Selke wieder im Training, Chabot trainiert individuell

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Selke wieder im Training, Chabot trainiert individuell

Mit einer Trainingseinheit am Montagnachmittag ist der FC in die Vorbereitung auf das Spiel gegen die TSG Hoffenheim gestartet. Davie Selke nahm an der Einheit wieder teil.

Während sich einige Akteure noch mit ihren Nationalmannschaften auf Länderspielreise befinden, hat der FC mit der Vorbereitung auf das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am kommenden Samstag (15.30 Uhr, Sky) begonnen. Davie Selke befindet sich wieder im Training, Jeff Chabot trainiert dagegen individuell.

So langsam füllt sich der Trainingsplatz beim 1. FC Köln wieder. Zum Trainingsauftakt am Montag stand Davie Selke wieder auf dem Platz. Der Kölner Angreifer musste im Pokalspiel gegen Osnabrück frühzeitig mit muskulären Problemen ausgewechselt werden. Auch die Ligaspiele gegen Dortmund und Wolfsburg waren für Selke schnell wieder beendet, gegen die Eintracht pausierte der Stoßstürmer, Steffen Tigges ersetzte ihn. Die Beschwerden sollen laut Angreifer vom Rücken gekommen sein. Eine individuelle Einheit absolvierte dagegen Jeff Chabot. Der Innenverteidiger hatte sich im Spiel gegen Frankfurt verletzt. Auch beim Abwehrspieler liegt aktuell keine strukturelle Verletzung vor.

Das allerdings bei Mathias Olesen. Der Mittelfeldspieler war frühzeitig von seiner Länderspielreise mit Luxemburg heimgekehrt. Eine MRT-Untersuchung ergab eine muskuläre Verletzung. Olesen muss vorerst pausieren. Am Montag kehrt auch Dimitrios Limnios von seiner Länderspielreise zurück – eine ernüchternde Reise. Limnios war bei den beiden Spielen der Griechen gegen die Niederlande und Gibraltar nicht zum Einsatz gekommen.

Am Montagabend bestreitet noch Sargis Adamyan mit Armenien ein EM-Qualifikationsspiel gegen Kroatien. Florian Kainz und Dejan Ljubicic könnten am Dienstag mit Österreich gegen Schweden zum Einsatz kommen. Könnten, weil Ljubicic gegen Moldwaien am vergangenen Donnerstag frühzeitig vom Platz musste. Über die Schwere der Verletzung liegt keine genauere Information vor. Leart Pacarada wird mit großer Wahrscheinlichkeit im Duell des Kosovo gegen Rumänien zum Einsatz kommen. Genauso wie Eric Martel mit der U21, die ebenfalls auf den Kosovo treffen.

 

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Kristian Pedersen vor Absprung?

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Kristian Pedersen vor Absprung?

Nicht nur auf der Seite der Zugänge kommt am Tag vor dem Deadline Day noch einmal Bewegung in die Kölner Transfergeschäfte. Offenbar steht Kristian Pedersen vor einem Wechsel.

Einer kommt, einer geht. Unmittelbar bevor der 1. FC Köln den Wechsel von Dominique Heintz zu den Geißböcken bekannt gibt, bahnt sich ein Abgang an. Offenbar steht Kristian Pedersen vor dem Absprung.

Die Meldung ploppte Ende Juli auf. Ein Fanblog des walisischen Fußballvereines Swansea City war sich sicher, Kristian Pedersen würde den FC verlassen und sich Swansea anschließen. Tatsächlich ist planetswans.co.uk recht gut informiert und lag mit zwei der angekündigten drei Transfers Richtung City goldrichtig. Einzig der Wechsel von Kristian Pedersen bewahrheitete sich nicht. Noch nicht. Denn der Däne fehlte am Donnerstag beim Training, gut möglich, dass er den FC also kurz vor Transfer-Schluss wie erwartet verlässt. Pedersen wird beim FC keine große Rolle mehr spielen. Als sich damals der Wechsel andeutete, wusste Kristian Keller weder von einem Angebot, noch von einem Medizincheck, den der Blog bereits verkündet hatte. „Ich kann nicht ausschließen, dass sich der Club noch bei uns meldet“, sagte der Sportchef aber auch. Tatsächlich ist ein Transfer des Dänen nun durchaus wahrscheinlich. Der 19-jährige Max Finkgräfe hat Pedersen schon jetzt den Rang abgelaufen und ist der Backup von Leart Pacarada, der auf der linken Abwehrseite gesetzt ist.

