Vorsichtige Entwarnung bei Tim Lemperle

Leichte Entwarnung für Tim Lemperle
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Vorsichtige Entwarnung bei Tim Lemperle

Leichtes Aufatmen bei Tim Lemperle, Greuther Fürth und dem 1. FC Köln. Der Kölner Leihspieler fällt zwar am Wochenende aus, ist aber nicht schwerer verletzt.

Die SpVgg Greuther Fürth hat mit den Kölner Leihspielern Tim Lemperle und Jonas Urbig am Sonntag einen bitteren Dämpfer im Aufstiegsrennen erfahren. Für Lemperle endete die Begegnung bereits nach 20 Minuten. Der Stürmer musste verletzt raus. Jetzt gab es eine leichte Entwarnung für Tim Lemperle.

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Die Bilder sahen wirklich nicht gut aus. Zunächst ließ sich Tim Lemperle auf dem Feld behandeln. Der Angreifer probierte es noch einmal und ließ sich dann schon nach knapp 20 Minuten im Duell gegen den SV Elversberg auswechseln. Auf der Bank wurde dem 22-Jährigen dann ein Verband angelegt, der Knöchel gekühlt. Wo genau sich die Verletzung abspielte, war nicht klar, wie ernst genauso wenig. Fürths Coach Alexander Zorniger deutete an, dass sich der Stürmer im Knie nicht so gut fühle. Nun gab es vom Trainer eine leichte Entwarnung. „Er hat eine Muskelverletzung mit starker Flüssigkeitsbildung. Es ist aber nichts Strukturelles. Es ist nichts am Bandapparat“, sagte Zorniger.

Lemperle früh ausgewechselt

Doch auch der Trainer deutete an, dass Lemperle Glück im Unglück hatte. „Wenn man sich die Bewegung anschaut, wie er mit dem Sprunggelenk wegknickt, dann ist es gut. Wir werden ihn jetzt in der Länderspielpause aufbauen können“, sagte Zorniger, der auch noch mal die Bedeutung des Angreifers und seines Ausfalls hervorhob: „Tim ist unser bester Anläufer.“ In den kommenden zwei Wochen soll Lemperle also wieder fit gemacht werden für den Liga-Endspurt. Schließlich geht es für Fürth trotz der zuletzt eher mauen Ausbeute von fünf Niederlagen in sechs Spielen um den Aufstieg. Aktuell beträgt der Rückstand auf Rang drei und den Hamburger SV drei Zähler.

Nach der Länderspielpause kommt es zum Spitzenspiel gegen den HSV und dem Wiedersehen mit Steffen Baumgart. Ob Lemperle dann wieder dabei ist, ist offen. Langfristig wird der Angreifer nicht ausfallen. Lemperle und Jonas Urbig sind aktuell an Greuther Fürth ausgeliehen und sollen im Sommer zurückkehren. Gerade Keeper Urbig wird angesichts der Transfersperre eine wichtige Rolle zukommen. Zumal bei einem Abstieg ein Abschied von Marvin Schwäbe ein durchaus realistisches Szenario ist. Beide Kölner Leihgaben sind Stammspieler beim Zweitligisten. Lemperle hatte sich schon in der vergangenen Woche verletzt und sich im Spiel gegen Karlsruhe eine Platzwunde zugezogen.


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Luca Waldschmidt zurück auf dem Platz

Luca Waldschmidt zurück auf dem Platz
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Luca Waldschmidt zurück auf dem Platz

Gut zwei Monate nach seiner Wadenbein-Verletzung hat Luca Waldschmidt wieder eine Trainingseinheit auf dem Platz absolviert – eine individuelle. Der Angreifer soll in die entscheidende Saisonphase wieder eingreifen.

Unter Applaus hat Luca Waldschmidt am Dienstag wieder das Training auf dem Platz am Geißbockheim aufgenommen. Der Offensivspieler absolvierte eine individuelle Einheit mit Ball. Bei den Kölner Bossen dürfte das für Erleichterung sorgen: Luca Waldschmidt ist wieder zurück auf dem Platz.

