Leihspieler und Nachwuchskräfte: Wer würde dem FC Stand jetzt weiterhelfen?

Wer kann dem FC im Sommer als Verstärkung helfen?
,
Startseite » FC Abgänge

Leihspieler und Nachwuchskräfte: Wer würde dem FC Stand jetzt weiterhelfen?

Durch die Transfersperre ist der FC gezwungen, Lücken im Kader vor allem durch junge Spieler aufzufüllen. Dies sieht Christian Keller allerdings auch als Chance. Die Rückkehr von sechs Leihspielern steht im Sommer bevor.

Neben Marvin Obuz, Jonas Urbig und Tim Lemperle kehren auch Maxi Schmid, Mathias Olesen und Nikola Soldo nach Ende der Spielzeit zurück. Doch wer kann dem FC im Sommer als Verstärkung helfen?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. **Zu den Teilnahmebedingungen


Acht Spieltage bleiben noch bis zum Saisonende. Einem Saisonende, nach dem der FC aufgrund der Transfersperre bekanntlich keine externen Veränderungen am Kader vornehmen kann. Nach Bekanntwerden der Sperre nannte Christian Keller den ersten Plan, wie er die Situation auffangen will: „Wir können jetzt Dinge angehen, die wir in einer normalen Situation nicht angegangen wären. Vielleicht sind wir jetzt auch gezwungen, mehr auf junge Spieler zu setzen,“ sagte Keller Ende Dezember. „Vielleicht muss jetzt der Mut erzwungen werden, auch mal Spieler reinzuschmeißen, bei denen man normalerweise vielleicht gesagt hätte, sie sind nicht so weit. Vielleicht muss man es jetzt einfach mal machen.“

Sechs Leihspieler kehren im Sommer zurück

Zudem kommen im Sommer auch sechs Leihspieler zurück: „Das ist schon relativ viel. Natürlich haben wir diese Spieler verliehen, damit sie im Sommer 2024 zurückkommen und um einen Bundesligaplatz konkurrieren werden“, betonte Keller. „Sie werden alle im Sommer zurückkommen und dann schauen wir, wie weit sie sind.“ Doch wer könnte den Geißböcken im Sommer als Verstärkung des Kaders wirklich weiterhelfen?

Meiko Wäschenbach und Elias Bakatukanda: Die U21-Spieler des 1. FC Köln stehen offenbar in der Warteschlange für den Einsatz in der ersten Bundesliga. Beide Spieler sammelten bei der Reserve ordentlich Einsatzzeit. In 19 (Bakatukanda) und 18 (Wäschenbach) Spielen diese Saison in der Regionalliga West kommen die Youngster auf 1521 beziehungsweise 1279 Spielminuten. Bakatukanda erzielte zwei Tore, Wäschenbach hat vier Vorlagen auf seinem Konto. Die Nachwuchstalente waren die einzigen, Nicht-bundesligaerprobten Youngster, die den FC ins Trainingslager nach Algorfa begleiten durften. Ein Fingerzeig für eine künftige Verstärkung des Kaders für die kommende Saison? Möglich, allerdings betonte Trainer Timo Schultz mehrfach, dass sich die jungen Spieler erst in der U21 beweisen sollen.

Marvin Obuz: Die Kölner Leihgabe macht momentan besonders auf sich aufmerksam. Der Rechtsaußen kommt bereits auf sieben Tore und 13 Vorlagen. Bei Rot-Weiß Essen ist der Kölner Stammspieler und absolvierte in der aktuellen Saison 2453 Spielminuten. Der 22-Jährige kommt auf eine Startelf-Quote von 93 Prozent und ist an 44 Prozent der Tore des Traditionsvereins beteiligt. Für RWE ist die Leihgabe eine absolut lohnenswerte Investition. Allerdings spielt Essen bekanntlich in der 3. Liga, der Sprung in die Bundesliga bekanntlich nicht ohne. Sollte Obuz im Sommer dann zum FC zurückkehren, könnte er durchaus zum Hoffnungsträger werden. Wenn er seine Form denn beibehält.

