Routiniers oder Nachwuchs? – Wie geht es weiter mit dem FC-Sturm

Adamyan und Selke geben sich die Hand
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Routiniers oder Nachwuchs? – Wie geht es weiter mit dem FC-Sturm

Die Schwachstelle des FC war in der vergangenen Saison deutlich auszumachen. Die Kölner Offensive lahmte, kämpfte immer wieder mit Verletzungen und entwickelte kaum Torgefahr. Ohne mögliche Neuverpflichtungen steht der Club nun vor der Frage, wer diese Baustelle schließen soll.

Die Rückkehr einiger Leih-Offensivkräfte sowie das Treuebekenntnis von Mark Uth stellen den Kölner Sturm rein nominell auf stabilere Füße. Doch wer soll in der kommenden Saison für die Torgefahr sorgen beim 1. FC Köln: Setzt der FC im Sturm auf Routiniers oder den Nachwuchs?

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In der vergangenen Spielzeit zeichnete sich ein Problem der Geißböcke immer und immer wieder deutlich ab. Die Kölner Offensive agierte schlichtweg zu ungefährlich. Auch wenn Christian Keller während der Saison betonte, man habe kein Stürmerproblem, musste der FC-Sportdirektor nach dem Abstieg wohl auch einsehen: Doch, der FC hatte sehr wohl ein Sturm-Problem. Doch wie gehen die Kölner Verantwortlichen diese Baustelle für die kommende Saison in der zweiten Liga an? Dem FC bleiben aufgrund der Transfersperre zwei mögliche Wege. Eine Neuverpflichtung einer Offensivkraft ist keiner davon. So müssen die Kölner auf eigenes Personal setzen.

Routiniers oder Nachwuchs?

Und rein personell ist der 1. FC Köln gar nicht schlecht besetzt im Angriff – zumindest, wenn es um die reine Anzahl an Spielern geht. Mit Mark Uth, Steffen Tigges, Sargis Adamyan, Florian Dietz, Damion Downs sowie den Rückkehrern Tim Lemperle und Maxi Schmid verfügt der FC bereits zu diesem Zeitpunkt über sieben Angreifer. Die Torgefährlichkeit und Durchschlagskraft der Akteure steht jedoch auf einem anderen Blatt. Weder der langzeitverletzte Uth, noch Tigges oder Adamyan konnten in der vergangenen Spielzeit überzeugen. Der 32-jährige Uth bekannte sich zwar früh zum FC, konnte in der abgelaufenen Saison in elf Spielen aber nur für eine Vorlage sorgen. Tigges kam in 25 Begegnungen immerhin auf drei Treffer, Adamyan konnte in 20 Spielen ein Tor und drei Vorlagen für sich verbuchen. Florian Dietz, der nach seinem Kreuzbandriss kaum zu Einsätzen kam, komplettiert die Liste. Eine eher maue Ausbeute. Bleiben noch die Kölner Youngster.

Setzt der FC nun also auf die Nachwuchsspieler? Damion Downs kam in der vergangenen Saison erst unter Timo Schutz zu vermehrten Einsätzen, erzielte immerhin in seinen zehn Duellen zwei Tore und könnte eine Alternative für die zweite Liga werden. Die Rückkehrer Tim Lemperle und Maxi Schmid sind da schon erfolgreicher. Der an Greuther Fürth ausgeliehene Lemperle kommt auf sechs Tore und vier Vorlagen und sammelte bei den Kleeblättern ordentlich Spielpraxis. Der 22-Jährige könnte für die Kölner Offensive eine Verstärkung darstellen. Doch setzen die FC-Bosse ihre Hoffnungen alleine in den Nachwuchs? Offenbar nicht. Die Verhandlungen mit den Routiniers Luca Waldschmidt und Davie Selke dauern offenbar noch an. Ganz so verlassen auf den Nachwuchs, wie angekündigt, wollen sie die Verantwortlichen dann wohl doch nicht. Gerade Selke würde den Kölner Kader in der Offensive nochmal stärken und wäre eine wichtige Personalie für den Kampf in Liga zwei.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Kaderplanung: Das Gerüst steht, doch es bleiben große Baustellen

Florian Kainz mit der Mannschaft
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Kaderplanung: Das Gerüst steht, doch es bleiben große Baustellen

Vier Wochen nach dem Abstieg aus der Bundesliga zeichnet sich das von vielen Fans befürchtete Horrorszenario nicht ab. Im Gegenteil: Von den sieben Ausstiegsklauseln wurde nur eine gezogen. So langsam zeichnet sich das Gesicht des Kaders ab, es bleiben aber dicke Fragezeichen.

Nur wenige Stammspieler und Leistungsträger der vergangenen Saison gehen den Weg in die 2. Liga nicht mit beim 1. FC Köln: So sieht der Kader 2024/25 aus.

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In den vergangenen Wochen sind kaum zwei Tage in Folge vergangen, an denen die FC-Bosse nicht eine positive Nachricht aus dem Hut zaubern. Dass die Meldungen erst peu á peu über die Nachrichten-Ticker laufen, kommt sicher nicht von ungefähr. Unterm Strich zeichnet sich aber dennoch ein sehr positives Bild ab. Vom Horrorszenario des großen Ausverkaufs ist der FC jedenfalls weit entfernt und arbeitet zudem mit Vertragsverlängerungen von Nachwuchsspielern sowie Neuverpflichtungen, die erst im Sommer 2025 für den FC zur Kaderplanung werden, an der mittelfristigen Zukunft. Wie auch immer man Christian Keller und Co. gerade gegenüber steht, die FC-Bosse arbeiten gerade in Hochgeschwindigkeit.

Aktuell 22 Spieler des vergangenen Kaders

Das ist auch nötig, denn in einer Woche steht schon die Leistungsdiagnostik auf dem Plan, in weniger als zehn Tagen das Auftakttraining. Und entgegen vieler Befürchtungen werden die Kölner dort einen doch recht großen Kader präsentieren können. Stand jetzt bleiben 22 Spieler aus dem vergangenen Kader, die vertraglich an den FC gebunden sind. Mit Dejan Ljubicic und Marvin Schwäbe gibt es allerdings zwei Akteure, bei denen ein Abgang wahrscheinlich oder nicht ausgeschlossen ist. Zu den 22 Profis kommen sechs Leihspieler, die zunächst zum FC zurückkehren. Zudem wird mit Julian Pauli ein weiterer Youngster an der Vorbereitung teilnehmen. Mit großer Wahrscheinlichkeit auch weitere junge Akteure wie Meiko Wäschenbach.