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Während Timo Schultz am Dienstagvormittag seiner Mannschaft auf dem Trainingsplatz vor dem Geißbockheim Anweisungen gab, betrat auch Luca Waldschmidt erstmals seit seinem Wadenbeinanbruch im Januar wieder das Trainingsgelände. Der Offensivspieler absolvierte nur wenige Meter entfernt von der Mannschaft eine individuelle Einheit mit Reha-Trainer Leif Frach. Waldschmidt war sogar wieder am Ball unterwegs – allerdings noch sehr langsam. Dabei ist aber nicht zu schnell mit einer Rückkehr der Wolfsburger Leihgabe zu rechnen. Während Davie Selke wieder für die Geißböcke eine Option ist und am vergangenen Samstag gegen Mönchengladbach sein Comeback feierte, soll Waldschmidt behutsam an das Mannschaftstraining herangeführt werden.

Waldschmidt arbeitet auf dem Platz am Comeback

Möglicherweise wird der ehemalige Nationalspieler im Trainingslager in Spanien wieder mit der Mannschaft trainieren, um dann im Saisonendspurt wieder anzugreifen. Waldschmidt hatte sich im Abschlusstraining vor dem FC-Trainer-Debüt von Timo Schultz gegen den 1. FC Heidenheim bei einem Zweikampf verletzt. Zunächst hoffte der neue Coach noch auf eine schnelle Genesung. Doch eine genauere Untersuchung ergab den Anbruch des Wadenbeins. Nach einigen Tagen auf Krücken nahm Waldschmidt das Reha-Programm auf. Nun arbeitet der Angreifer auf dem Platz an seinem Comeback. Waldschmidt soll in der entscheidenden Phase der Saison noch einmal zu einem wichtigen, wenn nicht entscheidenden Faktor für die Kölner werden.

Der FC hat den Offensivspieler vom VfL Wolfsburg ausgeliehen. Im Winter hatte Christian Keller angedeutet, dass man die Kaufoption bei Waldschmidt genauso wie bei Rasmus Carstensen ziehen wolle. Die Ablöse soll dem Vernehmen nach zwischen drei und vier Millionen Euro liegen. Nicht so optimal verläuft dagegen die Rekonvaleszenz von Mark Uth. Der gebürtige Kölner hatte in der Reha einen Rückschlag erlebt und wird nicht so schnell zurückerwartet.


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Verletzungssorge um FC-Leihgabe Tim Lemperle

Verletzungssorge um Leihspieler Tim Lemperle
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Verletzungssorge um FC-Leihgabe Tim Lemperle

Für die Kölner Leihspieler verlief der vergangene Spieltag durchwachsen. Tim Lemperle musste bei der 1:4-Pleite von Greuther Fürth gegen Elversberg bereits in der Anfangsphase verletzt vom Platz.

Die SpVgg Greuther Fürth hat mit den Kölner Leihspielern Tim Lemperle und Jonas Urbig am Sonntag einen bitteren Dämpfer im Aufstiegsrennen erfahren. 1:4 unterlag Fürth dem Aufsteiger und Überraschungsteam Elversberg. Beim Kleeblatt gibt es zudem die Verletzungssorge um Tim Lemperle. Der Stürmer musste in der Anfangsphase ausgewechselt werden. Auch für die weiteren Kölner Leihspieler lief nicht alles rund.

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Viel haben sich die Kölner Verantwortlichen von der Leihe von Tim Lemperle und Jonas Urbig versprochen und die beiden Eigengewächse des 1. FC Köln kommen auch auf die erhoffte Spielzeit, sind beide Stammspieler. Doch so richtig rund liefen die vergangenen Wochen nicht mehr. Fünf Niederlagen kassierte das Kleeblatt in den vergangenen sechs Spielen und Urbig musste in diesen Begegnungen ganze 16 Mal hinter sich greifen. Zuletzt am Sonntag beim 1:4 gegen Aufsteiger Elversberg vier Mal. Zwar blieb der 19-Jährige in neun Spielen ohne Gegentreffer, führt damit die Torhüter-Liste der zweiten Liga an, die Bilanz der vergangenen Einsätze ist aber überschaubar. Dass Fürth trotz der Pleiten-Serie noch alle Chancen auf den Aufstieg hat, liegt auch an der Formkrise anderer Aufstiegskandidaten. Das Kleeblatt belegt Rang fünf, hat nur drei Punkte Rückstand zum Relegationsplatz.

