Jonas Hector: „Diese Regel muss geändert werden“

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Jonas Hector: „Diese Regel muss geändert werden“

Ein Punkt gegen Stuttgart geholt, aber zwei liegen gelassen. In der aktuellen Podcast-Folge von „Schlag und fertig“ äußerte sich Hector zu der vergebenen Chance von Faride Alidou und der Situation der Geißböcke.

In der neuen Folge von „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kapitän der Kölner über das vergangene Fußball-Wochenende. Das sagt Jonas Hector zum 1:1 gegen Stuttgart, der vergebenen Chance und dem Handspiel von Skarke.

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Ein Punkt gewonnen oder doch zwei verloren? Der Zähler aus dem Auswärtsspiel in Stuttgart spaltet angesichts der Großchance kurz vor Spielende noch immer die Gemüter. „Das war echt bitter. Gerade nach Bremen war irgendwie alles kacke. Und dann hat man dieses Spiel, hält gut dagegen und verteidigt auch echt gut und hält ziemlich viel weg vom eigenen Tor“, sagt auch Jonas Hector in seinem Podcast „Schlag und fertig“, in dem er sich gemeinsam mit Comedian Fabian Köster auch über Fußball und den FC austauscht. „Dann hast du diese Chance und das wäre ja wirklich sehr wichtig gewesen. Dann ist es einfach schade. Mal wieder schade.“ Hector beschreibt, wie er nach der vergebenen Chance wie „eine Flunder“ auf dem Wohnzimmerboden gelegen habe. „Bei der Chance habe ich richtig mitgelitten“, sagt der ehemalige Kölner Kapitän.

Jonas Hector: „Das ist schon ein Brett“

Der FC holte in Stuttgart zwar einen Achtungserfolg, der Zähler wirkt aber dennoch recht einsam, da die Konkurrenz oberhalb des Strichs dreifach gepunktet hat. „Wenn man die beiden letzten Auswärtsspiele zusammennimmt: Da bekommt man in Hoffenheim in der letzten Minute das 1:1, und jetzt hat man die Chance auf das 2:1. Das sind Punkte, die fehlen dann zum Platz 15“, sagt Hector. „Es sind jetzt acht Punkte. Das heißt du musst drei Mal mehr gewinnen als Bochum, Union oder Gladbach. Man muss drei Mal mehr gewinnen als die. Das ist schon ein Brett.“ Und auch die Konkurrenz schläft nicht. „Man muss aufpassen, dass Mainz nicht von hinten kommt. Die haben es in Leverkusen auch nicht schlecht gemacht“, sagt Hector.

Immerhin kam auch das Tabellenschlusslicht Darmstadt nicht über ein 1:1-Unentschieden gegen Bremen hinaus. Ein höchst unglückliches Remis, denn in der siebten Minute der Nachspielzeit erzielte Tim Skarke die vermeintliche Führung der Lilien. Michael Zetterer hatte den Offensivspieler aus kurzer Distanz angeschossen. Allerdings dabei auch die Hand des Darmstädters erwischt. Das Tor wurde zurückgenommen. „Es ist absolut regelkonform. Die Regel besagt ja, wenn kurz vorm Torerfolg die Hand im Spiel war ist es ein strafbares Handspiel“, sagt Hector. „Aber wenn man so eine Aktion sieht, dann muss diese Regel geändert werden“, sagte Hector. „Das ist kein Handspiel. Man verschafft sich ja keinen Vorteil. Es zählt nur nicht, weil die Hand dran war. Der konnte gar nichts dafür.“

Jonas Hector: „Manche Dinge müssen überdacht werden“

Die Situation hatte zu wilden Szenen im Stadion geführt. Allen voran Thorsten Lieberknecht schien sich nicht mehr in den Griff zu bekommen. Für Hector durchaus verständlich: „Jetzt versetz dich mal in die Darmstädter Köpfe: Du brauchst diesen Sieg, dir wird vorher schon regelkonform ein Tor wegen Abseits aberkannt“, sagte Hector und sprach ein Abseitstor der Darmstädter an. „Emotional bist du wieder komplett auf Null gestellt. Du jubelst, die ganze Bank jubelt, du weißt, dass es überlebenswichtig ist. Und dann kommt einer und sagt: Ne, so nicht. Das ist so traurig“, so der ehemalige Kölner Kapitän weiter. „Es ist schön, dass der Fußball diese Emotionen auslösen kann, aber manche Dinge müssen überdacht werden.“


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Einzelkritik

Winterkritik

Kommentar: Dem FC gelingt ein Achtungserfolg – es wird aber mehr brauchen

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Kommentar: Dem FC gelingt ein Achtungserfolg – es wird aber mehr brauchen

Mit dem 1:1 beim VfB Stuttgart musste man nicht unbedingt rechnen. Der Punktgewinn gegen den Tabellendritten ist durchaus als Achtungserfolg zu werten. Doch das wird dem FC in der Endabrechnung nicht reichen. Ein Kommentar.

Mit einer konzentrierten Defensivleistung entführten die Kölner einen Punkt aus Stuttgart. Ein absoluter Achtungserfolg, ein verdienter dazu. Doch auch die Konkurrenz schläft nicht. Es wird mehr als Achtungserfolge brauchen. 1. FC Köln: Kommentar zum Punktgewinn in Stuttgart.