Fragezeichen stehen zudem hinter Linton Maina, der über eine Ausstiegsklausel verfügt sowie Davie Selke und Luca Waldschmidt, die der FC gerne halten würde. Dem Vernehmen nach stehen die Chancen bei Maina mit einem Verbleib nicht schlecht, bei Selke scheint die Entscheidung offen zu sein, während eine Weiterverpflichtung von Luca Waldschmidt tendenziell eher unwahrscheinlich ist – auch, wenn sich Waldschmidt wohl ebenfalls eine weitere Saison beim FC vorstellen kann. Sollten alle drei Spieler bleiben und es keinen weiteren Abgang geben, würde der FC mit einem XXL-Kader in die neue Saison starten. Allerdings werden mit großer Sicherheit nicht alle Leihspieler in den Kader integriert.

Gut gerüstet im Tor

Zwar ist das Horrorszenario von den FC-Bossen verhindert worden, Baustellen und Fragezeichen gibt es aber dennoch und das nicht ganz unwesentliche. Dabei spielt die Torhüterposition wohl die geringste Rolle. Die Zukunft von Marvin Schwäbe ist noch ungeklärt. Doch unabhängig von einem Verbleib wird Jonas Urbig die Nummer eins. Sollte Schwäbe erwartungsgemäß noch einen Club finden, ist Philipp Pentke die Nummer zwei. Der FC geht auf dieser Position gerüstet in die kommende Spielzeit.

Torhüter

  • Jonas Urbig
  • Marvin Schwäbe (Verbleib offen)
  • Philipp Pentke
  • Jonas Nickisch
  • Mathias Köbbing

Dünn besetzt in der Defensive

Das sieht in der Abwehr anders aus. Auch dort konnten die Kölner Verantwortlichen wie berichtet Schlimmeres abwenden. Nach dem Abgang von Jeff Chabot sollen auch Timo Hübers Angebote vorgelegen haben, der Innenverteidiger hat sich aber für den FC entschieden. Dennoch geht der FC mit einer ausgedünnten Defensive in die neue Spielzeit. Hübers und Dominique Heintz könnte das neue Abwehr-Duo der Kölner heißen. Da aber Luca Kilian noch bis mindestens Herbst ausfällt, Nikola Soldo in Lautern nicht überzeugte und ein Verbleib eher unwahrscheinlich ist, wird Elias Bakatukanda zum Backup. Ob Julian Pauli schon zu den Profis aufrückt, wird sich wohl in der Vorbereitung zeigen.

Auch bei den Außenverteidigern gibt es einen doch nicht ganz unwichtigen Abschied. Mit Benno Schmitz hat der dienstälteste Kölner den Club verlassen. Damit ist der Weg frei für den 23-jährigen Rasmus Carstensen. Einen Backup gibt es nicht. So müsste Jan Thielmann zur Not als Rechtsverteidiger aushelfen. Auf der linken Seite hat sich Max Finkgräfe in der vergangenen Saison festgespielt, dahinter lauert Leart Pacarada. Auch Dominique Heintz könnte auf dieser Position spielen. Die linke Verteidigerposition ist gut besetzt.

Abwehr

  • Leart Pacarada
  • Max Finkgräfe
  • Dominique Heintz
  • Timo Hübers
  • Elias Bakatukanda
  • Luca Kilian (verletzt)
  • Nikola Soldo (Verbleib offen)
  • Rasmus Carstensen

Wie geht es weiter mit Ljubicic und Maina?

Mit Florian Kainz, Jan Thielmann und Eric Martel haben gleich drei Mittelfeldspieler trotz Ausstiegsklausel ihren Verbleib angekündigt. Somit fällt der Aderlass im Zentrum Stand jetzt gering aus. Fragezeichen stehen noch hinter Linton Maina und Dejan Ljubicic. Gerade der Österreicher liebäugelt noch immer mit einem Wechsel. Dieser hängt aber maßgeblich mit den Entwicklungen der kommenden Tage ab. Auf der Doppelsechs scheint der FC mit Martel und Huseinbasic gut besetzt zu sein. Allerdings spielte der neue Coach Gerhard Struber in der Vergangenheit auch nur selten mit zwei zentralen Sechsern. Mit Mathias Olesen kehrt ein weiterer Mittelfeldspieler zurück, der die Chance auf den Kader hat. Auch Jacob Christensen könnte in der 2. Bundesliga eine größere Rolle spielen.

Auf den Außen spielen weiterhin Florian Kainz und Jan Thielmann eine wichtige Rolle. Auch dahinter würde es bei einem Weggang von Linton Maina eng werden. Denn mit Faride Alidou gibt es bereits einen sicheren Abgang. Allerdings stoßen mit Tim Lemperle und Marvin Obuz zwei Offensivkräfte zum Kader dazu, die auch über die Außen ordentlich Tempo machen können.

Mittelfeld

  • Eric Martel
  • Denis Huseinbasic
  • Jacob Christensen
  • Mathias Olesen
  • Dejan Ljubicic (Verbleib offen)
  • Florian Kainz
  • Jan Thielmann
  • Linton Maina (Verbleib offen)
  • Marvin Obuz

Die Hoffnungen ruhen aktuell auf Downs

Auch im Angriff gibt es noch Fragezeichen. Und zwar hinter Davie Selke und Luca Waldschmidt. Selke soll aktuell ein Angebot vorliegen, auch Waldschmidt soll eigentlich bleiben, die Kaufoption ist mittlerweile verstrichen. Dennoch wäre der FC bereit, den Angreifer zu kaufen. Bei beiden sollen die finanziellen Aspekte in den Gesprächen eine entscheidende Rolle spielen. Im aktuellen Kader befinden sich fünf nominelle Angreifer, die in der vergangenen Spielzeit nicht über die Joker-Rolle hinauskamen und insgesamt vier Tore erzielten. Selke und Waldschmidt kamen trotz Verletzungen immerhin auf neun. Dazu kommt Tim Lemperle aus Fürth zurück. Mit Maxi Schmid wird eine weitere Leihe beendet werden. Ob der Angreifer aber beim FC eine Chance erhält, ist offen. Große Hoffnungen werden die Kölner wohl auf Damion Downs setzen, der eine wichtige Rolle einnehmen kann.

