann der EM – wirklich viel Zeit bleibt nicht, um sich einzuspielen. Das wird spannend. Aber es ist grundsätzlich der richtige Weg. Es geht darum, dass man zum jeweiligen Zeitpunkt die bestmöglichen Spieler auf dem Platz hat.“ Die ersten Eindrücke wird es bereits in den kommenden Tagen in den Länderspielen gegen Frankreich und die Niederlande geben. „Das werden jetzt richtige Gradmesser“, sagt Hector, der hofft, dass die EM-Euphorie keinen ersten großen Dämpfer erhält.


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Jonas Hector: „Man kann keinem einen Vorwurf machen“

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Jonas Hector: „Man kann keinem einen Vorwurf machen“

Jonas Hector verfolgte die 0:1-Niederlage des 1. FC Köln gegen Werder Bremen am Freitagabend im Stadion. In der aktuellen Podcast-Folge von „Schlag und fertig“ äußerte sich Hector zum FC, aber auch zu den Fan-Protesten und der Baller League.

In der neuen Folge von „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kapitän der Kölner über das vergangene Fußball-Wochenende. Das sagt Jonas Hector zur 0:1-Niederlage des FC, der Baller League und den Fan-Protesten in den Stadien der Bundesliga.

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Beim 1. FC Köln blickt man auf ein enttäuschendes Wochenende zurück. Und das nicht nur wegen der 0:1-Niederlage. „Es war insgesamt ein sehr ernüchterndes Wochenende für den FC. Es hat ja im Grunde jeder gewonnen, der nicht hätte gewinnen dürfen. Das war traurig“, sagt auch Jonas Hector in seinem Podcast „Schlag und fertig“. Tatsächlich hatte mit Union Berlin, Mainz und Bochum die direkte Konkurrenz gepunktet. Mit dem Comedian Fabian Köster, bekennender FC-Fans, sprach der ehemalige Kölner Kapitän unter anderem über den FC und die Begegnung von Freitagabend. „Was mich daran stört, dass man gefühlt keinem einen Vorwurf machen kann. Die Jungs hauen alles rein. Es ist ja nicht so, dass sie abschenken oder nix machen“, sagte Hector. „Der Trainer kriegt es auch hin, dass man nach hinten auch stabil ist und wenig zulässt. Aber nach vorne geht eben… . Das ist das Traurige an der Sache.“

Jonas Hector: „Ich würde lieber Fußball gucken“

Im Gegenteil dazu, spielt Bayer Leverkusen aktuell in anderen Sphären. Die Werkself ist mittlerweile seit 32 Pflichtspielen ungeschlagen, führt die Tabelle souverän an. „Wenn man so spielt, dann hat man es auch verdient. Wenn sie es denn über die Saison halten“, sagt Hector und mahnt gleichzeitig. „Man weiß ja nie was passiert. Es ist nun mal Fakt, wie man es ja auch im letzten Jahr bei Dortmund gesehen hat: Die hatten es die letzten drei Spieltage in ihrer Hand und die Bayern haben es trotzdem gezogen. Ich trauen den Bayern auch in dieser Saison zu, dass die da nochmal rankommen.“ Die Verantwortlichen des Rekordmeisters gaben am Mittwoch bekannt, dass das Engagement von Thomas Tuchel als Trainer bei den Bayern im Sommer frühzeitig endet. Der Podcast wurde am Montagmorgen aufgenommen.

Hector äußerte sich auch zu den Fan-Protesten in den Stadien: „Für mich ist das nicht unterhaltsam“, sagte der 33-Jährige. „Die DFL versucht ein Stückweit wettbewerbsfähig zu bleiben und versucht, mehr Maßnahmen zu treffen um mehr Geld reinzubekommen. Um auch gegenüber anderen Ländern konkurrenzfähiger zu sein. Die Frage ist natürlich, wie man an diese Gelder kommt.“ Das könne Hector verstehen, betonte er. „Der Weg wie es kommuniziert wurde, ist nicht gut. Man kann sich da viel schneller und besser annähern. Mir macht es jetzt nicht unbedingt Spaß, die Konferenz am Samstagmittag zu gucken, weil es keine Konferenz mehr ist. Ich würde lieber Fußball gucken“, sagte Hector und wies auch auf Schwierigkeiten hin. „Ich hab mit dem ein oder anderen Kontakt gehabt, der auf dem Feld steht und der sagt, dass es wirklich schwierig ist. Gerade wenn es so lange Pausen sind. Wenn ein Spiel gerade auch für dich läuft und die halbe Stunde Pause hast, dann verlierst du deinen Rhythmus.“