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Nein, mit einem Punkt gegen den VfB Stuttgart konnte man vor dem 23. Spieltag beim 1. FC Köln nicht unbedingt rechnen. Der FC traf schließlich als 16. mit 16 Punkten auf den Tabellendritten, der sich punktetechnisch auf Tuchfühlung mit dem Rekordmeister befindet und dessen bester Stürmer mehr Tore erzielt hat als der gesamte FC zusammen – wohlgemerkt nach zwei Dritteln der Saison. Allerdings haben die Kölner allen Statistiken getrotzt, sich gegen viele Erwartungen einen Punkt beim Champions-League-Anwärter eingeheimst und in den letzten Minuten sogar an der Sensation geschnuppert. Ein Achtungserfolg.

Mehr Stabilität für die Kölner

Bevor nun irgendwer auf die Idee kommt, man habe sich auch im siebten Spiel unter Timo Schultz mit dem Gegner auf Augenhöhe befunden: Das hat man nicht. Der VfB war in nahezu sämtlichen Statistiken deutlich (!) besser. Und es wird sicherlich einige Beobachter gegeben haben, die sich nach den Anfangsminuten für eine Phase von gut zehn Minuten an Spiele von vor der Winterpause erinnert gefühlt haben, als der FC innerhalb von einer Aktion das Selbstvertrauen für das gesamte Spiel verlor und auseinanderbrach. Das ist gegen Stuttgart nicht passiert, obwohl die Schwaben die Kölner minutenlang in der eigenen Hälfte einschnürten.

Der FC hat die Phase überstanden und stand angeführt von Jeff Chabot in der Defensive fortan stabil, ließ nach dem Wechsel trotz der hohen individuellen Qualität der Stuttgarter nur noch wenig zu. Timo Schultz hat der Mannschaft eine andere Struktur verliehen. Eine Struktur, die den Geißböcken keine Angst vor Gegnern aus dem oberen Tabellendrittel machen muss. Ein 0:6 gegen Leipzig wie in der Hinrunde ist in dieser Konsequenz, mit diesem konzentrierten Spiel, mit deutlich mehr Selbstvertrauen sehr unwahrscheinlich. Selbst gegen Mannschaften wie Leverkusen ist ein Zähler in dieser Verfassung sicher nicht ausgeschlossen.

Die Konkurrenz kann den Gegnern ebenfalls wehtun

Schultz hat recht, dass seine Mannschaft jedem Gegner wehtun kann, wenn sie denn ihre Topleistung abruft. Die Geißböcke haben sich tatsächlich in den meisten Spielen unter dem neuen Trainer zumindest phasenweise auf Augenhöhe mit dem Gegner befunden und auch regelmäßig gepunktet. Allerdings meist nur einfach. Und da liegt das Problem für den FC: Die Strategie „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“ wird den Geißböcken im Abstiegskampf nicht reichen – selbst wenn der Punkt gegen Stuttgart durchaus ein Erfolg ist. Denn die direkte Konkurrenz hat angefangen, zu punkten. Am Wochenende gewannen mit Augsburg und Mönchengladbach die beiden Mannschaften im direkten Kölner Umfeld, der Abstand zum sicheren Klassenerhalt beträgt mittlerweile acht Punkte.

Die Geißböcke müssten also drei Siege mehr holen als die Konkurrenz. Für eine Mannschaft, die in dieser Spielzeit erst drei Siege insgesamt geholt hat, ein kaum erreichbares Ziel. Das heißt: aktuell geht es um nicht mehr als „nur“ Rang 16, die Relegation. Und selbst diese Aufgabe wird eine große Herausforderung: Das Programm bis zur Länderspielpause hat es mit den Begegnungen gegen Leverkusen, Gladbach und Leipzig in sich. Zum Kölner Übel scheint sich der FSV Mainz unter Bo Henriksen stabilisiert zu haben, schrammte am Wochenende ebenfalls nur knapp an einer Überraschung gegen Leverkusen vorbei, kann offenbar auch jedem Gegner mit einer konzentrierten Leistung wehtun. Darmstadt verpasste höchst unglücklich einen Sieg gegen Bremen. Die Konkurrenz schläft nicht. Auch wenn das Programm schwer ist, die Kölner werden wohl mehr brauchen als Achtungserfolge.


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Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

„Im Training knallt er den in die Maschen“

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„Im Training knallt er den in die Maschen“

Im Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart holte der FC ein Unentschieden. Zum erkämpften Punkt äußerte sich unter anderem Torschütze Eric Martel. Die Stimmen zum Stuttgart-Spiel.

Am 23. Spieltag verdiente sich der 1. FC Köln mit dem 1:1 gegen den VfB einen Punkt und steht weiterhin auf dem Relegationsplatz. Eric Martel belohnte sich für eine konstant starke Spielzeit. Faride Alidou vergibt eine solche Chance eigentlich nicht. Das findet auch Jan Thielmann. Die Stimmen zum Stuttgart-Spiel.

Ich glaube, gerade in unserer Situation ist es nicht einfach, von Spiel zu Spiel zu denken. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, einen Punkt verdient gehabt, hinten raus vielleicht sogar drei. Heute war in der Abwehr das Glück auf unserer Seite. Wir hatten einige Konter am Ende, die wir hätten besser ausspielen können, ich glaube, Farides gehört dazu. Im Training knallt er den in die Maschen.