Angriff

  • Mark Uth
  • Steffen Tigges
  • Sargis Adamyan
  • Florian Dietz
  • Damion Downs
  • Tim Lemperle
  • Maxi Schmid

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Transfergerüchte

Wer gehte, wer bleibt?

Wildes Transfergerücht: AS Rom an Max Finkgräfe interessiert? Das ist dran

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Wildes Transfergerücht: AS Rom an Max Finkgräfe interessiert? Das ist dran

Der Kader des 1. FC Köln nimmt Konturen an. Die meisten Positionen scheinen vergeben. Nun macht ein Transfergerücht aus Italien die Runde. Demnach sei die AS Rom an Max Finkgräfe interessiert. Was ist dran?

Der 1. FC Köln befindet sich weiterhin im Umbruch. Gut möglich, dass einige Spieler den Verein nach dem Abstieg verlassen wollen. In Italien gibt es nun aber ein Transfergerücht: Steht Max Finkgräfe im Interesse von AS Rom?

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Wie das italienische Portal direttacalciomercato.com berichtet, soll die AS Rom an Max Finkgräfe interessiert sein. Der Linksverteidiger stünde demnach auf der Liste der Roma. Der technische Direktor der Gelb-Roten, Florent Ghisolfi, solle auf Finkgräfe aufmerksam geworden sein. Es soll zwar noch keine konkreten Verhandlungen geben, aber das könne sich in den kommenden Tagen ändern. Tatsächlich ist die Roma auf der Suche nach einem Ersatz für Nationalspieler Leonardo Spinazzola. Der 31-Jährige hat seinen Kontrakt nach fünf Jahren in der italienischen Hauptstadt nicht verlängert. Bei den Römern besteht Bedarf. Juventus soll an dem Linksverteidiger interessiert sein, Neapel aber bessere Karten haben.

Jetziger Wechsel mehr als unwahrscheinlich

Dass Max Finkgräfe nach der beeindruckenden Premieren-Saison Interesse weckt, kommt nicht überraschend. Schon in den vergangenen Wochen gab es leise Gerüchte über Clubs aus der Bundesliga, die ihre Fühler nach dem Kölner Youngster ausgestreckt hätten. Ein sofortiger Wechsel nach Rom ist aber dennoch eher unwahrscheinlich – aus unterschiedlichen Gründen. So wird der ehemalige Leipzig-Profi Angelino wohl in Rom bleiben. Zudem soll Rom ein gesteigertes Interesse an Bradley Locko von Stade Brest haben, auch mit dem Schotten Josh Doig sollen weiterhin Gespräche geführt werden.

Zudem wird der FC den Linksverteidiger wohl kaum ziehen lassen. Finkgräfe hat Vertrag bis 2026, besitzt keine Ausstiegsklausel. Der 19-Jährige hat sich zuletzt immer wieder zu Köln bekannt, ein Wechsel in der aktuellen Situation schon daher unwahrscheinlich. Vielmehr können sich die Kölner den Abgang des Linksverteidigers aber auch personell gar nicht leisten. Finkgräfe ist aktuell gesetzt, mit Leart Pacarada verfügen die Kölner aktuell über einen weiteren Linksverteidiger. Zwar kann auch Dominique Heintz auf dieser Position spielen, der Routinier wird aber nach dem Abgang von Jeff Chabot wohl auch eine nicht ganz unwichtige Rolle in der Innenverteidigung spielen.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Deswegen ist Mansour Ouro-Tagba für den FC ein guter Deal

Mansour Ouro-Tagba
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Deswegen ist Mansour Ouro-Tagba für den FC ein guter Deal

Mit Mansour Ouro-Tagba hat der 1. FC Köln eins der größten Talente der 3. Liga verpflichtet. Der 19-jährige Angreifer bringt viel Potenzial mit, seine Entwicklung ist aber sicher noch lange nicht abgeschlossen.

Die Leihe an Jahn Regensburg bietet für Ouro-Tagba die Chance, sich weiter zu entwickeln. Ein Debüt des 19-Jährigen steht dann im Sommer 2025 an beim 1. FC Köln: Das ist Monsour Ouro-Tagba.

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Am Ende der Saison waren es 19 Einsätze in der 3. Liga und damit ganz offensichtlich zu wenig. Mansour Ouro-Tagba kam nicht auf die Anzahl an Spielen in der 3. Liga, die es anscheinend gebraucht hätte, um ihn in München fix zu halten. Dem Vernehmen nach verfügte der 19-Jährige bei den 60ern über eine Klausel, die den Vertrag bei einer bestimmten Anzahl an Einsätzen verlängert hätte. Gerade in der Hinrunde wurde der Angreifer nicht gebracht. „Er ist Stürmer, er kann nicht köpfen. Das ist eine Grundvoraussetzung für einen Stürmer“, sagte der damalige Coach Maurizio Jacobacci damals und ließ den Angreifer die gesamte Hinrunde links liegen. Und das zur Enttäuschung der 18060-Verantwortlichen. Denn im Winter folgte die Trennung vom Trainer, Ouro-Tagba bekam nun seine Chance und erzielte gegen Lübeck auch sein erstes Tor – mit dem Kopf.

Schnell, zweikampfstark, robust

Die Anzahl an nötigen Einsätzen war damals aber kaum noch zu erreichen. Nun war der Angreifer ablösefrei, ein Angebot der 60er soll er dem Vernehmen nach ausgeschlagen haben, die FC-Bosse haben dafür zugeschlagen. Pech für München, Glück für Köln? Das wird sich erst zeigen müssen. Denn der Stürmer ist bislang ein eher unbeschriebenes Blatt. 19 Spiele, davon sechs in der Startelf, drei Tore – lautet die Bilanz im Lizenz-Spielbereich. Und doch gilt der Offensivspieler als ein großes Talent. Gleich mehrere Clubs zeigten an Ouro-Tagba ihr Interesse. Unter anderem soll Sturm Graz, Rapid Wien, aber auch RB New York sowie der SV Darmstadt 98 an der Nachwuchshoffnung interessiert gewesen sein.