Noch vor wenigen Tagen hatte Steffen Baumgart unter anderem Kristian Pedersen als einen Ersatz auf der Innenverteidiger-Position vorgeschlagen, falls die drei „Bundesliga tauglichen“ Innenverteidiger nicht reichen würden. Durch die Verpflichtung von Dominique Heintz ist auch diese Position besetzt. Da Heintz in Bochum auch auf der Position des Linksverteidigers gespielt und Pedersen schon am vergangenen Samstag auf der Tribüne Platz genommen hat, deutet viel auf einen Abgang hin. Für den Dänen scheint es zurück Richtung Großbritannien zu gehen. Der Däne spielte von 2018 bis 2022 für Birmingham City. Swansea hat mittlerweile den niederländischen Linksverteidiger Nathan Tjoe-A-On unter Vertrag genommen. Da die „Swans“ aber zwei Linksverteidiger abgegeben haben, soll noch ein weiterer Spieler für diese Position gefunden werden. Dabei könnte es sich um Pedersen handeln.

Der 28-Jährige Linksverteidiger war im vergangenen Sommer zum FC gewechselt, konnte sich gegen Jonas Hector aber erwartungsgemäß nicht durchsetzen. Pedersen kam in der vergangenen Spielzeit auf 14 Einsätze, allerdings nur auf sechs in der Liga, davon wurde er wiederum drei Mal eingewechselt.

 

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Das sagt Baumgart zu Selke, Limnios und möglichen Transfers

Keller deutet weiteren Transfer an
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Das sagt Baumgart zu Selke, Limnios und möglichen Transfers

Der 1. FC Köln ist in die Vorbereitung auf das Frankfurt-Spiel gestartet. Nach der Einheit äußerte sich Steffen Baumgart zu den aktuellen Personalien.

Der 1. FC Köln ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel gegen Eintracht Frankfurt gestartet. Während Davie Selke individuell trainierte, war Eric Martel wieder mit der Mannschaft auf dem Platz. Anschließend sprach der Trainer über die Personalsituation. Das sagt Baumgart zu Selke, Limnios und möglichen Transfers

Keller deutet weiteren Transfer an

Zum Auftakt der Vorbereitung auf das kommende Spiel gegen Eintracht Frankfurt war am Dienstag am Geißbockheim das vergangene Spiel Thema. Viel mehr eine Personalie: Davie Selke, der sich im dritten Spiel das dritte Mal verletzt hat auswechseln lassen und damit wohl einen traurigen Rekord aufgestellt haben dürfte. „Davie geht es aus meiner Sicht gut. Er ist in der Behandlung und wir gucken, dass er so schnell wie möglich wieder da ist. Er wird aber am Wochenende keine Rolle spielen“, sagte FC-Trainer Steffen Baumgart. „Nach der Länderspielpause hoffen wir, dass wir dann wieder in einem sehr sehr guten Zustand sind. Der Plan ist, ihn länger als 20 Minuten einzusetzen – Spaß bei Seite.“ Tatsächlich trainierte Selke individuell, genauso wie Mark Uth und Florian Dietz. Dass Selke nun pausieren wird, ist in gewisser Weise auch eine Vorsichtsmaßnahme. „Wir haben gesagt, wir müssen erst mal einen Schritt zurück gehen und gucken, dass wir das alles gut machen. Es bleibt dabei, Davie ist in guter Behandlung und wir gehen davon aus, dass er nächste Woche dann auch die nächsten Schritte wieder in Richtung Laufen macht und dann nach der Länderspielpause in der Woche oder zum Spiel wieder normal einsteigt“, so Baumgart.