Lemperle früh ausgewechselt

Für Tim Lemperle verlief die vergangene Woche aber noch bitterer. Schon bei der 0:4-Pleite gegen Karlsruhe am vergangenen Spieltag zog sich der Stürmer eine Platzwunde zu, wurde getackert und spielte weiter. Unter der Woche verletzte sich der Angreifer erneut. Die Begegnung gegen Elversberg am Sonntag musste Lemperle dann ebenfalls schon nach 19 Minuten wieder beenden. Später saß Lemperle mit bandagiertem Knöchel auf der Bank, doch es scheint auch das Knie betroffen zu sein. „Es ist bis jetzt nichts Strukturelles, aber das müssen wir noch sehen“, sagte Fürths Trainer Alexander Zorniger. „Er fühlt sich im Knie aber irgendwie nicht so gut. Wir werden sehen.“ Eine genaue Diagnose steht also noch aus.

Nikola Soldo spielt derweil unter Friedhelm Funkel beim 1. FC Kaiserslautern weiterhin keine Rolle. Der Innenverteidiger stand auch gegen den VfL Osnabrück am Sonntag wieder nicht im Kader. Die vergangenen vier Spiele wurde Soldo nicht berücksichtigt, spielte im Jahr 2024 von acht Begegnungen genau eine. Das Unterfangen Leihe scheint sich für alle drei Parteien nicht auszuzahlen. Mathias Olesen gab in der Schweiz dagegen sein Comeback. Der Mittelfeldspieler wurde für Yverdon Sport zwar nur wenige Minuten vor Spielende eingewechselt, doch nach überstandener Viruserkrankung war es immerhin wieder ein Einsatz. Den gab es auch für Marvin Obuz beim 1:1-Unentschieden von RWE in Verl. Obuz vergab in der zweiten Halbzeit die mögliche Entscheidung. Maxi Schmid kommt in Kerkrade aktuell nicht über die Rolle des Jokers hinaus. Den letzten Treffer erzielte der Stürmer im Dezember.


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Alidou in Topform, in der Elf-des-Tages, aber mit Fragezeichen

Faride Alidou erneut in der Elf des Tages
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Alidou in Topform, in der Elf-des-Tages, aber mit Fragezeichen

Beim 3:3-Unentschieden war Faride Alidou mit seinen beiden Treffern wohl der Kölner Derbyheld. Der Offensivspieler ist der große Profiteur von Timo Schultz. Seine Leistung im Derby ehrt auch die Fachzeitschrift „Kicker“.

Zwei Tore, zwei Mal die Führung im Derby – Faride Alidou blüht unter Timo Schultz auf und zeigt, warum die Kölner den Offensivspieler verpflichtet haben. In der Hinrunde noch als Transfer-Flop empfunden, wird Alidou für Köln vielleicht noch überlebenswichtig. Der 22-Jährige war wieder einer der besten Kölner am Wochenende. Das sieht auch der Kicker so: Faride Alidou ist erneut in der Elf des Tages.

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Die Kritik war groß, nachdem Faride Alidou den möglichen Siegtreffer gegen den VfB Stuttgart liegen gelassen hatte. Möglicherweise hätte den Offensivspieler die vergebene Chance in der Hinrunde noch völlig aus dem Konzept gebracht. Doch im Kalenderjahr 2024 scheint den Offensivspieler nicht viel aus der Ruhe bringen zu können. Alidou gab am vergangenen Samstag die richtige Antwort, war gegen Borussia Mönchengladbach gleich doppelt zur Stelle und verhalf den Kölnern zu einem 3:3-Unentschieden im Rheinderby. Ausgerechnet Alidou, der unter Steffen Baumgart keine Rolle mehr gespielt hat. „Mit dem neuen Coach läuft es ein bisschen besser“, sagte Alidou nun. „Jeder spielt offener. Er gibt uns auch das Selbstvertrauen, das wir brauchen. Die Mannschaft steht voll hinter mir. Sie stehen auch dazu, was ich mache.“ 