Und das kommt nicht von ungefähr. Der 19-Jährige gilt als technisch versiert, bringt eine athletische Statur mit, ist schnell und scheut auch keine Zweikämpfe. Allerdings sucht er auch schon mal den Weg durch die Wand, hat noch Defizite im Abschluss. „Er ist ein Typ Straßenkicker, den musst du einfach machen lassen. Er hat einen guten Körper, den er gut einsetzt. Er hat auch die technischen Möglichkeiten, das Ganze zu lösen“, sagte Argirios Giannikis, der neue Coach der Münchner. Ouro-Tagbe ist sowohl im Zentrum als auch über die Außen einsetzbar, spielte bei 1860 meist auf dem linken Flügel, fiel in der U21 aber auch schon mal durch ein hitziges Gemüt auf. Zwei Mal flog der Angreifer in der vergangenen Spielzeit in der Bayernliga mit Gelb-Rot vom Platz.

Christian Keller: „Genau der richtige Schritt“

Der Weg über Jahn Regensburg sei für den Angreifer „genau der richtige Schritt“, sagte Christian Keller, für den der ablösefreie Transfer als ein weiterer Erfolg dieses eingeschränkten Sommers verbucht werden dürfte. Drei weitere Neuverpflichtungen sollen in den kommenden Tagen noch folgen. Laut dem 1860-Blog „Dieblaue24“ hat der Stürmer einen Drei-Jahres-Vertrag in Köln unterschrieben. Ouro-Tagba wechselte bereits 2013 zu den Münchnern, durchlief anschließend sämtliche Juniorenmannschaften. Im März gab der Angreifer sein Debüt in der togolesischen Nationalmannschaft. Ein Debüt für den FC steht dann ab Sommer 25 auf der Agenda des Stürmers. „Das Jahr beim Jahn ist für mich eine hervorragende Chance, um mich persönlich und fußballerisch weiterzuentwickeln, bevor ich mich ab kommendem Sommer voll auf meinen weiteren Karriereweg beim FC konzentriere“, sagt der Angreifer.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Der FC verpflichtet Mansour Ouro-Tagba

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Der FC verpflichtet Mansour Ouro-Tagba

Der 1. FC Köln hat den ersten Spieler in dieser Transferphase verpflichtet. Mansour Ouro-Tagba wechselt zu den Geißböcken. Registrieren dürfen die Kölner den Stürmer allerdings erst im kommenden Winter. Daher wird der 19-Jährige an Regensburg verliehen.

Der FC arbeitet mit Hochdruck an seinem Kader. Und das auch am mittelfristigen: Der 1. FC Köln verpflichtet Mansour Ouro-Tagba. Der Stürmer wird allerdings zunächst an Jahn Regensburg verliehen.

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Schon seit einigen Tagen halten sich die hartnäckigen Gerüchte, nun haben es die Geißböcke auch offiziell gemacht: Der 1. FC Köln hat Stürmer Mansour Ouro-Tagba vom TSV 1860 München verpflichtet und langfristig als Lizenzspieler unter Vertrag genommen. Der 19-Jährige wird aber in der kommenden Saison 2024/25 an den Zweitliga-Aufsteiger SSV Jahn Regensburg verliehen. Hintergrund ist die Transfersperre der Kölner. Der FC darf bekanntlich Spieler verpflichten, sie aber erst im kommenden Winter registrieren. Deswegen geht es für den 19-Jährigen zunächst zum Jahn.

Ouro-Tagba: „Ich bin sehr glücklich, bei so einem großen Verein unterschrieben zu haben“

Beim Mitgliederstammtisch hatten die FC-Bosse angekündigt in den kommenden Tagen vier Neuverpflichtungen perfekt zu machen. Der togolesische Nationalspieler macht den Anfang. „Mansour hat vielversprechende Anlagen und bringt für sein junges Alter vor allem aus athletischer Perspektive schon sehr gute Voraussetzungen mit, um sich nachhaltig im Profifußball durchzusetzen. Für seine weitere Entwicklung ist die Leihe nach Regensburg genau der richtige Schritt“, sagt Christian Keller. „Wir werden ihn während der Leihe eng begleiten, bevor ab Sommer 2025 dann bei uns sein nächster Karriereschritt folgen soll.“

Der in New York geborene Stürmer wurde seit 2013 im Nachwuchs des TSV 1860 München ausgebildet. In der Spielzeit 2022/23 erzielte er für die U19 der Löwen acht Treffer in der Junioren-Bundesliga und feierte im Mai 2023 beim Auswärtsspiel in Saarbrücken sein Debüt in der 3. Liga. „Ich bin sehr glücklich, bei so einem großen Verein unterschrieben zu haben. Die Leihe nach Regensburg bietet mir zudem die Möglichkeit, mich auf dem nächsthöheren Level zu beweisen“, sagte Mansour Ouro-Tagba. „Das Jahr beim Jahn ist für mich eine hervorragende Chance, um mich persönlich und fußballerisch weiterzuentwickeln, bevor ich mich ab kommendem Sommer voll auf meinen weiteren Karriereweg beim FC konzentriere.“ In der vergangenen Saison kam er 18-mal für die Amateure von 1860 in der Bayernliga Süd (drei Tore/vier Vorlagen) und 19-mal, zumeist als Joker, für die erste Mannschaft in der 3. Liga (drei Tore) zum Einsatz.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Doch kein Horrorszenario – deswegen war der Kauf der Ausstiegsklauseln unausweichlich

Florian Kainz und Timo Hübers bleiben beim 1. FC Köln
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Doch kein Horrorszenario – deswegen war der Kauf der Ausstiegsklauseln unausweichlich

Vier Wochen nach dem Abstieg aus der Bundesliga zeichnet sich das von vielen Fans befürchtete Horrorszenario nicht ab. Im Gegenteil: Von den sieben Ausstiegsklauseln wurde nur eine gezogen, vier Spieler haben sich zum FC bekannt, weitere werden möglicherweise folgen. Auch, weil Christian Keller Geld in die Hand genommen hat. Das war aber auch dringend nötig.

Für den Verbleib von Florian Kainz und Co. wurde Geld in die Hand genommen beim 1. FC Köln: Deswegen war der Kauf der Klauseln unausweichlich.