Jonas Urbig: Der ausgeliehene Kölner Torhüter bestritt gerade erst das U21 Spiel mit der Nationalmannschaft gegen den Kosovo. Die Tatsache, dass er seinen Kasten sauber hielt, ist wohl vor allem auch der Tatsache geschuldet, dass Urbig wenig zu tun bekam und einen ruhigen Abend erlebte. Der Kölner Nachwuchs-Torwart könnte für den FC-Kader in der kommenden Saison durchaus eine wichtige Rolle spielen. Sollten die Kölner in die zweite Bundesliga absteigen, ist ein Verbleib der aktuellen Nummer eins Marvin Schwäbe nicht sicher. Bei einem Vereinswechsel stünde Urbig dann in erster Reihe, um Stammtorwart des 1. FC Köln zu werden.

Andere Leihspieler wohl eher im erweiterten Kader

Tim Lemperle: Der 22-Jährige ist zusammen mit Jonas Urbig an Greuther Fürth verliehen. Anders als Urbig kann Lemperle allerdings nicht vollends überzeugen. Zwar ist der Mittelstürmer ebenfalls Stammspieler bei den Kleeblättern, die Torbilanz ist jedoch mager. Der Kölner Leihspieler kommt auf gerade einmal vier Tore und drei Assists. Seit Anfang Dezember gegen den 1. FC Magdeburg hat Lemperle nicht mehr getroffen. Zuletzt war er gegen Hansa Rostock aufgrund einer Muskelverletzung nicht mit von der Partie. Ob Lemperle sich im Sommer nach einer möglichen Rückkehr gegen die Kölner Konkurrenz durchsetzen kann, hängt vor allen Dingen von der zukünftigen Ligazugehörigkeit des FC, den daraus resultierenden Abgängen und den Aufstellungsentscheidungen des Trainers ab. Verlässt zum Beispiel Davie Selke im Falles eines Abstiegs den Verein und wird so ein Platz in der Offensive frei? Bevorzugt der Coach die Doppel- oder stellt er eher nur eine Spitze auf? Lemperles Einsatz in der ersten Mannschaft ist also möglich, aber auf keinen Fall gesetzt.

Maxi Schmid: Momentan ist Maxi Schmid Leihspieler bei Roda Kerkrade. Der Angreifer kommt in dieser Saison auf sechs Tore und drei Vorlagen. Zuletzt hatte Schmid zehn Spiele lang nicht mehr eingenetzt und wurde nur noch in den letzten Spielminuten eingewechselt. Gegen NAC Breda gelang ihm allerdings vergangenen Samstag ein Treffer. Ob er das Allheilmittel für den FC werden kann, wenn er in der niederländischen Liga nicht über die Rolle des Jokers hinauskommt, ist fraglich.

Mathias Olesen: Für den Mittelfeldspieler läuft es zur Zeit alles andere als rund. Vor seinem Wechsel zum Schweizer Erstligisten Yverdon Sport FC stand er beim FC zuletzt nicht mehr im Kader. Nach nur fünf Einsätzen als Leihspieler musste Olesen beim Schweizer Verein krankheitsbedingt aussetzen, kam nach einem Kurzeinsatz aber zurück und spielte gegen den FC Lugano eine Halbzeit. Auch bei der Nationalmannschaft Luxemburgs feiert Olesen keine Erfolge. Der 23-Jährige stand zwar im Spiel gegen Georgien in der Startelf, das Team verlor das Spiel jedoch 0:2 und der EM-Traum der Luxemburger platzte. Ob Olesen den Durchbruch beim FC noch einmal schaffen wird, ist schwer abzusehen.

Nikola Soldo: Der 23-Jährige ist wohl der Verlierer der Leihen. Bisher spielte Soldo unter dem neuen Trainer Friedhelm Funkel nicht, stand zuletzt nicht einmal mehr im Kader. Der Innenverteidiger spielt bei Kaiserslautern keine Rolle. Für alle drei Parteien ist dies eine schwierige Situation. Die vom FC häufig als Win-Win-Win-Situation beschriebenen Leihen werden bei Soldo eher zu einer Loose-Loose-Loose-Situation. Der FC erhoffte sich Spielpraxis, Kaiserslautern einen guten Innenverteidiger und Soldo wollte sich empfehlen. Bislang hat er aber keine Minute gespielt. Einzig im Falle eines Kölner Abstiegs und dem Weggang von Jeff Chabot sowie dem Vertragsende von Dominique Heintz könnte es für den 23-Jährigen noch einmal interessant werden. Denn dann bleiben dem FC in der Defensive nur noch Timo Hübers, Luca Kilian und Elias Bakatukanda.