Jan Thielmann

Foto: Christian Kaspar-Bartke/GettyImages

 Wenn man sich das ganze Spiel ansieht, muss man schon sagen, dass wir ein bisschen Glück gehabt haben, so viele Chancen wie Stuttgart hatte, aber wir nehmen den Punkt gerne mit. Ich habe gesehen, am zweiten Pfosten stand keiner, und dann habe ich gehofft, dass der Ball da hin kommt. Kam er auch und dann musste ich ihn eigentlich nur noch reinmachen. Man sieht, was Stuttgart für eine Saison spielt. Von großen Druck kann man nicht sprechen. Wir hauen uns rein, geben alles, jeder versucht einfach nur, Gas zu geben und ich denke, das sieht man auch auf dem Feld. Man sieht an ein paar Aktionen, dass wir noch zu unruhig sind und uns ein Stück weit die Erfahrung fehlt. Timo versucht im Spiel mit dem Ball, dass wir mutiger sind, das besser rausspielen, das haben wir heute leider nicht geschafft. Das ist auch dem Gegner geschuldet, weil sie es sehr gut machen mit dem Ball, aber wenn man die letzten Spiele anschaut, dann haben wir auch gute Spiel mit Ball gemacht. In Leverkusen ist bestimmt auch was möglich und Gladbach ist Derby, da brennt es immer.

Eric Martel

Das war ein hartes Stück Arbeit heute, wir wussten, was auf uns zukommt. Wenn uns vor dem Spiel jemand sagt, dass wir einen Punkt mitnehmen, unterschreibe ich das auf jeden Fall. Jeder Punkt ist viel wert und wir gucken einfach nächste Woche, dass wir dort auch etwas rausholen. Guirassy ist der, der am meisten auf mich trifft, weil er ganz vorne spielt. Es macht auf jeden Fall sehr viel Spaß. Es war körperbetont und die ganze Liga weiß, was er drauf hat. Heute ist es mir aber gut gelungen, dass er nicht getroffen hat.

Jeff Chabot

Spielbericht

Einzelkritik

Justin Diehl feiert sein Startelf-Debüt

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Justin Diehl feiert sein Startelf-Debüt


Große Veränderungen hatte Timo Schultz eigentlich nicht angekündigt. Doch Justin Diehl wird gegen den VfB sein Startelf-Debüt geben.

Timo Schultz hatte es bereits einige Male angekündigt – gegen Stuttgart wird es nun ernst: Justin Diehl feiert sein Startelf-Debüt.

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Eigentlich hatte Timo Schultz keine großen Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche gegen den VfB Stuttgart angekündigt. Kleinere Änderungen würde er aber notgedrungen vornehmen. Der Trainer machte jedenfalls keinen Hehl daraus, dass Jeff Chabot wieder zurück in die Startelf rücken würde. Der Abwehrspieler sei für die Mannschaft auf und neben dem Platz von enormer Bedeutung. Der „heimliche Chef“ ist also zurück. Doch durch den Ausfall von Timo Hübers spielt Chabot nun neben Luca Kilian. Auch Max Finkgräfe steht erwartungsgemäß einmal mehr in der Anfangsformation. Für Benno Schmitz läuft dagegen erneut Rasmus Carstensen auf. Der 23-Jährige war zuletzt nur noch wenige Minuten zum Einsatz gekommen, hatte seinen Stammplatz an den Routinier verloren.

Diehl in der Startelf

Eine große Veränderung gibt es zudem in der Offensive. Erstmals steht Justin Diehl in der Anfangsformation. Ob der 19-Jährige in der Spitze für Jan Thielmann oder über die Außen kommen und Thielmann wieder in der Sturmspitze spielen wird, wird sich mit dem Anpfiff wohl zeigen. Diehl hatte nach seiner Einwechslung in der vergangenen Woche für mehr Tempo über die Seiten gesorgt. Genauso wie Thielmann, der in den letzten Minuten ebenfalls wieder auf die Außen gewechselt war. Linton Maina nimmt damit zunächst auf der Bank Platz. Schon mehrfach hatte Schultz angedeutet, dass Diehl sehr nah dran an der Startelf gewesen sei. Ein Infekt hatte das Debüt in der Anfangsformation zunächst verhindert. Das wird nun ausgerechnet gegen Stuttgart nachgeholt, jenen Klub, der besonders um die Dienste von Diehl buhlt.

Timo Schultz schickt mit Eric Martel und Denis Huseinbasic auf der Doppelsechs, Finkgräfe, Carstensen, Thielmann und Diehl gleich sechs Spieler im Alter von 23 Jahren oder jünger in die Begegnung. Routine im Abstiegskampf sieht eigentlich anders aus. Allerdings haben Akteure wie Martel, Carstensen und Thielmann bereits mehr als 100 Profi-Pflichtspiel-Einsätze abgerissen.