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Zwar nicht bei allen, aber doch bei vielen Kölner Fans haben die vergangenen Tage so etwas wie Aufbruchstimmung ausgelöst. Fast täglich haben die FC-Verantwortlichen positive Nachrichten gestreut. Zunächst der Verbleib von Mark Uth, hier die Treuebekenntnisse von Jan Thielmann, Eric Martel, Timo Hübers und Florian Kainz, allesamt Spieler mit Ausstiegsklausel, da wiederum der neue Trainer. All das garniert mit den Vertragsverlängerungen von talentierten Nachwuchsspielern sowie der Aussicht auf Transfers, die nun getätigt werden und spätestens im kommenden Sommer dann eine Option für den Kader werden sollen – auch wenn es sich bei jener Handlung ganz sicher nicht um ein Schlupfloch oder einen gewieften Trick handelt, ist es sehr wohl ein sehr weitsichtiges Vorgehen. Es würde nicht wundern, wenn in den kommenden Tagen weitere Personalien publik gemacht werden. Christian Keller hat es jedenfalls verstanden, den bedrohlichen Sturm, der sich vor dem Mitgliederstammtisch über dem Geißbockheim zusammenbraute, abzuschwächen.

Bis zu 13 Spieler hätten den FC verlassen können

Und tatsächlich: Keller und Co. leisten gerade ganze Arbeit. Das macht die Versäumnisse der vergangenen Spielzeit inklusive Abstieg natürlich nicht wett, es legt aber den Grundstein für eine mögliche und dann hoffentlich schnelle Besserung. Und trotzdem schwingt auch bei den Treuebekenntnissen der Kölner Akteure in den Sozialen Medien bei so manchem Fan eine gewisse Kritik mit. Dass es nach der desolaten Saison mit dem siebten Abstieg der Vereinsgeschichte keinen Markt für Timo Hübers, Jan Thielmann und Co. gegeben haben soll, wie von einigen Anhängern zurzeit gerne verbreitet, ist aber mehr als zu bezweifeln. Angebote werden den Spielern vorgelegen haben – und sicher auch erstklassige. Dass Keller den Akteuren ihre Ausstiegsklausel wohl für einen niedrigen siebenstelligen Betrag abgekauft hat, ist nicht nur legitim, es war ein Muss.

Das lässt zumindest der Blick auf den aktuellen Kader der Kölner erahnen. Dieser hat in der vergangenen Spielzeit 29 Akteure umfasst. Mit Jeff Chabot, Justin Diehl, Benno Schmitz und Faride Alidou haben oder werden vier Spieler den FC sicher verlassen. Ein Verbleib von Marvin Schwäbe wäre überraschend, der von Luca Waldschmidt ebenfalls. Fragezeichen stehen aktuell auch hinter Linton Maina, der wohl zu einem Verbleib tendiert sowie Davie Selke, dem laut Christian Keller wiederum ein Angebot vorliegen soll. Im schlimmsten Fall würden dem neuen Trainer zur neuen Saison 21 Akteure zur Verfügung stehen – ohne die Leihspieler, die wiederum im Sommer zurückkehren sowie Nachwuchsspielern, denen man den Sprung zu den Profis nun durchaus zutraut. Ein Weggang der fünf Akteure, die sich nun zum FC bekannt haben, hätte den Kader also schmerzhaft erwischt. Nur 16 Spieler des vergangenen Kaders wären im Falle des Ausverkaufs übrig geblieben, davon 13 Feldspieler.

Die zurückkehrenden Leihspieler hätten wohl nicht gereicht

Und die Lücke hätten selbst die sechs Leihspieler nicht auffüllen können. Zumal sicherlich nicht jeder Akteur, den Sprung bei den Profis schaffen wird. Bei Jonas Urbig und Tim Lemperle gibt es wohl wenig Zweifel, dass die beiden Spieler einen Platz im Kader finden. Auch Marvin Obuz und Mathias Olesen dürften gute Chancen haben. Wie es indes mit Nikola Soldo, der bei Kaiserslautern weit unter den Erwartungen blieb, sowie Maxi Schmid, der bei Kerkrade ebenfalls zum Ende der Saison nur noch beschauliche Einsatzzeit erhielt, ist mindestens fraglich. Empfohlen haben sich die beiden Akteure nicht. Selbst wenn alle Leihspieler in den Profikader integriert werden würden, wäre dieser beim „Ausverkauf“ gerade einmal 22-köpfig gewesen. Der Kölner Trainer hätte nahezu ein halbes Dutzend Akteure aus dem Nachwuchs rekrutieren müssen und zwar exklusive Max Finkgräfe und Elias Bakatukanda, die bereits dem Profikader angehören. Ein mögliches, aber schwieriges Szenario.

Das hat die sportliche Führung abwenden können. Auch, wenn Keller auf dem Transfermarkt die Hände gebunden sind, hat er so einen gewissen Handlungsspielraum. Dabei sollten die verkündeten Personalien nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Kader auch in Liga zwei auf manchen Positionen noch seine Baustellen haben wird. Auch die Versäumnisse und Fehleinschätzungen der vergangenen Saison haben den FC in Liga zwei geführt, immerhin konnte der befürchtete personelle Supergau verhindert werden.


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Wer gehte, wer bleibt?

Auch Florian Kainz bleibt an Bord und verlängert

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Auch Florian Kainz bleibt an Bord und verlängert

Das nächste Bekenntnis: Florian Kainz wird auch in der kommenden Saison beim 1. FC Köln spielen. Der Kapitän der vergangenen Spielzeit geht trotz Ausstiegsklausel mit dem FC in die 2. Bundesliga.

Der FC arbeitet mit Hochdruck am Kader für die kommende Spielzeit. Nun gibt es weitere Gewissheit: Auch Florian Kainz bleibt beim 1. FC Köln. Der 31-Jährige hat seinen 2025 auslaufenden Vertrag verlängert.

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Der Kader des 1. FC Köln nimmt immer mehr Gestalt an. Nach den Bekenntnissen von Eric Martel, Jan Thielmann und Timo Hübers hat mit Florian Kainz nun der vierte Spieler trotz Ausstiegsklausel seinen Verbleib bei den Kölnern zugesichert. Der FC-Kapitän der vergangenen Spielzeit bleibt also auch im Unterhaus bei den Geißböcken, wird aber möglicherweise nicht mehr die Kapitänsbinde tragen. Kainz hatte das Amt in der vergangenen Spielzeit von Jonas Hector übernommen. Auf dem Platz spielte der Österreicher, der in den EM-Kader seines Heimatlandes berufen wurde, in der vergangenen Saison nur selten eine wichtige Rolle. Immerhin erzielte der 31-Jährige fünf Tore und bereitete vier vor.