Einzelkritik

Abstiegskampf, Kartensammler, ausgebootet – es läuft nicht rund bei den FC-Abgängen

So schlagen sich die Kölner Abgänge bei ihren neuen Klubs.
,
Startseite » FC Abgänge

Abstiegskampf, Kartensammler, ausgebootet – es läuft nicht rund bei den FC-Abgängen

Zahlreiche Spieler haben den FC im Sommer verlassen. Ähnlich wie beim FC will es aber nicht bei allen rund laufen. Zwei Spieler sitzen auf der Tribüne, einer ausschließlich auf der Bank und einer sammelt lieber Karten statt Scorerpunkte.

Die Bilanz der Kölner, die den FC im vergangenen Sommer verlassen haben, fällt durchwachsen aus. Während Ellyes Skhiri mit Frankfurt um einen Platz in der Europa League spielt, spielen andere Akteure bei ihren Vereinen überhaupt keine Rolle. So schlagen sich die Kölner Abgänge bei ihren neuen Klubs.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. **Zu den Teilnahmebedingungen


Ellyes Skhiri: Die Enttäuschung war riesig, als Tunesien im Winter beim Africa-Cup bereits nach der Gruppenphase die Segel streichen musste. Während die Nationalmannschaft Tunesiens aktuell beim Vier-Länder-Turnier in Kairo weilt, ist Skhiri mit Rückenproblemen in Frankfurt geblieben. Ob er zum kommenden Spiel fit wird, ist offen. In der Liga kämpft der Mittelfeldspieler mit Eintracht Frankfurt um das internationale Geschäft und hat ganz gute Karten. Die Eintracht belegt aktuell den sechsten Tabellenplatz und hat fünf Punkte Vorsprung auf Rang sieben. Was die Platzierung bedeutet, zeigt sich voraussichtlich erst am Ende der Saison. Bei der Eintracht ist Skhiri absoluter Leistungsträger und Stammspieler. Die Torgefährlichkeit aus Köln ist dem Tunesier mit fünf Toren in 32 Spielen ein wenig abhanden gekommen.

Kingsley Schindler: Die Bilder lassen gerade wenig Zweifel zu. Kingsley Schindler genoss vor wenigen Tagen noch die Sonne. Bei Instagram postete der gebürtige Hamburger jüngst Pool-Fotos. Auf dem Platz ist der Rechtsverteidiger zur Zeit bei Spielen seines Arbeitgebers Samsunspor nicht zu sehen. Markus Gisdol hat den türkischen Club aus der Abstiegszone geführt und wird von den Fans gefeiert. Schindler ist nur selten Teil der Party. Der gebürtige Hamburger stand nach der Rückkehr vom Afrika-Cup nicht einmal im Kader. Seit Dezember hat Schindler nicht mehr für den türkischen Erstligisten gespielt. Auch vor der Ausbootung war der 30-Jährige bei Samsunspor nur noch Ergänzungsspieler. Zu Beginn der Spielzeit gehörte Schindler noch zum Stammpersonal.

Pedersen trotz Leihe erneut ausgemustert

Ondrej Duda: Beeindruckend meldete sich Ondrej Duda nach seiner Kreuzbandverletzung im Sommer bei Hellas Verona zurück. Die Norditaliener starteten mit zwei Siegen in die Spielzeit, Duda erzielte gegen AS Rom ein Tor und bereitete ein weiteres vor. Und das, obwohl Hellas nur hauchdünn dem Abstieg entgangen war. Offenbar war das aber nur eine Momentaufnahme. Nach längerer Durststrecke hat sich Verona zuletzt wieder gefangen. Duda hat aber nur zwei weitere Scorerpunkte gesammelt. Beeindruckend: Im Winter saß der Slowake gleich drei (!) Sperren innerhalb von fünf Wochen ab. Dennoch gab es für den Mittelfeldspieler Grund zur Freude. Die Slowakei hat sich für die EM in Deutschland qualifiziert und trifft unter anderem auf Belgien und Rumänien. Beim Freundschaftsspiel gegen Österreich am Samstag kassierte die Slowakei eine Niederlage. Duda stand in der Startelf.