So spielt der FC gegen Stuttgart

Luca Kilian

Jeff Chabot

Rasmus Carstensen

Dejan Ljubicic

Dejan Ljubicic

Justin Diehl

Jan Thielmann beim 1. FC Köln wieder eine feste Größe

Jan Thielmann

Was dem FC gegen Stuttgart Hoffnung machen darf

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Was dem FC gegen Stuttgart Hoffnung machen darf


Für den 1. FC Köln steht am Samstag die schwere Aufgabe beim VfB Stuttgart auf dem Plan. Aussichtslos ist die Begegnung für die Geißböcke aber nicht.

Respekt hatte Timo Schultz vor dem Duell gegen Stuttgart, als er am Donnerstag von der schwere Aufgabe bei den Schwaben sprach. Dennoch verbreitete der Trainer Optimismus. Die Chancen für den FC, Punkte aus der Begegnung mitzunehmen, sind auch nicht aussichtslos. Das kann dem FC gegen Stuttgart Hoffnung machen.

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Timo Schultz brachte es am Donnerstag treffend auf den Punkt: „Die Tabellenplatzierung sagt schon einiges aus“, sagte der Kölner Trainer eigentlich in Bezug auf die Qualität des kommenden Gegners, doch seine Worte passten auch auf die Ausgangslage vor der Begegnung der Geißböcke beim VfB Stuttgart. Auf der einen Seite der Überraschungsdritte, der mittlerweile sechs Punkte Vorsprung auf die Europa-League-Plätze hat, auf der anderen Seite der 16. der Tabelle, der sechs Punkte Rückstand zum rettenden Ufer hat. Nach 22 Spieltagen hat der VfB 30 Punkte mehr gesammelt und 36 Tore mehr als der FC geschossen.

Gern gesehener Gegner

Mit großen Hoffnungen tritt der FC die Reise nach Stuttgart demnach wohl nicht an. Vielleicht nicht mit großen Hoffnungen, aber mit großen Ambitionen. „Wenn wir am Limit sind, und das waren wir in den vergangenen beiden Spielen nicht, können wir jeden Gegner schlagen. Dann können wir extrem unangenehm sein für jeden Gegner, auch für den VfB Stuttgart“, erklärte der Kölner Coach. „Was uns Hoffnung machen darf, ist dass wir in jedem Spiel, seitdem ich hier bin, mit dem Gegner auf Augenhöhe waren“, sagt der 46-Jährige. Den Eindruck hat man seit Januar tatsächlich gewonnen. Allerdings spielte der FC auch nicht nur gegen Gegner vom Stuttgarter Kaliber.

Dabei sind die Geißböcke am Samstag sicherlich alles andere als chancenlos. Darmstadt 98 spielte etwa in der vergangenen Woche lange mit den Schwaben mit, ging aber dennoch als Verlierer vom Platz – und das auch noch in Überzahl. Doch gerade gegen vermeintliche schwächere Gegner tat sich der VfB in dieser Saison schon einige Male schwer. Unter anderem verlor die Mannschaft von Stefan Hoeneß gegen Heidenheim (0:2), Gladbach (1:3) und Bochum (0:1) – allesamt Mannschaften, mit denen sich die Kölner auf Augenhöhe wähnen. Allerdings auch Mannschaften, die nicht ansatzweise unter einer ähnlichen Sturmflaute leiden.

Dabei ist Stuttgart für den FC ein gern gesehener Gegner. Gegen keinen anderen Bundesligisten gewannen die Kölner öfter (36), gegen kein anderes Team siegte der FC auswärts häufiger und holte mehr Punkte. Die Siegquote ist nur gegen Darmstadt und Bochum höher. Zudem haben die Kölner von den vergangenen 20 Auswärtsspielen in Stuttgart 14 nicht verloren. Und doch ist der FC am Samstag ganz klarer Außenseiter.

FC-Startelf gegen Stuttgart: Justin Diehl in der Anfangsformation

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FC-Startelf gegen Stuttgart: Justin Diehl in der Anfangsformation


Große Veränderungen will Timo Schultz im Duell gegen den VfB Stuttgart nicht vornehmen. Dass es welche gibt, steht aber bereits fest. Gibt Justin Diehl sein Startelf-Debüt?

>>>Update: die Aufstellung ist da<<<
Überrascht Timo Schultz nochmal mit seiner Startelf des 1. FC Köln gegen Stuttgart oder greift der Trainer wieder auf weite Teile seiner vermeintlichen Stammaufstellung zurück? So könnte der FC gegen Stuttgart spielen.

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Die Bedeutung von Jeff Chabot sei für die Mannschaft mehr als nur eine sportliche, betonte Timo Schultz am Donnerstag und adelte den Abwehrspieler als den „heimlichen Chef“ des Teams. Der Kölner Coach machte auf der Pressekonferenz auch keinen Hehl daraus, dass der 26-Jährige am Samstag gegen den VfB Stuttgart wieder zurück in die Startelf rotiert. „Er tut der Mannschaft sehr sehr gut“, betonte Schultz und hob vor allem die Zweikampfstärke des Innenverteidigers hervor. Chabot wird bei den Schwaben aber nicht neben Timo Hübers spielen. Das Innenverteidiger-Duo ist erneut durch die Erkrankung von Hübers wie in den beiden Vorwochen wegen Krankheit und durch die Gelbsperre von Chabot gesprengt worden. Luca Kilian wird damit wohl wieder eine Chance bekommen.

