Transfergerüchte beim 1. FC Köln

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Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Die Transfersperre ist Gewissheit, der FC darf keine neuen Spieler verpflichten. Doch es gibt bereits Spekulationen über Abgänge. Ein Überblick über die Transfergerüchte beim 1. FC Köln.

Bis zum Januar 2025 wird der FC keine neuen Spieler verpflichten dürfen. Der internationale Sportgerichtshof hat die Sperre der FIFA bestätigt. Dennoch dürfen Spieler abgegeben werden. So gibt es auch weiterhin Transfergerüchte beim 1. FC Köln. Ein Überblick.

AS Rom an Max Finkgräfe interessiert? Das ist dran (15.6.)

Wie das italienische Portal direttacalciomercato.com berichtet, soll die AS Rom an Max Finkgräfe interessiert sein. Der Linksverteidiger stünde demnach auf der Liste der Roma. Der technische Direktor der Gelb-Roten, Florent Ghisolfi, solle auf Finkgräfe aufmerksam geworden sein. Es soll zwar noch keine konkreten Verhandlungen geben, aber das könne sich in den kommenden Tagen ändern. Tatsächlich ist die Roma auf der Suche nach einem Ersatz für Nationalspieler Leonardo Spinazzola. Der 31-Jährige hat seinen Kontrakt nach fünf Jahren in der italienischen Hauptstadt nicht verlängert. Bei den Römern besteht Bedarf. Juventus soll an dem Linksverteidiger interessiert sein, Neapel aber bessere Karten haben.

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Jetziger Wechsel mehr als unwahrscheinlich

Dass Max Finkgräfe nach der beeindruckenden Premieren-Saison Interesse weckt, kommt nicht überraschend. Schon in den vergangenen Wochen gab es leise Gerüchte über Clubs aus der Bundesliga, die ihre Fühler nach dem Kölner Youngster ausgestreckt hätten. Ein sofortiger Wechsel nach Rom ist aber dennoch eher unwahrscheinlich – aus unterschiedlichen Gründen. So wird der ehemalige Leipzig-Profi Angelino wohl in Rom bleiben. Zudem soll Rom ein gesteigertes Interesse an Bradley Locko von Stade Brest haben, auch mit dem Schotten Josh Doig sollen weiterhin Gespräche geführt werden.

Zudem wird der FC den Linksverteidiger wohl kaum ziehen lassen. Finkgräfe hat Vertrag bis 2026, besitzt keine Ausstiegsklausel. Der 19-Jährige hat sich zuletzt immer wieder zu Köln bekannt, ein Wechsel in der aktuellen Situation schon daher unwahrscheinlich. Vielmehr können sich die Kölner den Abgang des Linksverteidigers aber auch personell gar nicht leisten. Finkgräfe ist aktuell gesetzt, mit Leart Pacarada verfügen die Kölner aktuell über einen weiteren Linksverteidiger. Zwar kann auch Dominique Heintz auf dieser Position spielen, der Routinier wird aber nach dem Abgang von Jeff Chabot wohl auch eine nicht ganz unwichtige Rolle in der Innenverteidigung spielen.

Timo Hübers bleibt beim FC

Während die ersten Abschiede bereits fix, wenn auch noch nicht alle offiziell vermeldet sind, herrschte in der Causa Timo Hübers lange Unklarheit – zumindest nach außen. Mittlerweile hat sich auch der Innenverteidiger zum FC bekannt.

Interessenten soll es einige gegeben haben. So wurden der VfL Wolfsburg oder die TSG Hoffenheim genannt. Genauso wie einige Premier-League-Clubs. Zuletzt fiel wie schon im Winter der Name FC Fulham. Der italienische Transfer-Experte Gianluca di Marzio brachte zudem einen weiteren Club ins Spiel. Demnach war auch Udinese Calcio ein möglicher Interessent. Hübers selbst hatte in der Vergangenheit immer wieder davon gesprochen, irgendwann auch mal ins Ausland wechseln zu wollen.

Ist Besiktas Istanbul an Ljubicic interessiert? (03.06.24)

Laut einem Medienbericht aus der Türkei gibt es Interesse an einem Kölner Spieler. Besiktas Istanbul zeigt wohl Interesse an Dejan Ljubicic. So berichtet die türkische Tageszeitung „Takvim“ vom Interesse von Besiktas Istanbul. Demnach haben die schwarzen Adler die Situation des Kölner Mittelfeldspielers „aufmerksam verfolgt“. Ein konkretes Angebot soll noch nicht vorliegen. Das solle sich laut „Takvim“ aber schon bald ändern.

Ljubicic wollte den FC eigentlich schon im vergangenen Sommer Richtung Wolfsburg verlassen. Aufgrund der personellen Lage, gerade auf der Sechs, blieb der Österreicher. Auch im Winter gab es Wechselgerüchte. Beim FC konnte der 26-Jährige in dieser Spielzeit nur selten überzeugen. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Marktwert des Mittelfeldspielers nur noch auf fünf Millionen Euro ein, zu Beginn der Spielzeit lag der Wert doppelt so hoch.

Überschaubare Leistungen von Ljubicic

Auch, weil der 26-Jährige nur selten an die erfolgreiche Vorsaison anknüpfen konnte. Ljubicic erzielte keinen Treffer, bereitete gegen Eintracht Frankfurt aber beide Tore vor. Wie ernst das Interesse aus der Türkei ist, ist allerdings offen. Zwar will Besiktas in diesem Sommer stark investieren, um wieder an erfolgreichere Zeiten anzuknüpfen, allerdings gibt es konkretere Spuren in Richtung eines anderen Mittelfeldspielers. Edouard Michut soll laut übereinstimmenden Medienberichten aus Frankreich und der Türkei ein Kandidat für das zentrale Mittelfeld der Schwarzweißen sein. Der 21-Jährige soll aber auch auf den Zetteln einiger italienischer Clubs stehen. Von der Spielanlage ähnelt das französische Talent der Spielweise von Ljubicic.

Nach dem Gewinn der Meisterschaft 21 belegten die schwarzen Adler in dieser Saison Rang sechs, gewannen aber den nationalen Pokal und werden somit in der Europa League antreten. Ein möglicher Anreiz für Ljubicic – wenn das Angebot konkret werden sollte und er den FC verlassen will. In den kommenden Wochen dürfte es trotz der schwachen Spielzeit noch weitere Angebote geben.

Schwäbe vor dem Absprung?

Befindet sich Marvin Schwäbe beim FC auf dem Abflug? Darüber wurde aufgrund der Vertragsverlängerung von Philipp Pentke bereits vor Monaten fleißig spekuliert. Zumal Schwäbe bekanntlich über einen Ausstiegsklausel von rund vier Millionen Euro verfügt. Wie die „Sport Bild“ berichtet, hat der Torwart Christian Keller signalisiert, dass er den Verein gerne verlassen würde. Mit Jonas Urbig hat der FC eine weitere Nummer eins in der Hinterhand. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass Köln mit zwei Keepern dieses Formats in die neue Saison startet.

Laut der „Sport Bild“ wird der Keeper mit dem Hamburger SV in Verbindung gebracht. Wirklich konkret hörte sich Schwäbe allerdings nicht an, als er in der vergangenen Woche auf seine Zukunft angesprochen wurde. Zumal er sicher nicht einen Wechsel in Liga zwei sucht. Wahrscheinlicher ist ein Abschied Richtung Ausland.

Premier-League-Clubs an Hübers interessiert?

Zerfällt die Kölner Defensive? Nachdem Jeff Chabot bereits seinen Abschied aus Köln verkündet hat und offenbar zum VfB Stuttgart wechselt, könnte der FC auch seinen zweiten Stamm-Innenverteidiger verlieren. Denn Timo Hübers verfügt ebenfalls über eine Ausstiegsklausel, könnte den Verein für gut drei Millionen Euro verlassen. Hübers wird von dem TV-Sender Sky mit dem VfL Wolfsburg und dem FC Fulham in Verbindung gebracht.

Gerüchte über einen möglichen Wechsel in die Premier League hatte es in den vergangenen beiden Spielzeit schon öfter gegeben. Der FC Fulham war regelmäßig dabei. Laut „Sky“ wolle sich der Abwehrspieler die Angebote zumindest anhören – der erste Ansprechpartner sei aber weiterhin der FC.

Wird Christian Eichner zum Thema?

Spannend wird wohl die Suche nach einem neuen Trainer . Denn dass Timo Schultz bei den Geißböcken bleibt, gilt als unwahrscheinlich. Zumal der Trainer keinen Vertrag für die 2. Bundesliga besitzt. Insofern ist es nur logisch, dass die Kölner Verantwortlichen die Augen für einen neuen Coach offen halten. Dabei soll Christian Eichner in den Fokus der Geißböcke geraten sein. Das berichtet die „Sport Bild„.

Demnach sollen sich die FC-Bosse bereits nach dem Ex-Spieler der Kölner erkundigt haben. Kein Wunder, Eichner ist einer der erfolgsreichsten Trainer der 2. Bundesliga, hat den Karlsruher SC nach schwachem Saisonstart auf Rang fünf geführt und gilt als Coach, der Talente weiterentwickelt. Zu gerne würde der Zweitligist den Coach behalten. Allerdings ist beim KSC ein größerer personeller Umbruch geplant. Ob Eichner den mitgehen will, ist offen. Zudem sollen dem 41-Jährigen auch Angebote aus der Premier League vorliegen. Konkrete Gespräche haben offenbar noch nicht stattgefunden.


Gerüchte vor April

Frankfurt und Stuttgart an Chabot interessiert?

Update: Jeff Chabot hat beim VfB Stuttgart einen Vertrag bis 2028 unterschrieben.

Laut der „Bild“ steht der Abwehrspieler bei Eintracht Frankfurt auf dem Wunschzettel. Zwar hat Jeff Chabot einen Vertrag bis 2026 beim FC und Kölns Sportdirektor Christian Keller betonte, dass nahezu alle Spieler bei den Geißböcken bleiben würden, bekanntlich gibt es bei Chabot aber auch eine Ausstiegsklausel, die im Falle des Abstiegs greift.

Dem Vernehmen nach ist der Abwehrspieler für vier bis fünf Millionen Euro zu haben. Schon im vergangenen Jahr hat es das Interesse von Seiten der Hessen gegeben. Chabot stammt aus Hanau, aus der Nähe von Frankfurt und spielte für den Nachwuchs der Eintracht. Tatsächlich könnte ein Wechsel durchaus Sinn für die Eintracht machen. Denn Innenverteidiger William Pacho steht auf dem Wunschzettel zahlreicher Spitzenclubs – unter anderem beim FC Liverpool und beim FC Arsenal. Höher im Kurs soll bei der Eintracht aber Konstantinos Koulierakis von PAOK Saloniki stehen. Dem Vernehmen nach haben sich die Hessen schon im vergangenen Winter um die Gunst der Innenverteidigers bemüht, doch PAOK blockte ab.

Ein Abschied von Chabot würde ohnehin wohl nur im Abstiegsfall in Frage kommen. „Wir haben dazu im Innenverhältnis mit der Mannschaft schon klar gesprochen“, sagte Kölns Geschäftsführer in der vergangenen Woche bei einer Veranstaltung des „Kölner Stadt-Anzeigers“. „Ich habe allen gesagt, wie meine Position ist. Das ist jetzt eine Sondersituation, die gab es noch nie im deutschen Fußball. Das heißt automatisch, dass es auf der Abgangsseite keine großen Kaderbewegungen geben kann. Wir brauchen eine funktionsfähige Achse. Eckpfeiler können wir nicht gehen lassen.“ Chabot ist zweifelsohne ein Eckpfeiler der Geißböcke, gehört in dieser Saison zu den besten Innenverteidigern der Liga, überzeugt mit überragenden Zweikampfwerten, einer guten Passquote und einem starken Spielaufbau.

Neben der Eintracht soll laut „Bild“ auch der VfB Stuttgart interessiert sein. Die Schwaben würden den Abwehrspieler demnach seit Wochen beobachten.

Nadjombe verlässt den 1. FC Köln

Zwar darf der FC für ein Jahr keine neuen Spieler aufnehmen, abgeben darf der Klub Akteure aber sehr wohl. Das Online-Portal fussballeuropa.com berichtet von einem möglichen Weggang beim 1. FC Köln: Verliert der FC mit Pierre Nadjombe ein weiteres Talent?

Laut dem Artikel werde der FC nach „aller Wahrscheinlichkeit“ Pierre Nadjombe verlieren. Der U21-Stammspieler der Kölner stehe demnach in Gesprächen mit einem Zweitligisten, die Verhandlungen seien „sehr konkret“. Der 20-jährige Nationalspieler der U23 von Togo kam in der Regionalliga West in jeder Begegnung zum Einsatz, nur zwei Mal von der Bank. Gegen den Spitzenreiter aus Bocholt erzielte der Rechtsverteidiger den 1:0-Siegtreffer, insgesamt kommt Nadjombe in dieser Saison auf zwei Tore und drei Assists. Der Kölner Youngster trainierte bereits bei den Profis mit und kam unter anderem in den Testspielen gegen Bergisch Gladbach und Reusrath auch zum Einsatz. Gegen Reusrath legte der Außenbahnspieler Sargis Adamyan sogar ein Tor auf.

Kommt der FC zu spät?

Doch laut Online-Artikel soll der Youngster schon bald für einen anderen Klub im Einsatz sein. Nadjombe strebe einen Wechsel in diesem Winter, spätestens im kommenden Sommer an. fussballeuropa.com berichtet weiter, dass Nadjombe aus dem Profitrakt nicht die nötige Rückendeckung und Unterstützung erhalte. Ähnlich wie bei Justin Diehl will laut Artikel auch Nadjombe seinen Vertrag bis Sommer 2024 nicht bei den Kölnern verlängern. Gerade angesichts der Transfersperre ein herber Schlag. Denn Nadjombe gilt als ein großes Talent auf der rechten Außenbahn, könnte in Zukunft eine wichtige Rolle auch bei den Profis spielen. Zumal der Vertrag von Benno Schmitz im kommenden Sommer ausläuft, genauso wie die Leihe von Rasmus Carstensen, für den der FC immerhin eine Kaufoption besitzt. Nadjombes Chancen auf eine Rolle bei den Profis stünde also gar nicht schlecht.

Erst auf der Pressekonferenz am vergangenen Freitag betonte Christian Keller, wie wichtig der Unterbau der Geißböcke in Zukunft angesichts des Registrierungsverbots sein werde. „Wir können jetzt auch mal Dinge angehen, die man in einer normalen Situation vielleicht nicht angegangen wäre“, sagte Keller zum Thema „Nachwuchsarbeit“. „Vielleicht muss jetzt der Mut erzwungen werden, auch mal Spieler reinzuschmeißen, bei denen man normalerweise vielleicht gesagt hätte, sie sind nicht so weit.“ Eine Äußerung, die der Sportdirektor durchaus in Bezug auf Baumgart gesagt haben dürfte, dem einige Fans zu wenig Mut gerade in Bezug auf die Youngster nachsagten. Eine wichtige Rolle werde dabei natürlich auch der neue Trainer spielen, betonte Keller.

Laut Artikel könnte der FC in dieser Hinsicht aber zu spät kommen. Demnach habe sich Nadjombe bereits für einen Wechsel fest entschieden, an der Entscheidung gäbe es „nichts mehr zu rütteln“. Wohin es den 20-Jährigen verschlägt, nennt fussballeuropa.com nicht. Das Online-Portal liga-zwei.de spekuliert bereits mit einem Wechsel zum VfL Osnabrück.

—— Der internationale Sportgerichtshof hat die FIFA-Sperre bestätigt —–

Wie ernst ist das Interesse an Keitel?