Baumgart: „Bis Freitag ist noch alles möglich“

Somit stellt sich zwangsläufig aber die Frage nach dem Mittelstürmer für die Begegnung gegen Frankfurt. Das System der Kölner ist auf einen Zielspieler ausgelegt, Baumgart betonte zuletzt, er verfüge nur über einen Mittelstürmer. Allerdings könnte mit Steffen Tigges ein weiterer schon bald sein Comeback feiern. „Steffen Tigges ist dann Option Nummer eins. Er hat 60 Minuten gespielt“, sagte der Coach mit Verweis auf den Einsatz bei der U21. „Bundesliga und Regionalliga, oder Training und Bundesliga ist ein bisschen was anderes, aber wir gehen davon aus, dass er dann am Wochenende auflaufen kann, ob wir ihn auflaufen lassen, werden wir sehen. Grundsätzlich sollte er spielbereit sein und dann natürlich auch den Platz einnehmen.“

Dennoch schwelt im Hintergrund weiterhin die Frage nach einem möglichen Offensiv-Transfer. Bis zum Deadline Day am Freitag (18 Uhr) haben die Kölner noch Zeit für einen Transfer. „Ich bin mir relativ sicher, dass bis Freitag noch alles möglich ist und wir werden auf allen 27 Positionen gucken. Wir haben alles im Auge“, sagte Baumgart. „Ich bin zufrieden mit dem, was ich habe. Die Jungs geben Gas und das ist gut. Wenn jemand kommt, dann ist das schön, wenn jemand geht, dann gucken wir auch. Es gibt ganz ganz viele Möglichkeiten.“ Und das nicht nur in der Offensive. Wie berichtet, deutet viel darauf hin, dass der FC sich schon bald mit einem alten Bekannten verstärkt. Allerdings in der Innenverteidigung. „Dominique Heintz ist ein interessanter Name, bis Freitag ist alles möglich und dann gucken wir mal“, sagte Baumgart. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hatte berichtet, dass der Deal mit Heintz nahezu perfekt sei.

Wie geht es weiter mit Pedersen und Limnios

Der Trainer stellte aber auch klar: „Das Fehlen von Pedersen und Limnios im Kader deutet nicht auf einen Abgang hin. Wir hatten die Kaderstruktur so, dass wir mit Max Finkgräfe jemanden hatten, der beide Positionen spielen kann. Dann ist es vielleicht unnötig, zwei Linksverteidiger im Kader zu haben.“ Dennoch deutet einigen auf einen Wechsel von Dimitrios Limnios hin – zumindest mit Blick auf das neue Personal. Aber: „Auf Dimis Position haben wir zwei gesunde Spieler dazubekommen und dann fällt eben einer raus. Das war keine Zeichensetzung. Man muss gucken, dass man nicht alles Offensive mitnimmt, sondern den Kader so aufbaut, dass alle Positionen gut besetzt sind. Und dann fällt auch mal einer raus, auch wenn er es nicht verdient hat.“ So berief der Trainer am Samstag Neuzugang Faride Alidou in den Kader, der dann aber nicht zum Einsatz kam. „Bei uns dauert es grundsätzlich ein bisschen, bis jemand Neues ankommt. Wir sehen bei einigen Spielern, dass es Zeit braucht“, sagte Barumgart. „Wir sollten von keinem erwarten, dass er sofort durch die Decke geht. Das ist auch wichtig für die Jungs, dass sie die Zeit kriegen.“

 

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Das sagt Steffen Baumgart zu Transfers, Selke und Alidou

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Das sagt Steffen Baumgart zu Transfers, Selke und Alidou

Mit einem Neuzugang und einigen Rückkehrern ist der 1. FC Köln in die Vorbereitung auf das Wolfsburg-Spiel gestartet. Nach der Einheit äußerte sich Steffen Baumgart zu den aktuellen Personalien.