Thiemann oder Diehl als Sturmspitze?

Während Max Finkgräfe auf der linken Abwehrseite auch weiterhin gesetzt ist, muss sich Schultz auf der rechten Seite zwischen Benno Schmitz und Rasmus Carstensen entscheiden. Der Routinier hatte zuletzt die Nase vorne. Während Schmitz die Defensive tatsächlich stabilisierte, war der Weg in die Offensive auf der Position ein seltener. Auf der Doppelsechs haben sich Eric Martel und Denis Huseinbasic festgespielt. Auch Florian Kainz wird trotz Formkrise wohl erneut beginnen. Faride Alidou wird mit großer Wahrscheinlichkeit keine Rolle spielen. Der Außenbahnspieler fehlte unter der Woche krankheitsbedingt.

Dennoch ist die Offensive nicht komplett gesetzt. Jan Thielmann wird ein Teil sein. Doch ob der 21-Jährige wieder als Spitze spielt, ist offen. Thielmann zeigte in den Schlussminuten gegen Bremen seine Stärken auf der rechten Außenbahn. Sollte sich Schultz für einen Startelf-Einsatz von Justin Diehl entscheiden, wäre der 19-Jährige ebenfalls eine Kandidat für die Spitze. Dass Diehl von Beginn an spielt, ist auch gar nicht so unwahrscheinlich. Schließlich hatte Schultz schon vor Wochen erklärt, wie nah der Youngster an der Startelf sei. Dann müsste sich der Coach wohl zwischen Linton Maina und Dejan Ljubicic für den verbliebenen freien Platz entscheiden.

So könnte der FC gegen Stuttgart spielen

Luca Kilian

Jeff Chabot

Benno Schmitz

Dejan Ljubicic

Dejan Ljubicic

Justin Diehl

Jan Thielmann beim 1. FC Köln wieder eine feste Größe

Jan Thielmann

Zurück in der Krise

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Zurück in der Krise

Florian Kainz sah bereits wie einer der großen Gewinner des Trainerwechsels aus. Doch mittlerweile befindet sich der Kölner Kapitän wieder mitten in der Krise.

Am vergangenen Freitag wurde der Kölner Kapitän gegen Werder Bremen wieder vorzeitig vom Platz geholt. Das Arbeitszeugnis war überschaubar. Florian Kainz befindet sich weiterhin in der Krise.

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Auch wenn das 1:1 gegen den 1. FC Heidenheim zu Beginn des Jahres tabellarisch zu keinen großen Sprüngen verhalf, so hatte der erste Auftritt der Kölner Mannschaft unter neuem Trainer doch etwas hoffnungsvolles. Der FC war in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, gab den Ton an und erspielte sich eigene Torchancen. Immerhin 45 Minuten lang zeigte der FC die bis dahin wohl beste Saisonleistung. Auch, weil Florian Kainz ein ganz anderer war. Der Kölner Kapitän gab nicht nur den Takt vor und lenkte die Begegnung, Kainz suchte das Eins-gegen-eins, die Pässe des Spielführers kamen an und der Mittelfeldspieler kreierte Chancen. Auch Kainz bot seine beste Leistung der gesamten Spielzeit, ehe er angeschlagen nach einer knappen Stunde das Feld verlassen musste. Mit seiner Auswechslung kippte die Begegnung.

Kainz erspielt kaum Torchancen

So hatte das Spiel viel von dem FC der vergangenen Spielzeit und der Kapitän viel vom Kainz der Vorsaison. Schultz hatte für den Mittelfelfspieler eine Position des „Freigeistes“ geschaffen. Der 31-Jährige blühte regelrecht auf, legte Selke die Kölner Führung auf und verbuchte damit den ersten Assist der laufenden Spielzeit. Die ordentlichen Leistungen des FC nach der 0:4-Pleite gegen Dortmund ließen auch den Kapitän gut aussehen, doch mehr als der Freistoß gegen Wolfsburg, den Faride Alidou zur Kölner Führung verwandelte sprang nicht heraus. Im Gegenteil, trotz viel Einsatz ist der Ertrag des 31-Jährigen in der Saison mehr als überschaubar. Drei Tore, eine Vorarbeit spiegeln den Verlauf der Kölner Saison wider. In der vergangenen Saison stand Kainz zum gleichen Zeitpunkt der Saison bei fünf Toren und sechs Vorlagen.

Zudem kreiert der Kölner Kapitän so gut wie keine Möglichkeiten. In der gesamten Saison sind es bislang zwei Großchancen. Am Ende der vergangenen Saison waren es nahezu 20, Kainz war damit einer der stärksten Mittelfeldspieler der Liga. Davon ist der 31-Jährige, aber auch der FC bislang weit entfernt. Die Kölner erzeugen so gut wie gar keine Gefahr. Am vergangenen Freitag kam der FC auf einen xGoals-Wert von 0,55, gegen Hoffenheim waren es sogar nur 0,17. Dabei ist Kainz durchaus engagiert, sucht die Zweikämpfe, sucht die Lücken für öffnende Pässe – gelingen will dem Mittelfeldspieler weiterhin wenig. So entlädt sich auch ab und an der Frust, wie gegen Landsmann Romano Schmid am Freitag, als der Kapitän unnötig die Gelbe Karte sah oder im Pokal gegen Lautern, als Kainz sich glatt Rot abholte.