Die Marschroute in Sachen Transferfenster ist beim FC klar – zumindest nach den Kölner Verantwortlichen. „Es würde unserer Mannschaft sicherlich helfen, wenn wir die Achse – Stürmer, Sechser und Innenverteidiger – noch einmal verstärken könnten“, wiederholte Kölns Sportchef Christian Keller erst vor wenigen Tagen und grenzte die Suche direkt ein. „Wenn wir im Winter Spieler holen, dann ist es das Bestreben, keinen jungen, entwicklungsfähigen Spieler zu verpflichten, sondern einen Spieler, von dem wir denken, dass er uns sofort weiterhilft.“ Wie die „Bild“ berichtet, könnte Yannik Keitel ins Beuteschema passen. Und der Name wird auch bereits in den Sozialen Medien diskutiert. Laut der „Bild“ sei es „denkbar“, dass der FC an Keitel interessiert sein könnte. Immerhin gab es schon im Sommer das Interesse. Steffen Baumgart und Keller holten sich damals einen Korb beim SC ab, angeblich soll eine Ablöse von fünf Millionen Euro im Raum gestanden haben.

Lange Verletzungsmisere

Nun sind die Kölner nach wie vor auf der Suche nach einem Sechser. Auch, weil dadurch ein Transfer von Dejan Ljubicic möglich werden könnte. Ein Wechsel des Mittelfeldspielers steht im Raum, um eventuell Gelder für mögliche Neuverpflichtungen zu akquirieren. Laut dem Artikel sei Keitel auch im Sommer an einem Wechsel nach Köln interessiert gewesen. Tatsächlich war der FC im Sommer nicht der einzige Interessent. Auch der VfB Stuttgart soll den Hut in den Ring geworfen haben. Freiburg hielt an dem Mittelfeldspieler fest, der in der U21 bereits neben Eric Martel auf der Doppelsechs gespielt hat. Tatsächlich kommt der 23-Jährige beim SC in dieser Saison erst auf drei Einsätze für die Mannschaft aus dem Breisgau, spielte ganze 126 Minuten.

Allerdings spielte da auch die Verletzungsmisere von Keitel eine große Rolle. Seit Oktober fehlte der Mittelfeldspieler immer wieder aufgrund von anhaltenden Adduktorenverletzungen und stand nur einmal im Kader. Ganze elf Wochen setzte die Verletzung den Spieler außer Gefecht. Ob Keitel dem FC also sofort im zentralen Mittelfeld helfen könnte, ist offen und hängt von der Genesung ab. In seinen vier Jahren beim SC sammelte der 23-Jährige wettbewerbsübergreifend 66 Einsätze ein, spielte im Schnitt eine gute halbe Stunde. Der Durchbruch ist dem Mittelfeldspieler in Freiburg noch nicht gelungen. Auch beim FC bestünde also die Gefahr, dass sich der Spieler noch entwickeln müsse. Das schloss Baumgart bei seinem Transfergesuch kategorisch aus. Zum Entwickeln habe man nun keine Zeit mehr, sagte der Coach. Zumal sich mit Denis Huseinbasic und Jacob Christensen zu entwickelnde Spieler im Kader befinden.

Für eine mögliche Verpflichtung spricht Keitels im kommenden Sommer auslaufender Vertrag. Will der SC den Spieler verkaufen und zumindest noch eine geringe Ablöse einstreichen, wäre ein Wechsel wohl nur im Winter eine Option. Den aktuellen Marktwert berechnet gool.ai auf mehr als drei Millionen Euro. Nach wie vor steht und fällt ohnehin jeder Transfer-Entscheidung mit dem CAS-Urteil.

FC an Reese interessiert?

Acht Neuzugänge, einige Abgänge hatte der FC im Sommer zu verzeichnen. Ob nun im Winter nachverpflichtet werden darf, ist komplett offen. Falls ja, wollen die Kölner auf drei Positionen nachjustieren. So gibt es auch weiterhin Transfergerüchte beim 1. FC Köln. Ein Überblick.

picture alliance/dpa | Andreas Gora

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Interesse an Reese?

Laut der „Sport Bild“ hat der 1. FC Köln weiterhin Interesse an Fabian Reese. Der 26-Jährige war vor einem Jahr schon einmal Thema bei den Geißböcken. Damals stand er allerdings noch bei Holstein Kiel unter Vertrag. Laut Artikel sollen sich die Kölner auch mit dem Außenspieler getroffen haben. Doch Reese entschied sich vor einem Jahr für die Hertha, gegen Augsburg, Köln und Bremen, der gebürtige Kieler wollte in Berlin Bundesliga spielen und verließ seinen Heimatklub. Es folgte der Abstieg mit Berlin und dir Rückkehr in Liga zwei. Das Interesse aus Köln soll laut der „Sport Bild“ nicht abgeklungen sein. Genauso wenig wie das anderer Bundesligisten.

Doch wie realistisch ist ein Transfer? Zu aller erst steht und fällt jeder Transfergedanke der Kölner mit dem bevorstehenden CAS-Urteil. Der FC kann mit den Spielern und Spielerberatern zwangsläufig nicht in finale Gespräche treten, so lange die Sperre noch im Raum steht. Alle Verhandlungen finden unter Vorbehalt statt. Gegenüber Mitbietern ist Köln in diesem Punkt klar im Nachteil. Laut „Sport Bild“ ist auch Werder Bremen weiterhin an einer Verpflichtung des Norddeutschen interessiert. Trainer Ole Werner hat mit dem Außenbahnspieler schon gearbeitet, die beiden kennen und schätzen sich. Allerdings hat Reese zuletzt auch betont, wie wohl er sich in Berlin fühlt. Die Hertha ist seit neun Pflichtspielen ungeschlagen, steht im Viertelfinale des DFB-Pokals und hat sich auch in der Liga den Anschluss zu den Aufstiegsplätzen herstellen können. Erst nach dem 2:1-Erfolg über Lautern am Wochenende betonte Reese: „In diesem Team steckt so viel. Wir wollen am Saisonende aufsteigen“. Das hört sich nicht nach Abschied an.

Aktuell suchen die Kölner auf anderen Positionen

Mit seiner Schnelligkeit und variablen Spielweise würde der 26-Jährige dennoch fast schon perfekt in das Spielsystem von Steffen Baumgart passen. Zudem schlägt Reese gefährliche Flanken. Die Online-Plattform gool.ai berechnet den Marktwert des Linksaußen auf 2.6 Millionen Euro. Er wäre also im Reich des Finanzierbaren für die Geißböcke. Und doch überwiegt das „aber“. Denn Reese ist alles andere als der gesuchte Stoßstürmer. Der 26-Jährige ist eigentlich auf der linken Außenbahn zu Hause, spielt aber auch auf dem rechten Flügel. Dort agieren im aktuellen Kölner Konstrukt Linton Maina und Jan Thielmann. Mit Luca Waldschmidt, Florian Kainz, aber auch Spielern wie Rasmus Carstensen und Max Finkgräfe sind die Kölner auf diesen Positionen eigentlich überbesetzt, selbst wenn die Form der meisten Geißböcke aktuell nicht stimmt. Gerade in Bezug auf die von Christian Keller geäußerte Wunschliste (Innenverteidiger, Sechser und Stoßstürmer) würde eine Reese-Verpflichtung wenig Sinn ergeben, obgleich der Spieler dem FC definitiv gut tun würde.

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Limnios vor dem Absprung?

Während sich die Suche nach Neuverpflichtungen beim FC schwer gestaltet, bahnt sich offenbar ein Abgang beim 1. FC Köln an. Wie das griechische Portal „Sportime“ berichtet, wird Dimitrios Limnios den FC bereits im Winter verlassen. Das kommt nicht wirklich überraschend, denn bei den Geißböcken ist der Grieche bekanntermaßen außen vor, steht nicht im Kader, erhält keine Chance. Wie das Portal angibt, habe man sich bereits mündlich auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Limnios wird mit Klubs aus Polen, der Niederlande und der 2. Bundesliga in Verbindung gebracht. Für den FC besonders ärgerlich: Limnios hat die Geißböcke bei der Verpflichtung drei Millionen Euro Ablöse gekostet. In Köln konnte sich der Außenbahnspieler nie durchsetzen.

Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Moukoko im Kölner Fokus?

Noch im Sommer betonte FC-Sportdirektor Christian Keller, man wolle keinen neuen Stürmer verpflichten, der aktuelle Kader sei stark genug. Nach dem elften Spieltag der Fußball-Bundesliga deutet viel darauf hin, dass der Sportdirektor mit der Beurteilung ein wenig daneben gelegen habe. Und dem Vernehmen nach hat es auch im Sommer durchaus Versuche gegeben, einen neuen Stürmer zu verpflichten. So berichtete die Sportbild erst in der vergangenen Woche, dass der FC beim Versuch, Youssoufa Moukoko unter Vertrag zu nehmen, abgeblitzt sei. Der FC sei zu spät gekommen, Moukoko habe sich gegen einen schnellen Wechsel entschieden, wolle sich bei Dortmund durchsetzen. Das generelle Interesse bestätigte Steffen Baumgart am Montag.

Wie nun die „Bild“ berichtet, ist das Interesse an dem Stürmer, der sich aktuell gemeinsam mit Eric Martel und Jan Thielmann mit der U21 auf Länderspielreise befindet, nicht abgeklungen. Im Gegenteil. Der Stürmer soll auf der Wunschliste der Kölner ganz oben stehen. Nachdem der BVB im vergangenen Sommer mit Niclas Füllkrug einen weiteren Stürmer vor die Nase gesetzt bekommen hat, hätte ein Wechsel schon damals in der Theorie durchaus Sinn machen können, zumindest mit einigen Monaten Abstand. So wäre der Angreifer beim FC auf Einsatzzeit gekommen, die er nun wie eigentlich damals schon erwartbar bei Dortmund nicht bekommt. Insgesamt kommt der 18-Jährige auf sechs Einsätze in der Liga, spielte 118 Minuten. Dass es aktuell Kontakt zwischen Moukoko und dem FC gebe, dementierte Baumgart aber ebenfalls am Montag.

Moukoko kommt erst auf 118 Liga-Minuten

Der FC ist auf der Suche nach einem gefährlichen Angreifer. Mit insgesamt nur acht Toren, davon zwei durch einen Stoßstürmer, verfügen die Kölner über den schlechtesten Angriff der Liga. „Ich glaube, dass wir insgesamt gucken müssen: Wenn wir Spieler holen – und jetzt äußere ich einen Wunsch – dann sollten es Spieler sein, die ich nicht mehr entwickeln muss, sondern die in der Bundesliga gespielt haben. Und nicht jemanden, der vielleicht irgendwann mal hilft“, hatte FC-Trainer Steffen Baumgart vergangene Woche gesagt. Am vergangenen Sonntag hatte wiederum Christian Keller betont, ein neuer Stürmer stände ganz oben auf der Agenda. Möglicherweise erhofft sich der Stürmer mehr Einsatzzeit bei einem anderen Bundesligisten, der BVB wirkt auch alles andere als glücklich mit dem Angreifer.

Ein Wechsel von Moukoko erschien ohnehin unrealistisch. Ein Kauf des Stürmers kommt nicht in Frage. Das Online-Portal Gool-ai berechnet den Marktwert des Youngsters auf knapp 19 Millionen Euro. Moukoko hat beim BVB erst Anfang des Jahres einen hochdotierten Vertrag bis 2026 unterschrieben. Sein Gehalt wird auf 3.5 Millionen Euro plus diverse Boni geschätzt. Wenn überhaupt wäre eine Leihe in Frage gekommen. Der FC würde dann einen Teil dieser Summe übernehmen und vermutlich auch ein geringe Ablöse bezahlen müssen. Ohnehin schwebt über dieser Entscheidung noch die mögliche Transfersperre wie ein Damoklesschwert. Experten gehen davon aus, dass der FC noch vor der Winterpause mit einem Registrierungsverbot von einer Transferperiode belegt wird. Damit schwebt der FC einmal mehr im Ungewissen. Am vergangenen Sonntag betonte Keller, dass das wiederum Transferverhandlungen nicht erleichtere. Die Erfahrung machte der FC bekanntlich im Sommer mit Benedict Hollerbach, der den Kölnern noch von der Angel gesprungen ist. Ähnlich soll es sich auch bei einem Sechser verhalten haben.

Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Interesse an Chabot?

Wie „Sport1“ berichtet, haben neben Teams aus der Premier-League auch einige Top-Klubs der Bundesliga den Spieler auf dem Zettel. Um welche Vereine es sich dabei handelt, nennt das Online-Portal des TV-Senders nicht. Fakt ist aber, dass Chabot bereits seit der vergangenen Saison einer der besten Innenverteidiger der Liga ist. Der 25-Jährige hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten in seiner Premierensaison für die Kölner in der vergangenen Spielzeit einen Stammplatz erarbeitet. Das Interesse anderer Klubs kommt also alles andere als überraschend und war nur eine Frage der Zeit.

Im Winter 22 war Chabot von Sampdoria Genua ausgeliehen worden. Der Abwehrspieler kam in der Rückrunde allerdings nur zu vier Einsätzen, davon zwei in der Startelf. „Ich habe erst einmal gebraucht, um mich an die Liga, das Tempo zu gewöhnen“, sagte Chabot im Sommer in einem Sky-Interview. In der vergangenen Saison steigerte sich Chabot und wurde zum Stammspieler, auch aufgrund der Verletzung von Luca Kilian. Nicht nur das, der Innenverteidiger war absoluter Leistungsträger, mit erstaunlich wenigen Ausreißern nach unten. Und er war einer der zweikampfstärksten Abwehrspieler der Liga. Der FC verpflichtete Chabot im Früh-Sommer fest.

An die Leistung der vergangenen Saison konnte der 25-Jährige trotz der Krise in der neuen Spielzeit nahtlos anknüpfen. Aktuell kommt der 25-Jährige auf eine Zweikampfquote von rund 66 Prozent – er gewinnt zwei von drei seiner Duelle. Zudem kommen nahezu neun von zehn Pässen zu seinen Mitspielern. In dieser Saison stand Chabot in allen Spielen der Kölner auf dem Platz, wurde nur aufgrund einer muskulären Verletzung gegen Frankfurt vorzeitig ausgewechselt. Chabot hält gemeinsam mit Timo Hübers die FC-Defensive zusammen. Nicht umsonst haben die Kölner trotz des Tabellenplatzes erst 15 Gegentore kassiert. Der Vertrag des Abwehrspielers läuft noch bis 2026, der Marktwert liegt laut Experten bei rund fünf Millionen Euro. Mögliche Kölner Abgänge wären nicht von einer möglichen Transfersperre betroffen. Aktuell ist es aber trotz der klammen Kassen und gerade wegen der drohenden Sanktion eher unwahrscheinlich, dass die Kölner ihren Abwehrchef ziehen lassen werden.

Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Pedersen wechselt nach Wales

Die Meldung ploppte Ende Juli auf. Ein Fanblog des walisischen Fußballvereines Swansea City war sich sicher, Kristian Pedersen würde den FC verlassen und sich Swansea anschließen. Tatsächlich ist planetswans.co.uk recht gut informiert und lag mit zwei der angekündigten drei Transfers Richtung City goldrichtig. Einzig der Wechsel von Kristian Pedersen bewahrheitete sich nicht. Noch nicht. Denn der Däne fehlte am Donnerstag beim Training, gut möglich, dass er den FC also kurz vor Transfer-Schluss wie erwartet verlässt. Pedersen wird beim FC keine große Rolle mehr spielen. Als sich damals der Wechsel andeutete, wusste Kristian Keller weder von einem Angebot, noch von einem Medizincheck, den der Blog bereits verkündet hatte. „Ich kann nicht ausschließen, dass sich der Club noch bei uns meldet“, sagte der Sportchef aber auch. Tatsächlich ist ein Transfer des Dänen nun durchaus wahrscheinlich. Der 19-jährige Max Finkgräfe hat Pedersen schon jetzt den Rang abgelaufen und ist der Backup von Leart Pacarada, der auf der linken Abwehrseite gesetzt ist.

Noch vor wenigen Tagen hatte Steffen Baumgart unter anderem Kristian Pedersen als einen Ersatz auf der Innenverteidiger-Position vorgeschlagen, falls die drei „Bundesliga tauglichen“ Innenverteidiger nicht reichen würden. Durch die Verpflichtung von Dominique Heintz ist auch diese Position besetzt. Da Heintz in Bochum auch auf der Position des Linksverteidigers gespielt und Pedersen schon am vergangenen Samstag auf der Tribüne Platz genommen hat, deutet viel auf einen Abgang hin. Für den Dänen scheint es zurück Richtung Großbritannien zu gehen. Der Däne spielte von 2018 bis 2022 für Birmingham City. Swansea hat mittlerweile den niederländischen Linksverteidiger Nathan Tjoe-A-On unter Vertrag genommen. Da die „Swans“ aber zwei Linksverteidiger abgegeben haben, soll noch ein weiterer Spieler für diese Position gefunden werden. Dabei könnte es sich um Pedersen handeln.