Kainz absolvierte 161 Pflichtspiele für den FC

„Ich habe in meiner bisherigen Zeit beim FC viele emotionale Ausnahmesituationen erlebt. Meister in der 2. Liga, dramatischer Klassenerhalt in der Bundesliga-Relegation, Einzug in die UEFA Europa Conference League – und nun leider auch einen ganz bitteren Abstieg. Doch in Köln gehen wir zusammen durch dick und dünn“, sagt Kainz. „Der FC ist in den vergangenen fünf Jahren zu meinem Verein und die Stadt zu meiner zweiten Heimat geworden. Ich werde mein Bestes geben, um mit der Mannschaft wieder erfolgreich zu sein. Ich will mit meiner Erfahrung vorangehen und freue mich auf die kommende Saison.“ Seit dem Abgang von Benno Schmitz ist Kainz der dienstälteste FC-Profi. Der Mittelfeldspieler war im Januar 2019 von Werder Bremen zum FC gekommen.

Für den FC absolvierte Kainz 161 Pflichtspiele. Nicht umsonst ist der Mittelfeldspieler eins der prägenden Gesichter der vergangenen Jahre bei den Geißböcken. „Flo ist für uns Identitäts- und Leistungsträger zugleich. Für das Innenleben unserer Mannschaft spielt er eine sehr wichtige Rolle. Das zeigt sich auch in seiner jetzigen Entscheidung pro FC. Nach einer für ihn auch persönlich sehr herausfordernden Saison 2023/24 stellt er sich seiner Verantwortung und will mitwirken, dass wir wieder erfolgreichere Zeiten erleben“, sagt Christian Keller. „Für die kommenden Wochen wünschen wir Flo alles Gute bei der EM und sind stolz, dass er dort auch den FC vertritt.“ Insgesamt kommt der Österreicher auf weit mehr als 400 Profispiele im Vereinsfußball.

Gut möglich, dass der Verbleib auch an der Personalie des Trainers hing. Gerhard Struber hat zumindest den gleichen Berater wie Kainz. Das wachsende Kölner Gerüst hatte sicherlich ebenfalls einen positiven Einfluss. Beim Mitglieder-Stammtisch hatte Christian Keller angedeutet, dass es am Donnerstag eine weitere Personalie geben würde. Wie es mit Marvin Schwäbe und Linton Maina weitergeht, ist noch unklar.


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Transfergerüchte

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DFB-Pokal: Die erste Pokalrunde ist terminiert

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DFB-Pokal: Die erste Pokalrunde ist terminiert

In der ersten Runde des DFB-Pokals trifft der 1. FC Köln auf Sandhausen. Nun steht der Termin für die Begegnung fest.

Der 1. FC Köln trifft in der 1. Runde des DFB-Pokals auf den SV Sandhausen. Die Geißböcke müssen als Zweitligist zunächst nach Baden-Württemberg zum Drittligisten. DFB-Pokal: Der Termin für den 1. FC Köln steht fest.

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Der Kader ist noch nicht komplett, ein Trainer ist immerhin gefunden. Nun steht auch der Termin für die DFB-Pokal-Begegnung des 1. FC Köln gegen den SV Sandhausen. Seit Donnertagvormittag ist bekannt, dass der FC in der ersten Runde am Sonntag, den 18. August 2024 im GP Stadion am Hardtwald zu Gast sein wird. Anpfiff ist um 15:30 Uhr.

Der Drittligist wird von FC-Geschäftsführer Christian Keller als einer von den „starken Drittligisten“ eingestuft, „der sicherlich mit klaren Aufstiegsambitionen in die neue Spielzeit starten und uns deshalb auch im DFB-Pokal nichts schenken wird“, so Keller. „Wir erwarten deshalb einen Pokalfight, aber genau das macht den Reiz dieses Wettbewerbs aus. Wir freuen uns schon darauf.“

FC zuletzt 2010 im Viertelfinale

Es ist das siebte Duell gegen Sandhausen. Der FC hat keins der sechs vorherigen Pflichtspiele verloren, setzte sich vier Mal gegen den SV durch. Zuletzt gab es vor fünf Jahren ein Duell der Teams. Köln setzte sich in der 2. Bundesliga 3:1 durch, Anthony Modeste war doppelt erfolgreich. Im DFB-Pokal standen sich die Teams noch nie gegenüber.

Sandhausen beendete die vergangene Drittliga-Spielzeit als Tabellenachter. Titelverteidiger und Meister Bayer Leverkusen reist in der 1. Runde zum FC Carl Zeiss Jena. Der SSV Ulm hat das große Los Bayern München gezogen. Für Borussia Dortmund dürfte die Auslosung keine große Rolle spielen. Der BVB hat mit dem Champions-League-Finale wichtigeres vor der Brust. Dortmund reist in der ersten Runde zum 1. FC Phönix Lübeck. Ein Einzug in die 2. Runde würde den Kölnern rund 400.000 Euro einbringen, die Teilnahme an der 1. Runde bereits 200.000. Die vergangenen Spielzeiten liefen alles andere als rund für den FC. In den vergangenen fünf Jahren schied Köln immer gegen einen Gegner aus einer niedrigeren Liga aus, in der Vorsaison gegen den Finalisten Kaiserslautern in Runde zwei. Die Runde der letzten Acht erreichte der FC zuletzt 2010.