Schultz hält an seinem Kapitän fest

Frustriert äußerte sich Kainz auch am vergangenen Freitag nach der Begegnung. „Sehr bitter, sehr enttäuschend, das ist ein Rückschlag. Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gezeigt. Wir haben viele Themen, die wir besprechen werden. Im Spiel mit dem Ball war es gerade in der ersten Halbzeit nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben in der zweiten Halbzeit alles investiert und sind leider nicht belohnt worden“, sagte der Kapitän. Timo Schultz hält auch weiterhin an dem 31-Jährigen fest, nimmt seinen Spielführer in Schutz. „Er lebt auch ein bisschen davon, dass wir es als Mannschaft schaffen, organisierter ins letzte Drittel zu kommen und ihn in Szene zu setzen, ihn immer wieder zwischen den Linien anzuspielen“, sagte der Trainer. Die nächste Chance dazu gibt es am Samstag.

Stuttgart vs. Köln: Die Rollen sind klar verteilt – eigentlich

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Stuttgart vs. Köln: Die Rollen sind klar verteilt – eigentlich

Mit dem Duell gegen den VfB Stuttgart startet der FC am Samstag in die Hammer-Phase vor der Länderspielpause. Auf dem Papier sind die Vorzeichen klar vergeben. Doch der FC glaubt an seine Chance.

Eigentlich sind die Rollen vor der Begegnung klar verteilt, oder? Auf der Pressekonferenz zeigte sich Trainer Timo Schultz optimistisch in Bezug auf einen möglichen Erfolg bei den Schwaben. 1. FC Köln gegen den VfL Stuttgart – Diese Chancen hat der FC.

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Es lief bereits die Nachspielzeit als Wataru Endō Kölns finalen Traum von der Europa League beendete. Es war ohnehin nur noch ein theoretischer, schließlich spielte die Konkurrenz auch nicht so, wie man es sich FC-Fan erhofft hatte. Doch Endō nickte für den VfB zum 2:1-Erfolg ein, der FC war geschlagen, es blieb aber die süße Gewissheit vom internationalen Geschäft – immerhin der Conference League. Während der FC mit dem Gefühl-Mix nicht sonderlich viel anzufangen wusste, glich die Arena in Stuttgart einem Tollhaus. Der VfB hatte auf den letzten Zentimetern, eben in der Nachspielzeit, den direkten Klassenerhalt festgezurrt.

Stuttgart in der Favoritenrolle

Beim FC waren beim genauen Hinsehen in der Folgesaison bereits erste Risse in der heilen Baumgart-Welt zu erkennen. Unter anderem, weil die Kölner Lebensversicherung Anthony Modeste nicht nachbesetzt wurde, die Kölner Offensive beachtlich lahmte. Immerhin fingen andere Spieler die fehlende Torgefahr auf. Der VfB rüstete dagegen auf, verpflichtete nahezu ein Dutzend neuer Spieler, tat sich aber erneut schwer und musste in die schließlich doch erfolgreiche Relegation. Neun Monate später haben sich die Vorzeichen nicht nur verändert, sie haben sich komplett verkehrt und sogar noch mehr als das. Die Geißböcke befinden sich in einer der größten Krisen der Vereinsgeschichte, während der VfB Stuttgart von der Königsklasse träumt. Mit dem Einstieg von Porsche schwimmt der Club auch mittelfristig in ruhigen Fahrgewässern.

So sind auch die Rollen für die Begegnung am Samstag klar verteilt. Hier der VfB Stuttgart, der von den jüngsten fünf Begegnungen vier gewann und nur Spitzenreiter Bayer Leverkusen im DFB-Pokal insgesamt unglücklich unterlag und in diesem Zeitraum 15 Tore, also im Schnitt drei pro Spiel erzielte. Dort der 1. FC Köln, der in der gesamten Spielzeit erst drei Spiele gewinnen konnte und dabei ebenfalls 15 Tore erzielte.

Gerade die jüngsten beiden Begegnungen gegen Hoffenheim und Werder Bremen haben auch nicht den Eindruck vermittelt, als würde sich an dieser Bilanz schnell viel ändern. „Gerade unsere Bemühungen in der Offensive waren einfach nicht ausreichend, um uns Chancen zu erspielen“, sagte Timo Schultz. „Das war in den ersten drei, vier Spielen nach der Winterpause sehr gut.“ Auch, wenn die Kölner einen Hauch mehr Chancen besaßen, eine Potpourri der kreierten Chancen boten die Kölner nicht an. Erst recht nicht in den vergangenen beiden Spielen. „Das war einfach nicht ausreichend“, erkannte Schultz.