Der 28-Jährige Linksverteidiger war im vergangenen Sommer zum FC gewechselt, konnte sich gegen Jonas Hector aber erwartungsgemäß nicht durchsetzen. Pedersen kam in der vergangenen Spielzeit auf 14 Einsätze, allerdings nur auf sechs in der Liga, davon wurde er wiederum drei Mal eingewechselt.

Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Update: Dominique Heintz hat beim FC unterschrieben

Dominique Heintz steht unmittelbar vor der Unterschrift beim 1. FC Köln. Nach unseren Informationen soll der Verteidiger bereits am Donnerstag bei den Geißböcken offiziell vorgestellt werden. Noch in der vergangenen Woche hatte FC-Trainer Steffen Baumgart gesagt, er wäre auch nach dem Abgang von Nikola Soldo mit dem Kader zufrieden, man halte aber die Augen offen. Schließlich könne man die Vakanz intern auffangen. Tatsächlich geht Köln aber ebenfalls nach Aussage von Baumgart mit nur drei Bundesliga tauglichen Innenverteidigern in die Saison. Ein „Lassen wir uns überraschen“, konnte sich der Coach ebenfalls nicht verkneifen. Der Transfer von Dominique Heintz kommt allerdings nicht überraschend. Schon Mitte August hatte unter anderem die „Bild“ über einen möglichen Wechsel des Innenverteidigers spekuliert. Nun fehlt nur noch die offizielle Bestätigung.

Der 30-Jährige spielte von 2015 bis 2018 für den FC. Über den SC Freiburg landete der Innenverteidiger beim FC Union Berlin. Dort kam Heintz nur selten zum Einsatz und wurde in der Rückrunde der vergangenen Saison an den VfL Bochum ausgeliehen. Auch nach seiner Rückkehr nach Berlin würde Heintz wohl nur auf wenig Einsatzzeit kommen. Aufgrund seiner geringen Chancen sollte Heintz für den FC durchaus bezahlbar sein. Der Innenverteidiger hat bei Union noch Vertrag bis 2024.

Eine Lösung im Fall Faride Alidou scheint in Sicht

Update: Alidou hat beim FC unterschrieben

Noch am vergangenen Montag äußerte FC-Trainer Steffen Baumgart einen Wunsch – wenn auch indirekt. Der Kölner Coach betonte, dass ihm einfach drei, vier schnelle Leute im Kader fehlen würden. Und das war eben in jener Begegnung deutlich zu sehen. Nach dem Ausfall von Linton Maina fehlt auf den Außenbahnen das Tempo. So sehr, dass Baumgart Neuzugang Rasmus Carstensen kurzfristig von einem rechten Verteidiger zu einem rechten Offensivspieler umfunktionierte – allerdings ohne zählbaren Erfolg. Dass die Kölner sich nach einem neuen Offensivspieler, der eben jenes Leistungsattribut mitbringt, ist bekannt. Auch ein Name geistert seit Wochen durch das Geißbockheim: Faride Alidou von Eintracht Frankfurt. Die Verpflichtung scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. So sollen sich der Verein und der U21-Nationalspieler bereits geeinigt haben.

Wie berichtet, hängt der Deal nach wie vor an einer Kaufoption, die der FC gerne im Vertrag verankert haben will, Frankfurt aber ablehnt. Dennoch könnte schon bald Bewegung in die Causa kommen. Bei einer Pressekonferenz der Hessen äußerte sich Markus Krösche zu der Personalie. „Es ist wichtig, dass Faride Spielpraxis bekommt“, sagte der Sportchef und Freund von Steffen Baumgart. Und auf die Frage, ob es zu dem Wechsel nach Köln kommen würde. „Das kann passieren“, sagte der 42-Jährige lächelnd. „Es kann sein, dass wir da eine Lösung finden.“ Ein Dementi hört sich anders an. Zu der möglichen Kaufoption wolle sich Krösche nicht festlegen. „Wir sind noch nicht in dem Status, über Details zu sprechen.“ Die Lösung könnte – wie der „Kicker“ berichtet – eine Rückkaufoption der Frankfurter sein. In diesem Fall würde der FC die Kaufoption ziehen können und Frankfurt den FC im Grunde auskontern. Dann müssten die Hessen aber eine höhere Ablöse bezahlen. Laut Sport1-Informationen soll sich die Kaufoption zwischen drei und vier Millionen Euro bewegen, die Rückkaufoption bei fünf bis sechs Millionen Euro.

Alidou nicht beim Eintracht-Training

FC-Trainer Steffen Baumgart wollte am Donnerstag eine Einigung nicht bestätigen. „Ich bin mir sicher, dass wir uns um einen Offensivspieler bemühen“, sagte der Kölner Coach. „Aber dass da eine Einigung vorliegen soll, ist bei Weitem nicht so.“ Fakt ist: Die Kölner suchen händeringend nach einem schnellen Spieler, den sie in Faride Alidou gefunden haben. Der Spieler will sich beim FC entwickeln, die Frankfurter wollen, dass der Akteur Spielpraxis erhält. Eine Lösung scheint also nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Der schnelle Offensivspieler ist bei den Hessen in der vergangenen Saison nicht wirklich glücklich geworden, kam auf insgesamt 15 Kurzeinsätze mit nur einer Torvorlage. Immerhin erzielte Alidou ein Tor in der Champions League gegen Tottenham. Zu den Stärken des 22-Jährigen gehören die progressiven Läufe, Läufe in die Tiefe und ein starkes Eins-gegen-eins. Der gebürtige Hamburger passt also perfekt in das Anforderungsprofil der Geißböcke. Und: Alidou nahm am Donnerstag nicht mehr am Training der Eintracht teil.

Soldo vor Wechsel

Nikola Soldo steht offenbar vor einem Wechsel. Am Mittwoch hatte der Abwehrspieler bereits beim Mannschaftstraining gefehlt. Wie die „Bild“ berichtet, steht der Innenverteidiger unmittelbar vor einem Wechsel zum 1. FC Kaiserlautern in die 2. Bundesliga. Zuletzt hatten die Verantwortlichen immer wieder gesagt, dass sie Soldo keine Steine in den Weg legen würden. Im Gegenteil: Steffen Baumgart hatte zuletzt betont, dass er nur noch über drei Innenverteidiger mit Bundesliga-Niveau verfüge. Neben den Stammverteidiger Timo Hübers und Jeff Chabot meinte der Coach Luca Kilian. Soldo galt somit schon länger als möglicher Transferkandidat.

Der Innenverteidiger war in einer Nacht- und Nebelaktion im vergangenen Sommer an den Rhein geholt und sogar erst nach dem Ende des Deadline-Days vorgestellt worden. Beim FC konnte sich der Sohn von Ex-FC-Profi Zvonimir Soldo nicht durchsetzen, kam in der Vorsaison auf sieben Bundesliga- sowie vier Conference-League-Einsätze. Bei der U21-EM wollte er sich mit Kroatien für weitere Aufgaben bewerben, Soldo spielte nicht eine einzige Minute, Kroatien schied wie Deutschland in der Gruppenphase aus. Ob der FC den Innenverteidiger verleiht oder verkauft, ist noch offen. Beide Varianten sind denkbar. So oder so werden die Kölner dann mit großer Wahrscheinlichkeit auch selbst noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden müssen. Die Online-Plattform Gool.ai berechnet den Marktwert des Kroaten auf 1,8 Millionen Euro.

Keller dementiert Ljubicic-Gerücht

Christian Keller hat am Abend die Gerüchte um einen möglichen Wechsel von Dejan Ljubicic Richtung Wolfsburg ausgeschlossen. Am Rande des Fußball-Talks der „Rheinischen Post“ sagte Keller, dass der Österreicher in der kommenden Saison definitiv in Köln spiele.

Dejan Ljubicic vor dem Absprung? (dementiert)

Laut Sky befinden sich der 1. FC Köln und der VfL Wolfsburg bereits in Verhandlungen und Dejan Ljubicic soll das Gespräch mit den Kölner Verantwortlichen gesucht haben. Demnach habe der 25-Jährige um die Freigabe gebeten. Ein Wechsel des Österreichers wäre ein herber Schlag für die Kölner. Nach dem Abgang von Ellyes Skhiri war Ljubicic einer der Kandidaten für die Doppelsechs. Laut dem Online-Portal Gool.ai ist Ljubicic aktuell der wertvollste Spieler des FC. Das Portal berechnet den Marktwert des Mittelfeldspielers auf gut acht Millionen Euro. Laut Sky ist eine Ablöse von acht bis zehn Millionen Euro im Gespräch. Ob die Kölner den Spieler für diese Summe ziehen lassen, ist aber zu bezweifeln. Ljubicic verfügt dem Vernehmen nach nicht über eine Ausstiegsklausel.

In der vergangenen Saison stand der Österreicher meist in der Startelf. In 33 Pflichtspielen erzielte der laufstarke Mittelfeldspieler acht Tore. Aktuell hat Ljubicic noch Vertrag bis 2025. Der gebürtige Wiener wechselte 2021 zum 1. FC Köln und entwickelte sich schnell zu einer festen Größe bei den Geißböcken. In der vergangenen Saison war Ljubicic lange verletzt ausgefallen und hatte dann Schwierigkeiten, zurück zu alter Form zu finden. In dieser Saison soll dem Österreicher beim FC eigentlich eine wichtige Rolle zukommen. Am Mittwoch konnte Ljubicic nicht mit der Mannschaft des 1. FC Köln trainieren. Der Österreicher leidet noch an den Folgen einer Verletzung aus dem Test gegen den FC Nantes.

Hat der FC doch noch Interesse an einem Sechser?

Wie das schweizer Portal 4-4-2.ch berichtet, soll der FC Interesse an einer Leihe Charles Pickel von Cremonese haben. Der Mittelfeldspieler ist mit dem italienischen Klub abgestiegen und sucht eine neue Herausforderung in der Bundesliga. Neben dem FC soll auch der VfB Stuttgart bereits ein Angebot unterbreitet haben. Allerdings wollen die Schwaben den 26-Jährigen fest verpflichten. Pickels ist ein ähnlicher Spielertyp wie Ellyes Skhiri und war 2021 bereits bei den Kölnern im Gespräch. Pickel hat noch Vertrag bis 2026, der Marktwert liegt bei rund zwei Millionen Euro. Offenbar haben die Schwaben aktuell die Nase vorne. Spannend: Liegt Cremonese wirklich ein Angebot von den Kölnern vor, scheint der FC doch noch an der Verpflichtung eines Sechser interessiert zu sein.

FC hat Carstensen auf der Liste (30. Juli) – Update: Carstensen bereits in Kön

Wie mehrere belgische Medien berichten, hat der 1. FC Köln Interesse an Rasmus Carstensen. Der Kontakt bestehe dem Vernehmen nach schon länger. So berichtet die seriöse Tageszeitung „Het Belang van Limburg„, dass der FC als einer von mehreren Bundesligisten Interesse an einer Verpflichtung von Rasmus Carstensen habe. Demnach habe der Rechtsverteidiger aufgrund der starken Konkurrenz beim KRC Genk kaum Aussicht auf Einsätze. Der belgische Erstligist kann sich eine Leihe des 22-Jährigen gut vorstellen und hat damit einige internationale Erstligisten auf den Plan gerufen. So offenbar auch den FC, der weiterhin nach einem Backup für Benno Schmitz sucht. FC-Trainer Steffen Baumgart betonte zuletzt, dass er einen Spieler suche, der Schmitz herausfordere.

Update: Mittlerweile hat der Abwehrspieler den Medizin-Check in Köln absolviert. Die Unterschrift steht noch aus.

FC weiter auf der Suche nach einem Rechtsverteidiger

Der dänische U21-Nationalspieler, der am Samstag in Molenbeek nicht zum Kader des KRC gehörte, wurde bei Silkeborg IF ausgebildet. 2019 gelang dem Rechtsverteidiger der Sprung in den Profikader. Sowohl in der zweiten als auch in der ersten Liga war er Stammspieler bei seinem Heimatklub. Im vergangenen Sommer wechselte Carstensen für rund drei Millionen Euro zum KRC Genk. Dort konnte sich der 22-Jährige allerdings nicht durchsetzen. In der ersten Liga kam Carstensen auf gerade einmal vier Einsätze, erhielt ganze 47 Minuten Spielzeit. Neun Mal stand der Abwehrspieler bei der zweiten Mannschaft in der 2. belgischen Liga auf dem Platz. 17 Mal lief Carstensen für die U21 der Dänen auf. In der U20 spielte er sogar gemeinsam mit FC-Neuzugang Jacob Christensen.

Aktuell wird der Marktwert von dem Online-Portal transfermarkt.de auf 1,5 Millionen Euro eingeschätzt. Carstensen hat bei dem belgischen Erstligisten allerdings noch bis 2026 Vertrag. Ist der FC an einem Kauf interessiert, wäre also eine Ablöse für den Rechtsverteidiger fällig. Zuletzt hatte Baumgart FC-Youngster Meiko Wäschenbach auf der Position getestet. Der U19-Pokalsieger machte seine Sache auch gut, dennoch will der FC noch einmal auf der Verteidigerposition tätig werden.

Pedersen vor dem Absprung? (29. Juli)

Am Samstag spielte Kristian Pedersen noch für den 1. FC Köln das Testspiel gegen Erzgebirge Aue, am kommenden Wochenende könnte er ein Spiel in der EFL Championship gegen seinen Ex-Klub Birmingham City bestreiten – und das mit Swansea City. Das berichten zumindest einige walisische Online-Portale, unter anderem das gut informierte Portal planetswans.co.uk. Am Nachmittag hatte Swansea-Trainer Michael Duff angekündigt, dass schon in den kommenden Tagen drei Spieler den Medizincheck bei Swansea absolvieren werden. Namen wollte der 45-Jährige nicht nennen. Allerdings sind zwei Spieler schon bekannt. So berichteten unter anderem die BBC sowie zuvor planetswans, dass es sich um Carl Rushworth and Harrison Ashby handeln soll.

Der dritte Spieler sei laut der walisischen Portale Kristian Pedersen. So heißt es, dass der Linksverteidiger bereits in den kommenden Tagen zur medizinischen Untersuchung in Wales erwartet werde und tatsächlich eine Option für die Begegnung gegen Birmingham sei. Pedersen kam im vergangenen Sommer zum FC, absolvierte in der Bundesliga sechs, insgesamt 14 Spiele für die Geißböcke. Der Vertrag des 28-Jährigen läuft noch bis zum kommenden Sommer. Pedersen war aber Anfang des Jahres noch verletzt. Tatsächlich hatten die Kölner Verantwortlichen immer betont, dass man mit Spielern spreche, die mit ihrer Situation unglücklich seien. Gegen Jonas Hector hatte Pedersen keine Chance und nun hat Leart Paqarada auf der linken Seite ebenfalls die besseren Karten. Zudem drängte sich zuletzt Max Finkgräfe auf. Der Youngster spielte zwar eine überragende Vorbereitung und sich ins Blickfeld, ob der 19-Jährige aber schon das Zeug zum Backup von Paqarada hat, ist fraglich.

So müssten die Kölner möglicherweise auch noch auf der linken Abwehrseite einen weiteren Verteidiger suchen. Eine Alternative könnte dann auch wieder Noah Katterbach werden. Der Verteidiger erholt sich von seinem Kreuzbandriss. Er war trotz der Verletzung weiterhin mit dem Hamburger SV in Verbindung gebracht worden. Immerhin würde der FC aktuell noch eine Ablöse erzielen. Allerdings liegt den Geißböcken noch kein Angebot vor und beim FC weiß man nichts von einer medizinischen Untersuchung des Dänen.