Die Paarungen im Überblick:

2. Bundesliga – Bundesliga

SSV Ulm 1846 Fußball – FC Bayern München
SSV Jahn Regensburg – VfL Bochum
SC Preußen Münster – VfB Stuttgart
Eintracht Braunschweig – Eintracht Frankfurt

3. Liga – Bundesliga

Alemannia Aachen – Holstein Kiel
Erzgebirge Aue – Borussia Mönchengladbach
Energie Cottbus – SV Werder Bremen
Rot-Weiss Essen – RB Leipzig
SV Wehen Wiesbaden – 1. FSV Mainz 05
VfL Osnabrück – SC Freiburg

Regionalliga – Bundesliga

FC Viktoria 1889 Berlin – FC Augsburg
Würzburger Kickers – TSG 1899 Hoffenheim
Phönix Lübeck – Borussia Dortmund
FC 08 Villingen – 1. FC Heidenheim
Carl Zeiss Jena – Bayer 04 Leverkusen
Hallescher FC – FC St. Pauli
Greifswalder FC – 1. FC Union Berlin

Oberliga – Bundesliga

TuS Koblenz – VfL Wolfsburg

3. Liga -2. Bundesliga

Dynamo Dresden – Fortuna Düsseldorf
Arminia Bielefeld – Hannover 96
SV Sandhausen – 1. FC Köln
FC Ingolstadt – 1. FC Kaiserslautern
1. FC Saarbrücken – 1. FC Nürnberg

FC Hansa Rostock – Hertha BSC

Regionalliga – 2. Bundesliga

Kickers Offenbach – 1. FC Magdeburg
Teutonia 05 Ottensen – SV Darmstadt
Bremer SV – SC Paderborn
SV Meppen – Hamburger SV
Sportfreunde Lotte – Karlsruher SC
VfR Aalen – FC Schalke 04

Oberliga – 2. Bundesliga

VfV 06 Hildesheim – SV Elversberg
TSV Schott Mainz – SpVgg Greuther Fürth


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Kommentar: Die richtige Wahl? Auf jeden Fall die richtige Basis

Der neue Trainer des 1. FC Köln Gerhard Struber
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Kommentar: Die richtige Wahl? Auf jeden Fall die richtige Basis

Seit Mittwoch steht der Nachfolger von Timo Schultz nun auch offiziell fest. Gerhard Struber wird die Geißböcke in der kommenden Saison trainieren. Auf den ersten Blick passt die Besetzung, doch die Aufgabe ist eine große.

Die Erwartungen an den Österreicher sind hoch und klar definiert. Der schnellstmögliche Wiederaufstieg in die Bundesliga ist ein ausgelobtes Ziel der Kölner. Mit der Trainerwahl legen die FC-Bosse die Basis für dieses Vorhaben. Ein Kommentar zum neuen Trainer des 1. FC Köln.

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25 Tage hat die Suche letztlich gedauert – zumindest die Zeitspanne zwischen der Trennung von Timo Schultz und der Verkündung des neuen Coachs Gerhard Struber. Angesichts der herausfordernden Lage, der schwierigen Kölner Konstellation, sicherlich unter Zeitdruck eine ordentliche Zeitspanne – und dann auch wieder nicht. Denn Christian Keller hat sich bei der Suche nach einem neuen Trainer wohl bewusst viel Zeit gelassen. Natürlich muss die Frage erlaubt sein, wie viele Trainer sich das Geißbockheim in dieser Gemengelage antun wollten. Und dennoch war die Suche wohl gut überlegt. Der Kölner Sportdirektor hatte in den vergangenen Tagen gleich mehrere gute Nachrichten im Gepäck. Der angezählte Keller wird aber auch wissen, dass diese Trainerpatrone möglicherweise seine letzte ist. Der Schuss muss sitzen, der Erfolg zurückkehren.

Struber passt zum Anforderungsprofil

Nun ist es Gerhard Struber geworden. Keller hat wie schon im Winter einen Namen aus dem Hut gezaubert, der nicht zu den üblichen Kandidaten der obligatorischen Trainerliste der Erstgehandelten gehört und geht damit ein gewisses Risiko ein. Struber ist in Deutschland weitestgehend unbekannt, hat sich im Profifußball noch keine großen Sporen verdient. Und doch scheint der Trainer auf den ersten Blick erstaunlich genau auf das von Keller ausgelobte Anforderungsprofil zu passen. Der Österreicher steht für den Fußball, den man bei den RB-Vereinen eingeimpft bekommt: hohes Pressing, attraktives Offensivspiel, schneller Abschluss, viele Tormöglichkeiten oder wie es Strubers Vorvorgänger Steffen Baumgart nennen würde: ein „Spektakel“. Struber soll und kann den Fußball spielen lassen, den der Verein gerne durch sämtliche seiner Mannschaften transportieren will.

In der Akademie von Salzburg hat der 47-Jährige zudem seine Erfahrung mit dem Nachwuchs gemacht, er hat ihn ausgebildet, gefördert. In England und den USA hat der Coach ebenfalls sehr erfolgreich mit jungen Spielern gearbeitet. Auch in Salzburg war sein Team das jüngste der Liga, wenn auch nicht so erfolgreich wie gewünscht. Diese Aufgabe muss Struber beim FC ebenfalls angehen – das durch die Transfersperre notgedrungen, aber nach seinen ersten Worten als FC-Coach ganz offensichtlich auch mit Leidenschaft. Dass mit dem Österreicher durch die Stationen in England und den USA ein Hauch Internationalität auf dem Posten des Cheftrainers nach Köln kommt, ist sicherlich ebenfalls förderlich.

Kellers letzte Patrone?

Aber: Die Saison wird alles andere als ein Selbstläufer. Die Transfersperre wiegt schwer, das Selbstbewusstsein wird nach dem desolaten siebten Abstieg der Vereinsgeschichte vermutlich ebenfalls noch angeknackst sein, die Leistungen der Vorsaison bleiben haften. Es ist zumindest kaum davon auszugehen, dass Florian Kainz und Co. aus dem Nichts wieder zu Höhenflügen ansetzen werden. Und doch ist ein gewisser Aufwind, ein Aufbruch zu spüren. Ob Struber wirklich die passende Antwort auf die Frage nach dem richtigen Trainer, der letzten Patrone von Keller ist, wird die Zeit, vor allem aber die Leistung des Teams auf dem Platz zeigen. Die Basis ist jedenfalls vielversprechend.


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Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Trainer, Spieler, Leihen – wer geht, wer bleibt? Ein Überblick

Jan Thielmann, Timo Schultz und André Pawlak
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Trainer, Spieler, Leihen – wer geht, wer bleibt? Ein Überblick

Wenige Tage nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga nimmt das Karussell der Gerüchteküche Fahrt auf. Tatsächlich überwiegen bei den Kölnern momentan die Fragezeichen. Wir geben eine Übersicht, wie der Stand der Dinge ist.