Alidou zahlt Vertrauen zurück

Am Samstag waren das in erster Linie zwei Treffer, die der Offensivspieler erzielte. Alidou schnürte den ersten Doppelpack seiner Profi-Karriere, erzielte für den FC nun vier Tore und damit mehr als bei seinen bisherigen Stationen in Hamburg (2) und Frankfurt (1). Dabei ist das Talent des 22-Jährigen schon seit jungen Jahren unbestritten. Doch die Karriere des Youngsters war bei der Eintracht in der vergangenen Spielzeit ein wenig ins Stocken geraten. Alidou durchlief im Grunde jede Jugendmannschaft des Hamburger SV, bevor er im Oktober 2021 sein Debüt bei den Profis gab. Fortan spielte er für die Profis des HSV, kam in der Spielzeit in 23 Zweitliga-Partien zum Einsatz, bereitete sieben Treffer vor und erzielte zwei selbst. Noch 2022 hatte der schnelle Außenbahnspieler ein Angebot der Kölner offenbar abgelehnt. 2023 zog es Alidou doch nach Köln. Vermutlich in der Hoffnung, Steffen Baumgart würde ihm aus dem Formtief helfen.

Das übernimmt nun Timo Schultz. Zwar mag Faride Alidou noch nicht alles gelingen. Doch der Schienenspieler wird für den FC immer wichtiger. Immerhin kommt der gebürtige Hamburger nun auf vier Treffer, belegt in der internen Torjäger-Liste Rang zwei hinter Davie Selke. “In der Offensive haben sich ein paar Spieler in den Vordergrund gespielt, die sonst nicht so die Rolle gespielt haben”, sagte Schultz und meinte wohl Akteure wie Alidou oder Adamyan, der ebenfalls kein schlechtes Spiel gegen Gladbach ablieferte. Alidou scheint in Köln endlich angekommen zu sein und eröffnet damit die spannende Frage nach seiner Zukunft. Dass der FC den Spieler gerne behalten würde, steht angesichts der Formkurve und der Transfersperre außer Frage. Doch Alidou dürfte nun auch wieder das Interesse der Eintracht wecken, die eine Rückkaufoption auf den 22-Jährigen hat. Wenn die Eintracht will, hat der FC keine Chance. Möglich wäre aber auch eine Verlängerung der Leihe.

Zweite Nominierung für Alidou

Aktuell fühlt sich Alidou in Köln jedenfalls wohl, betonte am Samstag im Sportstudio, dass der Trainer ihm ein gutes Gefühl gebe. Die starke Leistung im Derby ehrte auch einmal mehr die Fachzeitschrift „Kicker“. Alidou wurde erneut in die „Elf des Spieltags“ gewählt. Für den Kölner Akteur ist es bereits die zweite Nominierung in dieser Saison. Marvin Schwäbe führt damit die interne Liste der Kölner an. Bislang wurden Spieler des FC zwölf Mal in die Auswahl gewählt. Zuletzt Marvin Schwäbe. Auch Max Finkgräfe, Jeff Chabot, Eric Martel, Florian Kainz, Davie Selke, Luca Waldschmidt und Dejan Ljubicic wurde bereits nominiert. Die Liste führen die beiden Leverkusener Alejandro Grimaldo (9) und Jeremie Frimpong (8) an.


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Die Mutmacher

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Die Mutmacher

Auch, wenn am Samstag nicht alles rund lief, sind die Kölner Youngsters Justin Diehl und Max Finkgräfe die Hoffnungsträger der aktuellen Mannschaft. Ihre Unbekümmertheit könnte sich im Abstiegskampf noch auszahlen.