Der FC ist offenbar an Tomas Vaclik interessiert (27. Juli)

Wie tschechische Medien übereinstimmend berichten, hat der FC sein Interesse an Tomas Vaclik bekundet. Der 34-jährige Keeper war zuletzt in der zweiten englischen Liga bei Huddersfield Town unter Vertrag, ist zurzeit aber vereinslos. Laut der Medienberichte soll der FC ein konkretes Angebot unterbreitet haben. Der 54-fache Nationalspieler lief unter anderem für den FC Basel, den FC Sevilla und Olympiakos auf. Zunächst hatte das Online-Portal infotbal.cz berichtet. Der FC könnte also offenbar auf der schwierigen Suche nach einer neuen Nummer zwei fündig geworden sein.

Die Suche gestaltete sich zuletzt kompliziert, da der FC ein klares Anforderungsprofil an die neue Nummer zwei hat. Demnach soll der Keeper erfahren genug sein, um im Notfall auf Bundesliga-Niveau einzuspringen, im besten Fall Marvin Schwäbe dabei auch noch fordern. Zudem ist die Rolle der Nummer zwei hinter Schwäbe klar definiert und der Keeper muss sich im Klaren sein, dass er in der kommenden Spielzeit hinter Jonas Urbig sogar nur noch die Nummer drei sein würde. Mit seinen Stationen in England, Spanien, der Schweiz und der Champions League sowie als Nationaltorwart Tschechiens dürfte er zumindest über die Erfahrung und Qualität verfügen, Schwäbe im Notfall zu ersetzen. Ob sich Vaclik mit dem Status der Nummer zwei und später als Nummer drei arrangieren kann, ist offen. Gut möglich, dass der Keeper für ein Jahr an den Rhein wechselt.

Vaclik gab 2012 sein Debüt in der tschechischen Nationalelf. Unter anderem spielte er die Europameisterschaft 2020 (2021). Zuletzt lief er für Tschechien im Juni im Freundschaftsspiel gegen Montenegro auf, Tschechien gewann 4:1. Allerdings ist der 34-Jährige hinter Tomas Koubek und Jiri Pavlenka nur noch die Nummer drei. Mit dem FC Basel gewann Vaclik 2014 in der Champions League auch dank seiner überragenden Leistungen gegen den FC Liverpool. 2020 gewann er mit dem FC Sevilla die Europa League, allerdings als Reservist. Für den Tschechen geht es aber auch um die Teilnahme an der EM 2024. Ein Aspekt, der gegen einen Wechsel nach Köln und das Dasein als Nummer zwei spricht.

Hat der FC Interesse an Fran Tudor? (12. Juli)

Noch am vergangenen Montag benannte Christian Keller die beiden großen Baustellen in Sachen Kaderplanung. Neben einem zweiten Torhüter, suche der FC weiterhin dringend nach einem Rechtsverteidiger. Glaubt man dem kroatischen Online-Portal Germanijak.hr könnten die Kölner auf dieser Position fündig geworden sein. Demnach habe der FC Interesse an Fran Tudor. Der 27-Jährige spielt aktuell für Raków Częstochowa in der polnischen Ekstraklasa und wurde gerade erst zum besten Defensivspieler Polens gewählt. In der vergangenen Saison kam der Kroate in 42 Pflichtspielen zum Einsatz, erzielte fünf Treffer und bereitete acht vor.

Foto: picture-alliance.de

Wie Germanijak.hr berichtet, hat Köln Interesse, das Portal schätzt die Ablöse des 27-Jährigen allerdings auf 2,5 Millionen Euro ein. Fraglich, ob der FC diese stolze Summe für den Backup für Benno Schmitz bezahlen will. Seit 2020 spielt Tudor für den aktuellen polnischen Meister. Zuletzt hatte der 27-Jährige betont, dass er sich einen Wechsel in eine Top-Liga durchaus vorstellen könne, dieser aber nicht nur an ihm läge. Tudor ist eigentlich im rechten Mittelfeld zu Hause, interpretiert die Rolle recht defensiv und spielte zuletzt auch häufig auf der rechten Verteidigerposition. Das Online-Portal Gool.ai berechnet den Marktwert des 27-Jährigen auf 2,26 Millionen Euro. Noch am Dienstagabend war Tudor für seinen Club in der Champions-League-Quali als rechter Mittelfeldspieler im Einsatz. Raków Częstochowa gewann 1:0 gegen Flora Tallinn.

Das Portal Germanijak.hr hatte im vergangenen Jahr als erstes über die bevorstehende Verpflichtung von Nikola Soldo berichtet. Schon im Winter gab es Gerüchte über einen Wechsel in die Bundesliga, Tudor wurde unter anderem mit Union Berlin in Verbindung gebracht. Köln hatte Kingsley Schindler ein Angebot zur Vertragsverlängerung gemacht. Der gebürtige Hamburger hatte aber abgelehnt. Zuletzt betonte Steffen Baumgart, dass er nicht an den Verbleib des 30-Jährigen glaube.

Wie geht es weiter mit Kingsley Schindler?

(*10. Juli) Wie die türkische Fachzeitschrift Fanatik berichtet, steht Kingsley Schindler auf der Liste von Trabzonspor. Nicht nur das: Die Zeitschrift berichtet, dass der siebenmalige türkische Meister die erste Adresse für den 30-Jährigen sein soll. So stehe Trabzonspor vor der Verpflichtung von zwei ausländischen Spielern. Einer soll laut Artikel Schindler sein. Mitte Juni gab es bereits Berichte über einen möglichen Wechsel in die Türkei. Damals galt Samsunspor als Topkandidat. Doch der Aufsteiger soll sich gegen Schindler entschieden haben. Offenbar konnten sich die Parteien nicht einigen.

FC an Keitel interessiert?

(*28.6.) Auf der Suche nach einem weiteren Mittelfeldspieler soll angeblich Yannik Keitel auf die Liste der Köln geraten sein.

Das berichtet Sky. Der U21-Nationalspieler schied zuletzt bei der Europameisterschaft in Georgien und Rumänien mit der DFB-Auswahl aus. Nun könnte laut des Berichts ein Wechsel nach Köln erfolgen. Dort sucht der FC nach wie vor nach einem Ersatz für Ellyes Skhiri. Laut Sky kann sich der Mittelfeldspieler zumindest einen Wechsel nach Köln durchaus vorstellen. Offenbar hat es bereits erste Gespräche gegeben. Aufgrund der EM kam es aber zu keinen weiteren Gesprächen, die könnte es nun geben. Keitel spielte bei der EM in den drei Gruppenbegegnungen, absolvierte für den SC Freiburg in der vergangenen Saison 31 Pflichtspiele und bereitete drei Tore vor. In der Startelf stand der 23-Jährige nur acht Mal.

Allerdings steht der Mittelfeldspieler auch bei anderen Bundesligisten hoch im Kurs. Unter anderem soll der VfB Stuttgart Interesse am dem Spieler des SC Freiburg haben. Keitel hat im Breisgau noch bis zum Sommer 2024 Vertrag. Er befindet sich also in einer guten Verhandlungsposition. Die Online-Plattform Gool.ai berechnet den Marktwert des 23-Jährigen auf 2,76 Millionen Euro. Update: Der FC will keinen Sechser mehr verpflichten…

Zieht es Timo Horn nach Florenz?

Auf der Suche nach einer neuen Nummer eins soll der AC Florenz auch auf Timo Horn gestoßen sein. Das berichtet das italienische Fachmagazin „Corriere dello Sport„. Die Position ist bei dem italienischen Erstligisten umstritten, Horn wäre eine Option. Aber offenbar eine von mehreren. Unter anderem nennt das Fachmagazin Alphonse Areola von West Ham United als möglichen neuen Keeper. Auch Dominik Livakovic von Dinamo Zagreb sei eine Option. Für Horn spricht allerdings, dass er nach dem Auslaufen seines Vertrags ablösefrei zu haben wäre.

Horn war in der Spielzeit 21/22 aufgrund einer Verletzung zur Nummer zwei hinter Marvin Schwäbe worden. Der Keeper nahm den Zweikampf nach seiner Genesung an, konnte sich aber gegen Schwäbe nicht mehr durchsetzen. „Ich hatte ursprünglich auch mal die Idee, ein Leben lang beim FC zu bleiben, jetzt haben sich die Dinge anders entwickelt, was man auch nicht einplanen kann. Ich habe die Entscheidung wohlüberlegt getroffen und will nochmal eine neue Herausforderung annehmen“, sagte Horn im Mai dem Express.

Nach 21 Jahren beim FC sucht der Keeper eine neue Herausforderung, geht aber nicht im Groll. „Die letzten zwei Jahre sind sehr, sehr gut gelaufen. Wenn man die persönliche Situation außen vor lässt, waren das tolle Momente, die man miterleben durfte. Aber trotz alledem ist es für mich der Anspruch gewesen, selbst zu spielen.“ Der 30-Jährige soll allerdings einen Wechsel in die Nähe von Köln bevorzugen.

Schindler vor Wechsel in die Türkei?

Geht jetzt alles ganz schnell? Wie das türkische Nachrichten-Portal Denge Gazetesi berichtet, haben Kingsley Schindler und Samsunspor eine „grundsätzliche“ Einigung erzielt. Das offizielle Statement sei nur noch eine Frage der Zeit, berichtet dengegazetesi.com.tr. Schon seit Tagen macht das Gerücht die Runde, dass Trainer Hüseyin Eroğlu ein Auge auf den 29-Jährigen geworfen habe und ihn zu dem Süper-Lig-Aufsteiger lotsen wolle. Der Trainer soll sogar beim letzten Saisonspiel gegen die Bayern in Köln gewesen sein. Die Gerüchte konkretisieren sich offenbar. Laut dem Portal soll Schindler einen Zweijahresvertrag in der Türkei erhalten.

Der FC hatte dem Außenbahnspieler ebenfalls ein Angebot unterbreitet. Das hatte Sportdirektor Christian Keller erst vor wenigen Tagen in einer Medienrunde bestätigt. Laut der „Bild“ müsste der 29-Jährige aber auf einen Teil seines Gehalts verzichten. Für den frisch gebackenen Nationalspieler Ghanas wird es auch darum gehen, viel Spielpraxis zu sammeln, um eine Chance auf den Afrika-Cup zu haben. Beim letzten Qualifikationsspiel am Sonntag gegen Madagaskar war Schindler nicht zum Einsatz gekommen. Beim FC würde er wohl auch in der kommenden Saison nicht über die Rolle des Jokers hinauskommen. Für Köln spielte der gebürtige Hamburger insgesamt 70 Mal und erzielte zwei Tore.

Schnappt sich Milan Ellyes Skhiri?

Lange war es still um Ellyes Skhiri, jetzt kommt offenbar doch Bewegung in einen Transfer des Mittelfeldspielers, der am Abend mit Tunesien in einem Freundschaftsspiel gegen Algerien spielt. Erstaunlich viel Bewegung. Es war so still, dass sich einige FC-Fans durchaus Hoffnung auf einen Verbleib des 28-Jährigen gemacht haben. Wie tuttomercatoweb.com berichtet, hat der AC Milan Ellyes Skhiri ein Angebot unterbreitet. Das Fußball-Online-Portal macht auch sehr konkrete Angaben: Demnach soll Skhiri einen Dreijahresvertrag erhalten und jährlich zwei Millionen Euro verdienen. Angeblich besteht zudem die Option auf ein weiteres Jahr. Der ebenfalls gut informierte Twitter-Dienst „Milan Posts“ widerspricht der Meldung allerdings vehement und macht die Verwirrung komplett. Milan habe andere Ideen für das Mittelfeld. Unter anderem ist Carney Chukwuemeka von Chelsea beim AC schon lange Gespräch. 

picture-alliance/AP Photo/Stas Filippov

Andere italienische und tunesische Quellen berichten von einem ähnlichen Angebot des FC Sevilla. Skhiri hatte in der Vergangenheit immer wieder betont, er wolle den nächsten Schritt auf der Karriereleiter gehen und zudem international spielen. Mailand und Sevilla würden demnach passen. Laut tuttomercatoweb.com, das an der ursprünglichen Meldung bislang festhält, hat sich der 28-Jährige allerdings Bedenkzeit erbeten, weil ihm auch ein Angebot von Crystal Palace vorliegen soll und er den Wunsch habe, in England zu spielen. Gegen Palace spricht allerdings der Tabellenplatz. Die Eagles schlossen die Saison als Elfter ab. Neben Mailand und Sevilla soll auch weiterhin die AS Roma an einer Verpflichtung interessiert sein, genauso wie der FC Valencia und Sporting Lissabon.

Vor einem Jahr spielte Skhiri noch im Rahmen des Telekom-Cups gegen den AC Milan. Der FC verlor 1:2. Beide Treffer für Milan erzielte der Weltmeister von 2018 Oliver Giroud, für den FC traf Florian Dietz.

Was ist dran am Vipotnik-Interesse?

Wie das Online-Portal fussballtransfer.com berichtet, soll auch der FC im Buhlen um den Stürmer den Hut in den Ring geworfen, Kontakt zu Maribor aufgenommen haben und sich damit in eine illustre Runde von Bundesligisten einreihen. Eine weitere Quelle nennt das Portal nicht. In den vergangenen Tagen und Wochen hat es bereits Interesse von zahlreichen deutschen Klubs wie Hertha BSC, der TSG Hoffenheim, Borussia Mönchengladbach, dem FC Augsburg und dem Hamburger SV gegeben. Laut dem Portal steigen offenbar nun auch Köln, Stuttgart und Freiburg in den Poker mit ein. Neben den Bundesligisten ist halb Europa – unter anderem Girondins Bordeaux und Betis Sevilla – an dem 21-Jährigen interessiert. Und offenbar auch der FC Metz. Wie das slowenische Portal Ekipa berichtet, steht ein Wechsel nach Frankreich kurz bevor.

Das Interesse halb Europas kommt nicht von ungefähr. Vipotnik erzielte in 38 Pflichtspielen 23 Tore für Maribor. Der Angreifer scheiterte allerdings im Sommer mit seinem Club in der Champions-League-, in der Eruopa-League- und anschließend in der Conference-League-Qualifikation. In Slowenien durchlief Vipotnik seit der U17 sämtliche Nationalmannschaften, ist aktuell A-Nationalspieler. Der Vertrag des Angreifers läuft noch bis 2024. Wie berichtet, empfehlen auch die Datenscouts von Global Soccer Network den Slowenen dem FC. Die Experten berechnen das Potenzial des Knipsers auf „internationale Klasse“. transfermarkt.de schätzt den Marktwert auf zwei Millionen Euro ein, Maribor will laut fussballtransfer.com 3,5 Millionen Euro haben.

Unsere Meinung: Ein Wechsel nach Köln ist eher unwahrscheinlich. Gegen den Transfer spricht neben der geballten Konkurrenz und dem konkreten Angebot von Metz, dass der FC möglichst nach deutschsprachigen Spielern Ausschau hält.

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Skhiri wieder bei Olympique Lyon im Gespräch

Das berichtet Transfer-Experte Rudy Galetti. Zuletzt hatten mehrere Medien berichtet, Skhiri würde einen Wechsel in die italienische Serie A oder die spanische LaLiga anstreben, eine Rückkehr nach Frankreich sei unwahrscheinlich. Laut Galetti habe Lyon das Buhlen um Skhiri aber nicht aufgegeben. Im Gegenteil, das Gefühl sei gut und es habe bereits erste Kontakte zwischen den Parteien gegeben. Man strebe einen Vertrag bis 2026 mit dem Mittelfeldspieler an. Der Kölner Leistungsträger verlässt den FC ablösefrei, nachdem der Vertrag im Sommer ausgelaufen ist.

Der Tunesier, der in Frankreich aufgewachsen ist, war in der Vergangenheit oft mit Lyon und Stade Rennes in Verbindung gebracht worden. Auch einige Bundesligisten – unter anderem Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig – sollen interessiert gewesen sein. Aus Spanien wurden zuletzt der FC Sevilla und aus Italien die AS Rom genannt. Skhiris Marktwert wird auf rund 15 Millionen Euro berechnet. Gegen Lyon spricht allerdings, dass Skhiri eigentlich international spielen wollte. Lyon wurde in der Liga nur Siebter.