Ob Spieler oder Trainer, in den kommenden Wochen wird es Veränderungen bei den Geißböcken geben. Welche Wechsel stehen bereits fest? Welche sind wahrscheinlich? Welche Tendenzen gibt es? Wir geben einen aktualisierten Überblick. Wer bleibt beim und wer verlässt den 1. FC Köln?

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Diese Abgänge stehen beim FC bislang fest:

Die ersten Abgänge sind nun offiziell. Und sie kommen alles andere als überraschend. Justin Diehl wechselt zum VfB Stuttgart. Und das ablösefrei. Bereits seit einigen Wochen galt der Deal als perfekt, war wohl schon in trockenen Tüchern, es fehlte die Bestätigung. Beim VfB hat Diehl einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Ebenfalls sicher ist der Abgang von Jeff Chabot zum VfB Stuttgart. Chabot verabschiedete sich aber bereits von den FC-Fans. Auch der Abwehrspieler ist sich mit den Schwaben einig geworden. Der 26-Jährige wechselt für die Ablöse rund um vier Millionen Euro. Ein Schnäppchen: Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Marktwert des Innenverteidigers auf rund neun Millionen Euro ein. Der FC hat Chabot damals für gut zwei Millionen Euro fest verpflichtet, zuvor aber schon einen sechsstelligen Betrag als Leihgebühr bezahlt.

Zudem verlässt Benno Schmitz nach sechs Jahren die Geißböcke. Der Vertrag ist ausgelaufen, Schmitz hat mehrere Angebote unbeantwortet gelassen. Der Abwehrspieler kann also ablösefrei gehen. Die Kaufoption für Faride Alidou soll ebenfalls nicht gezogen werden. Der Außenbahnspieler kehrt erst einmal zur Eintracht aus Frankfurt zurück.

Diese Spieler verfügen über eine Ausstiegsklausel:

Sieben Spieler des 1. FC Köln haben über eine Ausstiegsklausel verfügt. Mittlerweile haben sich die meisten zum FC bekannt und werden trotz Klausel in Köln bleiben. Neben den U21-Nationalspieler Jan Thielmann und Eric Martel bleiben auch die Routiniers Timo Hübers und Kapitän Florian Kainz. Einzig Jeff Chabot hat seine Klausel Stand jetzt gezogen. Der Abwehrspieler hat beim VfB Stuttgart angeheuert. Auch Marvin Schwäbe wollte von seiner Klausel gebraucht machen, diese ist aber mittlerweile abgelaufen. Ein Verbleib beim FC ist aber dennoch unwahrscheinlich. Bei Linton Maina steht die Entscheidung noch aus.

Diese Spieler haben keinen Vertrag für Liga zwei:

Nach dem Abschied von Benno Schmitz ist aktuell nur noch Davie Selke ohne gültigen Kontrakt. Dem Stürmer liegt dem Vernehmen nach ein Angebot von Seiten des FC vor. Der Berater von Selke brachte zuletzt aber auch andere Interessenten ins Spiel. Unter anderem aus Saudi Arabien soll ein sehr konkretes und lukratives Angebot vorliegen.

Diese Spieler bleiben in Köln:

Mark Uth hat am Tag vor dem Heidenheim-Spiel bekannt gegeben, dass er in Köln bleiben werde. Gleiches gilt für Jan Thielmann, Eric Martel, Timo Hübers und nun auch Florian Kainz, die ebenfalls sicher bleiben. Auch Dominique Heintz und Philipp Pentke haben erst vor wenigen Wochen ihre Arbeitspapiere verlängert. Es ist nicht davon auszugehen, dass es sich die beiden nun anders überlegt haben oder überlegen können. Zudem wird der Markt für einige Spieler alles andere als einfach sein. Gerade die lahmende Offensive um Sargis Adamyan oder Steffen Tigges hat sich nicht unbedingt um andere Clubs beworben. Spieler wie Damion Downs, Jacob Christensen und Denis Huseinbasic dürften für die kommende Saison mit mehr Spielzeit spekulieren und stehen aktuell (noch) nicht zur Diskussion. Max Finkgräfe hat sich durchaus für höhere Aufgaben beworben, doch ist bislang auch nicht davon auszugehen, dass er deswegen den Verein verlassen werde. Zumal alle Spieler auch einen gültigen Vertrag haben.

Welche Tendenzen gibt es?

Auch bei Luca Waldschmidt – ähnlich wie bei Faride Alidou – stehen die Zeichen wohl auf Abschied. Die Kaufoption ist wohl in beiden Fällen abgelaufen. Waldschmidt würde rund vier Millionen Euro kosten, Alidou ist keine Option mehr. Anders ist die Situation wohl bei Rasmus Carstensen. Die Ablöse der Kaufoption ist mit 1.5 Millionen Euro überschaubar. Die Tendenz geht ganz klar Richtung Bleiben. Dejan Ljubicic hatte im vergangenen Jahr ein Angebot des VfL Wolfsburg vorliegen. Damals überzeugten Christian Keller und Steffen Baumgart den Mittelfeldspieler zum Verbleib. Angeblich wurde Ljubicic für diesen Sommer ein Abschied eingeräumt. Ob die Wölfe noch immer an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers interessiert sind, ist aber fraglich.

FC trennt sich von Timo Schultz, André Pawlak und Kevin McKenna

Durch den Abstieg hat sich der Vertrag von Timo Schultz nicht verlängert. Zwar betonte Christian Keller an verschiedenen Stellen, dass er von der Arbeit von Schultz überzeugt sei. Die Trennung erfolgte dennoch. „Wir haben uns in der vergangenen Woche bewusst sehr viel Zeit genommen, um gemeinsam mit Timo die Rückrunde aufzuarbeiten und jeden Stein umzudrehen. Im Ergebnis waren wir übereinstimmend der Ansicht, dass wir in die mit großen Herausforderungen einhergehende Zweitligasaison mit neuen Impulsen im Trainerteam starten müssen“, sagte Christian Keller. Auch André Pawlak und Kevin McKenna werden den FC verlassen. Pawlak wird U16-Trainer beim DFB. Mit Gerhard Struber ist ein Nachfolger gefunden.

Diese Spieler verlassen den FC:

  • Justin Diehl (VfB Stuttgart, ablösefrei)
  • Jeff Chabot (VfB Stuttgart, rund 4 Mio Euro)
  • Benno Schmitz (Vertragsende)
  • Faride Alidou (Leihende)

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