Der 1. FC Köln spielte am Samstag mit der jüngsten Startelf der gesamten Liga gegen den VfB Stuttgart. Auch, wenn sie nicht restlos überzeugen konnten: Justin Diehl und Max Finkgräfe sind die Mutmacher beim FC.

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Eigentlich hätte es das Startelf-Debüt schon vor einigen Wochen geben sollen, nun hätte es für die besondere Premiere wohl keinen besseren Gegner geben können. Gegen den VfB Stuttgart stand Justin Diehl erstmals in der Bundesliga-Anfangsformation. Ausgerechnet Stuttgart, der Club, der anscheinend am intensivsten um die Dienste des Youngsters buhlt. Der Arbeitsnachweis des 19-Jährigen war am Samstag dann aber doch überschaubar: Diehl kam in 60 Minuten auf einen Torschuss, keine Torschussvorlage, immerhin sechs Dribblings und einen haarsträubenden Fehlpass.

Schultz: „Wir wissen was der Junge kann“

So wirklich rund lief es bei dem Youngster gegen den VfB nicht. „Er ist ein talentierter junger Spieler, der auch noch Lehrgeld bezahlen muss. Aber er hat die Qualität und den Mumm, das Eins-gegen-eins zu suchen“, sagte Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung. Und gerade das suchte der 19-Jährige auch ab und an gegen den VfB. Zwar meist mit mäßigem Erfolg, doch seine Laufwege sind vielversprechend und unterscheiden sich beispielsweise von denen eines Linton Maina, der eher mit Tempo über die Flügel geht und dann den Ball in die Box bringt. Diehl will lieber den direkten Abschluss, auch, wenn es dafür schon mal leise Kritik geben mag. Den direkten Weg Richtung Tor suchen die FC-Profis in dieser Spielzeit bislang eher selten – zu selten.

„Wir wissen, was der Junge kann. Aber er hat heute auch gesehen, dass er in einigen Bereichen noch zulegen muss”, sagte auch FC-Trainer Timo Schultz. So tat sich der Offensivspieler gerade im Duell mit Josha Vagnoman am Samstag unheimlich schwer und hatte zudem seine Probleme in der Defensivarbeit. “Wir hatten auf unserer linken Seite in der ersten Halbzeit schon ein bisschen Probleme mit der wechselnden Spieleröffnung des VfB. Das war für Justin sicher nicht ganz so einfach, da immer sofort die Situation zu erkennen und Max Finkgräfe zu unterstützen“, so Schultz weiter. Dennoch ist der 19-Jährige so etwas wie der Mutmacher oder neben Max Finkgräfe einer der Mutmacher der Geißböcke.

Wie geht es weiter mit Diehl?

Finkgräfe und Diehl stehen symptomatisch für die Zukunft, für den Weg des 1. FC Köln. Selbst wenn jene Zukunft gerade bei Diehl nach wie vor in den Sternen steht. Für die jungen Wilden rückt Schultz ganz bewusst von seiner Aussage, dass es im Abstiegskampf gerade auch auf die erfahrenen Spieler ankomme, ab. Wenn es nur um Erfahrung ginge, hätte beispielsweise ein Leart Pacarada auf der linken Defensivseite den Vorzug vor Finkgräfe erhalten müssen. Doch der Routinier saß einmal mehr 90 Minuten auf der Bank, hat gegen Finkgräfe zurzeit nicht den Hauch einer Chance. Auch der Linksverteidiger erwischte am Samstag nicht den besten Tag, fiel aber auch nicht in ein spielerisches Loch.

Schultz vertraut den Profis wie dem Shootingstar oder eben Diehl. Fast schon selbstverständlich krallen sich die Youngsters gefühlt jede Standardsituation – im Fall von Finkgräfe gegen Hoffenheim auch mit Erfolg. Die Eigengewächse sorgen für Tempo im Spiel, für den Überraschungsmoment, für das gewisse, vielleicht das fehlende Etwas. Diehl und Finkgräfe, die beiden Jüngsten, beleben das Kölner Spiel in einer fast schon erschreckenden Art und Weise. Zumindest bringen die beiden aktuell mehr Spielwitz und Gefahr auf den Rasen als so mancher Routinier. An Selbstvertrauen mangelt es den 19-Jährigen nicht. Im Gegenteil, im Vergleich zu einigen anderen Spielern scheint der Kopf frei zu sein.