Schultz: „Wir können für jeden Gegner unangenehm sein, auch für Stuttgart“

Dennoch malt der Trainer vor der Begegnung gegen die Schwaben alles andere als Schwarz. Vor allem, weil er gute Ansätze in den bisherigen Begegnungen gesehen hat. „Was uns Hoffnung machen darf, ist dass wir in jedem Spiel, seitdem ich hier bin, mit dem Gegner auf Augenhöhe waren“, erklärte Schultz und hat damit noch nicht einmal gänzlich unrecht. Selbst beim 0:4 gegen Dortmund spielte der FC lange mit – genauso gegen Wolfsburg und Hoffenheim. In den Spielen gegen Frankfurt und auch teilweise gegen Heidenheim war Köln sogar das bessere Team. „Wenn wir am Limit sind, und das waren wir in den vergangenen beiden Spielen nicht, können wir jeden Gegner schlagen. Dann können wir extrem unangenehm sein für jeden Gegner, auch für den VfB Stuttgart.“

Schultz nimmt seine Spieler in die Pflicht

Dass der VfB verwundbar ist, haben schon andere Klubs in dieser Spielzeit bewiesen. Unter anderem feierten Bochum, Gladbach und Heidenheim, also im weiten Sinne Kölner Konkurrenten, Erfolge über den VfB. Auch Darmstadt spielte am vergangenen Wochenende lange gut gegen den VfB mit. „Am Ende hat Stuttgart aber trotz Unterzahl 2:0 gewonnen“, verdeutliche Timo Schultz, der ohnehin nur auf seine eigene Mannschaft blicken will. Dabei ist der Blick zum VfB ein durchaus interessanter. Stuttgart verfügt über das Top-Sturm-Duo der Liga. Serhou Guirassy und Deniz Undav erzielten in der Liga bereits 32 Tore und damit mehr als doppelt so viele wie die Kölner. Zwar fällt Undav gegen den FC aus, Stuttgart verfügt aber über weitere Offensivkräfte, die ständig für Torgefahr sorgen – unter anderem der Ex-Kölner Chris Führich – sowie über zahlreiche Neuverpflichtungen, die sich allesamt als Volltreffer erwiesen.

Dennoch nimmt Schultz seine Spieler gegen Stuttgart in die Pflicht. „Es ist auch eine Einstellungssache, häufiger ins Risiko zu gehen“, sagt der Trainer. „Ich bin zuversichtlich, dass wir das besser machen werden.“ 

Jonas Hector: „Man kann keinem einen Vorwurf machen“

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Jonas Hector: „Man kann keinem einen Vorwurf machen“

Jonas Hector verfolgte die 0:1-Niederlage des 1. FC Köln gegen Werder Bremen am Freitagabend im Stadion. In der aktuellen Podcast-Folge von „Schlag und fertig“ äußerte sich Hector zum FC, aber auch zu den Fan-Protesten und der Baller League.

In der neuen Folge von „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kapitän der Kölner über das vergangene Fußball-Wochenende. Das sagt Jonas Hector zur 0:1-Niederlage des FC, der Baller League und den Fan-Protesten in den Stadien der Bundesliga.

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Beim 1. FC Köln blickt man auf ein enttäuschendes Wochenende zurück. Und das nicht nur wegen der 0:1-Niederlage. „Es war insgesamt ein sehr ernüchterndes Wochenende für den FC. Es hat ja im Grunde jeder gewonnen, der nicht hätte gewinnen dürfen. Das war traurig“, sagt auch Jonas Hector in seinem Podcast „Schlag und fertig“. Tatsächlich hatte mit Union Berlin, Mainz und Bochum die direkte Konkurrenz gepunktet. Mit dem Comedian Fabian Köster, bekennender FC-Fans, sprach der ehemalige Kölner Kapitän unter anderem über den FC und die Begegnung von Freitagabend. „Was mich daran stört, dass man gefühlt keinem einen Vorwurf machen kann. Die Jungs hauen alles rein. Es ist ja nicht so, dass sie abschenken oder nix machen“, sagte Hector. „Der Trainer kriegt es auch hin, dass man nach hinten auch stabil ist und wenig zulässt. Aber nach vorne geht eben… . Das ist das Traurige an der Sache.“

Jonas Hector: „Ich würde lieber Fußball gucken“

Im Gegenteil dazu, spielt Bayer Leverkusen aktuell in anderen Sphären. Die Werkself ist mittlerweile seit 32 Pflichtspielen ungeschlagen, führt die Tabelle souverän an. „Wenn man so spielt, dann hat man es auch verdient. Wenn sie es denn über die Saison halten“, sagt Hector und mahnt gleichzeitig. „Man weiß ja nie was passiert. Es ist nun mal Fakt, wie man es ja auch im letzten Jahr bei Dortmund gesehen hat: Die hatten es die letzten drei Spieltage in ihrer Hand und die Bayern haben es trotzdem gezogen. Ich trauen den Bayern auch in dieser Saison zu, dass die da nochmal rankommen.“ Die Verantwortlichen des Rekordmeisters gaben am Mittwoch bekannt, dass das Engagement von Thomas Tuchel als Trainer bei den Bayern im Sommer frühzeitig endet. Der Podcast wurde am Montagmorgen aufgenommen.