Jonas Hector: „Da sehe ich mich nicht“

Ein weiteres Thema ist die von Lukas Podolski und Mats Hummels initiierte Baller League. Während Fabian Köster nichts mit dem Hallenturnier anfangen kann, gab Hector zu ab und an, Zusammenfassungen zu schauen. Hector verwies auch auf den FV Endenich. Der Bonner Mittelrheinligist stellte Anfang der Woche fünf Spieler frei, die auch an der Baller League teilnehmen. Unter anderem verwies der Verein auch auf eine teils intensive Spielweise. Das sieht Hector ähnlich. Auch ein Grund, warum er selbst nicht spielen würde. „Das ist mediale Aufmerksamkeit, die sie da haben. Die hast du in der Oberliga nicht. „Das ist mir zu ambitioniert. Da sehe ich mich nicht. Da gucke ich lieber die Zusammenfassungen“, sagte der ehemalige Kölner Kapitän.


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Huseinbasic soll künftig für Bosnien-Herzegowina spielen

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Huseinbasic soll künftig für Bosnien-Herzegowina spielen

Im vergangenen Sommer nahm Denis Huseinbasic noch mit der DFB-Auswahl an der U21-EM teil, künftig soll er für die A-Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina spielen.

Hat der 1. FC Köln schon im März einen weiteren A-Nationalspieler in seinen Reihen. Aktuell deutet viel darauf hin. Wie der bosnisch-herzegowinische Fußballverband (NFSBIH) heute mitteilt, kann Denis Huseinbasic künftig für Bosnien-Herzegowina spielen.

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Die Enttäuschung war Denis Huseinbasic im Sommer ins Gesicht geschrieben, als die U21 bei der Europameisterschaft sang- und klanglos in der Gruppenphase ausschied. Viel hatte sich die Mannschaft von Antonio Di Salvo vorgenommen, am Ende stand das bittere Aus. Auch Denis Huseinbasic blieb weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Seit dem ist der Mittelfeldspieler des 1. FC Köln aus dem U21-Zyklus herausgewachsen. Das DFB-Trikot wird der 22-Jährige wohl ohnehin nicht mehr tragen. Denn laut dem NFSBIH soll Huseinbasic künftig für die Nationalmannschaft Bosnien-Herzegowinas auflaufen. „Heute erhielten wir die offizielle Bestätigung, dass Denis Huseinbašić für die Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina spielen kann“, heißt es in der Meldung des Verbandes.

Spielt Denis Huseinbasic die EM-Playoffs im März?

Der im hessischen Erbach geborene Mittelfeldspieler feierte im November 22 sein Debüt im National-Dress gegen Italien. Damals erzielte der Mittelfeldspieler sein erstes Tor, im zweiten Duell im März 23 legte Huseinbasic gegen Japan nach. Ziemlich genau ein Jahr später könnte der 22-Jährige sein Debüt in der A-Nationalmannschaft geben. Bosnien-Herzegowina tritt dann gegen die Ukraine an. Und das in den Playoffs für die EM. Für Huseinbasic steht also möglicherweise die Europameisterschaft im eigenen Land auf dem Plan. Im vergangenen Jahr buhlte Bosnien bereits um die Gunst des Spielers. Zvjezdan Misimovic, Technischer Direktor des NFSBIH legte sich fest, Huseinbasic würde zu 100 Prozent für Bosnien spielen. Damals sagte der Kölner Youngster aber gegenüber dem „Express“: „Wenn ich die EM spiele (U21, Anm.d.Red.), ist es vorbei“, betonte der Mittelfeldspieler damals. „Mein Ziel ist es für die A-Nationalmannschaft zu spielen, das traue ich mir in den nächsten Jahren zu.“

Nun scheint die Entscheidung für das Heimatland seiner Eltern gefallen zu sein. “ Ich bin zur Hälfe Deutscher, zur Hälfe Bosnier, spreche die Sprache und bin in dieser Kultur aufgewachsen“, hatte Huseinbasic 2022 betont. Nun geht es für Huseinbasivc möglicherweise gegen die Ukraine am 21. März um das Endspiel für das EM-Ticket. Sollte Bosnien gewinnen folgt noch das Endspiel gegen den Sieger der Partie Israel gegen Island. Für den FC wäre es aktuell einer der wenigen A-Nationalspieler. Zuletzt waren nur Florian Kainz und Mathias Olesen mit ihren Mannschaften unterwegs. Olesen ist aktuell an Yverdon Sport FC verliehen. Dejan Ljubicic liebäugelt ebenfalls noch mit einer Rückkehr in den EM-Kader.


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