Interesse an Daiki Hashioka?

Offenbar hat der FC Interesse an Daiki Hashioka. Der Japaner steht aktuell beim belgischen Klub VV St. Truiden unter Vertrag. Wie FC-Sportdirektor Christian Keller am Freitag in mehreren Interviews bestätigte, soll je nach Verhandlung mit Kingsley Schindler ein weitere Außenverteidiger verpflichtet werden. Hashioka ist ein heißer Kandidat.

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Der 24-Jährige könnte der Backup für Benno Schmitz auf der rechten Verteidigerposition werden. Für den VV St. Truiden lief Hashioka 72 Mal auf und bereitete zwölf Treffer vor. Der offensiv ausgerichtete Abwehrspieler war 2021 von Urawa Red Diamonds nach Belgien gewechselt. Wie das belgische Portal voetbalbelgie.be berichtet, wolle sich der dreimalige japanische Nationalspieler nach zwei Jahren weiterentwickeln und der FC habe bereits ein Angebot unterbreitet. Das Online-Portal gool.ai berechnet der Marktwert des Japaners auf 1,77 Millionen Euro, allerdings spricht die Sprachbarriere gegen eine Verpflichtung.

Unsere Meinung: Stand jetzt ist eine Verpflichtung unwahrscheinlich. Viel hängt von Kingsley Schindler ab

Christensen unterschreibt beim FC

Auf der Suche nach einem Ersatz für Ellyes Skhiri ist der FC in Dänemark fündig geworden. Der 1. FC Köln verpflichtet Jacob Christensen vom FC Nordsjælland. Das gab der Klub am Donnerstagnachmittag bekannt. Der 21-jährige Däne wechselt ablösefrei an den Rhein und hat einen Vertrag bis 2026 unterschrieben.

Noch am Morgen äußerten sich auf den Sozialen Medien viele FC-Fans zu Ellyes Skhiri. Mit emotionalen Worten war der Tunesier in der jüngsten Folge der FC-Doku 24/7 zu sehen. Viele Fans wünschten sich einen Verbleib des Sechsers, der offenbar noch keinen neuen Verein gefunden hat. Das dürfte sich wohl zerschlagen. Der FC hat Christensen unter Vertrag genommen. Alles zu der Neuverpflichtung gibt es hier.

Update: Waldschmidt unterschreibt beim FC

Der FC hat einen weiteren Neuzugang für die kommende Saison nun offiziell bestätigt: Der 1. FC Köln hat Luca Waldschmidt verpflichtet. Wie der Klub am Dienstag bestätigte, wird der ehemalige Nationalspieler vom VfL Wolfsburg für ein Jahr ausgeliehen. Der „Kicker“ hatte bereits am Sonntag über den bevorstehenden Wechsel berichtet. Demnach greife unter gewissen Bedingungen eine Kaufpflicht, die Waldschmidt für drei Jahre an den Klub bindet.

Waldschmidt war 2021 von Benfica Lissabon für zwölf Millionen Euro zum VfL Wolfsburg gewechselt und hat bei den Wölfen noch Vertrag bis 2025. In der vergangenen Spielzeit kam der 27-Jährige aber nicht über die Rolle des Edeljokers hinaus. Beim FC erfüllt der Stürmer das Anforderungsprofil, dass Sportdirektor Christian Keller in der vergangenen Woche in einer Medienrunde für einen geplanten Transfer ausgegeben hatte. Keller zeigte sich da schon einer Leihe sehr positiv gegenüber.

Am Montag hatte Waldschmidt zunächst den Medizincheck in Köln absolviert, anschließend am Geißbockheim den Vertrag unterschrieben. Am Dienstagnachmittag hatte der Klub über seine Social-Media-Kanäle das Konterfei eines Spielers mit Lockenpracht mit den Worten „Wen wir hier alles anlocken“ gepostet. Ein erster Hinweis auf Luca Waldschmidt. Die Bestätigung folgte eine knappe Stunde später. „Wir standen schon seit geraumer Zeit mit Luca in Kontakt und freuen uns sehr, dass wir ihn nun für den FC gewinnen konnten. Luca besitzt alle erforderlichen Fähigkeiten, um unserem Spiel im letzten Drittel noch mehr Lösungsqualität und Torgefahr zu geben“, sagte Keller.

Waldschmidt kommt auf sieben DFB-Einsätze

Der gebürtige Siegener ist auf verschiedenen Positionen in der Offensive einsetzbar und erfüllt damit das Anforderungsprofil, das Keller unter der Woche bekannt gegeben hatte. Der FC suche demnach „einen Spieler, der im Idealfall als zweite Spitze und Zehner spielen kann“. Waldschmidt hat sämtliche Junioren-Mannschaft des DFB durchlaufen und kommt auf sieben Einsätze in der A-Nationalmannschaft. Das letzte Spiel bestritt er im November 2020 für die DFB-Elf. Damals unterlag Deutschland Spanien 0:6. 2019 wurde Waldschmidt Torschützenkönig bei der U21-Europameisterschaft.

Waldschmidt begann mit dem Fußballspielen im Alter von fünf Jahren bei SSV Oranien Frohnhausen. Nach weiteren Stationen wechselte Waldschmidt 2010 in die Jugend von Eintracht Frankfurt. Im April 2015 gab er für die Eintracht sein Bundesligadebüt gegen Borussia Dortmund. 2016 folgte der Wechsel zum Hamburger SV, 2018 zum SC Freiburg. Dort gelang dem Angreifer der endgültige Durchbruch. Waldschmidt wurde Nationalspieler und international begehrt. 2020 ging es nach Portugal zu Benfica Lissabon, 2021 folgte der Wechsel zum VfL Wolfsburg und nun offenbar zum FC.

1. FC Köln: Verpflichtung von Benedict Hollerbach steht wohl kurz bevor.

Der Transfer von Benedict Hollerbach nimmt dagegen konkrete Züge an. Der Angreifer hatte beim 2:1-Erfolg von Wehen Wiesbaden im Relegations-Rückspiel gegen Arminia Bielefeld beide Tore erzielt. „Ich hab jetzt Vertrag, der sich durch den Aufstieg um ein Jahr verlängert hat. Ich werde jetzt die Zeit erst einmal genießen, erst einmal vom Fußball abschalten und dann werden wir sehen“, sagte Hollerbach anschließend. Ein klares Dementi hört sich anders an. 

Auch Wehen-Coach Markus Kauczinski wurde am Dienstagabend auf den möglichen Wechsel des 22-Jährigen nach Köln angesprochen. „Wenn er dort hingehen sollte, glaube ich, dass sie einen sehr sehr guten Fang gemacht haben“, sagte er mit einem breiten Grinsen bei Sat1 und deutete damit wohl den FC-Transfer an. Auch Sat1-Moderator Matthias Opdenhövel wiederholte immer wieder, dass nur noch die offizielle Bestätigung fehle und der Trainer es durch die Blume bestätigt habe. Sollte es tatsächlich so kommen, werden die Kölner durch die Vertragsverlängerung eine Ablöse bezahlen müssen. Die Online-Plattform gool.ai berechnet den Marktwert des Angreifers auf 465.900 Euro. Bei einem Wechsel zum FC würde der Marktwert um mehr als das Zehnfache steigen. Die KI berechnet die Marktwerte von mehr als 90.000 Fußballspielern aus mehr als 70 Ligen anhand von objektiven Parametern.

Benedict Hollerbach jubelt nach einem Tor
Fußball: 2. Bundesliga – Relegation, Hinspiel, SV Wehen Wiesbaden – Arminia Bielefeld in der BRITA-Arena. Torschütze zum 3:0 Wiesbadens Benedict Hollerbach.

Wie der „Kicker“ berichtet, hat es erste Gespräche mit dem 1. FC Köln gegeben und der Klub befinde sich in der „Pole Position“. Hollerbach passt perfekt in das Anforderungsprofil des 1. FC Köln. Der Stürmer gilt als enorm schnell, dribbelstark und mit 22 Jahren noch sehr jung. Das passt aber wiederum perfekt in die Pläne des 1. FC Köln, junge Spieler zu entwickeln. Der 22-Jährige wurde in Starnberg geboren. Mit acht Jahren wechselte Hollerbach zu den Junioren von 1860 München. Von 2014 bis 2019 durchlief der Angreifer die Juniorenmannschaften von Bayern München, anschließend wechselte er zum VfB Stuttgart. Im Sommer 2020 folgte dann der Wechsel zum SV Wehen Wiesbaden.

Nach dem Aussetzen der FIFA-Sperre darf der FC auf dem Transfermarkt wieder tätig werden. Neben der bereits ausgesprochenen Vakanz auf der Sechser-Position, sucht der FC wohl auch nach einem weiteren Stürmer. Vielleicht auch, um auf die Verletzung von Steffen Tigges zu reagieren. Linksverteidiger Leart Paqarada steht bereits als erste Neuverpflichtung der Kölner fest.

Auf diesen drei Positionen sucht der FC Neuzugänge

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Auf diesen drei Positionen sucht der FC Neuzugänge

Im Vorfeld des Spiels gegen den SV Darmstadt sprach FC-Sportchef Christian Keller über mögliche Neuzugänge. Demnach sucht der FC eben nicht nur nach einem neuen Stürmer.

Vor dem wegweisenden Duell gegen den SV Darmstadt sprach Christian Keller über mögliche Neuverpflichtungen beim 1. FC Köln: Auf diesen Positionen such der FC Neuzugänge

Zumindest sportlich dürfte der 1:0-Erfolg über Darmstadt am Freitagabend beim FC für ein wenig Ruhe gesorgt haben. Für Unruhe sorgte dagegen in der vergangenen Woche die zunehmende Schlammschlacht in Sachen Transfersperre. Am Dienstag hatte der FC bekannt gegeben, dass man Strafanzeige gegen Vertreter von Ljubljana gestellt habe, am Mittwoch folgte der Gegenschlag aus Slowenien. Der Klub unterstellte den Kölnern einen Bestechungsversuch. Darauf ging der Kölner Sportchef am Freitag nicht ein, auf mögliche Neuverpflichtungen dann aber schon.

Keller: „Das würde uns sicherlich gut tun!“

Keller betonte, dass der FC über eine starke Achse verfüge. „Wir haben etliche Jungs auf dem Platz, die gutes bis solides Bundesliga-Niveau erreichen. Mit Marvin Schwäbe haben wir einen guten Torwart, wir haben eine solide Innenverteidigung mit Timo Hübers und Jeff Chabot. Wir haben mit Dejan Ljubicic auf der Sechs einen Spieler, der schon gezeigt hat, was er leisten kann und auch Davie Selke hat schon gezeigt, warum er ein guter Bundesliga-Spieler sein kann“, sagte Keller. „Das ist eine Mannschaft, die in der Lage sein sollte, sich in der Liga zu halten.“ Und doch äußerte der Sportdirektor pünktlich zu Weihnachten auch einige Wünsche. „Unsere Einkaufsliste hat sich auch nach dem bis dato nicht so zufriedenstellenden Saisonstart nicht verändert“, erklärte Keller am Freitag bei DAZN: „Wir wussten auch im Sommer schon, wenn wir unsere Achse noch mal zusätzlich stabilisieren würden – mit einem weiteren Stürmer, einem Sechser und einem Innenverteidiger, würde uns das grundsätzlich gut tun.“

Doch Keller relativierte seine Wunschliste auch ein Stück weit. „Das eine ist, was wir tun wollen und was wir wissen, was wir tun müssen. Das andere ist, was wir tun können“, sagte Keller. „Wirtschaftlich sind unsere Möglichkeiten extrem limitiert. Wir befinden uns weiterhin in einer wirtschaftlichen Gesundungsphase und müssen kleinere Brötchen backen. Wir werden also auch im Winter die Augen weiterhin offen halten, ob sich eine Tür öffnet.“ Man müsse nun schauen, ob sich ein Spieler anbietet, der helfen kann und der wirtschaftlich realisierbar sei.

Weiterhin Unklarheit in Sachen CAS-Urteil

Erschwerend kommt nach wie vor das ausstehende CAS-Urteil hinzu. Abschließende Gespräche können die Kölner aktuell nicht führen. „Das CAS-Verfahren bringt eine gewisse Ungewissheit mit sich. Wir wissen nicht, wann das Urteil kommt. Es kann sein, dass es dieses Jahr noch kommt. Wenn es dann negativ ausfällt – was wir nicht erwarten, aber natürlich auch nicht wissen –, wäre die Winter-Transferperiode zu“, sagte Keller. „Insofern müssen wir wie im Sommer zweigleisig planen. Das ist eine Herausforderung, aber keine, die sich nicht bewältigen lässt.“ Allerdings sprangen den Kölnern im Sommer einige mögliche Transfers wie beispielsweise Benedict Hollerbach ab.


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Rekord-Torjäger

Keller stellt weiteren Stürmer in Aussicht

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Keller stellt weiteren Stürmer in Aussicht

Im Sport1-Doppelpass sprach Christian Keller am Sonntagmorgen über die Krise, den Trainer, aber auch über mögliche Neuverpflichtungen im Winter.

Christian Keller fand bereits unmittelbar nach dem 1:1-Unentschieden gegen den VfL Bochum deutlich Worte für die Leistung seiner Mannschaft. Am Sonntagmorgen hatte sich die Meinung nicht verändert. „Das war gestern nicht bundesligatauglich“, sagte der Kölner Sportdirektor im Doppelpass. Und der 44-Jährige machte zumindest in einer Sache den Fans Hoffnung beim 1. FC Köln: Keller stellt einen weiteren Stürmer in Aussicht.

Der 1. FC Köln wird möglicherweise im Winter noch einmal auf dem Transfermarkt nachbessern. Auch wenn Davie Selke am Samstag sein drittes Saisontor erzielte, ist ein weiterer „Neuner“ angedacht. So betonte der Kölner Sportdirektor im Sport1-Doppelpass, dass es diese Überlegung natürlich gäbe und man auch im Sommer gewusst habe, auf welchen Positionen man sich in einer „idealen FC-Welt“ verstärken würde. Und zwar auf der Position des Neuners. „Dafür brauchst du das notwendige Kleingeld oder du musst beim Scouting einen Spieler auftun, der noch nicht im Rampenlicht steht und trotzdem direkt überdurchschnittliches Bundesliganiveau spielt. Das ist eine Herausforderung. Vor dem Hintergrund halten wir die Augen offen und sind da auch sehr aktiv“, sagte Keller. „Ob das dann gelingt, einen Spieler zu verpflichten. Das werden wir sehen. Wir streben es auf jeden Fall an.“

Das hängt allerdings auch davon ab, ob die Kölner im Winter überhaupt einen Spieler werden verpflichten dürfen. „Der FC ist der erste deutsche Klub, der eine Transfersperre bekommen hat und sie ist leider immer noch da“, mahnte Keller, der hofft, dass das CAS noch in diesem Jahr das Urteil spricht. Die Zeitraum bis zur Urteils-Verkündung dauert in aller Regel zwischen vier bis 18 Monaten. „Das macht die Planung nicht zwingend einfacher.“ Die Fifa belegte den FC mit der Sperre, weil sie im Vorfeld der Verpflichtung von Jaka Cuber Potocnik von einer Anstiftung zum Vertragsbruch ausgegangen ist.