Kristian Pedersen: Ende Juli hatte sich der Wechsel des Verteidigers in die zweite britische Liga zu Swansea City angedeutet, am Deadline Day wurde er schließlich vollzogen. Gelohnt hat sich der Wechsel für den Dänen ganz offensichtlich nicht. Ganze vier Mal stand Pedersen in dieser Spielzeit für Swansea in der Liga auf dem Platz, 13 Mal befand sich der Linksverteidiger noch nicht einmal im Kader. Kein Wunder, dass sich im Winter ein Wechsel anbahnte. Pedersen war auch beim FC Schalke im Gespräch, doch sagte offenbar ab. Der Däne zog einen Wechsel innerhalb der Liga zu Sheffield Wednesday vor. Nach zwei Einsätzen zu Beginn des Jahres sitzt Pedersen nun ein weiteres Mal nur noch auf der Tribüne.

Sebastian Andersson: Wer hätte das vor einem Jahr gedacht. Sebastian Andersson ist zurück – und das als Stammspieler beim 1. FC Nürnberg. Gegen Greuther Fürth erzielte der Stürmer nach knapp zwei Jahren wieder ein Tor. Und das ausgerechnet gegen seinen alten Weggefährten Jonas Urbig. Mittlerweile sind es zwei Treffer und eine Vorlage in neun Spielen. In jeder der Begegnungen stand der Schwede in der Startelf.

Katterbach gab Profi-Comeback

Timo Horn: Seit Anfang Januar hat auch der gebürtige Kölner wieder eine fußballerische Heimat gefunden. Der Keeper ist aktuell Ersatzkeeper bei RB Salzburg. In Österreich sitzt Horn bislang erwartungsgemäß als Nummer zwei nur auf der Bank. Der Traum, wieder als Nummer eins eines Erstligisten aufzulaufen, hat sich bislang nicht ergeben.

Noah Katterbach: Der Linksverteidiger wechselte erst kurz vor Ende der Transferphase wie erwartet zum Hamburger SV. Nach seiner schweren Verletzung im vergangenen Jahr war bei den Hanseaten nicht unbedingt sofort mit Einsatzzeit zu rechnen. Zunächst saß der Linksverteidiger auch nur auf der Tribüne. Am 22. Spieltag feierte Katterbach gegen Hansa Rostock sein Comeback, wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Mittlerweile kommt der 22-Jährige auf vier Einsätze. Allerdings verletzte er sich bei seinem zweiten Startelf-Spiel und fiel zuletzt wieder aus.

Einzelkritik

Abstiegskampf, Kartensammler, ausgebootet – es läuft nicht rund bei den FC-Abgängen

,
Startseite » FC Abgänge

Abstiegskampf, Kartensammler, ausgebootet – es läuft nicht rund bei den FC-Abgängen

Zahlreiche Spieler haben den FC im Sommer verlassen. Aktuell will es bei den meisten nicht wirklich rund laufen. Zwei Spieler sitzen auf der Tribüne, zwei befinden sich im tiefsten Abstiegskampf und einer sammelt lieber Karten statt Scorerpunkte.

Die Bilanz der Kölner, die den FC im vergangenen Sommer verlassen haben, fällt durchwachsen aus. Während Ellyes Skhiri mit Frankfurt noch auf einen Platz in der Europa League hofft, spielen anderen Akteure bei ihren Vereinen überhaupt keine Rolle. So schlagen sich die Kölner Abgänge bei ihren neuen Klubs.

Ellyes Skhiri: Nicht erst seit seinem Treffer gegen Stuttgart ist Eric Martel auf dem besten Weg, den Tunesier in Köln einigermaßen vergessen zu machen. Bei Frankfurt ist der Sechser wie in Köln ein unermüdlicher Lückenstopfer, Dauerläufer, Zweikämpfer und Taktgeber. Wenn nicht verletzt oder mit der Nationalmannschaft unterwegs, steht Skhiri bei den Hessen auf dem Platz. Allerdings ist der erhoffte nächste Karriereschritt deutlich kleiner ausgefallen als erhofft. Die Eintracht ist aus dem internationalen Geschäft ausgeschieden und hat aktuell Schwierigkeiten, den Anschluss an die Champions-League-Plätze herzustellen. Der Afrika-Cup war für Tunesien überraschend früh zu Ende.