Der 1. FC Köln ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg gestartet. Mit dabei war auch ein Neuzugang: Faride Alidou absolvierte die erste Einheit. Anschließend sprach der Trainer über die Personalsituation. Das sagt Steffen Baumgart zu Transfers, Selke und Alidou.

Für einen kurzen Augenblick wurde der Trainer mal laut. So ganz zufrieden war der Coach mit den Abläufen der ersten Trainingseinheit vor dem Wolfsburg-Spiel noch nicht. Das lag aber nicht an seinem Neuzugang. Faride Alidou hinterließ einen sehr guten Eindruck. Das sah offenbar auch der 51-Jährige so. „Er hat viel von dem, was wir uns vorgestellt haben. Er hat eine gute Geschwindigkeit und ist ein robuster Spieler“, sagte Baumgart nach der Einheit. „Jetzt geben wir ihm die Zeit, reinzukommen und schauen, dass er im Laufe der Saison ein guter Faktor werden kann.“ Klingt so, als wäre der Neuzugang keine Option für Samstag, zumindest nicht von Beginn an. „Ich habe nicht den Plan, dass er von Anfang an spielt. Aber ich warte erst mal ab. Wenn alles gut läuft, wird er im Kader stehen“, so der Coach. „Wir sollten nicht alles von ihm erwarten.“

Linton Maina mit Extra-Einheiten

Dabei kann Baumgart einen schnellen Spieler wir Alidou mehr als nur gut gebrauchen. Schon nach dem Pokalspiel gegen Osnabrück hatte der Trainer betont, dass er gerne „drei, vier schnelle Spieler“ im Kader hätte. Immerhin nahm Linton Maina wieder am Training mit der Mannschaft teil. Überstürzen will Baumgart aber auch bei ihm nichts. „Linton schiebt erst mal Extra-Schichten. Er ist erst einmal 14 Tage hinterher“, sagte der Coach. Nach der Einheit ging es für den Offensivspieler noch zu einigen Extra-Sprints. Maina war bereits im Trainingslager mit einem grippalen Infekt ausgefallen. Nach seiner Rückkehr litt er unter Rückenbeschwerden. „Er hat von sechs Wochen Vorbereitung vier nicht gemacht. Bei meinem Spiel brauchen die Jungs die Vorbereitung“, sagte Baumgart. „Wir haben noch 33 Spiele und mindestens ein Pokalspiel. Wir wollen schon, dass er davon 30 macht.“

Eine Option für Samstag ist Maina damit genauso wenig wie Mark Uth. „Bei Mark ist eine Rückkehr absehbar. Ihm geht es aber noch nicht so gut, wie wir uns das vorgestellt haben“, sagte Baumgart und betonte noch einmal, dass wohl keine strukturelle Verletzung vorläge. „Wenn du ein Jahr nicht gespielt hast, dann merkst du das. Das ist ein normaler, aber kein kurzer Prozess.“ Genauso wie Mark Uth plagten auch Davie Selke muskuläre Probleme. Selke nahm aber komplett am Mannschaftstraining teil. Ein Einsatz am Samstag ist also sehr wahrscheinlich. Seine Auswechslung gegen Dortmund sei so abgesprochen gewesen, sagte Baumgart. Und: „Ich gehe davon aus, dass er morgen einen Schritt weiter ist. Er muss aber an seiner Intensität arbeiten, damit er auf Dauer mehr als 60 bis 70 Minuten spielt.“