Keller: „Dafür werden wir auch zu recht kritisiert“

Keller war immer wieder für seine Transferpolitik kritisiert worden. Allerdings nicht nur, weil die Kölner sich eben nicht mit einem weiterer Stürmer verstärkt haben. So monierten zahlreiche Fans, dass die Abgänge von Ellyes Skhiri und Jonas Hector seien nicht adäquat ersetzt worden. „Die Kritik ist berechtigt, aber es war doch auch klar, dass uns das nicht gelingen würde. Wir haben mit Ellyes und Jonas zwei überdurchschnittliche Bundesliga-Spieler im Kader gehabt, die beide immens wichtig waren. Vielleicht Jonas sogar noch ein Stück mehr, weil er für die Statik des gesamten Spiels verantwortlich war und auch abseits des Platzes eine wichtige Rolle hatte“, erklärte Keller. „Es war klar, dass wenn wir uns verbessern, dann maximal in der Breite, in der Spitze wird das nicht gelingen. Die Idee war, wir setzen auf die Weiterentwicklung einzelner Spieler und auf eine verbesserte Breite. Wir hätten natürlich nicht gedacht, dass es nach elf Spieltagen zu dieser Punkteausbeute führt. Dafür werden wir auch zu recht kritisiert.“

So stehen die Kölner nach dem elften Spieltag mit nur fünf Punkten auf dem letzten Platz. Die erhoffte Qualität reichte bislang nicht für mehr. Keller hält den Kader nach wie vor für Bundesligatauglich, betonte zuletzt immer wieder, dass die Mannschaft die Qualität besitze, drei Vereine hinter sich zu lassen. Den Beweis blieb der FC allerdings bislang schuldig. Mit nur neun Treffern aus elf Spielen stand lange die Offensive in der Kritik, zuletzt zeigte aber auch die Kölner Defensive enorme Schwächen auf. Am Trainer liegt es nach der Auffassung von Keller nicht. Dem stärkte der Sportdirektor schon unter der Woche den Rücken. Nun nahm er vielmehr die Mannschaft in die Pflicht: „Sie muss sich langsam mal straffen. Das war nix. Da darf man sich auch nicht in die Tasche lügen. Das muss man der Mannschaft auch so sagen.“

Keller: „Ich weiß, an was ich am Schluss gemessen werde“

Den Kritikpunkt des Sparens ließ Keller indes nicht gelten. „Wir würden ja gerne sparen. Das heißt, wir hätten etwas auf der hohen Kante liegen. Das haben wir aber nicht“, sagte der Sportdirektor. „Es ist einfach so, dass wir finanzwirtschaftlich komplett am Stock gegangen sind und ein Sanierungsfall waren und sind“, so Keller weiter. „Ich weiß, an was ich am Schluss gemessen werde. Sicher nicht daran, ob die Bilanz am Ende des Jahres toll aussieht und diese sieht beim FC so gut aus wie seit vielen Jahren nicht mehr. Ich werde am Ende daran gemessen, welchen Platz wir am Ende der Saison in der Bundesliga haben. Trotzdem kann ich so nicht handeln.“ Der Sportdirektor hatte schon auf der Mitgliederversammlung betont, dass man sich schon fragen könne, warum der FC seit 30 Jahren sich im Kreis drehe und das als einer der größten Städte Deutschlands mit einer Mitgliederzahl von mehr als 132.000. Wenn der Verein sich nach vorne bewegen soll, dann müsse die Arbeit am Fundament beginnen. Von der Hand in den Mund könne nicht der Weg des FC sein, sagte Keller am Sonntag,.  

Der Sportdirektor stellte allerdings auch in Aussicht, dass sich die finanzielle Lage schon bald verbessern werde. „Schon im kommenden Sommer werden sich einige Dinge signifikant ändern. Um zu überleben, haben wir in der Pandemie Sponsoringerlöse bis ins Jahr 2024 vorgezogen – und zwar im signifikant achtstelligen Bereich. Wir liegen da deutlich über zehn Millionen Euro, die vorgezogen wurden. Das endet im kommenden Sommer. Das heißt, alles was wir dann verdienen, kommt auch wieder bei uns an“, sagte Keller, der ebenfalls wiederholte, dass es eine Null-Offenheit beim FC in Bezug auf mögliche Investoren gäbe. Schon in der Vergangenheit verwiesen die Kölner Verantwortlichen immer wieder, dass der Einstieg eines Investors kein Thema sei oder werde.


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Keller: „Ich habe ein anderes Verständnis von Sparen“

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Keller: „Ich habe ein anderes Verständnis von Sparen“

Im aktuellen WDR2-Podcast „Einfach Fußball“ äußerte sich Christian Keller unter anderem zu dem Thema „Kaputtsparen“ und der Position des Trainers.

Christian Keller steht seit einigen Wochen bei vielen Fans in der Kritik. Der Sportdirektor des 1. FC Köln wurde für seinen Sparkurs und seine Transferpolitik kritisiert. Im WDR-Podcast „Einfach Fußball“ äußerte sich der Sportdirektor des 1. FC Köln: Christian Keller sprach unter anderem über seinen Sparkurs und den Trainer.

Auch wenn Steffen Baumgart am Donnerstag von einem Teilerfolg beim 1:1-Unentscheiden gegen Augsburg sprach, unterm Strich belegt der FC aktuell den letzten Platz und befindet sich auch nach dem zehnten Spieltag mitten in der Krise. „Wir haben viel Ruhe rund um den Verein, trotz der schwierigen Situation“, sagte der Coach. „Da hat es hier schon andere Zeiten gegeben. Das ist aber auch das, was dir in solchen Situationen hilft – und nichts anderes.“ Doch natürlich geht die aktuelle Situation nicht spurlos an den Anhängern vorbei. Vor allem Christian Keller sieht sich nach wie vor der Kritik ausgesetzt.

Keller: „Ich habe ein anderes Verständnis von Sparen“

Auch dazu äußerte sich der Kölner Sportdirektor in dem WDR2-Podcast „Einfach Fußball“ mit Sven Pistor und Conni Kleine. „Wir wussten vor der Saison, dass es primär darum geht, den Klassenerhalt zu sichern. Wir hatten aber nicht gedacht, dass wir nach zehn Spieltagen nur fünf Punkte haben und mit einer überschaubaren Leistung in der zweiten Runde des Pokals ausgeschieden sind“, sagte Keller. „Ich bin dankbar für jeden, der mir direkt Kritik äußert. Weil: Das ist eine Chance, dass ich auch eine Antwort geben kann. Und vielleicht kann ich demjenigen so auch eine andere Perspektive aufzeigen, damit er sein Mindset überdenken kann. Genauso ist es für mich eine Chance, zu denken, vielleicht hat er ja sogar recht. Dann kann ich darüber nachdenken.“

Ein zentraler Kritikpunkt ist bei vielen Fans der Sparkurs der Kölner Verantwortlichen. Immer wieder wird von einem „Kaputtsparen“ des Sportdirektors gesprochen. Grundlage dafür ist die Transferpolitik des 44-Jährigen, der im Sommer wenig in neue Spieler investiert habe. „Ich habe ein anderes Verständnis von Sparen. Sparen ist für mich, ich sammle Geld und lege es auf die hohe Kante, um mich entweder darüber zu freuen, dass mein Sparstrumpf relativ gut gefüllt ist oder um mir mit dem gefüllten Sparstrumpf irgendwann mal etwas zu leisten“, sagte Keller, der sein Handeln also nicht als „Kaputtsparen“ ansieht. Vielmehr sei es für ihn die Frage, was man an Geldern zur Verfügung habe und was man ausgeben könne. „Und dieses Geld, was wir zur Verfügung haben, haben wir auch schon verwendet. Die berechtigte Kritik müsste also nicht heißen, der Keller und seine Kollegen sparen den FC kaputt, sondern: hätte man mit dem wenigen Geld, das zur Verfügung steht, eine bessere Mittel-Verwendung herstellen können? Also hätte man für das Geld noch bessere Spieler holen können?“ 

Keller: „Solche Spieler zu ersetzen, ist noch einmal ein Stück schwerer“

Wenn es nach dem ein oder anderen Anhänger geht schon. Gerade die Abgänge von Ellyes Skhiri und Jonas Hector wurden augenscheinlich nicht kompensiert. Das bestreitet Keller auch nicht. Im Gegenteil: „Wir hatten mit Jonas und Ellyes zwei Spieler im Kader, die über Jahre hinweg weit überdurchschnittliche Bundesliga-Qualität auf den Platz gebracht haben. Solche Spieler für dich zu gewinnen, ist nicht ganz so einfach. Solche Spieler zu ersetzen, ist aber noch einmal ein Stück schwerer. Allen voran, weil das in der Regel mit finanzwirtschaftlichen Anforderungen der Spieler und mit finanzwirtschaftlichen Zwängen von Klubseiten einhergeht“, sagte Keller, der betonte, dass man sich durchaus bewusst darüber war, die beiden Leistungsträger nicht eins-zu-eins ersetzen zu können. Gerade weil das nötige Kleingeld gefehlt habe.

„Vielleicht hätten wir für das nötige Kleingeld überdurchschnittliche Qualität bekommen können. Das ist eine berechtigte Frage und die Kritik legitim“, so Keller weiter. „Grundsätzlich haben wir aus meiner Sicht sehr ordentliche, entwicklungsfähige Jungs dazu geholt. Aber keiner davon mit dem Anspruch, dass er die Qualität von Jonas und Ellyes ersetzen kann.“ Und so muss FC-Trainer Steffen Baumgart mit dem Personal arbeiten, dass ihm zur Verfügung steht. Ein Punkt, den auch Keller genauso sieht. „Es ist wichtig, dass man eine realistische Erwartungshaltung gegenüber dem Trainer hat. Was ist denn überhaupt mit dem Kader sportlich möglich, mit dem der Trainer arbeitet. Und da ist unsere Erwartungshaltung sehr klar. Für uns geht es primär um den Klassenerhalt. Wenn ich wusste, dass es eine schwere Saison wird, kann ich von ihm nicht erwarten, dass er nach dem 10. Spieltag um einen Champions-League-Platz spielt.“ Und davon sind die Kölner mit fünf Zählern aus zehn Spielen bekanntlich weit entfernt.

Keller stärkt dem Trainer den Rücken

Für den Sportdirektor steht die Position des Trainers ohnehin nicht zur Diskussion. Aktuell geht es ihm bei der Beurteilung des Trainers im Wesentlichen um zwei Punkte. „Das erste ist doch, ob der Trainer seine Leistung jeden Tag bringt. Hat er eine klare Idee, wie er Fußball spielen will beziehungsweise setzt er die vom Klub vorgegebene um. Und ist er in der Lage, danach systematisch im Training zu arbeiten und darüber Spieler weiterzuentwickeln“, so Keller. „Der zweite Punkt ist für mich die Kommunikation des Trainers allen voran mit der Mannschaft. Gibt es da eine Bindung. Hören die Spieler dem Trainer zu. Wenn die beiden Voraussetzungen gegeben sind, dann kann ich eigentlich nicht zu dem Schluss kommen: na ja, wenn die Ergebnisse nicht stimmen, muss ich an der Trainerposition etwas verändern.“ Keller betonte aber dennoch, dass die bisherige Punkteausbeute sehr wohl unter dem Erwarteten liege. Die Bilanz soll ab Samstag aufpoliert werden.  

Einfach Fußball“ ist ein WDR2-Podcast von Conni Kleine und Sven Pistor, der immer donnerstags veröffentlicht wird.


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Keller über das Potenzial, die Wahrnehmung und die Zukunft des FC

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Keller über das Potenzial, die Wahrnehmung und die Zukunft des FC

Im aktuellen FC-Podcast äußerte sich Christian Keller unter anderem zu seiner Arbeit in Köln, dem Potenzial und seiner Vision. Und er erwähnte den wohl kuriosesten Transfer seiner Amtszeit.

Christian Keller steht seit einigen Wochen bei vielen Fans in der Kritik. Der Sportdirektor des 1. FC Köln wurde für seinen Sparkurs und seine Transferpolitik kritisiert. Im hauseigenen Podcast des Klubs äußerte sich Keller über das Potenzial, die Wahrnehmung und die Zukunft des FC.

Christian Keller ist ganz offensichtlich nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen. Der Sportdirektor des 1. FC Köln geht seine Aufgaben meist pragmatisch, aber sachlich an – zumindest in der Außendarstellung. Auch während der Krise zum Saisonauftakt mit sieben sieglosen Spielen in Serie blieb der 44-Jährige ruhig und sachlich. Selbst als die Kritik an seinem Sparkurs, seiner Transferpolitik und damit auch an seiner Person wuchs. „Ich weiß aus jahrelanger eigenen Erfahrung, dass die Innenperspektive oft deutlich anders aussieht, als das, wie man es von außen wahrnimmt. Du hast als Verantwortlicher nicht die Möglichkeit, das alles, was draußen diskutiert oder kolportiert wird, zu kommentieren oder richtig zu stellen“, sagte der Sportdirektor nun allgemein im Podcast des 1. FC Köln. „Es liegt dir oft auf der Zunge, dass du sagen möchtest ,das stimmt nicht‘ oder dass es anders ist. Aber das geht dann gerade nicht, weil man keine Vertragsdetails offen legen kann.“ Gerade wenn es Verschwiegenheitserklärungen in den Gesprächen gäbe oder ein seriöses Arbeiten nicht möglich sei, wenn Dinge nach Außen kämen.

Keller: „Wir wussten fast bis Ende Mai nicht, ob wir Spieler verpflichten dürfen“

Ins Detail wollte der Sportdirektor zum Beispiel nicht beim Transfer von Kristian Pedersen gehen, obwohl dieser für ihn besonders gewesen sei. „Der Transfer von Kristian Pedersen war für mich ein Transfer der neuen Art. Den ich so vorher noch nicht hatte und der hat sich über mehrere Wochen gezogen. Das lag nicht an Kristian“, sagte der Sportdirektor geheimnisvoll. Tatsächlich waren im Juli in einem britischen Forum Gerüchte über einen Transfer des Dänen Richtung Swansea City aufgetaucht. Keller betonte damals wiederholt und glaubhaft, dass er von den Transferabsichten der Waliser nichts wisse. Am Deadline Day vollzogen die Parteien dann doch den Wechsel. Keller machte auch keinen Hehl daraus, dass ihm gerade der Deadline Day gar nicht passt. „Wenn ich den Begriff Deadline Day schon höre, bekomme ich fast einen Anfall. Warum soll ich am letzten Tag Ding erledigen, die ich schon lange zuvor hätte erledigen können“, sagte der Sportdirektor. „Ich habe die Dinge gerne zu Trainingsbeginn eingetütet.“

Das war Keller in diesem Sommer nicht gelungen. Die Transfersperre kam dazwischen. „Wir wussten fast bis Ende Mai nicht, ob wir Spieler verpflichten dürfen und daran war gekoppelt, dass einiges anders gelaufen ist, als wir es eigentlich geplant hatten“, sagte der 44-Jährige, der noch einmal wiederholte, dass man durchaus bereit war, weitere Spieler zu verpflichten – zumindest in der Theorie. „Hätten wir im Sommer einen Stürmer geholt, hätten sich viele Fans gefreut – zu recht. Wenn wir uns egal auf welcher Position verstärken können, dann muss man es natürlich machen. Aber wenn du es nicht machen kannst, weil dir die wirtschaftlichen Hände gebunden sind, dann geht es dementsprechend nicht.“

Keller: „Das Potenzial ist riesig“

Keller äußerte sich zudem zu seiner Zukunftsvision und den Zielen mit dem FC. „Ich habe mir mit den Geschäftsführer-Kollegen und dem Vorstand zusammen schon vorgenommen, wo wir den FC hinbringen wollen. Das ist jetzt nicht an einen Zeitpunkt, sondern eher an ein „Zielerreichen“ geknüpft, wo wir für den jeweiligen Bereich hinwollen, um dann hoffentlich irgendwann mit voller Überzeugung und breiter Brust sagen zu können, dass wir sagen können, jetzt schöpft der FC sein Potenzial aus. Und das Potenzial ist riesig“, sagte der Sportdirektor und nannte auch direkt Beispiele. „Das beginnt mit der Historie des FC als erster deutscher Meister. Der FC ist Gründungsmitglied der Bundesliga und war wesentlich daran beteiligt, dass es eine Bundesliga gibt. Wir wissen, welche Titel noch folgten, welche tollen Spieler der FC in seiner Historie hatte“, so Keller. „Diese Tradition und diese Herkunft verpflichtet, mehr daraus zu machen. Wenn wir im Hier und Jetzt sehen, wie viele Menschen der FC anzieht. Das Stadion ist im Normalfall immer voll. Wir haben über 130.000 Mitglieder, Millionen von Sympathisanten in ganz Deutschland. Wir haben eine Stadtgesellschaft, die versucht, den Klub durch dick und dünn zu tragen. Und dann haben wir hier den viertgrößten Standort in Deutschland.“

Dazu verfolgt der Sportdirektor auch weiterhin seine Ziele. Auch wenn er weiß, dass sie nicht jedermann schmecken. „Die spannende Frage ist doch, ob man mit dem Auf und Ab, das den FC über 30 Jahre lang begleitet hat, so weitermachen will oder – und das hat man mir gesagt – man will sich wieder dem annähern, wo man hergekommen ist. Nämlich, dass wir vor vielen Jahren, vor Jahrzehnten dem Potenzial eher gerecht geworden sind“, erklärte Keller. „Und dafür braucht es halt einige Veränderungen. Wichtig ist dabei aber auch, dass man einen Fußballklub nicht nur auf der Grundlage von Rationalitäten führt. Ich glaube, dass es auch in unserem Setting möglich ist, den FC perspektivisch und mit viel System nach vorne zu entwickeln, ohne, dass die Emotion darunter leidet.“ Aber: „Man kann Erfolg nicht planen. Unsere Aufgabe im Management ist es, die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg zu erhöhen.“

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Christian Keller: „Es wird keinen weiteren Transfer geben“

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Christian Keller: „Es wird keinen weiteren Transfer geben“

Für wenige Stunden schien der FC einen weiteren Transfercoup gelandet zu haben. Dem hat Sportchef Christian Keller widersprochen. An dem vermeintlichen Bebou-Interesse der Kölner ist nichts dran. Im Gegenteil: Köln wird keinen weiteren Spieler verpflichten.