Kingsley Schindler: Bei Samsunspor wird dieser Tage ein Ex-Kölner sehr hofiert. Allerdings nicht Kingsley Schindler. Markus Gisdol hat den türkischen Club aus der Abstiegszone geführt und wird von den Fans gefeiert. Schindler ist nur selten Teil der Party. Der gebürtige Hamburger stand nach der Rückkehr vom Afrika-Cup nicht einmal im Kader des Erstligisten. Auch vor der Ausbootung war der 30-Jährige bei Samsunspor nur noch Ergänzungsspieler. Zu Beginn der Spielzeit gehört Schindler noch zum Stammpersonal.

Pedersen trotz Leihe erneut ausgemustert

Ondrej Duda: Beeindruckend meldete sich Ondrej Duda nach seiner Kreuzbandverletzung im Sommer bei Hellas Verona zurück. Die Norditaliener starteten mit zwei Siegen in die Spielzeit, Duda erzielte gegen AS Rom ein Tor und bereitete ein weiteres vor. Und das, obwohl Hellas nur hauchdünn dem Abstieg entgangen war. Offenbar war das aber nur eine Momentaufnahme. Mittlerweile ist Verona im Tabellenkeller angekommen, hat erst vier Spiele in der Liga gewonnen und Duda auch nur zwei weitere Scorerpunkte gesammelt. Dafür aber schon acht Gelbe und zwei Gelb-Rote Karten. Dennoch gab es für den Mittelfeldspieler jüngst Grund zur Freude. Die Slowakei hat sich für die EM in Deutschland qualifiziert und trifft unter anderem auf Belgien und Rumänien.

Kristian Pedersen: Ende Juli hatte sich der Wechsel des Verteidigers in die zweite britische Liga zu Swansea City angedeutet, am Deadline Day wurde er schließlich vollzogen. Gelohnt hat sich der Wechsel für den Dänen ganz offensichtlich nicht. Ganze vier Mal stand Pedersen in dieser Spielzeit für Swansea in der Liga auf dem Platz, 13 Mal befand sich der Linksverteidiger noch nicht einmal im Kader. Kein Wunder, dass sich im Winter ein Wechsel anbahnte. Pedersen war auch beim FC Schalke im Gespräch, doch sagte offenbar ab. Der Däne zog einen Wechsel innerhalb der Liga zu Sheffield Wednesday vor. Nach zwei Einsätzen zu Beginn des Jahres sitzt Pedersen nun ein weiteres Mal nur noch auf der Tribüne.

Sebastian Andersson: Gegen Greuther Fürth erzielte der Stürmer des 1. FC Nürnberg am vergangenen Wochenende nach knapp zwei Jahren wieder ein Tor. Und das ausgerechnet gegen seinen alten Weggefährten Jonas Urbig. Eine interessante Geschichte. Anfang des Jahres absolvierte der Schwede ein Probetraining beim Club und überzeugte offenbar. Andersson spielte seitdem jede Partie und traf nun auch erstmals wieder.

Katterbach gab Profi-Comeback

Timo Horn: Seit Anfang Januar hat auch der gebürtige Kölner wieder eine fußballerische Heimat gefunden. Der Keeper ist aktuell Ersatzkeeper bei RB Salzburg. In Österreich sitzt Horn bislang erwartungsgemäß als Nummer zwei nur auf der Bank. Der Traum, wieder als Nummer eins eines Erstligisten aufzulaufen, hat sich bislang nicht ergeben.

Noah Katterbach: Wechselte erst kurz vor Ende der Transferphase wie erwartet zum Hamburger SV. Nach seiner schweren Verletzung im vergangenen Jahr war bei den Hanseaten nicht unbedingt sofort mit Einsatzzeit zu rechnen. Zunächst saß der Linksverteidiger auch nur auf der Tribüne. Am 22. Spieltag feierte Katterbach gegen Hansa Rostock sein Comeback, wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Auch am vergangenen Wochenende kam der Abwehrspieler zum Einsatz. Zwar nur für zehn Minuten, aber immerhin unter dem neuen Trainer Steffen Baumgart, bei dem er in Köln lange einen schweren Stand hatte.

Einzelkritik