Diehl zahlt das Vertrauen nicht nur mit seiner unbekümmerten Spielweise auf dem Platz zurück. Dem Vernehmen nach soll der Youngster einen Abgang aus Köln nicht mehr kategorisch ablehnen, die Chancen für einen Verbleib sind nicht gut, sie haben sich aber minimal verbessert. Ein kleiner, aber vielleicht nicht unbedeutender Erfolg. In einer ähnlichen sportlichen Situation feierten in der Spielzeit 2019/2020 ebenfalls vier Kölner Youngster ihr Bundesliga-Debüt. Ismail Jacobs, Jan Thielmann, Tim Lemperle und Noah Katterbach.


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Mit der jüngsten Elf der Liga in den Abstiegskampf

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Mit der jüngsten Elf der Liga in den Abstiegskampf

Noch am vergangenen Donnerstag hatte der Kölner Trainer auf die Bedeutung von erfahrenen Spielern im Abstiegskampf hingewiesen. Am Samstag schickte Timo Schultz die jüngste Startelf der Liga ins Rennen.

Der 1. FC Köln spielte am Samstag mit der jüngsten Startelf der gesamten Liga gegen den VfB Stuttgart – und das auch ordentlich. Dabei hatte FC-Trainer Timo Schultz noch darauf hingewiesen, dass es auch auf Erfahrung ankommen wird.

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Lange hatten die Fans auf seinen Einsatz hin gefiebert. Der Einsatz von Justin Diehl kam dementsprechend auch nicht sonderlich unerwartet, er barg aber ein gewisses Risiko. Denn mit ihm und Max Finkgräfe setzte Schultz auf der linken Außenbahn auf zwei 19-jährige Eigengewächse. Ein mutiges Unterfangen gegen spielstarke Schwaben. Wie auch der Kölner Trainer später einsah. „Wir hatten auf unserer linken Seite in der ersten Halbzeit schon ein bisschen Probleme mit der wechselnden Spieleröffnung des VfB. Das war für Justin sicher nicht ganz so einfach, da immer sofort die Situation zu erkennen und Max Finkgräfe zu unterstützen. Ich glaube, das war auch der Hauptgrund, warum der VfB in der Mitte der ersten Halbzeit wirklich enorm Druck aufbauen konnte“, sagte der Coach.

Sechs Spieler nicht älter als 23 Jahre

Auch wenn Diehl sicher nicht seinen besten Tag erwischte, halten die Kölner Verantwortlichen große Stücke auf den Youngster. So sehr, dass Schultz seine eigene Aussage, dass es im Abstiegskampf gerade auf die erfahrenen Spieler ankommen werde, ein wenig konterkarierte. „Mir ist es egal, wer Verantwortung übernimmt. Es ist schon klar, dass man als erfahrener Spieler in kritischen Situationen auf und neben dem Platz, vielleicht schon eine gewisse Ruhe mit reinbringen kann“, hatte der 46-Jährige noch am Donnerstag gesagt.

Eine wirklich routinierte Mannschaft stellte der Trainer nicht auf. Mit Finkgräfe, Diehl dazu noch Jan Thielmann, Denis Huseinbasic und Eric Martel standen wieder einmal fünf Spieler in der Startelf, die nicht älter als 22 Jahre sind. Inklusive dem 23-jährigen Rasmus Carstensen waren es sechs Jungspunde, die aufliefen. Immerhin mit Martel, Thielmann und Carstensen aber Akteure, die schon mit mehr als 100 Pflichtspielen auf reichlich Profi-Erfahrung zurückblicken können.