Der 1. FC Köln wird Ihlas Bebou nicht unter Vertrag nehmen. Der FC wird keinen weiteren Spieler unter Vertrag nehmen. Christian Keller: „Es wird keinen weiteren Transfer geben“. Am Morgen hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ vermeldet, der Transfer des 29-Jährigen stünde unmittelbar bevor, Bebou befände sich bereits beim Medizincheck. Dem war offenbar nicht so.

Das bestätigte Christian Keller auf der Pressekonferenz vor dem Frankfurt-Spiel am Freitagmittag. Der Sportdirektor nahm zusätzlich zu Cheftrainer Steffen Baumgart an der PK teil, auch um sich zu dem Transfersommer zu äußern. „Kristian Pedersen wird heute wahrscheinlich noch wechseln. Ansonsten wird nichts mehr passieren“, erklärte Keller. „Es wird keinen weiteren Transfer geben.“ Die Kölner Verantwortlichen hatten immer wieder betont, dass sie mit dem aktuellen Kader zufrieden wären, ein weiterer Stürmer nicht dringend nötig sei. Allerdings wurde dennoch über einen weiteren Transfer gerade für die Offensive spekuliert. Vor allem aufgrund der jüngsten Verletzung von Davie Selke, der sich in den vergangenen drei Pflichtspielen drei Mal hat frühzeitig auswechseln lassen. Die Spekulationen um einen Angreifer reichten sogar bis zu einer Rückkehr von Anthony Modeste. Dem ist offenbar nicht so.

Keller: „Wir sind auf allen Positionen ordentlich besetzt“

„Wir finden, dass wir auf allen Positionen sehr sehr ordentlich besetzt sind. Und wir finden auch, dass wir bis dato ordentlich gespielt haben“, sagte Christian Keller. „Leider allerdings ohne den notwendigen Ertrag. Wir haben nicht die Notwendigkeit gesehen, etwas zu verändern.“ Am Morgen war sich der „Kölner Stadt-Anzeiger“ sicher, dass der Deal „unmittelbar bevorstehe“ und Bebou bereits zum Medizincheck nach Köln gekommen sei. Im Laufe des Mittags ruderte die Zeitung zurück, sprach von widersprüchlichen Angaben, zudem mehrten sich dann aber die Meldungen, Bebou sei gar nicht in Köln gewesen, die Nachricht des „Stadt-Anzeigers“ eine Ente. Nun bleibt der Kader so bestehen. Auch FC-Trainer Steffen Baumgart ist von dem Konstrukt „und von der Entwicklung des Kaders vollends überzeugt.“ Der 51-Jährige betonte aber, „wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und geguckt, was möglich und was nicht möglich ist.“ Der Trainer sagte, dass er davon ausgeht, dass Davie Selke nach der Länderspielpause wieder dabei sein wird. „Wir planen voll mit Davie“, sagte Keller.

Am Sonntag soll Steffen Tigges für den verletzten Selke spielen. „Es ist ja nicht so, dass er erst wieder vor zehn Tagen mit dem Training begonnen hat“, sagte Keller. „Auch Mark Uth und Florian Dietz werden dann auch wieder zurückkommen.“ Die mögliche Entscheidung des internationalen Sportgerichtshofs über die verhängte FIFA-Transfersperre habe keinen Einfluss auf die Kaderplanung genommen. „Ich halte nichts davon, einen Kader künstlich größer zu machen, aufgrund einer etwaig drohenden Transfersperre“, sagte Keller. „Wir haben natürlich etwas gemacht, nicht nur wegen des CAS-Verfahrens. Wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten sehr sehr viele Verträge verlängert, weil wir an das Gerüst dieser Mannschaft glauben. Wenn man das so interpretieren will, haben wir uns also auch darauf vorbereitet.“ Der Sportchef betonte, dass man sich das gesamte Jahr über umschaue, die Scouts „nicht am 1. Juli die Arbeit aufnehmen und am 1. September in Urlaub fahren.“

Keller: Finanzen haben keine Rolle gespielt

Keller betonte zudem, dass die Finanzen bei der Planung keine Rolle gespielt hätten, obwohl das Budget ausgeschöpft sei. Vielmehr sei man zu der Erkenntnis gekommen, dass es am Markt keinen Stürmer gegeben hätte, der dem Kader so hätte helfen können, um ihn zu verpflichten. Die Äußerungen bedeuten auch, dass Justin Diehl vorerst beim FC bleiben wird. Der Youngster hatte den Kölner Verantwortlichen mitgeteilt, dass er seine Zukunft nicht mehr beim FC sehe. „Justin ist ein richtig guter Spieler. Er muss aber noch ein wenig an sich arbeiten, dass er ein Bundesligaspieler wird“, sagte Keller. „Wenn er das beim FC tun möchte, stehen ihm alle Türen sperrangelweit offen. Wir arbeiten mit denen, die mit uns arbeiten möchten. Wenn das einer nicht will, ist das voll legitim.“ Dann würde man die Ressourcen aber auch den Spieler zu Gute kommen lassen, die mit dem Verein arbeiten würden. Der Sportchef sagte aber auch, dass es kein Angebot für Diehl gegeben habe.

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Christian Keller sieht keine Notwendigkeit für Offensiv-Transfer

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Christian Keller sieht keine Notwendigkeit für Offensiv-Transfer

Davie Selke musste auch im dritten Pflichtspiel der Saison frühzeitig vom Platz. Nach der Begegnung gegen Wolfsburg äußerte sich Christian Keller zu einem möglichen Backup.

Wieder griff sich Davie Selke an den Oberschenkel, wieder setzte sich der Angreifer auf den Rasen, wieder musste er frühzeitig ausgewechselt werden. Benötigt der FC einen weiteren Mittelstürmer? Christian Keller sieht keine Notwendigkeit für Offensiv-Transfer

Steffen Baumgart presste die Lippen aufeinander, sein Lächeln wirkte gequält, hatte viel von Galgenhumor. Fast schon ungläubig schüttelte der Kölner Trainer den Kopf. Noch unter der Woche hatte Davie Selke wieder voll mit der Mannschaft trainiert, war voll mitgegangen, hatte zwei Tage Vollgas und damit wohl Entwarnung gegeben. Am Samstag spielte er 25 Minuten, dann griff er sich nach einem Kopfball erneut an den Oberschenkel und ließ sich anschließend auf den Boden fallen. Das dritte Pflichtspiel, die dritte frühzeitige, vor allem aber verletzungsbedingte Auswechslung. Auf die Frage, ob Selke gegen Wolfsburg beginnen würde, antwortete Steffen Baumgart noch am Donnerstag ebenfalls mit einer gehörigen Portion Verzweiflung: „Ich habe ja nur einen Mittelstürmer.“

Christian Keller: „Es besteht keine Notwendigkeit, in Panik zu verfallen“

Und wie es aussieht, wird es bei diesem einen Mittelstürmer auch bleiben. Zumindest deutete Christian Keller an, dass es keinen Offensiv-Transfer geben werde. „Grundsätzlich glaube ich schon, dass wir ordentliche Spieler vorne drin haben“, sagte Keller nach der 1:2-Pleite im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg. „Dass der ein oder andere jetzt verletzt war oder aus einer Verletzung kommt oder leider wieder runter musste, ist natürlich bitter.“ Bitter auch, dass das Spiel der Kölner nach der Auswechslung von Selke lange lahmte. „Das ist natürlich auch für die Mannschaft schwierig, weil die Statik des Spiels dann kaputt geht“, sagte der Sportdirektor. Zwar kamen die Kölner in der Schlussphase noch zu ihren Möglichkeiten, wirklich zwingend wurde der FC aber nicht mehr.

Schon in den vergangenen Wochen wurde über einen möglichen weiteren Stürmer beim FC diskutiert. Auch, weil Steffen Baumgart gegen Dortmund Luca Kilian ins Zentrum beorderte. Der Innenverteidiger löste diese Aufgabe aber alles andere als zufriedenstellend. Gerade das Sturmzentrum wirkt mit dem angeschlagenen Selke fragil. Steffen Tigges arbeitet an seinem Comeback und kam am Samstag bei der U21 zum Einsatz. Florian Dietz, ebenfalls von der Veranlagung ein Zielspieler, hat nach seinem Kreuzbandriss weiterhin Schwierigkeiten. Für einen weiteren Transfer sieht Keller dennoch keinen Grund. „Es besteht jetzt keine Notwendigkeit, in Panik zu verfallen“, sagte der Sportchef. „Wenn ich sage, dass ich eigentlich gute Spieler vorne drin habe, aber jetzt ist der ein oder andere aus unterschiedlichen Gründen nicht hundertprozentig fit, dann ist das kein ausschlaggebender Grund zu sagen, wir müssen jetzt noch etwas machen. Wenn jetzt alle langzeitverletzt wären, wäre es etwas anderes.“

So deutet aktuell wenig daraufhin, dass der FC bis zum Deadline Day am kommenden Freitag noch einen weiteren Stoßstürmer unter Vertrag nehmen wird.

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Das sagt Christian Keller zu Transfers, Steffen Baumgart und dem FC

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Das sagt Christian Keller zu Transfers, Steffen Baumgart und dem FC

Die Rheinische Post hatte am Mittwochabend zum Fußball-Talk geladen. Auch Christian Keller war zu Gast. Der Kölner Sportdirektor äußerte sich zu einem weiteren Transfer, seinem Trainer und der Zukunft des 1. FC Köln und er dementierte die Ljubicic-Gerüchte.

Vier Bundesligisten, vier Sportchefs – im Rahmen des „Rheinischen Bundesliga-Gipfels“ der „Rheinischen Post“ diskutierten die Sportdirektoren des 1. FC Köln, von Fortuna Düsseldorf, Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach über den Fußball. Das sagt Christian Keller zu Transfers, Steffen Baumgart und dem FC.

Bild: Herbert Bucco

So etwas wie Hektik wollte erst nach der lockeren Gesprächsrunde in Düsseldorf aufkommen. Christian Keller nahm in der Landeshauptstadt gemeinsam mit Simon Rolfes, Klaus Allofs und Roland Virkus am „Rheinischen Bundesliga-Gipfel“ der „Rheinischen Post“ teil. In lockerer Atmosphäre plauderten die Sportchefs der vier rheinischen Top-Klubs über ihr Geschäft. Nach der Runde fand der Kölner Sportdirektor dann konkrete Worte und dementierte das Gerücht, dass die Kölner Fan-Gemeinde am frühen Abend beunruhigt hatte. „Ich schließe komplett aus, dass Dejan Ljubicic den FC verlässt“, sagte der 46-Jährige. Sky hatte am frühen Abend berichtet, Ljubicic habe den FC um Freigabe gebeten, Wolfsburg verhandle mit dem FC. Eine Ablöse von acht bis zehn Millionen Euro stünde im Raum. Ob die Niedersachsen mit dem FC in Kontakt getreten sind, ist unklar. Klar ist, Ljubicic bleibt dem FC erhalten.

Keller bestätigt Transfergesuch

Das hatte Keller indirekt schon zwei Stunden zuvor bestätigt. Auf die Frage, ob er sich mit Anfragen aus Saudi-Arabien beschäftigte, sagte der Kölner Sportdirektor, dass er am liebsten gar keinen Spieler abgäbe, bestimmt auch nicht nach Saudi-Arabien. Vielmehr bestätigte der Sportdirektor nun, dass der FC doch konkret nach einem weiteren Offensivspieler suche. „Wir haben eine Sollstelle noch offen. Wir werden idealerweise einen sehr schnellen Spieler für die Außen noch holen, der links und oder rechts spielen kann und wenn uns das gelingt, dann wären wir in unserem Rahmen sehr einverstanden mit unserem Kader.“ „Werden“ klingt deutlich konkreter als Kellers Worte von vergangener Woche. Möglicherweise befindet sich der FC bereits in konkreteren Gesprächen. Eventuell mit Faride Alidou und Eintracht Frankfurt. Laut „Kicker“ haben die Kölner den Offensivspieler in den Fokus genommen. Allerdings räumen die Hessen dem FC wohl keine Kaufoption ein. Dennoch scheint der Deal möglich.

Zuletzt war der Sportdirektor in den Sozialen Medien für seine Transferpolitik, den vermeintlichen Sparkurs kritisiert worden. „Wir haben mehr als 30 Jahre lang einen sehr wilden Ritt hingelegt. Und das als viertgrößte Stadt in Deutschland, die auch noch mit einem großen Potenzial ausgestattet ist. Wir sind schon ein Klub, der die Menschen in seinen Bann zieht. Wir sind sehr glücklich darüber, dass so viele Menschen an unserer Seite stehen“, sagte Keller. „Aus diesem großen Potenzial müssen wir perspektivisch schon ein bisschen mehr rausholen. Das heißt für uns, dass wir wirtschaftlich wieder auf einen grünen Zweig kommen. Davon ausgehend, dass wir unsere Infrastruktur verbessern. Das ist die Basis, gut arbeiten zu können.“ Sportlich sieht Keller den FC auf einem guten, einem sehr klaren Weg, „mit klarer Spielidee“. Einen Tabellenplatz als Saisonziel wollte Keller nicht ausgeben. „Ich finde, für uns ist es gut, wenn wir in Leistungszielen denken. Wenn du die Leistungsziele erreichst, sind positive Ergebnisse meistens ein Begleiteffekt.“

Keller lobt seinen Trainer

Für den klaren Weg der Profis ist Steffen Baumgart verantwortlich. Für Keller ein Glücksfall: „Ich bin sehr sehr froh, dass wir Steffen als Trainer haben, weil er einfach ein extrem authentischer und sehr Werte bezogener Mensch ist“, sagte der 46-Jährige. „Er lässt sich auch von den Reizen und Verlockungen, die der Fußball bietet nicht ablenken. Er bleibt sich treu. Das ist sehr wichtig, weil er genau das der Mannschaft vorlebt.“ Allerdings betonte der Sportdirektor auch, dass ihm bei dem ganzen Lob das Trainerteam zu kurz komme. „Wir haben beim FC auf vielen Ebenen ein sehr sehr gutes Team beieinander und haben die spannende Aufgabe, diesen Klub, der 30 Jahre lang eine Achterbahnfahrt hingelegt hat, vielleicht in ruhigeres Gewässer zu führen, um dann vielleicht auch wieder ein wenig mehr Fahrt aufzunehmen.“

Fahrt nahm am Abend vor allem das Gerücht um Dejan Ljubicic auf. Laut dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ sei tatsächlich ein Mittelsmann an den FC herangetreten. Die Kölner hätten ein Angebot aber umgehend abgelehnt. Das wollte Keller nicht bestätigen. Die Worte über den Verbleib des Mittelfeldspielers waren dagegen umso deutlicher.