Kilian soll nicht mehr im Sturm spielen

Gegen den BVB ging Selke bereits nach 52 Minuten vom Platz, genauso wie gegen den VfL Osnabrück im Pokal. In Dortmund entschied sich der Coach, mit Luca Kilian einen Innenverteidiger für die Schlussphase in den Sturm zu setzen, so wie es der heutige Co-Trainer Kevin McKenna in der Vergangenheit gerne mal getan hat. „Das gefiel mir gar nicht. Das hätte ich gerne anders gehabt. Kili haut immer alles raus. Er ist immer bei 100 Prozent. Aber das ist keine Position, die er spielen sollte“, gab Baumgart zu. „Ich würde Kili da nicht mehr so gerne einwechseln. Da wäre McKenna heute noch deutlich besser.“ Somit scheint die Kölner Offensive auch weiterhin ein fragiles Gebilde zu sein. Ob es weitere Neuverpflichtungen gibt, wollte der Trainer aber nicht konkret sagen. „Ich bin mit dem Kader sehr zufrieden, aber wir halten die Augen offen“, sagte der Trainer mit einem breiten Grinsen. „Lassen wir uns überraschen. Da müssen Sie viel zwischen den Zeilen lesen.“ Gut möglich also, dass doch noch einmal etwas passiert.

In den vergangenen Tagen hatte Baumgart immer wieder betont, dass er mit dem Kader zufrieden sei. Nach dem Abgang von Nikola Soldo hatte der Trainer zudem gesagt, dass man die Situation im Auge behalte, eine Alternative aber durchaus im vorhandenen Kader zu finden sei. Nun ließ er sich zumindest ein Grinsen entlocken. Die Laune war auf jeden Fall wieder besser.

 

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Alidou gibt Trainings-Einstand beim 1. FC Köln

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Alidou gibt Trainings-Einstand beim 1. FC Köln

Der 1. FC Köln ist in die Vorbereitung auf das Wolfsburg-Spiel gestartet. Während Mark Uth nicht am Training teilnahm, absolvierte Faride Alidou seine erste Einheit.

Personal-Update beim 1. FC Köln: Mit Faride Alidou und Davie Selke, aber ohne Mark Uth im Training ist der FC in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr) gestartet.

Der Arbeitstag begann für Faride Alidou früh. Der 22-Jährige schlug schon Stunden vor dem ersten Training bei seinem neuen Klub, dem 1. FC Köln, auf und wurde erst einmal eingekleidet. Anschließend ging es dann erst einmal auf den Platz. Bei seiner Vorstellung am Montag sagte der Offensivspieler, dass er eine große Motivation verspüre, dem neuen Klub zu helfen. Den Eindruck vermittelte der 22-Jährige in der ersten Einheit schnell. Große Anpassungsschwierigkeiten scheint der gebürtige Hamburger im Training zumindest nicht zu haben. Ebenfalls am Mannschaftstraining nahmen Linton Maina und Davie Selke wieder teil.

Selke hatte sich gegen den BVB noch frühzeitig vom Platz nehmen lassen. Offenbar wieder mit muskulären Problemen. Diese schienen am Dienstag jedoch ausgeheilt. Linton Maina hatte Teile der Vorbereitung des FC aufgrund eines grippalen Infekts verpasst. Im ersten Training nach der Genesung litt er dann unter starken Rückenbeschwerden und fiel weiterhin aus. Nun ist der Flügelspieler zurück. Auch Steffen Tigges absolvierte die Einheit mit der Mannschaft.

Mark Uth weiterhin nicht im Training

Dafür fehlte Mark Uth. Der Angreifer hatte sich im Pokalfight gegen den VfL Osnabrück wie Selke mit muskulären Problemen auswechseln lassen, bei beiden wurden keine strukturelle Verletzungen diagnostiziert. Während aber Selke am Donnerstag in der Startelf gestanden hatte, fiel Uth für das Duell gegen den BVB aus. Die Begegnung gegen den VfL Wolfsburg am kommenden Samstag dürfte somit ebenfalls zu früh kommen. Nach wie vor fehlen zudem Florian Dietz, Jan Thielmann und Noah Katterbach.