Jüngste Startelf seit drei Jahren

Nun wird Schultz aber auch nicht müde zu betonen, dass es ihm gar nicht so sehr auf das Alter der Spieler ankomme. Gerade Finkgräfe sei doch ein gutes Beispiel, dass auch junge Spieler auf einem konstant hohen Niveau spielen können. Das Durchschnittsalter der Kölner Startelf betrug am Samstag 24,2 Jahre. Damit schickte Schultz nicht nur die jüngste FC-Anfangsformation der gesamten Saison auf den Platz, es war auch die jüngste Startelf aller Bundesligisten in dieser Saison. Bislang hielt RB Leipzig die Bestmarke aus dem Duell gegen Leverkusen am 18. Spieltag mit 24,6 Jahren. Schultz stellte zudem die jüngste FC-Elf seit mehr als drei Jahren auf. Unter Markus Gisdol spielten die Kölner damals laufend mit einer extrem jungen Mannschaft. Im Dezember 2020 betrug das Durchschnittsalter um den 18-jährigen Jan Thielmann gerade einmal 23,3 Jahre.

Unter Steffen Baumgart betrug das Durchschnittsalter noch 26,5 Jahre. Sicherlich hängt der junge Schnitt mit den Verletzungen von Davie Selke oder Mark Uth zusammen. Aber eben nicht nur. Der Erfolg gibt Schultz bislang recht. Trotz der Verjüngungskur hat Schultz dem Team Stabilität verliehen, ein Punkt gegen ein Topteam wie Stuttgart scheint plötzlich zwar einer Überraschung, aber sicher keiner Sensation gleichzukommen.


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Wieder in Topform und in der Kicker-Elf-des-Tages

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Wieder in Topform und in der Kicker-Elf-des-Tages

Bei der 0:1-Niederlage gegen Werder Bremen patzte Marvin Schwäbe noch beim Gegentreffer. Am Samstag war er wieder der große Rückhalt der Geißböcke und hielt den Punkt fest. Das ehrt auch die Fachzeitschrift „Kicker“.

Auch Dank einer überragenden Parade vom Keeper holte der 1. FC Köln einen Punkt beim VfB Stuttgart. Der FC-Torhüter war wieder einer der besten Spieler am Wochenende. Das sieht auch der Kicker so: Marvin Schwäbe ist erneut in der Elf des Tages.

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Die vergebene Chance von Faride Alidou versetzte die Begegnung des 1. FC Köln beim VfB Stuttgart in ein anderes Licht. Gefühlt hätte der FC mit drei Punkten aus Stuttgart heimkehren können. Dass es am Ende ein Punkt wurde, hatten die Kölner allerdings auch ihrem Keeper zu verdanken. Jenem Keeper, der in der Vorwoche einen nicht unerheblichen Anteil am Gegentor und damit auch der 0:1-Niederlage gegen Bremen hatte. Marvin Schwäbe war gegen Werder unglücklich bei einer Flanke an dem Ball vorbeigesprungen, Justin Njinmah dagegen mit dem Fuß zur Stelle. Am Samstag erlaubte sich der Torhüter keinen großen Fauxpas. Schwäbe hatte einige Unsauberkeiten im Passspiel, doch zwischen den Pfosten war er immer da. Beim Gegentreffer war der Keeper machtlos.

Für Schwäbe bereits die dritte Nominierung

Während die Alidou-Chance aber lange nachhallt, ist eine andere Szene des Spiels schon fast wieder vergessen. Nach einer wunderbaren Ablage von Serhou Guirassy tauchte Enzo Millot frei vor Schwäbe auf und zog trocken ab. Der Keeper riss mit einem starken Reflex den Arm hoch und parierte. Die Abwehr des Keepers ging schon in Richtung der Kategorie „weltklasse“. Vielmehr hielt der Keeper damit aber das 1:1 der Kölner fest und ermöglichte so Alidou die Chance auf einen Siegtreffer. Erst wenige Minuten vor der Parada hatte Eric Martel die Führung von eben jenem Millot ausgeglichen. Nun fand der Franzose in Schwäbe seinen Meister. Schon im ersten Abschnitt parierte der Keeper einige Schüsse, unter anderem von Millot und Wooyeong Jeong.