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So fällt die bisherige Transferbilanz des FC aus

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So fällt die bisherige Transferbilanz des FC aus

Sechs Spieler hat der 1. FC Köln in diesem Sommer bislang verpflichtet und zumindest personell die bisherigen Abgänge kompensiert. Für einige Transfers ist die Kölner Führung jedoch kritisiert worden.

Unmittelbar nachdem der internationale Sportgerichtshof die Transfersperre gegen den 1. FC Köln ausgesetzt hat, haben die Geißböcke einen Schnellstart auf dem Transfermarkt hingelegt. Mit Leart Paqarada, Jonas Nickisch, Jacob Christensen und Luca Waldschmidt hatten die Kölner schon Mitte Juni vier Neuzugänge präsentiert. In der vergangenen Woche folgten dann Philipp Pentke und Rasmus Carstensen, um die letzten beiden vakanten Positionen ausfüllen. Doch gerade über die jüngsten Transfers wurde in den Sozialen Medien viel diskutiert. Zehn Spieler haben die Kölner mittlerweile abgegeben. So fällt die bisherige Transferbilanz des FC aus.

Die Ausgangslage hätte für die Kölner Verantwortlichen in Sachen Transfermarkt wohl kaum schlechter sein können. Mit Jonas Hector und Ellyes Skhiri kündigten noch in der vergangenen Spielzeit zwei Leistungsträger frühzeitig ihren Abschied von den Geißböcken an. Leistungsträger, die sowohl sportlich als auch vom Standing innerhalb der Mannschaft für einen Klub wie den FC einfach nicht zu ersetzen sind. Seit seinem Amtsantritt betonte Sportdirektor Christian Keller gleich mehrfach, dass der FC eben nicht ins höchste Regalfach des Transfer-Shops würde greifen könne. Zumindest für einen adäquaten Skhiri-eins-zu-eins-Ersatz ist das oberste Regalfach aber genau das richtige. Dennoch ist die Erwartungshaltung der Kölner Anhänger eine große, zumal die Kölner Verantwortlichen diese auch unterstützten, in dem sie einen routinierten Sechser in Aussicht stellten. Parallel zu den drohenden Abschieden verhängte die Fifa ihre Transfersperre gegen den FC. Ob berechtigt oder nicht, die Kölner, die zu diesem Zeitpunkt schon einige Gespräche geführt hatten, wurden mehr als unsanft ausgebremst. Ob neben dem Hollerbach-Deal weitere Transfers platzten, ist nicht bekannt.

Paqarada und Waldschmidt können kurzfristig helfen

Dennoch verpflichteten die Geißböcke vier Spieler noch im Juni, zwei weitere folgten sechs Wochen später im August. Der FC hat dadurch die Lücken geschlossen, die der Klub selbst ausgemacht hat und die die Abgänge von Timo Horn, Jonas Urbig, Kingsley Schindler, Ondrej Duda und eben Skhiri sowie Hector gerissen haben. Einzig auf der Position des Außenbahnspielers sehen die Kölner noch Bedarf, ein Transfer sei aber kein Muss, betonte Christian Keller zuletzt. Zumindest personell hat der FC die Abgänge also kompensiert. Ein sportlicher Aderlass ist jedoch nicht von der Hand zu weisen. Die Qualitäten eines Ellyes Skhiri hat Jacob Christensen nicht. Muss er aber vielleicht auch nicht. Der junge Däne ist ein anderer Spielertyp, soll laut den Kölner Verantwortlichen Skhiri gar nicht Eins-zu-eins ersetzen und dem 22-Jährigen wird ein hohes Potenzial nachgesagt. Vorerst werden wohl Dejan Ljubicic, Mathias Olesen oder Denis Huseinbasic, wie in der Generalprobe gegen Nantes, neben Eric Martel spielen. Mittelfristig soll der Neuzugang in eine ähnliche Rolle hineinwachsen.

Kurzfristige Hilfe versprechen Leart Paqarada und Luca Waldschmidt. Paqarada wird Jonas Hector ebenfalls nicht ersetzen können. Der Linksverteidiger spielte eine überragende Zweitliga-Saison, überzeugte in nahezu allen relevanten Statistiken. Auch er weiß, dass in der Bundesliga eine andere Luft weht. Und: Paqarada ist ein anderer Verteidiger-Typ als Hector, deutlich offensiver ausgerichtet und zuletzt in einer Dreierkette beheimatet. Der Offensivdrang dürfte dem Kölner Spiel entgegen kommen, allerdings birgt er Gefahren im Umschaltspiel. Mit Luca Waldschmidt ist den Kölnern ein Transfercoup gelungen – zumindest ist der Eindruck nach den Testspielen mehr als nur vielversprechend. Waldschmidt belebt die Offensive, harmoniert mit Davie Selke und Mark Uth und ist selbst torgefährlich. An dem Offensivspieler führt aktuell kein Weg vorbei. Alleine durch den ehemaligen Nationalspieler ist die Qualität in der Offensive um ein Vielfaches gestiegen.

Carstensen überzeugt bislang

Mit Jonas Nickisch und Philipp Pentke haben die Kölner zudem zwei Torhüter verpflichtet, die am Ende der Saison nach aller Regel kein Pflichtspiel bei den Profis absolviert haben. Das ist zumindest der Plan. Nickisch soll sich entwickeln, Pentke den Platz auf der Bank einnehmen. Gerade über Pentke wurde viel diskutiert. Tatsache ist: Der Keeper hat seine Sache im Testspiel gegen Ajax gut gemacht. Dennoch ist seine Rolle klar definiert. Auch über Rasmus Carstensen wurde vor dem Transfer viel diskutiert. Der Däne hatte bei Genk so gut wie gar nicht gespielt, allerdings auch starke Konkurrenz vor der Nase. Die Skepsis hat sich bereits nach den ersten Eindrücken gelegt. Nun wird dem 22-Jährigen sogar zugetraut, Benno Schmitz schon bald zu beerben. Carstensen agiert deutlich offensiver als Schmitz, ist extrem schnell und sorgt über die Außen in der Offensive für Gefahr. Das Potenzial zur Startelf hat auch er. Das zeigen auch die Zahlen der Datenscouts von Global Soccer Network, die Carstensen schon jetzt vor Schmitz einordnen und dem Dänen eine Entwicklung zur internationalen Klasse prognostizieren – genauso wie seinem Landsmann Christensen.

Wenige Ausgaben, aber der Kaderwert des FC ist deutlich gesunken

Abgesehen von den 2,5 Millionen Euro, die der FC für Jeff Chabot überwiesen hat, haben die Kölner Verantwortlichen keine Ablöse für die Neuverpflichtungen bezahlt. Die Leihen von Luca Waldschmidt und Rasmus Carstensen könnten einen Kauf mit sich ziehen. Die Kaufoption von Waldschmidt würde den FC vier Millionen Euro kosten, die von Carstensen dem Vernehmen nach 1,5 Millionen Euro. Etwa die gleiche Summe gaben die Kölner im vergangenen Sommer für die sieben damaligen Neuzugänge aus, exklusive der 2 Millionen Euro, die der FC für Luca Kilian als Kaufoption bezahlt hat. Mit Linton Maina und Eric Martel haben sich damals zwei Akteure zu Stammspielern entwickelt. Mit Waldschmidt und Paqarada wären es aktuell ebenfalls zwei. Wirtschaftlich ist der FC also kein großes Risiko eingegangen und scheint einen weiteren Schritt Richtung Entwicklungsklub zu gehen.

Das Online-Portal Gool.ai berechnet die Marktwerte der sechs Neuzugänge auf aktuell rund neun Millionen Euro (alleine durch den Wechsel zum FC dürften sie je nach Spieler noch steigen). Das Portal bewertet die Spieler einzig nach ihren Leistungsparametern und vergleicht sie mit rund 90.000 Fußballprofis. Der Marktwert ist also rein objektiv und wird nach jedem Spiel aktualisiert. Die KI hinter dem Portal berechnet auch eine mögliche Entwicklung. Bei den beiden Dänen sieht Gool.ai ein großes Entwicklungspotenzial. So liegt der Marktwert von Carstensen aktuell bei 1.25 Millionen Euro, laut Prognose wird er sich bis zum kommenden Sommer verdoppeln. Der von Christensen liegt bei rund einer Millionen, hier berechnet die KI den dreifachen Wert. Die Kaufoption für Carstensen würde demnach also Sinn machen. Insgesamt hat der Kader allerdings an Wert verloren. Aktuell liegt der Kaderwert der Kölner laut des Portals bei rund 70 Millionen, zum Ende der vergangenen Saison lag er noch bei nahezu 90 Millionen Euro.

Muss der FC noch einmal nachbessern?

Neben den festen Abgängen hat der FC mittlerweile vier Spieler verliehen. Spieler, von denen sich der FC mittelfristig viel verspricht. Die Spieler sollen sich in ihrem neuen Klub durchsetzen, viel spielen und definitiv weiterentwickeln – sportlich, aber auch wirtschaftlich. Möglicherweise wird der FC noch weitere Spieler verleihen. Ob die Kölner auf dem Transfermarkt noch einmal nachlegen, hängt auch von weiteren Abgängen ab. So deutet sich ein Abschied von Nikola Soldo an. Der Innenverteidiger kommt beim FC auf keinen grünen Zweig. Sollte der junge Kroate den FC wirklich verlassen, brauchen die Geißböcke einen weiteren Innenverteidiger. Denn auch Luca Kilian kommt bislang nicht so recht in Fahrt und Elia Bakatukanda ist noch nicht so weit. Ähnlich würde es sich aber auch bei einem Abgang von Kristian Pedersen verhalten. Die offensive Außenbahn ist als mögliche Stellschraube von den Verantwortlichen bereits benannt. Zudem werden die Kölner Verantwortlichen die Transfersperre weiter im Kopf haben. Je nach Ausgang der Verhandlung im Spätsommer, wird der FC seinen Kader im Winter nicht nachbessern können. Nun haben die Geißböcke noch drei Wochen bis zum Deadline Day Zeit.

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Das sagt Christian Keller zu Pentke, Carstensen und Pedersen

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Das sagt Christian Keller zu Pentke, Carstensen und Pedersen

Am Dienstagmorgen hat der FC die Verpflichtung von Philipp Pentke bekannt gegeben. Am Rande des Trainings äußerte sich der Sportdirektor Christian Keller zu der neuen Nummer zwei, aber auch zu Rasmus Carstensen und Kristian Pedersen.

Die Meldung von der Verpflichtung von Philipp Pentke als neue Nummer zwei kam nicht mehr überraschend. Lange hatten die Kölner vergeblich nach einem Ersatz für Timo Horn gesucht. Am Rande des Trainings am Dienstag sprach Keller über die Neuverpflichtung. Und noch mehr: Das sagt Christian Keller zu Pentke, Carstensen und Pedersen.

Bild: Herbert Bucco

Die Verpflichtung von Philipp Pentke kam für die Fans nicht mehr überraschend. Zu schwer hatten sich die Kölner Verantwortlichen die Suche nach einer neuen Nummer zwei gemacht. „Wir wussten, dass die Nummer zwei vakant ist, ab dem Moment, in dem uns Timo gesagt hat, dass er wieder spielen will und nach einer Einserposition strebt, die wir ihm nicht geben konnten. Dann hatten wir die Phase der Transfersperre, in der wir auch absehen mussten, wie es mit Jonas weitergeht“, erklärte Christian Keller am Dienstag. „Nachdem diese aufgehoben war, war uns klar, dass diese strategische Kaderplanung nochmal höher zu bewerten ist, wie eine kurzfristige Sicht. Wir wollten Jonas weiterfordern und fördern und haben ihn verliehen. Erst ab da konnten wir verbindliche Gespräche führen. Das haben wir getan“, so der Sportdirektor weiter. „Da waren Kandidaten dabei, von denen wir der Meinung waren, die seien nicht passfähig. Da waren aber auch Kandidaten dabei, die sich mit unserem Szenario nicht anfreunden wollten.“

So sagte unter anderem Tomas Vaclik den Kölnern ab, der vom Anforderungsprofil gepasst hätte. Der tschechische Nationalkeeper konnte sich aber offenbar nicht mit der Position der Nummer zwei anfreunden. Vielleicht auch, weil er noch mit der Teilnahme an der EM 2024 liebäugelt. So fiel die Wahl nun doch auf den Keeper, der zuletzt auch am Trainingslager teilgenommen hatte. „Wir haben am Anfang nicht zwingend an den Philipp Pentke gedacht. Da haben wir uns andere Spieler angeschaut“, so der Sportdirektor. „Wir waren aber nach den Trainingseindrücken, die der Philipp hinterlassen hat, der Meinung, dass wie keine weiteren Spieler mehr angucken müssen, weil er es einfach so gut gemacht hat. Es war schon ein Gedanke, ob ein 38-Jähriger diese Trainingsintensität gehen kann, die wir gehen möchte. Das kann er.“ Am Sonntag habe Keller dann das Gespräch mit Pentke gesucht.

Keller bestätigt Carstensen-Kontakt

Auch auf der Position des Rechtsverteidigers will der FC bekanntlich nochmal nachlegen. Der Sportdirektor bestätigte, dass es – wie berichtet – Gespräche mit Rasmus Carstensen gäbe. „Das ist ein Spieler, mit dem wir uns beschäftigen. Wir sind von einer Unterschrift aber noch ein stückweit entfernt“, so Keller. „Das ist aber nicht der einzige, mit dem wir uns beschäftigen. Zu so einer Unterschrift gehören, wenn der Spieler noch unter Vertrag steht, am Ende drei Parteien.“ Dennoch scheint es schon bald eine Lösung auf der vakanten Position zu geben. „Ich gehe davon aus, dass wir uns bei dem Rechtsverteidiger auf die Zielgerade bewegen können.“

Wird es weitere Transfers beim FC geben?

Ob der FC darüber hinaus einen weiteren Transfer tätigen will, ließ der Sportdirektor offen. „Ich will nicht ausschließen, dass jetzt gar nichts mehr passiert. Aber wir wissen ja, wie es läuft. Jetzt werden die Plätze vergeben werden und dann denkt der ein oder andere nochmal nach“, sagte Keller. „Vielleicht gibt es einen Spieler, der sich in der Pole Position sieht und merkt, er ist vielleicht doch nicht mehr in der Pole Position.“ Wie schon in der vergangenen Saison sind die Kölner Verantwortlichen in diesem Fall bereit zu Gesprächen. „Dann kann es vielleicht zu einem Abgang kommen, den wir momentan nicht sehen. Stand jetzt werden wir keinen Spieler abgeben.“ So waren zuletzt Gerüchte um Kristian Pedersen aufgetaucht. „Ich wunder mich, dass in Wales jemand erzählt, ein Spieler kommt zum Medizincheck, obwohl es noch nicht einmal einen Kontakt mit uns gegeben hat“, so Keller. „Ich kann aber auch nicht ausschließen, dass sich der betreffende Klub bei mir meldet. Vielleicht haben sie gedacht, die würden ihn verpflichten und haben es nicht geschafft, mich anzurufen.“

Pedersen kam in der vergangenen Saison nicht über die Rolle des Jokers hinter Jonas Hector hinaus. „Es war klar anmoderiert, dass er einen Spieler vor sich hat, der kaum zu verdrängen ist. Er wusste, dass die Spielzeit überschaubar ist. Er hat, wenn er reinkam, seine Aufgabe solide erfüllt und hat die Chance, sich in einem Dreikampf, den ich momentan sehe, durchzusetzen. Ob er das hinkriegt, wird er zeigen“, so Keller. Nach wie vor schaut sich der FC aber auch nach einem Offensivspieler um, allerdings nicht mit höchster Priorität. „Ich habe ja schon mal gesagt, dass ein Spieler für rechts oder links vorne mit viel Geschwindigkeit und viel Tiefgang keine schlechte Ergänzung für den Kader wäre, ohne dass wir ihn unbedingt bräuchten“, so Keller. „Man kann aber auch nicht ausschließen, dass dir eine Option vor die Füße fällt, von der du gedacht hast, dass sie eigentlich nicht realisierbar ist.“

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