 

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Tigges trainiert mit dem Team, Uth und Selke individuell

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Tigges trainiert mit dem Team, Uth und Selke individuell

Der 1. FC Köln ist mit einem dezimierten Kader in die Vorbereitung auf das Dortmund-Spiel gestartet. Während Mark Uth und Davie Selke individuell trainierten, kehrten Steffen Tigges und Dejan Ljubicic zurück.

Personal-Update beim 1. FC Köln: Mit Steffen Tigges und Dejan Ljubicic, aber ohne Davie Selke und Mark Uth im Training ist der FC in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund am Samstagabend gestartet.

FC-Trainer Steffen Baumgart hatte deutliche Worte gegen den DFB und die Ansetzung des Pokalspiels gegen Osnabrück gefunden. „Was mich mehr ärgert ist, dass wir am Samstag schon wieder dran sind und unsere Gegner nicht nur den leichteren Gegner hatte, sondern auch zwei Tage länger Erholung hat“, sagte der Coach. Die Problematik zeigte sich am Mittwoch eindrucksvoll beim Training. Denn Davie Selke und Mark Uth konnten nach ihren muskulären Problemen am Montagabend nicht mit der Mannschaft trainieren, sie absolvierten eine individuelle Einheit. Das Problem: Baumgart und dem FC läuft die Zeit davon.

Denn ob die beiden Angreifer bis zum Abschlusstraining vor dem Dortmund-Duell wieder fit werden, ist zumindest fraglich. Gerade bei Uth ist ein Einsatz so gut wie ausgeschlossen. Immerhin hatte der Verein am Dienstag eine leichte Entwarnung gegeben. Man müsse von Tag zu Tag schauen, hieß es. Klar ist, jedes verpasste Mannschaftstraining schmälert die Chancen auf einen Einsatz. Und so gehen Baumgart die Stürmer vor dem Spiel gegen den BVB aus.

Tigges zurück im Mannschaftstraining

Zwar nahm Steffen Tigges wieder am Mannschaftstraining teil, ein Einsatz gegen seinen Ex-Klub dürfte allerdings ein wenig früh kommen. Im Duell gegen Werder Bremen hatte sich der Angreifer an der Schulter verletzt, die Rückkehr hatte länger gedauert als eigentlich angenommen. Florian Dietz ist für die erste Mannschaft nach seinem Kreuzbandriss ebenfalls noch kein Thema. Sollten also Uth und Selke nicht zur Verfügung stehen, kann Baumgart nominell auf die Angreifer Luca Waldschmidt, der allerdings eigentlich hinter den Spitzen agiert, sowie Sargis Adamyan zurückgreifen. Zwar blühte Adamyan zuletzt auf, ein Stoßstürmer ist der Armenier aber auch nicht. In diesem Fall könnte Damion Downs in den Dunstkreis seines Profidebüts kommen. Im März hatte der Youngster bei der 1:6-Klatsche beim BVB im Kader der Profis gestanden.

Auch ein Einsatz von Linton Maina wird immer unwahrscheinlicher. Der Außenspieler arbeitete am Mittwoch erst einmal im Reha-Bereich. In der vergangenen Spielzeit war Maina noch der Feldspieler mit den meisten Einsätzen. In der Vorbereitung hatte sich Maina einen Infekt eingefangen und litt anschließend unter Rückenbeschwerden. Nach dem Pokalspiel gegen Osnabrück hatte Baumgart betont, dass ihm drei, vier Spieler gefehlt hätten, die ihre Geschwindigkeit auf den Platz bringen. Dejan Ljubicic und Timo Hübers standen dagegen wieder auf dem Platz und trainierten voll mit. Ljubicic hatte im Testspiel gegen Nantes einen Schlag auf den Knöchel erhalten und konnte im Pokal gegen Osnabrück noch nicht spielen.

 

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