Die überragende Leistung ehrte auch einmal mehr die Fachzeitschrift „Kicker“. Schwäbe wurde erneut in die „Elf des Spieltags“ gewählt. Für den Kölner Keeper ist es bereits die dritte Nominierung in dieser Saison. Kein anderer Keeper wurde öfter nominiert, allerdings gibt es einige wie Kevin Müller von Heidenheim mit ebenfalls drei Auszeichnungen. Schwäbe führt damit die interne Liste der Kölner an. Bislang wurden Spieler des FC zwölf Mal in die Auswahl gewählt. Zuletzt Max Finkgräfe nach seinem Traumtor gegen Hoffenheim vor zwei Wochen. Für den Youngster war es bereits die zweite Nominierung. Auch Faride Alidou, Jeff Chabot, Eric Martel, Florian Kainz, Davie Selke, Luca Waldschmidt und Dejan Ljubicic wurde bereits nominiert. Die Liste führen die beiden Leverkusener Jeremie Frimpong und Alejandro Grimaldo mit jeweils acht Auszeichnungen an.


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Einen Punkt beim Dritten geholt und doch ein wenig Verlierer des Spieltags

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Einen Punkt beim Dritten geholt und doch ein wenig Verlierer des Spieltags

Der Punkt gegen Stuttgart war nicht erwartbar und insofern fühlte er sich ein wenig wie ein Sieg an. Nach den Spielen der Konkurrenz ist die Freude aber getrübt.

Nicht viel hat gefehlt und der FC wäre sogar mit drei Punkten aus Stuttgart heim gekehrt. Am Ende wurde es ein Punkt, der sich dennoch wie ein Sieg anfühlte. Aber nur auf den ersten Blick. Deswegen ist der FC ein gefühlter Verlierer des Spieltags.

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Bei der Einordnung des 1:1 beim VfB Stuttgart gab es bei den Protagonisten des 1. FC Köln keine zwei Meinungen. Ja, man hätte gerne auch drei Punkte mitgenommen, unterm Strich könne man mit dem Punkt beim Tabellendritten aber mehr als zufrieden sein. „Für uns ist es definitiv ein gewonnener Punkt“, sagte Timo Schultz. „Ein Punkt in Stuttgart ist aller Ehren wert, den nehmen wir gerne mit nach Köln.“ Natürlich weiß Schultz, dass am Ende des Tages in der Endabrechnung jeder Punkt zählen kann. Gerade die gegen die haushohen Favoriten wie der VfB Stuttgart sind da natürlich gerne gesehen.

Und doch ist der FC dann doch ein wenig der große Verlierer der Spieltags. Zwar kassierte der FSV Mainz am Freitagabend eine knappe Niederlage gegen den Spitzenreiter aus Leverkusen und Köln baute den Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze auf zwei Punkte aus und doch hat sich die Situation der Geißböcke deutlich verschlechtert – zumindest was das rettende Ufer angeht. Denn während der FC einen Überraschungspunkt beim VfB einsammelte, sind der direkten Konkurrenz Befreiungsschläge gelungen. Unter anderem Borussia Mönchengladbach. Nach zuletzt fünf sieglosen Spielen in Serie waren die Fohlen auf Rang 15 abgestürzt. Gegen Bochum gelang der Borussia ein 5:2-Erfolg und Gladbach verbesserte sich wieder auf den zwölften Platz.

Auch dem FC Augsburg konnte die jüngsten vier Spiele nicht für sich entscheiden, punktete aber am Sonntagabend gegen Freiburg dreifach. Somit ist der Rückstand zum sicheren Ufer auf acht Punkte angewachsen. Heißt: Die Kölner müssten in den verbliebenen elf Spielen drei Duelle mehr für sich entscheiden als die direkte Konkurrenz. Für eine Mannschaft, die im bisherigen Saisonverlauf insgesamt erst drei Siege eingefahren hat eine ordentliche Hürde. Nun belegt Bochum wieder den 15. Rang, punktgleich mit drei anderen Teams. Und doch macht der Auftritt gegen Stuttgart Hoffnung auf mehr. So langsam mag man Timo Schultz glauben, dass der FC allen Gegnern der Liga wehtun kann.


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