Hector äußerte sich auch zu den Fan-Protesten in den Stadien: „Für mich ist das nicht unterhaltsam“, sagte der 33-Jährige. „Die DFL versucht ein Stückweit wettbewerbsfähig zu bleiben und versucht, mehr Maßnahmen zu treffen um mehr Geld reinzubekommen. Um auch gegenüber anderen Ländern konkurrenzfähiger zu sein. Die Frage ist natürlich, wie man an diese Gelder kommt.“ Das könne Hector verstehen, betonte er. „Der Weg wie es kommuniziert wurde, ist nicht gut. Man kann sich da viel schneller und besser annähern. Mir macht es jetzt nicht unbedingt Spaß, die Konferenz am Samstagmittag zu gucken, weil es keine Konferenz mehr ist. Ich würde lieber Fußball gucken“, sagte Hector und wies auch auf Schwierigkeiten hin. „Ich hab mit dem ein oder anderen Kontakt gehabt, der auf dem Feld steht und der sagt, dass es wirklich schwierig ist. Gerade wenn es so lange Pausen sind. Wenn ein Spiel gerade auch für dich läuft und die halbe Stunde Pause hast, dann verlierst du deinen Rhythmus.“

Jonas Hector: „Da sehe ich mich nicht“

Ein weiteres Thema ist die von Lukas Podolski und Mats Hummels initiierte Baller League. Während Fabian Köster nichts mit dem Hallenturnier anfangen kann, gab Hector zu ab und an, Zusammenfassungen zu schauen. Hector verwies auch auf den FV Endenich. Der Bonner Mittelrheinligist stellte Anfang der Woche fünf Spieler frei, die auch an der Baller League teilnehmen. Unter anderem verwies der Verein auch auf eine teils intensive Spielweise. Das sieht Hector ähnlich. Auch ein Grund, warum er selbst nicht spielen würde. „Das ist mediale Aufmerksamkeit, die sie da haben. Die hast du in der Oberliga nicht. „Das ist mir zu ambitioniert. Da sehe ich mich nicht. Da gucke ich lieber die Zusammenfassungen“, sagte der ehemalige Kölner Kapitän.


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Huseinbasic soll künftig für Bosnien-Herzegowina spielen

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Huseinbasic soll künftig für Bosnien-Herzegowina spielen

Im vergangenen Sommer nahm Denis Huseinbasic noch mit der DFB-Auswahl an der U21-EM teil, künftig soll er für die A-Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina spielen.

Hat der 1. FC Köln schon im März einen weiteren A-Nationalspieler in seinen Reihen. Aktuell deutet viel darauf hin. Wie der bosnisch-herzegowinische Fußballverband (NFSBIH) heute mitteilt, kann Denis Huseinbasic künftig für Bosnien-Herzegowina spielen.

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Die Enttäuschung war Denis Huseinbasic im Sommer ins Gesicht geschrieben, als die U21 bei der Europameisterschaft sang- und klanglos in der Gruppenphase ausschied. Viel hatte sich die Mannschaft von Antonio Di Salvo vorgenommen, am Ende stand das bittere Aus. Auch Denis Huseinbasic blieb weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Seit dem ist der Mittelfeldspieler des 1. FC Köln aus dem U21-Zyklus herausgewachsen. Das DFB-Trikot wird der 22-Jährige wohl ohnehin nicht mehr tragen. Denn laut dem NFSBIH soll Huseinbasic künftig für die Nationalmannschaft Bosnien-Herzegowinas auflaufen. „Heute erhielten wir die offizielle Bestätigung, dass Denis Huseinbašić für die Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina spielen kann“, heißt es in der Meldung des Verbandes.

Spielt Denis Huseinbasic die EM-Playoffs im März?

Der im hessischen Erbach geborene Mittelfeldspieler feierte im November 22 sein Debüt im National-Dress gegen Italien. Damals erzielte der Mittelfeldspieler sein erstes Tor, im zweiten Duell im März 23 legte Huseinbasic gegen Japan nach. Ziemlich genau ein Jahr später könnte der 22-Jährige sein Debüt in der A-Nationalmannschaft geben. Bosnien-Herzegowina tritt dann gegen die Ukraine an. Und das in den Playoffs für die EM. Für Huseinbasic steht also möglicherweise die Europameisterschaft im eigenen Land auf dem Plan. Im vergangenen Jahr buhlte Bosnien bereits um die Gunst des Spielers. Zvjezdan Misimovic, Technischer Direktor des NFSBIH legte sich fest, Huseinbasic würde zu 100 Prozent für Bosnien spielen. Damals sagte der Kölner Youngster aber gegenüber dem „Express“: „Wenn ich die EM spiele (U21, Anm.d.Red.), ist es vorbei“, betonte der Mittelfeldspieler damals. „Mein Ziel ist es für die A-Nationalmannschaft zu spielen, das traue ich mir in den nächsten Jahren zu.“

Nun scheint die Entscheidung für das Heimatland seiner Eltern gefallen zu sein. “ Ich bin zur Hälfe Deutscher, zur Hälfe Bosnier, spreche die Sprache und bin in dieser Kultur aufgewachsen“, hatte Huseinbasic 2022 betont. Nun geht es für Huseinbasivc möglicherweise gegen die Ukraine am 21. März um das Endspiel für das EM-Ticket. Sollte Bosnien gewinnen folgt noch das Endspiel gegen den Sieger der Partie Israel gegen Island. Für den FC wäre es aktuell einer der wenigen A-Nationalspieler. Zuletzt waren nur Florian Kainz und Mathias Olesen mit ihren Mannschaften unterwegs. Olesen ist aktuell an Yverdon Sport FC verliehen. Dejan Ljubicic liebäugelt ebenfalls noch mit einer Rückkehr in den EM-Kader.


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